827 vom 22.05.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 827 vom 22.05.2020

Wettbewerb: Name für neuen Mainzer Honig gesucht

Sie heißen „Drama Queen“ und „Meenzer Mädcher“, „Mombasa Royal“ und „Rheinhessen Rapsody“ – die Honige der Sozialen Stadtimkerei in Mainz. In diesem Jahr wird es eine neue Sorte geben. Seit letztem September stehen nämlich drei Bienenstöcke auf dem Dach des Stadthauses in der Großen Bleiche. Spätestens Mitte Juni kann geerntet werden, und dann muss dringend ein Name für den neuen Honig her.

„Bee-amtenhonig“ und „Oh-Bee“ gehören zu den ersten Ideen, die beim Tag der offenen Tür in der Sozialen Stadtimkerei gesammelt wurden. Jetzt wird der Wettbewerb offiziell ausgetragen, und zwar vor allem über die sozialen Medien.

Beginn ist am 20.5.2020, dem Weltbienentag, Ende am 14.6.2020. Zu gewinnen gibt es ein exklusives Honig-Tasting, eine „Honig-Edition“ aus den Honigen der Stadtimkerei sowie einzelne Gläser des neuen Honigs. Die Jury besteht aus Akteuren der Stadtimkerei – das sind Menschen mit und ohne Beeinträchtigung –, dem Schirmherrn des Projekts, Oberbürgermeister Michael Ebling, und Jörg Greis, dem Geschäftsführer der gpe, Trägerin der Sozialen Stadtimkerei. Die Abstimmung wird kontaktlos per E-Mail erfolgen. Ideen können über die Facebookprofile der Sozialen Stadtimkerei, der Stadt Mainz und der gpe sowie per E-Mail und über die Website der Stadtimkerei eingereicht werden.

Die Soziale Stadtimkerei ermöglicht es Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Krankheitserfahrungen, sich gemeinsam und aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Seit dem Start 2017 ist Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Schirmherr des Projekts, das von Aktion Mensch gefördert wird. Trägerin ist die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gpe gGmbH. Die Bienenstöcke stehen unter anderem auf dem Staatstheater (Drama Queen), am Stadion von Mainz 05 (Meenzer Mädcher), am Standort der Stadtimkerei in der Mombacher Straße (Mombasa Beach) und an einem ungespritzten Rapsfeld (Rheinhessen Rapsody).


Der Wettbewerb:

Laufzeit: 20.5. bis 14.6.2020

Teilnahme
per Mail:

über Facebook:

über die Website:

Gewinne
1. Preis:
Exklusives Honig-Tasting mit Führung durch die Soziale Stadtimkerei (beschränkt auf zwei Personen)
2. Preis:
Exklusive „Honig-Edition“ aus vier Honigen der Sozialen Stadtimkerei
3. bis 7. Preis:
Je ein Glas des neuen Honigs vom Stadthaus

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Soziale Stadt in der Neustadt: „Eduard baut … die neue Wallaustraße“
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 19.05.2020
    
(lvb) Die Vorbereitungen für ein weiteres Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt in der Mainzer Neustadt schreiten voran: die Aufwertung des Straßenraums Wallaustraße zwischen Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring sowie eines Teilstücks des Emauswegs. Mit der Baumaßnahme soll zwischen dem zukünftigen neuen Quartiersplatz und den Wohnungsneubauten im Gebiet des Bebauungsplanes „Neuer Quartiersplatz – N87“ in der nördlichen Neustadt ein harmonischer und fließender Übergang geschaffen werden.

Die Wallaustraße durchquert die Mainzer Neustadt in ihrer gesamten Länge vom Kaiser-Karl-Ring im Norden bis zum 117er Ehrenhof im Süden und wird vorwiegend durch Anlieger genutzt. Auch zukünftig soll sie als Anliegerstraße für die angrenzende Wohnbebauungen dienen. Die heutige Wallaustraße zeigt eine mangelhafte Querschnittsgestaltung: Historisch bedingt verändert sich das Straßenbild im Laufe seiner Süd-Nord-Ausdehnung und zeigt, gerade im nördlichen Abschnitt, gravierende Defizite auf. Es besteht wenig bis gar kein gesicherter Raum für Fußgänger, die Fahrbahnoberfläche ist beschädigt und die Aufenthaltsqualität schlecht.

Das Gebiet um die Wallaustraße befindet sich – auch durch die Umsetzung des Bebauungsplanes „Neuer Quartiersplatz“- in einem Veränderungsprozess. Neben einem neuen Quartiersplatz entstehen Wohngebäude mit mittelfristig bis zu 500 Wohneinheiten und Geschäfte rund um den zukünftigen Platz. Im Zuge der geplanten Neugestaltung des Quartiersplatzes und damit einhergehender Hochbaumaßnahmen ist eine Anpassung des Verkehrsraumes sowohl im Bereich der Leitungstrassen für Fernwärme, Gas, Wasser und Strom als auch in der Oberflächengestaltung unausweichlich. Ziel ist eine Umgestaltung und Aufwertung des Straßenraums, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Es soll ein harmonischer und fließender Übergang zwischen dem zukünftigen Quartiersplatz, den Gebäudeneubauten und dem Straßenraum entstehen. Der Straßenquerschnitt soll dem zukünftigen Bedarf und Verkehrsaufkommen angepasst werden und sich an dem stadtteiltypischen Straßenquerschnitt orientieren. Angesichts der hinzukommenden Wohneinheiten sollen so die Leistungsfähigkeit der Wallaustraße angepasst und vorhandene Engpässe beseitigt werden.

