830 vom 12.06.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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GIB-Ausgaben
Ausgabe 830 vom 12.06.2020

Neues über we-care-Mainz
Das  we-care-Mainz Projekt des Trägers Caritas, Beratungs- und Jugendhilfezentrum St. Nikolaus (Lotharstr. 11-13) ist im Januar 2020 gestartet und wird durch das Jobcenter Mainz und die Stadt Mainz finanziert. Es unterstützt „schwer  erreichbare“ Jugendliche und junge Menschen im Alter von 15-25 Jahren, die nicht oder nicht mehr vom Hilfesystem profitieren. Das Projekt we-care-Mainz verbindet die aufsuchende Sozialarbeit und intensive Einzelfallhilfe mit den schon bestehenden Hilfsangeboten  der gesamten Stadt Mainz.

Aktuell
bieten die Mitarbeiter*ìnnen täglich Telefonsprechstunden an:
montags bis freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Tel. 06131 90746-23.

Langfristig wird das Team durch aufsuchende Arbeit in den Stadtteilen u.a. mit einem Beraterbus sowie in Kooperation mit  dem Streetwork-Team der Stadt Mainz Jugendliche und junge Menschen niedrigschwellig ansprechen, beraten und stabilisieren.
Die intensive Einzelfallhilfe, die auch die Möglichkeit einer psychologischen Beratung und Diagnostik enthält, wird individuell an die einzelnen jungen Menschen angepasst

Flyer des Projektes - bitte anklicken

Sporthalle Feldbergschule: Sichtbare Baufortschritte
Nächtliche Montage von Stahlbetonträgern /  Sperrung der Rheinallee
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 10.06.2020

(rap) Der Bau der neuen Sporthalle an der Mainzer Feldbergschule  geht mit den letzten Rohbauarbeiten in die entscheidende Phase. Die  Turnhalle aus dem Jahre 1966 war stark sanierungsbedürftig und abgängig,  daher wurde das Bauwerk niedergelegt - derzeit wird ein Ersatzneubau  errichtet.

Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse ist zufrieden mit den  Bauarbeiten: „Die Baumaßnahme hat einige außergewöhnliche Aufgaben an  uns gestellt, aber wir konnten dafür sehr gute Lösungen finden. Die  Halle wird den neusten Anforderungen  gerecht und stellt einen echten  Zugewinn für den Schulstandort dar.“
Schul- und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch ergänzt: „Gerade für die  Innenstadtschulen sind gute Sportmöglichkeiten sehr wichtig, denn hier  besteht ein besonderer Bedarf. Die Feldbergschule ist als Ganztagsschule  auf solche Räumlichkeiten angewiesen. Deshalb begrüße ich den Neubau  der Schulsporthalle sehr. “

Als einer der abschließenden Schritte der Baumaßnahme erfolgt am  Wochenende in der Nacht vom 13. auf den 14.06.2020 das Einheben und  Montieren von sechs Betonfertigteilträgern zur Aufnahme der  Dachkonstruktion mittels eines Krans. Die Betonfertigteilträger weisen  eine Einzellänge von 16,20 m, eine Höhe von 1,15 m sowie ein  Einzelgewicht von rund 11 Tonnen auf.
Aufgrund der Abmessungen der Bauteile ist es daher erforderlich, die  Rheinallee im Montagezeitraum am 13.06.2020 ab 22.00 Uhr bis auf eine  Spur zu sperren. Der Verkehrsfluss der verbleibenden Spur wird in  beide Richtungen über einen Baustellenampelbetrieb geregelt. Der Aufbau  der Sperrung wird bis ca. 22.30-23.00 Uhr dauern, danach werden die  Bauteile montiert.

Die gesperrte Fahrbahnfläche wird als Aufstellfläche für Kranwagen und  Tieflader genutzt. Die Verhältnisse sind bedingt durch die viel  befahrene Straße sowie die hohen Bebauungen im Umfeld äußerst schwierig.  Der Schutz der alten Alleebäume im Umfeld wird priorisiert behandelt.

Wenige Wochen später erfolgt dann ein ähnliches Prozedere bei der Demontage des Hochbaukranes.


