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Josefsstraße

Lage: Zwischen Wiesenweg und Rheinallee

Im westlichen Teil fällt die Straße mit dem Verlauf des früheren Pankratiuswegs und des Fabrikwegs zusammen, im östlichen Verlauf mit einem Teil des Hauptwegs. Benannt am 12. Dez. 1894 nach der katholischen Josefskirche, die 1892 geweiht, 1945 zerstört und 1957 als Neubau wieder errichtet wurde.1961 wurde bei Ausschachtungen in der Josefstraße 16 ein lebensgroßer Marmorkopf gefunden. Die Fundstelle befand sich unter dem ehemaligen Kurzen Hunikelweg. Für lange Zeit rätselhaft blieb die Fundsituation des Kopfes in diesem römerzeitlich nicht besiedelten Gebiet. Die Theorie, dass der Kopf von einem Landhausbesitzer im 18. Jh. hierher gebracht wurde, wurde widerlegt, da das Gelände im 18. Jh. eindeutig unbebaut war. Auch die Herkunft aus einer Bildhauerwerkstatt aus dem 19. Jh. erwies sich als nicht richtig. Werkstoffliche Untersuchungen weisen den Fund jedoch eindeutig als antik aus. Zunächst sah man in ihm die Darstellung des jugendlichen Augustus und Teil einer Statue,heute geht man von einem Porträt des Augustusenkel Caius Caesar aus, wobei Ursprung und Alter des Marmorkopfs noch immer ungeklärt sind. Interessant für die Einordnung des Funds ist die Nähe einer röm. Straßenflucht, einer Verbindung zwischen Porta Praetoria und dem Hafen am Dimesser Ort.


Das Haus Nr. 12 wurde im Jahr 1902 errichtet und die Fassade frisch renoviert





Historische Aufnahme der Küche des St.-Bilhildis-Heimes
 


Nachdem das alte AWO-Gebäude abgerissen wurde entsteht im Jahr 2008 an der Ecke zur Forsterstraße ein neues Wohnhaus (Nr. 43)


Die Sparkassen-Filiale Josefsstraße mit Eingang in der Hindenburgstraße

Kath. St.-Josephs-Kirche (Homepage)



Das Stadtwerke-Hochhaus vor dem Umbau


Am Ende der Josefsstraße kann man die Rheinallee über die Grüne Brücke überqueren, um auf den Feldbergplatz zu kommen.

Diese Seiten entstanden mit freundlicher Unterstützung von Rita Heuser (Materialsammlung zu den Namen der Stadt Mainz)und unter Verwendung des Buches "Das Mainz-Lexikon" - 3600 Stichworte zu Stadt, Geschichte, Kultur, Persönlichkeiten" von Wilhelm Huber. Mit freundlicher Genehmigung der Verlages Hermann Schmidt, Mainz. Dort ist das Buch im Jahr 2002 erschienen - ISBN 3-87439-600-2