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Blaulicht
Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr

Wir weisen darauf hin, dass die folgenden Meldungen nicht von der Redaktion formuliert wurden, sondern von den Webseiten von Polizei und Feuerwehr so übernommen wurden, die keine unabhängige und verlässliche journalistischen Informationsquellen sind.

11.04.2024
Doppelte Nutzung von Deutschlandticket führt zu Auseinandersetzung
In der Straßenbahnlinie 51 wurde am Mittwochmorgen (10.04.2024) ein Fahrgast kontrolliert, der sich mit dem Deutschlandticket eines anderen Fahrgasts ausgewiesen hatte. Aufgrund der Regularien wurde der eigentliche Inhaber des Tickets aufgefordert, ebenso eine Vertragsstrafe zu zahlen. Der Mann zeigte sich einsichtig, bat zur Abwicklung der Formalitäten jedoch seinen Cousin hinzu. Als dieser am Hauptbahnhof eintraf, beleidigte er die Kontrolleure und schlug einem 34-jährigen Kontrolleur in den Nacken. Der betroffene Kontrolleur reagierte allerdings reflexartig und schlug zurück, wodurch der 27-jährige Mann im Gesicht getroffen wurde. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung wurden seitens der Polizeiinspektion Mainz 2 aufgenommen

 
09.04.2024
Mann beleidigt Radfahrerin
Am 08.04.2024 gegen 08:45 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung in der Nahestraße. Laut Angaben einer Fahrradfahrerin war es im Vorbeifahren zu einer Berührung mit einem Passanten gekommen. Dieser folgte der Radlerin bis zur Kreuzung Nahestraße/Rheinallee, wo sie verkehrsbedingt warten musste. Scheinbar durch die Berührung verärgert, beleidigte der Mann sie dort und trat gegen ihr Fahrrad, wie die 26-jährige Mainzerin angab. Danach schlug er sie auf den Arm. Anschließend entfernte er sich und stieg in einen Linienbus in der Nähe ein. Beamte der Polizeiinspektion Mainz 2 kamen vor Ort. Es wird nun wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung gegen den Mann ermittelt, dessen Personalien bisher noch unbekannt sind.  


09.04.2024
Einbruch in Wohnung während Bewohner schlafen
Noch während die Bewohner auf dem Balkon zur Mittagszeit schliefen, brachen unbekannte Täter in deren Wohnung im 4. OG eines Mehrfamilienhaus in der Adam-Karrillon-Straße ein.

Gegen 13:00 Uhr am Samstagnachmittag (06.04.2024) schliefen die beiden Wohnungsinhaber laut eigenen Angaben auf ihrem Balkon ein. Als die beiden ca. eineinhalb Stunden später wieder erwachten, stellten sie offene Schränke und durchwühltes Mobiliar im Wohnungsinneren sowie diverse entwendete Wertgegenstände fest. Auf welchem Weg genau der oder die bislang unbekannten Täter in und aus der Wohnung gelangten ist derzeit Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens der Mainzer Kriminalpolizei. Im Rahmen einer Tatortaufnahme wurde Spuren vor Ort gesichert.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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06.04.2024
Wohnung aufgebrochen und durchwühlt
Im Zeitraum zwischen Dienstag, 02.04.2024, 13:00 Uhr und Donnerstag, 04.04.2024, 11:00 Uhr verschafften sich unbekannte Täter im Barbarossaring in Mainz gewaltsam Zugang zu einer Wohnung.

Am Donnerstag meldete ein Mann der Polizei, dass die Eingangstür zur Wohnung seiner Nachbarin offenstehe und augenscheinlich aufgebrochen worden sei. Polizeikräfte fanden die Wohnung verlassen und verwüstet vor. Jedes Zimmer war durchwühlt worden.

Die 23-jährige Bewohnerin gab an, zwei Tage zuvor zuletzt in der Wohnung gewesen zu sein. Zu diesem Zeitpunkt sei noch alles in Ordnung gewesen. Die Ermittlungen dauern an.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


03.04.2024
Mainzer mit Messer verletzt
Am 01.04.2024 gegen 21:30 Uhr erschien auf der Polizeiinspektion Mainz 2 am Valenciaplatz ein 24-jähriger Mainzer der von einer ihm unbekannten männlichen Person mit einem Messer verletzt wurde. Der Mainzer sei in der Parcusstraße mit zwei Männern gegen 21:10 Uhr in Streit geraten, woraufhin ihn einer der beiden Männer mit einem Messer am Oberarm verletzte. Während der Mainzer durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, fahndeten Einsatzkräfte der Polizei nach den bislang noch unbekannten Tätern.

Am 02.04.2024 gegen 16:00 Uhr traf der 24-Jährige im Bereich der Kaiserstraße / Zanggasse zufällig auf drei Männer, wobei mindestens ein Täter vom Vortag dabei war. Nach einem erneuten Streitgespräch wurde der Mainzer von zwei der drei Männer mit einem Messer angegriffen und verletzt. Erst nachdem Passanten darauf aufmerksam wurden und dazwischen gingen, ließen die Täter von dem 25-Jährigen ab und flüchteten.

Dieser wurde erneut durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich.

Nach Bewertung des bislang bekannten Sachverhalts durch die Staatsanwaltschaft Mainz besteht ein Anfangsverdacht des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung. Daher werden die weiteren Ermittlungen durch die Kriminaldirektion Mainz geführt.

Wer Hinweise geben kann soll sich daher an die Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 wenden.


03.04.2024
Brennender Kinderwagen in einem Treppenraum sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr
Die Feuerwehr Mainz wurde am Dienstagnachmittag (02.04.2024)  gegen 16:10 Uhr mit dem Stichwort Gebäudebrand mit Menschenrettung in die Scheffelstraße 9 alarmiert. Auf Grund dieses Stichwortes wurde eine Vielzahl an Rettungskräften durch die Feuerwehrleitstelle in die Mainzer Neustadt entsandt. (Fotos auf BYC-News)

Bereits während der Notrufabfrage wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mittels Voralarm in Alarmbereitschaft versetzt. Des Weiteren wurden den Anrufern aus dem Gebäude wichtige Tipps zum richtigen Verhalten an die Hand gegeben. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort machten mehrere Personen vor dem Gebäude auf sich aufmerksam.  

Es konnte ein brennender Kinderwagen im Treppenraum des 6-geschossigen Gebäudes festgestellt werden. Dieser brannte im Erdgeschoss und die giftigen Brandgase breiteten sich über den Treppenraum in das Gebäude aus. Sofort wurden 2 Trupps mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung und Kontrolle des Treppenraums eingesetzt. Durch die Drehleiter wurden die Wohnungen von außen auf einen möglichen Raucheintrag kontrolliert. Bewohner, welche an den Fenstern der oberen Geschossen standen, wurden beruhigt.

Glücklicherweise konnte der Brand sehr schnell und mit wenig Wasser gelöscht werden. Durch die nachrückenden Kräfte der Feuerwache 1 wurde ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz zur weiteren Kontrolle der Wohnungen eingesetzt. Zum Glück konnten im Treppenraum keine Personen angetroffen werden und alle Wohnungstüren waren verschlossen.  

Somit kam es nur im 5. Obergeschoss zu einem leichten Raucheintrag in das Innere einer Wohnung. Hier wurden die Personen jedoch von der Drehleiter am Fenster betreut. Nachdem eine Abluftöffnung geschaffen war, konnte der Treppenraum maschinell belüftet werden. Als dieser frei von den tödlichen Rauchgasen war, wurden insgesamt 14 betroffene Personen von der Feuerwehr ins Freie begleitet. Diese wurden vom Rettungsdienst, welcher ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort war, gesichtet.  

Zwei Personen wurden mit einer leichten Rauchgasintoxikation in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Alle anderen Personen waren unverletzt. Anhand dieses Einsatzes erkennt man wieder mal, wie wichtig es ist im Brandfall niemals durch einen verrauchten Treppenraum zu flüchten. Dies ist lebensgefährlich. Stattdessen die Wohnungstüre schließen, sich an den Fenstern bemerkbar machen und falls noch nicht geschehen den Notruf 112 wählen.  
Abschließend wurde das Gebäude mit einem Mitarbeiter der Gebäudeverwaltung begangen. Diese leiten nun schnellstmöglich die Reinigung des Treppenraums in die Wege. Alle Bewohner konnten glücklicherweise ihre Wohnungen wieder betreten. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Mainz mit Kräften der Feuerwachen 1 und 2 auch der Rettungsdienst, die Abschnittsleitung Gesundheit und die Polizei.  

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03.04.2024
Jugendliche "chartern" Baustellenbagger
Freitag 29.03.2024, 21:37 - 22:33 Uhr
Am Freitagabend meldete sich eine Anruferin bei der Polizei, die von einem vorbeifahrenden Bagger berichtete. Ihr erschien es merkwürdig, dass an einem Feiertag mehrere Jugendliche mit einem Baustellenfahrzeug vor ihrem Wohnhaus in der Wallaustraße hin und her fuhren.  

Vor Ort konnte die eingesetzten Beamten den fahrenden Bagger anhalten, wobei dabei mehrere Personen wegrannten. Im Rahmen einer Fahndung konnte eine Gruppe junger Männer kontrolliert werden, die aufgrund der Personenbeschreibung auffiel.  

Im Rahmen des Einsatzes konnte das Fahrzeug schließlich einer Baustelle in der Heinrich-Heine-Straße zugeordnet werden. Bei der Rückführung des Baggers meldete sich ein Zeuge. Er gab an, dass er mehrere männliche Jugendliche bei dem Fahrzeug an der Baustelle gesehen hatte, jedoch der Bagger wenige Minuten später nicht mehr da war.  

Die Ermittlungen hinsichtlich unbefugtem Gebrauch von Fahrzeugen wurden von der Polizeiinspektion Mainz 2 aufgenommen.


29.022024
Falscher Telekommitarbeiter
Am Montag dem 25.03.2024 zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr wurden eine Seniorin im Kaiser-Wilhelm-Ring in ihrer eigenen Wohnung von einem angeblichen Telekommitarbeiter bestohlen.

Der angebliche Handwerker klingelte zunächst bei der über 90-jährigen Bewohnerin und suggerierte ihr, dass er dort Leitungen überprüfen müsse. Die Seniorin wurde zwar misstrauisch, lies den Dieb jedoch dennoch in die Wohnung. Dort hatte der Täter die gesamte Wohnung mit "Geräten" abgesucht und sogar das Bett und den Nachttisch verrückt.

Plötzlich sei er aus der Wohnung gegangen und habe angekündigt bald wieder zu kommen. Erst im Nachhinein fiel der Frau auf, dass ihre Goldkette verschwunden war.

Wir empfehlen daher: Lassen sie keine fremden Personen in ihre Wohnung. Handwerker und Servicetechniker sollen sich vorher schriftlich ankündigen. Rufen sie Personen ihres Vertrauens dazu. Im Zweifel: 110, wir kommen gerne lieber einmal zu viel!


25.03.2024
Unfall wegen heruntergefallenem Handy
Am späten Sonntagabend (24.03.2024) gegen 23:15 Uhr befuhr ein 42-jähriger Wiesbadener mit seinem Auto die Kaiserstraße in Richtung Rheinallee. Als ihm sein Handy aus der Halterung fiel, griff er während der Fahrt in den Fußraum und lies hierbei für einen Sekundenbruchteil die Fahrbahn aus den Augen.

In der Folge kam das Fahrzeug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem geparkten Auto. Unglücklicherweise lief in diesem Moment eine 43-jährige Fußgängerin an den geparkten PKW vorbei und wurde durch die Wucht des Aufpralls durch das geparkte Auto getroffen und leicht verletzt.

Der eigentliche Unfallverursacher kollidierte letztlich frontal mit einer Straßenlaterne, welche so stark beschädigt wurde, dass sie durch die Mainzer Netze abmontiert werde musste. Sein Fahrzeug wurde im Frontbereich erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Der Fahrer hat nun mit einer Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung zu rechnen.

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24.03.2024
Arbeitsreicher Samstag für die Feuerwehr
Am 23.03.2024 hatte die Mainzer Feuerwehr zahlreiche Einsätze, darunter auch in der Neustadt.

0 Uhr: Aufzugsnotöffnung in der Adam-Karrillon-Straße. Aus einem Aufzug eines Wohnhauses mussten sechs Personen befreit werden. Der Aufzug war aus unbekannter Ursache stecken geblieben und ein Notdienst war zeitnah nicht verfügbar. Die Feuerwehr befreite die unverletzten Personen in rund einer halben Stunde Arbeit. Eingesetzt: 1 Fahrzeug, 6 Einsatzkräfte

1:30 Uhr: Unterstützung bei Stromausfall im Raupelsweg. In einem Altenpflegeheim war aufgrund eines technischen Defekts der Strom ausgefallen. Für fünf Bewohner stellte dies perspektivisch ein Problem dar, da sie von einem Sauerstoffgerät unterstützt werden. Auch für die rund 85 weiteren Bewohner ist die ausbleibende Beleuchtung und Infrastruktur langfristig nicht unproblematisch.

Die Feuerwehr versorgte die Sauerstoffgeräte mit eigenen Notstromaggregaten, was nur möglich war, da sich der Stromausfall auf ein einzelnes Gebäude beschränkte. Zur Versorgung, Betreuung und etwaigen Evakuierung wurden Kräfte des medizinischen Katastrophenschutzes alarmiert. Ein organisatorischer Leiter und leitender Notarzt sowie Ehrenamtliche von ASB und Johanniter kümmerten sich gemeinsam mit Mitarbeitenden des Pflegeheims um die Bewohner.

Durch die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Haustechniker sowie den Mainzer Netzen konnte die Ursache gefunden und nach über zwei Stunden behoben werden. Um 4:30 Uhr war der Einsatz beendet Eingesetzt: 4 Fahrzeuge und 10 Einsatzkräfte Feuerwehr, Abschnittsleitung Gesundheit und SEG-Sanität des Katastrophenschutzes

14:00 Uhr: Mögliche Gefährdung durch Kran in der Forsterstraße. Ein Anrufer sorgte sich um einen Kran, der sich im Wind drehte und noch einen Kübel am Haken hatte. Die Feuerwehr erkundete die Situation und konnte schnell Entwarnung geben: Die Bewegung im Wind wurde bewusst ermöglicht, um die Standsicherheit nicht zu gefährden. Der Kübel war aufgrund laufender Arbeiten am Haken und nach wenigen Minuten sicher am Boden. Es bestand keine Gefahr. Eingesetzt: 1 Fahrzeug, 2 Einsatzkräfte

14:00 Uhr: Umgestürzte Bauzäune in der Sömmerringstraße. Durch Windböen waren mehrere Bauzäune umgefallen und versperrten Gehweg und Teile der Straße. Bei Ankunft der Feuerwehr waren diese bereits wieder sicher aufgestellt worden. Ob es Bauarbeiter oder fleißige Fußgänger waren, ist unbekannt. Eingesetzt: 1 Fahrzeug, 6 Einsatzkräfte

14:30 Uhr: Vermeintlich absturzgefährdete Person in der Rheinallee. Ein Anrufer meldete eine Person direkt an der Kante des Dachs eines Mehrfamilienhauses. Da er nicht sicher sein konnte, ob sie dort sicher ist und was sie dort macht, wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst geschickt. Nach kurzer Suche konnte die Frau auf einer Dachterrasse aufgefunden werden. Sie genoss die Sonnenstrahlen und befand sich zu keiner Zeit in Gefahr. Eingesetzt: 4 Fahrzeuge, 16 Einsatzkräfte

Die Einsätze zeugen von der Vielfältigkeit der Feuerwehreinsätze, auf die unsere haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in enger Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, Polizei, Rettungsdienst und Behörden der Stadt Mainz bestens vorbereitet sind. Für alle auch noch so ungewöhnlichen oder herausfordernden Situationen konnten schnelle Lösungen zum Wohle der Betroffenen gefunden werden.

Erfreulich zu erwähnen, dass alle Personen an den Einsatzstellen sehr freundlich und verständnisvoll auf die Arbeit der Feuerwehr reagiert haben. Behinderungen oder Sperrungen wurden anstandslos hingenommen, es wurde Unterstützung oder auch ein Kaffee angeboten.


19.03.2024
Maßnahmen der Mainzer Polizei zur Gefahrenabwehr gegen gewalttätige Fußballfans
Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der Mainzer, Frankfurter und Augsburger Fanszenen am 22.12.2023 und dem 17.02.2024 im Mainzer Stadtgebiet, wurden durch die Polizeidirektion Mainz umfassende Maßnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen.  

Begleitend zu den Durchsuchungsmaßnahmen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz am heutigen Tage, wurden bei 12 der bislang identifizierten Beschuldigten ein Anhörungsverfahren im Hinblick auf Platzverweisverfügungen zugestellt.  

Ziel dieser Maßnahme ist es, identifizierten Gewalttäter den Zutritt zum Stadiongelände für die nächsten Heimspiele des 1. FSV Mainz 05 am 06.04.24 und 13.04.24 und zu anderen in der Fußballszene einschlägigen Örtlichkeiten zu untersagen.  

Zudem wurden 32 Beschuldigten Gefährderschreiben übersandt oder ausgehändigt. Hiermit soll den Tätern aufgezeigt werden, dass sie namentlich bekannt sind und die Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Konsequenzen nach sich zieht und nicht toleriert wird.


18.03.2024
Körperverletzung vor Bar
Am frühen Sonntagmorgen (17.03.2024) gegen 07:15 Uhr kam es vor einer Bar in der  Frauenlobstraße am Hauptbahnhof zu einer Schlägerei zwischen mehreren  beteiligten Personen.

Durch die Einsatzkräfte konnten vor Ort zwei  Männer mit leichten Gesichtsverletzungen angetroffen werden, welche  durch den Rettungsdienst versorgt wurden.

Laut den geschädigten  Männern, solle diese von zwei oder drei Personen angegriffen worden  sein, welche kurz vor Eintreffen der Polizei flüchteten.
Da sowohl der Tatablauf wie auch die Tatbeteiligung nun Gegenstand der Ermittlungen sind, werden Zeugen des Vorfalls gesucht.

Wer  sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten,  sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210  in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter  pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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16.03.2024
Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
Gegen 18:32 Uhr ging am Mittwoch (13.03.2024) auf dem Neustadtrevier eine Mitteilung über einen randalierenden Mann ein, welcher Fahrräder umwerfen und gegen Straßenschilder schlagen würde. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der Mann in einem Supermarkt im Barbarossaring aufgegriffen werden.  

Bei der Durchsuchung des 38-jährigen Aggressors konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Da er sich während der polizeilichen Maßnahmen verwirrt zeigte, wurde der wohnsitzlose Mann schließlich durch das Mainzer Ordnungsamt in eine Klinik gebracht. Schäden an Fahrrädern oder Schildern im Bereich des Barbarossarings konnten im Nachgang nicht festgestellt werden.

 
11.03.2024
Schlägerei im Bus - Mann mit Glasflasche verletzt
Am Sonntagabend (10.03.2024) gegen 19:20 Uhr kam es in der Buslinie 80 am Mainzer Hauptbahnhof zu einem Körperverletzungsdelikt. Ein 34-jähriger Mainzer geriet dort mit einem anderen Fahrgast in Streit und schlug diesem dann mehrfach mit einer Glasflasche in das Gesicht. Als der Fahrgast den Bus am Bahnhof verlies, pöbelte der Beschuldigte einen anderen Fahrgast an, woraufhin es zum Handgemenge mit diesem kam.

Die Beteiligten konnten von den Einsatzkräften der Bundespolizei getrennt werden. Bei der anschließenden Kontrolle des Beschuldigten, zusammen mit Kräften der Polizeiinspektion Mainz 2, war der Mainzer weiterhin derart aggressiv, dass ihm Handschellen angelegt werden mussten.

Sowohl der Beschuldigte wie auch der erste Geschädigte, wurden durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Zeugen welche sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


08.03.2024
Smartphone am Hauptbahnhof Mainz geraubt
Am 7. März 2024 suchte ein Mann um 02:15 Uhr das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof in Mainz auf, da er zuvor Opfer eines Raubes wurde. Die Polizisten leisteten dem Mann zunächst Erste Hilfe und verständigten einen Rettungswagen, da dieser stark aus einer Wunde am Kopf blutete.  

Bei dem 49-jährigen Opfer handelte es sich um einen Bulgaren, der von einer dreiköpfigen Männergruppe, zwei 30- und 37-jährige Bulgaren sowie ein 44-jähriger Litauer, geschlagen wurde. Das Opfer erlitt eine Platzwunde über dem linken Auge, die Täter entwendeten sein Smartphone und flüchteten. Durch eine umgehende Nahbereichsfahndung konnten die Männer im Hauptbahnhof Mainz festgestellt und vorläufig festgenommen werden.  

Einer der drei hatte das geraubte Telefon in seiner Jackentasche und wies zudem Blutspuren sowie Verletzungen an seiner Hand auf. Zwei der mutmaßlichen Täter sowie das Opfer waren stark alkoholisiert. Für den mutmaßlichen Haupttäter wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet.  

Der verletzte 49-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in die Uniklinik Mainz verbracht und erhielt sein Smartphone im Nachgang zurück. Von einer Vernehmung der drei Beschuldigten musste aufgrund der Alkoholisierung Abstand genommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Männer auf freiem Fuß belassen.  

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07.03.2024
Gasleitung in Wohnhaus angebohrt - Gebäude durch Feuerwehr geräumt
Aufgrund einer Gasausströmung in einem Mehrfamilienhaus rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Donnerstagmittag in die Mainzer Neustadt an. Nachdem eine Gasleitung angebohrt wurde bestand zeitweise Explosionsgefahr.

Am 07.03.2024 um 12:30 Uhr wurde über den Notruf 112 gemeldet, dass bei Bauarbeiten in einer Wohnung eine Gasleitung getroffen wurde und Gas ausströmt. Kräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadt wurden daraufhin zum Lessingplatz alarmiert. Im vierten Obergeschoss trat deutlich hörbar Gas aus.

Während Feuerwehrleute im Keller eine Tür aufbrachen, um die Gaszufuhr zum Wohnhaus abzustellen, gingen weitere Kräfte unter Atemschutz in das betroffene Stockwerk vor. Dort zeigten die Messgeräte der Feuerwehr eine erhöhte Explosionsgefahr an, sodass das Gebäude geräumt wurde. Da bei einem Gasaustritt keine Klingeln oder Schalter betätigt werden sollen, konnte dies nur durch Klopfen erreicht werden.