Keine muss alleine sein
Mainzer Apotheken machen mit Aushängen und Postkarten auf Frauennotruf Mainz aufmerksam

„Keine ist allein! Auch nicht in der Coronakrise!“ titeln die Aushänge des Frauennotrufs Mainz, die jetzt in Mainzer Apotheken zu finden sind. Zusammen mit den Postkarten des Frauennotrufs sollen sie gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen in der Krise den Weg in die Beratungsstelle erleichtern.

Trotz neuer Lockerungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, machen es Kontaktbeschränkungen weiterhin schwer, sich Hilfe zu holen. Die Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt ist für Frauen und Mädchen da, die in der Krise Gewalt erleben oder mit Erinnerungen an Gewalterfahrungen zu kämpfen haben.

„Die Zusammenarbeit mit Apotheken und Geschäften hilft uns, Betroffene besser zu erreichen und auf das Thema Sexualisierte Belästigung und Gewalt aufmerksam zu machen.“ so die Praktikantin der Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt Franca Gut, die viele Apotheken persönlich besucht hat, um die Aushänge und Postkarten zu verteilen.

Im Frauennotruf Mainz werden Frauen und Mädchen ab 14 Jahren beraten und unterstützt. Auch Bezugspersonen und Fachkräfte können sich an die Fachstelle wenden. Persönliche Beratungen sind jetzt unter Einhaltung der Abstände wieder möglich. Aber auch telefonisch oder über die anonyme Onlineberatung ist der Frauennotruf kontaktlos erreichbar.

Die Postkarten des Frauennotrufs können bei Interesse auch unter info@frauennotruf-mainz.de gegen eine Spende und Portokosten bestellt werden.

Der Frauennotruf Mainz dankt den Apotheken für Ihr Engagement.

(Text: Franca Gut)

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Jeden Tag ein neues Museum
Betreutes Angebot für Kinder in den Sommerferien

Fünf Mainzer Museen laden Kinder ein, ihre erste Sommerferienwoche im Museum zu verbringen. Ob Kunst, Archäologie oder Biologie: Genauso vielfältig wie die Ausrichtung der Museen ist auch das Programm. So können Kinder zwischen sechs und zehn Jahren neue Maltechniken ausprobieren, Wasser- und Tierwelten erkunden oder mittelalterliche Objekte entdecken. Die Workshops finden täglich wechselnd jeweils von 9 bis 13 Uhr in einem anderen Museum statt.

Um die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen in allen Einrichtungen zu gewährleisten, werden die Kinder in kleinen Gruppen betreut. Es wird darum gebeten, einen Mund-Nasenschutz für die Zeiten mitzubringen, in denen sich die Kinder nicht in den Workshop-Bereichen aufhalten.
Die beteiligten Museen sind die Kunsthalle Mainz, das Naturhistorische Museum Mainz, das Museum für Antike Schifffahrt des RGZM, das Landesmuseum Mainz sowie das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz.

Anmeldung und Teilnahme

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 30. Juni 2020 erforderlich.
Information und Anmeldung unter: 06131 122913; Martina Kracht

Aktionszeitraum: 6. bis 10. Juli 2020, jeweils von 9 bis 13 Uhr
Altersempfehlung: 6 bis 10 Jahre
max. Teilnehmerzahl: 10 Kinder
Teilnahmegebühr: 125 € für alle fünf Termine / Der Eintritt in die Museen ist inklusive.
Hinweis: Tragt bitte geeignete Kleidung und bringt euch ein Pausenbrot mit.
Treffpunkt: jeweils am Empfang der Museen

Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie auch unter: https://bit.ly/2MEXUEs

Programm

Montag, 6. Juli 2020: Kunsthalle Mainz | Am Zollhafen 3-5
»Löcher, Lücken und Leerstellen«
Bilder entstehen nicht nur durch das Auftragen von Farben. In diesem Workshop gestaltet ihr ein großes Bild durch verschiedene Techniken wie Auslassen, Wegnehmen, Abreiben, Abdecken und Auslöschen.

Dienstag, 7. Juli 2020: Naturhistorisches Museum Mainz | Reichklarastraße 1
»Mainzer Meereswelten«
In früheren Zeiten war unsere Region immer wieder von Meer bedeckt. Mal schwammen hier riesige Seeskorpione und Panzerfische, mal tummelten sich Seekühe vor weißen Stränden. Entdecke Unterwasserwelten in Zeiten, lange bevor es Menschen gab.

