821 vom 10.04.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 821 vom 10.04.2020
Sonderausgabe 3 in Corona-Zeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

diesen Bildergruß von der Christuskirche schickte uns Manfred Hahnefeld und er wünscht damit dem Gaadefelder InfoBrief und dem ganzen Team von Neustadt im Netz eine frohe und gesegnete Osterzeit.

Auch Gudrun von "Fit und bewegt für Alt und Jung" auf dem Frauenlobplatz grüßt zu Ostern ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie freut sich darauf, wenn es nach der Corona-Krise wieder losgehen kann.

Das Team von Mrs.Sporty Mainz in der Wallaustraße möchte den Mitgliedern DANKE sagen für ihre Treue und Solidarität und dass sie zu Hause weiter so fleißig trainieren und ihr Immunsystem stärken.

Auch ich möchte Ihnen allen ein frohes und schönes Osterfest wünschen. Genießen Sie trotz den Umständen die Tage und bleiben Sie vor allem gesund.

Viele Grüße
Thomas Renth

Leider können wir uns an Ostern nicht treffen – Schicken Sie Ihren Lieben deshalb eine schöne Grußkarte

Klicken Sie einfach die Bilder an und suchen Sie sich die passende Oster-Grußkarte aus

Baumaßnahme Boppstraße und Corona- - Pandemie: zeitliche Umschichtung von Bauarbeiten in verkehrsarmer Zeit ermöglicht Vollsperrung

Ursprünglich war im aktuellen Bauabschnitt der Baumaßnahme Boppstraße eigentlich die Verlegung von Hausanschlüssen für Gas- und Wasserleitungen vorgesehen. Aufgrund der Corona-Pandmie ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mainzer Netze derzeit jedoch untersagt, die Häuser zu betreten.

Damit es in der Boppstraße jedoch zu keinem Stillstand und somit zu einer Bauverzögerung kommt, wird daher eine andere Maßnahme vorgezogen: Zwischen der Josefs- und der Lessingstraße werden nun Gas- und Wasserleitungen erneuert. Denn ein Schieberkreuz in der Wasserleitung ist defekt, so dass eine größere Grube im Straßenraum benötigt wird, um den Wasserschieber auszuwechseln. Diese Maßnahme war bislang zu einem späteren Zeitpunkt geplant – aufgrund der aktuell verkehrsarmen Corona-Zeit, wird sie vorgezogen, um die Belastung der Anlieger zu minimieren.

Die Vollsperrung der Boppstraße zwischen der Josefs- und Lessingstraße wird am Dienstag, 14. April 2020 beginnen und voraussichtlich sechs Wochen bis Ende Mai andauern. Es ist gewährleistet, dass die Zufahrten und Eingänge zugänglich sind. Radfahrer werden umgeleitet, Fußgänger können einseitig passieren. Die entsprechenden Verkehrsinformationen werden bereits an der Kaiserstraße aufgestellt.

Kunsthalle Mainz @home
Eine Aktion zum Mitmachen für Klein und Groß

Farbe aus Pflanzen machen
Auch in dieser Woche bringen wir die Kunst zu euch nach Hause. In  unserer letzten Ausstellung zeigte der Künstler Uriel Orlow Bilder,  welche die Pflanzen selbst von sich gemalt haben. In einem Herbarium  werden Pflanzen zwischen Papier gepresst. Nach ganz langer Zeit nimmt  dieses Papier Abdrücke in Form und Farbe der Pflanzen an. Man muss aber  nicht jahrelang warten um Farbe aus Pflanzen zu gewinnen, es geht ganz  schnell.
Unsere Anleitung zum selber machen seht ihr auf den Fotos. Unser Tipp:  Die Farben eignen sich nicht nur zum Malen auf Papier, auch Ostereier  können damit gefärbt oder verziert werden. Schnappt euch eine*n  Erwachsene*n und probiert´s aus!

Sendet uns gerne ein Foto vom Farb-Experiment an mail@kunsthalle-mainz.de oder verlinkt die Kunsthalle Mainz auf Instagram und Facebook.

