828 vom 29.05.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 828 vom 29.05.2020

Verkündigung mit Live-Musik in St. Bonifaz
St. Bonifaz wird wieder aktiv

Erfreulicherweise sind die Tage und Wochen vorbei, in denen öffentliche Gottesdienste aus guten Gründen nicht möglich waren“ so Pater Johannes OP, Pfarrer der Gemeinde von St.Bonifaz. Allerdings vermissen viele Besucher immer mehr die Möglichkeit, aktiv singend mitzuwirken oder sich wenigstens von Kirchenmusik meditativ begleiten zu lassen. Dies lässt sich so aus vielfältiger Resonanz zusammenfassen.

Dabei ist St.Bonifaz immer auch ein Ort voll von Musik“ stellt der Dominikaner fest. „Wir haben reichlich Potential an kirchenmusikalischer Begleitung und im Verlaufe eines Jahres zusätzlich sogar mehr als ein Dutzend (Gast-)Konzerte in der Kirche.“ Wichtig sei dabei für ihn auch der live-Charakter, der eine, für die Pastorale wichtige Verbindung von Ort, Musik, liturgischem Geschehen und persönlicher Anteilnahme schafft. Er könne den webbasierten musikalischen Ersatzversuchen dieser Tage durchaus etwas abgewinnen, aber diesen fehle dann doch ein wenig die emotionale Unmittelbarkeit sowie auch die sich daraus ergebende persönliche Bewegung und Begegnung.

Pfarrer P. Johannes OP freut sich schon auf Kirchenmusik live!

Aus diesem Grund verbindet St.Bonifaz ab der ersten Juni-Woche wieder die Verkündigung direkt mit der Live-Musik. Bereits am Dienstag, den 2.Juni findet dort um 19:00 Uhr die „mainzer orgel komplet“ statt, die –neben einem geistlichen Impuls– durch einen Dominikaner der Orgelmusik breiten Raum gibt. Im Mittelpunkt steht dabei die Orgelsymphonie Nr.10, op.73 von C. M. Widor, die von zwei Bach-Werken flankiert wird. Die große Orgel in St. Bonifaz mit ihren 43 Registern erweist sich seit einem Jahr –dank der aufwändigen Generalsanierung– zunehmend als ein Musikinstrument, auf dem sich auch ein sehr breites Spektrum von Kompositionen über mehrere Jahrhunderte äußerst differenziert darbieten lässt.

Auch beim Abendgottesdienst am Sonntag, 7.Juni um 18:00 Uhr unterstützt die Orgelmusik die Verkündigung. Diesmal konzentriert sich der Orgelpart ausschließlich auf barocke Musik aus Frankreich. Organist Lukas Adams hat dafür die "Messe pour Orgue“ aus dem Livre d’orgue von Nicolas de Grigny ausgewählt, die als musikalischer Rahmen die Liturgie mit prägen wird.

Selbstverständlich wird seitens der Pfarrei darauf geachtet, dass der übliche Standard an Hygiene-Regeln auch an diesen Gottesdienstterminen mit Musik entsprechende Beachtung findet: „St.Bonifaz ist ausreichend groß, um die erforderlichen Sitzabstände garantieren zu können und verfügt auch über eine separate Ein-/Ausgangslösung.“ Dies hat sich –laut P. Johannes– schon bei den bisherigen Gottesdiensten bewährt und stellt auch bei den zusätzlichen Musikangeboten kein Problem dar. „In der internen Diskussion und Planung befassen wir uns sogar schon wieder mit der Vorbereitung gesungener Beiträge und prüfen die notwendigen Rahmenbedingungen.“


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Diese Mini-Demonstranten entdeckte Reyhaneh Eghbal, Redakteurin des Mainzer Neustadt-Anzeigers, am Kaisertor. Gebastelt wurden sie vom Verein "Kollektiv guter Dinge e. V." Dazu gibt es folgenden Anhang:

Auch so geht Widerstand!
Die Corona-Zeit verlangt uns einiges ab. Nicht nur können wir unsere Familie und Freund*innen nicht mehr besuchen oder unserer Arbeit nachgehen, auch können wir nicht mehr wie gewohnt zusammen demonstrieren, um auf poitische und soziale Missstände aufmerksam zu machen.