Mittwoch, 8. Juli 2020: Museum für Antike Schifffahrt des RGZM | Neutorstraße 2b
»Ein Hafen für Mainz!«
Die Mainzer Römerschiffe fuhren vor mehr als 1600 Jahren auf dem Rhein Patrouille, um die Grenze des Römischen Reiches zu sichern. Doch wo lagen sie vor Anker, wenn sie nicht unterwegs waren? Über einen Hafen, den es im römischen Mainz gegeben haben muss, wissen wir bisher noch nichts Genaues. Sammelt im Museum Ideen für ein Modell, das zeigt, wie ihr euch diesen Hafen vorstellt. Wir sind gespannt auf eure Entwürfe! Jede/r bringt dafür bitte einen Schuhkarton mit.

Donnerstag, 9. Juli 2020: Landesmuseum Mainz | Große Bleiche 49
»Zeitreise ins Mittelalter«
Habt ihr schon davon geträumt, als Edeldame in einer Burg zu wohnen und kostbare Kleider zu tragen? Oder habt ihr euch das spannende Leben der Ritter vorgestellt? Und wie war es, als Mönch monatelang an einem handgeschriebenen Buch zu arbeiten? Alle diese Fragen können mit Hilfe von digitalen Spielen in der Sonderausstellung „Ritter, Bauer und Edeldame“ beantwortet werden. Wir werden gemeinsam weitere geheimnisvolle Objekte kennen lernen, die über 500 Jahre alt sind! Selbstverständlich wird jeder handwerklich aktiv sein und ein Pocket-Spiel für sich herstellen.

Freitag, 10. Juli 2020: Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz | Domstraße 3
»Was wuselt, kriecht und fliegt denn hier? – Tiere in der Bibel«
Löwen, Drachen, Kentauren, Vögel und Hasen – am fünften und sechsten Tag der Schöpfungsgeschichte nahm sich Gott Zeit, alles Leben auf der Erde zu schaffen. Neben Mensch und Natur entstanden so auch viele wilde Tiere. Seither sind sie aus dem Buch der Bücher, der Bibel, nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam entdecken wir wilde Tiere, kleine Vögel und anderes am Dom und auf den Bildern der Bibel und erfahren alles über ihre Bedeutung.
In der anschließenden Malwerkstatt erschaffen wir uns unsere eigene Welt.



Termine der Woche

12.-14.06.2020
19.-21.06.2020
Aktion auf dem Goetheplatz (bei schönem Wetter) von 14:00 bis 18:00 Uhr

CHAIRYTALES
100 Stühle gestaltet von Neustädter*innen

Ein soziokulturelles Projekt der KULTURBÄCKEREI  

Das Projekt CHAIRYTALES ist ein altersübergreifendes Sozialraum-Projekt in 3 Teilen für Mainzer Neustädter*innen.
Im 1. Teil werden an 6 Tagen im Juni 2020 insgesamt 100 weiße Stühle auf dem Goetheplatz in der Mainzer Neustadt in einer öffentlichen Schreib- und Malaktion gestaltet.  

Die Menschen werden eingeladen Platz zu nehmen, ins Gespräch zu kommen sowie ihre Geschichten auf den Stühlen zu hinterlassen und sie damit zu gestalten. Unterstützt werden sie dabei vom Künstlerpaar OKTOOBER (www.oktoober.de). Es entsteht eine Sammlung Mainzer Geschichten von jedermann*frau*kind, die stellvertretend die kulturell vielfältige Mainzer Neustadt repräsentieren können. Anschließend kann eine kleine Szene oder (Bewegungs-)Aktion mit und um den Stuhl entwickelt werden. Dabei können die Gestalter*innen selbst aktiv werden oder bereitstehende Schauspielschüler*innen inszenieren.

Die Aktionen werden mit einer Videokamera aufgezeichnet, die Geschichten mit einem Audiorecorder zusätzlich festgehalten. Der Film, der mit diesen Audioaufnahmen vertont wird, ist sowohl Kunstfilm als auch Dokumentation und wird bei einer späteren Aktion (KULTURKILOMETER im September) zu Beginn gezeigt werden. Ihren nachhaltigen Einsatz finden die Stühle als Bestuhlung für Kulturveranstaltungen der KULTURBÄCKEREI.  

