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Hindenburgstraße

Lage: Zwischen Hindenburgplatz und Goetheplatz

Breite Allee in Nord-Süd-Richtung, die die Achse Augustiner-, Schuster-, Flachsmarkt- und Bauhofstraße fortsetzt.

In der Sitzung vom 23. Mai 1916 beschloss die Stadtverordnetenversammlung auf einen Antrag des Vereins Neustadt hin, die ehemalige Bonifaziusstraße (Straßenname seit 1880) in Hindenburgstraße umzubenennen. Mit einem Briefvom 1. Juli 1916 von der Ostfront gab Hindenburg seine persönliche Bewilligung, eine Mainzer Straße nach ihm zu benennen.

1912 wurde in der Hindenburgstraße / Ecke Josefsstraße die neue Hauptsynagoge der liberalen jüdischen Gemeinde eingeweiht, die am 9./10. Nov. 1938 zerstört wurde. Bei Grabungsarbeiten in den achtziger Jahren fand man Säulen aus dem Eingangsbereich, die zum Gedenken wieder aufgerichtet wurden.Eine Anwohner-Initiative forderte in den 80er Jahren eine Umbenennung in Anna-Seghers-Allee, da bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Straßenname an die berühmte Schriftstellerin und Ehrenbürgerin aus Mainz erinnerte.




Im Haus Nr. 8 ist die Landesjustizkasse beheimatet.

Links daneben stehen die schönen alten Häuser Nr. 10 und 12 mit großem Vorgarten.

Eckhaus Kurfürstenstraße 37



 


Die Geschäftsstelle der Sparkasse hat die Adresse Josefsstraße 50,
der Eingang ist allerdings in der Hindenburgstraße.
Am 7.11.2005 wurde der barrierefreie Zugang über eine Rampe eröffnet


Das Gebäude des Hauptzollamtes in der Hindenburgstraße 44. Im November 2008 wurde das Gebäude abgerissen. Am 23. November findet der erste Spatenstich für die neue Synagoge statt
.
Den Plan und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Jüdischen Gemeinde.
Zur Zeit befindet sich die Synagoge in der Forsterstraße Nr. 2


Vor dem Gebäude des Hauptzollamtes erinnern Mauerreste und eine Tafel daran, dass dort früher die Hauptsynagoge stand, die in der Nacht zum 10.11.1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde.



Gegenüber der Gabelsbergerstraße stehen die Häuser Nr. 45 und 47

Eckhaus (Nr. 47) an der Lessingstraße

Diese Seiten entstanden mit freundlicher Unterstützung von Rita Heuser (Materialsammlung zu den Namen der Stadt Mainz)und unter Verwendung des Buches "Das Mainz-Lexikon" - 3600 Stichworte zu Stadt, Geschichte, Kultur, Persönlichkeiten" von Wilhelm Huber. Mit freundlicher Genehmigung der Verlages Hermann Schmidt, Mainz. Dort ist das Buch im Jahr 2002 erschienen - ISBN 3-87439-600-2