Wie soll man die Zustände für Schutzsuchende auf den griechischen Inseln anprangem, wenn nicht lautstark auf den Straßen? Wie darauf hinweisen, dass horrende Mietpreise gerade jetzt Menschen vor existenzbedrohende Krisen stellen, ohne dabei Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus zu missachten? Wie verdeutlichen, dass das gesellschaftliche Interesse an einer sofortigen Wende der Klimapolitik auch dann nicht abflacht, wenn eine Pandemie uns in Atem hält? Die sozialen Fragen, die schon vor dem Einsetzen der Schutzmalnahmen gestellt werden mussten, sind noch immer aktuell und dürfen weder ignoriert noch vertagt werden.

Neue Wege sind gefragt, unsere Anliegen auf die Straße zu tragen, ohne uns dabei selbst in großen Menschenmengen zusammenzufinden. Das Kollektiv guter Dinge ruft daher dazu auf: Schickt eure kleinen Stellvertreter*innen für euch auf die Straße!
Formuliert eure Forderungen und gebt sie eurem Mini-Me mit zur Mini-Demo!

Bleibt sichtbar, ohne euch zu versammeln!

Das Nähwerk ist wieder geöffnet: Selbstgefertigte Mund-Nasen-Masken erhältlich

Seit dem 25. Mai ist das Nähwerk der gpe gGmbH in der Kaiserstraße 32 wieder für den regulären Kundenverkehr geöffnet. Hier können jetzt selbstgenähte Mund-Nasen-Masken erworben werden. Sie sind aus Baumwollstoffen in vielen Farben und Mustern gefertigt, haben eine Einstecktasche für zusätzliche Filter, sind äußerst angenehm zu tragen, mit weichen Gummibändern am Kopf zu befestigen und bei 60 °C problemlos zu waschen.

Das Nähwerk ist eine Abteilung des ServiceCenters der gpe, einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Hier arbeiteten bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie bis zu 17 Menschen mit meist psychischer Beeinträchtigung zusammen mit Fachanleiterinnen. Nach Abschluss der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Rahmen von Covid 19 können derzeit bis zu fünf Werkstattbeschäftigte in den Räumen unterkommen.

Während der Schließung der Werkstätten hatten Angestellte der gpe Behelfsmasken für verschiedene soziale Einrichtungen und die Mitarbeitenden der gpe angefertigt. Jetzt läuft die Produktion für die reguläre Kundschaft weiter. Auch die anderen Dienstleistungen des Nähwerks werden wieder angeboten, etwa Änderungen, Maßanfertigungen und die Herstellung von Kleinserien. Außerdem gibt es Taschen, Deko-Artikel, Kinderkleidung und viele andere schöne selbstgemachte Dinge zu kaufen.

Das Nähwerk:
Kaiserstraße 32, 55116 Mainz

Öffnungszeiten:
Mo – Do 8.00 – 12.00 und 12.45 – 16.00 Uhr
Fr 8.00 – 12.30 und 13.15 – 14.00 Uhr
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Die gute Tat: Tolle Sachspende von Vietnamesen in Deutschland
6.250 Schutz-Masken für die Mainzer Tafel - Großzügige Spende der vietnamesischen Gemeinschaft in Deutschland

Jeder ehrenamtliche Tafelmitarbeiter muss genauso wie die Tafel-Kunden selbst bei der Warenausgabe und -übernahme die Verpflichtung zur Nasen-Mund-Maske beachten: „Für uns ist diese Vorschrift – so Vorsitzender Dieter Hanspach – eine echte Herausforderung, weil wir viele ältere ehrenamtliche Mitarbeiter und noch mehr bedürftige Kunden haben, die es entsprechend auszustatten gilt.“