2. Teil: KULTURMETER: Voraussichtlich 03. | 04. | 05. | 10. | 11. | 12. Juli 2020
Diese 100 Geschichten, autobiographischen Einblicke und Ansichten verbinden sich in einem 2. Schritt mit Ideen und Visionen zu einer gemeinwohlorientieren kulturellen Entwicklung der Mainzer Neustadt. Insgesamt 500 unskalierte Meterstäbe werden in öffentlichen Aktionen und mit Initiativen gestaltet und beschriftet. Die Teilnehmer*innen formulieren ihre Erwartungen an die kulturelle Entwicklung der Mainzer Neustadt.

3. Teil: KULTURKILOMETER: Voraussichtlich 12. September 2020
Diese 500 Meterstäbe werden im 3. Teil im September in einer Kunstveranstaltung von den Teilnehmer*innen zu einem Kulturkilometer am Rheinufer zusammengelegt. Alle 200 Meter findet eine Kunstaktion statt. Die gestalteten Stühle werden in partizipativen Prozessen in die Kunstaktion eingebunden. Ein Beitrag des Kulturkilometers ist die Präsentation des Films der „Stuhlgestalten“. So verbinden und verschränken sich individuelle biographische Geschichten mit den Vorstellungen für die Entwicklung eines lebenswerten Stadtteils in einer Kunstaktion im öffentlichen Raum.

Die KULTURBÄCKEREI wird unterstützt
vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Mainz und der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG.

Das Projekt CHAIRYTALES
wird gefördert vom Fonds Soziokultur und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland Pfalz.


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Freitag 12.06.2020
20:15 Uhr - online auf www.h45.tv
LIVE ON STAGE – MENNA MULUGETA, GEAR DOWN & MALLET
Staffelfinale – 3 Bands – 1 Bühne

Rock’n Soul! Das Staffelfinale von H45.TV! Und das endlich wieder mit richtigem Live-Publikum!

An diesem Freitag singt keiner alleine auf der Bühne. Alle drei Bands stehen gemeinsam vor ihrem Doppel-Publikum und teilen sich eine große Bühne. Ob LIVE vor Ort im Pop-Up-Pub oder per Stream auf den Balkon, die Wiese oder das Sofa – es wird ein spektakulärer Abend!

Das Staffelfinale ist die vorerst 35. Show von H45.tv, die mittlerweile über 25.000 Zuschauer in den Streams zählen konnten. Jetzt rocken MENNA, GEAR DOWN und MALLET stellvertretend für alle anderen Bands, Künstler und Comedians von H45.tv ihr Wohnzimmer, die HALLE 45. Stimmgewaltiger Soul trifft pure Rocksounds. Es wird laut. Es wird gefühlvoll. Es wird umwerfend. Und das nur noch verstärkt durch das geilste Publikum seit dem „C-Start“.
Und dass es diesen Vollblutmusikern sicher in den Fingern juckt, wenn die „Nachbarband“ einen Song anspielt, den sie auch am Start haben – ja, davon ist auszugehen und was dann passiert, da lassen wir uns überraschen.

Ihr könnt Euch Eure Plätze sichern – Die Reservierungsgebühr von 5 EUR pro Person wird Euch vollständig auf den Getränkeverzehr angerechnet!
GANZ WICHTIG: ÜBER ALL DIE ZEIT WAR H45.TV KOSTENFREI – SO AUCH JETZT. ABER NATÜRLICH SIND DIE LEUTE HINTER H45.TV UND DIE BANDS AUF EURE SPENDEN ANGEWIESEN!!
UND DESWEGEN GEHT DAS GANZ EINFACH – IHR SPENDET LIVE VOR ORT UND ZEIGT ALLEN, WIE GLÜCKLICH IHR SEID, ENDLICH WIEDER KONZERTFEELING ZU HABEN.
SCHON JETZT – DANKE FÜR EUREN SUPPORT. DANKE FÜR EURE SPENDEN!  mehr...

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Zeichenatelier @home
Habt ihr Lust auf Zeichnen und Malen, darauf, neue Motive und  Materialien kennzulernen? Dann meldet euch jetzt für den neuen  Online-Kurs des Zeichenateliers @home an!

Zusammen mit einem*r Künstler*in erprobt ihr Techniken aus den  Bereichen Malerei, Zeichnung und deren Mischformen. Der Kurs kann leider  noch nicht wieder in den Räumen der Kunsthalle stattfinden. Die  Teilnehmer*innen bekommen Anregungen, Materialien und Aufgaben per Post  zugesandt und besprechen ihre Arbeitsschritte über Videoanrufe.