Aufgrund der hohen Gaskonzentration mussten auch angrenzende Wohnungen kontrolliert werden. In einer Wohnung im fünften Obergeschoss wurden ebenfalls deutlich erhöhte Messwerte festgestellt. Durch die abgeschaltete Gaszufuhr und die Belüftung durch die Feuerwehr konnte die Gaskonzentration gesenkt werden.

Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die Mainzer Netze, die mit Experten und weiteren Messgeräten die Feuerwehr unterstützten. Nach knapp zwei Stunden konnten keine erhöhten Messwerte mehr festgestellt werden, sodass die rund 15 Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Die Gaszufuhr bleibt vorerst im gesamten Gebäude abgestellt. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren acht Fahrzeuge der Feuerwehr mit rund 30 Kräften, ein Rettungswagen sowie zwei Polizeistreifen. Die Feuerwehr weist nochmal darauf hin, dass bei einem Gasaustritt oder Gasgeruch keine elektrischen Geräte, Klingeln oder Schalter genutzt werden sollen, da unter ungünstigen Umständen bereits hierdurch eine Explosion verursacht werden kann.


04.03.2024  
15-Jähriger mit Auto in Mainz unterwegs
Nachdem in der Nacht zum Sonntag (03.03.2024) ein 15-Jähriger aus Mainz mehrfach beim Anfahren am Berg scheiterte, reagierte der hinter ihm fahrende Verkehrsteilnehmer umsichtig. Da mehrere Anfahrversuche des vorausfahrenden Autos am Aliceplatz in Mainz scheiterten, stieg der 30-Jährige Zeuge aus seinem Fahrzeug aus, um den Fahrer des vor ihm nun stehenden grauen Skoda Fabias anzusprechen.

Der Fahrer des Skoda machte nicht nur einen hilflosen, sondern auch sehr, sehr jungen Eindruck auf den Zeugen. Starker Schmorgeruch der Kupplung zeugten von der Überforderung des jungen Mannes, den Skoda den Berg hoch zu bekommen. Bei der Kontrolle durch eine hinzugerufene Polizeistreife stellte sich heraus, dass der Fahrer erst 15-Jahre alt war. Er wurde durch die Mainzer Polizei nach Hause gebracht. Die Mutter des Jungen hatte bis zu diesem Zeitpunkt das Fehlen des Schlüssels und Autos nicht bemerkt.  


02.03.2024
Frau mit U-Haftbefehl leistet Widerstand
Am 29. Februar 2024 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Mainz eine 19-jährige Polin. Bei der Überprüfung der Personalien der Frau stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen die Frau ein Untersuchungshaftbefehl vom Amtsgericht Gelnhausen besteht. Der Haftbefehl wurde wegen dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte erlassen.  

Die Polin wurde festgenommen und durchsucht. Bei der Durchsuchung wurden 1,8 Gramm Marihuana und 3,7 Gramm Amphetamin aufgefunden. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Als die Bundespolizisten die Frau zur Vorführung zum Amtsgericht Gelnhausen verbringen wollten, griff sie die Beamten an, leistete Widerstand und beleidigte die Polizisten.  

Der 19-Jährigen wurden daraufhin Hand- und Fußfesseln angelegt. Nach der Vorführung wurde die Frau in die JVA Frankfurt am Main IV eingeliefert. Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Beleidigung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet.  

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28.02.2024
Europäischer Haftbefehl in Mainz vollstreckt
Um 02:10 Uhr am 26. Februar 2024 informierte ein Zugbegleiter des Nightjet auf der Strecke Köln - Mainz das zuständige Revier der Bundespolizei in Mainz aufgrund eines Mannes im Zug, der diesen ohne den erforderlichen Fahrausweis nutzte. Beim Eintreffen der Streife versuchte der Mann sich der Kontrolle zu entziehen, was durch die Polizisten unterbunden werden konnte.

Zunächst wies sich der Mann mit einem deutschen Personalausweis aus, welcher eindeutig nicht ihm gehörte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Es konnte ermittelt werden, dass es sich bei dem Herrn um einen 27-jährigen Ungarn handelte, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurde zudem eine griffbereite Schreckschusswaffe, ohne den für das Führen benötigten kleinen Waffenschein, aufgefunden sowie diverse unterschlagene Bankkarten. Alle benannten Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen den Mann bestanden zudem eine Aufenthaltsermittlung sowie ein europäischer Haftbefehl von Ungarn zum Zwecke der Auslieferung.

Der 27-Jährige wurde dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser entschied, dass der Haftbefehl aufrechterhalten wird. Entsprechend wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt in Rohrbach eingeliefert. Eine mögliche Überstellung wird durch die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz nach Rücksprache mit den zuständigen ungarischen Behörden beschieden werden. Außerdem wurden Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen, Unterschlagung, Betrug, Missbrauch von Ausweispapieren sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.  


27.02.2024
Flucht und Widerstand am Bahnhof Mainz
Mann stiehlt Waren aus Drogeriemarkt im Hbf Mainz für insgesamt 617 Euro, flüchtet vor der Polizei und leistet Widerstand.

Am Freitagmittag (23.02.2024) wurde ein Mann dabei beobachtet, wie er scheinbar wahllos Dinge aus den Regalen eines Drogeriemarktes im Hauptbahnhof in Mainz entnahm, diese in einer großen Einkauftüte verstaute und anschließend ohne zu zahlen das Geschäft verließ.

Die Bundespolizei wurde über den Sachverhalt informiert und sprach kurz darauf den Mann an und kontrollierte ihn. Dieser gab zu die Waren gestohlen zu haben. Zur Feststellung der Identität des Mannes, wurde dieser aufgefordert die Polizisten zur Dienststelle zu begleiten. Anfangs folgte er den Beamten, doch dann flüchtete er unvermittelt. Die Streife holte den Flüchtenden ein und nahm ihn in Gewahrsam. Da der Mann sich zudem gegen die Maßnahme wehrte, wurde er gefesselt und zur Dienststelle verbracht.  

Dort konnte festgestellt werden, dass es sich um einen 44-jährigen Litauer handelte und er Waren im Wert von 617 Euro gestohlen hatte. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,87 Promille. Das Stehlgut wurde sichergestellt und anschließend zurück an den Eigentümer übergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle verlassen. Gegen den 44-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.


19.02.2024
Mann fährt ohne Ticket und verletzt Zugbegleiter
Am späten Abend des 17. Februar 2024 wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung auf Bahnsteig 1 im Hauptbahnhof Mainz informiert. Als die Bundespolizisten auf dem Bahnsteig eintrafen, sahen sie wie ein Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Bahn und ein Mann auf dem Boden lagen.  

Nachdem die Streithähne von den Beamten getrennt wurden, wurden die zwei Männer befragt. Ermittlungen ergaben, dass der Mann die S8 ohne Ticket nutzte und die Angabe seiner Personalien gegenüber dem Mitarbeiter des Prüfdienst verweigerte. Als der Mitarbeiter den Mann aufforderte ihn zur Dienststelle der Bundespolizei zu begleiten, griff ihn dieser an und verletzte ihn dabei am Finger.  

Bei der Kontrolle des Mannes wurde festgestellt, dass der 47-jährige Armenier zur Festnahme von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Diebstahl und zur Aufenthaltsermittlung wegen Betrug ausgeschrieben war. Bei der Durchsuchung des Armeniers fanden die Polizisten eine gefälschte bulgarische ID-Karte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Da der Mann die Geldstrafe von 1200 EUR nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA Rohrbach eingeliefert.  

Gegen den 47-jährigen Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Urkundenfälschung eingeleitet.

 

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17.02.2024
Auseinandersetzung zwischen Anhängern von Mainz 05 und dem FC Augsburg
Bis zu 100 Personen sollen am Samstagmittag in Mainz im Stadtteil Neustadt in eine Auseinandersetzung involviert gewesen sein.

Am 17.02.2024 gegen 11:35 Uhr berichteten unbeteiligte Menschen über den Notruf der Polizei von schwarz gekleideten und zum Teil auch vermummten Personen in der Frauenlobstraße Ecke Hindenburgstraße, welche sich eine "Massenschlägerei" liefern würden. Erste Erkenntnisse ließen den Schluss auf den Zusammenhang auf die am Nachmittag stattfindende Bundesligabegegnung zwischen Mainz 05 und dem FC Augsburg zu. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mainz konnten die Lage kurz darauf unter Kontrolle bringen. Insgesamt wurden bisher 28 Personen mit Bezug zu Augsburg festgehalten und einer Identitätsfeststellung unterzogen, mindestens acht weitere Personen mit Bezug zu Mainz ebenfalls. Alle angetroffenen Personen erhalten einen Platzverweis für die Stadt Mainz. Die 28 Personen mit Bezug zu Augsburg werden zum Hauptbahnhof begleitet und sind bis zu deren Abfahrt mit einem Zug, unter polizeilicher Aufsicht.

Mittlerweile liegen der Polizei erste Fotos der Auseinandersetzung vor. Diese werden im Rahmen der nun folgenden Ermittlungen ausgewertet. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht die Polizei von einer möglicherweise geplanten oder verabredeten Aktion aus und ordnet die Tat als schweren Landfriedensbruch ein.

Die Polizei bittet unbeteiligte Personen, die das Geschehen beobachtet haben sich zu melden. Hierzu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Wer von dem Geschehen selbst oder damit in Zusammenhang stehende Aktionen, wie z.B. Vorbereitungen oder Fluchtverhalten Videos gefertigt hat, wird darüber hinaus gebeten, diese Aufnahmen der Polizei zur Verfügung zu stellen. Für Uploads der Videos wurde ein Hinweisportal geschaltet.

  -    Polizei RLP Hinweisportal: https://rlp.hinweisportal.de
  -    Polizei RLP Onlinewache: https://www.polizei.rlp.de/onlinewache
  -    Telefonisch bei Polizeiinspektion Mainz 2: 06131 - 65 4210
  -    Persönlich bei jeder Polizeidienststelle


14.02.2024
Verfolgungsfahrt mit Motorrad
Am Dienstag (13.02.2024) gegen 19:00 Uhr bemerkten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Mainz 1 in der Kaiserstraße ein Motorrad, bei welchem die Heckleuchte defekt zu sein schien. Als sich die Streifenwagenbesatzung zu einer Verkehrskontrolle entschloss und hierzu Blaulicht und das "Stopp Polizei" Signal einschalteten, gab der Motorradfahrer Gas und versuchte zu flüchten.

Der 19-Jährige Ingelheimer "schlängelte" sich durch den Verkehr und überfuhr sogar rot zeigende Ampeln. An einem Parkhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs befuhr er dann einen Fußgänger / Fahrradweg, sodass die Einsatzkräfte ihren Streifenwagen parken und aussteigen mussten.

Sie konnten dem Fahrer dann zu Fuß den Weg abschneiden und ihn festnehmen. Der Grund für die Flucht war dann auch schnell gefunden. Das Fahrzeug war nicht zugelassen, der Fahrer besitzt keine Fahrerlaubnis, hatte dafür aber Betäubungsmittel dabei. Da er mutmaßlich auch noch unter dem Einfluss Selbiger stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und das Motorrad sichergestellt.

Der Ingelheimer hat nun gleich mit mehreren Strafverfahren zu rechnen.


09.02.2024
Einbruchsversuch in Wohnung
Am Nachmittag des 06.02.2024  meldete ein Anwohner der Leibnizstraße, dass offenbar versucht wurde, in seine Wohnung einzubrechen. Der 26-jährige Mainzer hatte bei seiner Rückkehr nach Hause auffällige Beschädigungen an der Wohnungstür festgestellt, weshalb er die Polizei informierte.

Nach erfolgter Spurensuche durch die Kriminalpolizei meldete sich ein Nachbar. Er gab an, dass er im Tatzeitraum zw. 09:30 - 14:00 Uhr zwei verdächtige Männer im Haus gesehen hatte.

Personenbeschreibung 1: männlich, zw. 40-50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig, schütteres Haar, trug ein ausgewaschenes lila T-Shirt.

Personenbeschreibung 2: männlich, zw. 40-50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig.

Wer sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen Personen oder dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

08.02.2024
Mann nach Herzstillstand erfolgreich reanimiert
Am 6. Februar 2024 wurde um 20:50 Uhr der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mainz mitgeteilt, dass sich auf dem Bahnsteig 6/8 eine leblose Person befindet. Die Streifenbeamten erreichten umgehend die Örtlichkeit und fanden einen 64-jährige Mann vor, der über keinerlei Vitalzeichen verfügte. Auch eine zufällig vor Ort anwesende Ärztin unterstützte die Beamten bei der Ersten Hilfe. Der Mann wurde, auch mittels eines Defibrillators, reanimiert bis der verständigte Rettungswagen eintraf und den Patienten in die Uniklinik verbrachte. Aufgrund der Vielzahl der Reisenden und Fußballfans auf dem Bahnsteig wurden Sichtschutzwände aufgestellt. Leider wurde der Einsatz durch einige Schaulustige erschwert. Im Nachgang wurde mitgeteilt, dass der 64-Jährige erfolgreich reanimiert wurde und auch wieder ansprechbar sei.

 
08.02.2024
Einbruch in Kiosk
Am Montag (05.02.2024) gegen 02:20 Uhr kam es zu einem Einbruch in einen Kiosk im Kaiser-Wilhelm-Ring in Mainz. Ein unbekannter Täter schlug die Fensterscheibe des Ladens ein, um ins Innere zu gelangen. Dort entwendete er Tabakwaren im Wert von ca 5000 EUR und flüchtete mit einer Sport-Umhängetasche samt Diebesgut in Richtung Mainzer Hauptbahnhof.

Wer am 05.02.2024, 02:20 - 02:30 Uhr eine verdächtige Person mit Sporttasche im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Rings gesehen hat oder sonstige Hinweise zum genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.


07.02.2024
Betrügerisches Jobangebot im Internet
Am Nachmittag des 05.02.2024  meldete sich ein 27-jähriger Mann bei der Kriminalpolizei, um einen Betrugsfall zur Anzeige zu bringen. Er schilderte, dass er im September 2023 auf einen Internet-Job aufmerksam wurde, bei dem er durch "liken" von Videos auf TikTok und Instagram Geld verdienen wollte. Nach der erfolgten Registrierung über eine Firmen-App begann er mit der Tätigkeit und konnte über einen Kontostand seine Bezahlung verfolgen. Diese erfolgte in Form einer Kryptowährung. Um schließlich eine Auszahlung zu erhalten, wurde der Melder aufgefordert Kaution zu bezahlen. Nach der geleisteten Zahlung von ca 2000 EUR wurden plötzlich verschiedene Funktionen der Firmen-App gesperrt und letztlich konnte die App nicht mehr aufgerufen werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Mit gefälschten Stellenanzeigen versuchen Cyber-Kriminelle im Internet immer wieder, ihre Opfer um Geld zu betrügen oder zumindest nützliche Informationen über die Bewerber zu erlangen. Jeder Job-Interessierte sollte sich stets auf der Webseite des Unternehmens vergewissern, ob das Stellengesuch tatsächlich besteht und die Firma seriös ist. Eine Kautionszahlung z.B. auf ein ausländisches Konto zum Erhalt des "ersten Gehalts" sollte stets misstrauisch machen!

02.02.2024
Streitigkeiten zwischen Taxifahrern und Fahrgästen
Am Freitagmorgen (02.02.2024) gegen 02:00 Uhr kam es zu Streitigkeiten zwischen mehreren Taxifahrern und drei Fahrgästen. Ursprünglich wollten die drei alkoholisierten Männer im Alter zwischen 23 und 28 Jahren in ein Taxi am Schillerplatz einsteigen, welches ihnen jedoch die Mitnahme verweigerte. Im nächsten Taxi verlangten sie daraufhin vom Fahrer beharrlich und aufdringlich Informationen über das erste Taxi.

Da der Fahrer keine Auskunft erteilte und die Gäste sich trotz mehrfacher Aufforderung weigerten aus dem Taxi zu steigen, eilten am Hauptbahnhof mehrere Taxifahrer zu Hilfe und es kam zu einer Rangelei zwischen den beteiligten Parteien.

Hierbei erlitt einer der Fahrgäste leichte Verletzungen durch einen Schlag, weshalb nun wegen Körperverletzung ermittelt wird.

Eine stark alkoholisierte unbeteiligte Passantin störte die anschließende Sachverhaltsaufnahme der Polizei massiv und ihr musste ein Platzverweis erteilt werden.

Der genaue Ablauf des zunächst unübersichtlichen "Handgemenges" ist Gegenstand der Ermittlungen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


27.01.2024
Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz endet handgreiflich
Im Rahmen von Streitigkeiten auf dem Bahnhofsvorplatz kam es am Donnerstagabend (25.01.2024) gegen 20:17 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 23- jährigen sowie 56-jährigen Mann, die sich mit Faustschlägen traktierten. Durch mehre Polizeistreifen der Stadtinspektionen wurde der Bahnhofsvorplatz aufgesucht und die Auseinandersetzung durch die Einsatzkräfte beendet.

Aufgrund des weiterhin hohen Aggressionspotentials des nunmehr Beschuldigten 23-Jährigen, wurde dieser kurzzeitig in Polizeigewahrsam auf der Polizeiinspektion Mainz genommen, von wo er anschließend, nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, wieder entlassen werden konnte. Bei dem Einsatz am Donnerstagabend waren insgesamt drei Streifenwagenbesatzungen der Mainzer Polizei im Einsatz. Eine medizinische Versorgung vor Ort lehnten beide Beteiligten ab.


26.01.2024
Haftbefehl im Mainzer Hauptbahnhof vollstreckt
Am 25. Januar 2024 um 01:00 Uhr stellten Streifenbeamte der Bundespolizei bei der Kontrolle eines 29-jährigen Somaliers im Hauptbahnhof in Mainz fest, dass gegen diesen ein Vollstreckungshaftbefehl wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften vorlag. Da der Mann die Geldstrafe in Höhe von 573,50EUR nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt in Rohrbach verbracht.  

  
25.01.2024
Randalierendes Paar wirft mit Glasflaschen
Donnerstag, 25.01.2024, 02:22 Uhr
Nachdem ein Paar ein Lokal in der Frauenlobstraße nicht verlassen wollte, rief der Wirt die Mainzer Polizei um Hilfe. Das Pärchen, ein 20-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau aus Mainz, verließen das Lokal zwar noch vor Eintreffen der Polizeistreifen, warfen aber scheinbar aus Unmut über den Rauswurf mit Glasflaschen um sich. Zu Schaden kam hierbei glücklicherweise niemand.

Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchtete der 20-Jährige, die Frau blieb zurück und wurde einer Kontrolle unterzogen. Nach Ende der Maßnahmen und Abrücken der Polizei meldete sich der Wirt des Lokales erneut und teilte mit, dass der 20-Jährige nun zurückgekehrt sei und sich in der Gästetoilette eingeschlossen habe. Dort konnte er durch eine Polizeistreife angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann zur Fahndung ausgeschrieben war. Nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen konnte er letztendlich wieder auf freien Fuß gesetzt werden.


23.01.2024
Exhibitionist in Forsterstraße gesehen
Eine Begegnung der anderen Art hatte gestern Abend gegen 17:00 Uhr eine 30-jährige Autofahrerin. Auf der Suche nach einem Parkplatz fuhr die Mainzerin durch die Neustadt und bemerkte dabei zwischen zwei geparkten Fahrzeugen einen Mann, der onanierte. Dieser blickte sie ungeniert an und masturbierte dabei weiter.

Die Autofahrerin fuhr weiter und kam wenig später an gleicher Stelle vorbei, wobei sie den Mann über die Josefstraße in Richtung Hindenburgstraße flüchten sah. Bei der anschließenden polizeilichen Fahndung konnte der Exhibitionist nicht mehr gesichtet werden. Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: - 45-50 Jahre alt - ungepflegtes Aussehen - schmächtig / klein - trug eine helle Steppjacke mit Kapuze, eine dunkle Jogginghose, offene Schuhe - ähnlich "Birkenstock"

Wer den beschriebenen Mann gegen 17:00 Uhr in der Mainzer Neustadt gesehen hat oder sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen


18.01.2024
Über 5000 Menschen demonstrieren friedlich
Eine unter dem Motto "Zeichen gegen Rechts" angemeldete Versammlung fand am Donnerstabend in Mainz statt.

Der Aufzug begann gegen 18:00 am Mainzer Hauptbahnhof und wurde nach einer Abschlusskundgebung auf dem Gutenbergplatz dort gegen 20:00 Uhr beendet. An dem Aufzug nahmen nach Schätzungen mehr als 5000 Menschen teil.

15.01.2024
Mann randaliert auf dem Bahnhofsvorplatz
Am Abend des 12. Januar 2024 um 23:40 Uhr wurde eine Bundespolizeistreife auf eine körperliche Auseinandersetzung zweier Männer auf dem Bahnhofsvorplatz am Hauptbahnhof in Mainz aufmerksam. Die beiden Streithähne wurden von den Polizisten getrennt. Unvermittelt versuchte einer der Männer, ein 28-jähriger Syrer, erneut auf seinen 32-jährigen deutschen Kontrahenten loszugehen, was von den Beamten unterbunden wurde. Hierbei leistete der Mann erheblichen Widerstand, versuchte die Polizisten anzuspucken und beleidigte diese. Er wurde für weitere polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle verbracht. Nachdem er sich beruhigt hatte, konnte der Mann um 00:25 Uhr die Dienststelle wieder verlassen und erhielt einen Platzverweis für den Bahnhof sowie den Bahnhofsvorplatz.

Kurze Zeit später mussten die Polizisten erneut gegen den 28-Jährigen tätig werden, da dieser an einer Imbissbude auf dem Bahnhofsvorplatz randalierte und seinen vorherigen Kontrahenten mit einer Glasflasche im Gesicht verletzt hatte. Bei ihrem Eintreffen vor Ort, drohten die Polizisten dem Aggressor den Einsatz des Tasers an, woraufhin dieser sich widerstandslos festnehmen ließ. Zur medizinischen Versorgung des 32-Jährigen wurde ein Rettungswagen hinzugerufen. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen und anschließend zuständigkeitshalber an die Kollegen der Landespolizei Mainz für die weitere Sachbearbeitung übergeben. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.


