831 vom 19.06.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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GIB-Ausgaben
Ausgabe 831 vom 19.06.2020

Projekte mit „Preis für digitales Miteinander“ ausgezeichnet
"Neustadt im Netz" unter den Finalisten

Bundesweit  konnten sich Vereine zum Digitaltag 2020 am 19. Juni für diesen Preis bewerben und in dieser Woche wurden die Gewinner bekannt gegeben.
Neben der Kategorie „Digitales Engagement“ und „Digitaler Zusammenhalt in  Zeiten von Corona“ gab es noch die Kategorie „Digitale Teilhabe“, für die sich unser Verein "Neustadt im Netz e.V." beworben hatte.
In der Jury saßen unter anderem Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der  Evangelischen Kirche in Deutschland und die Bundesministerinnen  Franziska Giffey und Julia Klöckner.

Wir haben zwar nicht gewonnen, aber deutschlandweit zählten wir zu den drei Favoriten in dieser Kategorie. Deshalb sind die aktiven Mitglieder des Vereins, die alle hoffen, dass bald wieder PC-Sprechstunden vor Ort im caritas-zentrum Delbrêl stattfinden können, "stolz wie Bolle".

Sehen Sie hier die Vorstellung der drei Finalisten in dem Video:

Bitte klicken Sie hier, um den Beitrag anzuschauen.

Mehr zum Verein Neustadt im Netz erfahren Sie hier.


Neue Ausstellung im Cardabela-Buchladen ab 20. Juni
:: in memoriam :: für sichere fluchtwege

„Zum Weltflüchtlingstag an diesem Samstag wollen wir mit unserer neuen Ausstellung ein Thema ins Blickfeld rücken, das durch ‚Corona‘ in den Schatten gedrängt wird“, erklären Helena Bose und Thomas Schröder von Cardabela: „Die Situation der Flüchtenden in diesen Zeiten.“ Dazu haben sie die in Mainz lebende Künstlerin Martina Hammel  gewinnen können.

Martina Hammel führt uns Bilder „für sichere Fluchtwege“ vor Augen. Ihre Werke geben Anstoß, andere Aspekte wahrzunehmen als uns die Mainstream-Darstellungen vermitteln. „in memoriam“ verweist zugleich auf den Titel ihrer gleichnamigen Serie von 15 kleinen Ölmalereien, die den Begriff „sichere Fluchtwege“ mit der unmenschlichen Realität konfrontieren.

Zur Vernissage mit der Künstlerin am 20. Juni von 15 - 18 Uhr lädt Cardabela herzlich ein. Dafür ist - unter Einhaltung der Corona-Vorschriften - auch ein Außenbereich vor dem Buchladen für die Gäste eingerichtet. Alle drei Schaufenster sind mit den Exponaten von Martina Hammel gestaltet. Sie laden Erwachsene und Kinder ein, auch im Vorbeigehen stehen zu bleiben und die Bilder in Ruhe zu betrachten.

Die Ausstellung wird bis zum 25. Juli zu sehen sein. Kooperationspartner sind der „AK Asyl - Flüchtlingsrat“, der „Initiativausschuss Migrationspolitik“ und „creactive art“.

Aus aktuellem Anlass bittet Cardabela um Anmeldung unter buchladen@cardabela.de

Text: Annette Breuel

Bild: ein Werk aus der Serie IN MEMORIAM von Martina Hammel (c)


Frauennotruf äußert sich gegen sexistische Sendung
Frauennotruf Mainz e.V. fordert den Sender auf die TV-Sendung MOM – Milf oder Missy aus dem Programm zu nehmen