Termine: 19.06, 26.06., 03.07., 10.07. und 17.07.2020, jeweils von 16-18 Uhr
Anmeldung über mail@kunsthalle-mainz.de oder Telefon 06131 126939


Samstagsatelier #kunstbox
Solange wir mit unseren Samstagatelier-Kindern nicht in unserem  Werkraum zusammenarbeiten können, packen wir jede Woche eine Kunstbox.  Diese ist gefüllt mit Anregungen und Materialien zum kreativen Arbeiten  zu Hause.

Termine: 20.06., 27.06., 04.07., 11.07. und 18.07.2020
Kosten: 25 Euro für alle 5 Kurstermine
Anmeldung über mail@kunsthalle-mainz.de oder Telefon 06131 126939


Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf dieser Seite.



Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

Archivfoto: Zantopp-Goldmann
Wenig Hoffnung für Mainzer Schiffer?     
Der Streit um Anlegestellen am Zollhafen wird derzeit vor Gericht weitergeführt – mit einer Entscheidung wird für 22. Juli  gerechnet - zum Artikel


Wie geht es mit dem Areal um die Caponniere weiter?
Mehr Aufenthaltsqualität, weniger Parkplätze: In der Mainzer Neustadt soll das Areal um die Caponniere umgebaut werden. Doch es gibt auch Kritik -zum Artikel

(Foto: VRM)
Verletzter Mann rennt Polizei davon
Als die Polizei am Mittwoch einem verletzten bewusstlosen Mann in der Boppstraße helfen wollte, stand dieser plötzlich auf und rannte davon. Weit kam er jedoch nicht - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Bahnhofsplatz- Halskette geraubt
Am Sonntag, den 07.06.2020 kam es gegen 17 Uhr auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz zu einem Raub durch drei unbekannte Täter. Diese sprechen einen 18-Jährigen auf seine Halskette an. Unter Androhung von Gewalt fordern sie die Herausgabe der Kette und flüchten im Anschluss in unbekannte Richtung. Das Opfer beschreibt die drei Täter wie folgt:
Männlich - ca 17-19 Jahre - Einer mit rotem Kapuzen-Pullover - Dunkler Teint 
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen


Tipps und Informationen

Umfrage zu Fitnessvorlieben: Joggen und Walken am beliebtesten

Pritschen auf dem Volleyballfeld oder Torschuss-Training auf dem Fußballplatz: Langsam kehrt der Sport auf die Anlagen und in die Fitnessstudios der Bundesrepublik zurück – natürlich mit Auflagen und Hygienevorschriften. Doch besonders eine Sportart liegt nicht nur seit der Corona-Krise bei den Deutschen im Trend: Laufen und Walken. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter 1.003 Personen zwischen 18 und 70 Jahren ist der Laufsport Deutschlands beliebteste Art, sich fit zu halten. Mehr als jeder zweite Deutsche (60 Prozent) schnürt sich demnach gern die Turnschuhe für eine Runde Joggen oder Walken – unabhängig von Alter und Geschlecht. „Unsere Umfrage zeigt: Laufen und Walken ist bei allen gleichermaßen beliebt – ob Jung oder Alt, Mann oder Frau. Es ist überall möglich, an keine Öffnungszeiten gebunden und äußerst effektiv“, weiß Ralf Haag, Sportexperte bei der KKH. Das effiziente Training mit geringem Aufwand überzeugte auch viele Menschen in der Corona-Krise. „Ob Fitnessfans, die auf ihren eigentlichen Sport verzichten mussten, oder Sportmuffel, die es in den eigenen vier Wänden nicht mehr ausgehalten haben: Mit Laufen haben sich in den vergangenen Wochen sicherlich viele Deutsche fit gehalten“, ist der Sportexperte überzeugt.