Eine erste große Entlastung brachte hier die Idee der vietnamesischen Gemeinschaft in Deutschland: Zum 45jährigen Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Vietnam und Deutschland spendeten 116 einzelne Familien, Personen, Vereine und Unternehmer der vietnamesischen Gemeinschaft in Deutschland und konnten so insgesamt 100.000 Nasen-Mund-Masken aus Vietnam beschaffen. Mit Unterstützung der Vietnam Airlines wurden diese Masken kostenfrei nach Deutschland transportiert und dann in den 16 Bundesländern auf verschiedene sozial tätige Organisationen verteilt. Das rheinland-pfälzische Innenministerium hatte dafür die Mainzer Tafel vorgeschlagen.

Die Masken wurden in Mainz stellvertretend für die vietnamesische Gemeinschaft in Deutschland von Frau Bui Thu Minh und Herrn Frank Dinh Truong, die als selbständige Geschäftsleute tätig sind und eigens aus Berlin angereist waren, an die Mainzer Tafel übergeben. Zusätzlich beteiligten sich auch die Herren Dr. Kambiz Ghawami und Mehdi Jafari Gorzini am Übergabetermin, weil ihre Organisation, der World University Service an dieser Aktion vermittelnd beteiligt war.

In seiner Dankesrede würdigte Dieter Hanspach diese außergewöhnliche Spende und bat darum, seinen tief empfundenen Dank aus der Mainzer Tafel in die gesamte Gemeinschaft der Vietnamesen in Deutschland weiterzutragen: „Diese Aktion ist für mich ein besonderer Ausdruck dafür, dass sich die Vietnamesische Gemeinschaft nicht nur wohlfühlt in Deutschland, sondern auch aktiv in hiesigen sozialen Dimensionen mitdenkt und dann auch zum Wohle der schwächer Gestellten handelt. Ein schönes Zeichen für gelebte Gemeinsamkeit gerade in diesen Krisentagen!“ Die gespendeten Masken kämen lt. Dieter Hanspach genau zum richtigen Zeitpunkt und würden jetzt sehr schnell eingesetzt werden, weil die Mainzer Tafel wieder zur regelhaften Lebensmittelausgabe übergegangen ist und deshalb die Masken unmittelbar für den damit verbundenen Kontakt auf beiden Seiten benötigt werden.

Spendenkonto bei der Mainzer Volksbank
I BAN: DE 29 5519 0000 0505 6790 19

In Vertretung für alle Spender der Gemeinschaft der Vietnamesen in Deutschland überreichen Bui Thu Minh (2.v.rechts) und Frank Dinh Truong (2.v.links) in Anwesenheit von Dr. Kambiz Ghawami (rechts) und Mehdi Jafari Gorzini (links) von der vermittelnden Organisation World University Service die Masken an Dieter Hanspach von der Mainzer Tafel (Mitte)  -  Foto: TAFELWS


Termine der Woche

Freitag 29.05.2020
20:15 Uhr - online auf www.h45.tv
THE RON LEMONS featuring Andreas Kümmert
Live-Konzert

Sie  waren im Sommer 2016 schon auf Deutschlands Bühnen unterwegs.  Dieses Jahr kommen sie als „The Ron Lemons“ mit Andi (vocal and  guitars), Tobias (guitar), Ulli (drums) and Asbjörn (bass) zurück.

Aus der  „Backband“ zum neuen Projekt. Gemeinsam mit Andreas Kümmert kommen sie  jetzt auf die Bühnen der Nation -  als „The Ron Lemons“. Natürlich mit  Frontmann Andreas Kümmert, der ehemalige Voice-of-Germany  Sieger, der mit seiner unverkennbaren Stimme das Publikum begeistert  und das „Nebenprojekt“ sichtlich genießt, wenn seine Person mal ein  wenig aus dem Vordergrund rückt. Gemeinsam widmen sie sich dem Sound der  Sechziger- und Siebzigerjahre, als Künstler wie  The Rolling Stones, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Cream oder Joe Cocker  die Rock-Musik noch lebten. The Ron Lemons leben für diese Art von Musik  und nehmen die Besucher an den Bildschirmen gerne mit auf eine Reise  zurück zu den Wurzeln.


