825 vom 08.05.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 825 vom 08.05.2020



Eine Veranstaltung der KULTURBÄCKEREI:
dieses Mal - coronabedingt - online auf der Webseite und als Beitrag zu den Glänzenden Aktionstagen.

PLACE OF CARDS

zehn Motive von zehn Künstler*innen


Die  KULTURBÄCKEREI beteiligt sich mit diesem Projekt an den „Glänzenden Aktionstagen“ der „Die Vielen” (www.dievielen.de) am 8. Mai (75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus/Kriegsende) und am 9. Mai (Europatag). Die KULTURBÄCKEREI ist Unterzeichnerin der rheinland-pfälzischen Erklärung „Die Vielen” (www.dievielen.de/erklaerungen/pfaelzer).

Zehn Künstler*innen wurden eingeladen, eine Karte im Format DIN A5 zu folgendem Thema zu gestalten:

Die Kunst bleibt frei | Kunst bleibt Viele
Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist plural. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.


Die Motive werden vorerst als Videofilm und einzelne Abbildungen in der
Online-Kunstgalerie ART DOMAINZ
(www.kulturbaeckerei-mainz.de/kunstgalerie-art-domainz) ab dem 8. Mai | 11:00 Uhr
und als Videofilm im Rahmen des
„Glänzenden Live-Streams” (
www.dievielen.de/stream) am 8. Mai zwischen 18:00 und 24:00 Uhr
präsentiert.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Arbeiten an zehn verschiedenen Orten in Mainz ausgestellt:
auf fünf öffentlichen Plätzen in der Mainzer Neustadt und in fünf Mainzer Kultureinrichtungen, die ebenfalls Unterzeichnerinnen der rheinland-pfälzischen Erklärung „Die Vielen“ sind.

Die teilnehmenden Künstler*innen sind:
Sabine Amelung | Brandstifter | Astrid Eisinger | Nicole Heidel | Sandra Heinz | Nikolas Hönig
Stefanie Manhillen | Oktoober | Susanna Storch | Nicolaus Werner



Zwei Neustädterinnen sorgen in Mainz für gute Laune trotz Corona

„Velo-Fee“ Daiana Neher war mit der Rikscha in der Alt- und Neustadt unterwegs und sorgte zusammen mit ihrer Freundin Konny Pielmeier und deren Akkordeon in Corona-Zeiten für gute Laune.

Die Landesschau des SWR sendete dazu einen Fimbeitrag, der in der Mediathek abgerufen werden kann.


Fotos: Sceenrshots aus dem Filmbeitrag
    
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Post gegen das Alleine sein
Frauennotruf Mainz entwickelt Postkarten für Selbstfürsorge in der Coronakrise

Nur Mut, wir werden es schon weiter mit dem Leben aufnehmen, wie es auch kommen mag“, sagte schon Rosa Luxemburg. So steht es nun auch auf der Postkarte des Frauennotrufs Mainz, die auch in schwierigen Zeiten Kraft geben soll und die Haltung der Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt wiederspiegelt.

„Wir möchten Mut machen und zeigen, dass wir als Fachstelle gegen Sexualisierte Gewalt immer und auch unter diesen besonderen Umständen für Frauen da sind, die uns brauchen“, sagt Franca Gut, die aktuell ihr Praktikum im Frauennotruf absolviert und die Postkarten entworfen hat.  

Die Postkarten sollen zukünftig in Apotheken, gynäkologischen Praxen und kleineren Geschäften des Einzelhandels zu finden sein und auf das Unterstützungsangebot der Fach- und Beratungsstelle aufmerksam machen. Die Postkarten können auch gegen eine Spende und Portokosten an Interessierte versandt werden. Bestellungen können über die E-Mail Adresse info@frauennotruf-mainz.de bestellt werden.  

Der Frauennotruf Mainz e.V. unterstützt und berät Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sexualisierte Gewalt erlebt oder erfahren haben sowie ihre Bezugspersonen.  