Rückentraining auf Platz zwei
An zweiter Stelle der beliebtesten Sportarten steht das Rückentraining. „Rückenschmerzen gelten hierzulande als Volkskrankheit. Da wundert es nicht, dass fast jeder zweite Befragte gern Übungen für die Wirbelsäule macht. Denn nur wer seine Rückenmuskulatur stabilisiert, kann Beschwerden im Lenden-, Nacken- und Schulterbereich entgegenwirken“, erklärt Ralf Haag. Auch dieses Training konnte während der Corona-Krise problemlos im heimischen Wohnzimmer via Online-Kurs oder Fitness-App fortgeführt werden. Schwieriger hingegen stand es um Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen oder Rudern – auf Platz drei unter den Fitnessvorlieben der Deutschen (46 Prozent). Interessant: Von denjenigen, die selten oder nie Sport treiben, würde die Mehrheit (54 Prozent) eine dieser Sportarten am ehesten ausprobieren. „Schwimmen ist als Einsteigersport sehr gut geeignet. Denn durch die Auftriebskraft im Wasser fühlt sich der Körper viel leichter an. Ausdauer und Muskeln werden schonend trainiert“, erläutert der KKH-Sportexperte.

Rollenklischees: Muskelprotz versus Zumba-Queen
Während die drei beliebtesten Sportarten Laufen, Rückentraining und Wassersport von Männern wie Frauen gleichermaßen gern ausgeübt werden, gibt es bei anderen Trainings durchaus geschlechterspezifische Vorlieben. „Dabei bestätigen sich die gängigen Klischees: Frauen bevorzugen Gymnastikkurse und Männer Krafttraining sowie Mannschaftssportarten“, erklärt Ralf Haag. Mehr als jede zweite Frau (57 Prozent) macht gern Zumba, Pilates & Co. Bei den männlichen Befragten sind dagegen Fußball, Volleyball & Co. beliebter als bei Frauen (37 Prozent versus 14 Prozent). Auch Krafttraining wird von Männern lieber durchgeführt als von Frauen.

Die Sportart ist eine Frage des Alters
Auch das Alter entscheidet über die Fitnessvorlieben der Deutschen. Während fast die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen gern Kraftsport (49 Prozent) ausübt, teilt diese Leidenschaft unter den 50-bis 70-Jährigen nur noch jeder Fünfte. Gleiches gilt für Mannschaftssportarten: 45 Prozent der Jüngeren messen sich gern bei Handball & Co., aber nur 18 Prozent der Älteren mögen diese Teamsportarten. Hingegen steigt mit zunehmenden Alter die Vorliebe für Rückentraining und Wassersportarten. „Das Ergebnis überrascht nicht. Denn in der Generation 60plus geht es vor allem um gelenkschonendes Training. In jüngeren Jahren hingegen darf der Spaß und Wettkampfgedanke als Motivationsfaktor oft nicht fehlen“, erklärt der KKH-Sportexperte.

Tipps für gesundes Training – auch mit Maske?
Wer jetzt nach der Corona-Pause wieder ins Training einsteigen will, sollte sich auf keinen Fall überanstrengen. „Wichtig ist, mit einem leichten Workout zu beginnen und die Sporteinheiten langsam zu steigern. Die Muskeln werden zwar schnell reaktiviert, doch das Herz-Kreislauf-System sollte keinesfalls überlastet werden“, warnt der Experte. Denn wer sich nach dem Lockdown zu sehr verausgabt, riskiert eine Verletzung und eine noch längere Sportauszeit. Für das Training in Gruppen gilt, die Abstandsregeln und Hygienevorschriften von Vereinen und Studios unbedingt zu beachten. „Das Training mit Maske ist von Sportmedizinern unterschiedlich bewertet worden. Einerseits ist die Aerosol-Belastung in Innenräumen beim Sport deutlich erhöht und deshalb ein Mund-Nasen-Schutz empfehlenswert. Andererseits wird die Sauerstoffzufuhr hinter dem Maskenstoff unter hoher körperlicher Belastung erschwert. Auch die schnellere Durchfeuchtung des Stoffes ist ein Problem“, erklärt Ralf Haag. Wer mit Mund-Nasen-Schutz trainieren möchte, sollte daher auf einen dünnen Stoff achten, die Intensität des Trainings anpassen und eine Wechselmaske dabei haben.

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LKA-RP: Genug Betrug bei Ferienimmobilien
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Landeskriminalamt warnen vor Vorkasse-Betrug

(ots) Durch die Corona-Pandemie sind viele Urlaubsträume geplatzt. Reiselustige planen aber trotzdem einen Urlaub und schwenken vielleicht für die Unterkunft auf eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus um statt eine Pauschalreise zu buchen. Aber auch bei individuell gebuchten Reiseleistungen ist Vorsicht geboten. Denn selbst der schönste Urlaubstraum kann sich in einen Albtraum verwandeln. Und zwar dann, wenn Betrüger mit falschen oder nichtexistierenden Ferienhäusern und -wohnungen im Internet locken. Da hat man endlich das Traumziel gefunden, seinen Wunschzeitraum gebucht, das Geld bezahlt - um dann festzustellen: Die Wohnung gibt es gar nicht oder der angebliche Vermieter ist in Wahrheit ein Betrüger. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben deshalb vor der anstehenden Urlaubszeit Tipps, wie man sich vor Betrügereien und Enttäuschungen bei der Buchung eines Feriendomizils schützen kann.