Der Newsletter im Newsletter
Christuskirche Aktuell - Ostern 2020
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Mainzer TAFEL hilft mit Gutscheinen
Lebensmittelunterstützung in der Corona-Krise

Aus aktuellem Anlass musste die Mainzer Tafel ihre Geschäfts- und Ausgabestelle seit Mitte März schließen: „Unsere über 150 ehrenamtlich aktiven Mitarbeiter gehören aufgrund ihrer Altersstruktur und wegen möglicher Vorerkrankungen fast ausschließlich der besonders gefährdeten Bevölkerungsschicht an“, so der Vorsitzende Dieter Hanspach (Foto). “Erschwerend kommt hinzu, dass unsere eigene Lebensmittelausgabe von den Räumlichkeiten her sehr knapp bemessen ist; insofern können wir für die notwendigen Sicherheitsabstände schwer Sorge tragen. Deshalb galt der Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeitern und Kunden unsere oberste Priorität; nur mit der raschen Schließung konnten wir für Gesundheit aller Beteiligten garantieren, auch wenn diese Schließung einen gravierenden Einschnitt bedeutet hat. Unter Berücksichtigung der bundesweiten Vorgaben wird der reguläre Tafel-Betrieb frühestens ab Mai denkbar sein, wenn die gesundheitspolitischen Weichen entsprechend gestellt worden sind.“

Damit die Tafel-Kunden aber auch im April nicht ohne Unterstützung dastehen, werden von der Mainzer Tafel in der Woche nach Ostern bzw. auch in der letzten Aprilwoche an die unterstützungsberechtigten Tafel-Kunden Lebensmittelgutscheine im Wert von 10.-€ pro berechtigtem Familienmitglied ausgegeben. Die Ausgabe der Gutscheine erfolgt gegen Vorlage des Tafel-Ausweises und wird jeweils im Innenhof des DGB-Hauses (Kaiserstraße 26-30, 55116 Mainz) abgewickelt, weil dort die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Die Ausgabe erfolgt durch freiwillige, jüngere Leute, die aktuell aushelfen.

Für die Tafel-Kunden, die eine Berechtigung zur Dienstags- oder Mittwochsausgabe haben, erfolgt die Ausgabe der Gutscheine am Mittwoch 15. April und am Mittwoch 29. April von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
Für die Tafel-Kunden, die eine Berechtigung zur Donnerstags- oder Freitagsausgabe haben, erfolgt die Ausgabe der Gutscheine am Donnerstag 16. April und am Donnerstag 30. April von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

„Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion den bedürftigen Tafelkunden in der angespannten Situation ein wenig helfen können. Gleichzeitig bitten wir die Mainzer Bevölkerung“ -so Vorsitzender Dieter Hanspach- „um großzügige finanzielle Spenden zugunsten der Mainzer Tafel, denn wir müssen mit dieser besonderen Form der Unterstützung massiv an unsere eigenen, an sich schon knappen Spendenmittel gehen. Aber ich bin zuversichtlich, dass uns die Mainzer nicht im Stich lassen werden!“

Spendenkonto bei der Mainzer Volksbank
IBAN: DE 29 5519 0000 0505 6790 19
BIC: MVBMDE55

Mainzer Tafel e.V.

Ausgabe Lebensmittelgutscheine gegen Vorlage des Tafelausweises
• für Dienstag- und Mittwochberechtigte jeweils Mittwoch 15. und 29. April
• für Donnerstag- und Freitagberechtigte jeweils Donnerstag 16. und 30. April
im Innenhof DGB-Haus (Kaiserstrasse 26-30)
von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Zusätzliches Sorgentelefon für Mainzer Kinder und Jugendliche
Der Kinderschutzbund Mainz schaltet aufgrund des aktuellen Bedarfs eine zusätzliche Nummer frei, um bei Sorgen und Problemen für Kinder und Jugendliche da zu sein.

Sorgentelefon für Mainzer Kinder und Jugendliche
Dir fällt gerade die Decke auf den Kopf?
Du hast Sorgen oder Probleme und weißt nicht, mit wem Du darüber sprechen sollst?

Wir vom Kinderschutzbund sind für Dich da und beraten Dich anonym und kostenlos.

Du kannst uns
montags bis freitags (außer an Feiertagen)
zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr unter
06131 / 614191 erreichen.

Natürlich sind wir auch rund um die Uhr und deutschlandweit telefonisch und selbstverständlich anonym und vertraulich unter
Elterntelefon 0800 -111 0 550
Kinder- und Jugendtelefon 0800 - 111 0 333
 
erreichbar.