Die Aussage des Frauennotrufs in der Corona-Zeit: „Sie dürfen das Schweigen brechen. Sie sind nicht alleine. Darüber reden hilft!“


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Kunsthalle Mainz @home
there is no ocean between us – Ahmet Öğüt

Tatsächliche physische Treffen finden während der anhaltenden Pandemie  unter Vorsicht, mit Sicherheitsabstand und meist nur in Kleingruppen  statt. Der Künstler Ahmet Öğüt hielt diese Situationen in eine Serien  von Zeichnung mit dem Titel there is no ocean between us fest.  2014 entwarf er einen Banner zum Tag der Arbeit am 1. Mai, auf dem eine  Frau zu sehen ist, deren Nase und Mund bedeckt sind und so Parallelen  zur Jetztzeit aufweist. Die Darstellung erinnert an gegenwärtige  Begegnung im öffentlichen Raum, jedoch resultiert die teilweise  Vermummung aus einer völlig anderen Motivation heraus.
Die komplette Serie finden Sie auf unserer Website, Instagram oder Facebook.

Bildnachweis: Ahmet Öğüt: there is no ocean between us, Zeichnungen von physischen Distanzbegegnungen, März-April 2020


Danke für Ihre Unterstützung
Für das erste Quartal dieses Jahres hat der Verein Neustadt im Netz e.V. erneut eine Gutschrift von Amazon erhalten, die durch Ihre Einkäufe über Amazon Smile zustande kam. Herzlichen Dank dafür!
Bitte denken Sie auch künftig daran, dass Sie Bestellungen dort nur über Amazon Smile machen, um uns - natürlich ohne Zusatzkosten - zu unterstützen. Klicken Sie dazu bitte auf das nachfolgende Banner.
Grundsätzlich gilt natürlich auch weiterhin: Kaufen Sie möglichst vor Ort und unterstützen Sie die heimischen Geschäften, gerade in diesen schwierigen Zeiten.

Veranstaltungen mit Anmeldung

Alles eine Frage der Perspektive | Veranstaltungsreihe zum Umgang mit Konflikten | Frauenzentrum Mainz


Am 25.05. startet das Frauenzentrum Mainz mit seiner ersten Onlineveranstaltung.
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nötig, damit der Zoomlink zugeschickt werden kann.


Montag, 25.05.2020 | 18 Uhr  
Umgang mit Konflikten | Informationsabend
Wie Frauen Konflikte mit einer gelungenen Balance zwischen  überzeugendem Selbstausdruck und Empathie, zwischen Abgrenzung und  Verständnis, zwischen dem Stellen von Forderungen und der  Kompromissfähigkeit lösen können, soll Thema des einführenden  Informationsabends sein.
Mediatorin Eva Hock bietet einen Überblick über Strategien und  Lösungsansätze zum produktiven und bedürfnisorientierten Umgang mit  Konflikten.
 
Referentin:        Eva Hock, Mediatorin, Pädagogin
Kostenlos
Anmeldung bis 18.05.2020 unter 06131 221263 |  fz@frauenzentrum-mainz.de

In Kooperation mit der LAG anderes lernen e.V.


Kunstbox #zuhausebleiben – ab 6 Jahren

Solange wir mit unseren Samstagatelier-Kindern nicht in unserem Werkraum zusammenarbeiten können, packen wir jede Woche eine Kunstbox. Diese ist gefüllt mit Anregungen und Materialien zum kreativen Arbeiten zu Hause.

Termine: Samstag, 11–12 Uhr Zoommeeting
Kosten: 15 Euro für alle 5 Kurstermine
Termine: 16.05, 23.05, 30.05, 06.06, und 13.06.2020
Anmeldung bis zum 12.05.2020 über mail@kunsthalle-mainz.de


Termine der Woche

Ausgehrock im caritas-zentrum Delbrêl wieder geöffnet!

Ab dem 12. Mai gibt es wieder Second-Hand-Kleidung, auch für besondere Anlässe, in der Aspeltstraße 10

Es gelten die vorläufigen Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch 11.00-14.00 Uhr
Nur zu diesen Zeiten werden auch Kleiderspenden entgegengenommen.

Einlass nur mit Mund-Nasen-Maske unter Beachtung der Abstandsregeln.



Kunst-Geschenke

Jede Woche bereiten wir eine Tasche mit Materialien zum Bauen, Malen und Zeichnen vor. Diese kann am Eingang der Kunsthalle Mainz abgeholt und mit nach Hause genommen werden. Immer, wenn man ein daraus entstandenes Kunst-Geschenk zurückbringt, bekommt man seine Tasche wieder gefüllt.