In  einem Brief vom 27.05.2020 an den Sender Pro7Sat1 kritisiert der  Frauennotruf Mainz e.V. die frauenverachtenden Inhalte der von der  Streaming-Plattform JOYN ausgestrahlten Datingshow „MOM- Milf oder  Missy“ hin. Als unabhängige Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt  positioniert sich der Frauennotruf Mainz e.V. klar gegen alle Formen von  Sexismus und nutzt die eigene Expertise um auf schädliche Inhalte  aufmerksam zu machen. Der Frauennotruf Mainz forderte Pro7Sat1 in dem  Brief auf, die Sendung aus dem Angebot zu entfernen: „Das Konzept der  Show degradiert die teilnehmenden Frauen auf ihre „Fickbarkeit“, wie die  Bezeichnung als „MILF“ (Mom I’d like to fuck) schnell klar macht. Auch  die Bezeichnung erwachsener Frauen als „Missy“, als kleines Fräulein,  ist abwertend und infantilisierend“. Die klare Herabwürdigung der Frauen  zum reinen Lustobjekt wird auch durch die neutralen Bezeichnungen der  männlichen Kandidaten als Junior und Senior nochmal verdeutlicht.

Weiter  kritisiert der Frauennotruf die Werbekampagne zur Sendung, in der die  teilnehmenden Frauen nicht als Personen wahrgenommen, sondern als  Objekte („Was Junges“/ „Was Altes“) bezeichnet werden. „Diese  gefährliche Nachricht kann reale Auswirkungen auf die Sicherheit von  Frauen und Mädchen haben, wenn Männern die Vorstellung vermittelt wird,  Frauen wären willenlose, zur Verfügung stehende Objekte“, sagt Marla  Kuhn, die aktuell ihr Praktikum im Notruf absolviert.

Mit  ihrer Kritik sind die Notruffrauen nicht alleine, sie reihen sich in  eine große Gruppe von Kritiker*innen ein. Unter anderem hatte es 111  Beschwerden beim Werberat gegeben, sowie diverse Kritik von  Medienvertreter*innen wie Spiegelonline und FAZ. Außerdem läuft nach wie  vor eine Petition gegen die Sendung, die zum aktuellen Zeitpunkt  bereits über 6000 Personen unterzeichnet haben.

Ein  großer Erfolg dieser geballten Kritik ist nun die Rücknahme der  Werbeplakate, die das Wort MILF enthalten und eine Umbenennung und  Neuvertonung des Off-Kommentares der Sendung, in der das Wort MILF nicht  mehr verwendet wird. Dies verkündete JOYN als Reaktion auf das vom  Werberat aufgenommene Verfahren und der massiven Kritik in den Medien.  In Mainz konnten durch den Einsatz von Eva Weickart, Leiterin des  Frauenbüros Mainz, sogar alle Plakate entfernt werden, welche die  Sendung bewerben, da sie gegen antisexistische Vereinbarungen zwischen  dem Werbetreibenden und der Stadt Mainz verstoßen haben. „Wir freuen uns  sehr, dass es heutzutage nicht mehr möglich ist, solche Kampagnen  unkritisiert zu verbreiten. Es macht uns stolz, unseren Anteil dazu  beizutragen“, so Frau Kuhn. Dieser Teilerfolg ist wertvoll und setzt ein  wichtiges Zeichen, dennoch bleibt das Ziel, dass MOM und ähnliche  Formate nicht ausgestrahlt werden.

Der  Frauennotruf Mainz e.V. unterstützt und berät Frauen und Mädchen ab 14  Jahren, die sexualisierte Gewalt erlebt oder erfahren haben sowie  Bezugspersonen und Fachkräfte.

Der  Frauennotruf Mainz steht auch in Zeiten der Corona-Krise mit  Unterstützungsangeboten zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch  unter 06131-221213 und per E-Mail info@frauennotruf-mainz.de (auch zur Terminvereinbarung) oder Sie nutzen unsere sichere Onlineberatung unter www.onlineberatung-frauennotruf-mainz.de.

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Mainz plant Fortführung des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt in Mombach, auf dem Lerchenberg und in der Neustadt
Pressemitteilung der Sadt Mainz vom 16.06.2020

(lvb) Das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm Soziale Stadt soll in der Landeshauptstadt Mainz weitergeführt werden. Die Stadtverwaltung Mainz hat eine entsprechende Beschlussvorlage erarbeitet. Diese sieht die Fortführung des Programms in den Stadtteilen Mainz-Mombach nach 2021 sowie die Fortführung in Mainz-Lerchenberg und Mainz-Neustadt nach 2023 vor.  

