826 vom 15.05.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 826 vom 15.05.2020

Sofortmaßnahmen in der Corona-Krise auch im Straßenverkehr
Empfohlenen Mindestabstand für Fuß- und Radverkehr in Mainz ermöglichen

Gemeinsame Presseerklärung vom PARK(ing) Day Mainz, ADFC Mainz-Bingen e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V. – Kreisgruppe Mainz-Stadt, Critical Mass Mainz, fahr Rad Mainz!, Foodsharing Mainz, NABU Mainz und Umgebung e.V., VCD Rheinhessen e.V., VCD Rheinland-Pfalz e.V.,

In Zeiten von COVID-19 hat sich der Radius verkleinert, in dem wir uns bewegen. Infolgedessen gehen die Mainzerinnen und Mainzer häufig zu Fuß oder nutzen das Fahrrad. Wer nicht mit dem Auto unterwegs ist, für den ist Abstand halten im öffentlichen Raum oft nicht möglich. Langfristige Maßnahmen sind zwar wünschenswert, allerdings sind Sofortmaßnahmen notwendig, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Ein Bündnis aus engagierten Bürger*innen mit der Unterstützung von Umwelt- und Verkehrsinitiativen aus Mainz fordert deshalb mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sowie temporäre Geschwindigkeitsreduktion während der Pandemie.

Auf Gehwegen kommt man schwer mit dem gebotenen Abstand aneinander vorbei, ohne auf die Straße auszuweichen oder sich einem gesundheitlichen Risiko auszusetzen. Die Theodor-Heuss-Brücke zum Beispiel ist gerade an Wochenenden auf dem geteilten Fuß- und Radweg so eng, dass sich gegenseitige Rücksichtnahme auf andere als fast unmöglich gestaltet. Öffentlicher Raum ist knapp, der Platz zum Spielen ist trotz der Öffnung der Spielplätze begrenzt und vor allem einkommensschwache Familien ohne Garten und mit kleinen Wohnungen sind dadurch benachteiligt. Der öffentliche Raum gehört allen und sollte in Zeiten wie diesen fair verteilt werden. Einer Umfrage des ADAC zufolge stimmen 42 Prozent der Befragten der Idee zu, Verkehrsflächen zugunsten von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen neu zu verteilen. Nur 19 Prozent stimmten überhaupt nicht zu.

Viele Städte machen es vor

Brüssel, Berlin, New York und Mailand zeigen, wie es gehen kann: Innerhalb kürzester Zeit hat Brüssel Vorrangzonen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen in der Innenstadt eingerichtet. Außerdem gilt Tempo 20 im Straßenverkehr. Auch unter den deutschen Städten gibt es Vorreiter. In Berlin wurden an Sonn- und Feiertagen einzelne Straßen kurzerhand gesperrt und zum Spielen freigegeben. Und innerhalb kürzester Zeit entstanden etliche Kilometer Pop-up-Radwege: Fast zehn Kilometer davon gibt es bereits, weitere zehn sind in Arbeit.

Ideen gibt es genug, es ist nun an der Zeit, diese auch in Mainz voranzubringen. Denn gute Konzepte unterstützen die Menschen nicht nur dabei, gesund zu bleiben, sondern wirken sich auch auf die Lebensqualität in der Stadt Mainz aus. Pop-up-Radwege in der Rheinstraße beispielsweise würden eine Ausweichroute für das ohnehin überfüllte Rheinufer schaffen, so dass Corona-gerechte Mobilität möglich wird. Die Stadt Mainz kann hier und an vielen weiteren Orten einen Beitrag dazu leisten.

Deshalb fordern wir:
Entzerrung: Platz und Raum für Fußgänger*innen

- Verbreiterung von Gehwegen, z. B. durch die Entfernung von Parkplätzen, wo der Gehweg zu schmal ist
- Einrichtung weiterer verkehrsberuhigter Bereiche
- Recht auf Spielen: Die Interessen der Kinder kommen in Corona-Zeiten häufig zu kurz. Deshalb: Zeitweise Straßensperrungen zur Entlastung der Spielplätze

Mehr Raum für Radverkehr auf der Straße
Um der steigenden Zahl an Radfahrenden gerecht zu werden, sollte dem Radverkehr mehr Platz eingeräumt werden: Wo Radverkehr aktuell über Gehwege geführt wird, kann er auf die Fahrbahn verlegt werden. Damit wird gleichzeitig Platz auf den Fußwegen geschaffen. Es eignen sich sowohl temporäre Radstreifen als auch die Einrichtung von temporären Fahrradstraßen. Radverkehr und zu Fuß gehende Menschen verteilen sich so bestmöglich auf der Straße, der Abstand kann eingehalten werden. Provisorische Verkehrsberuhigung hilft auch bei der Entlastung von Parks und ermöglicht Mobilität ohne Ansteckungsgefahr.

