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Ein bewegtes Leben – Biografische Romane
Thema des Monats in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers

Fiktion als Biografie, das ist ein ungebrochener beliebter Trend bei den zeitgenössischen Romanen. „ Ein bewegtes Leben: biografische Romane“, das Monatsthema des Roman-Büchertischs der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers in den Bonifaziustürmen im Mai, greift diese Tendenz auf.

Die ausgestellten Romane geben Einblick in das Leben berühmter, aber auch „einfacher“ Leute oder lassen die Leserinnen und Leser eintauchen in fremde Kulturen und Epochen.

Vertreten sind aktuelle Titel wie Daniel Kehlmanns „Tyll“, Christopher Gortners „Marlene und die Suche nach der Liebe“, Michelle Marlys „Madame Piaf und das Lied der Liebe“ oder Katharina Adlers Buch „Ida“ über die Patientin Siegmund Freuds.

Beliebt sind auch historische Romane über das Leben an Königshöfen oder die Mächtigen Asiens. Kunstschaffende mit ihrem oft extravaganten Lebenswandel sind besonders häufig Motiv für biografische Fiktion (z.B. in Tilman Röhrigs „Riemenschneider“), ebenso wie große Frauen der Geschichte (z.B. Stefan Zweigs „Maria Stuart“).

Ausleihrenner in der Bücherei sind sowohl Geschichten nach wahren Begebenheiten von Hera Lind als auch Roman-Biografien von Peter Härtling und Irving Stone. Biblische und religiöse Persönlichkeiten runden das Bild ab: So finden sich hier Bücher über Mose und Jesus, Luther und Hildegard von Bingen. Die Literaturzusammenstellung präsentiert ein großes Spektrum bis hin zur Graphic Novel, sodass für jeden Lesegeschmack etwas dabei ist!

Alle Bücher können ausgeliehen werden.

(„Ein bewegtes Leben“ . 2. Mai – 31. Mai 2019. Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und freitags: 10 – 18 Uhr, donnerstags: 10 – 19 Uhr,
samstags: 10 – 13 Uhr)

www.bibliothek.mainz.de


„Mainz-Nachtstadt“

Das ist der Titel der Ausstellung, welche die 3 Hobbyfotografen Marc Clement, Katrin Hinz und Jutta Wirthl am 13. Juni um 18:00 Uhr im Mainzer Rathaus eröffnen. Die gezeigten Fotografien sind hauptsächlich in den Nachtstunden und frühen Morgenstunden entstanden. "Während der fotografischen Streifzüge durch die dunkle, schlafende Stadt ist es spannend die bisher ungewohnten Motive der Nacht zu entdecken und zu sehen, wie manche tagsüber unscheinbare Dinge nachts wunderschön erstrahlen", so Marc Clement, der seit über 30 Jahren in der Mainzer-Neustadt lebt. Durch das gemeinsame Fotoprojekt lernten die drei Hobbyfotografen ihre Heimatstadt neu kennen und erkannten einige Ecken und Plätze in einem ganz neuen Licht.

"Nicht selten sind vereinzelte Passanten stehen geblieben, haben uns zugeschaut und gerätselt, was wir da wohl fotografieren, da es auf den ersten Blick nicht ersichtlich war. Das hat neben dem eigentlichen Fotografieren nochmal extra Spaß gemacht", meint die gebürtige Mainzerin Jutta Wirthl.

Die Ausstellung ist bis 17. August im Mainzer Rathaus (Jockel-Fuchs-Platz 1) zu sehen.

 

 


"...ein Anblick - der nimmer aus meiner Seele verlöscht"
Mainz in Reisebeschreibungen

Vom 10. Mai bis zum 07. September 2019
Wissenschaftliche Stadtbibliothek, Rheinallee 3 B

„Die Mainzer Gegend ist herrlich, lieber Freund! Dürft’ ich wählen unter den Geschenken der Natur, ich wählte nicht eine Domherrnpfründe, noch das Amt eines Fürstenschmeichler [!], noch einen Stern vor die Brust. Ich wählte mir jährlich so viel Geld, um mittelmäßig zu leben, wählte mir ein schönes Mädchen und ein kleines Landhäuschen in den paradiesischen Gefilden von Mainz“. So schreibt der junge Johann Nikolaus Becker, ein aus Beilstein stammender Jurist und Jakobiner, 1792 in "Ueber Mainz. In Briefen an Freund R."

Doch nicht nur solch überaus lobende Worte finden die Reisenden über die "Goldene Stadt am Rhein", oft sind es auch die düsteren und schmutzigen Gassen, die bei ihnen den tiefsten Eindruck hinterlassen.