Im Zuge der Planungen zeigte sich die Notwendigkeit zur Einbeziehung des Emausweges in die Umgestaltung der Wallaustraße. Die Erweiterung um den Emausweg wurde aufgrund der städtebaulichen Entwicklung vor Ort, der notwendigen Verkehrssicherung zur Kindertagesstätte Emausweg und zur allgemeinen Aufwertung in das neu entstehende Quartier hinzugenommen. Die Umgestaltung umfasst somit neben der Wallaustraße zwischen Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring auch ein Teilstück des Emauswegs zwischen Wallaustraße und Kita Emausweg. Die Erweiterung des Emauswegs um das Teilstück zwischen Kita Emausweg und Sömmerringstraße befindet sich zurzeit in Planung.

Es ist beabsichtigt, mit der Baumaßnahme im August 2020 zu beginnen, auch wenn es aufgrund der derzeit unsicheren Lage zu Änderungen kommen kann. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden durch das Quartiermanagement der Neustadt vor Beginn der Baumaßnahme noch über den genauen Baustart, den Ablauf sowie die Ansprechpersonen informiert. Ein erster Info-Flyer mit der Baustelleneule “Eduard“, die als Wiedererkennungszeichen bereits in der Kommunikation rund um die Baumaßnahme Boppstraße eingesetzt wird, ist bereits erstellt und wird dieser Tage in und um die Wallaustraße verteilt.

Weitere Informationen bietet die Webseite: www.mainz.de/wallaustrasse

Die Umgestaltung der Wallaustraße ist, zusammen mit dem Emausweg, ein priorisiertes Projekt des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt, im Zuge des fortgeschriebenen Integrierten Entwicklungskonzeptes Neustadt vom Juli 2015. Zu den aktuellen Maßnahmen des Bund-Länder-Programms im Regionalfenster Mainz-Neustadt zählen neben der Wallaustraße die Bauprojekte Boppstraße, Bonifaziusstraße und -platz sowie der Quartiersplatz und der Bereich um die Caponniere.





wieder geöffnet:
BUND Mainz informiert über den Gartenschläfer: Ausstellung im Umweltladen der Stadt Mainz und Video für Kinder
BUND-Projekt„Spurensuche Gartenschläfer“ ausgezeichnet

Wie der bekanntere Siebenschläfer und die Haselmausgehört der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) zu den Bilchen oder auch Schlafmäusen. Der nachtaktive Gartenschläfer ist gut an seiner„Zorro-Maske“und seinem in einer weißen Quaste endenden Schwanz zu erkennen. Nur in den warmen Monaten des Jahres ist das kleine Nagetier aktiv, denn es hält Winterschlaf. Als Kulturfolger des Menschen sind Gartenschläferauch in Gärten, Weinbergen und auf Streuobstwiesen zu finden. Zum anderen gibt es Bestände in Wälder, Blockschutthalden oder Bunkerruinen. In Rheinland-Pfalz sind die Bestände stellenweise recht groß. In anderen Regionen Deutschlands ist er hingegen ausgestorben. Auch europaweit gehen seine Bestände dramatisch zurück. Die ungeklärten Bestandsrückgänge und die Vielfalt seiner Lebensräume machen ihn zu einem wichtigen Symbol für die biologische Vielfalt in Deutschland. Grund genug für den BUND, sich für seine Erforschung und seinen Schutz im Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ zusammen mit der Justus Liebig Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung einzusetzen. Mit Unterstützung von Ehrenamtlichen und standardisierten Untersuchungen soll dem Ausmaß und den Ursachen des Rückgangs auf die Spur gekommen werden. Bei der Datenerhebung im Rahmen der Forschung helfen eine Vielzahl Freiwilliger. Sie spürenden Gartenschläfer mithilfe sogenannter Spurtunnel oder Wildtierkameras auf. Jede und jeder kann mitmachen. Beobachtungen können auf der Homepage www.gartenschlaefer.de gemeldet werden. Ebenso tot aufgefundene Tiere. Diese werden an die Universität Gießen geschickt und auf Krankheiten und Todesursache untersucht. Aus den Forschungsergebnissen sollen gezielte regionale Schutzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.