Auf den Preis achten! Extrem günstige Angebote sind typisch für Fake-Angebote.

Stutzig werden sollte man bei allzu niedrigen Mietpreisen und wenn die Adresse des Mietobjekts nicht genannt wird. Ein Vergleich mit anderen Angeboten in der Gegend gibt Aufschluss darüber, ob der Preis realistisch sein kann. Auch bei vertrauenswürdig erscheinenden Vermietern sollte man nur buchen, wenn eine detaillierte Beschreibung der Ferienwohnung oder des Ferienhauses vorliegt - also nicht nur die Anzahl der Zimmer und Betten, sondern auch Details zur Ausstattung oder Lage. Wenn Bilder vorhanden sind, lohnt sich auch eine Bildersuche im Internet. So lassen sich für eine breite Öffentlichkeit verwendbare Bilder schnell identifizieren und der Fake fliegt auf.

Keine Vorkasse leisten. Alle Abzockmaschen haben in der Regel eines gemeinsam: Die Betrüger verlangen den gesamten Preis im Voraus.

"Grundsätzlich kann jeder Urlauber zum Betrugsopfer werden", sagt Jennifer Kaiser, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Ob die Anzeige für eine Ferienwohnung unseriös oder betrügerisch ist, lässt sich auf den ersten Blick meist erkennen." Ein Hinweis für Betrugsversuche ist die Aufforderung, den Gesamtpreis für die Miete sofort im Voraus zu überweisen. Wird der Betrag dann an den vermeintlichen Vermieter gezahlt, ist dieses Geld unwiederbringlich verloren. "Besser ist es, per Lastschrift oder mit Kreditkarte zu bezahlen", so Kaiser. Dann kann das Geld im Betrugsfall meist durch die Bank wieder zurückgebucht werden. Was Urlauber auch beachten sollten: Betrüger verlangen gerne die Zahlung mittels Bargeldtransferdiensten wie Western Union oder Money Gram. Diese ermöglichen den Zahlungsempfängern unerkannt zu bleiben. Bei der Verwendung dieser Bezahlmethode ist deswegen größte Vorsicht geboten.

Wenn keine persönliche Kommunikation mit dem Vermieter möglich ist, lieber Finger weg vom Angebot.

Eine gute Möglichkeit, sich vor Betrug zu schützen, ist der Anruf beim Vermieter oder bei der Vermittlungsagentur: Die Betrüger vermeiden Telefonate, da sie dort schnell enttarnt werden können. Wer also immer nur den Anrufbeantworter erreicht oder immer nur das Besetztzeichen hört, sollte die Finger von dem Angebot lassen. Weitere Indizien für einen Betrug sind: Es wird nur mittels Messenger-Dienst wie beispielsweise WhatsApp, Facebook oder Viber kommuniziert oder es ist nur eine E-Mail-Adresse angegeben und es fehlen Name, Adresse und Telefonnummer des Vermieters.

Vorsicht bei unseriösen Online-Portalen ohne oder mit gefälschtem Impressum.

Bei Buchungen über Online-Portale sollte geprüft werden, ob im Impressum oder unter dem Link Kontakt ein konkreter Firmensitz und eine Steuernummer angegeben werden. Die Angaben sollten überprüft werden, weil Betrüger vermehrt dazu übergehen, Kontaktadressen von seriösen Impressen zu kopieren. Wenn man sich nicht sicher ist, helfen Vermittlungsagenturen und Ferienhausverbände oder eine örtliche Tourismus-Organisation weiter. Die Buchung sollte dann auf jeden Fall über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen (https).

Handlungsempfehlung bei einem Betrugsverdacht: Menschen die einen Betrugsverdacht befürchten bzw. Betrugsopfer eines Anzeigenportals geworden sind, sollten umgehend die Portalbetreiber informieren und Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten.