Die literarische Reisebeschreibung, eine der ältesten Literaturgattungen überhaupt, zeichnet Bilder von anderen Städten, Regionen oder Ländern und schildert Erfahrungen des Fremden. In der Ausstellung reisen wir jedoch nicht in die Ferne, sondern erfahren, wie von anderswo auf "unsere" Stadt geblickt wird – sowohl in der Vergangenheit als auch heute. Dabei erhalten wir nicht nur aufschlussreiche Mitteilungen über Sehens- und "Denkwürdigkeiten" in Mainz, sondern auch lebendige Eindrücke von der Mentalität seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Öffnungszeiten der Ausstellung

  • Montag bis Mittwoch 10.00 - 18.00 Uhr
  • Freitag und Samstag 10.00 - 13.00 Uhr

Eintritt frei - Spenden willkommen.

 

 


„Mainzer Motive – Mainzer Künstler. Unbekannte Schätze des Stadthistorischen Museums“
Sonderausstellung im Stadthistorischen Museum Mainz vom 17. März - 30. Juni 2019

Stadthistorisches Museum Mainz, Zitadelle Bau D, 55131 Mainz

Viele in Mainz geborene oder hier lebende Maler haben sich immer wieder ihrer Stadt zugewandt und mit ihrem künstlerischen Auge eine Vielzahl von Motiven entdeckt, die sie in den unterschiedlichsten Stilen und Techniken darstellten. Darunter sind überregional bekannte ebenso wie heute unbekannte Maler. Sie alle sahen Mainz mit einem liebevollen, jedoch sehr individuellen Blick. Ihre Werke zeigen nicht nur die prächtigen Bauwerke und Straßen, sondern ebenso versteckte Winkel oder unbeachtete Details, und auch die von Kriegen geschlagenen Wunden im Stadtbild werden nicht ausgespart.

Mit dieser Ausstellung zeigt das Stadthistorische Museum Mainz Werke aus seinen eigenen Beständen, die sonst aus Platzmangel meist im Magazin verborgen sind. Viele der Aquarelle, Ölgemälde, Radierungen, Graphiken und Zeichnungen sind Schenkungen von Mainzer Familien an das Museum. Andere Werke konnten in den letzten Jahren erworben werden. Dieser Schatz von mehr als 100 Bildern aus dem 19. und 20. Jahrhundert soll nun für einige Monate der Mainzer Öffentlichkeit zugänglich sein. Zu den Künstlern zählen u.a. Alfred und Heinz Mumbächer, Sophie Grosch, Stephan Schmitt, Philipp Zeltner, Peter Halm, Fritz Jacobsen, Francis Mitterbauer und Guido Ludes.


Virtuelles Wasser
Die aktuelle Medienausstellung in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers

Als „virtuelles Wasser“ wird Wasser bezeichnet, das zur Erzeugung von Produkten des täglichen Bedarfs – vom Nahrungsmittel bis zum Elektrogerät – benötigt wird. Sein Verbrauch liegt um ein Vielfaches höher als der des Wassers direkt aus der Leitung: Bei 4.000 Litern pro Kopf liegt in Deutschland die tägliche Menge – davon nur 123 für Trinken oder Waschen. Wem ist schon bewusst, dass für die Produktion eines Kilos Rindfleisch 1500 Liter Wasser anfallen?

Über diesen „versteckten“ Wasserverbrauch informiert die aktuelle Ausstellung „Virtuelles Wasser“ in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme. Konzipiert vom „Umweltzentrum und Gartenkultur Fulda“, zeigt die Wanderausstellung am Beispiel ausgewählter Produkte wie Kaffee, Erdbeeren, Baumwolle und Papier, wie groß der „Wasserfußabdruck“ bei unterschiedlichen Herstellungsweisen ist, und gibt Tipps, wie dieser minimiert werden kann. Besonders anschaulich ist die Ausstellung durch ihre interaktive Gestaltung: Anhand eines Warenkorbs, den sie zusammenstellen, können Besucherinnen und Besucher mit Barcodescannern die Wasserbilanz ihres „Einkaufs“ berechnen.

Ergänzend zur interaktiven Ausstellung hat das Team der Bibliothek unter dem Titel „Wasser ist Leben“ eine große Auswahl an Sachbüchern – auch für Kinder - zusammengestellt: zu Wasserkreislauf, Bedeutung der Meere, Wasserknappheit und Wasserverschmutzung. Dazu gibt es Ratgeber mit Tipps zur nachhaltigen Wassernutzung.

Alle Bücher können ausgeliehen werden.

Schulklassen und Gruppen von Kindern und Jugendliche sind zu einem Besuch der Ausstellung herzlich eingeladen, und erhalten auf Wunsch ein kleines Rätsel zum Thema (telefonische Anmeldung: 06131/ 12 39 70).

(Virtuelles Wasser/Wasser ist Leben. Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme.
26. März – 15. Juni 2019. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags: 10 – 18 Uhr,
donnerstags: 10 – 19 Uhr, samstags: 10 – 13 Uhr)

www.bibliothek.mainz.de