Konzerte, Shows und  Talkformate im „H45.tv – Kulturwohnzimmer“ der HALLE 45. Die neue Streaming-Plattform der beiden Mainzer Unternehmen Soundline Veranstaltungstechnik und der Halle 45 ist kostenfrei, finanziert sich rein über die Spenden der Zuschauer.

Montag 01.06.2020
11:00 Uhr - online
ZOOM – GOTTESDIENST
Was ist das denn? Eine Andacht im virtuellen Raum.

Wir treffen uns ca. alle 2-3 Wochen morgens um 11 Uhr und feiern Gottesdienst – nicht in einer Kirche – sondern jede/r in seinem/ihrem Wohnzimmer, Esszimmer, Balkon, Garten, oder Arbeitszimmer, aber zumindest von Angesicht zu Angesicht.
Wir können uns sehen und miteinander sprechen, wir können zusammen beten, gemeinsam mit Kantor/Kantorin singen und das Wort Gottes hören.

Wir nutzen dazu ein Programm, mit dem man eigentlich Videokonferenzen abhält: ZOOM.
Was brauchen Sie, um dabei zu sein?
Einen Computer, ein Tablet oder Smartphone. Wenn Sie eine Kamera am Computer haben, wäre das gut – dann können alle Teilnehmenden Sie sehen. Aber auch ohne Kamera klappt das – und Sie sehen alle, die am Gottesdienst teilnehmen.

Und was müssen Sie tun, um dabei zu sein?
Nicht viel: Sie müssen kein Computer-Genie sein und auch kein Programm auf ihrem Computer installieren.
Sie melden sich bis samstags um 12 Uhr bei Pfarrerin Eva Lemaire (eva.lemaire@ekhn.de) und bekommen dann einen Link-Zugang und ein Passwort. Mit diesem können sich damit am kommenden Sonntag um 11 Uhr einwählen.
Wenn Sie daran interessiert sind oder erinnert werden wollen, dann melden Sie sich für den Zoom-E-Mail-Verteiler bei Pfarrerin Eva Lemaire an.

Weitere ZOOM-Gottesdienste sonntags, 14. und 28. Juni 2020

Mainzer Autokino-Gottesdienst an Pfingstmontag
    
Unter dem Motto „Nix wie raus!“ gibt es an Pfingstmontag, dem 1. Juni, um 11 Uhr einen großen Autokino-Gottesdienst auf dem Mainzer Messegelände. Da Gottesdienste derzeit nur mit strengen Abstands- und Hygienevorschriften in den Kirchen möglich sind, geht das Evangelische Dekanat innovative Wege. Live-Musik, Live-Predigt und eine Live-Überraschung erwarten die Besucher.

Wir feiern einen Gottesdienst wie ihn Mainz noch nie erlebt hat! Mit Abstand im Auto und doch gemeinsam in der Freiheit des Geistes verbunden“, verspricht Dekan Andreas Klodt begeistert. Denn Pfingsten ist das Fest der Gemeinschaft und der Verständigung. Pfingsten verbindet alle Menschen miteinander und ist der Geburtstag der Kirche. An Pfingsten erinnern sich Christen daran, wie den Jüngern Jesu durch den Geist Gottes ermöglicht wurde, die frohe Botschaft in allen Sprachen verständlich weiterzugeben.

Dekan Klodt hält die Predigt. Viele – auch virtuell mitwirkende – Menschen aus den Gemeinden und die Evangelische Jugend sind mit dabei. Für Live-Musik auf der Bühne sorgt eine Gospel-Band. Und auch das Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht. Da alle Gottesdienstbesucher in ihren Autos sitzen bleiben, darf aus voller Kehle mitgesungen werden. Die Liedtexte werden, wie alles, was sich auf der Bühne abspielt, auf die fast 200 Quadratmeter großen LED-Leinwand übertragen.

Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht nötig. Die Zufahrt zum Gelände des Autokinos kann nur im PKW erfolgen, der auch während der Veranstaltung nicht verlassen werden darf. Pro PKW ist die maximal zulässige Sitzplatzanzahl erlaubt. Die Personen dürfen maximal aus zwei Haushalten kommen.

Dienstag 02.06.2020
20:15 Uhr - online auf www.h45.tv
LITERARISCHES QUARTETT
Live-Talk und Literatur-Diskussion
Am 2.  Juni gibt es die in dieser Spielzeit vierte Ausgabe des theatralen  Literaturtalks des Staatstheaters Mainz: Nach der letzten virtuellen  Spezialausgabe zu Literatur in Corona-Zeiten gehen  wir neue virtuelle Wege: Wir werden live ausgestrahlt vom Mainzer H45TV  aus der Halle 45.
Diesmal  werden wieder vier jüngst erschienene Bücher besprochen. Und wie im  gleichnamigen Fernsehformat geht es hierbei schlicht um Worte, Worte,  Worte – Streitgespräch inklusive.
Klaus  Köhler, der spiritus rector des Formates, und Boris C. Motzki  (Moderation) empfangen diesmal die Mainzer Verlegerin Donata Kinzelbach  und den Darmstädter Satiriker Heinz-Maria Lavendel, die  ausgewählten Bücher entführen uns von Algerien nach Norwegen mit  ungeahnten Zwischenstopps…
Seien Sie dabei, wenn es am Ende diesmal bei H45TV wieder heißt: Wir sehen betroffen / den Vorhang zu / und alle Fragen offen.

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Mittwoch 03.06.2020
10:00 – 11:00 Uhr - Frauenlobplatz
Ich bewege mich – Mir geht es gut!
Fit und bewegt für Alt und Jung – jeden Mittwoch, bei jedem Wetter – kostenfrei  -  Plakat

20:15 Uhr - online auf www.h45.tv
KONEKT-Talk
Live-Talk
Nach der  Absage der 5. KONEKT Rhein-Main heißt es auch für die erfolgreiche  Unternehmermesse KONEKT Deutschland, die in diesem Jahr um drei weitere  Städte und Regionen gewachsen wäre, umdenken.  Ein Format, das mehr als jede vergleichbare Unternehmermesse auf die  persönlichen Beziehungen baut, weiß derzeit nicht, ob diese „von  Mensch-zu-Mensch“ Begegnungen in dem bekannten Rahmen dieses Jahr noch  möglich sein wird.
So kommt  es am 3. Juni zum 1. KONEKT-Talk mit einem spannenden Panel aus  Unternehmern, die der KONEKT bisher ihr Gesicht gegeben haben. Natürlich  wird es auch um die Frage, wie wird die Wirtschaft  mit der Situation fertig, ganz besonders aber um die Erfahrungen und  die persönlichen Gedanken und Geschichten der Talkrunde gehen und wie  sie mit der derzeitigen fragilen Situation umgehen.

Konzerte, Shows und  Talkformate im „H45.tv – Kulturwohnzimmer“ der HALLE 45. Die neue Streaming-Plattform der beiden Mainzer Unternehmen Soundline Veranstaltungstechnik und der Halle 45 ist kostenfrei, finanziert sich rein über die Spenden der Zuschauer.