Geschwindigkeitsreduktion: Tempo 30 überall

Tempo 30 reduziert die Unfallgefahr und erhöht die Sicherheit von Fuß- und Radverkehr in Mainz. Deshalb sollte dort, wo mehr Radverkehr auf die Straße geführt wird, die Geschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert werden – und das nicht nur in der Innenstadt. Zusätzlich vermindert sich bei Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit auch der Lärm, was zu einer Entlastung der Menschen führt, die sich vorrangig zuhause aufhalten.

Weitere Informationen auf www.parking-day.de oder auf Twitter unter @parkingdaymz

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Die GDKE öffnet das Landesmuseum Mainz ab dem 15. Mai 2020 wieder für Gäste
Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 15.05.2020 ihre Landesmuseen und Teile der landeseigenen Burgen und Schlösser wieder für den Publikumsverkehr öffnen.
Dazu gehört auch das Landesmuseum Mainz, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nach der Schließungszeit freuen, rechtzeitig zum Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag wieder Gäste empfangen zu können. Auch die neukonzipierte Abteilung, das „Schau! Depot“ mit epochenübergreifenden Highlights des Museums wird am Wochenende erstmalig erlebbar sein.
Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und auch Wartezeiten. Bis auf Weiteres sind keine Gruppenführungen, Workshops und Mitmachangebote („Hands-On“ etc.) möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen sind weiterhin verschoben und werden erst nach Mitteilung wieder aufgenommen (Fremdveranstalter informieren eigenständig).
Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GDKE sind die hier abrufbaren Sicherheitshinweise zu beachten.
Das Landesmuseum Mainz ist Dienstag von 10 bis 20 Uhr und von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die digitalen Aktivitäten, die bereits während der Schließungszeit schönen Zuspruch gefunden haben, werden wir gerne fortsetzen.
Weitere Informationen unter www.landesmuseum-mainz.de.

Kaufen Sie in diesen Tagen auch mehr über das Internet ein als sonst?

Dann würden wir uns freuen, wenn Sie dabei an unseren Verein denken:
https://www.gooding.de/neustadt-im-netz-e-v-45765

Mehr als 1.800 Shops, die bei Gooding mitmachen, zahlen nach dem Einkauf eine Prämie an uns. Gerade in dieser Zeit hilft uns das sehr!

Mit den richtigen Anbietern wirkt Ihr Online-Einkauf dabei nachhaltig:

Unterstützen Sie beispielsweise Restaurants vor Ort mit einer Essensbestellung über Lieferando oder lassen Sie den örtlichen REWE Supermarkt liefern. Ihr Einkauf auf Etsy unterstützt Kleinunternehmer und jede Bestellung bei OTTO hilft beim Aufbau eines Onlinehandels zu fairen Arbeitsbedingungen in Deutschland.

Vielen Dank!  ­   ­ ­ ­   ­ ­ ­          ­ ­ ­

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Kunsthalle Mainz @home
The System - what is it? Thoughts before, during and after COVID 19 – Egill Sæbjörnsson

Unser finaler Beitrag zu Kunsthalle Mainz @home stammt vom isländischen  Künstler Egill Sæbjörnsson, der dazu einlädt, über die Dinge  nachzudenken, die uns umgebene und viel zu häufig für selbstverständlich  erklärt werden. Dazu hat er folgendes geschrieben:

The System - what is it?
Thoughts before, during and after COVID 19

We usually don’t give ourselves the time to reflect upon our lives at  grand. We just do it, tread the path that has been trodden before us.

Turning your key to your postbox is part of the machine.
Receiving the letters is part of the machine.
Turning the light switch in the entrance of your house is part of the machine.
Walking through the entrance hallway is part of the machine.
Walking up the stairs, step for step, inside those walls, is part of the machine.

What is not part of the machine is: breathing, watching the stars at  night, drinking water (sometimes), holding someone’s hand, looking  someone in the eyes, caressing the hair, standing in front of each  other. Being close to other bodies, or knowing about them in the  neighbourhood.

