833 vom 03.07.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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GIB-Ausgaben > Archiv
Ausgabe 833 vom 03.07.2020

Enter the Void
Neue Ausstellung in der Kunsthalle Mainz vom 10.07.—01.11.2020

Lawrence Abu Hamdan
Ursula Biemann
Forensic Architecture
Paulo Tavares

Die Ausstellung Enter the Void widmet sich der Arbeitsweise und dem Schaffen von Lawrence Abu Hamdan, Ursula Biemann, Forensic Architecture und Paulo Tavares.Sie folgt deren Strategien, Lücken in der Übermittlung von Ereignissen, in Beweisketten, in der Rechtsprechung, ebenso wie in unserer sinnlichen und physischen Wahrnehmung aufzuspüren, hervorzuheben und zu untersuchen.








Alle vier Positionen verbinden sich in dem englischen Wort „void“. Dieses bezeichnet ein Loch, eine Lücke, eine Leerstelle und damit einen unbesetzten Raum bzw. eine Stelle, an der Material abwesend ist. Es umschreibt in diesem Zusammenhang u.a. nachträgliche Verletzungen, die eine ehemals intakte Struktur oder Anwesenheit belegen. Ebenso legen cher, Lücken, Leerstellen Zeugnis über Eingriffe, Angriffe und Ereignisse ab. Abgesehen von den physischen Qualitäten, können sie sich auch auf Wissens- oder Wahrnehmungslücken beziehen und Informationen schlucken, die wir nicht sehen, hören, verstehen oder einordnen können. Sie können einen Ort beschreiben, der jenseits unseres Vorstellungshorizonts und sinnlichen Zugriffs liegt.

Bibliotheken der Stadt Mainz – Erweiterung der Angebote
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 25.06.2020

Die Öffentliche Bücherei Anna Seghers, die Stadtteilbüchereien und die Wissenschaftliche Stadtbibliothek sind seit Mitte Mai wieder geöffnet. Das zunächst sehr eingeschränkte Service-Angebot wird nun Schritt für Schritt erweitert.

(rap) In der Zentrale der Öffentlichen Bücherei gibt es weiterhin die Möglichkeit der Online-Anmeldung (befristet bis 15. August 2020) zur Nutzung der digitalen Angebote. Ebenfalls bietet das Team nach wie vor Überraschungstaschen für Kinder zum Abholen an. Die Arbeits- und Leseplätze dürfen zeitlich begrenzt und mit Anmeldung vor Ort wieder genutzt werden. Auch die Internetnutzung ist dort möglich.

Die Stadtteilbüchereien können mit reduzierten Öffnungszeiten wieder besucht werden und stehen auch während der kompletten Sommerferien zur Verfügung.

Kulturdezernentin Marianne Grosse freut sich, dass alle Standorte wieder verfügbar sind: „Unsere Bibliotheken sind ein wesentlicher Anlaufpunkt für so viele verschiedene Menschen in Mainz. Es ist uns wichtig, für alle Interessierten da zu sein - und wir erweitern die Angebote nach und nach in solide geplanten Schritten.“

Die Wissenschaftliche Stadtbibliothek nähert sich mit den Öffnungszeiten des Lesesaals damit den „Vor-Corona-Zeiten“. Das seit der Wiedereröffnung am 18. Mai eingeführte Reservierungssystem für Arbeitsplätze im Lesesaal bleibt zwar bestehen, Benutzerinnen und Benutzer können allerdings nun auch nachmittags kommen und
- für montags und mittwochs von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie 14.00 bis 18.00 Uhr,
- für freitags weiterhin von 10.00 bis 13.00 Uhr reservieren.
Außerdem ist die Nutzung des Mikrofilmlesegeräts in der Ausleihe (in Selbstbedienung) nach vorheriger Terminvereinbarung nun wieder möglich.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Standorten gibt es auf www.bibliothek.mainz.de.

Gleisbauarbeiten – Sperrungen im Kreuzungsbereich Hattenbergstraße/Kreuzung Zwerchallee/Mombacher Straße
Von Samstag, 04.07. bis zum Donnerstag, 30.07.2020 wird der Kreuzungsbereich teils gesperrt.

Dies bedeutet im Detail:
- Es wird eine Sperrung der Ausfahrt Mombacher Straße auf die Hattenbergstraß sowie
- die Sperrung der Zufahrt von der Zwerchallee in die Mombacher Straße erfolgen.
- Die Mombacher Straße wird in Höhe Rheingauwall in Fahrtrichtung Hartmühlenweg zur Sackgasse. Der Verkehr wird über Rheingauwall und Hattenbergstraße umgeleitet.
- Der Verkehr von der Rheinallee kommend in die Mombacher Straße wird wiederum über den Kaiser-Karl Ring - Hattenbergstraße - Rheingauwall umgeleitet.