Termine der Woche

Die Veranstaltungen an diesem Wochenende

Die Veranstaltungen in der kommenden Woche

Künftig werden Sie an dieser Stelle diese beiden (z.Zt. inaktiven) Links finden, die Sie direkt zu den Veranstaltungen führen werden. Sollte kurzfristig ein Termin ausfallen oder hinzukommen, dann werden entsprechende Korrekturen vorgenommen.


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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.


Mainz plant wohnortnahes Carsharing
Um den Anreiz zu erhöhen, dass möglichst viele Bürger auf ein privates Auto verzichten, sollen zu den bestehenden 150 bald 52 weitere Pkw auf 26 Stellplätzen hinzukommen - zum Artikel


Kochen für Mainzer Helden
Die Initiative „Kochen für Helden Mainz“ will jene mit Essen versorgen, die auch in der Krise die Gesellschaft am Laufen halten wie etwa Krankenhauspersonal - zum Artikel


Große Solidarität mit Mainzer Buchhandlungen
Da die Buchläden wegen des Coronavirus geschlossen bleiben müssen, setzen sie auf eigene Lieferdienste und andere kreative Lösungen. Bei der Kundschaft kommt das gut an - zum Artikel


Wohnen auf zwei Inseln im Zollhafen
Das Düsseldorfer Büro HPP gewinnt den Architekturwettbewerb für zwei Gebäude im Stadtquartier Zollhafen in der Mainzer Neustadt. Trei Real Estate plant dort 189 Wohnungen - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Brennendes Essen in der Wallaustraße
Durch einen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wallaustraße wird am Donnerstagnachmittag eine Rauchentwicklung im dritten Stock gemeldet. Die Berufsfeuerwehr trifft zeitgleich mit der Mieterin der betreffenden Wohnung ein. Die Wohnung kann geöffnet und das Essen gelöscht werden. Anschließend wird gelüftet.

    
Dank aufmerksamer Nachbarn bleibt Einsatz eine Bagatelle
Am Samstag (03.04.2020) um 18:23 Uhr setzten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Mainzer Neustadt aufgrund eines ausgelösten Rauchwarnmelders einen Notruf ab. Klopf- und Klingelversuche der Nachbarn an der betroffenen Wohnung blieben zuvor erfolglos.  
Die Feuerwehr konnte die Wohnungstür gewaltlos öffnen. Aufgrund eines Entstehungsbrands wurde eine leichte Verrauchung festgestellt. Der kleine Brand konnte rasch mit etwas Wasser aus dem Wasserhahn gelöscht werden. Die Bewohnerin wurde in der Wohnung angetroffen und an den Rettungsdienst übergeben. Nachdem der betroffene Raum gelüftet war, konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Nur wenig später hätte sich ein Zimmerbrand entwickeln können. Nicht nur Rauchmelder retten Menschenleben – auch aufmerksame Nachbarn.
PS: Zuvor war bereits das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuerwache 2 zu einem anderen Einsatz unterwegs. Wenig später erreichte uns über soziale Medien ein Dankeschön einer Mutter, weil sich ihre Kinder über die winkenden Einsatzkräfte freuten. Das wiederum brachte uns zum Lächeln. Wir bedanken uns bei allen Mainzer Bürgern, die gegenseitig aufeinander Acht geben, Abstand zueinander halten und uns im Einsatz freundlich begegnen. Bleiben Sie gesund!  

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Tipps und Informationen

Computer und Handy ziehen Kinder in ‚Corona-Ferien‘ magisch an
Forsa-Umfrage belegt: Mediennutzung nimmt durch Schulschließungen zu
Morgens länger schlafen und nicht zur Schule gehen, Hausaufgaben im Kinderzimmer oder am Küchentisch erledigen, Mama und Papa im Homeoffice, kein Besuch von Oma und Opa: Das Corona-Virus wirbelt in diesen Wochen den Familienalltag gehörig durcheinander. Hinzu kommt, dass Medien auf Kinder derzeit noch mehr als sonst magische Anziehungskräfte ausüben. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse berichten nahezu alle Eltern (95 Prozent), dass ihr Kind zwischen 6 und 18 Jahren PC, Smartphone und Co. während der ‚Corona-Ferien‘ stärker nutzt als bisher. Bemerkenswert: Fast alle Mütter und Väter haben Verständnis dafür (93 Prozent).