12.01.2024
Straßenbahnfahrer wird von Fahrgast angegriffen
Am 12.01.2024 gegen 01:30 Uhr hatte ein Straßenbahnfahrer seinen Verkehrsmeister angerufen und um Hilfe gebeten. Grund: Ein Fahrgast, der die Straßenbahn an der End-Haltestelle am Bismarckplatz nicht verlassen wollte.

Der 59-jährige Mainzer Verkehrsmeister kam seinem Kollegen zu Hilfe und wollte den Fahrgast samt Gepäck aus der Straßenbahn bringen. Als er dem Fahrgast gerade den Rücken zukehrte, wurde er von diesem angesprungen und fiel mit ihm zu Boden. Beide rangelten miteinander und stießen dabei gegen zwei geparkte Fahrzeuge. Der Fahrgast, ein 34-jähriger Pariser, beruhigte sich jedoch wieder und zeigte sich beim Eintreffen der Polizeikräfte kooperativ.

Aufgrund des Sturzes verspürte der Mainzer Verkehrsmeisters Schmerzen im Oberkörper, weshalb ein Rettungswagen hinzugerufen wurde. Eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus war jedoch nicht notwendig. Gegen den Fahrgast aus Paris wird nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung am Fahrzeug ermittelt.


11.01.2024
Diebstahl Dank Ortung aufgeklärt
Am 10. Januar 2024 ereignete sich gegen 00:15 Uhr ein Diebstahl in einem ICE bei Halt des Zuges im Hauptbahnhof in Mainz. Die 20-jährige Geschädigte schlief, als ein Mann durch eine Zeugin beobachtet wurde, wie er den Rucksack der Frau an sich nahm und den Zug verließ. Die beiden Frauen verständigten die Bundespolizei und beschrieben den Beamten den mutmaßlichen Täter sowie das Stehlgut.  

Über die Ortungsfunktion des im Rucksack befindlichen Tablets konnte der Dieb in einer Bar lokalisiert und gestellt werden. Bei dem Mann wurden das Tablet, das Bargeld sowie die EC-Karte der bestohlenen Dame aufgefunden. Da er den Polizisten keine Ausweisdokumente vorlegen konnte, wurde er mit zur Dienststelle genommen. Hier konnte die Identität des 36-jährigen Tunesiers zweifelsfrei geklärt werden.  

Die zuständige Ausländerbehörde wurde zudem über den Sachverhalt informiert. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden außerdem 12 Kapseln eines rezeptpflichtigen Schmerzmittels aufgefunden und beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Gegen den 36-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, unerlaubten Aufenthalts ohne Aufenthaltstitel sowie aufgrund einer Straftat nach dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln eingeleitet.  


11.01.2024
Polizeieinsatz am Mainzer Hauptbahnhof
Am 10.01.2024 gegen 17 Uhr hatte eine bislang unbekannte männliche Person eine Gewalttat am Hauptbahnhof telefonisch bei der Polizei angekündigt. Da die Ernsthaftigkeit der Drohung zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht einzuschätzen war, musste der Bereich zur Sicherheit geräumt und überwacht werden.

Die polizeilichen Ermittlungen haben nunmehr jedoch keine konkrete Gefährdung ergeben, weshalb die Sperrung aufgehoben wurde. Die Bundespolizei wird jedoch weiterhin verstärkt vor Ort Präsenz zeigen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Personalien des Anrufers zu ermitteln. Dieser hat neben mehreren Strafanzeigen auch mit der Übernahme der Polizeikosten zu rechnen.


05.01.2024
Haftbefehl am Hauptbahnhof Mainz vollstreckt
Am Abend des 3. Januar 2024 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Hauptbahnhof Mainz. Bei der Überprüfung der Personalien des 34-jährigen Afghanen stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung vorlag. Des Weiteren war der 34-jährige noch zur Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ausgeschrieben. Der Mann konnte die Geldstrafe in Höhe von 3750,00 Euro vor Ort nicht bezahlen. Er wurde von den Polizisten zur Verbüßung seiner Restfreiheitsstrafe von 75 Tagen in die JVA Rohrbach eingeliefert. Die ausschreibende Behörde wurde über den Aufenthaltsort des Mannes in Kenntnis gesetzt.  


03.01.2024
Silvesterböller löst größeren Einsatz aus
Am frühen Dienstagabend (02.01.2024) wurde durch mehrere Zeugen im Bereich der Inge-Reitz-Straße Höhe der Hausnummer 5 ein lauter Knall bzw. Detonationsgeräusch gemeldet. Als Ausgangsörtlichkeit konnte eine nahegelegene Baugrube ausgemacht werden, von wo aus durch die Zeugen neben dem Knall auch ein heller Lichtblitz festgestellt werden konnte. Neben der Polizei wurde aufgrund der Heftigkeit der Detonation auch die Mainzer Feuerwehr verständigt.
Durch die Einsatzkräfte konnten in der genannten Baugrube Reste eines Böllers unter gestapelten Stahlarmierungen festgestellt werden, welcher sehr wahrscheinlich ursächlich für die Detonation war. Ein Brand, Personen-oder Sachschaden konnte glücklicherweise nicht festgestellt werden.  


20.12.2023
Gutmütigkeit ausgenutzt
Am Montagmittag (18.12.2023) gegen 11:45 Uhr stand eine 29-jährige Rheinhessin am Parkautomat in der Tiefgarage der Bonifaziustürme, als sie von einem fremden Mann angesprochen und nach einer Zigarette gefragt wurde.

Als er diese erhielt, fragte er auch noch nach Feuer, wobei die Geschädigte ihr Portemonnaie unter den Arm klemmte um die Hände frei zu haben. Das nutzte der Täter aus, entriss ihr die Geldbörse und rannte davon.

Der Täter soll 1,75m groß und etwa 18-20 Jahre alt gewesen sein. Zudem habe er ein südländisches Aussehen gehabt und eine mattschwarze Winterjacke, Jeans und Sportschuhe getragen.

Außerdem sei eine weitere männliche Person dabei gewesen, welche ebenfalls 1,75m groß war und einen schwarzen Zopf getragen habe.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


18.12.2023
Streit zwischen Familien eskaliert
Am Freitag (15.12.2023) gegen 23:24 Uhr wurde die Polizei über eine Schlägerei im Emausweg in Mainz informiert. Da es sich um eine große Personengruppe handeln sollte, wurde die Örtlichkeit von mehreren Streifenwagen der Mainzer Dienststellen angefahren.  

Vor Ort konnten ca. 20 Personen angetroffen werden, die sich offenbar untereinander kannten. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, handelte es sich scheinbar um zwei in Streit geratene Familien. Dies eskalierte derart, dass es innerhalb der Gruppe zu einer Schlägerei gekommen war und dabei drei Personen leicht verletzt wurden.  

Ob und in wie weit Hieb- und Stichwaffen hierbei im Einsatz waren ist ebenfalls Teil der Ermittlungen. Die zwei vor Ort ermittelten Tatverdächtigen Mainzer im Alter von 32- und 34 Jahren, wurden nach den polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung gegen sie ermittelt.

 
11.12.2023
Mann verletzt Bundespolizistin
Am frühen Morgen des 9. Dezember 2023 wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Mainz darüber informiert, dass ein Mann Personen im Mainzer Hauptbahnhof angreift. Die Polizisten konnten den 28-jährigen Deutschen auf Bahnsteig 1 antreffen, wo er gerade auf einen Reisenden losging. Die Streife schritt sofort ein und stoppte den Angreifer, indem sie ihn zu Boden brachte. Hierbei leistete der Mann Widerstand und setzte sich mit Tritten und Schlägen zur Wehr.  

Er wurde von den Bundespolizisten festgenommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen in die Dienststelle verbracht. Bei dem Deutschen wurde ein Atemalkoholwert von 1,51 Promille festgestellt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann eine Frau zuvor verfolgte, von Hinten angriff und an den Haaren hinter sich herzog. Er ließ erst von der Frau ab, als Zeugen dieser zur Hilfe kamen. Daraufhin begab er sich auf Bahnsteig 1.  

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Bei der Widerstandshandlung erlitt eine Beamtin Prellungen an den Knien und war daraufhin nicht mehr dienstfähig. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.  


30.11.2023
Volltreffer bei Verkehrskontrolle
Am frühen Donnerstagmorgen (30.11.2023) gegen 02:15 Uhr führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Mainz 2 in der Rheinallee routinemäßig Verkehrskontrollen durch. Bei einem 30-jährigen Mainzer stellten die Beamten dabei nicht nur Atemalkohol fest, sondern es stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand.

Dem Fahrer, der eine Atemalkoholkonzentration von 1,36 Promille hatte, wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, da der Fahrer überhaupt nicht im Besitz eines Solchen war.

Immerhin konnte die Beifahrerin mit dem PKW weiterfahren. Diese war nämlich nüchtern und auch im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er hat nun mit Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu rechnen.


22.11.2023
Teenager in Straßenbahn geschlagen
Eine 13-jährige Schülerin ist am Dienstagmorgen (21.11.2023) in einer Straßenbahn von einer bislang unbekannten Frau geschlagen worden. Sie war mit einer Freundin gegen 9 Uhr in der Linie 50 aus der Neustadt in Richtung Hechtsheim unterwegs und unterhielt sich mit dieser. Sie standen zu diesem Zeitpunkt unmittelbar hinter der Fahrerkabine und unterhielten sich, als sich die spätere Täterin in das Gespräch einmischte. Ohne Vorwarnung schlug diese der 13-Jährigen dann ins Gesicht, verließ die Straßenbahn am Hauptbahnhof und ging zu Fuß Richtung Alicebrücke.

Die Täterin wird als ca. 30-40 Jahre, dunkelhäutig und mit einer grünlich-hellen Jacke und lila Mütze bekleidet, beschrieben.

Eine Suche nach der Täterin, durch Streifen der Bundespolizei und der Polizeiinspektion Mainz 2 führte bisher nicht zum Erfolg.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


16.11.2023
"Echter" Stromableser, umsichtiger Nachbar
Am Dienstagnachmittag (14.11.2023) meldet der Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Mainzer Neustadt einen angeblichen Stromableser im Anwesen in der Kurfürstenstraße. Der Mann bekam durch weitere Bewohner mit, dass ein angeblicher Mitarbeiter eines Stromanbieters in dem Mehrfamilienhaus bereits bei mehreren Bewohnern geklingelt und um Einlass gebeten habe.

Da sich der Ableser nach Kenntnis des Mitteiler nun bei einer über 80-Jährigen Nachbarin in der Wohnung befände, alarmierte der Mann die Mainzer Polizei. Durch eine Streifenwagenbesatzung konnte der bislang "Verdächtige" im Beisein der 82-Jährigen Nachbarin in deren Wohnung angetroffen werden.

Wie sich vor Ort dann herausstellte, war der Mann tatsächlich und legitim im Auftrag eines Energieanbieters unterwegs. Nichts desto trotz hat der Mitteiler und umsichtige Nachbar alles richtig gemacht und gut reagiert. Im Zweifel hätte er seine Nachbarin vor einem Schaden bewahrt.

Sollten Sie sich über die Echtheit des "Ablesers" unsicher sein, öffnen Sie im Zweifelsfall nicht die Tür und versichern Sie sich über die Ihnen bekannte Nummer Ihres Anbieters telefonisch ab. Oft können Ablesedaten auch online oder per Ablesekarte weitergegeben werden.

15.11.2023
Herrenloser Rucksack sorgt für Sperrung des Hauptbahnhofs
Am Mittag des 14. November 2023 gegen 13:05 Uhr wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Mainz von der Deutschen Bahn über ein herrenloses Gepäckstück im Hauptbahnhof in Mainz informiert. Eine Streife der Bundespolizei konnte in der Zwischenebene oberhalb der Haupthalle vor der Apotheke einen Rucksack feststellen. Fahndungsmaßnahmen nach dem Besitzer blieben erfolglos.

Eine Videoauswertung ergab, dass der Rucksack von einer männlichen Person abgestellt wurde und diese sich im Anschluss entfernte. Daraufhin wurde die Haupthalle, Bahnsteig 1 und Bereiche der Zwischenebene von den Bundespolizisten geräumt und abgesperrt. Der Zugverkehr auf Gleis 1 wurde eingestellt. Ein angeforderter Sprengstoffspürhund spürte den Rucksack und den Bereich ab. Da der Hund kein sprengstofftypisches Verhalten zeigte, wurde der Rucksack durch die Polizisten geöffnet.

Im Rucksack befanden sich Alltagsgegenstände. Der Rucksack samt Inhalt wurden sichergestellt. Hinweise zu dem Eigentümer konnten bis jetzt nicht erlangt werden. Die Maßnahmen wurden um 14:10 Uhr beendet und die Sperrung aufgehoben.

Da es immer wieder zu derartig gelagerten Sachverhalten kommt, appelliert die Bundespolizei erneut an alle Fahrgäste, das eigene Reisegepäck ständig im Blick zu behalten, bei sich zu führen und ganz besonders darauf zu achten. Neben einem möglichen Gepäckdiebstahl kann es sonst, wie im aktuellen Fall beschrieben, zu einem Polizeieinsatz unter finanzieller Regressnahme des Verursachers kommen.

 
13.11.2023
Mann ohne Ticket wird in JVA eingeliefert
Am Mittag des 10. November 2023 informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei am Hauptbahnhof im Mainz, über einen Mann ohne gültigen Fahrschein im RE von Mannheim nach Mainz. Eine Streife der Bundespolizei stellte die Personalien des 25-jährigen Italieners bei Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Mainz fest. Bei der Überprüfung der Person konnte ermittelt werden, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal wegen Diebstahl bestand. Der 25-jährige konnte die Geldstrafe in Höhe von 1.127,50 EUR nicht bezahlen und wurde zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen in die JVA Rohrbach eingeliefert. Gegen den Mann wurde zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen eingeleitet.  


10.11.2023
Gedenkveranstaltung an Mainzer Synagoge
Die Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag der Pogromnacht in der Mainzer Synagoge wurde durch eine Vielzahl von Gästen störungsfrei besucht. Die Polizei war mit einer angepassten Kräfteanzahl vor Ort, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten.

Während der Veranstaltung konnte durch die Einsatzkräfte ein 31-Jahre alter und stark alkoholisierter Mann angetroffen und kontrolliert werden, welcher zuvor einen Silvesterböller auf die Straße hinter der Synagoge warf und hierbei "free Palästina" rief.

Der polizeibekannte und wohnsitzlose Deutsche hat nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu rechnen. Zudem wurde ihm ein Platzverweis erteilt.

  
Ladendieb stehlt Süßigkeit und verletzt Supermarkt-Mitarbeiter
Ein bislang noch unbekannter Mann betrat am Donnerstagabend (26.10.2023) gegen 18:09 Uhr einen Supermarkt im Barbarossaring in der Mainzer Neustadt. Dort wollte er den Markt mit einer Packung Süßigkeiten verlassen, ohne zu bezahlen. Von einem Mitarbeiter angesprochen, wurde der Dieb plötzlich aggressiv und schlug mit einem Gegenstand mehrfach auf den Mitarbeiter ein. Danach sprühte er mit einem reizenden Gas um sich und flüchtet zu Fuß aus dem Markt. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei Mainz nach einem ca 20-jährigen Mann, der ca. 185 cm groß ist und eine schwarze Kapuze trug, verlief ergebnislos. Der verletzte Mitarbeiter des Marktes wurde in ein Mainzer Krankenhaus gebracht

Personen die durch das versprühte Reizgas beeinträchtigt wurden, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-4210 zu melden. Hinweise zum Vorfall oder dem flüchtigen Ladendieb können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Sieben auf einen Streich
Wie das gepasst haben soll, ist nur schwer vorstellbar. Dennoch, am 25. Oktober 2023 flüchteten sieben Jugendliche vor der Kontrolle durch eine Zugbegleiterin in einem EC auf die Toilette, um die Kontrolle zu umgehen. Der Zug befand sich auf dem Weg von Mannheim nach Mainz. Bis zum Halt in Mainz verließen die Jungen die Toilette nicht mehr.  

Die Zugbegleiterin hatte zwischenzeitlich die Bundespolizei informiert, die die vier 16; einen 17; und zwei 18-jährige Marokkaner bei Einfahrt des Zuges im Hauptbahnhof Mainz in Empfang nahmen. Die Jungen hatten keine gültigen Fahrscheine für den Zug und auch keinerlei Ausweisdokumente dabei, weshalb sie mit zur Dienststelle genommen wurden.  

Einer der 16-Jährigen war bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und wurde durch drei Staatsanwaltschaften und eine Ausländerbehörde gesucht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die minderjährigen Jugendlichen an eine Jugendnoteinrichtung übergeben, die beiden Volljährigen konnten ihren Weg fortsetzen. Gegen alle Sieben wurde ein Strafverfahren wegen Betruges eingeleitet.

 
Person leistet nach Fahrtausschluss Widerstand und beleidigt Bundespolizisten
Am 22. Oktober 2023 kurz nach Mitternacht wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mainz vom Zugbegleiter des IC 920 darüber informiert, dass zwei Personen beim Halt am Flughafen Frankfurt am Main die Türen des Zuges aufhielten und im Türbereich rauchten. Die Personen wurden daraufhin vom Zugbegleiter von der Fahrt ausgeschlossen. Der Aufforderung des Bahnmitarbeiters kamen diese nicht nach, aufgrund dessen und des aggressiven Verhaltens der Männer, bat der Zugbegleiter die Bundespolizei um Unterstützung.

Bei Ankunft des IC im Hauptbahnhof Mainz konnten die zwei Deutschen von den Polizisten angetroffen werden. Die Personen verließen daraufhin den Zug. Einer der beiden Männer verweigerte die Angabe seiner Personalien gegenüber den Polizeibeamten und verhielt sich uneinsichtig und sehr aggressiv. Sein Begleiter leistete den Anweisungen der Polizisten folge und wurde nach der Kontrolle entlassen.

Um die Identität des aggressiven Mannes festzustellen, sollte der 30-jährige Deutsche durchsucht werden. Während der Durchsuchung leistete er Widerstand und beleidigte die Bundespolizisten. Als die Polizisten den Mann zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbrachten, schlug die Person nach den Polizeibeamten. Die Bundespolizisten konnten dem Schlag ausweichen und legten dem Delinquenten Handschellen an. Auf der Dienststelle konnte die Identität des Deutschen festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 1,2 Promille.

Nachdem sich der Mann beruhigt hatte, konnte er die Diensträume verlassen. Gegen den Deutschen wurden Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet. Des Weiteren wird gegen den Mann wegen den Ordnungswidrigkeiten nach der Eisenbahnbetriebsordnung und dem Bundesnichtrauchschutzgesetz ermittelt.  

Mann leistet Widerstand gegen Polizei im Hauptbahnhof
Am Morgen des 9. Oktober 2023 informierte eine Person telefonisch die Bundespolizei im Hauptbahnhof Mainz über einen Mann, der mutmaßlich eine Waffe mit sich führe. Eine Streife konnte den beschriebenen Mann im Hauptbahnhof antreffen und forderte diesen auf sich auszuweisen.  

Der 25-Jährige benahm sich umgehend aggressiv und verweigerte die Kontrolle. Nachdem er im weiteren Verlauf nach einem der Polizisten schlug, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt, wobei er erheblichen Widerstand leistete und die Beamten beleidigte und bedrohte. Eine Beamtin verletzte sich hierbei am Knie und Ellenbogen, sodass sie medizinisch versorgt werden musste, aber dienstfähig blieb. Der Mann wurde mit zur Dienststelle genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und, nachdem er sich wieder beruhigt hatte, auf freien Fuß entlassen.  

Eine Waffe konnte, entgegen der Meldung des Zeugen, nicht aufgefunden werden. Dennoch erwarten den Mann nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sexueller Belästigung sowie Bedrohung.

Personen, die das Geschehen beobachtet oder aufgezeichnet haben und  Angaben zum Hergang machen können, werden gebeten sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern unter 0631-340 73-1221 oder  bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de zu melden

 
Aggressive Person auf Fußballplatz
Am Sonntagmorgen (08.10.2023)  gegen 10:30 Uhr meldeten mehrere Personen einen aggressiven Mann der sich in der Goethestraße auf dem dortigen Kunstrasenplatz aufhalten solle. Er würde herumschreien, sich mit anderen Personen anlegen und sich insgesamt auffällig aggressiv verhalten.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, versuchte der 28-jährige Mainzer zu flüchten, konnte jedoch durch mehrere Beamte festgehalten werden. Hierbei wehrte er sich vehement und schrie lautstark um sich.
Da das gesamte Verhalten auf eine psychische Ausnahmesituation schließen ließ, wurde er durch das Ordnungsamt in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.


Reizgas in einem Fahrstuhl am Hauptbahnhof versprüht
Am Nachmittag des 2. Oktober 2023 nutzten drei Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Aufzug zu Bahnsteig 2/3 im Hauptbahnhof in Mainz. Hierbei stellten sie fest, dass offenbar zuvor jemand einen Reizstoff in dem Fahrstuhl versprüht hatte.
Alle drei Personen erlitten Reizungen der Augen und klagten über Hustenanfälle. Über den Sachverhalt informierten die Geschädigten umgehend die Bundespolizei und stellten Strafantrag wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf die Hinzuziehung des Rettungsdienstes verzichteten sie. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an und saugten die Luft auf dem Fahrstuhl ab, um den Reizstoff zu entfernen.  

  
Dreister Diebstahl aus Bürogebäude
Mit der simplen Frage nach dem Weg zu den Aufzügen verschafft sich am Mittwochmittag (27.09.2023) gegen 12 Uhr ein ca. 30-Jähriger Mann unauffälligen Zugang zu einem Bürogebäude in der Mainzer Neustadt. Kurz darauf verlässt er dieses schon wieder, fragt beim Verlassen des Gebäudes nach dem Weg zum Hauptbahnhof und erwirkt damit den Eindruck eines regulären "Kunden".  