Grund für die temporäre Sperrung sind Gleisbauarbeiten durch die Mainzer Mobilität.

Für die Gesundheit: „Qigong im Park 2020“

Nach bisher großem Interesse, werden auch in diesem Sommer in Mainz wieder Termine für Qigong im Park angeboten. Diese bundesweit kostenlose Aktion wird durch die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V. organisiert.  

Alle finden Gelegenheit unter Anleitung der erfahrenen Qi-Gong  Lehrerin  Ruth Hammer, die Wirkung von Qi-Gong unter altem Baumbestand im Park selbst zu erspüren.  
Die aus der fernöstlichen Kultur stammenden, langsam fließenden Übungsformen beziehen Körper und Geist gleichermaßen ein: Die einfachen fließenden Bewegungen entspannen und energetisieren – stabilisieren das Immunsystem.  

Termine in Mainz:
Mittwoch, 08. Juli  und 15.Juli - jeweils von 18:30-19:30 Uhr
Ort: Im Park „Am Fort Elisabeth 1/Ecke Jägerstraße“, gegenüber Malteser-Rettungsdienst (hinter KKM) – dort am dem Peter-Cornelius-Denkmal.

Anmeldung nicht erforderlich.   
Die aktuelle Coronaverordnung ist beachten (Abstandsregelung und Eintragen in ausliegende Anwesenheitsliste). Mundschutz im Freien nicht erforderlich.
 
Bei starkem Regen oder Wind fällt der Termin aus.  

Weitere Infos:
E-mail: r.hammer.qi@t-online.de oder   
Homepage der Deutschen Qi-Gong Gesellschaft e.V. www.qigong-gesellschaft.de

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Der Newsletter im NewsletterChristuskirche aktuell - Juli / August 2020 - Bitte klicken

„Ein Lächeln auf das Gesicht zaubern“
Jugendliche gestalten 161 Karten für Mainzer Senioren

Von Juliane Diel

Alte Menschen in Seniorenheimen hatten es in den vergangenen Wochen besonders schwer. Besuch war verboten, gemeinsame Spaziergänge und Aktivitäten fielen aus. Um die Einsamkeit etwas zu durchbrechen und diesen Menschen zu zeigen, dass jemand an sie denkt, hat sich das Evangelische Stadtjugendpfarramt eine besondere Aktion ausgedacht: 161 handgeschrieben Karten von Kindern und junge Menschen aus ganz Mainz zeigen, dass die Senioren nicht vergessen sind.

Die Idee für die Postkartenaktion hatte eine Ehrenamtliche, die in der Altenpflege arbeitet. Sie berichtete, dass die alten Menschen sehr unter dem Lockdown leiden. „Die Risikogruppe der Senioren in den Heimen war komplett von Kontakten abgeschnitten. So wurde die tolle Idee geboren, Postkarten an diese Menschen zu schreiben, um ihnen etwas Freude zu bringen“, erklärt Marga Kadel, Stadtjugendreferentin im Evangelischen Stadtjugendpfarramt. Die Postkarten stammen von der Aktion „Picture the word“ bei der Konfirmanden Bibelsprüche mit Fotomotiven versahen. Es entstanden verschiedene Postkartenmotive - mal witzig, mal melancholisch, mal liebevoll, mal nachdenklich. Und genauso kreativ wie die Motive, sind auch und die Texte und Grüße für die Senioren. Kindergartenkinder haben bunte Bilder gemalt, Nachdenkliches und Poetisches findet seinen Platz, poetische und ermutigende Worte zieren die Karten. „Ich hoffe, dass Sie gesund bleiben und dass die Krankheit Ihnen nichts anhaben kann. Gemeinsam schaffen wir das und verlieren Sie nicht die Hoffnung“, schreibt die 13jährige Emelie. „Die Sonne schein, der Sommer steht vor der Tür, die Welt wächst. Der Blick aus dem Fenster zaubert ein Lächeln auf das Gesicht. Lachen ist gesund und ansteckend. Ich hoffe, mit der Postkarte, konnte ich Ihnen ein Lachen auf das Gesicht zaubern.“, ist auf einer anderen Karte zu lesen. „Den Jugendlichen war bewusst, wie schwer die Menschen es in den Heimen hatten und haben die Aktion daher gerne unterstützt“, berichtet Matthias Braun, Stadtjugendpfarrer, „Ich bin überwältigt, dass es so viele wurden.“
Auch Pfarrerin Silke Bretschneider-Müller, die die Postkarten entgegennahm, freut sich sehr: „Es war und ist eine sehr schwierige Zeit für unsere Bewohner. Daher sind diese Grüße und die Botschaft `Die Welt da draußen denkt an uns` unglaublich wichtig.“ Bretschneider-Müller ist Altenseelsorgerin im Evangelischen Dekanat Mainz und zuständig für die Senioren im Mainzer Altenheim und im Jockel-Fuchs-Haus in Gosenheim. Sie hat nun die Aufgabe, die Postkarten zu verteilen. Das wird sie sehr gezielt machen und schauen, wer welche Botschaft gerade gut gebrauchen kann.