Die Beschlussvorlage zur Fortführung des Programmes in der Landeshauptstadt Mainz soll in der kommenden Stadtratssitzung am 1. Juli 2020 zur Abstimmung stehen. Zuvor findet eine Vorberatung durch den Jugendhilfeausschuss und die Anhörung der Ortsbeiräte Lerchenberg, Hartenberg/Münchfeld, Neustadt und Mombach statt.

Durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt sollen Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sowie städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen gezielt gefördert und die Wohn- und Lebensbedingungen verbessert werden. Investitionen in die Infrastruktur sind oberstes Ziel. Das Programm umfasst aber nicht nur investive und bauliche Maßnahmen, sondern soll auch Entwicklungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sicherheit, Familien, Seniorinnen und Senioren, Jugend, Umwelt sowie Arbeits- und Ausbildungsförderung unterstützen. Die Beteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes ist ein besonders wichtiger Grundsatz der Sozialen Stadt.

Die Auswahl der so genannten Regionalfenster im Städtebauförderprogramm Soziale Stadt trifft die Landeshauptstadt Mainz in Eigenregie. Basis ist die Sozialraumanalyse, in der wichtige Indikatoren zu einem Lebenslagenindex zusammengefasst werden, um die Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf zu identifizieren. Maximal drei aktuelle Regionalfenster sind möglich. Das Land Rheinland-Pfalz muss der Auswahl der Regionalfenster zustimmen. Das Städtebauförderprogramm soll für mindestens vier Jahre in einem Gebiet bestehen. Neben der Neustadt, die bereits seit 2001 Regionalfenster ist, bestehen seit Ende 2007 die Regionalfenster Mombach und Lerchenberg.

Die Soziale Stadt ist in der Landeshauptstadt Mainz ein dezernatsübergreifendes Projekt, verortet im Amt für Jugend und Familie. Die Maßnahmen im Förderprogramm werden mit den Bürgerinnen und Bürger in einem Integrierten Entwicklungskonzept erarbeitet und beim Land beantragt.

Das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt wird zu 90 Prozent aus Mitteln des Bundes und des Landes und zu 10 Prozent aus dem kommunalen Haushalt finanziert. Die jährliche Antragsstellung des Programms wird von den städtischen Gremien beschlossen und muss sich im vorgegebenen Kreditrahmen für den Vermögenshaushalt der Stadt Mainz bewegen.

Das Prüfergebnis der Verwaltung zur Weiterführung der Sozialen Stadt für das Regionalfenster Mainz-Neustadt:

Seit 2001 wird das Quartier Neustadt mit Mitteln des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt gefördert. Zum Programmgebiet zählen alle Neustädter Bezirke mit Ausnahme des überwiegenden Teils der Ingelheimer Aue/Zollhafen - von diesem Stadtbezirk zählt nur der südöstliche Teil zum Programmgebiet. Im Regionalfenster Mainz-Neustadt sind seit 2001 bereits zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der „Sozialen Stadt“ umgesetzt worden. Der Förderzeitraum der Gesamtmaßnahmen wurde in der jüngsten Antragstellung bis zum Jahr 2023 verlängert.

Gerade durch die laufenden städtebaulichen Maßnahmen und umfangreichen Neubautätigkeiten in der nördlichen Neustadt wie etwa Zollhafen, Quartiersplatz mit Wohnbebauung und Aufwertung der Wallaustraße werden dort laut Sozialraumanalyse 2017 in den nächsten Jahren Verbesserungen erwartet. Bereits erkennbar sind Verbesserungen in der südlichen Neustadt um den Gartenfeldplatz. Dies zeigt auf, was durch das Programm Soziale Stadt erreicht werden kann.