Plants grow free of charge in nature, fuelled for free with water and  energy from the sun. The wind blows without you getting a bill in the  mail for it. It is almost unthinkable that something is for free  nowadays where everything has been enchained into a payment system. The  Ocean hosts the fish for free, like a caring mother that doesn’t charge  her children for what she does.
There is a beauty in those things.
Die komplette Serie finden Sie auf unserer Website, Instagram oder Facebook.

Bildnachweis: Egill Sæbjörnsson: The System - what is it? Thoughts before, during and after COVID 19, 2020; Foto Kunsthalle Mainz



Der Newsletter im Newsletter

Christuskirche Aktuell - Mai / Juni 2020 - Bitte klicken

Termine der Woche

Alle Ankündigungen von Terminen, regelmäßigen Veranstaltungen und Veranstaltungen mit Anmeldung finden Sie auf dieser Seite

u.a.
„Folgt der Lerche“ - Erlebnisparcours für Familien auf dem Mainzer Lerchenberg
„Bibel & Literatur“ am Alten Dom St. Johannis - Lesung aus dem Buch Hiob und dem Roman „Hiob“ von Joseph Roth
Ausgehrock im caritas-zentrum Delbrêl
Kunst-Geschenke in der Kunsthalle Mainz


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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

Foto: Harald Kaster
Unwirtschaftlich? Nicht alle Lokale in Mainz öffnen wieder
Keine Chance auf steigenden Umsatz, sondern eher K.-o.-Kriterium: Nicht jeder Gastronom in Mainz kann unter den aktuellen Corona-Auflagen sein Lokal öffnen - zum Artikel

(Archivfoto: Thomas Renth)
Soziale Stadt in der Neustadt: Informationen zur Aufwertung des Bereichs um die Caponniere sind nun online verfügbar
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 13.05.2020

(ekö) Mit der Aufwertung des Bereichs um die Caponniere im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt soll ein attraktiver Erholungs- und Aufenthaltsort entstehen. Die Ergebnisse der  Bürgerbeteiligung können jetzt online eingesehen werden.

Derzeit wird der dritte Abschnitt der sogenannten "Achse zum Rhein" in  der Mainzer Neustadt überplant. Es handelt sich hierbei um das Umfeld der Caponniere, ein priorisiertes Projekt des Integrierten Entwicklungskonzepts. Stadtverwaltung und Quartiermanagement hatten hierzu die ersten Planungsideen am 28. Januar 2020 in der Gymnastikhalle der Feldbergschule vorgestellt.

Die Gestaltung des Bereichs um die Caponniere gliedert sich in zwei Teilflächen. Die erste Teilfläche umfasst das direkte Umfeld des historischen Gebäudes mit dem teilweise noch vorhandenen historischen Kopfsteinpflaster im direkten Übergangsbereich Feldbergplatz-Rheinufer-Treppe, einschließlich der Darstellung der alten Torgrundrisse.

Als zweite Teilfläche schließt sich rheinaufwärts der Übergangsbereich zum vorhandenen Neustadt-Rheinufer an, der als eigenständige Platzfläche einen neuen Aufenthaltsort mit vertrauten Elementen darstellt.

Ziel der Aufwertung ist die Schaffung eines attraktiven Erholungs- und Aufenthaltsortes, der sowohl den Übergang Wasser/Rhein – Grüne Achse erlebbar macht, als auch den historischen Bezug des Ortes in Szene setzt. Gleichzeitig soll ein barrierefreier Zugang zum bestehenden Spielplatz entstehen.

Im Nachgang zur Bürgerbeteiligung haben die Fachämter die Planung in  Abstimmung mit dem Quartiermanagement überarbeitet. Ziel war es, die Anregungen und Einwände der beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, soweit möglich, zu berücksichtigen. Wegen unterschiedlicher Belange und gesetzlicher Auflagen konnten nicht alle Anregungen eingearbeitet werden.

Aufgrund der aktuellen Situation können die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und damit einhergehend die überarbeitete Planung nicht wie gewohnt im persönlichen Kontakt bzw. in einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden.

Da die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger aber über die überarbeitete Planung informieren will, hat das Quartiermanagement alle aktuellen Informationen online zusammengestellt. (Link)

Im Zuge der anstehenden Ausführungsplanung können noch kleinere Änderungsvorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, soweit möglich, eingearbeitet werden. Gleichzeitig wird verwaltungsintern geprüft, ob zwei weitere Baumstandorte zwischen Freitreppe und historischem Bauwerk realisierbar sind.