Die Postkartenaktion ist einmalig, doch in Zukunft möchte das Evangelische Stadtjugendpfarramt gemeinsam mit der Altenseelsorge die intergenerationelle Arbeit weiter ausbauen. „Die Menschen im Altenheim sprechen auf jungen Menschen unglaublich an“, erklärt Bretschneider-Müller, „Wenn jungen Leute kommen, ist die Freude immer sehr groß. Sie bringen frische Ideen mit. Das tut den Menschen gut.“ Und für Kindern und Jugendlichen sei es wichtig, sich der Lebenswirklichkeit alter Menschen bewusst zu werden und ein Verständnis für deren Bedürfnisse zu entwickeln.


Foto: Matthias Braun, Stadtjugendpfarrer und Marga Kadel, Stadtjugendreferentin vom Evangelischen Stadtjugendpfarramt (rechts und links) übergeben die 161 handgeschriebenen Postkarten an Silke Bretschneider-Müller, Pfarrerin für Altenseelsorge im Evangelischen Dekanat Mainz.

Termine der Woche

KULTURMETER
Ein soziokulturelles Projekt der KULTURBÄCKEREI

Die erste Phase des Projektes CHAIRYTALES wurde am letzten Wochenende erfolgreich abgeschlossen - 100 Stühle wurden von Neustädter*innen gestaltet.
Nun startet der zweite Teil KULTURMETER.

Bei schönem Wetter sind die Mitwirkenden der KULTURBÄCKEREI am 03.|04.|05. und 10.|11.|12. Juli 2020 auf verschiedenen Neustadtplätzen mit Bänken und Tischen vor Ort, um die Menschen einzuladen, insgesamt 500 unskalierte Meterstäbe mit Ideen, Vorschlägen, Wünschen und Visionen für die Kulturentwicklung der Neustadt zu gestalten und zu beschriften.

Voraussichtlich sind sie an folgenden Tagen auf folgenden Plätzen, jeweils von 15:00 bis 19:00 Uhr:
03.07. - Gartenfeldplatz
04.07. - Feldbergplatz
05.07. - Goetheplatz
10.07. - Frauenlobplatz
11.07. - Rheinufer
12.07. - Gartenfeldplatz

Wenn Sie also Zeit und Lust haben, dann kommen Sie doch mal vorbei und bringen ihre Ideen ein. Wenn Sie in einer kulturellen oder sozialen Einrichtung in der Neustadt tätig sind, dann können Sie auch Zollstöcke bei uns abholen und sie bei Ihnen beschriften lassen.

Freitag 03.07.2020
19:00 Uhr - online
„Bibel & Literatur“ am Alten Dom St. Johannis
Fluchtgeschichten in der Bibel im Rahmen eines Vortrags von Dr.  Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD

Das literarische Projekt „Bibel & Literatur“ im  Alten Dom St. Johannis geht weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie kann  es derzeit leider nicht an Ort und Stelle stattfinden, doch wird per  Stream unter www.bibelundliteratur-mainz.de  direkt  nach Hause übertragen. Das Projekt „Bibel & Literatur“ bringt  biblische und literarische Texte zu Gehör. Die Texte ergänzen einander,  kommentieren sich und erklären sich gegenseitig. Dabei wird den  jeweiligen Texten ihre Eigenständigkeit belassen, damit sich  die Autoren der Bibel und der Literatur auf Augenhöhe begegnen.

Weiter geht es am Sonntag, dem 26. Juli steht um  16 Uhr unter dem Titel „An den Wassern zu Babylon saßen sie und  weinten…“ und dreht sich um Flucht, Vertreibung und die Sehnsucht nach  Heimat in Bibel und Literatur. Die Rezitation übernimmt  Arno Hermer, Schauspieler und Regisseur aus Wiesbaden.

