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Bahnhofplatz

Der Platz wurde im Rahmen des Neubaus des Mainzer Hauptbahnhofs von 1875-1884 angelegt. Erstmals belegt  1887 im Mainzer Adressbuch. Vor dem Hauptbahnhof zwischen Alicenstraße und Kaiser-Wilhelm-Ring gelegen, auch die Bahnhofstraße, die Schottstraße und die Bonifaziusstraße beginnen sternförmig an diesem Platz.

1882-1884 wurde das Bahnhofsgebäude des Mainzer Architekts Philipp Berdellé im Stil der Neorenaissance errichtet, nachdem die Bahnlinien von ihrem ursprünglichen Verlauf am Rhein mit dem Zentralbahnhof in der Nähe der Holztores, verlegt werden mussten. Als Besonderheit wies das Gebäude seinerzeit mit einer Länge von 300 m die längste Bahnsteighalle Europas auf. Um 1884 wurde auch der freie Platz vor dem Gebäude als Bahnhofsvorplatz angelegt. Der Platz wurde zum „Angelpunkt der Bebauung der Neustadt„4 und wurde halbkreisförmig angelegt, von hier aus verliefen Straßenzüge in die Neustadt und in Richtung Altstadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Platzgefüge weitgehend zerstört. 1964 wurde der Platz erneuert. Von August 1998 bis September 2003 wurde der Hauptbahnhof in großem Stil umgebaut und modernisiert und dabei wurde auch der Bahnhofsplatz neu gestaltet.


Postkarte von 1920 aus der Sammlung von Gustav Zahn



Jubiläumsfest im Mainzer Hauptbahnhof am 22. und 23. Juni 1985


Diese Seiten entstanden mit freundlicher Unterstützung von Rita Heuser (Materialsammlung zu den Namen der Stadt Mainz)und unter Verwendung des Buches "Das Mainz-Lexikon" - 3600 Stichworte zu Stadt, Geschichte, Kultur, Persönlichkeiten" von Wilhelm Huber. Mit freundlicher Genehmigung der Verlages Hermann Schmidt, Mainz. Dort ist das Buch im Jahr 2002 erschienen - ISBN 3-87439-600-2