Termine: jeden Donnerstag, 10 bis 17 Uhr Taschenausgabe
Kosten: frei
Anmeldung über mail@kunsthalle-mainz.de

Ein Angebot der Kinder- und Jugendkunstschule der Kunsthalle Mainz gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Die Veranstaltungen an diesem Wochenende

Die Veranstaltungen in der kommenden Woche

Künftig werden Sie an dieser Stelle diese beiden (z.Zt. inaktiven) Links finden, die Sie direkt zu den Veranstaltungen führen werden. Sollte kurzfristig ein Termin ausfallen oder hinzukommen, dann werden entsprechende Korrekturen vorgenommen.


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Städtische Ämter schrittweise wieder für Publikumsverkehr geöffnet

(gl) Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, öffnen erstmals nach der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wieder einzelne Ämter der Stadtverwaltung Mainz ihre Türen für den Publikumsverkehr. Termine sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich.

Im März hatte der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz beschlossen, dass im Zuge der Corona-Pandemie alle städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Aufgrund der aktuellen Situation können die einzelnen Ämter schrittweise wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Individuelle Konzepte für eine Öffnung unter entsprechenden Hygienemaßnahmen wurden erarbeitet und werden ämterweise umgesetzt.

Ab dem 7. Mai 2020 öffnen folgende Ämter für den Publikumsverkehr:
Hauptamt
Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung
Standes-, Rechts- und Ordnungsamt (Die Zahl der Anwesenden bei Eheschließungen wird auf sechs Personen inklusive den Eheschließenden angehoben)
Wirtschaftsbetrieb Mainz (Friedhofsverwaltung, sowie die Abteilung Kaufmännisches Rechnungswesen, die unter anderem für Schmutzwasser- und Niederschlagswasserbescheide zuständig ist)
Peter-Cornelius-Konservatorium (nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Einzelunterricht)

Ab dem 11. Mai 2020 öffnen folgende Ämter für den Publikumsverkehr:
Verkehrsüberwachungsamt (inkl. Bußgeldstelle, Zulassungsbehörde)
Amt für soziale Leistungen (zunächst folgende Bereiche: Allgemeine Sozialhilfen, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Asyl, Besondere Hilfen, Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege, Elterngeld)

Für Besucherinnen und Besucher der städtischen Ämter gelten folgende Regeln:
Termine sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Sie erreichen Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner über die Ihnen bekannten Telefonnummern, per E-Mail oder über die Hotline 115.
Es wird darum gebeten, möglichst alleine zu Terminen zu kommen.
In Anlehnung an die Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz werden alle Besucherinnen und Besucher gebeten, bei den Terminen in städtischen Ämtern eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen und vor Betreten der Gebäude aufzuziehen. Darüber hinaus sind die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.
Aktuelle Informationen der Stadtverwaltung Mainz zu den Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen unter www.mainz.de/coronavirus

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

Shirt von Mainzer Schulleiterin sorgt für Aufsehen
Ein Artikel vom rechts orientierten Portal Journalistenwatch macht zur Zeit in Mainz die Runde und sorgt für viel Aufsehen und Kritik. Da die Aufschrift viele Bedeutungen haben kann, sollte man hier nicht vorschnell urteilen, sondern zunächst nachfragen, ob und was damit vermittelt werden sollte - zum Artikel


Wendepunkt Mainz erhält dank „Leser helfen“ 65 000 Euro
Neue Möbel, neue Farbe für die Wände – mit dem Geld der „Leser-helfen“-Spendenaktion dieser Zeitung will die Einrichtung Wendepunkt ihre Räume verschönern - zum Artikel

Höheres Risiko, mehr Belastung
Mit erweiterter Notbetreuung nehmen nicht nur in der Kita Neustadtzentrum die Herausforderungen zu / Gegensteuern mit Hygienekonzept und Video-Botschaften - zum Artikel

Luft in Mainzer City ist deutlich sauberer geworden
So viele Entbehrungen die Corona-Krise mit sich bringt: Der Luft in der Mainzer Innenstadt tut sie gut. Die Stickstoffdioxid-Werte fallen – und damit auch das Dieselfahrverbot? - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Schüsse im Bereich Feldbergplatz und Waffen in der Nackstraße
Freitag, 01.05.2020, 18:59 Uhr und Sonntag, 03.05.2020, 02:05 Uhr