Als ein Mitarbeiter aus seiner Mittagspause in sein Büro im dritten Obergeschoss stellt dieser aber fest, dass aus diesem und dem Nebenzimmer mehrerer Mobiltelefone und Geldbörsen entwendet worden sind. Der mögliche Täter wird als ca. 30 Jahre alt, 1,75 m groß mit blonden Haaren und hellen Augen beschrieben. Er trug helle Kleidung und eine helle Mütze.  

Die Polizeiinspektion Mainz 2 hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen oder mögliche weitere Geschädigte. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.  


Schülerinnen bei Sportunterricht bestohlen und helfen bei Klärung
Während des Sportunterrichtes von Schülerinnen des Frauenlobgymnasiums auf der Bezirkssportanlage in Mainz-Mombach kam es am Montagnachmittag (25.09.2023)  zu einem Diebstahl. Ein Jugendlicher entwendete Bargeld und hochwertige Smartphones aus den Rucksäcken der Schülerinnen und wurde dabei beobachtet.  

Die Rucksäcke waren vor einem Gebäude so abgestellt, dass sie ständig im Blick waren. Nach der Tat flüchtete der Täter mit einem schwarzen E-Scooter von dem Sportplatzgelände. Einige der Schülerinnen verfolgten ihn noch ein Stück zu Fuß und verloren ihn dann aus den Augen, konnten ihn gegenüber der Polizei jedoch gut beschreiben.  

Da die Schülerinnen ihre Handys orten konnten, gelang es der Polizei nur kurze Zeit später sieben männliche Jugendliche an einem bekannten Treffpunkt anzutreffen. Unter anderem auch die zuvor beschriebene Person. Trotz Fluchtversuchen von allen gelang es diese zu stellen und zu kontrollieren. Bei der Kontrolle konnten die Smartphones sichergestellt werden. Gegen den Tatverdächtigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.  


Frau verstirbt nach häuslicher Gewalt
Nach dem Fall von häuslicher Gewalt im Kaiser-Karl-Ring (Erstmeldungen) ist die 47-jährige Ehefrau des 53-jährigen Tatverdächtigen am Mittwoch, 20.09.2023 im Krankenhaus verstorben.

Der Täter befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen des K 11 des PP Mainz unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Mainz dauern an.


Jugendliche schubsen und bespucken Mainzerin
Am Mittwochabend (20.09.2023) gegen 19:45 Uhr wurde eine 33-jährige Mainzerin von vier Jugendlichen im Goethepark geschubst und getreten. Aus bislang ungeklärter Ursache schubsten die unbekannten Täter die Mainzerin zu Boden, als diese durch den Park spazieren ging.

Als sie auf dem Boden lag, trat ein Täter gegen das Bein der Mainzerin und von einem Weiteren wurde sie bespuckt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Jugendlichen, verlief ergebnislos.

Die Mainzerin wurde zwar leicht verletzt, musste jedoch nicht medizinisch behandelt werden.

Die Täter sollen allesamt unter 18 Jahren gewesen sein. Ein Täter soll eine Lederjacke getragen haben. Ein Weiterer eine weiße Hose und ein Dritter eine schwarze Hose mit blauen Streifen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Gewässerverunreinigung im Zollhafen Mainz
[image:image-0]Am Mittwoch, den 20.09.2023 gegen 12:30 Uhr, kam es im Zollhafen Mainz zu einer Gewässerverunreinigung vermutlich durch ausgelaufenen Dieselkraftstoff.

Aus einem etwa 15 Meter langen Sportboot lief nach einer Überführungsfahrt wohl Dieselkraftstoff in das Hafenbecken des Zollhafen Mainz. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand dadurch im Bereich der dortigen Marina ein größerer, schillernder und stark riechender Film auf der Wasseroberfläche.

Die genaue Schadensursache sowie die ausgelaufene Menge ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Weitere Ermittlungen folgen.

Die Berufsfeuerwehr Mainz brachte Ölschlängel aus, um eine weitere Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Die Untere Wasserbehörde sowie die Staatsanwaltschaft Mainz wurden verständigt.

Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wurde die sachverständige Begutachtung des Sportbootes angeordnet.


Falsche Handwerker in der Neustadt
Am Dienstagmittag (19.09.2023) gegen 14 Uhr klingelten zunächst zwei Männer an einer Wohnungstür in der Sömmerringstraße und wiesen sich als Handwerker aus. Angeblich seien sie von einer Baustelle in der Nähe, hätten dort etwas beschädigt und müssten nun den Wasserdruck in der Wohnung kontrollieren.

Während sich dann zwei Männer mit dem 63-jährigen Bewohner in das Bad begaben, betrat ein dritter Täter die Wohnung und durchsuchte im Schlafzimmer mehrere Schränke.

Ohne Beute verließen die Drei die Wohnung. Die Täter seien alle etwa 30 Jahre alt gewesen und hätten eine blaue Arbeitshose und -jacke getragen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

  
Streit zwischen Verkehrsteilnehmern eskaliert
Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am Montagabend gegen 17:45 Uhr ein Fahrradfahrer und ein Autofahrer im Barbarossaring in Streit. Der Streit eskalierte dann derart, dass der Fahrradfahrer den Autofahrer schubste, dieser rückwärts umfiel und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug.

Der 67-jährige Mainzer musste daraufhin durch einen Rettungswagen in ein Mainzer Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrradfahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch wenig später durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Mainz 2 angetroffen und kontrolliert werden. Den 28-jährigen Hessen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Mann weist sich mit gefälschtem Ausweis aus und landet vor dem Haftrichter
Am 7. September 2023 gegen 17:00 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Mainz einen Mann. Dieser händigte den Polizisten einen rumänischen Ausweis aus. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten Unregelmäßigkeiten fest. Daraufhin wurde der 41-Jährige mit zur Dienststelle verbracht.  

Dort konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Ausweis um eine Totalfälschung handelt. Des Weiteren konnte ein gefälschter rumänischer Führerschein bei der Person aufgefunden werden. Mit den Vorwürfen konfrontiert, räumte der Mann die Tat ein und gab an tadschikischer Staatsangehöriger zu sein. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Beschuldigte bereits wegen solcher Delikte in Erscheinung getreten war.  

Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnete eine Wohnungsdurchsuchung an. Der Beschuldigte wurde am Morgen des 8. September 2023 dem Haftrichter vorgeführt, es wurde Haftbefehl und der Mann in die Justizvollzugsanstalt in Rohrbach verbracht.  


Fahrraddiebe auf frischer Tat festgenommen
Am späten Abend des 6. Septembers 2023 meldete sich ein Mann im Bundespolizeirevier Mainz und zeigte einen versuchten Fahrraddiebstahl an. Dies konnte er anhand von Spuren und Beschädigungen an seinem Fahrradschloss feststellen. Die Videoauswertung auf Bahnsteig 13, wo das Fahrrad abgestellt war, zeigte zwei Personen, die mit einem Bolzenschneider sowie einem Feuerzeug an dem Schloss manipulierten.

Am frühen Morgen des 7. Septembers 2023 informierte ein Passant die Bundespolizeibeamten am Hauptbahnhof Mainz darüber, dass zwei Personen sich mit einem Feuerzeug auf einem Bahnsteig 13 an einem dort abgestellten Fahrrad zu schaffen machen und versuchen dies zu entwenden. Außerdem gab er den Polizisten eine Personenbeschreibung.

Anhand dieser stellten die Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tatorts eine 25-jährige Frau und einen 20-jährigen Mann fest und nahmen diese in Gewahrsam.

Für die beiden Deutschen Tatverdächtigen stellte sich die Zahl 13 nicht als Glückszahl heraus, denn der Zeuge konnte sie zweifelsfrei identifizieren.

Zusätzlich konnte dem Duo der Vorfall des Vortages ebenfalls anhand der Videoauswertung zweifelsfrei zugeordnet werden.

Bei der Durchsuchung der Personen wurden mehrere Feuerzeuge und eine Bankkarte aufgefunden, die den Beschuldigten nicht gehörte.

Gegen die Frau und den Mann wurden Strafverfahren wegen des Versuchs des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie der Unterschlagung eingeleitet.

PKW-Diebstahl in der Josefsstraße
Am Sonntag, den 27.08.23 zeigt eine 44 -jährige Mainzerin bei der Mainzer Polizei den Diebstahl ihres Fahrzeugs an. Sie hatte ihren blau-violetten Opel-Kombi im Vortag in Nähe ihrer Wohnanschrift in der Josefstraße - Ecke Nackstraße abgestellt. Als ihr am Sonntag-Abend unerwartet und völlig überraschend ihr eigenes Fahrzeug mit einem fremden Fahrer entgegengefahren kommt, schließt sie darauf, dass ihr PKW gestohlen wurde. Nach einer kurzen Überprüfung bestätigt sich ihr Verdacht, weshalb sie Anzeige erstattet.

Die Mainzerin war gegen 20:39 Uhr mit dem Fahrrad von Budenheim kommend in Richtung Mainz-Mombach gefahren. Als sie auf Höhe einer Kleingartenanlage ist, kommt ihr plötzlich ihr eigener Opel-Kombi entgegengefahren, was sie aufgrund des Kennzeichens, des Herstellers, sowie der Farbe des Fahrzeugs sofort erkennt. Da der unbekannte, männliche Fahrer verkehrsbedingt abbremsen muss, spricht die Mainzerin den dreisten Dieb sogar an, woraufhin der Mann Vollgas gibt und wegfährt.

Die Mainzerin kann den Fahrer als blond-braun gelockten Mann, mit blauen Augen und einem 3-Tage-Bart beschreiben. Da ihr Auto beim Abstellen am Vortag kaum noch Benzin im Tank hatte, schlussfolgert die Mainzerin, dass der dreiste Dieb sogar noch Tanken war. Zumindest dürfte sich dadurch ein Hinweis ergeben, da die meisten Tankstellen inzwischen Videoüberwacht sind.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Einsatzlage nach häuslicher Gewalt im Kaiser-Karl-Ring
Am Samstagnachmittag (26.08.2023) wurde gegen 15:30 Uhr, über den Notruf der Feuerwehr bekannt, dass es im Kaiser-Karl-Ring zu einem Fall häuslicher Gewalt gekommen sei. Aufgrund der Schilderungen, dass eine Frau unklare Verletzungen erlitten habe, wurden Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr als auch der Polizei entsandt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde eine 47-jährige Frau in ihrer Wohnung schwer verletzt. Als Tatverdächtiger gilt derzeit der 53-jährige Ehemann. Die Frau wurde umgehend durch Rettungsdienstmitarbeiter des ASB Mainz sowie einen Notarzt (DRK) versorgt. Sie befindet sich mittlerweile, zur weiteren Behandlung, in einem Krankenhaus. Der Mann befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.

Aufgrund der hochemotionalen Situation an der Einsatzstelle mussten auch die, deutlich nach der Tat erschienen, erwachsenen Söhne der Familie durch Einsatzkräfte der Polizei kurzfristig fixiert werden.

Der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Mainz übernimmt die Ermittlungen. Kriminaltechniker werden die Wohnung auf Spuren untersuchen.

Auskünfte zu den Hintergründen der Tat, zu Art und Schwere der Verletzungen und den betroffenen Personen, können zur Gewährleistung der Ermittlungen derzeit noch nicht gegeben werden.

Die Tat selbst hatte keine öffentliche Wirkung, lediglich die Anzahl der Einsatzfahrzeuge vor dem Anwesen wurde wahrgenommen.

Ehemann nach häuslicher Gewalt in Untersuchungshaft
Nachdem es am Samstagnachmittag zu einem schweren Fall häuslicher Gewalt in der Mainzer Neustadt gekommen ist, ordnete der Ermittlungsrichter des Amtsgericht Mainz gegen den 53-jährigen Beschuldigten am Sonntag (27.08.2023) die Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die 47-jährige Ehefrau erlitt durch die Gewalteinwirkung des Beschuldigten im Bereich des Halses lebensgefährliche Verletzungen; sie befindet sich in einem stabilen, aber nicht ansprechbaren Zustand.

Unter Führung der Staatsanwaltschaft Mainz hat das K 11 des Polizeipräsidiums Mainz die Ermittlungen übernommen. Die Ermittlungen zum konkreten Tatgeschehen dauern an.


Schlägerei in der Kaiserstraße
In den Abendstunden des 24.08.23, gegen 19:11 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf über eine Schlägerei in der Kaiserstraße ein. Den ersten Informationen zu Folge schlugen sich die ca. 10 Personen vor dem Bürgerbüro der Stadt Mainz und eine Person blutete bereits.

Wie die eingesetzten Streifenbeamten später mitteilten, konnten vor Ort nur noch 2 Personen angetroffen werden. Einer der beiden angetroffenen wies eine Schnittverletzung am Rücken auf. Nach derzeitigen Ermittlungsstand war der verletzte, 22-jährige Mainzer mit einer Gruppe in Streit geraten und laut Angaben eines Zeugen im Verlauf des Streits mit einer abgebrochenen Bierflasche verletzt worden. Der Täter, ca 17-20 Jahre alt und mit weißem T-Shirt sowie schwarzer Hose bekleidet, flüchtete samt seiner Gruppe in Richtung Bleichenviertel.

Die sofortige Fahndung nach der Personengruppe verlief bisher ohne Ergebnis. Es wurden Spuren am Tatort gesichert und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Aufgrund seiner Schnittverletzung wurde ein Rettungswagen hinzugerufen und der verletzte Mainzer ins Krankenhaus gebracht.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Unfälle mit E-Scooter Beteiligung
Gleich zu zwei Unfällen mit Personenschaden unter Beteiligung von E-Scootern kam es am Montag (14.08.2023).

Der erste Fall trug sich am Montag gegen 15 Uhr in der Hattenbergstraße zu. Ein 18-jähriger E-Scooter Fahrer befuhr den Radweg der Hattenbergstraße in Richtung Zwerchallee. An der Straßenbahnhaltestelle fuhr er dann über die für ihn rot zeigende Fußgänger/Fahrradfahrer Ampel.

Ein 27-jähriger vorfahrtsberechtigter Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und touchierte den E-Scooter Fahrer, welcher daraufhin zu Fall kam und durch den Rettungsdienst leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Montagnacht gegen 24 Uhr befuhr ein 19-jähriger Mainzer mit seinem Fahrrad den Gehweg des Kaiser-Wilhelm-Ring in Richtung Bahnhof, während ihm ein 51-jähriger Rheinhesse mit seinem E-Scooter entgegen fuhr. Als der Fahrradfahrer aus seiner Gruppe zum Überholen ausscherte, wollte der E-Scooter Fahrer ausweichen und stürzte hierbei, ohne dass es zur Kollision kam.

Der 51-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen, brach sich mehrere Zähne ab und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.


Vermeintliches Schussgeräusch führt in der Nacht zur Sperrung des Bahnhofplatzes
Am frühen Montagmorgen (13.08.2023), gegen zwei Uhr, meldet eine fünfköpfige Gruppe, welche auf dem Bahnhofplatz steht, dass soeben ein Schussgeräusch zu hören gewesen und eine Glasflasche zersprungen sei. Einsatzkräfte der Polizei Mainz und der Bundespolizei sperrten daraufhin den Bahnhofplatz und suchten diesen ohne Ergebnis ab.  

Es konnte kein Projektil oder sonstige Hinweise auf einen Schuss festgestellt werden, auch gingen keine weiteren Meldungen dazu ein. Da die Personengruppe zuvor für eine Ruhestörung verantwortlich war und dies von einem Anwohner gemeldet wurde, suchten Einsatzkräfte diesen auf und befragten ihn. Ein Verdacht gegen diesen ergab sich nicht.  

Weitere Hinweise auf ein Schussgeräusch haben sich nicht ergeben. Die Sperrung des Bahnhofplatzes dauerte ca. zwei Stunden an. Reisende konnten in dieser Zeit das Bahnhofsgebäude über Nebeneingänge nutzen.


Polizeieinsatz wegen angeblicher Schusswaffe
Am Dienstagabend (08.08.2023) gegen 23 Uhr meldeten mehrere Zeugen einen Mann, der in einer Bar in der Kaiserstraße mit einer Schusswaffe gesehen worden sei.

Da grundsätzlich von einer Ernsthaftigkeit solcher Meldungen ausgegangen wird, wurde die Örtlichkeit von mehreren Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Mainz 2 angefahren. Hierbei stellte sich jedoch schnell heraus, dass ein alkoholisierter 35-jähriger Ingelheimer, lediglich das hölzerne Griffstück eines Gehstockes im Hosenbund mit sich führte. Dies sah auf den ersten Blick wie der Griff eines Revolvers aus.

Was der Mann mit dem Griffstück vorhatte, bleibt wohl sein Geheimnis. Er entsorgte es jedoch vor Ort, damit es nicht zu weiteren Einsätzen kommt.

Zusammenstoß zwischen Auto und Fußgänger, 32-jähriger Mann verletzt
Am Montagmorgen (07.08.2023) kam es gegen kurz nach 08:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Rheinallee in Mainz.

Eine 41-jährige Frau aus Mainz bog mit ihrem Mercedes Benz von der Straße "Am Zollhafen" kommend in die Rheinallee ein. Die dortige Ampel zeigte der Fahrerin grünes Licht. Zu diesem Zeitpunkt überquerte ein 32-Jähriger die für ihn ebenfalls grün zeigende Fußgängerampel im Kreuzungsbereich. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Auto und dem 32-jährigen Fußgänger, wobei dieser zu Fall kam und Kopfverletzungen erlitt.

Aufgrund des dort herrschenden Verkehrsaufkommens konnte der Unfallhergang durch andere Verkehrsteilnehmer beobachtet werden und mehrere Ersthelfer versorgten vor Ort den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Ersten Einschätzung nach handelte es sich zunächst um zwar schwerere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen, die der aus Mainz stammende Mann erlitt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die Fahrerin des Mercedes den Vorrang des Fußgängers beim Abbiegevorgang missachtete. Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es im Kreuzungsbereich kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.


Kaiserstraße: Kampf gegen Betäubungsmittelkriminalität - erfolgreiche Kontrollen in Grünanlage
Bei Kontrollen zur Bekämpfung von Betäubungsmittelkriminalität in Mainz, kam es am Mittwochabend (02.08.2023) neben anderen Substanzen auch zum Fund von fast 50 Ecstasy Pillen "Blue Punisher".

Mit Sonderstreifen kontrollierte das K3 der Mainzer Kriminalpolizei Personen, die sich in der Kaiserstraße, insbesondere in der dortigen Grünanlage aufhielten. Zu Beginn der Einsatzmaßnahmen wurden bei einem ein 22- jährigen Mann aus Mainz mehrere, zum Verkauf fertig abgepackte Tütchen Marihuana aufgefunden.

Ebenfalls im Rahmen dieser polizeilichen Maßnahmen konnte ein 20-Jähriger aus Mainz kontrolliert werden. Der junge Mann erblickte zuvor die Zivilpolizisten und warf daraufhin eine Plastiktüte in ein naheliegendes Gebüsch. Bei dem Inhalt der Tüte handelte es sich um fast 50 Ecstasy Pillen mit der Prägung "Blue Punisher".

Die benannten Ecstasy Pillen weisen eine besonders hohe Dosierung des unter anderem enthaltenen Stoffes MDMA auf und bergen ein besonders hohes Gesundheitsrisiko in Form einer Überdosierung, bis hin zum Tod.

Auch gegen den 20-jährigen Mann aus Mainz wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Insgesamt wurden durch die eingesetzten Zivilstreifen der Krimimalpolizei 36 Personen kontrolliert, ca. 30 Gramm Marihuana, ca. 10 Gramm Haschisch und die oben genannten Ecstasy Pillen aufgefunden und sichergestellt.


E-Scooter-Fahrer fällt Streife vor die Füße
Am frühen Donnerstagmorgen (03.08.2023) gegen fünf Uhr fällt einer Streife des Neustadtreviers (PI Mainz 2) ein E-Scooter-Fahrer nahezu wörtlich vor die Füße. Sie beobachten während einer normalen Streifenfahrt, wie ein 22-jähriger Mainzer im Kaiser-Wilhelm-Ring gegen einen geparkten PKW prallt, zu Boden stürzt, direkt wieder aufstand und weiterfuhr. Nur kurz darauf kann der junge Fahrer angehalten werden.  

Er steht erheblich unter Alkoholeinfluss und erreicht bei einem Alcotest einen Wert von 1,9 Promille. Ihm wird später eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Er muss nun mit Ermittlungen wegen der Alkoholisierung und der Fahrerflucht rechnen. An dem geparkten PKW entstand Sachschaden.  

Kurioser Diebstahl am Mainzer Hauptbahnhof
Am Samstag, dem 29. Juli 2023 wurde das Bundespolizeirevier Mainz über eine Diebstahlshandlung in einer Drogerie am Hauptbahnhof in Mainz informiert. Eine Streife wurde zur Aufklärung des Sachverhalts entsendet. Der dort tätige Ladendetektiv stellte eine 14-jährige Deutsche fest, die ein Kosmetikprodukt aus den Regalen nahm und die Drogerie verließ, ohne die Ware zu bezahlen. Das kuriose an dem Sachverhalt war, dass die 66-jährige Großmutter die in Begleitung der 14-jährigen war, versuchte die Tat zu vertuschen, in dem sie sich gezielt vor die Überwachungskamera stellte und so versuchte die Handlung der Enkelin zu verdecken.

Gegen die beiden Diebinnen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl sowie Beihilfe zum Diebstahl eingeleitet. Des Weiteren wurde der 14-jährigen seitens der Drogerie Hausverbot erteilt.


Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle in Mainz
Am 29. Juli 2023 wurden durch das Bundespolizeirevier Mainz gleich zwei Haftbefehle am Mainzer Hauptbahnhof (HBF) vollstreckt.

So wurde am Samstagmorgen gegen 3:30 Uhr ein 35-jähriger Deutscher, laut schreiend, am HBF Mainz auffällig. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass gegen den Polizeipflichtigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort bestand. Hiernach hätte der junge Mann eine Geldstrafe in Höhe von 1600,00 EUR entrichten müssen. Da er den besagten Betrag nicht aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 16 Tagen in die JVA Rohrbach verbracht. Weiterhin wurden bei ihm noch 1,2 Gramm Kokain sowie 1,1 Gramm Marihuana festgestellt, weshalb zusätzliche Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

Außerdem wurde gegen 23:00 Uhr ein 23-jähriger Rumäne einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den jungen Mann ein europäischer Haftbefehl bestand, da der Polizeipflichtige im Jahr 2018 mit einer gefälschten Fahrerlaubnis im Straßenverkehr in Rumänien unterwegs war. Durch den diensthabenden Richter des AG Alzey wurde entschieden, dass der Polizeipflichtige bis zur Entscheidung des OLG Koblenz über eine mögliche Auslieferung nach Rumänien, zur Verbüßung der Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 4 Monaten, in die JVA Rohrbach zu verbringen ist.


Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen
Im Kaiser-Wilhelm-Ring kam es am Mittwoch, dem 26. Juli, am frühen Abend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Da ein Zeuge am Notruf berichtete, dass einer der Beteiligten eine Machete mitführen würde, wurde die Örtlichkeit mit zahlreichen Einsatzkräften aufgesucht. Teilweise waren die Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen ausgestattet. Die Nutzung einer Machete konnte vor Ort nicht verifiziert werden. Drei Personen wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 telefonisch (06131 654210) oder per Mail (pimainz2@polizei.rlp.de) in Verbindung zu setzen.


Regenfälle lassen Keller in der Mainzer Neustadt volllaufen
Nach  stärkeren Regenfällen kam es am Dienstagmittag in der Mainzer Neustadt zu mehreren Einsätzen wegen vollgelaufener Keller und Tiefgaragen. Zum Abpumpen kamen neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Freiwillige Feuerwehren zum Einsatz.

Ab 10:30 Uhr erreichten zahlreiche Notrufe die Feuerwehrleitstelle. Rund um die Rheinallee standen Straßen bis zu kniehoch voll mit Regenwasser. Teilweise strömte das Wasser in Keller und Tiefgaragen. Für die Bearbeitung wurden die Kapazitäten in der Leitstelle sofort erhöht und erste Kräfte zu vollgelaufenen Kellern geschickt.

An insgesamt zehn Einsatzstellen standen Keller und Garagen teilweise mehrerer Gebäude großflächig unter Wasser. In manchen Kellern stand das Wasser über einen Meter hoch. An allen Einsatzstellen setzten die Feuerwehr Pumpen ein um das Wasser aus den Gebäuden zu bekommen.

Um alle Einsatzstellen abzuarbeiten wurden die Freiwilligen Feuerwehren Drais, Mombach, Stadt und Weisenau zum Einsatz alarmiert. Da auch mehrere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr  in den Einsätzen gebunden waren, besetzten die Freiwilligen Feuerwehren die Feuerwache 2 für Paralleleinsätze.

Ab 13 Uhr entspannte sich die Lage wieder, sodass die ersten Kräfte einrücken konnten. Zur Beseitigung der Wasserschäden waren innerhalb kürzester Zeit 15 Fahrzeuge mit 75 Einsatzkräften  in Mainz im Einsatz.


Angriff auf Polizeibeamte am Hauptbahnhof Mainz
Am Morgen des 21. Juli 2023 teilte die DB Sicherheit den Bundespolizeibeamten am Hauptbahnhof Mainz mit, dass eine männliche Person Fliesen mit einem Eisenstock beschädigt. Bei Eintreffen der Beamten verhielt sich der Mann verbal aggressiv.  

Nachdem die Bundespolizisten den Mann auf sein Verhalten ansprachen, schubste der 49-jährige Deutsche einen Beamten. Bei der Festnahme leistete dieser Widerstand und versuchte nach den Polizisten zu schlagen. Ein Beamter fiel mit dem Mann ins Gleis, woraufhin der Gleisbereich gesperrt werden musste. Der 49-jährige wurde gefesselt und zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht.  

Bei der Inaugenscheinnahme des Eisenstocks konnte festgestellt werden, dass sich in diesem Klingen befanden. Da der Mann sich weiter aggressiv verhielt wurde dieser einem Arzt vorgestellt. Dieser ordnete die Einweisung in die Psychiatrie an. Einer Beamter wurde bei der Widerstandshandlung am Ellenbogen verletzt.  

Gegen den Mann werden Strafverfahren wegen tätlichem Angriff, Widerstand, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.  


Verirrter Junge bittet Polizei um Hilfe
Am 13. Juli 2023 gegen 16:05 Uhr kam ein 9-jähriger Junge zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mainz und bat die Polizisten um Hilfe. Der Junge teilte den Beamten mit, dass er nach Hause möchte. Auf Nachfrage gab er an, dass er aus Versehen in den falschen Bus gestiegen war und nicht wisse wie er wieder nach Hause kommt. Durch die Kollegen wurden die Erziehungsberechtigten informiert, die den jungen Falschfahrer umgehend abholten. Der Sachverhalt zeigt, wie wichtig es ist Kinder früh mit den Aufgaben der Polizei vertraut zu machen, damit diese wissen wo sie sich in einer Notsituation hinwenden können.  

Jugendlicher hantiert mit Messer während der Zugfahrt
Am 12. Juli 2023 gegen 12:50 Uhr wurde dem Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof in Mainz eine männliche Person in der S 6 gemeldet, die mit einem Messer herumhantieren würde. Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Mainz konnte eine Streife den Jugendlichen auf Bahnsteig 1 feststellen.  

Der 15-Jährige wurde von den Beamten angesprochen und reagierte äußerst aggressiv. Aufgrund seines Verhaltens wurde die Person zur Eigensicherung gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Der Junge ist bereits zuvor mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der Jugendliche die Polizisten unter anderem als "Bastarde" und "Hurensöhne" und bedrohte sie.  

Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle wurden bei dem Beschuldigten gleich drei verbotene Messer aufgefunden. Darunter ein Butterfly-Messer, ein Kampfmesser und ein Springmesser mit Klingenlängen von acht bis zwölf Zentimetern. Die Messer wurden beschlagnahmt. Weitere Angaben zu dem Sachverhalt wollte der Beschuldigte gegenüber den Polizisten nicht machen.  

Die Eltern des Jungen sowie das Jugendamt wurden über den Sachverhalt informiert und nach Abschluss der Maßnahmen konnte dieser die Dienststelle verlassen. Gegen den Jugendlichen wurden Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und dem Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.  


Mann bedroht Vater und Kind mit Messer im Hauptbahnhof Mainz
Am 12. Juli 2023 um 08:30 Uhr informierte ein Geschädigter das Bundespolizeirevier in Mainz darüber, dass er soeben von einer Person am Hauptbahnhof Mainz mit einem Messer bedroht wurde. Die männliche Person mit dem Messer flüchtete daraufhin. Die eingesetzten Bundespolizisten konnten den flüchtigen Täter im Hauptbahnhof Mainz stellen und vorläufig festnehmen.  

Bei der Durchsuchung des Mannes konnte ein Messer aufgefunden werden, dieses wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Das Messer hat eine Klingenlänge von ca. 8cm. Bei der Befragung des Geschädigten konnte folgender Sachverhalt ermittelt werden.  

Der Geschädigte befand sich mit seinem dreijährigen Kind auf Bahnsteig 1 und beobachtete, wie der Beschuldigte zwei Fahrräder beschädigte. Als der Beschuldigte den Geschädigten mit seinem Kind wahrnahm, zog dieser ein Messer und bedrohte die Personen. Um sich zu verteidigen, setzte der Geschädigte sein Tierabwehrspray gegen den Beschuldigten ein.  

Der Täter floh in den Bahnhof, wo er von den Beamten widerstandslos festgenommen und zum Bundespolizeirevier in Mainz verbracht wurde. Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte bereits am Morgen wegen einer Sachbeschädigung im Zuständigkeitsbereich der Landespolizei in Erscheinung getreten war. Gegen den 39-jährigen Deutschen werden Verfahren wegen Bedrohung, Sachbeschädigung und dem Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.  


Festfahrung eines Tankmotorschiffes am Industriehafen Mainz
Am 10.07.2023 gegen 21 Uhr, hat sich ein mit Methanol beladenes Tankschiff, bei der Einfahrt zum Industriehafen Mainz, am linken Rheinufer festgefahren. Ersten Ermittlungen zur Folge, wollte das zu Berg fahrende Schiff rückwärts in den Hafen einfahren. Hierzu drehte es in Höhe der Hafeneinfahrt über Backbord zu Tal und verfiel in der Folge mit dem Heck des Fahrzeugs in Richtung des linken Ufers, wo es unterhalb der Hafeneinfahrt fest kam.  

Im Anschluss versuchte das Tankschiff sich selbst frei zu turnen, was jedoch nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem WSA Rhein und dem Hafenmeister soll ein Freischleppen am nächsten Tag erfolgen. Daher wurde der Industriehafen bis auf Weiteres für Großfahrzeuge gesperrt.  

Durch die Besatzung und die anwesende Wasserschutzpolizei konnte weder Wassereintritt noch Ladungsaustritt festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.  

Nachtragsmeldung
Das Tankmotorschiff, dass sich bei der Einfahrt zum  Industriehafen Mainz, am linken Rheinufer festgefahren hatte, konnte am 11.07.2023 gegen 16:45 Uhr  freigeschleppt werden. Die Schifffahrt im genannten Bereich war für eine viertel Stunde  gesperrt. Es kam weder zu einer Behinderung noch Beschränkung. Durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie die  Wasserschutzpolizeistation Mainz wurde das Freischleppen beaufsichtigt.  Weder ein Wassereintritt noch ein Ladungsaustritt wurden festgestellt.  Der technische Zustand des Fahrzeuges wird mittels Taucher überprüft. Die Örtlichkeit bzw. die dortige Flusssohle, wird durch ein sogenanntes  Peilschiff bezogen auf eventuelle entstandene Untiefen untersucht. Der Industriehafen ist für Großfahrzeuge bis Montag gesperrt.

Täter nach bewaffnetem Raub festgenommen
Gegen 08:00 Uhr kam es am Morgen des 07.07.2023 in der Elsa-Brändström-Straße in Gonsenheim zu einem bewaffneten Raub. Ein männlicher Täter forderte unter Vorhalt eines Messers, von einem 64-jährigen Anwohner Geld. Der Anwohner verhielt sich genau richtig, ging auf die Forderung ein und händigte sein Portemonnaie aus. Danach flüchtete der Täter zunächst in unbekannte Richtung.

Noch während der laufenden Fahndung meldete sich ein Ladenbesitzer aus der Straße "Am Sportfeld" der soeben Opfer eines räuberischen Diebstahls geworden sei. Es handelte sich mutmaßlich um denselben Täter.

Im Rahmen der intensiven Fahndung durch Streifenbesatzungen mehrerer Dienststellen, konnte der Täter nur wenig später in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs festgenommen werden. Bei dem 20-jährigen Mainzer wurden ein Messer und die mutmaßliche Beute aufgefunden und sichergestellt.

Die Ermittlungen werden durch den Kriminaldauerdienst der Polizei Mainz geführt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.


Zollhafen: Rollerdiebe gesucht
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (05.07.2023) gegen 02:00 Uhr wurde der Roller eines 50-jährigen Mainzers auf dem Rotterdamer Platz am Mainzer Zollhafen entwendet.

Ein Zeuge beobachtete, wie zwei schwarz gekleidete Männer zunächst bei dem Roller standen. Als der Roller startete, flüchtete einer der Männer zu Fuß, der Andere fuhr mit dem Roller in unbekannte Richtung davon.

Bei dem Roller handelt es sich um ein Leichtkraftrad der Marke Piaggio Hexagon mit einem Wiesbadener Kennzeichen.

Der Diebstahl wurde durch den 50-Jährigen erst Stunden später bemerkt und beanzeigt.

Die Polizei sucht nun nach Hinweisen, die zur Ergreifung der bislang unbekannten Täter und dem Auffinden des entwendeten Rollers führen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Bus bremst wegen verunfallten Radfahrer - mehrere Verletzte
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstag (29.06.2023) gegen 14:30 Uhr im Kaiser-Wilhelm-Ring, nachdem ein Radfahrer im Gleisbett zu Fall kam. Ein entgegenkommender Linienbus der MVG musste stark abbremsen, wodurch mehrere der etwa 70 Fahrgäste hinfielen und hierbei Verletzungen erlitten.

Der 48-jährige Radfahrer verunfallte in Höhe der Erthalstraße, kam dort ohne Fremdeinwirkung an einer Weiche zu Fall und verletzte sich leicht, als er gegen die Seite des Busses stürzte.

Durch das eingeleitete Bremsmanöver des Busses kamen mehrere Fahrgäste zu Fall.

Insgesamt erlitten sechs Personen leichte Verletzungen, wobei sich hierunter auch Schulkinder befanden. Drei weitere Personen erlitten hingegen Frakturen und mussten durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die Klärung des genauen Unfallhergangs ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Herrenloser Koffer löst Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Mainz aus
Eine aufmerksame Reisende informierte die Bundespolizei in Mainz am 28. Juni 2023 um 07:40 Uhr über einen herrenlosen Koffer im Gleisüberbau im Hauptbahnhof Mainz. Die Frau teilte den Beamten mit, dass eine männliche Person den Koffer sowie eine Plastiktüte bereits eine Stunde zuvor unter der Anzeigetafel abstellte und verschwand.

Der Koffer wurde von den Beamten in Augenschein genommen und der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt. Zeitgleich wurde eine Videoauswertung durchgeführt und ein Sprengstoffspürhund angefordert. Bei der Auswertung der Aufnahmen konnte eine männliche Person erkannt werden, wie sie den Koffer sowie die Tüte abstellte und dann den Ereignisort verließ. Der Mann konnte von Polizeibeamten im Hauptbahnhof wiedererkannt werden.

Nachdem er glaubhaft machen konnte, dass es sich um sein Hab und Gut handelte, wurden die Maßnahmen aufgehoben. Die Person wurde von Beamten belehrt. Weiterhin prüft die Bundespolizei in eigener Zuständigkeit, ob dem Verursacher die Kosten des Polizeieinsatzes in Rechnung gestellt werden. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen. So können Kosten, Verspätungen und Zugausfälle vermieden werden.


Körperverletzungsdelikte in der Frauenlobstraße
Am frühen Samstagmorgen (17.06.2023) gegen 00:30 Uhr kam es in einer Gaststätte in der Frauenlobstraße zu einer weiteren Körperverletzung. Ein 56-jähriger Mainzer wollte dort die Herrentoilette aufsuchen und bat deswegen ein sich dort befindliches Pärchen, die Räumlichkeiten zu verlassen. Daraufhin reagiert ein 42-jähriger Mainzer aggressiv und schubste seinen Kontrahenten aus der Toilette. Dort schlug er ihn mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Durch Zeugen konnte eine detaillierte Personenbeschreibung abgegeben werden, welches es den Polizeibeamtinnen und -beamten ermöglichte, den Täter in der nahen Umgebung festzustellen. Dieser erhielt einen Platzverweis und muss nun ebenfalls mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Ebenfalls am Samstagmorgen, jedoch gegen 09:15 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Frauenlobstraße gemeldet. Zwischen einer Bar und einem Kiosk konnten mehrere, teils leicht verletzte Personen, festgestellt werden. Trotz einer zunächst unübersichtlichen Lage konnte der Sachverhalt durch die Einsatzkräfte geklärt werden. Demnach kam es zwischen den Personen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung die in einer Schlägerei gipfelte. Hierbei soll ein Beteiligter dem Anderen mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Als dieser sich wehrte und den Täter in den Schwitzkasten nahm, schlug dieser mit einer Flasche zu und verletzt damit auch Umstehende. Ein Verletzter wurde durch einen Rettungswagen behandelt und in ein Mainzer Krankenhaus verbracht. Der 26-Jährige Täter, der zunächst flüchtig war, konnte im Rahmen der Fahndung durch die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Mainz 2 festgestellt werden.


Bundespolizei verbietet im Hauptbahnhof Mainz das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass für den Zeitraum vom 16. Juni 2023, 15:00 Uhr, bis zum 18. Juni 2023, 20:00 Uhr eine Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen für den Hauptbahnhof Mainz erlassen wurde.

Mit dieser gefahrenabwehrenden Maßnahme beabsichtigt die Bundespolizei die Sicherheit der Reisenden aktiv zu erhöhen. In der Langzeitbetrachtung kommt es an o.g. Örtlichkeit regelmäßig zu Gewaltdelikten und entsprechenden Feststellungen. Daher wird die Bundespolizei gerade auch in dieser Zeit verstärkt Kontrollen durchführen und Feststellungen konsequent verfolgen.

Zuwiderhandlungen gegen diese Verbote können einen Platzverweis, ein Bahnhofsverbot (Hausverbot) oder auch einen zukünftigen Beförderungsausschluss nach sich ziehen. Unabhängig von einem möglichen Straf-/ Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz (WaffG) ist auch ein Zwangsgeld möglich.

Ergebnis der Kontrollen
Die Einhaltung der Allgemeinverfügung wurde durch  die örtlich zuständige Bundespolizeiinspektion von 42 Kräften überwacht  und entsprechend verstärkte Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Im gesamten Zeitraum wurden mit Unterstützung der Mobilen Kontroll- und  Überwachungseinheit über 127 Personen und mitgeführte Sachen überprüft.  Dabei wurden insgesamt vier Einhandmesser fest- und sichergestellt. Die Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von Schusswaffen,  Schreckschusswaffen, Reizstoffsprühgeräten, Hieb-, Stoß-, und  Stichwaffen sowie Messern aller Art hat sich als adäquates Mittel  erwiesen, den zunehmenden Gewaltdelikten mit Waffen oder gefährlichen  Gegenständen weiterhin entschlossen entgegen zu wirken und damit  insbesondere die Sicherheit der Reisenden aktiv zu erhöhen.

Gefahrstoffaustritt im Polizeipräsidium Mainz schnell gestoppt
In der Tiefgarage des Polizeipräsidiums Mainz kam es heute Morgen zu einem Gefahrstoffeinsatz. Aus einem Technikraum mit Gefahrenzeichen für Säuren und Laugen lief eine Flüssigkeit unter der Tür heraus. Als der Haustechniker den Raum kontrollierte, sah er eine Flüssigkeit aus einer Anlage tropfen und alarmierte um 6:45 Uhr die Feuerwehr.  

Durch die Feuerwehr wurde der Gefahrenbereich geräumt. Mit Schutzanzügen und unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in den Raum vor, um die Lage zu erkunden. Es stellte sich heraus, dass je ca. 50 l Natronlauge und Schwefelsäure gelagert und mit einer Pumpe verbunden waren. Die Leckage konnte durch die Feuerwehr zügig abgedichtet werden. Außerdem wurden Messungen durchgeführt, um weitere Gefahren auszuschließen. Die Einsatzfähigkeit der Polizei war davon nicht betroffen.  

Die Einsatzkräfte wurden nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen dekontaminiert. Grundsätzlich ist bei Gefahrstoffeinsätzen ein hoher Kräfte- und Materialeinsatz erforderlich, weswegen die Moltkestraße zeitweise für den Verkehr gesperrt werden musste.  

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Arbeiten an die Polizei übergeben. Der Bereich wird fachgerecht gereinigt. Die Ermittlungen zur Ursache des Schadens werden in enger Abstimmung mit einer Fachfirma durch die Kriminaldirektion Mainz geführt.  

Die Berufsfeuerwehr war mit 21 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen von beiden Wachen im Einsatz. Zusätzlich war neben der Polizei auch der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach gut zwei Stunden beendet.


Intensivtäter muss ins Gefängnis
Am 4. Juni 2023 wurde ein 48-jähriger Deutscher, gegen 21:00 Uhr durch den Ladendetektiv eines Drogeriemarktes im Hauptbahnhof Mainz dabei beobachtet, wie dieser eine Dose Wodka sowie einen Nagelknipser aus den Regalen entnahm und die Filiale ohne zu bezahlen verließ.

Der Ladendetektiv stellte den Dieb und hielt ihn vor Ort bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Nach Eröffnung des Tatvorwurfs aufgrund des Diebstahls wurde der Mann zur Eigensicherung sowie zum Auffinden von weiteren Beweismitteln durchsucht. Dabei wurde ein auf eine andere Person lautender Führerschein und eine Nagelschere aufgefunden. Die Nagelschere war in zwei Einzelteilen, so dass diese als Faustmesser hätte verwendet werden können. Das Diebesgut, die Schere sowie der Führerschein wurden durch die Beamten sichergestellt.

Weiterhin wurde im Rahmen der Identitätsfeststellung aufgeklärt, dass gegen den 48-Jährigen eine Aufenthaltsermittlung sowie eine Vermögensabschöpfung vorlag.

Nach Rücksprache mit der Kriminaldirektion Mainz wurde festgestellt, dass die Person hinlänglich bekannt ist aufgrund regelmäßiger Diebstähle und als Intensivtäter eingestuft ist. Seit seiner letzten Haftentlassung im März dieses Jahres ist er bereits sechs Mal erneut wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Die Schadenshöhe belief sich diesmal nur auf 8,98 EUR, aber aufgrund der bisher festgestellten Delikte sowie der Tatsache, dass der Beschuldigte über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde seitens der Staatsanwältin eine Richtervorführung am 5. Juni 2023, zur Prüfung eines Haftantrages, angeordnet. Bis zu dieser verblieb der Beschuldigte im Gewahrsam der Bundespolizei.

Am 5. Juni 2023 erließ der Haftrichter des AG Mainz schließlich einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten, so dass dieser in die JVA Rohrbach verbracht wurde.

Auf den Beschuldigten wartet nun ein Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen sowie Fundunterschlagung.


Anscheinswaffen sorgen für Polizeieinsatz
Am Samstag (03.06.2023) rückten Beamtinnen und Beamten des Altstadtreviers gegen 18:00 Uhr in die Kaiserstraße aus. Dort meldeten Zeugen einen Hochzeitskorso, bei welchem Schüsse aus einem Fahrzeug abgefeuert worden seien.

Tatsächlich konnten die entsandten Polizeikräfte noch selbst sehen, wie aus einem Auto geschossen wurde. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle aller beteiligten Fahrzeuge, konnten eine Schreckschusswaffe, sowie eine Softairpistole beschlagnahmt werden. Zudem wurden mehrere Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie 14 Ordnungswidrigkeiten aufgenommen.
Die Kaiserstraße war für eine halbe Stunde teilweise gesperrt.