Dieser kleine symphatische Kerl mit der Zorromaske ist ein Gartenschläfer (Foto:Jiří Bohdal)
    
Gartenschläfer stehen unter besonderem Schutz. Der BUND Mainz gibt Tipps, wie man der gefährdeten Schlafmaus helfen kann: Je naturnaher ein Garten gestaltet ist, desto eher ist er auch für Gartenschläfer ein Paradies. Einheimische Hecken, Kletterpflanzen und Staudenbeete sind gedeckte Tafeln für den Bilch. Dort findet der kleine Allesfresser sowohl Insekten und Schnecken als auch Früchte und Samen. Ein alter Bestand von Obstbäumen, wie etwa auf Streuobstwiesen, ist besonders wertvoll. Dieser bietet den Gartenschläfern sowohl ausreichend Futter als auch Baumhöhlen, die als Versteck- oder Nistplätze genutzt werden. Willkommene Schlafplätze für die nachtaktiven Schlafmäuse bieten aber auch locker verfugte Steinmauern oder Nistkästen. Regentonnen sollten abgedeckt werden, um zu vermeiden, dass Gartenschläfer und andere Tiere ertrinken. Auf Pestizide und Rattengift in Gärten sollte verzichtet werden.

Anhand typischer Hinweise kann man die Anwesenheit des Bilchs erkennen. Manchmal ist es einfacher einen Gartenschläfer zu hören, als ihn im Dunkeln zu Gesicht zu bekommen. Ganz typisch sind die Geräusche, die Gartenschläfer machen, wenn Sie miteinander kommunizieren. Das Pfeifen, Murmeln und Quieken ist im Sommerhalbjahr nachts in manchem Garten zu hören. Die typischen Geräusche des Gartenschläfers zum Nachhören: www.gartenschlaefer.de/geraeusche. Da heimisches Obst ganz oben auf dem Speiseplan der Gartenschläfer steht, finden sich immer wieder typische Fraßspuren in Apfel & Co. Auch an Schneckenhäusern kann man spezifische Fraßspuren erkennen.

Bis Ende Juni wird das Projekt Spurensuche Gartenschläfer“ in der Biodiversitätsausstellung der Stadt Mainz im Umweltladen in der Steingasse 3-9 vorgestellt. Maren Goschke, Kreisgruppensprecherin des BUND Mainz, hat ein Informations- und Mitmachvideo zum Gartenschläfer für Kinder produziert. Dieses findet man auf der Startseite des BUND Mainz: mainz.bund-rlp.de

Das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ wurde am 14. Mai 2020 als „Projekt der UN-Dekade für Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Jury lobt besonders, wie die Öffentlichkeit für diese kleine Tierart mitgenommen wird, durch Medienarbeit sowie durch zahlreiche Mitmachangebote. Gefördert wird das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und in Rheinland-Pfalz durch die Stiftung Natur und Umwelt aus Mitteln der Glücksspirale. Weitere Informationen zum Projekt in Rheinland-Pfalz: BUND Rheinland-Pfalz, www.bund-rlp.de/gartenschlaefer, Projektleiterin Ines Leonhardt, ines.leonhardt@bund-rlp.de

Freiwillige im BUND-Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ befestigen einen Spurtunnel (Foto: Sabine Yacoub)

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Neubeginn der Lebensmittelausgabe ab 26.Mai
Mainzer Tafel hat Gutscheinaktion erfolgreich abgeschlossen

Im Laufe der vergangenen Wochen konnten die Kunden der Mainzer Tafel nur eingeschränkt mit Gutscheinen und vorgepackten Konserventüten versorgt werden. Trotzdem ist Vorsitzender Dieter Hanspach froh darüber, wie gut diese Überbrückungsaktion gelaufen ist: „Dank der Spenden vieler Mainzer Bürger und Firmen ist diese Gutscheinaktion überhaupt erst möglich geworden und konnte mit zusätzlicher Unterstützung durch das Sozialdezernat der Stadt Mainz sowie der tatkräftigen Mithilfe vieler junger, hilfsbereiter Menschen von den Linken realisiert werden.“  
Notwendig geworden war diese vorübergehende Sonderform aufgrund der Fürsorgepflicht gegenüber ehrenamtlichen Mitarbeitern und bedürftigen Kunden: „Nur mit der raschen, vorübergehenden Schließung konnten wir für die Gesundheit aller Beteiligten garantieren und hatten ausreichend Zeit, mit einem neuen Konzept auf die gravierenden Einschränkungen zu reagieren.“

Ab 26.Mai erfolgt nun die Lebensmittelausgabe wieder an den üblichen Ausgabetagen (Dienstag bis Freitag). Allerdings müssen die Ausgabezeiten reduziert werden (jeweils 11:00 Uhr – 13:00 Uhr); außerdem können sich die Kunden dann noch nicht wöchentlich, sondern nur im 14tägigen Turnus bei der Tafel mit Lebensmitteln ergänzend versorgen. „Wir mussten wegen der gesundheitlichen Rahmenbedingungen alle Arbeitsabläufe modifizieren; dies reduziert zwangsläufig auch die Zahl der dann noch möglichen Kunden, die pro Ausgabetag versorgt werden können“ erläutert Dieter Hanspach.  