Weitere thematische Hinweise und Ansprechpartner der Polizei finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de/medienangebot/thema/betrug

Wer einen Urlaub in Deutschland plant, muss auch die aktuellen Regeln im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einhalten. Die Verbraucherzentrale bietet eine Übersicht, welche Regeln für Urlauber in welchem Bundesland derzeit gelten:
www.verbraucherzentrale-rlp.de/urlaub-in-deutschland

    
Essstörungen: Anstieg bei Männern enorm – Möglichst früh vorbeugen
Essstörungen gelten allgemeinhin als Krankheit junger Frauen und Mädchen. Eine Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt aber, dass auch zunehmend Männer und ältere Frauen von Magersucht, Bulimie und Binge-Eating betroffen sind. Unter ihnen hat die Zahl der Erkrankten sogar viel drastischer zugenommen als bei den Teenagerinnen: So verzeichnet die KKH bei den 12- bis 17-Jährigen Männern, die wegen einer Essstörung ärztlich behandelt wurden, von 2008 auf 2018 ein Plus von knapp 60 Prozent. Zum Vergleich: Bei den gleichaltrigen Frauen betrug der Anstieg 22 Prozent. Mittlerweile ist ein Viertel der Erkrankten in diesem Alter männlich, zehn Jahre zuvor war es noch ein Fünftel.  

Die Auswertung zeigt darüber hinaus, dass Essstörungen nicht nur eine Krankheit der Jugend sind. Bei den ab 40-Jährigen ist die Zahl der betroffenen Frauen um mehr als die Hälfte gestiegen (plus 54 Prozent), bei den gleichaltrigen Männern sogar um fast das Doppelte (plus 96 Prozent). Dass auch Ältere an Magersucht erkranken können, ist bei Angehörigen und Freunden aber häufig nicht präsent. Frauen bekommen sogar eher Komplimente, wie sie es schaffen, trotz ihres Alters so schlank zu sein. Auch bei Männern fallen Essstörungen oftmals nicht sofort auf, denn sie gehen in der Regel einher mit suchtartigem Krafttraining oder ähnlichen exzessiv betriebenen Sportarten. Das alles kann dazu führen, dass die Krankheit vor allem bei Erwachsenen zu spät oder im schlimmsten Fall gar nicht erkannt wird. Je später jedoch eine Essstörung behandelt wird, desto größer ist das Risiko eines chronischen Verlaufs.  

Hinter Essstörungen verbergen sich meist tiefer liegende seelische Probleme. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von traumatischen Erlebnissen wie Missbrauch über familiäre Konflikte bis hin zu Leistungsdruck und Mobbing. Darüber hinaus ist der Druck, perfekt aussehen zu müssen, heutzutage groß – bei beiden Geschlechtern. Werbung im TV, auf Plakaten und in Zeitschriften, aber auch Fotos und Videos in sozialen Netzwerken suggerieren ein gefährliches Körperideal: Während Frauen möglichst schlank sein sollen, hat der Mann im Idealfall zwar ebenfalls einen schlanken, aber auch muskulös-definierten Körper.  

Damit sich Magersucht & Co. nicht manifestieren und zur ernsthaften Bedrohung für die Gesundheit werden, fordert die KKH, möglichst früh mit der Prävention zu beginnen. Denn Essstörungen beginnen oft in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter und damit in einer besonders sensiblen Lebensphase. Sind Betroffene erst einmal an Magersucht oder Bulimie erkrankt, haben sie häufig ihr ganzes Leben damit zu kämpfen. Dennoch gibt es auch Frauen und Männer, die die Krankheit erst im Erwachsenenalter entwickeln. Auslöser können schwere Lebenskrisen und die Angst vor dem Älterwerden sein: In einer jugendfixierten Gesellschaft wächst mit zunehmendem Alter die Sorge, nicht mehr mithalten zu können, weniger erfolgreich, nicht mehr anerkannt und konkurrenzfähig zu sein.  

Frühe Prävention: Schulprogramm MaiStep
Um Jugendliche schon früh über die Krankheit aufzuklären, unterstützt die KKH das Schulprogramm MaiStep zur Vermeidung von Essstörungen, ein Projekt der Universitätsmedizin Mainz. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse. Ziel ist es, ein gestärktes Körperbewusstsein zu vermitteln, um der Entwicklung von Essstörungen frühzeitig entgegenzuwirken.  Weitere Informationen

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