Am Freitagabend wird der Polizei gemeldet, dass sich in einem Hinterhof in der Nackstraße vier junge Männer aufhalten. Einer habe mit einer schwarzen Pistole hantiert, diese den anderen vorgezeigt. Die Örtlichkeit wird mit starken Kräften aufgesucht. Die Personen können angetroffen und kontrolliert werden. Es handelt sich um vier Jugendliche bzw. Kinder im Alter zwischen 13 - 17 Jahren. Bei einem 17-jährigen kann im Hosenbund am Bauch eine schwarze Pistole festgestellt werden. Nach kurzer Sichtprüfung steht fest, dass es sich lediglich um eine Softairwaffe (unter 0,5 Joule) handelt. Die Waffe wird sichergestellt.

Bei einem Freund des Betroffenen kann in einer Hosentasche ein passendes Magazin, welches mit Plastikkugeln geladen ist, aufgefunden werden. Dieses wird ebenfalls sichergestellt. Der Betroffene und dessen Freund, welcher das Magazin mit sich führte, werden zur Dienststelle verbracht. Die anderen beiden Jugendlichen werden vor Ort des Platzes verwiesen. Die zur Dienststelle gebrachten Personen (13 und 17 Jahre) können von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Diesen wird der Sachverhalt erläutert. Weitere Ermittlungen folgen.

Am Sonntag in der Nacht um 02:05 werden der Polizei mehrere Mitteilungen über Schüsse in der Neustadt gemeldet. Es werden drei Jugendliche beschrieben, die geschossen hätten. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung mit starken Kräften im Bereich Feldbergplatz, Taunusstraße und den umliegenden Straßen können durch zwei Streifenbesatzungen drei flüchtende Personen im Bereich Taunusstraße/Eduard-Kreyßig-Ufer festgestellt und kontrolliert werden. Bei der Durchsuchung eines 19-jährigen wird ein schwarzer Koffer in seinem Rucksack gefunden, an welchem ein Kabelbinder befestigt ist. Bei Inaugenscheinnahme des Koffers können im Inneren eine schwarze PtB Schreckschusswaffe, ein Magazin, ein Schalldämpfer sowie mehrere Knallpatronen aufgefunden werden.

Bei der Durchsuchung der beiden anderen Personen (15 und 16 Jahre) werden keine Waffen entdeckt. Da bislang nicht feststeht, wer Schüsse abgab, wird mit allen drei Personen ein Schmauchspurtest durchgeführt. Durch eine Streifenwagenbesatzung wird im Anschluss die durch die Zeugen gemeldete Örtlichkeit der Schussabgabe am Feldbergplatz aufgesucht. Direkt am Zugang zur "Grünen Brücke" können 8 Knallpatronen (Hülsen) sowie ein weiterer (identisch zu dem am Koffer), augenscheinlich durch ein Feuerzeug beschädigter Kabelbinder, aufgefunden werden. Im Anschluss an die Sachverhaltsaufnahme erhält der 17-jährige einen Platzverweis, einer der Jugendlichen wird zu seinen Großeltern, der dritte Jugendliche zur Dienststelle verbracht und von seiner Mutter abgeholt. Weitere Ermittlungen, unter Anderem wegen Verstoß gegen das Waffengesetz folgen.

Wer sachdienliche Hinweise zu den genannten Fällen geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Zeugenaufruf: SUV-Fahrer gefährdet Verkehrsteilnehmer auf Rheinallee
Montag, 04.05.2020 12:32 bis 12:41 Uhr

Ein schwarzer Audi Q8 fährt laut Auskunft eines anderen Verkehrsteilnehmers am Montagmittag gegen 12:30 Uhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit, und angeblich unter Missachtung zahlreicher Verkehrsregeln, die Rheinallee entlang. Er rast dabei über die Rheinallee von der Theodor-Heuss-Brücke bis zum Mombacher Kreisel und dann zurück in Richtung Zollhafen. Dabei gefährdet er laut einem Zeugen andere Verkehrsteilnehmer indem er ständig zwischen den Fahrstreifen hin und her wechselt und sie sowohl links als auch rechts überholt. Dabei missachtet er mindestens eine rote Ampel.