Der Stadtteil birgt darüber hinaus zusätzliche Potentiale für weitere städtebauliche Umgestaltungen. Ein Beispiel sind Barbarossa-Ring und Kaiser-Karl-Ring mit der Schaffung von Übergangshilfen bzw. einer fußläufigen Verbindung zum Hartenbergpark. Die Entwicklung rund um die Kommissbrotbäckerei wird auch in den Jahren nach 2023 städtebauliche Potentiale entfalten. Zusätzlich ist etwa die Gestaltung grüner Innenhöfe möglich.

Die Neustadt hat einen hohen Anteil an Siedlungsfläche in Bezug auf die Gesamtfläche und eine hohe Bevölkerungsdichte. Daher sind die Entwicklung und Aufwertung von Grün- und Freiflächen besonders wichtig für eine sozialverträgliche Entwicklung des Stadtteils. Eine Möglichkeit hierzu wäre die Schaffung einer Wegebeziehung zum Hartenbergpark sowie dessen Aufwertung als bedeutende Naherholungsfläche.

Aufgrund der Laufzeit des Programms und der umgesetzten Maßnahmen vor allem in der südlichen Neustadt ist der jetzige Zuschnitt des Fördergebietes neu zu bewerten.

„Die Sozialraumanalyse 2017 bestätigt, dass die drei Regionalfenster im Programm Soziale Stadt richtig verortetet sind und auch weiterhin im Fokus der sozialen Stadtentwicklung stehen sollen“, erläutert Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch.  

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Termine der Woche

Freitag 19.06.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Foto-Ausstellung "dunkelfarbig"
Zum vierten Mal präsentiert die Foto-Gruppe "Blende queer" ihre Arbeiten in einer Ausstellung, diesmal zu den Themen "schwarz-weiß" und "Lichtmalerei".

Der Preis für ein Foto (ohne Rahmen) beträgt 35 Euro. Gerne auch mehr, denn die Einnahmen aus dem Verkauf spendet die Foto-Gruppe zu 100% der Bar jeder Sicht. Herzlichen Dank! Bei Interesse wendet euch bitte an blende-queer@gmx.de

Auch beim Besuch der Ausstellung gelten die Hygiene- und Abstandsregeln.
www.sichtbar-mainz.de

20:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
"Bargespräche"
Talkshow

Fabian Dombrowski begrüßt interessante Gäste aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Vereinsleben - ein Abend, drei Gespräche und viele Fragen!

Dieses Mal mit dabei sind Christian Ruffus (Journalist bei "Heute plus", er moderiert auch den Podcast "Liebe Nachbarn in Mainz"), Tatiana Herda Munoz (Expertin für Nachhaltigkeit und Digitalisierung, ehemals Klimaschutzmanagerin der Stadt Mainz und seit letztem Jahr Ortsvorsteherin von Hechtsheim) und Josimelonie (Sängerin und Reality-Show-Star, u.a. "DSDS", "Austria's Next Topmodel", "Take Me Out").

Die "Bargespräche" werden aufgezeichnet und im Offenen Kanal Mainz sowie auf dem YouTube-Kanal der Bar jeder Sicht gezeigt.

Die Talkshow findet vor Ort unter Einhaltung aller Vorgaben statt. Bitte beachten: Abstandsregelung, Tragen des Mund-Nasen-Schutzes u.a. gilt auch an diesem Abend beim Betreten und Herumlaufen in der Bar bis zum Erreichen des Sitzplatzes. Es steht nur eine beschränkte Anzahl an Plätzen zur Verfügung  aufgrund der Abstandsregeln, der Tresen ist leider immer noch "tabu".

Offener Kanal Mainz  -  YouTube-Kanal der Bar jeder Sicht  -  www.sichtbar-mainz.de



21:00 Uhr  -  Heute mit Durch & Durch

Mittwoch 24.06.2020
Donnerstag 25.06.2020
17:00 - 19:00 Uhr - online
PC-Sprechstunde online
Leider können wir Sie derzeit nicht persönlich im caritas-zentrum treffen und helfen. Aber wir versuchen Ihre Fragen online über eine Jitsi-Videokonferenz zu klären. Es besteht die Möglichkeit zu einem Einzelgespräch in einem eigenen Video-Chatraum.