Aufgrund der beengten Räumlichkeiten in der Geschäfts- und Ausgabestelle der Mainzer Tafel wird schon bei der Annahme der Waren und dann bei der notwendigen Vorsortierung mehr Zeit und Aufwand erforderlich als bisher, weil nur weniger ehrenamtliche wegen der zwingend vorgeschriebenen Abstandsregelungen an jedem Tag mitarbeiten können. Daneben haben auch die Fahrerteams, die täglich bei den beteiligten Geschäften, Bäckereien, Bauernhöfen etc. die Lebensmittel abholen, zusätzliche hygienische Ausführungsbestimmungen zu beachten, die deutlich mehr Zeitaufwand erfordern.  

Um all diese Zeitverluste nicht auf dem Rücken der Kunden auszutragen, werden auch die Ausgabemodalitäten geändert: die aktiven Ehrenamtler der Mainzer Tafel packen in den kommenden Wochen die Lebensmittel so vor, dass der Kunde jeweils ein bereits vorsortiertes Lebensmittel-Gebinde direkt in seine Einkaufs-/Kühltaschen einpacken kann. Damit reduziert sich die Aufenthaltsdauer jedes Kunden an der Ausgabestelle deutlich, weil die zeit- und personalintensive Bedienung an den verschiedenen Theken (Brot-, Obst-, Gemüse, Kühltheke) entfällt. Gleichzeitig wird es dann kaum Kollisionen mit den aus gesundheitlichen Gründen vorgeschriebenen Mindestabständen geben.  

Für die einzelnen Abholtage gelten nach wie vor die bislang gültigen Tagesfarben der Tafel-Ausweise:(grün = Dienstag; weiß = Mittwoch, rot = Donnerstag, blau = Freitag). Abholberechtigt an diesen Tagen im Mai sind die entsprechenden Ausweise mit den geraden Endziffern (0, 2, 4, 6, 8); die Ausweise mit den ungeraden Endziffern (1, 3, 5, 7, 9) können dann in der ersten Juni-Woche zum Abholen kommen.

„Unser Vorstand ist sehr stolz darauf, dass wir mit unserem geänderten Konzept nunmehr in der Lage sind, den strengen Rahmenbedingungen gerecht zu werden und unserer Fürsorgepflicht nachkommen zu können“ erläutert Dieter Hanspach. Zur Absicherung wurde das neue Konzept auch dem Mainzer Gesundheitsamt vorgelegt. „Sobald wir aber im Alltag feststellen, dass wir irgendwo nachjustieren müssen, ändern wir selbstverständlich die entsprechende Stelle im Arbeitsablauf; deshalb ist auch an jedem Ausgabetag mindestens ein Mitglied aus unserem Vorstand in der Geschäftsstelle anwesend.“

Spendenkonto bei der Mainzer Volksbank
IBAN: DE 29 5519 0000 0505 6790 19



Termine der Woche

Freitag 22.05.2020
18:00 Uhr - online auf www.h45.tv
Was die Bundespolitik bewegt
Live-Talk
Mit der  so genannten Corona-Krise erleben wir eine Zeit, die uns alle vor  ungekannte Herausforderungen stellt – und das praktisch jeden Tag von  neuem. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der Zustand  der heimischen Wirtschaft: Im Spannungsfeld zwischen medizinisch  schützenden Maßnahmen und der Überlebensfähigkeit der Unternehmen  ergeben sich viele spannende Fragen.

Um diese  Fragen zu besprechen, haben wir die Bundestagsabgeordneten aus unserer  Region zu einer Talkrunde eingeladen. Zu Gast sind:
  • Tabea Rößner (Grüne)
  • Ursula Groden-Kranich (CDU)
  • Manuel Höferlin (FDP)
  • Jan Metzler (CDU)
  • Dr. Joe Weingarten (SPD)

Moderation:
  • Volker Pietzsch (Antenne Mainz)
  • Guido Augustin (Pressesprecher BVMW Rheinhessen-Nahe)
Unter  dem Titel „Was die Bundespolitik bewegt“ geht es einerseits um das  persönliche Erleben dieser Krise und die eigene Haltung zu den damit  verbundenen großen Fragen, andererseits aber auch um  die gelebte politische Verantwortung und den damit verbundenen  Gestaltungsrahmen, damit wir möglichst gut durch diese Zeit kommen.  Fragen an einzelne Abgeordnete oder die ganze Runde können Sie gerne  vorab schriftlich an horst.schneider@bvmw.de  eingereicht werden.

Konzerte, Shows und  Talkformate im „H45.tv – Kulturwohnzimmer“ der HALLE 45. Die neue Streaming-Plattform der beiden Mainzer Unternehmen Soundline Veranstaltungstechnik und der Halle 45 ist kostenfrei, finanziert sich rein über die Spenden der Zuschauer.