Kinder haben Computer, Handy und Fernseher stärker im Visier
Kinder und Jugendliche nutzen Computer, Laptop und Tablet während der Corona-Auszeit daheim deutlich intensiver. Rund drei Viertel (74 Prozent) sitzen aktuell häufiger oder länger davor, um für die Schule zu arbeiten oder Videos anzuschauen. Noch stärker als ohnehin schon wird auch das Smartphone von der Mehrheit der Heranwachsenden für Chats, Telefonie und Surfen genutzt (54 Prozent). An dritter Stelle verstärkt verwendeter Medien stehen Streamingdienste (39 Prozent), gefolgt vom Klassiker Fernsehen inklusive Mediatheken (33 Prozent).
Auch mit Playstation und anderen Spielekonsolen verbringt aktuell gut jeder vierte 6- bis 18-Jährige mehr Zeit, wobei das vor allem auf die Jungen zutrifft (42 Prozent zu 16 Prozent bei Mädchen). Deutlichen Aufwind erfährt in diesen Ausnahmewochen auch das digitale Lernen. So werden Online-Lernplattformen von jedem vierten Heranwachsenden mehr als sonst genutzt.
Welche Medien favorisiert werden, hängt von der Altersstufe ab. Während die 15- bis 18-Jährigen verstärkt Computer und Smartphone nutzen, schauen die Jüngeren zwischen 6 und 11 Jahren häufiger Fernsehen.  

Digitale Medien für viele Eltern derzeit ein Glücksfall
Keine Frage: Das Corona-Virus hat nicht nur unseren Alltag aus den Angeln gehoben, es verändert vor allem auch unseren Umgang miteinander. Das gilt beispielsweise für die Reaktionen der Eltern im Hinblick auf die verstärkte Mediennutzung ihrer Kinder. Zu Streit dürfte es in den Familien deshalb zurzeit weniger kommen. Denn laut der Forsa-Umfrage finden es rund zwei Drittel der Eltern (64 Prozent) okay, wenn ihr Kind in der aktuellen Ausnahmesituation verstärkt vor dem PC sitzt oder fernsieht. Die Hälfte der Eltern schätzt am Smartphone oder PC, dass ihr Kind darüber mit Freunden in Kontakt bleibt, solange sie sich wegen der geltenden Kontaktsperre nicht treffen können. Und mehr als ein Drittel der Eltern (36 Prozent) betrachtet Medien zurzeit als echten Glücksfall, da sie sich wegen beruflicher Verpflichtungen oder Haushalt nicht rund um die Uhr mit ihren Kindern beschäftigen können. Das gilt vor allem für Alleinerziehende und jüngere Eltern. Jedem vierten befragten Elternteil sind die längeren Onlinezeiten ihres Kindes ein Dorn im Auge, werden aber notgedrungen akzeptiert.

Teil der freien Zeit in gemeinsame Medienzeit verwandeln
Die KKH rät Eltern: Verwandeln Sie einen Teil der freien Zeit in gemeinsame Medienzeit. Zeigen Sie Ihren Kindern, was außer daddeln und posten mit Medien alles möglich ist. Medien bergen Schätze für die Persönlichkeitsentwicklung. Schauen Sie zum Beispiel gemeinsam einen Film über ein fernes Land, eine fremde Kultur und tauschen Sie sich darüber aus. Das erweitert die Weltsicht von Kindern. Eltern können die Zeit auch gut nutzen, um sich über Medieninhalte zu informieren, mit denen sich ihre Kinder beschäftigen. Sprechen Sie über Wirkungen von Inhalten, über Gefühle und stellen Sie Realitätsbezüge her. Das bietet Orientierung und fördert einen gesunden, reflektierten Medienumgang. Die Zeit kann auch genutzt werden, um Regeln zur Mediennutzung aufzustellen – besonders auch für den gegenwärtigen Ausnahmezustand. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Medienvertrag, in dem für alle festgelegt wird, welche Medien und Inhalte wann wie lange genutzt werden dürfen. Nach der Corona-Krise sollten die Regeln aktualisiert werden.