Sie haben Fragen zu Ihrem Schreibprogramm, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung oder Präsentation? Sie wollen wissen, wie Sie im Internet am schnellsten etwas finden? Welche kostenlosen Programme es gibt? Bei solchen und ähnlichen Fragen helfen die
Ansprechpartner des „Neustadt im Netz“-Teams.
Sie erhalten Tipps und Hinweise, um mehr Selbstsicherheit bei der Alltagsarbeit am Computer zu bekommen.

Schicken Sie eine Mail an nin@mainz-neustadt.de und Sie erhalten von uns die Zugangsdaten zum Videotreff. Am besten nutzen Sie einen Computer mit Kamera und Mikrofon. Eine Nutzung über Tablet oder Smartphone ist möglich, erfordert aber die Installation der Jitsi-App. Alles Wissenwerte zu Jitsi finden Sie in diesem Tutorial

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Sommerferienworkshops für Kinder- und Jugendliche in der Kunsthalle Mainz

Spurenbilder – Malen mit Pappe und Tape
Zweitägiger Workshop von 6–10 Jahren

Nicht nur mit Stiften und Bildern können Bilder entstehen. Mit Klebeband, Pappe und Farben gestalten wir großformatige Bilder.

Termin: 14.07. - 15.07.20, jeweils 10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 25.06.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939

Traumbaumhaus
Zweitägiger Workshop von 6–10 Jahren

Wie würde Dein Traumhaus aussehen? Thront es vielleicht hoch oben im Wipfel eines Baumes? In unserem Werkraum bauen wir eigene Miniatur-Baumhäuser mit Wänden, Fenstern, Möbeln und allem was dazu gehört.

Termin: 16.07. - 17.07.20, jeweils 10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 25.06.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939

Spray it!
Zweitägiger Workshop von 6–10 Jahren

Bunte Häuschen zum Hüpfen auf dem Gehweg – wer kennt sie nicht? Aber Kreide kann so viel mehr! Im Werkraum wollen wir gemeinsam experimentieren. Anschließend können wir die Welt um die Kunsthalle ein bisschen bunter machen und natürlich fertigst Du auch ein eigenes Kunstwerk an, das Du mit nach Hause nehmen kannst.

Termin 21.07 - 22.07.20, jeweils 10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 25.06.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939

Löcher, Lücken und Leerstellen
Zweitägiger Workshop von 9–14 Jahren

Bilder entstehen nicht nur durch das Auftragen von Farben. In diesem Workshop gestaltet ihr ein großes Bild durch Auslassen, Wegnehmen, Abreiben, Abdecken und Auslöschen.

Termin: 23.07. - 24.07.20, jeweils 10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 25.06.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939

Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Sascha Kopp)
Abc mit Hürden: Corona-Krise in der Goethe-Grundschule
Wie es ist, in Zeiten von Corona eine erste Klasse mit hohem Migrationsanteil zu unterrichten – darüber spricht eine Mainzer Lehrerin - zum Artikel

(Foto: hbz/Jörg Henkel)
Wünsche für die Mainzer Neustadt auf weißen Stühlen
Groß und Klein machen mit bei der Aktion „Chairytales“ im Goethepark. Die 100 Stühle sollen in der Kulturbäckerei ihren Platz finden, wenn sie wieder einziehen kann - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Raub eines E-Bikes
Donnerstag, 11.06.2020 21:30 Uhr