Donnerstag 28.05.2020
17:00 - 19:00 Uhr - online
PC-Sprechstunde online
Leider können wir Sie derzeit nicht persönlich im caritas-zentrum treffen und helfen. Aber wir versuchen Ihre Fragen online über eine Jitsi-Videokonferenz zu klären. Es besteht die Möglichkeit zu einem Einzelgespräch in einem eigenen Video-Chatraum.

Sie haben Fragen zu Ihrem Schreibprogramm, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung oder Präsentation? Sie wollen wissen, wie Sie im Internet am schnellsten etwas finden? Welche kostenlosen Programme es gibt? Bei solchen und ähnlichen Fragen helfen die
Ansprechpartner des „Neustadt im Netz“-Teams.
Sie erhalten Tipps und Hinweise, um mehr Selbstsicherheit bei der Alltagsarbeit am Computer zu bekommen.

Schicken Sie eine Mail an nin@mainz-neustadt.de und Sie erhalten von uns die Zugangsdaten zum Videotreff. Am besten nutzen Sie einen Computer mit Kamera und Mikrofon. Eine Nutzung über Tablet oder Smartphone ist möglich, erfordert aber die Installation der Jitsi-App. Alles Wissenwerte zu Jitsi finden Sie in diesem Tutorial

Alle Ankündigungen von Terminen, regelmäßigen Veranstaltungen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf dieser Seite


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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

    
(Archivfoto: Thomas Renth)
Pfitznerstraße soll wegen Antisemitismus umgewidmet werden
Die Umwidmung anstelle der Umbenennung hat einige Vorteile - zum Artikel


Neues Café in der Neustadt
Noch sind die Fenster abgeklebt und die Tür verschlossen, aber innen tut sich was: „George Mainz“ eröffnet nächste Woche in der Frauenlobstraße 51. Was euch dort außer Kaffee und Kuchen erwartet, erfahrt Ihr hier – zum Artikel


„U1“ eröffnet am Mainzer Hauptbahnhof
Neues Lokal im ehemaligen „Biertunnel“: Neben dem Kiosk am Bahnhof soll bald das „U1“ eröffnen. Doch was erwartet die Gäste? MERKURIST hat mit dem Inhaber gesprochen - zum Artikel

Acht Kisten Wein aus einem Keller im Kaiser-Wilhelm-Ring geklaut - zum Artikel

Foto: hbz/Michael Bahr
Mit dem Einkaufskorb durch die Bücherei
Einlasskontrolle per Einkaufskorb: Die Mainzer Bibliotheken öffnen wieder, der Besuch ist unter Einhaltung bestimmter Regeln möglich - zum Artikel

Foto: hbz/Kristina Schäfer
Liegeplätze in der Zollhafen-Marina begehrt
In Corona-Zeiten wird der Bootsurlaub beliebter. Detlev Höhne erlebt für den Zollhafen eine hohe Nachfrage nach Liegeplätzen. Und wie sieht es bei Bootsschulen und Tauchern aus? - zum Artikel


Aus Besitos am Bahnhof wird Wirtshaus „Zenz“
Neues Restaurant setzt auf „moderne Wirtshaus-Kultur“ - In den Räumen des ehemaligen Tapas-Restaurants „Besitos“ soll der Nachfolger bald eröffnen - zum Merkurist-Artikel - zum Sensor-Artikel


Die Wallaustraße wird ab August aufgehübscht
Die Vorbereitungen für ein weiteres Projekt im Rahmen des  Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt in der Mainzer Neustadt“  schreiten voran: die Aufwertung des Straßenraums Wallaustraße zwischen  Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring sowie eines Teilstücks des Emauswegs - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
    
Sachbeschädigungen von der Rheinallee bis zum Lessingplatz
Freitag,15.05.2020, 01:25 Uhr bis 01:40 Uhr

Bei der Polizei gehen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mehrere Notrufe ein, dass zwei stark alkoholisierte Personen auf dem Weg von der Rheinallee bis zum Lessingplatz Sachbeschädigungen begingen. Dabei sei eine Glasscheibe beschädigt sowie eine Glastonne und zwei Fahrräder umgeworfen worden. Die Fahrräder hätten die Beiden noch ein Stück mit sich gezogen. Weiterhin hätten die Personen bei einem geparkten PKW den Spiegel abgetreten und eine Delle verursacht. Die Beamten des Neustadtreviers werden durch mehrere Zeugen bis zum Lessingplatz geleitet. Dort soll sich einer der beiden Alkoholisierten aufhalten.

Es ist ein 16-jähriger junger Mann. Bei der zweiten Person habe es sich um eine junge Frau gehandelt. Diese ist jedoch nicht mehr vor Ort und kann auch nicht gefunden werden. Da der 16-jährige Verletzungen im Gesicht aufweist, wird ein Rettungswagen gerufen, der ihn in die Kinderabteilung eines Mainzer Krankenhauses bringt. Zuvor hatte sich der Jugendliche übergeben, war zusammengebrochen und versuchte die eingesetzten Kollegen zu provozieren. Die Mutter des 16-jährigen wurde verständigt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Eine Grußkarte mit eigenem Motiv verschicken? Kein Problem.