Die Polizei kann den 35-Jährigen aus Hessen stammenden Mann in der Mainzer Neustadt mit seinem SUV antreffen und kontrollieren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein zunächst sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei sucht nun nach weiteren Personen, die möglicherweise durch den Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet wurden. Der Fahrer ist circa 180 cm groß und trug während der Fahrt einen roten Pullover.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Tipps und Informationen

Zum Tag des Schlaganfalls am 10. Mai 2020
Schlaganfall-Risiko auch in Corona-Zeiten ernst nehmen
Verdachtsmomente mit dem FAST-Test gut zu erkennen

Immer  mehr deutsche Klinikleitungen weisen darauf hin, dass seit der Corona-Krise deutlich weniger Patienten wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Krankenhäuser kommen. Insbesondere sollen sich die Fälle mit den Diagnosen Schlaganfall und Herzinfarkt verringert haben. Mögliche Gründe sind weniger Überweisungen von Patienten durch den eingeschränkten Praxisbetrieb niedergelassener Fachärzte sowie die Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus.
„Besonders in der Zeit der Corona-Pandemie ist es wichtig, neben Erkältungssymptomen auf andere Warnsignale seines Körpers zu achten und schnell zu handeln“, sagt Heinz-Jürgen Friedrich vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Mainz. „Scheuen Sie sich nicht vor einem Arztbesuch.“ Beim Schlaganfall ist das Tragische, dass es jeden treffen kann, auch  junge Erwachsene und sogar Kinder. Darauf macht die KKH anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai aufmerksam. Laut einer Datenerhebung der Kasse waren im Jahr 2018 insgesamt über 36.000 Versicherte von einem Schlaganfall betroffen – Tendenz steigend. 2012 lag die Zahl noch bei 29.900 Versicherten. Besonders erschreckend ist, dass fast 4.500 Schlaganfallpatienten jünger als 55 Jahre alt waren.

Schlaganfälle zählen ebenso wie Herzinfarkte zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen − der Todesursache Nummer eins in Deutschland. „Vorbeugung ist und bleibt die  beste Medizin“, betont Heinz-Jürgen Friedrich. Das heißt: Verzicht auf Nikotin, gesunde Ernährung, wenig oder gar kein Alkohol, viel Bewegung, Sport sowie Stressreduktion. Der Abbau von Übergewicht und der regelmäßige, kostenfreie Check-up beim Arzt helfen außerdem, das Risiko für einen Schlaganfall frühzeitig zu erkennen und zu senken.

Laut der Deutschen Schlaganfall-Hilfe stehen für die Akutversorgung im Notfall in Deutschland inzwischen 335 Schlaganfall-Spezialstationen – sogenannte Stroke Units – in Kliniken bereit. Das hat dazu geführt, dass etwa doppelt so viele Schlaganfall-Patienten die Erkrankung überleben.  „Unbedingte Voraussetzung dafür sind aber vor allem schnelles Erkennen und Handeln, auch um Folgeschäden zu vermeiden“, betont Friedrich.
Hierbei hilft der FAST-Test. F-A-S-T steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Die meisten Schlaganfälle lassen sich innerhalb weniger Sekunden wie folgt feststellen:

  • Face: Bitten Sie die Person zu lächeln. Ist das Gesicht einseitig verzogen? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.
  • Arms:  Bitten Sie die Person, die Arme nach vorn zu strecken und dabei die  Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide  Arme gehoben werden; sie sinken  oder drehen sich.
  • Speech:  Lassen Sie die Person einen einfachen Satz wie „Ich benötige keine Hilfe!“ nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.
  • Time:  Wählen Sie unverzüglich den Notruf 112. Weisen Sie auf die vorliegenden Schlaganfall-Symptome hin und äußern Sie deutlich: „Verdacht auf einen Schlaganfall“. Denn nur im Krankenhaus kann die Ursache des Schlaganfalls ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden!

Diese vier Punkte sind außerdem wichtig:
  • Geben Sie dem Betroffenen nichts zu essen oder zu trinken. Der Schluckreflex kann gestört sein – es droht Erstickungsgefahr!
  • Entfernen oder öffnen Sie einengende Kleidungsstücke.
  • Achten Sie auf freie Atemwege, entfernen Sie ggf. Zahnprothesen.
  • Teilen Sie dem Notarzt die Symptome und den Zeitpunkt des Auftretens mit.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hält online einen Risiko-Test bereit unter www.schlaganfall-hilfe.de/test, der aus 13 Fragen besteht, für deren Beantwortung etwa zehn Minuten Zeit einzuplanen sind.

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