Jugend hat Gesundheit im Blick
Beschäftigen sich Kinder und Jugendliche gebannt mit digitalen Medien, vergessen sie häufig, nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Zudem greifen sie während Fernsehfilm oder Onlinespiel gern zu Dickmachern wie Chips und Süßigkeiten. 16 Prozent der Eltern befürchten deshalb gesundheitliche Folgen. Überraschend: In etlichen Familien wird das Plus an freier Zeit genutzt, um Gutes für die Gesundheit zu tun. So nutzen 52 Prozent der 6- bis 18-Jährigen die Tage, um bewusst zu entspannen und mehr zu schlafen; das gilt besonders für Ältere sowie Mädchen. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) unternimmt mehr an der frischen Luft, in Gärten oder Parks – sofern keine Ausgangssperre besteht. Und rund ein Fünftel betätigt sich sportlich mehr, um sich körperlich fit zu halten und wohl zu fühlen.

Digitale Medien sind viel, aber nicht alles für Heranwachsende
Wohl nie zuvor wurden in den eigenen vier Wänden so viele Schulübungen absolviert und Lerninhalte bearbeitet wie seit den bundesweiten Schulschließungen durch das Corona-Virus (60 Prozent). Mit bestem Beispiel voran gehen hier die 9- bis 11-Jährigen (72 Prozent).
Aber auch andere Beschäftigungen sorgen für Abwechslung fernab digitaler Medien und Schule: So nutzen viele diese Wochen, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, zum Beispiel um Gesellschaftsspiele zu spielen und zu puzzeln (55 Prozent) oder Gespräche miteinander zu führen (42 Prozent). Auch mal wieder ‚Klar-Schiff-machen‘, aussortieren und aufräumen – allein oder mit Unterstützung – nimmt breiten Raum bei Kindern ein (41 Prozent). Mehr entdeckt werden in diesen Wochen auch Bücher, die Liebe zum Kochen und Backen oder Malen und Basteln (jeweils etwa ein Drittel). All das zeigt: Die Corona-Zeit birgt auch Chancen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

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Wenn Hund und Katze operiert werden müssen
Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen, Katzen  haben Personal. Die meisten Menschen fühlen sich entweder zu Hunden oder  zu Katzen hingezogen. Die Liebe zu beiden ist eher die Ausnahme.  Psychologen und Verhaltensforscher erklären diesen Umstand damit, dass  wir unsere Haustiere nach unserer eigenen Persönlichkeit und unseren  Freizeitvorlieben auswählen. Auch die Frage, ob man als Kind eher in einem Hunde- oder einem Katzenhaushalt aufwächst, spielt eine wichtige  Rolle. Ob nun Hund oder Katze: Die Freunde auf vier Pfoten sind meist fester Bestandteil der Familie. Umso schlimmer, wenn ihnen etwas fehlt  oder sie sogar operiert werden müssen.
 
Wenn dem geliebten Haustier ein gebrochenes Bein operiert oder ein Tumor entfernt werden muss, kann die Tierarztrechnung in komplizierten Fällen über 1.000 Euro liegen – für manche Besitzer ein Problem. „Die Kosten von Tieroperationen lassen sich versichern. Es muss also niemand in die schwierige Lage geraten, sich aus Kostengründen gegen eine Operation seines geliebten Vierbeiners zu entscheiden“, sagt Frank Breithaupt, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen in Mainz.

Für einen Leistungsvergleich zwischen verschiedenen Anbietern sollten die Versicherungsbedingungen verglichen werden. Besonders wichtig: Eine Abrechnung bis zum vierfachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Dieser deckt z. B. auch die kostenintensive Notfallversorgung am Wochenende mit komplizierter Operation und Nachsorge ab. Enthält der Vertrag eine jährliche Kostenobergrenze, bekommt der Tierbesitzer darüberhinausgehende Kosten nicht erstattet. Muss das Tier innerhalb eines Jahres mehrfach operiert werden, sollte es diese Beschränkung nicht geben. Einige Versicherer zahlen auch Zuschüsse für Prothesen. Und  wer seinen Vierbeiner mit in den Urlaub nimmt, sollte Wert darauf legen, dass auch hier eventuell anfallende Diagnose- und Operationskosten versichert sind.
 