Welches Motiv es auch sein soll - Klicken Sie einfach die Bilder an, wählen Sie danach ein Foto aus Ihrer Sammlung aus und
schicken Sie es an die Person(en), die es erhalten sollen. Einzige Bedingung: Das Foto darf nicht mehr als 200 kB haben.


Tipps und Informationen

Fit für die Schule auch ohne Kita – wie können Eltern ihr Kind auf die Einschulung vorbereiten?

Kein Grund zur Sorge
Die meisten Kinder freuen sich auf den ersten Schultag. Viele Eltern aber werden von Ängsten geplagt. Ist das Kind selbständig genug? Kann es so lange stillsitzen? Kann es all den Anforderungen in der Schule gerecht werden? Auch wenn Eltern solche Bedenken schon immer hatten – in diesem Jahr werden sie durch die lange Kita-Schließung noch verstärkt. Denn alle Vorbereitungen auf die Schule, die sonst von den Fachkräften der Kitas und der Grundschule angeboten werden, fallen wegen des Corona-Virus aus. Trotzdem: Bloß keinen Stress! Es gibt keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Denn auch Sie können Ihr Kind gut auf die Einschulung vorbereiten – damit Eltern und Kinder dem ersten Schultag ohne „Bauchschmerzen“ entgegensehen können.

Lernen macht Spaß
Das Wichtigste, was Sie Ihrem Kind vermitteln sollten: Die Schule wird ein großer Spaß. Vergessen Sie das mit dem Ernst des Lebens - machen Sie Ihrem Kind Lust aufs Lernen. Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt schon mit dem Unterricht anfangen sollten. Zählen und Buchstaben malen – das lernen die ABC-Schützen in der ersten Klasse. Es hat keinen Sinn, Kindern da einen Vorsprung verschaffen zu wollen, am Ende langweilen sie sich noch in der Schule. Was Sie aber tun können: Sie können Ihrem Kind auf spielerischem Weg den Schulstart erleichtern.

Malen, zeichnen und kritzeln
Eine gute Vorbereitung zum Schreibenlernen ist das Malen. Beim Malen lernen Kinder, mit Stiften umzugehen, sie lernen, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, sie bekommen einen Blick auf Details und damit eine genauere Vorstellung von der Welt. Motivieren Sie Ihr Kind, Bilder zu malen – vielleicht für die Großeltern, die es jetzt schon länger nicht gesehen hat. Oder auch für Freunde oder die Nachbarin im Haus. Und: Loben Sie Ihr Kind für seine Meisterwerke. Jedes Bild ist schön, es gibt kein Besser oder Schlechter beim Malen. Auch Malbücher auszumalen, stärkt die Feinmotorik und bereitet Kinderhände auf das Schreiben vor.

Schneiden, kleben und werken
Nicht alle Kinder haben Lust zu malen. Gerade Jungs sind oft schwer dazu zu bewegen, einen Stift in die Hand zu nehmen. Zwingen Sie Ihr Kind nicht dazu. Es gibt noch andere Wege, um die Fingerfertigkeit zu schulen. Basteln Sie einfach mit Ihrem Kind. Auch der Umgang mit Schere und Klebstoff will gelernt sein. Falten Sie Papierflieger oder stellen Sie gemeinsam die Schultüte für den ersten Schultag her. Ob mit Holz, Pappe oder Stoffen – im Internet finden Sie tolle Bastel- und Werkanleitungen, die auch Jungs begeistern. Das gemeinsame Basteln wird Ihnen nicht nur viel Freude bereiten – es schult die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, Ausdauer zu haben und gemeinsam an einer Aufgabe zu arbeiten.

Lesen und erzählen
Nichts ist gemütlicher, als mit Mama und Papa zu kuscheln und spannende Geschichten zu hören. Doch Vorlesen macht nicht nur Spaß, es fördert die Sprachentwicklung und erweitert den Wortschatz. Und nicht nur das: Das Kind lernt zuzuhören, sich zu konzentrieren, es lernt, sich Details zu merken. Wichtig ist, dass Sie Fragen zum Text stellen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, lassen Sie es die Geschichte nacherzählen oder auch mal weitererzählen. Ermutigen Sie ihr Kind, sich selbst Geschichten auszudenken. So wecken sie seine Fantasie und die Freude am Erzählen. Ganz nebenbei stärken Sie die Bereitschaft, den Mund aufzumachen und sich später in der Schule am Unterricht zu beteiligen.