Der 58-jährige Besitzer  eines E-Bikes wird am Donnerstagabend von einem bislang unbekannten  Täter leicht verletzt. Der 58-Jährige hält sich gegen 21:30 Uhr mit  seinem E-Bike im Bereich der Christuskirche auf, als er aus einer Gruppe  junger Leute heraus, von dem späteren Täter angesprochen wird. Der  junge Mann bittet mehrfach darum, mal mit dem E-Bike fahren zu dürfen.  Nachdem der 58-Jährige die Bitte verneint hat, setzt sich der Täter  trotzdem auf das Fahrrad, schlägt dem 58-Jährigen ins Gesicht und  flüchtet. Da der junge Mann scheinbar mit der Technik nicht  zurechtkommt, wirft er das Rad nach wenigen Metern auf die Fahrbahn der  Kaiserstraße und flüchtet zu Fuß. Von den alarmierten Funkstreifen des  Alt- und Neustadtreviers kann der Flüchtige nicht mehr gesehen werden.  Der Täter wird beschrieben, als ca. 180cm groß und schlank. Er soll ca.  17-19 Jahre alt sein und habe kurze dunkle Haare. Bei  der Tatausführung  sei er mit einem weißen Oberteil der Marke "Fila" bekleidet gewesen. Der 58-Jährige wird durch den Schlag des Täters leicht verletzt, kann  sein E-Bike aber nach einer Spurensicherung durch die Polizeibeamten  wieder in Empfang nehmen. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die  Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer sachdienliche  Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der  Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung  zu setzen.

Kaffee als Drogen verkauft, "Reklamation" endet in Körperverletzung
Samstag, 13.06.20120, 15:20 Uhr

Am Samstagnachmittag will ein 40-Jähriger verbotener Weise Marihuana bei zwei Drogendealern auf der Straße im Bereich der Mainzer Neustadt kaufen. Nachdem der 40-Jährige Geld bezahlt hat bekommt er ein Tütchen mit den angeblichen Drogen ausgehändigt. Bei der Überprüfung der "Ware" stellt der Käufer dann fest, dass es sich bei dem Inhalt des Tütchens lediglich um Kaffeepulver handelt. Als er dies bei den beiden Dealern "reklamiert" und sein Geld zurückfordert, wird er unvermittelt mit einem Schlagstock und einer Holzlatte zusammengeschlagen. Der 40-Jährige erleidet hierbei leichte Verletzungen. Von den Alarmierten Polizeibeamten können die beiden Dealer nicht mehr angetroffen werden. Laut Zeugenaussagen sollen diese von der Bonifaziusstraße in Richtung Boppstraße geflüchtet sein. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.  

Randale in Gaststätte - Täter stellt sich ungewollt
Samstag, 13.06.2020 18:26 Uhr

Zwei zunächst unbekannte Männer verwüsten am Samstagabend eine Gaststätte in der Schottstraße, werden aber im Nachhinein durch einen überführt. Gegen 18:26 Uhr betreten zwei Männer ein Lokal in der Schottstraße und bestellen Essen. Als das Essen an den Tisch serviert wird, rasten die Männer aus bislang unbekannten Grund völlig aus. Sie werfen Tische um und mit Stühlen um sich, wobei ein Mitarbeiter des Restaurants von einem Stuhl getroffen und leicht verletzt wird. Als die über den Notruf alarmierten Funkstreifen der Polizeiinspektion Mainz 2 am Restaurant eintreffen sind die beiden Randalierer bereits geflüchtet. Neben auf dem Boden verteilten Speisen, Tellern und beschädigtem Inventar können die Beamten ein Handy auffinden, was keinem Gast oder Mitarbeiter zugeordnet werden kann. Das Handy wird zunächst als Fundsache sichergestellt. Eine Fahndung nach den beiden Randalierern verläuft ergebnislos. Gegen 19:40 Uhr staunt ein Beamter des Neustadtreviers nicht schlecht, als ein 35-Jähriger Mann auf der Wache vorspricht. Der Mann wollte melden, dass er sein Handy verloren habe. Bei der Aufnahme der Daten stellen die Beamten dann fest, dass es sich um das Handy aus der Gaststätte handelt. Der 35-Jährige kann somit als einer der beiden Randalierer identifiziert werden und muss sich nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

