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Forsterstraße

Lage: Zwischen 117er Ehrenhof und Sömmerringplatz

Die Straße hieß 1880-1933 Forsterstraße, 1933-1945 Horst-Wessel-Straße, 1945-heute Forsterstraße.

Die Straße wurde am 19. Nov. 1881 benannt, nach dem Schriftsteller, Natur- und Völkerkundler Johann Georg Forster (1754-1794), der seit 1788 kurfürstlicher Bibliothekar der Mainzer Universität und bekannt ist für seine Teilnahme an der zweiten Weltreise James Cooks 1772-1775. Nach der Eroberung durch die Franzosen 1792 wurde Forster Mitglied des Mainzer Clubs und Deputierter des Departement Donnersberg in der Pariser Nationalversammlung.Der Namenvorschlag wurde von der katholisch-demokratischen Ratsmehrheit im Stadtrat durchgesetzt. Die Benennung war von Anfang an umstritten und wurde vor allem von nationalliberaler Seite heftig kritisiert. Am 31. März 1933 wurde die Straße auf Weisung des kommissarischen Oberbürgermeisters Dr. Jung in Horst-Wessel-Straße umbenannt. Der Wegfall der Namen Forsterplatz (heute 117er Ehrenhof) und Forsterstraße wurde in einem Artikel zum Thema Straßenumbenennungen begrüßt: „...denn der Name, nach dem sie benannt sind (der Klubist Johann Georg Adam Forster) hat wahrlich keinen Anspruch darauf, in Mainz verewigt zu werden.“


In der Forsterstraße 2 war bis 2010 die Jüdische Gemeinde Mainz beheimatet.
 


Das Eckhaus Josefsstraße / Forsterstraße


Die Kindertagesstätte in der Forsterstraße 39-41

Kinderspielplatz hinter den Häusern Nr. 32-38

 

 

 

 


Die Kinderkrippe Gabelsbergstraße von der Forsterstraße aus gesehen.

Diese Seiten entstanden mit freundlicher Unterstützung von Rita Heuser (Materialsammlung zu den Namen der Stadt Mainz)und unter Verwendung des Buches "Das Mainz-Lexikon" - 3600 Stichworte zu Stadt, Geschichte, Kultur, Persönlichkeiten" von Wilhelm Huber. Mit freundlicher Genehmigung der Verlages Hermann Schmidt, Mainz. Dort ist das Buch im Jahr 2002 erschienen - ISBN 3-87439-600-2