Schwerer Unfall auf Rheinallee - wer hatte Rot?
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen (02.06.2023) gegen 10:30 Uhr wurde eine Autofahrerin verletzt, beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Der Fahrer eines schwarzen Mitsubishi Kombis befuhr die Rheinallee in Richtung Innenstadt und wollte in Höhe eines Fahrradgroßhändlers nach links in Richtung des Industriegebietes "Ingelheimer Aue" abbiegen. In der Gegenrichtung war zu diesem Zeitpunkt eine 41-jährige Fahrerin eines silbernen Opel Astra unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Die 41-Jährige erlitt dabei Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 75-jährige Fahrer des anderen Fahrzeuges blieb unverletzt. Beide Autos blieben erheblich beschädigt im Kreuzungsbereich liegen und mussten abgeschleppt werden. Hierzu musste die Straße 15 Minuten vollgesperrt werden. Aufgrund ausgetretener Betriebsstoffe wurde ein Unternehmen beauftragt, die Straße zu reinigen. Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigung durch ein Spezialfahrzeug kam es bis ca. 12:30 Uhr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Eine zufällig seitlich fahrende Radfahrerin erlitt durch die unmittelbare Nähe zu dem Unfall einen Schock und wurde durch Rettungskräfte versorgt. Derzeit ist der genaue Unfallablauf noch Gegenstand der Ermittlungen. Insbesondere ist die Frage noch ungeklärt, welche Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt herrschte.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Fahrraddieb durch Bundespolizei gestellt
Am 26. Mai 2023 erschien gegen 04:30 Uhr ein 46-jähriger Deutscher im Bundespolizeirevier Mainz und gab an, dass er im Gleisüberbau des HBF Mainz eingeschlafen sei und dabei sein E-Bike der Marke Haibike, im Wert von ca. 4500,00 EUR, gestohlen wurde.

Durch eine sofort eingeleitete Videoauswertung konnte sowohl der Täter, als auch dessen Fluchtrichtung, festgestellt werden. Auf den Videoaufnahmen war zu erkennen, dass der Täter in eine S-Bahn in Richtung Wiesbaden eingestiegen war. Weiterhin lag nun eine exakte Personenbeschreibung des Diebes vor.

Seitens des Bundespolizeireviers Mainz wurde das benachbarte Bundespolizeirevier Wiesbaden verständigt und über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Am HBF Wiesbaden konnte der Täter samt Diebesgut durch eine Streife des Bundespolizeireviers Wiesbaden gestellt werden. Der 31-jährige Täter wurde zur weiteren Bearbeitung des Sachverhalts zur Dienststelle verbracht und das Diebesgut sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Täter die Dienststelle wieder verlassen und ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet. Der Geschädigte kann sein Fahrrad, nach Vorlage eines Eigentumsnachweises, wieder im Bundespolizeirevier Mainz entgegennehmen.


Mitarbeiter der DB Sicherheit am Haltepunkt Mainz Nord angegriffen
Am Morgen des 26. Mai 2023 wurden zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit am Haltepunkt Mainz Nord von drei vermutlich jugendlichen Tätern, im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren, mittels Pfefferspray und Faustschlägen angegriffen. Die Tat ereignete sich gegen 07:30 Uhr am Bahnsteig 1.

Die Mitarbeiter der DB Sicherheit wurden zuvor von Reisenden auf die randalierenden Jugendlichen aufmerksam gemacht. Nachdem die Mitarbeiter der DB Sicherheit am Haltepunkt Mainz Nord den Zug verließen, wurden sie kurze Zeit später von den Tätern unvermittelt angegriffen.

Nach Aussage der Geschädigten trugen die Täter dunkle Kleidung und waren mit einem Basecap bzw. einer Kapuze bekleidet. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor, da die Geschädigten durch den Einsatz des Pfeffersprays ihre Augen nicht mehr öffnen konnten und im Uniklinikum Mainz im Anschluss ärztlich versorgt werden mussten.

Eine gemeinsame Fahndung der Polizei Mainz sowie der Bundespolizei verlief im Nachgang erfolglos.

Sollten Sie Informationen zu dem Sachverhalt haben, kontaktieren Sie bitte die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern unter 0631/34073-0 oder unter bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de

Neustadt und Oberstadt - mehrere Keller aufgebrochen
Bislang unbekannte Täter haben vergangene Woche mindestens acht Kellerabteile zweier Mehrfamilienhäuser in der Mainzer Neu- und Oberstadt aufgebrochen. Hierbei wurden Werkzeuge und ein E-Scooter entwendet. Der Schaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.

Die Täter haben sich dabei auf bislang unbekannte Art Zugang zu den Häusern in der Kurfürstenstraße und der Germanikusstraße verschafft, die Kellertüren aufgehebelt und dabei teilweise Vorhängeschlösser beschädigt. Ob die Taten zusammenhängen und es sich womöglich um eine Tätergruppierung handeln könnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Wann genau die Taten passiert sind, ist nicht bekannt, da die Einbrüche erst einige Tage später aufgefallen sind.

Sollten Sie selbst Opfer eines Einbruchs geworden sein, werden Sie gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen und den Tatort für mögliche Spurensicherungen unberührt zu lassen.


Mainzer Polizei führt Kontrollen im Stadtgebiet durch
Mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik wurden am gestrigen Vormittag in der Mainzer Innenstadt Kontrollen durchgeführt. Hierbei standen die Mombacher Straße, der Vorplatz des Hauptbahnhofs und die Forsterstraße besonders im Fokus.

[image:image-0]Insbesondere in der Forsterstraße wurde auf vermehrte Bürgerbeschwerden reagiert, da sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an das bestehende Durchfahrtsverbot für private Kraftfahrzeuge halten. Die Forsterstraße darf an dem entsprechenden Abschnitt lediglich durch Busse des Linien- oder Schulverkehrs, sowie durch Taxis und Fahrräder befahren werden.

Insgesamt wurden 30 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden 12 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen gegen Durchfahrtsverbote festgestellt. Zudem hatten 7 Verkehrsteilnehmer keinen Sicherheitsgurt angelegt.

Durch die Einsatzkräfte konnte bei einem Fahrer festgestellt werden, dass er offensichtlich deutlich unter dem Einfluss vom Betäubungsmitteln stand. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde eingeleitet.


Reanimationsmaßnahmen am Hauptbahnhof Mainz
Am Nachmittag des 9. Mai 2023 gegen 16:35 Uhr wurden die Polizisten vom Bundespolizeirevier Mainz auf ihrem Streifengang durch Reisende auf eine leblose Person auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz aufmerksam gemacht. Unter dem Einsatz eines Defibrillators wurden umgehend Reanimationsmaßnahmen durch die Beamten eingeleitet. Der hinzugerufene Notarzt und Rettungsdienst wurden bei ihren weiteren Maßnahmen unterstützt. Die 56-jährige Frau konnte im Anschluss mit Vitalfunktionen durch die Rettungswagenbesatzung in ein Krankenhaus gebracht werden.  

LKW kollidiert mit Auto und flüchtet
Am Dienstagmorgen (09.05.2023) gegen 05:30 Uhr befuhr eine 50-jährige Wiesbadenerin mit ihrem Auto die rechte Spur der Rheinallee in Richtung Mombach. Auf Höhe der Feuerwehr fuhr zu diesem Zeitpunkt ein LKW mit Sattelauflieger links neben ihr. Aus bislang ungeklärten Gründen wechselte dieser den Fahrstreifen nach rechts und kollidierte mit dem Fahrzeug der Wiesbadenerin.

Dadurch wurde das Fahrzeug an einen Bauzaun gedrückt. Die Schäden am Auto waren derart stark, dass sich die Türen auf der Fahrerseite nicht mehr öffnen ließen und alle Scheiben auf der Fahrerseite zersprangen.

Die eingesperrte Fahrerin wurde durch die eintreffenden Polizistinnen und Polizisten aus dem Fahrzeug befreit und durch einen Rettungswagen in ein Mainzer Krankenhaus gebracht. Sie erlitt mutmaßlich einen Schock.

Der bislang unbekannte LKW-Fahrer oder die LKW-Fahrerin setzte seine Fahrt unbeirrt fort und flüchtete von der Unfallstelle. Es soll sich um einen weißen LKW mit blauroter Aufschrift gehandelt haben. Das Kreiskennzeichen könnte KG- oder GK- gelautet haben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann oder den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Verkehrskontrollen in der Neustadt
In der Neustadt fanden am 8. Mai im Zeitraum von 08:00 - 14:00 Uhr Verkehrskontrollen durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik statt.

Vorrangig wurden diese an den nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten durchgeführt:

-       Hindenburgstraße (Fahrradstraße)
-       Gabelsbergerstraße (Durchfahrtsverbot)
-       Kreuzstraße (Durchfahrtsverbot Lastkraftwagen) und
-       Hattenbergstraße (Befahren des Radwegs entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung)

Insgesamt wurden 65 Verkehrsteilnehmer, hierunter 6 Fahrradfahrer kontrolliert. Es konnten 22 Verstöße gegen die StVO festgestellt und verwarnt werden.


Frau bei Auseinandersetzung in Arztpraxis verletzt - Festnahme am Hauptbahnhof
Ein Polizeieinsatz verursachte am Morgen des 25.04.2023 großes Interesse am Mainzer Hauptbahnhof. Um kurz vor acht Uhr wurde über Notruf eine Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen in einer Arztpraxis gemeldet. Zumindest eine Frau soll dabei verletzt worden sein. Die zweite Frau hätte nach der Auseinandersetzung die Arztpraxis verlassen.

Einsatzkräfte der Mainzer Polizei und der, für den Bahnhof zuständigen, Bundespolizei fahndeten darauf nach der flüchtigen Frau und konnten diese nur wenige Minuten später auf einem Bahnsteig im Mainzer Hauptbahnhof festnehmen. Die 30-jährige, aus Hessen stammende Frau, befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.

Die Verletzte, eine 50-jährige, aus Rheinhessen stammende Frau, wurde zwischenzeitlich durch Rettungskräfte erstversorgt und in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Zur Art und Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine Informationen vor. Der Kriminaldauerdienst hat in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Mainz 2 die Ermittlungen aufgenommen.

Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes nach Angriff in Arztpraxis
Nach dem Angriff in einer Arztpraxis am frühen Dienstagmorgen wird  das schwerverletzte Opfer derzeit in der Uniklinik Mainz operiert; die  30-jährige Täterin ist weiterhin im Gewahrsam der Polizei. Beide Frauen  sind Mitarbeiterinnen der Arztpraxis.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass die Täterin ihr Opfer im Personalbereich der Arztpraxis mit einem Messer angegriffen und dabei erhebliche Stichverletzungen zugefügt hat. Weitere Personen waren in diesem Bereich nicht gefährdet. Anschließend verließ die Täterin die Arztpraxis und konnte, wie bereits berichtet, auf einem Bahnsteig am Mainzer Hauptbahnhof festgenommen werden. Die Tatwaffe wurde zwischenzeitlich sichergestellt.

Weitere Informationen, insbesondere zu einem möglichen Tatmotiv, können aufgrund der noch laufenden Ermittlungen, die auch die Frage einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit der Tatverdächtigen umfassen, derzeit nicht gegeben werden.

Die unter dem Eindruck des Geschehens stehenden Angehörige der Arztpraxis werden durch Notfallseelsorger betreut. Das Kommissariat K 11 des PP Mainz hat die Ermittlungen übernommen

  
Folgemeldung der StA Mainz und des PP Mainz vom 26.03.2023
Nachdem es am Dienstag, 25.04.2023 zu einem Messerangriff in einer Mainzer Arztpraxis kam, hat im Anschluss an eine psychiatrische Begutachtung der Ermittlungsrichter des Amtsgericht Mainz am heutigen Nachmittag die einstweilige Unterbringung der Beschuldigten in einer psychiatrischen Einrichtung wegen eines versuchten Tötungsdeliktes angeordnet.

Der Zustand des Opfers hat sich stabilisiert. Die 50-jährige Frau ist mittlerweile ansprechbar. Die Gesamtumstände der Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen

Erneut Mülltonnenbrände in Mainz - 5.000,- EUR Belohnung für Hinweise
Erneut haben in den letzten zwei Nächten (23.-25.04.2023) Mülltonnen in der Mainzer Neustadt gebrannt. Nachdem 2022 über 60 Mülltonnenbrände mit über 100 zerstörten Mülltonnen bekannt geworden sind, gab es seit Anfang des Jahres zunächst keine neuen Brände. Nun haben aber gleich auf zwei aufeinanderfolgenden Tage wieder Mülltonnen gebrannt.

Zunächst brannte in der Nacht von Sonntag auf Montag, gegen 23:00 Uhr ein Mülleimer in der Josefsstraße und nur wenige Minuten später eine 1.100 Liter große Mülltonne in der Inge-Reitz-Straße am Mainzer Zollhafen. Beide Brände konnte die Berufsfeuerwehr Mainz schnell löschen, so dass es zu keinen Gefahren für Anwohner kam.

Ebenso gelang es der Berufsfeuerwehr in der Nacht von Montag auf Dienstag eine 1.000 Liter fassende Restmülltone zu löschen, ohne des es zu Gefahren für Anwohner kam. Auch hier wurde gegen 23:00 Uhr eine brennende Mülltonne, in diesem Fall in der Kreyßigstraße, gemeldet. Polizeibeamten gelang es vor Eintreffen der Feuerwehr, die brennende Mülltonne aus einem Gitterverschlag herauszuziehen und damit einen Übergriff der Flammen zu verhindern.

In beiden Fällen hofft die Polizei nun erneut auf Hinweise aus der Bevölkerung. Bereits im Februar hatte die Staatsanwaltschaft Mainz eine Auslobung von 5.000,- EUR für Hinweise ausgesprochen, die zur Ermittlung von Tätern führen. Die Polizei hatte damals Plakate und Flyer verteilt um die Bewohner der Mainzer Neustadt nochmals um Mithilfe zu bitten.


Drei Einbrüche in ansässige Gewerbebetriebe
Am Donnerstagmorgen (20.04.2023) wurden der Polizei Mainz drei Einbruchdiebstähle von Gewerbetreibenden aus der Boppstraße gemeldet.
Hier handelt es sich im Einzelnen um einen Friseursalon und ein Lebensmittelgeschäft in der Boppstraße 18 und um ein Lebensmittelgeschäft in der Boppstraße 6. In allen drei Fällen erfolgte der Einstieg der Täter über Fenster oder Nebeneingangstüren in den Innenhöfen der Anwesen. Erlangtes Diebesgut waren die Gelder in den Kassen der Ladenbesitzer. In einem Fall wurde zudem ein Laptop entwendet, in einem anderen eine Videokamera.  
Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Nähe der Tatorte stellten ebenfalls am gestrigen Donnerstag Hebelmarken an der Hauseingangstür fest. Zu einem vollendeten Einbruch kam es hier aber nicht. Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der Taten kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese in einem Zusammenhang stehen.

In einem der betroffenen Geschäfte konnte eine Videoaufzeichnung gesichert werden, welche einen männlichen Täter mit folgender Personenbeschreibung zeigt:

-       lange hellere Haare
-       dunkle Hose
-       dunkle Jacke
-       helles Oberteil
-       helle Handschuhe   

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.


Internetbetrug führt zur Inhaftierung
Am Morgen des 18. April 2023 wurde ein 36-jähriger Mann am Hauptbahnhof Mainz durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Demnach hatte der Mann einen Thermomix über eine Internetplattform angeboten, diesen jedoch nach Erhalt des Kaufbetrages von 807,00 EUR nicht geliefert.  

Nun rächte sich die Betrugsmasche, denn der 36-Jährige wurde aufgrund des Internetbetrugs durch das Amtsgericht Ingolstadt zu einer Geldstrafe von 200,00 EUR sowie einer Wertersatzeinziehung von insgesamt 807,00 EUR zuzüglich der Verfahrenskosten von 77,50 EUR verurteilt. Da er den Gesamtbetrag in Höhe von 1084,50 EUR nicht entrichten konnte, wurde der Betrüger in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach eingeliefert und verbüßt dort nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen.  

Glück im Unglück
Am Freitagnachmittag (14. April 2023) stürzte eine 65-jährige, männliche Person, aus bislang unbekannten Gründen während der Einfahrt der RE 29524 in den Gleisbereich am HBF Mainz. Der Zug, der sich auf der Bereitstellungsfahrt befand, war zu diesem Zeitpunkt nur mit dem Lokführer sowie der diensthabenden Zugbegleiterin besetzt. Durch die eingeleitete Schnellbremsung konnte der Zug kurz vor dem älteren Herrn zum Stehen kommen, so dass die Person entgegen der ersten Informationen nicht von den Rädern des Zuges erfasst wurde.

Vor Ort waren die Bundespolizei, Landespolizei, Feuerwehr, RTW sowie ein Notarzt eingesetzt. Die Gleise 6 und 8 des HBF Mainz mussten während der Rettungsmaßnahmen von 15:56 Uhr bis 16:53 Uhr gesperrt werden. Es gelang die Person, die unter der Front des Zuges lag zu befreien und ins MKM Mainz zur weiteren ärztlichen Betreuung zu verbringen. Während der Maßnahmen war die Person ansprechbar und dem ersten Anschein nach nicht lebensgefährlich verletzt.

Der diensthabende Lokführer sowie die Zugbegleiterin mussten ihren Dienst aufgrund der Schocksituation abbrechen. Die genauen Hintergründe zu dem Vorfall sowie die Ursache müssen zum aktuellen Zeitpunkt noch ermittelt werden.  


Schwanengelege vor steigendem Wasser gerettet
[image:image-0]Ein der Wasserschutzpolizeistation Mainz amtsbekannter Schwan namens "Herkules", welcher bereits im November letzten Jahres schwer verletzt mit zwei im Hals befindlichen Angelhaken von den Wasserschutzpolizeibeamten eingefangen und so vor dem Verhungern und Ertrinken gerettet werden konnte, hatte jetzt mit seiner Lebensgefährtin ein Gelege im Mainzer Zollhafen erbaut. In diesem befanden sich bereits 2 Eier. Da es nur knapp über der Wasserlinie erbaut war, bestand die Gefahr, dass es bei dem aktuell steigenden Wasser zerstört wird. In Absprache mit einer Spezialistin vom Tierschutzverein "Mainz und Umgebung e.V." wurde vereinbart, das Gelege an gleicher Stelle etwas höher zu setzen. In Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Mainz und der Zollhafen Mainz GmbH, wurde es auf eine mit Holzboden versehene Palette gesetzt und dadurch höher positioniert. Das Nest wurde bereits nach kurzer Zeit wieder vom Schwanenpaar angenommen. Die Lage wird weiter von der Wasserschutzpolizeistation Mainz und den Spezialisten des Tierschutzes beobachtet um ggfls. bei zu stark ansteigendem Wasserstand noch einmal rechtzeitig eingreifen zu können.

Um das Schwanenpaar nicht beim Brüten zu stören und vor neugierigen Menschen und Tieren bestmöglich zu schützen, wurde um das Nest ein Flatterband angebracht. Mitarbeiter des Mainzer Tierschutzvereins werden in Kürze eine weitere feste und besser geeignete Absicherung um das Nest errichten.

  
Schwanenpaar boykottiert Rettungsaktion im Mainzer Zollhafen
Am Montag hat die Wasserschutzpolizei das Nest eines Schwanenpaars im Zollhafen vor Überschwemmungen gesichert. Am Dienstag folgte für die Beamten dann die große Überraschung - AZ Mainz


Versammlung von Klimaaktivisten auf der Peter-Altmeier-Allee
Am Donnerstagnachmittag (23.03.2023) kam es zu einer Protestaktion von Klimaaktivisten der "letzten Generation" im Mainzer Regierungsviertel.

Gegen 15:00 Uhr hatten sich insgesamt fünf Personen auf die beiden Fahrstreifen der Peter-Altmeier-Allee gesetzt, welche als Ausläufer der Theodor-Heuss-Brücke aus Richtung Hessen kommend in Richtung Kaiserstraße verlaufen. Vier dieser Personen hatten sich mit jeweils einer Hand an der Fahrbahn festgeklebt, die fünfte Person beschränkte sich auf eine Sitzblockade. Von der Versammlungsbehörde der Stadt Mainz wurde die konkrete Aktion als nicht genehmigte Versammlung innerhalb der Bannmeile bewertet und den Aktivistinnen und Aktivisten wurde ein Platzverweis erteilt. Die Bannmeile bezeichnet den räumlichen Bereich der gesetzgebenden Körperschaft des Landes, innerhalb dessen Demonstrationen grundsätzlich verboten sind.

Nachdem die Aktivistinnen und Aktivisten mehrfach durch die Mainzer Polizei aufgefordert wurden, die Fahrbahn zu räumen, musste zunächst die nicht festgeklebte Person von Polizeikräften weggetragen werden. Die vier festgeklebten Personen konnten vom Glue-On-Team des Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik schnell gelöst und danach weggetragen werden.

Bei den fünf Klimaaktivisten handelte es sich um drei Frauen im Alter von 17, 24 und 25 Jahren und zwei Männern im Alter von 36 und 55 Jahren. Gegen alle Beteiligten wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Bannmeilengesetz, sowie wegen Nichtbefolgens von Platzverweisen eingeleitet. Mögliche Strafbarkeiten wegen Nötigung werden geprüft.

Während der gesamten Einsatzmaßnahmen war eine möglicherweise erforderliche, medizinische Betreuung der Aktivistinnen und Aktivisten durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes durchgehend gewährleistet.

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen im Feierabendverkehr zu minimieren musste auf der hessischen Seite die Auffahrt auf die Theodor-Heuss-Brücke kurzfristig gesperrt werden, konnte jedoch bereits im Verlauf des Einsatzes teilweise wieder freigegeben werden. Nach Reinigung der Fahrbahn konnte der Verkehr ab 17:09 Uhr wieder ungehindert fließen.

Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt
Am Dienstagmittag (21.03.2023) gegen 15:05 Uhr war ein 28-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Sattelschlepper und Anhänger auf der Rheinallee in Richtung Mombacher Kreisel unterwegs und bog an der Einmündung zur Oberen Austraße in selbige ab. Die 53-jährige Fahrradfahrerin befuhr zur gleichen Zeit den parallel zur Fahrbahn der Rheinallee verlaufenden Radweg und wollte die Fahrbahn der Oberen Austraße queren.