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Taschendiebstahl
Donnerstag, 07.05.2020, 15:50 Uhr bis 16:00 Uhr

Einem 22-jährigem wird am Donnerstagnachmittag auf dem Weg zu Fuß vom Schillerplatz zur Lessingstraße aus der Hosentasche die Geldbörse entwendet. Bislang sind keine Täterhinweise bekannt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

77-Jähriger beraubt - Täter gestellt
Dienstag, 12.05.2020, 00:50 Uhr

Ein 77-jähriger Gonsenheimer wird bei einem Raub am frühen Dienstagmorgen in der Mainzer Neustadt leicht verletzt. Der Geschädigte wartet gegen 00:50 Uhr an einer Bushaltestelle im Bereich des Hindenburgplatzes, als er von vier zunächst unbekannten Personen angegangen wird und zu Boden stürzt. Die Personen stehlen dem 77-Jährigen das Portemonnaie und flüchten dann fußläufig. Eine unabhängige Zeugin beobachtet jedoch die Tat, informiert sofort die Polizei und gibt eine detaillierte Personenbeschreibung der vier Flüchtenden ab. Auf Grund der guten Beschreibung können letztlich alle Täter, nach kurzer Verfolgung, von den Funkstreifen des Mainzer Alt- und Neustadtreviers festgenommen werden. Bei den Flüchtenden handelt es sich letztlich um zwei männliche und zwei weibliche Jugendliche, die sich nun strafrechtlich verantworten müssen. Bei dem Sturz verletzt sich der 77-Jährige leicht. Nur dem Anruf der Zeugin und der abgegebenen Personenbeschreibung ist es zu verdanken, dass in diesem Fall die Täter gestellt werden und auch ein Teil des Diebesgutes wieder aufgefunden werden kann.

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Tipps und Informationen

LKA-RP: Ist Ihr Smartphone sicher?
Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps

(ots) - Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen ein Smartphone. Der digitale Alleskönner ist weit mehr, als nur ein mobiles Telefon - und kann unerwartet hohe Kosten verursachen. Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. und Landeskriminalamt geben Tipps zum sicheren Umgang mit dem Smartphone, damit Kostenfallen vermieden werden.

  - Betriebssystem regelmäßig aktualisieren

"Das Betriebssystem sollte regelmäßig aktualisiert werden", so Jennifer Kaiser, Fachberaterin Digitales und Verbraucherrecht der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Updates sind der beste Schutz gegen Schadsoftware, denn die meisten Schadprogramme nutzen Sicherheitslücken. Diese können durch ständige Aktualisierungen geschlossen werden."

  - Displaysperre einrichten

Wird das Smartphone nicht genutzt, schaltet sich das Display ab. Ohne Displaysperre genügt ein einfaches Darüberwischen und das Gerät ist entsperrt. Kommt das Gerät in falsche Hände, können Fremde es uneingeschränkt nutzen. Moderne Mobiltelefone bieten verschiedene Displaysperren wie Muster, PIN, Passwort, Fingerabdruck, Iris-Scan oder Gesichtserkennung. Muster und PIN sind für die Nutzerin und den Nutzer zwar bequem, aber leicht zu knacken. Mehr Sicherheit bietet die Verwendung von biometrischen Merkmalen wie Fingerabdruck und Iris-Scanner. Aber auch ein Muster ist besser als gar keine Bildschirmsperre, solange man das Display sauber hält.

  - Vorinstallierte Apps überprüfen

Auf neuen Smartphone-Modellen befinden sich oft vorinstallierte Apps. Diese sollen Smartphone-Nutzer dazu bringen, gleich nach dem Kauf Produkte wie Hörbücher, Musik und Filme möglichst bei bestimmten Anbietern zu kaufen. Nicht Jeder ist über diese sogenannte Bloatware erfreut. Leider lässt sie sich in den meisten Fällen aber nicht löschen. Die unerwünschten Apps sollten deshalb zumindest deaktiviert werden.

  - Vorsicht bei der Nutzung von Apps

Laden Sie keine Dateien aus unsicheren Quellen herunter. Nutzen Sie nur App-Stores seriöser Anbieter. Lesen Sie vor Kauf und Nutzung der Apps die Bewertungen in den App-Stores. Machen Sie sich bewusst, dass einige Apps über In-App-Kauf-Funktionen verfügen, die zusätzliche Kosten verursachen können.