Donnerstag 04.06.2020
20:15 Uhr - online auf www.h45.tv
Frank Fischer
Live-Comedy
„MESCHUGGE“
me|schug|ge (hebr.-jidd.) ugs. für verrückt. Das steht zumindest im Duden. Falls Sie sich jetzt fragen, wer oder was denn verrückt ist – kleiner Tipp: Schalten Sie mal die Nachrichten ein. Oder fahren Sie mit dem Zug, laufen Sie durch die Fußgängerzone, den Supermarkt oder setzen Sie sich ins Café. Denn egal ob Trump, Putin oder die Frau vor Ihnen an der Kasse – ständig hat man den Eindruck, von Menschen umgeben zu sein, bei denen im Kopf nicht alles ganz rund läuft.
Frank Fischer hat sie alle beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kommt er ins Gespräch mit schwer verständlichen Sachsen, hessischen Nazis und einer schwäbischen Frauen-Reisegruppe. Er berichtet über ungewöhnliche Menschen, verrückte Situationen und gibt nebenbei wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt für sich und andere zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen kann.
Stellt sich abschließend nur noch die Frage: Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind wir am Ende vielleicht selbst meschugge?
Ausgezeichnet mit 20 Kabarettpreisen

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Alle Ankündigungen von Terminen, regelmäßigen Veranstaltungen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf dieser Seite



Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
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„Zu verkaufen“ – Kult-Metzger Peter Leussler sucht Nachfolger
Peter Leussler will seinen Imbiss „Metzgerei beim Peter“ am Sömmerringplatz loswerden. Was dahinter steckt - zum Merkurist-Artikel - zum AZ-Artikel


„Echt Meenz“ am Hauptbahnhof: Eröffnungstermin steht fest
Anfang August soll es endlich soweit sein - Lieferservice soll auch nach der Corona-Krise bleiben - zum Artikel

Foto: schemmi  / pixelio.de
Corona macht Mainzer „Bine“ flügellahm
Das kostenlose Bildungsnetzwerk bietet Hausaufgabenbetreuung digital und vor Ort im Neustadtzentrum an. Allerdings erreichen die Ehrenamtlichen nur einen Bruchteil der Kinder - zum Artikel

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Neustadt-SPD kritisiert Planungen für Caponniere-Rheinufer: Zu wenig Grünfläche
Pressemitteilung der Neustadt-SPD vom 26.05.2020

Die SPD in der Mainzer Neustadt begrüßt grundsätzlich die Aufwertung des Rheinufers rund um die Caponniere. Diese soll im Rahmen der Sozialen Stadt realisiert werden. Allerdings sei der mittlerweile vorliegende überarbeitete Planungsentwurf nicht weitgehend genug: "Leider wird hier die Chance vertan, mit einem großen Wurf das Rheinufer massiv aufzuwerten", machen Erik Donner, Vorsitzender der Neustadt-SPD, und Carolin Oldenstein, SPD-Ortsbeiratsmitglied, deutlich. "Insgesamt nur sieben Bäume mehr, kaum zusätzliche Grünfläche, etwas mehr Barrierefreiheit und Autos weg - man hat leider den Eindruck, dass bei den Planungen auf halber Strecke halt gemacht worden ist."

Aus Sicht der Neustadt-SPD sollte das Pflaster zwischen der Caponniere und dem Spielplatz am Rhein mit Ausnahme für die Wege nahezu vollständig entfernt und durch Grünfläche, die zum Verweilen und Entspannen einlädt, ersetzt werden. Ebenso sei es denkbar, im Bereich zwischen Caponniere und Rheintreppe zwei weitere Bäume zu pflanzen, die der Rheintreppe und den Sitzgelegenheiten an der Caponniere Schatten spenden. Dadurch würde auch das Aufheizen dieser gepflasterten Fläche im Sommer reduziert werden.

Für die Sozialdemokratie in der Mainzer Neustadt spiele der Denkmalschutz eine wichtige Rolle, so Donner und Oldenstein, allerdings dürfe dieser bei einer so wichtigen Umgestaltung nicht der bestimmende Faktor sein. Nicht zuletzt mit Blick auf die Bekämpfung des Klimawandels müsse stadtplanerisch deutlich mutiger agiert werden.