Im Einmündungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß zwischen LKW und Fahrradfahrerin. Der LKW-Fahrer setzte nach dem Zusammenstoß seine Fahrt noch einige Meter Fort und wurde erst von Zeugen auf den Unfall aufmerksam gemacht. Auf Grund eines toten Winkels hatte er den Zusammenstoß nicht bemerkt und war nach derzeitigem Ermittlungsstand offensichtlich seiner besonderen Sorgfaltspflicht beim Rechtsabbiegen nicht nachgekommen. Die Fahrradfahrerin wurde schwer an den Beinen verletzt und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Die Unfallermittler der Polizeiinspektion Mainz 2 haben die Ermittlungen aufgenommen.


Busfahrer mit Pfefferspray attackiert
Am Sonntagabend (19.03.2023) kam es in der Neustadt zu einem Angriff auf einen Mainzer Busfahrer. Gegen 20:14 Uhr hielt der Bus der Linie 62 an der Haltestelle Synagogenplatz in Fahrtrichtung Kaiserstraße. Als sich eine bislang unbekannte männliche Person der vorderen Tür näherte, öffnete der Busfahrer die Tür, um den mutmaßlichen Fahrgast aufzunehmen. Der unbekannte Mann betrat den Bus, zog ein Pfefferspray und sprühte mit diesem um sich. Hiernach verließ der Mann den Bus und flüchtete zu Fuß in Begleitung einer weiteren Person in Richtung Sömmerringstraße. Der 54-jährige Busfahrer musste vor Ort vom alarmierten Rettungsdienst behandelt werden. Eine Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und erste Zeugenbefragungen durchgeführt. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

  - Männlich
  - Ca. 165cm groß
  - Schwarz gekleidet
  - Vermummtes Gesicht mit einem dunklen Tuch oder ähnlichem

Hintergründe und Motivlage der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


39-Jähriger verletzt - Täter gefasst
Ein Mann aus Wiesbaden wurde am Sonntagmittag (19.03.2023) in der Mainzer Neustadt Opfer eines versuchten Straßenraubes.

Der 39-jährige war gegen 12:30 Uhr zu Fuß in der Boppstraße unterwegs, in Richtung als ihm auf Höhe der Bonifatiustürme zwei männliche Personen auflauern und plötzlich auf ihn zu kommen. Einer der Täter rennt auf den Wiesbadener zu und fordert Geld. Um seine Forderung zu untermauern schlägt der Täter mit der Faust nach dem 39-Jährigen, der den Schlägen zwar zunächst ausweichen kann, aber letztlich am Kopf getroffen wird und Verletzungen davonträgt. Der 39-jährige rennt hierauf weg und verständigt über Notruf die Polizei. Von Alarmierten Funkstreifen der Polizeiinspektion Mainz 2 konnte der 21-jährige Haupttäter wenig später noch in der Boppstraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Täter stand augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel und verhielt sich gegenüber den Polizeikräften ebenfalls unflätig und aggressiv. Er musste letztlich in Polizeigewahrsam genommen werden und muss sich nun wegen versuchtem Raubes strafrechtlich verantworten.

Reisender am Hauptbahnhof Mainz angegriffen
Am Samstag, dem 18. März 2023, wurde das Bundespolizeirevier Mainz gegen 22:30 Uhr seitens des DB Service Points darüber informiert, dass sich im Bereich des Gleisüberbaus eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen zugetragen habe. Eine Streife des BPOLR Mainz verlegte unverzüglich zum Service-Point, wo sie den Geschädigten antrafen. Dieser hatte eine Schnittwunde im Gesicht und gab an, dass seine Brille zerbrochen ist. Weiterhin gab er an, dass er auf dem Bahnhofsvorplatz eine verbale Auseinandersetzung mit dem Beschuldigten hatte. Dieser verfolgte ihn im Anschluss bis zum Treppenabgang der Gleise 2/3. Dort schlug er ihm unvermittelt mit dem Handrücken ins Gesicht, wodurch er die Verletzung davontrug. Die Streife begab sich mit dem Geschädigten zum Bahnhofsvorplatz, wo sie den Beschuldigten antrafen und dieser durch den Geschädigten identifiziert werden konnte. Bei der polizeilichen Kontrolle machte der Beschuldigte mündliche Angaben zu seiner Person, da er keine Ausweispapiere mit sich führte. Jedoch wurde schnell klar, dass die von dem Beschuldigten gemachten Angaben nicht stimmen, da eine Person mit Lichtbild unter diesen Angaben im polizeilichen Fahndungssystem eingetragen war und es sich hierbei nicht um den Beschuldigten handelte.

Zur zweifelsfreien Feststellung der Identität wurde der Beschuldigte zum BPOLR Mainz verbracht. Ein hier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille Atemalkohol. Des Weiteren konnte im Rahmen einer erkennungsdienstlichen Behandlung die Identität des Beschuldigten zweifelsfrei geklärt werden. Aufgrund des erheblichen Alkoholkonsums des Beschuldigten wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Da diese in dem dafür vorgesehenen Gewahrsamsbereich erfolgen muss, sollte der Beschuldigte dorthin verbracht werden. Hierbei sperrte der 33-jährige Beschuldigte sich erheblich und versuchte die Maßnahme zu unterbinden. Erst nachdem der Beschuldigte gefesselt war, konnte er in den Gewahrsamsbereich verbracht werden. Bei der gezeigten Widerstandshandlung zog sich ein Beamter eine Schürfwunde am Arm zu, konnte aber seinen Dienst weiterhin fortsetzen. Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Weiterhin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund der falschen Namensangabe veranlasst.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie der durchgeführten Blutentnahme konnte der 33-jährige die Dienststelle wieder verlassen und verblieb auf freiem Fuß.


Gebäudebrand in der Wallaustraße
Am Dienstagabend (14.03.2023) wurde die Feuerwehr Mainz um kurz vor 18.00 Uhr zu einem gemeldeten Kellerbrand in ein Wohngebäude in der Wallaustraße gerufen.  

Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte fest, dass die Rettungswege im Gebäude stark verraucht waren und es in der Aufzugskabine im Erdgeschoss brannte. Erste Bewohner waren bereits durch den verrauchten Bereich geflüchtet. Da zunächst nicht klar war wie viele Personen verletzt sind wurden neben Kräften der Freiwilligen Feuerwehr auch die Abschnittsleitung Gesundheit und die Schnelle Einsatz Gruppe (SEG) Betreuung und Sanitätsdienst alarmiert.  

Das Feuer in der Aufzugskabine konnte in kurzer Zeit von der Feuerwehr gelöscht werden, jedoch gestalteten sich die Maßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes als sehr umfangreich. Die Feuerwehr musste mehrere Wohnungen im verrauchten Bereich des Gebäudes kontrollieren um sicher zu stellen, dass sich dort keine Personen mehr aufhalten.  

2 Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Zur kurzfristigen Unterbringung der Bewohner wurde ein Stadtbus in der Moselstraße neben der Feuerwache 2 aufgestellt, dort wurden 27 Personen durch die SEG-Betreuung betreut.
Durch einen starken Raucheintrag sind die Wohnungen im 5. Obergeschoss aktuell nicht bewohnbar. Die Bewohner des EG bis 4. OG konnten wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Bewohner des 5. OG kamen bei anderen Bewohnern im Gebäude unter.  

Der Einsatz konnte um 20.07 Uhr abgeschlossen werden.  

Neben Einsatzkräften beider Wachen der Berufsfeuerwehr und der Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt waren auch der Rettungsdienst, die Polizei, die Abschnittsleitung Gesundheit und die SEG-Betreuung im Einsatz.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Bundespolizei sucht Zeugen
Am Nachmittag des 9. März 2023 wurde eine 19-Jährige gegen 16:20 Uhr von einer 36-jährigen Frau aus bisher ungeklärten Gründen am Bahnsteig 5 des HBF Mainz in Richtung der Gleiskörper gestoßen. Durch eine reflexartige Bewegung konnte die Geschädigte einen Sturz in den Gleisbereich verhindern. Im Anschluss folgte eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden Personen, in der die Geschädigte zudem mehrfach von der Beschuldigten bedroht und beleidigt wurde.

Als kurze Zeit später die RB 29392 der Vlexx GmbH auf dem Bahnsteig einfuhr stiegen beiden Personen in den Zug. Merklich aufgelöst suchte die Geschädigte Hilfe bei der diensthabenden Zugbegleiterin, welche auf einen mitreisenden Beamten der Bundespolizei aufmerksam machte. Auf dem Weg zu dem Beamten begegneten sich die beiden Frauen wieder und erneut wurde die 19-jährige seitens der Beschuldigten bedroht. Nachdem die Geschädigte dem Beamten den Sachverhalt schilderte und dieser die Personalien der Beschuldigten aufnehmen wollte, meldete sich ein weiterer Geschädigter, der angab, von der 36-Jährigen angespuckt worden zu sein.

Der anwesende Bundespolizist informierte die Kollegen des Bundespolizeireviers in Bad Kreuznach und stellte die Personalien aller Beteiligten fest.

Ein Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte wegen Bedrohung, Beleidigung sowie Körperverletzung wurde eingeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern bittet Personen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder zur Beschuldigten machen können, sich telefonisch unter 0631-34073-0 oder per E-Mail bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de zu melden.


Großeinsatz durch Brand in Müllheizkraftwerk
Am 09.03.2023 gegen 11:30 Uhr wurde der Feuerwehr Mainz über den Notruf ein Feuer in der Sperrmüllschere auf dem Gelände der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) gemeldet. Durch den Disponenten wurde Großalarm für die Berufsfeuerwehr Mainz sowie zwei Freiwillige Feuerwehren ausgelöst.  

Vor Ort hatten die Mitarbeitenden die verrauchte Anlieferhalle sowie angrenzende Bereiche bereits geräumt und die Feuerwehr vor Ort eingewiesen. Mehrere Bereiche waren zu diesem Zeitpunkt bereits stark verraucht, sodass die Feuerwehr nur unter schwerem Atemschutz vorgehen konnte.  

Mit Hilfe der genauen Ortskenntnis der Mitarbeiter war der Brandherd in der knapp 15 Meter hohen Anlage schnell gefunden. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz hatten den Brand nach einer Stunde unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten im Müllberg gestalteten sich aufwändig. Mithilfe eines Krans des Kraftwerks konnte der Müllberg auseinandergezogen werden, sodass die Feuerwehr mit Schaum den restlichen Brand löschen konnte. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 13:30 Uhr hin.

Über den Rauchabzug konnte die Halle automatisch entraucht werden. Aufgrund der stärkeren Rauchentwicklung sowie dem entstandenen Brandgeruch wurde ein Messfahrzeug  der Feuerwehr Wiesbaden zur Sicherheit in der Umgebung für Messungen eingesetzt. Dabei wurden dort keine erhöhten Messwerte festgestellt und eine Gefährdung ausgeschlossen.
Während des Einsatzes konnte die Müllverbrennung im Kraftwerk weiterlaufen. Die Anlieferung war während des Einsatzes gestoppt. Verletzt wurde zum Glück niemand.


Schlägerei zwischen zwei Frauen
Am Montagabend (06.03.2023) kam es am Bahnhofplatz in Mainz zu einem Einsatz von Bundes- und Landespolizei. Gegen 21:05 Uhr gerieten zwei 31-jährige Frauen in Streit. Nachdem es zu heftigen Beleidigungen kam, schlug die 31-jährige Beschuldigte vom Hartenberg, der 31-jährigen Geschädigten aus der Mainzer Neustadt mit ihrem Handy derart gegen den Kopf, dass eine Platzwunde entstand.  

Die Bundespolizei am Mainzer Hauptbahnhof konnte den Streit schlichten und für die Verletzte einen Rettungswagen alarmieren. Von einer Funkstreife der Polizeiinspektion Mainz 2 wurde der Sachverhalt polizeilich aufgenommen und eine Strafanzeige gegen die 31-jährige Täterin gefertigt, die bereits in der Vergangenheit wegen Aggressionsdelikten aufgefallen war.

 
Kellerbrand auf Baustelle im Zollhafen
Am 28.02.2023 kurz nach 16 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Keller einer Baustelle am Zollhafen gemeldet. An der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr von den Handwerkern eingewiesen. Sie konnten der Feuerwehr mitteilen, dass sich keine Arbeiter mehr im Gebäude befanden. Zwei Personen hatten bei dem Versuch das Feuer zu löschen, Rauch eingeatmet.
Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Auf Grund der ersten Lage wurde das Einsatzstichwort erhöht und es wurden weitere Kräfte an die Einsatzstelle alarmiert. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.  

Die Entrauchung des Gebäudes stellte sich allerdings durch den baulichen Zustand als langwierig und schwierig heraus. Durch noch nicht verschlossene Öffnungen konnte sich der Rauch weit in dem im Bau befindlichen Gebäude ausbreiten. Da aber die Brandschutzabschottung zu dem benachbarten und bereits bezogenen Wohngebäude ordnungsgemäß ausgeführt war, blieb die Verrauchung auf die Baustelle beschränkt.  

Neben den Kräften der beiden Wachen der Berufsfeuerwehr wurden an der Einsatzstelle mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Werkfeuerwehr Schott eingesetzt. Weiterhin wurden die Wachen der Berufsfeuerwehr zur Wachbesetzung alarmiert. Insgesamt waren rund 80 Kräfte im Einsatz.  

Gegen 21 Uhr konnten die Maßnahmen vor Ort abgeschlossen werden. Im Laufe der Nacht wird nochmals eine Brandnachschau durchgeführt werden. Der Kriminaldauerdienst war vor Ort und hat die Ermittlung der Brandursache eingeleitet.

Anzeigenaufnahme mit interessanter Wendung
Am 28.02.2023 kam ein 27-jähriger Mann auf die Polizeiinspektion Mainz 2, um dort eine Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zu erstatten - stand jedoch selbst unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der Mann fuhr mit seinem Fahrzeug zur Dienststelle.

Während der Anzeigenaufnahme bemerkte der aufnehmende Polizeibeamte zunehmend Auffälligkeiten im Verhalten des Mannes, die ihn zu dem Verdacht brachten, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmittel steht. Ein durchgeführter Test bestätigte schließlich den Verdacht, weshalb der Mann nun nicht nur eine Strafanzeige erstattet hat, sondern selbst u.a. auch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgrund des Führen eines Fahrzeuges unter Betäubungsmitteleinfluss sowie eine Strafanzeige wegen Besitz von Betäubungsmitteln erhält.


Brand in Betrieb auf der Ingelheimer Aue
Die Feuerwehr Mainz wurde am 27.02.2023 um 22:15 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes auf der Ingelheimer Aue alarmiert. Auf dem Betriebsgelände des betroffenen Unternehmens kam es aus noch unbekannter Ursache zu einem Brand.  

Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich, so dass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Die Brandbekämpfung erfolgte durch den Einsatz von mehreren Strahlrohren und Trupps unter Atemschutz. Der hartnäckige Brandrauch stellte die Einsatzkräfte vor eine größere Herausforderung und erschwerte die Löscharbeiten massiv. Mittels Maschineller Belüftung konnte die Sicht letztendlich zum Vorteil der Einsatzkräfte verbessert werden.  

Aufgrund des Brandes, kam es zu Geruchsbelästigungen im Nahbereich um den betroffenen Betrieb.
Nach dem Ablöschen des Brandgutes konnte der Feuerwehreinsatz gegen 01:50 Uhr beendet werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehr bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Notfallmanagement des Betriebes und die Unterstützung der beteiligten Mitarbeiter.  


Gewalt gegen Polizeibeamte
In den frühen Morgenstunden des 22. Februar 2023 wurde ein 34-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof Mainz beim Rauchen von Marihuana festgestellt. Der Mann verweigerte seine Personalangaben und wurde gegenüber den Beamten aggressiv. Um einen Angriff zu verhindern sollte er gefesselt werden, wobei er massiven Widerstand leistete und anschließend zum Revier verbracht wurde.  

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz wurde der Mann in Gewahrsam genommen und eine Blutentnahme angeordnet, bei welcher er erneut massiven Widerstand leistete, einen Beamten am Hals würgte, versuchte diesem die Dienstwaffe zu entreißen und dem Beamten ins Gesicht spuckte.  

Während der gesamten Maßnahme bedrohte und beleidigte der Mann die eingesetzten Kräfte mehrfach. Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig.  

Tritte und Beleidigungen gegen Polizisten
Am Freitag (17.02.2023) gegen 02:45 Uhr stört eine 24-jährige Mainzerin in der Bahnhofstraße wiederholt durch lautes Rufen eine polizeiliche Sachverhaltsaufnahme. Immer wieder wird sie durch die polizeilichen Kräfte aufgefordert, dies zu unterlassen, was sie aber nicht befolgt. Bei der Dame sollen sodann die Personalien festgestellt werden und ein Platzverweis erfolgen.

Sie weigert sich jedoch, ihre Personalien zu nennen, was die Durchsuchung der Dame zur Folge hat, um ihre Identität festzustellen. Dabei sperrt sich die 24-jährige und tritt nach den Polizisten, trifft einen Beamten unter anderem im Genitalbereich.
Weiterhin beleidigt sie die Beamten als Arschlöcher. Bei der Durchsuchung werden ein Tütchen mit einer weißen pulverartigen und ein rundes Glas mit einer grünlichen Substanz aufgefunden und sichergestellt.

Die 24-jährige wird zur Polizeiinspektion 1 verbracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wird. Danach wird sie von der Dienststelle entlassen. Auf die Dame kommen nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstand und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.  


Steinewerfer auf grüner Brücke- Zeugen gesucht
Drei Kinder warfen am Mittwochnachmittag (15.02.2023) vermutlich Dreck (Erde, Steine) auf die Rheinallee.
Zeugen konnten gegen 15:50 Uhr beobachten, wie die Kinder auf der Grünen Brücke zum Feldbergplatz vermutlich Steine und Dreck auf die darunter verlaufende Rheinallee fallen ließen. Ein Fahrzeug wurde getroffen, glücklicherweise kam es zu keinem Schaden oder Unfall. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die Kinder im Alter von ca. 8-10 Jahren nicht mehr angetroffen werden. Wer Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 / 65 - 4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Gefährliche Körperverletzung am Hauptbahnhof
Am 12. Februar 2023 wurde das Bundespolizeirevier Mainz gegen 05:30 Uhr von zwei Personen darüber in Kenntnis gesetzt, dass es am Nebeneingang des Hauptbahnhofs zur einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen sei. Eine Streife eilte zum Einsatzort und konnte nur noch den 22- jährigen Geschädigten antreffen, der durch den 28-jährigen Beschuldigten zu Boden gestoßen und mehrfach mit Tritten traktiert worden war.  

Der Geschädigte sowie die Zeugen gaben an, dass der Beschuldigte die beiden Zeugen zunächst belästigte und der Geschädigte ihnen Hilfe leisten wollte. Im Anschluss eskalierte die Situation und der Beschuldigte griff an. Aufgrund der detaillierten Täterbeschreibung konnte der Täter kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs gestellt werden.  

Da dieser den Beamten gegenüber sehr aggressiv auftrat, musste er gefesselt werden. Vor Ort wurde der Beschuldigte der zuständigen Landespolizei übergeben, die diesen in Gewahrsam nahmen und zur Dienststelle verbrachten. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.  

Mülltonnenbrandserie - Staatsanwaltschaft lobt Belohnung aus
In Zusammenhang mit der bisher ungeklärten Mülltonnenbrandserie in der Mainzer Neustadt lobt die Staatsanwaltschaft Mainz eine Belohnung in Höhe von 5.000,- EUR aus.

In der seit Januar 2022 andauernden Brandserie, ist es mittlerweile zu über 60 einzelnen Bränden gekommen. Hierdurch sind neben mehr als 100 Mülltonnen, auch eine Garage und Fahrzeuge beschädigt worden. Drei Menschen erlitten durch das Einatmen von Rauchgas Beeinträchtigungen. Der wirtschaftliche Gesamtschaden liegt mittlerweile bei über 200.000,- EUR. Trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung und intensiver Ermittlungen der Polizei, konnte bisher kein Tatverdächtiger ermittelt werden.  

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat nun eine Belohnung in Höhe von 5.000,- EUR für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Ermittlung des/der Täter führen, ausgesetzt. Über die Zuerkennung und Verteilung wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Mit Flyern und Plakaten informiert die Polizei Mainz ab Dienstag, 14.Februar 2023 nun auf einem neuen Weg die Bewohnerinnen und Bewohner der Mainzer Neustadt. Die Polizei bittet die Menschen darum, Hinweise in Zusammenhang mit den Bränden mitzuteilen. Insbesondere geht es der Polizei dabei um Hinweise zu Personen, die möglicherweise mit der Tat in Zusammenhang stehen, sich damit brüsten oder selbst weitere  
Hinweise geben können.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Mainz 2 - Telefon: 06131 654210 – Mail: pimainz2@polizei.rlp.de
oder via Kontaktformular auf der Fahndungsseite der Polizei Rheinland-Pfalz: www.polizei.rlp.de/de/fahndung/detailansicht

 
Feuer in der Trattoria am Kaisertor
Anrufer alarmierten in den frühen Morgenstunden die Feuerwehr Mainz zu einem Feuer in einem Restaurant auf der Rheinallee.  

Vor Ort eingetroffen waren die Flammen bereits durch die Fenster des Gastraumes sichtbar. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang zum Gebäude und leiteten die Löschmaßnahmen ein. Das Feuer konnte durch den eingesetzten Trupp unter Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Mobiliar konnte somit verhindert werden. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr in den Räumlichkeiten.

Parallel zur Brandbekämpfung kontrollierten weitere Trupps die Nachbargebäude auf Raucheintrag aber auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es kam im Verlauf des Einsatzes zu keinen Personenschäden. Das betroffene Restaurant hingegen ist durch den Brandrauch so stark beschädigt, dass es vorübergehend nicht mehr betrieben werden kann.


Haftbefehl am Hauptbahnhof Mainz vollstreckt
Am 5. Februar 2023 wurde ein 23- jähriger Somali am Hauptbahnhof Mainz polizeilich kontrolliert. Dabei wurde ein bestehender Haftbefehl des AG Mainz wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Der Polizeipflichtige wurde hiernach zu einer Geldstrafe in Höhe von 900,00 EUR verurteilt. Da er diese nicht aufbringen konnte, musste er die fällige Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in der JVA Rohrbach antreten.