  - Vorsicht bei Links in SMS-Nachrichten

Links in unaufgefordert zugesendeten SMS-Nachrichten von unbekannten Absendern sollten nicht angeklickt werden. Beim Klick auf solche Links öffnen sich in vielen Fällen gefälschte Seiten, die den Internetauftritten von Anbietern ähneln und damit eine Seriosität suggerieren, die sie aber nicht haben. Folgt man den Aufforderungen auf den gefälschten Seiten und trägt sensible Daten ein, können diese von Kriminellen für ihre Zwecke missbraucht werden. Nutzen Sie Drittanbietersperren, die Sie aktiv beim Provider einrichten lassen müssen, um den Missbrauch durch sogenannte Abonnement-Fallen (beispielsweise teure SMS/MMS-Dienste) über die Telefonrechnung zu unterbinden. Seit 1. Februar 2020 sollen Redirect und Mobilfunkgarantie die Verbraucher noch besser schützen.

  - VPN-Tunnel im öffentlichen WLAN nutzen

Vorsicht ist auch bei öffentlichen Wifi-Hotspots angesagt. "Wird ein öffentliches WLAN genutzt, muss man sich darüber bewusst sein, dass die Verbindungen in der Regel nicht verschlüsselt sind", so Kaiser. "Jeder, der sich im gleichen Netzwerk befindet, könnte an Daten gelangen. Deshalb ist es sicherer, mit einem VPN-Tunnel zu surfen." Viele Anti-Virenprogramme bieten spezielle VPN-Programme beziehungsweise VPN-Apps an, die auf dem mobilen Endgerät installiert werden können und die Daten somit verschlüsselt durch das offene WLAN verschickt werden.

  - Vorbereitung für den Verlust- oder Diebstahlsfall

Um den Schaden im Falle eines Verlustes oder Diebstahls auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Die Daten sollten durch ein Backup regelmäßig gesichert werden. Nutzer müssen sich entscheiden, ob sie ein Komplett-Backup über einen bestimmten Dienst oder ein partielles Backup per App bevorzugen. Für Fotos lohnt sich ein Backup per Kabel oder Cloud.
Messenger-Dienste haben oftmals eine eigene Backup-Funktion. Ist das Smartphone weg, sollte es umgehend beim Netzbetreiber gesperrt werden. Im Falle eines Diebstahls sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Damit das Gerät identifiziert werden kann, hilft die 15-stellige IMEI-Seriennummer. Um die IMEI-Nummer des eigenen Smartphones herauszufinden, muss man die Tastenkombination *#06# (Stern-Raute-null-sechs-Raute) eintippen. Um die nötigen Handy-Daten bei Verlust griffbereit zu haben, lohnt sich eine SOS-Handykarte, die auf der Internetseite der Verbraucherzentrale heruntergeladen werden kann https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/sites/default/files/2019-12/SOS-Handykarte_Formular.pdf

Viele weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:





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Corona: Mehr Zeit für gesunden Kochspaß
Forsa-Umfrage: Auch der Nachwuchs brutzelt in diesen Wochen mehr/Tipp Kochduell

Eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben oder fix  Nudeln gekocht mit einer Fertigsauce dazu: So handhabten es viele vor  der Corona-Krise. Doch seit Restaurants und Cafés schließen mussten,  kochen und backen viele daheim selbst mehr. Auch  der Nachwuchs schnibbelt, brutzelt und knetet scheinbar gern. Laut  einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse widmen  sich 36 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen sechs und 18 Jahren  seit Beginn der Corona-Ferien verstärkt dem Kochen  und Backen – allein oder mit Eltern und Geschwistern. „Speisen  zuzubereiten und gemeinsam zu essen, gibt ein Gefühl von Normalität und  Sicherheit in Zeiten, in denen der Alltag Kopf steht“, sagt  Ernährungswissenschaftlerin Dr. Anja Luci von der KKH. „Obendrein  tut es der Seele gut und macht großen Spaß.“ Nachfolgend Tipps für  einen gesunden Kochspaß für Groß und Klein:

Auswählen, worauf alle Appetit haben
Stöbern Sie gemeinsam in  Kochbüchern und wählen Sie Gerichte aus, auf die alle Lust haben. Dann  macht das Zubereiten doppelt Freude. Für die Zutaten gilt: Alle  Lebensmittel sind erlaubt! Entscheidend sind die Menge,  Auswahl und Kombination. Denn je gemischter  und vielseitiger die Lebensmittel sind, desto wahrscheinlicher ist es,  alle lebensnotwendigen Nährstoffe aufzunehmen. Als Leitfaden für den Tag  gilt die ‚5-4-3-1-Regel‘:
·  fünf Mal frisches Obst und Gemüse täglich, das lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefert,
·  vier Portionen Getreide und Getreideprodukte wie Brot, Nudeln oder Reis sowie Kartoffeln, die dem Körper wertvolle Kohlenhydrate spenden,
·  drei Mal Milch und Milchprodukte – möglichst fettarm – zur Versorgung mit Proteinen für Zellerneuerung und Muskelaufbau,
·  eine Portion Fisch, Fleisch, Wurst oder Eier am Tag.
Mit Ölen und Fetten  sparsam sein, ebenso mit Süßigkeiten und Snacks. Und daran denken: Basis  einer gesunden Ernährung sind kalorienarme Getränke wie Mineralwasser,  ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees – mindestens  1,5 Liter pro Tag.
Seit der Corona-Krise  kochen und backen wir nicht nur mehr, sondern wir essen auch mehr.  „Damit das nicht zu mehr Kilos auf der Waage führt, empfehle ich derzeit  vor allem Lebensmittel auf den Speiseplan zu setzen,  die gesund und kalorienarm sind“, sagt Anja Luci. „Erdbeeren, Himbeeren  und Exoten wie Melonen sind ebenso wie Spargel, Blattsalate oder Gurken  durch ihren hohen Wassergehalt echte Schlankmacher.“ Das setzt aber  voraus, Erdbeeren nicht mit einer Riesenportion  Schlagsahne und Spargel nicht mit reichlich Sauce Hollandaise zu  genießen.

Bella Italia in die Küche zaubern
Reisen ins schöne Italien  oder an andere ferne Urlaubsorte fallen vorläufig aus. Warum sich nicht  den Hauch anderer Länder kulinarisch in die Küche und auf den Essteller  holen? In der mediterranen Küche ist Gemüse  – gleich ob in Olivenöl eingelegt, als Beilage oder zu Pasta – die  gesunde Hauptzutat jeder Mahlzeit: kalorienarm, reich an Ballast-,  Mineral- und Pflanzenstoffen sowie Vitaminen und ein echter Sattmacher.  „Zu den gesunden Klassikern der Mittelmeerländer zählen  auch frischer Fisch und Meeresfrüchte“, so Ernährungsexpertin Luci.  „Sie enthalten jede Menge ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und sind damit  wahre Tausendsassas für unsere Gesundheit, zum Beispiel in Sachen  Herzschutz.“

Mut zu Kreativität: Kochbuch mal links liegen lassen – Kräuter statt Salz
Hühnerfleisch, Rosinen,  Reis, Kiwis, Gouda und Mandeln passen nicht zusammen? Von wegen. Lassen  Sie Koch- und Backbücher einfach mal links liegen und entwickeln Sie  eigene Rezepte. Schauen Sie, welche Vorräte da  sind und überlegen Sie mit Ihrem Partner oder Ihren Kindern, was Sie  daraus zubereiten können. Das regt die Phantasie an und besonders die  Geschmacksknospen. Apropos Geschmack: „Manch einer meint, Zucker zum  Süßen und Salz zum Würzen seien unersetzlich, doch  das ist ein Irrtum“, erklärt Anja Luci. „Bananen, Äpfel, Ananas und  andere Lebensmittel enthalten reichlich Zucker und süßen genug. Und  statt Salz bieten sich viele Kräuter zum Würzen an wie Dill, Rosmarin  oder Thymian. Sie verfeinern den Geschmack und fördern  obendrein unsere Gesundheit.“

Kochduell in der Familienküche
Was Promis können, können  Familien schon lange: Wie wäre es mit einem Kochduell? Jeder erhält die  gleichen Zutaten, zum Beispiel Mehl, Butter, Honig, Eier, Zitronen,  Nüsse und Äpfel. Dann geht es allein oder in  Teams ans Kneten, Rühren, Braten und Backen. Ist alles fertiggestellt,  wird gemeinsam verkostet – gleich ob Pfannkuchen, Kaiserschmarrn,  Dessert, Kuchen, Muffins oder Kekse. Wer Lust hat, verleiht einen  Kochpreis.

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