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Drei Buchempfehlungen aus dem Vitruv-Verlag

ORT DER STILLE – Von der Kraft der Endlichkeit
Man sagt, mit diesem Bürgerprojekt wurde dem Ort „Friedhof“ insgesamt der Sinn zurückgeben. Auf der für manche gefährlichen Gratwanderung von Sorge und Entsorge wurde die Würde des Menschen wieder in ein neues Licht gestellt. Am Mainzer Aureusprojekt beteiligten sich Menschen aus allen Teilen Deutschlands im Alter von 7-97 Jahren. Gemeinsam entdeckte man nicht nur Bedeutung und Notwendigkeit eines Friedhofes, sondern auch 2000-jährige Tradition dieses Ortes im Heilgen Tal. Der bereits aufgelassene Friedhof konnte Mainz und seinen Familien auch weiter erhalten bleiben, hat in der Stadt nun seinen festen Platz, ist in der Liste bedeutender Friedhöfe Europas auf-genommen, war Vorbild französischer Gesetzgebung und Pariser Friedhof Père Lachaise.

ORT DER STILLE (2006), in drei Jahren bereits in 3. Auflage, nur noch wenige Restexemplare; 12 Kapitel führen auf 470 Seiten einfühlsam zur Erkenntnis: Das Leben ist ein wunderbares Geschenk! Erst durch seine Begrenzung wird dies bewusst.

 

 

 

 

MAINZER UNTERWELTEN – Entdeckung des Untergründigen Von „funus“ zu „fundus“ und „cultura“, war Leitgedanke dieses Projektes, das sich erst nach Erscheinen des Buches zu einem Bürgerprojekt entwickelt. Man entdeckt nicht nur Keller, sondern auch das Untergründige, das „Funda-Mentale“ einer Stadt, ahnt es zu nutzen. Spezialisten der Wiener, Pariser und Berliner Unterwelten testieren den Mainzern nicht nur gleichrangige Wertschätzung, sondern auch beeindruckende Vielfalt an Sekt-, Wein-, Bierkellern, Grüften, Krypten, Kirchenkellern, den unterirdischen Trutzburgen und Katakomben der Technik für Wasserver- und -entsorgung. Zusätzlich wird mit dem Geologen, dem Archäologen und dem Ingenieur dieses Untergründige einer Stadt entdeckt. Ein Kapitel zeigt Besonderheiten der Kellernutzung als eine erste Anregung zur Nutzung dieser geheimnisvollen Orte.

MAINZER UNTERWELTEN (2007), nach einem Jahr bereits in 2. Auflage; 6 Kapitel lassen auf 226 Seiten in die Unterwelt ein-, aber auch wieder hinaussteigen.

 

 

 

 

 

 

MAINZER STADTPARADIESE Dieses Bürgerprojekt umschrieb der Oberbürgermeister der Stadt Mainz als ein gesellschaftpolitisches Programm dieser Stadt. Es wurde zu einem Stadtgeschenk, das in Zeiten leerer Haushaltskassen Bürgerengagement für eine Stadt aktiviert, zu noch mehr Lust auf diese Stadt anregt und als Liebeserklärung an eine Stadt es verstanden hat, nicht nur das Mainzer Rad in Schwung zu bringen, sondern eine Stadt mit ihren Bürgern zum Mitmachen begeistern konnte. Schon nach zwei Monaten war die erste Auflage vergriffen, die im Alten Dom (Johanniskirche) mit einer Ausstellung großformaiger Bildparadiese vorgestellt wurde. Gleichzeitig wurde damt die in Renovierung stehende derzeit älteste Mainzer Kirche ins Bewusstsein dieser Stadt verfestigt und hat immerhin zu einer nicht unerheblichen Spendenbereitschaft für diesen Ort beitragen können.

MAINZER STADTPARADIESE wurden in ihrer Vielfalt kaleidoskopartig und in ihren beiden Achsen Rhein und Grün, die Mainz fast liebevoll konvex und konkav umarmen, in ihren Chancen und Potenzialen gezeigt. 33 Berufs- und Hobbyfotografen sowie 55 Autoren haben hierzu einen bisher einmaligen Beitrag geleistet. 1. Aufl. 2/2010; 2. Aufl. 10/2010; 4 Kapitel mit großformatig sehr eindrucksvollen Bildern (32 x 42 cm), 256 Seiten