Verdacht des Diebstahls von Fahrrad und E-Bike-Akku
Dienstag, 16.06.2020

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch macht ein 48-Jähriger Fahrradfahrer durch sein verdächtiges Verhalten auf sich aufmerksam.
Als dem Mann gegen 01:00 Uhr eine Funkstreife der Mainzer Neustadtinspektion im Bereich der Herrmann-Ehlers-Straße entgegenfährt, wirft dieser einen zuvor in der Hand gehaltenen Gegenstand weg und beschleunigt seine Fahrt. In der anschließenden Kontrolle stellen die Beamten fest, dass es sich bei dem Gegenstand um einen demontierten Fahrradgepäckträger samt integriertem E-Bike-Akku handelt. Hinzu kommt, dass sich ein "geknacktes" Schloss am Gefährt des Kontrollierten befindet, er einen Seitenschneider mit sich führt und deutlich nach Alkohol riecht.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 48-Jährigen ergibt einen Wert von 2,21 Promille. Aufgrund dessen kommt auf den Mann nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zu. Ob sowohl das Fahrrad der Marke Kettler, Farbe Schwarz, als auch der Gepäckträger samt E-Bike-Akku gestohlen wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.


Tipps und Informationen

Tschüss Spargel – willkommen süß-saure Früchtchen!
Der sommerliche Tisch ist reich gedeckt mit gesundem Obst

In  einigen Tagen endet bereits die deutsche Spargelsaison. Doch mit deren Ende beginnt nahezu zeitgleich die Ära der Sommerfrüchte. Erdbeeren von heimischen Feldern gibt es schon seit einigen Wochen. Je länger die beliebten roten Früchtchen warme Sonnenstrahlen empfangen, desto süßer und aromatischer schmecken sie. „Erdbeeren sind kleine Vitaminbomben. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen“, weiß Dr. Anja Luci (Foto), Ernährungsexpertin bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Darüber hinaus punkten sie mit wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Zink. Und mit nur 0,3 Gramm Fett pro 100 Gramm rücken sie dem Corona-Speckgürtel ordentlich zu Leibe – pur genossen vorausgesetzt, also ohne Zucker und kalorienreiche Schlagsahne.

Wenn es im Sommer richtig warm wird und sich die Erdbeerzeit dem Ende neigt, explodiert die Auswahl an Sommerfrüchten. „Die regionalen Obstsorten sind in dieser  Jahreszeit besonders vielfältig und abwechslungsreich“,  sagt Luci. Den Anfang im Fruchtreigen machen Brombeeren, Heidel- und  Himbeeren, Johannis- und Stachelbeeren. „Mit wichtigen Vitaminen und  Mineralstoffen eignen sie sich besonders als leckere und gesunde Zutat  zu Speiseeis, im fettarmen Joghurt oder Müsli“,  erklärt die Ernährungsexpertin. „Heidelbeeren beispielsweise wirken  antibakteriell, haben einen hohen Ballaststoffgehalt und sind besonders wertvoll für die Verdauung. Die in Himbeeren enthaltenen Mineralien  Phosphor und Kalzium wirken unterstützend auf Zähne und Knochen, das enthaltene Magnesium stärkt die Muskeln. Und auch Eisen macht Himbeeren gesund, da es die Zellbildung und Zellatmung fördert.“

Nur wenige Wochen später haben dann Kirschen, Mirabellen, Aprikosen und Pflaumen Hochsaison. Die Sommerfrüchte enthalten mit ihrem saftigen, süß-sauren Fruchtfleisch besonders viele Vitamine, Magnesium und Eisen. „Sie können daher die Abwehrkräfte stärken und gelten als förderlich für den Knochenstoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System“, so Dr. Anja Luci. „Genießen Sie die Früchte möglichst pur, frisch und ohne Zucker, sonst wird ihr gesunder Effekt zunichte gemacht.“ Und: Vorsicht vor übermäßigem Genuss und dem Verzehr unreifer Früchte – dies kann zu teilweise Verdauungsstörungen führen.

Grundsätzlich gilt, alle  Früchte vor dem Verzehr gründlich zu waschen. Besonders bei importierten Früchten aus dem Ausland ist aufgrund der Belastung mit Insektenschutzmitteln Vorsicht geboten.

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