Lernen im Alltag
Noch wichtiger aber ist es, die Selbständigkeit Ihres Kindes zu fördern. Sich selbst die Schuhe binden und sich selbst anziehen können, das müssen Kinder können, um den Schulalltag zu meistern. Je flotter Kinder darin sind, umso besser. Gerade nach dem Sportunterricht kommt es darauf an, sich ohne zu trödeln alleine anziehen zu können. Lassen Sie Ihr Kind sein Butterbrot schmieren, das Mäppchen nach dem Malen wieder einräumen. Nehmen Sie ihm nicht alles ab, geben Sie ihm immer wieder neue Aufgaben. So fördern Sie die Selbständigkeit und auch das Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

Damit Ihr Kind sicher zur Schule kommt, sollten Sie es gut auf den Weg vorbereiten. Es sollte wissen, wie ein Zebrastreifen zu nutzen ist, sollte mit der Fußgängerampel vertraut sein und gewohnt sein, sich im Straßenverkehr zu bewegen. Kinder, die immer nur mit dem Auto gefahren werden, haben hier Nachholbedarf. Auch sollte es links und rechts unterscheiden können. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den Schulweg fest und gehen Sie den Weg vor der Einschulung mehrmals ab. Die Schulbesuche, die viele Kitas im Jahr vor der Einschulung machen, fallen in diesem Jahr leider aus. Vielleicht schauen Sie sich die Schule und den Schulhof zumindest von außen an und malen Sie sich mit dem Kind gemeinsam aus, wie es innen wohl aussieht.

Hygiene- und Abstandsregeln einüben
Vermutlich wird auch im August noch nicht alles wieder so sein wie früher. Es ist davon auszugehen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln, die vor einer Infektion mit Corona-Viren schützen sollen, dann immer noch gelten. Bereiten Sie daher Ihr Kind darauf vor, dass es eventuell auf dem Schulhof, in den Pausen, auf den Gängen einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss und üben Sie das Auf- und Absetzen der Maske. Im Unterricht selbst sind Masken aktuell nicht nötig. Besprechen Sie auch, dass es wahrscheinlich nicht direkt neben einem anderen Kind, sondern erst einmal alleine am Tisch sitzen wird. Das ist für Kinder schwer zu ertragen – versuchen Sie daher, die Vorteile herauszustellen: Man hat mehr Platz oder: Man wird vom Nachbarkind nicht gestört.

Da Händehygiene derzeit zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehört, üben Sie das richtige und regelmäßige Händewaschen. Je selbstverständlicher das für Ihr Kind ist, umso besser. Wie richtiges Händewaschen geht, ist auf einem Plakat zu sehen, das auf der Homepage der LZG unter www.lzg-rlp.de/de/corona-info.html heruntergeladen und über dem Waschbecken aufgehängt werden kann. Dass man beim Niesen nicht die Hand vor den Mund hält, sondern in die Armbeuge niest, und dass man genügend Abstand zu anderen Menschen hält – auch das muss Ihr Kind lernen. Ein Zollstock kann ihm helfen, sich die Entfernung von 1,5 Metern besser vorzustellen. Nutzen Sie die Zeit bis zu Einschulung, um all diese Maßnahmen immer wieder anzusprechen und einzuüben – und gehen Sie mit gutem Vorbild voran.

Auch wenn Ihnen aufgrund der Corona-Pandemie noch vieles zur ersten Schulzeit Ihres Kindes unklar ist, vermitteln Sie ihm Optimismus – damit es sich auf einen spannenden neuen Lebensabschnitt freuen kann!

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Plötzlich Vollzeitpapa: Kinder größter Stressfaktor in der Krise
42 Prozent der Väter im Corona-Alltag unter Strom – Job belastet nur 36 Prozent

Die Frau außer Haus in einem systemrelevanten Beruf, der Mann im Homeoffice plötzlich als Erzieher, Lehrer und Unterhalter für die Kinder gefragt: Die Corona-Krise hat vor allem bei Vätern zu einer Verschiebung der Stressfaktoren geführt. Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, steht bei Männern jetzt nicht mehr der Job, sondern der Nachwuchs ganz oben auf der Stress-Skala: 42 Prozent aller befragten Väter mit Kindern unter 18 Jahren geben aktuell an, wegen deren Erziehung und Betreuung unter Druck zu stehen. Die Ausbildung oder den Beruf empfinden hingegen nur noch rund ein Drittel der Väter (36 Prozent) als Stressfaktor.  

Vor der Corona-Krise war es genau umgekehrt: Da gab fast die Hälfte aller Väter (47 Prozent) an, hohen Belastungen bei der Arbeit ausgesetzt zu sein. Nur ein Drittel stand seinerzeit wegen der Erziehung der Kinder unter dauerhaftem Druck. Die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen dürfte also vor allem für diejenigen Väter eine Erleichterung sein, die wegen Kurzarbeit oder im Homeoffice vollständig zu Hause sind, denn für sie ist diese aktivere Vaterrolle komplett neu. Sie sind nun plötzlich Vollzeitpapa und waren es bislang nicht gewohnt, neben der Arbeit auch noch die Kinder zu versorgen.  