Weiterhin bestanden gegen den Polizeipflichtigen zwei weitere Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Mainz und Frankfurt am Main wegen des "Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte" sowie des "Erschleichens von Leistungen".  

Einbrecher bei Tat gestört
Ein bislang unbekannter Täter versuchte am Mittwoch, den 01. Februar 2023, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Mainzer Neustadt einzubrechen, wobei er durch den Wohnungsinhaber gestört wurde. Mit der Anwesenheit des Bewohners rechnete der Einbrecher wohl nicht, als er gegen 11 Uhr vormittags mit einem Schraubenzieher versuchte das Schloss der Wohnungstür zu öffnen. Der 66-jährige Wohnungsinhaber wurde durch ein Kratzen an seiner Wohnungstür stutzig. Als er diese öffnete um nach der Ursache zu sehen, stand der Einbrecher vor ihm. Dieser flüchtete nach seinem gescheiterten Einbruchsversuch durch das Treppenhaus. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

30-40 Jahre alt, 175-180cm groß, kräftige Statur, bekleidet mit einer Mütze und Jacke

Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.


Brand einer Gasleitung durch Baumaßnahmen
Eine Gasleitung ist bei Bauarbeiten in einem Gebäude in der Taunusstraße beschädigt worden, das ausströmende Gas geriet in Brand. Passanten berichteten von einem Knall aus dem Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Zeitgleich verließen die Arbeiter das Gebäude. Verletzt wurde niemand.  

Die Feuerwehr sperrte das Gas im Gebäude ab und löschten Teile einer Treppe, die in Brand geraten war. In einer Zwischendecke über der defekten Gasleitung konnten anschließend noch Glutnester ausfindig gemacht werden. Die Feuerwehr öffnete die Decke und beseitigte die Glutnester.  

Im Anschluss wurde die vom Brand betroffenen Stellen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und mit Schaum abgedeckt.
Das Gebäude wurde vorsorglich vom Energieversorger vom Strom- und Gasnetz getrennt.  

Durchgeführte Messungen im Gebäude ergaben keine erhöhte Explosionsgefahr.  
Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr Mainz mit insgesamt 18 Einsatzkräften, sowie die Polizei, der ASB und die Mainzer Netze.


Schläger muss in Gewahrsam
Für einen 41-jährigen Mann aus Rheinhessen endete der Samstagabend (28.01.2023) in der polizeilichen Gewahrsamszelle. Kurz vor Mitternacht griff der 41-Jährige im Bereich einer Bushaltestelle am Mainzer Hauptbahnhof seine Exfreundin an. Der äußerst aggressive Mann schlug der jungen Frau mehrfach ins Gesicht, worauf Zeugen auf den Vorfall aufmerksam wurden und eingriffen.  

Die Zeugen verständigten die Polizei und versuchten den Täter fest- und von der Geschädigten fernzuhalten. Nachdem mehrere Funkstreifen der Mainzer Polizei eingetroffen waren und den laut schreienden Täter festnehmen wollten, versuchte dieser einer jungen Polizeibeamtin mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Die Polizistin konnte dem Schlag ausweichen.

Eine zweite Polizeibeamtin, die den 41-Jährigen von weiteren Angriffen abhalten wollte, versuchte er ebenfalls mit Faustschlägen zu treffen. Aufgrund des massiv aggressiven Verhaltens musste der Täter durch hinzugekommene Einsatzkräfte auf dem Boden fixiert werden. Ihm wurden Hand- und Fußfesseln angelegt.  

Der 41-Jährige ließ sich nicht beruhigen und beleidigte insbesondere die weiblichen Polizeikräfte ununterbrochen auf sexueller Grundlage. Mit einem Gefangenentransportwagen musste der Mann letztlich in die Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Mainz 2 eingeliefert werden. Zudem muss sich der der Mann nun wegen Körperverletzung, tätlichem Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte, sowie wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.  

Mädchen bleibt allein am Bahnsteig zurück
Reisende wurden am 24. Januar 2023 gegen Mittag auf ein 10-jähriges eritreisches Mädchen aufmerksam, dass alleine im Hauptbahnhof Mainz am Bahnsteig mit einem leeren Kinderwagen stand. Es stellte sich heraus, dass die Mutter mit zwei weiteren Kleinkindern den Zug bestiegen hatte und die 10-Jährige nicht rechtzeitig mit dem Kinderwagen hinterherkam. Das Mädchen wurde in Obhut genommen und Polizeibeamte der Bundespolizei in Mainz kontaktierten die Mutter telefonisch, welche kurz darauf ihre Tochter wieder in die Arme schließen konnte.

 
Besuch des Bundespräsidenten - Hinweis auf Videoaufnahmen
Das Polizeipräsidium Mainz setzt während des Besuchs von Bundespräsident Steinmeier in Worms und Mainz am 1. Februar 2023 Videotechnik ein. Die Videoaufnahmen können auch durch Drohnen erfolgen. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung gem. § 43 ff. LDSG finden Sie unter diesem Link.


Mann stört polizeiliche Maßnahme am Hauptbahnhof Mainz
Am 23. Januar 2023 befand sich um ca. 19:30 Uhr eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Mainz in einer Personenkontrolle als ein unbeteiligter Dritter gezielt auf die kontrollierende Beamtin zulief, diese anschrie und ihre polizeiliche Maßnahme störte. Den wiederholten Aufforderungen der Polizisten, sich zu entfernen, leistete der 26-jährige Afghane nicht Folge.

Der Mann störte weiterhin, unterschritt stetig den Abstand und fasste zudem die Beamten an. Diese unterzogen daraufhin den Mann einer Kontrolle. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wurde fixiert und mit zur Dienststelle verbracht. Da er dort angab Betäubungsmittel kaufen zu wollen, sich weiter aggressiv in seinem Verhalten gab und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er bereits Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde eine Blutentnahme durch die zuständige Richterin angeordnet.

Nachdem er sich beruhigt hatte und die Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der Mann auf freien Fuß entlassen. Der Beschuldigte wird sich in einem Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.  

Randalierer am Stadthaus
Ein 38-jähriger Mann sorgte am Mittwochnachmittag (11.01.2023) für einen Polizeieinsatz am Stadthaus in der Kaiserstraße. Der Mann wollte gegen 15:29 Uhr stark betrunken in die Räumlichkeiten der Stadtverwaltung. Nachdem er vom Sicherheitsdienst angesprochen und gefragt wurde, was denn sein Anliegen sei, wurde der aggressiv und gab an zum Sozialamt zu wollen. Auf Grund seines Verhaltes und Zustandes, wurde der Mann gebeten zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu kommen, darüber hinaus war zu diesem Zeitpunkt auch niemand mehr im Dienst, der sich um sein Anliegen hätte kümmern können.
Hierauf reagierte der 38-Jährige noch aggressiver und ging auf einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes los. Der Mann wurde nach draußen gebracht, wehrte sich dagegen vehement und verletzte hierbei einen der Sicherheitsmitarbeiter. Beim Eintreffen der alarmierten Funkstreifen konnte der Mann zunächst beruhig werden. Er hatte extreme Stimmungsschwankungen und einen Alkoholwert von rund 3 Promille.
Im Anschluss wurde er in eine Klinik eingeliefert. Der 38-Jährige war in der Vergangenheit bereits in ähnlicher Weise aufgefallen und muss sich nun wegen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.  


Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung mittels Teleskopschlagstock
Am Nachmittag des 11.01.2023 kam es gegen 17:30 Uhr im Bereich des Goetheparks zu einem Vorfall bei dem ein 19 jähriger Schüler durch einen früheren Freund mittels Teleskopschlagstocks zunächst auf den Arm und unmittelbar danach auf den Kopf geschlagen wurde. Der Geschädigte konnte sich noch in Richtung einer Personengruppe aus Erwachsenen bewegen. Die Gruppe bestand aus einem Mann und drei Frauen, die den Vorfall beobachtet haben und in Richtung des Täters gerufen haben. Dadurch ließ der Beschuldigte wahrscheinlich vom Geschädigten ab und flüchtete.
Die Polizei bittet die oben genannte Personengruppe oder weitere Zeugen, die eine Wahrnehmung bezüglich des geschilderten Falls gemacht haben, sich umgehend mit der Polizei in Mainz in Verbindung zu setzen.


Hund rennt auf den Fahrradweg - Radfahrer verletzt
Ein Fahrradfahrer musste am Montagabend (09.01.2023) mit Knochenbrüchen in eine Klinik eingeliefert, nachdem ihm ein Hund vors Rad gelaufen war.  

Gegen 18:55 Uhr befuhr der 58-jährige Ingelheimer mit seinem Fahrrad ordnungsgemäß den vorgeschriebenen Fahrradweg der Hattenbergstraße aus Fahrtrichtung Kaiser-Karl-Ring kommend in Richtung Zwerchallee. Zu diesem Zeitpunkt überquerte der 42-jährige Hundehalter mitsamt seinem freilaufenden Hund die Hattenbergstraße.  

Der Hund lief in einiger Entfernung zu seinem Herrchen zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch und stand so plötzlich auf dem Fahrradweg. Um nicht mit dem Tier zusammenzustoßen leitete der 58-Jährige eine Vollbremsung ein, kam hierbei aber zu Fall. Er zog sich Knochenbrüche zu und musste vom Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik eingeliefert werden.  

Hochwertiges Mountainbike der Marke Ibis entwendet
Polizei stellt Täter - Besitzer gesucht
Weil er am frühen Sonntagmorgen (01.01.2023) ein hochwertiges Fully in der Mainzer Neustadt geschoben hatte und sein Outfit nicht zu diesem teuren Sportgerät passte, fiel ein 44-jähriger Mann im Kaiser-Wilhelm-Ring einer Polizeistreife auf. Als er bemerkte, dass er kontrolliert werden sollte, setzte der Mann sich auf das Rad, flüchtete und versteckte sich in einem Hinterhof. Dort konnte er kurze Zeit später festgenommen werden.

Neben dem hochwertigen, mehrere tausend Euro teurem Mountainbike, hatte der Mann noch ein verbotenes Einhandmesser bei sich. Für den Besitz des Fahrrades konnte er keine plausible Erklärung abgeben. Das Fahrrad und das Messer wurden sichergestellt.

Die Polizeiinspektion Mainz 2 ist nun auf der Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer des Fahrrades. Wer ein Fahrrad der Marke Ibis vermisst und dies nachweisen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen.


Wegen Beleidigung für 115 Tage ins Gefängnis
In der Nacht vom 15. zum 16. Dezember 2022 wurde ein 35-jähriger Deutscher gegen Mitternacht am HBF Mainz einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den jungen Mann zwei Vollstreckungshaftbefehle des AG Tiergarten wegen mehrerer Beleidigungen vorlagen. Zur weiteren Bearbeitung wurde der Polizeipflichtige zum Bundespolizeirevier Mainz verbracht. Bei der im Anschluss durchgeführten Durchsuchung wurden zusätzlich 3,2 Gramm Marihuana festgestellt. Da der Polizeipflichtige die erforderlichen 1993,40 EUR nicht aufbringen konnte, musste dieser die Ersatzfreiheitsstrafe von 115 Tagen in der JVA Rohrbach antreten. Des Weiteren wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.


Neustadt - erneut brennt Mülltonne - Polizei sucht filmende Person
Erneut hat in der Nacht von Donnerstag (15.12.2022) auf Freitag  eine Mülltonne in der Mainzer Neustadt gebrannt. Gegen 23.12 Uhr melden Zeugen aus einem Anwesen in der Kreysigstraße bei der Feuerwehr, dass dort eine große Mülltonne brennen würde.

Durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz kann kurz darauf eine 1.100 Liter große Altpapiertonne gelöscht werden. Eine zweite Tonne wird durch das Feuer ebenfalls beschädigt.

Während intensiver Fahndungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte der Polizei werden zahlreiche Personen kontrolliert und zu ihren Beobachtungen befragt. Es können zunächst keine konkreten Informationen erlangt werden, die zur Aufklärung der Tat führen. Es liegen jedoch Hinweise vor, dass eine derzeit noch unbekannte Person den Brand gefilmt habe. Diese Person und die Filmaufnahmen können für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein. Die Polizei bittet daher Personen, welche den Brand gefilmt haben oder weitere Hinweise zur Brandentstehung geben können, sich zu melden.

Für Hinweise stehen den Bürgern folgende Erreichbarkeiten der Polizei Mainz:
Polizeiinspektion Mainz 2 - Valenciaplatz 2
In dringenden Fällen, zum Beispiel bei der Entstehung eines Brandes, ist immer der Notruf der Polizei - 110 - oder der Notruf der Feuerwehr - 112 - anzurufen.

Erneut Mülltonnenbrände in der Mainzer Neustadt
In der Nacht auf Samstag (10.12.2022) kam es erneut zu zwei Mülltonnenbränden in der Mainzer Neustadt.

Zunächst wurde der Polizei über Notruf um 21:44 Uhr eine brennende Papiermülltonne hinter einem Mehrfamilienhaus im Kaiser-Karl-Ring gemeldet. Der Brand konnte durch die Berufsfeuerwehr Mainz sehr schnell gelöscht werden. Weitere Gefahren für Menschen oder Gebäude wurden wirksam verhindert. Die Papiermülltonne wurde durch den Brand erheblich beschädigt.

Noch während der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei wurde durch Einsatzkräfte um 22:25 Uhr ein weiterer Brand in unmittelbarer Nähe festgestellt. In einem umzäunten Müllplatz in der Richard-Wagner-Straße brannte eine Mülltonne für Verpackungsmaterialien. Auch diese wurde erheblich beschädigt. Der Brand konnte auch hier schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden, bevor weiterer Schaden für Menschen oder Gebäude entstehen konnte.

Die Polizeiinspektion Mainz 2 hat die Ermittlungen zu den Bränden, die in Zusammenhang mit der seit Januar 2022 andauernden Serie stehen, aufgenommen. Sie bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Aufklärung der Brände führen können. Hinweise werden rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06131-654210 oder in dringenden Fällen über den Notruf der Polizei - 110 entgegengenommen.


Verkehrsunfall mit Personenschaden / Fußgängerin verstorben
Am Freitag, den 09.12.2022, ereignete sich gegen 22:49 Uhr im Kaiser-Karl-Ring in Mainz ein Verkehrsunfall, in dessen Folge eine 60-jährige Fußgängerin von einer querenden Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt wurde.

Die Fußgängerin wurde beim Überqueren der Straßenbahnschienen an der Ecke Kaiser-Karl-Ring / Frauenlobstraße von einer herannahenden Straßenbahn der Linie 50, welche in Fahrtrichtung Mainzer Hauptbahnhof fuhr, erfasst. Trotz akustischem Warnsignal und sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der Fahrzeugführer eine Kollision nicht mehr verhindert werden.

Die 60-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Universitätsklinik Mainz eingeliefert. Der Straßenbahnführer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Zur Klärung der Unfallursache und seines Hergangs wurde auf Antrag durch die Staatsanwaltschaft Mainz ein Verkehrsunfallgutachter hinzugezogen. Die Unfallörtlichkeit war für die Unfallaufnahme ca. 3 Stunden gesperrt.

Die Frau ist in der Nacht zum Sonntag, den 11.12.2022 verstorben.


Mann kassiert für Toilettennutzung
Am Nikolaustag (06.12.2022) ereignete sich ein etwas kurioser Sachverhalt am Mainz Hauptbahnhof. Hier wurde das Bundespolizeirevier Mainz von einer Zeugin darüber informiert, dass sich vor der Toilettenanlage eine Person befindet, die Geld für die Nutzung der Toilettenanlage verlangt. Eine Streife begab sich zur Toilettenanlage, welche kostenfrei nutzbar ist, und stellte dort einen 30-jährigen Rumänen fest, der offenbar dachte er habe eine lukrative Geschäftsidee.

Mutmaßlich erwirtschaftete er durch diese Tätigkeit ca. 36 EUR. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde entschieden den Wohnungslosen nach Feststellung der Identität und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten aus der Maßnahme zu entlassen. Gegen den Beschuldigten wurde ein Verfahren wegen Betruges eingeleitet.


Ausgebrannter Pkw am Bahnhof Nord - Zeugen gesucht
Am Sonntagabend (04.12.2022) kam es zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei im Bereich des Bahnhofs Mainz-Nord. Gegen 19:00 Uhr wurde der Mainzer Berufsfeuerwehr in unmittelbarer Nähe des eher schwach frequentierten Bahnhofs, der eher als reine Haltestelle bezeichnet werden kann, ein brennender Pkw gemeldet.  

Nachdem der silberne Opel Astra Caravan gelöscht worden war, stellten die Polizeikräfte bei den ersten Ermittlungen fest, dass das am Opel angebrachte vordere Kennzeichen vor rund zwei Wochen im Bereich Taunusstein gestohlen worden war. Das hintere Kennzeichen des ausgebrannten Opels war im November dieses Jahres ebenfalls in Hessen als gestohlen gemeldet worden. Weitere Ermittlungen über die Fahrgestellnummer des Opel Astra wurden eingeleitet, hier steht das Ergebnis noch aus. Die Umstände des Brandes und die Herkunft des Pkw sind derzeit noch völlig unklar.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter kdmainz@polizei.rlp.de an die Kriminalpolizei übermittelt werden.


Autofahrerin an Ampel mit Messer bedroht
Am Sonntagabend (04.12.2022) kurz vor 20 Uhr wurde eine Autofahrerin in Mainz von einem bislang unbekannten Mann mit einem Messer bedroht. Die 72-jährige Frau aus Becherbach befand sich in ihrem Auto an der roten Ampel Mombacher Straße/Goetheunterführung, als ein ihr unbekannter Mann die Beifahrertür ihres Wagens, einem VW Passat, aufriss. Er setzte sich neben die Frau ins Auto, zückte ein Messer und forderte die 72-Jährige mit den Worten: "fahr" auf loszufahren.

Instinktiv flüchtete die Fahrerin aus ihrem Auto und schrie lautstark um Hilfe. Daraufhin ergriff auch der Täter die Flucht und rannte in Richtung Mainzer Hauptbahnhof weg. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Mainzer Polizei konnte der Mann jedoch nicht mehr angetroffen werden. Das Motiv der Tat ist bislang unklar, die Handtasche der 72-Jährigen, die sich ebenfalls auf dem Beifahrersitz befand, lies der Mann unberührt. Die 72-jährige Fahrerin blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Mann mit Machete und Baseballschläger vor Mainzer Kneipe festgenommen
Am Freitag (02.12.2022) gegen 18:20 Uhr erreichte die Mainzer Polizei der Notruf, dass vor einem Lokal in der Mainzer Neustadt ein Mann mit Machete und Baseballschläger steht und Passanten anschreien würde. Die Polizeistreifen aus Mainz trafen vor Ort auf einen 28-jährigen Mann aus Mainz, der tatsächlich eine Machete und einen Baseballschläger in den Händen hielt.

Er ließ zwar beides nach Aufforderung durch die Polizeistreifen zu Boden fallen, ging jedoch mit geballten Fäusten und schreiend auf die Streifenwagenbesatzungen zu. Durch diese konnte der 28-Jährige zu Boden gebracht und festgenommen werden. Die Ursache für sein Verhalten ist derzeit nicht bekannt, aufgrund seiner auffälligen und hoch aggressiven Verhaltensweise wird derzeit noch ermittelt, ob der 28-Jährige möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Verletzt wurde bei dem Vorfall nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Seine Bewaffnung, die Machete und der Baseballschläger, wurden sichergestellt.  

  
Pizza bestellt und nicht bezahlt
In der Nacht von Montag auf Dienstag (29.11.2022) erhielt eine Pizzeria in der Mainzer Neustadt eine Bestellung in Höhe von fast 100 Euro. Als der Essenslieferant unterwegs war, um die Bestellung zu überbringen wurde zunächst durch den Kunden die Lieferadresse geändert. An der neuen Anschrift angekommen, übergab der Lieferant das Essen an drei Männer, welche daraufhin ohne zu bezahlen flüchteten.  
Der Inhaber der Pizzeria zeigte den Sachverhalt noch in der Nacht bei der Polizeiinspektion 1 an. Da die Männer ihre Mahlzeit über eine Liefer-App bestellt hatten, lagen dem Inhaber selbst keine Personalien der Täter vor. Diese sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.  


Nachbarschaftsbefragung nach Mülltonnenbränden in der Mainzer Neustadt
Nachdem es in der Mainzer Neustadt in der Nacht zum Sonntag erneut zu einem Mülltonnenbrand kam, wird nun eine polizeiliche Nachbarschaftsbefragung durchgeführt.

Am frühen Sonntagmorgen, dem 27.11.2022 gegen 02:04 Uhr, wurden von unbekannten Tätern im Bereich Goetheplatz Ecke Hindenburgstraße erneut Mülltonnen in Brand gesteckt. Eine 1100 Liter Altpapiertonne wurde durch den Brand komplett zerstört, eine 240 Liter Tonne zerschmolz teilweise. Die Tonnen waren in einem umzäunten Mülltonnen-Außenplatz abgestellt, eine LED-Lampe die am Abstellplatz angebracht war wurde durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand konnte von der Mainzer Berufsfeuerwehr schnell gelöscht werden. Sämtliche verfügbaren Polizeikräfte wurden unmittelbar nach Bekanntwerden des Brandes in der Neustadt zu intensiven Fahndungsmaßnahmen zusammengezogen und es wurden Personenkontrollen durchgeführt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen werden im Laufe des Tages Polizeibeamte in Uniform und in Zivil eine Nachbarschaftsbefragung durchführen, um weitere Hinweise auf den oder die Täter zu erlangen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Zivilcourage nach Messerangriff
Am Freitagabend (25.11.2022) wurde eine junge Frau am Bahnhofsplatz verletzt, als sie einen Messerangriff verhindern wollte.

Nachdem ein 46-jähriger Mann auf dem Mainzer Bahnhofsplatz von einer Person von hinten geschubst wurde, drehte er sich um und zog ein Messer. Mit diesem ging der 46-Jährige auf einen Mann zu, von dem er dachte, er hätte ihn geschubst. Eine 21-Jährige Mainzerin stand daneben und ging zwischen die beiden Männer, um den Angriff zu verhindern. Hierbei wurde sie an der Hand verletzt und musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann, der angegriffen wurde, gar nicht den 46-Jährigen geschubst hatte. Gegen den 46-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

  
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