Hundebesitzer sollten zusätzlich über den Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung nachdenken, wie sie in einigen Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie haften für alle Schäden, die ihr Tier verursacht. Läuft der Hund etwa auf eine Straße und verursacht einen Verkehrsunfall, liegen selbst einfache Blechschäden schnell bei mehreren tausend Euro. Kommt dabei ein Mensch zu Schaden, können auch Kosten über mehrere Millionen Euro auf den Besitzer zukommen. Ist der tierische Freund dagegen rundum gut versichert, lassen sich die Kuscheleinheiten  mit ihm unbeschwert genießen.

Vorsicht vor winzigen Blutsaugern – auch in Corona-Zeiten!
Zecken übertragen FSME und Borreliose – 43 Prozent haben Angst vor exotischen Arten

Die Natur ist in der Corona-Krise für viele ein idealer Zufluchtsort – man bewegt sich an der frischen Luft und kann anderen Menschen besser aus dem Weg gehen als in engen Straßen und Gassen. Doch auch in Wiesen und Wäldern ist Vorsicht geboten, denn mit steigenden Temperaturen beginnt auch die Hochsaison der Zecken. Stechen die winzigen Blutsauger zu, können sie gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose übertragen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind deutschlandweit je nach Region bis zu 30 Prozent der heimischen Zecken wie der Gemeine Holzbock Träger sogenannter Borrelien. Das Risiko für eine FSME-Infektion besteht dagegen vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, Südhessen, im südöstlichen Thüringen  und in Sachsen.

Wie eine Forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, haben aber auch tropische Arten wie die Hyalomma-Zecke Angstpotenzial: Fast jeder zweite Deutsche (43  Prozent) fürchtet sich vor der Übertragung gefährlicher  Krankheiten durch derartige Exoten. Experten schätzen das Risiko  allerdings als gering ein, denn die Hyalomma-Zecke wurde hierzulande  bisher nur vereinzelt nachgewiesen. Deutlich wahrscheinlicher ist es,  durch heimische Arten an Lyme-Borreliose und FSME zu erkranken. Das Tückische: Gegen Borreliose gibt es keinen Impfstoff. Zur Vorbeugung helfen nur lange Kleidung und Zeckenschutzmittel. „Wer dennoch von einer Zecke gestochen wird und einige Tage bis Wochen danach rund um die Einstichstelle eine ringförmige  Rötung beobachtet, sich außerdem abgeschlagen fühlt, Fieber und Kopfschmerzen bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen“, rät Bernd Sauerbrey  vom KKH-Serviceteam in Koblenz. Da eine Borreliose durch Bakterien übertragen wird, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln.
Gegen eine FSME, die durch einen Virus übertragen wird und zu einer Hirnhautentzündung führen kann, bietet eine gut verträgliche Impfung den  einzigen Schutz. Die Impfquote bei KKH-Versicherten lag zuletzt bei rund 2,6 Prozent (2018). Ein großer Anteil der Erkrankungen  könnte aber durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in den Risikogebieten verhindert werden. In der Regel sind drei Impfungen notwendig, um den vollen Schutz zu erreichen. Dieser hält dann  mindestens drei Jahre an. Eine Impfung ist vor Beginn der Saison besonders sinnvoll, aber das ganze Jahr über möglich.
Wer von einer Zecke gestochen wird, sollte in jedem Fall Ruhe bewahren, denn längst nicht jedes Tier trägt gefährliche Erreger in sich. „Beachten Sie außerdem folgende Zecken-Irrtümer“, rät Bernd Sauerbrey:

Zecken lassen sich von Bäumen fallen
Falsch! Zecken lauern auf Gräsern, Zweigen von Sträuchern oder auch im Unterholz auf Wirte. Gehen Menschen oder Tiere vorbei, lassen sich die Spinnentiere abstreifen.

Zecken sind nur im Sommer aktiv
Stimmt nicht! Bereits ab etwa sieben Grad Celsius ist mit den Blutsaugern zu rechnen.

Zecken mit Klebstoff oder Öl entfernen
Auf keinen Fall! Dies reizt das Tier unnötig und kann dazu führen, dass es seinen Speichel und somit möglicherweise auch Erreger in die Wunde abgibt. Stattdessen die  Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenkarte dicht an der Haut greifen (niemals am vollgesogenen Körper), nicht quetschen und behutsam herausziehen (nicht drehen). Anschließend die Wunde desinfizieren. Wer unsicher ist, ob die Zecke komplett entfernt ist, sollte zum Arzt gehen.


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