(Foto: Harald Kaster)
Mehr Grün, weniger Parkplätze für die Mainzer Neustadt     
Die geplante Neugestaltung des Rheinufers rund um die  Caponniere sorgt für Ärger. Ortsbeiratsmitglied Karsten Lange kritisiert  das Vorgehen der Stadt als „absolut stillos“ - zum Artikel


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Pizzadieb
Dienstag, 26.05.2020, 20 Uhr

Am Abend wird der Polizei ein Diebstahl aus einem Pizzalieferantenauto in der Rheinallee gemeldet. Demnach stellt ein 53-Jähriger Mann seinen Lieferwagen unverschlossen ab, um einem Kunden in der Nähe Pizza auszuliefern. Ein unbekannter Täter öffnet dann die Fahrertür des Wagens und entwendet sowohl die dort befindliche Geldbörse als auch drei Pizzen. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: - Ca. 16-18 Jahre alt - Ca. 1, 70 m groß - Schwarze Haare, schwarzer Bart - Grauer Sportanzug Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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Tipps und Informationen

Stress, Angst, Trauer: Immer mehr Menschen mit Depressionen
Anstieg in Rheinland-Pfalz um 32 Prozent – Rund jeder Achte betroffen

Isolation, Streit in der Familie, Existenzängste durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Insolvenz: In der Corona-Krise haben Menschen besonders stark mit psychischen Problemen zu kämpfen. Was sich durch die Pandemie jetzt noch einmal zuspitzt, ist bereits seit Jahren ein ernstzunehmendes Problem. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse leiden in Rheinland-Pfalz immer mehr Menschen an Depressionen: 2018 haben Ärzte bei rund 10.500 KKH-Versicherten zwischen Eifel und Rhein eine depressive Episode diagnostiziert. Gegenüber 2008 bedeutet das ein Plus von knapp 32 Prozent. In anderen Bundesländern ist die Lage noch kritischer: In Sachsen-Anhalt etwa registriert die KKH den größten Anstieg von mehr als 66 Prozent. Bundesweit ist die Zahl der Betroffenen um fast 40 Prozent auf rund 220.000 geklettert.

Mittlerweile ist jeder Achte in Rheinland-Pfalz an einer Depression erkrankt. Vor allem Frauen sind gefährdet, denn sie sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Allerdings verzeichnet die KKH bei den Männern einen etwa doppelt so großen Anstieg als bei den Frauen. Darüber hinaus erhalten immer mehr Versicherte in Rheinland-Pfalz ein Rezept über ein Antidepressivum: 2018 haben Ärzte jedem Elften ein solches Medikament verschrieben. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Plus von knapp 19 Prozent (Bundesdurchschnitt: rund 26 Prozent).

Die Ursachen für eine Depression sind vielfältig. Neben genetischen und neurobiologischen Faktoren können traumatische Erlebnisse wie Gewalt und Missbrauch, Krisen wie Jobverlust und Trennungen oder schwere Krankheiten eine Rolle spielen. Die Betroffenen fühlen sich extrem niedergeschlagen, sind erschöpft und antriebslos, verlieren ihre Interessen und können darüber hinaus von Schlaflosigkeit, Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und Konzentrationsstörungen geplagt sein.

Bei Männern zeigen sich Depressionen oftmals anders als bei Frauen, deshalb werden sie häufig nicht gleich erkannt. Depressive Männer sind eher gereizt und neigen zu Aggressionen, wohingegen bei Frauen Erschöpfung und Traurigkeit im Vordergrund stehen. Männer geben darüber hinaus meist berufliche Konflikte als Grund für depressive Stimmungen an. Bei Frauen spielen eher familiäre oder gesundheitliche Probleme eine Rolle. Männern fällt es zudem häufig schwer, über seelische Leiden zu sprechen, meist aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungen an sie. Frauen fühlen sich in der Regel stärker belastet und suchen schneller nach Hilfe. „Eine Depression ist eine schwere Krankheit, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Deshalb muss sie so früh wie möglich behandelt werden“, betont Heinz-Jürgen Friedrich vom KKH-Serviceteam in Mainz. Bei einem Verdacht führt der erste Weg zum Hausarzt. Er überweist dann an einen Psychiater oder einen Psychotherapeuten.  

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