Auf die Gewichtung der Stressfaktoren bei Müttern hat die Krise hingegen weniger eingewirkt: Für die Hälfte von ihnen ist nach wie vor die Kindererziehung die größte Belastung im Alltag, und ein Drittel steht nach wie vor beruflich unter Strom. Die Umfrage zeigt aber auch, dass die täglichen Aufgaben und Sorgen im Corona-Alltag Mütter insgesamt mehr belasten als Väter. Während derzeit rund jede zweite Frau (44 Prozent) sehr häufig bis häufig unter Stress steht, ist es bei den Männern hingegen jeder Dritte (32 Prozent). Weitere große Stressfaktoren neben Kinderbetreuung und Beruf sind die Arbeitsbelastung im Haushalt, Konflikte in der Familie, finanzielle Sorgen sowie die Ansprüche von Lehrern und Erziehern. Eine zusätzliche Belastung ist nun auch die Sorge, dass sich ein Familienmitglied mit dem Corona-Virus infizieren könnte. Das befürchten 35 Prozent der Mütter und 25 Prozent der Väter.  

Um den Stress in der Krise zu reduzieren, wünschen sich gleichermaßen rund die Hälfte der Mütter und Väter zusätzliche finanzielle Unterstützung, beispielsweise durch mehr Kindergeld. 37 Prozent der Eltern hoffen auf flexiblere Arbeitsbedingungen etwa mit Blick auf die Arbeitszeit. Jede zweite Mutter und jeder vierte Vater wünschen sich außerdem mehr Unterstützung im Haushalt. 37 Prozent der Mütter reicht darüber hinaus die Hilfe ihres Partners bei der Betreuung und Erziehung der Kinder nicht aus. Sie wünschen sich in dieser Hinsicht noch mehr Unterstützung. Jeder vierten Frau würde es darüber hinaus helfen, wenn sie mehr Anerkennung von ihrem Partner bekäme.  

Damit Stress nicht krank macht, müssen Phasen der Anspannung und Entspannung im Gleichgewicht stehen. Ein Warnsignal ist etwa, wenn Menschen die Fähigkeit zur Regeneration verlieren, sich beispielsweise nicht mehr erholen können. Aus Angst, sich angreifbar zu machen und den Job zu verlieren, vermeiden gerade Eltern häufig das Gespräch mit Vorgesetzten, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und somit auch um Stressreduktion geht. Solche Aussprachen sind aber vor allem in Krisensituationen enorm wichtig und der erste wichtige Schritt zu einer Lösung.
Angebote zur Stressreduktion

è KKH Stressbewältigung und Entspannung: kkh.de/leistungen/stress-entspannung

Rentenversicherung schickt Versicherungsnummer zu
Wichtige Post für Berufsstarter

Viele junge Menschen bekommen jetzt zum ersten Mal Post von der Deutschen Rentenversicherung. Denn sie beginnen im Sommer eine Ausbildung oder ein duales Studium.

Versicherungsnummer gilt ein Leben lang
Mit diesem Brief erhalten sie ihren Sozialversicherungsausweis zusammen mit ihrer persönlichen Versicherungsnummer. Diese gilt ein Leben lang. Deshalb ist es wichtig, alle Daten genau zu überprüfen und das Dokument sorgfältig aufzubewahren. Sind die Angaben darin nicht korrekt, muss man dies der Rentenversicherung mitteilen. Auch wer mehrere Versicherungsnummern hat, muss dies melden. Das ist wichtig, denn über die Versicherungsnummer werden alle Beschäftigungszeiten im Rentenkonto festgehalten. Und daraus wird später die Rente berechnet.

Sozialversicherungsausweis kommt automatisch
Den Sozialversicherungsausweis brauchen Berufsanfänger nicht selbst zu beantragen, er wird automatisch zugesandt.

Was tun bei Verlust oder Arbeitgeberwechsel?
Wer den Sozialversicherungsausweis verliert, kann bei seinem Rentenversicherungsträger oder seiner Krankenkasse einen neuen beantragen. Wer den Arbeitgeber wechselt, muss den Sozialversicherungsausweis dem neuen Arbeitgeber vorlegen.

Mehr Tipps zum Start ins Berufsleben gibt es auf www.rentenblicker.de

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rhein-land-Pfalz, über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.drv-rlp.de

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Mehr als 1.800 Shops, die bei Gooding mitmachen, zahlen nach dem Einkauf eine Prämie an uns. Gerade in dieser Zeit hilft uns das sehr!

Mit den richtigen Anbietern wirkt Ihr Online-Einkauf dabei nachhaltig:

Unterstützen Sie beispielsweise Restaurants vor Ort mit einer Essensbestellung über Lieferando oder lassen Sie den örtlichen REWE Supermarkt liefern. Ihr Einkauf auf Etsy unterstützt Kleinunternehmer und jede Bestellung bei OTTO hilft beim Aufbau eines Onlinehandels zu fairen Arbeitsbedingungen in Deutschland.

Vielen Dank!  ­   ­ ­ ­   ­ ­ ­          ­ ­ ­

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