Aus Anlass der aktuellen Inszenierung des  Klassikers „Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe im Staatstheater  Mainz gibt es am Sonntag, dem 30. August um 16 Uhr Texte von Liebe und  Leidenschaften zur Unglückliche Liebe bei der biblischen  Figur David und Werther, gelesen von Lisa Eder und Julian von  Hansemann, Schauspieler des Staatstheaters Mainz.

Das Projekt "Bibel & Literatur" wird  organisiert von der Evangelischen Erwachsenenbildung Mainz, Leitung Isa  Mann, und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Mainz, Pfarrer Gregor  Ziorkewicz. Kontakt per E-Mail: mail@bibelundliteratur-mainz.de.

Sonntag 05.07.2020
09:30 Uhr - im ZDF-Fernsehen
ZDF-Fernsehgottesdienst live aus der Mainzer Christuskirche
Unter dem Titel „Dann wird die Seele weit ...“  gestalten die Pfarrerinnen Eva Lemaire und Jasmin Schönemann-Lemaire den Gottesdienst. Es ist mitten im Jahr und es ist Sommer. Nachdem alle in den letzten Wochen viel Enge  und Einschränkungen erlebt haben, soll der Gottesdienst Antworten geben  auf die Fragen, was guttut, wo man Kraft schöpfen und auftanken kann.

Die musikalische Leitung hat Dekanatskantorin Barbara Pfalzgraff.  Organist Niklas Jahr wird an der Orgel zu hören sein. Besucher dürfen  am Gottesdienst aufgrund der Corona-Beschränkungen leider nicht  teilnehmen.

Montag 06.07.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

Dienstag 07.07.2020
mainzer orgel komplet
mit Werken von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude, Ludwig van Beethoven und César Franck
Orgel: Lars Simon Sokola
Geistlicher Impuls: Pater Dr. Johannes Bunnenberg OP
Eintritt frei, Spende erbeten

Stammtisch: K.i.M. - Kunterbunt in Mainz
Du bist über 25, queer, trans*, bi, lesbisch, schwul, inter, asexuell oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist du bei unserem K.i.M-
Stammtisch genau richtig! Jeden vierten Donnerstag im Monat treffen wir uns, um tolle Dinge zu planen oder einfach nur einen
schönen Abend zu haben. Kontakt: junginmainz@gmail.com


Stammtisch: Ehrenamtliche der AIDS-Hilfe Mainz
Die Ehrenamtlichen der AIDS-Hilfe Mainz betreuen zusammen mit Hauptamtlichen Infostände auf Veranstaltungen, gestalten den
Welt-AIDS-Tag mit oder arbeiten mit im Patient_innen-Cafe in der Unimedizin. Kontakt: tbecker@aidshilfemainz.de


Stammtisch: Schwuguntia
Schwuguntia e.V. bietet seit 1993 allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen sowie allen Interessierten einen
Verein, der sich als Ziel gesetzt hat, queeres Leben in Mainz und der Region sichtbar zu machen. Veranstaltungen und Aktivitäten
sind u.a. der jährlich stattfindende Mainzer CSD "Sommerschwüle" sowie Tanzkurse.

Mittwoch 08.07.2020
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Für die Gesundheit: „Qigong im Park 2020“

Nach bisher großem Interesse, werden auch in diesem Sommer in Mainz wieder Termine für Qigong im Park angeboten. Diese bundesweit kostenlose Aktion wird durch die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V. organisiert.  

Alle finden Gelegenheit unter Anleitung der erfahrenen Qi-Gong  Lehrerin  Ruth Hammer, die Wirkung von Qi-Gong unter altem Baumbestand im Park selbst zu erspüren.  
Die aus der fernöstlichen Kultur stammenden, langsam fließenden Übungsformen beziehen Körper und Geist gleichermaßen ein: Die einfachen fließenden Bewegungen entspannen und energetisieren – stabilisieren das Immunsystem.  

Termine in Mainz:
Mittwoch, 08. Juli  und 15.Juli - jeweils von 18:30-19:30 Uhr
Ort: Im Park „Am Fort Elisabeth 1/Ecke Jägerstraße“, gegenüber Malteser-Rettungsdienst (hinter KKM) – dort am dem Peter-Cornelius-Denkmal.

Anmeldung nicht erforderlich.   
Die aktuelle Coronaverordnung ist beachten (Abstandsregelung und Eintragen in ausliegende Anwesenheitsliste). Mundschutz im Freien nicht erforderlich.
 
Bei starkem Regen oder Wind fällt der Termin aus.  

Weitere Infos:
E-mail: r.hammer.qi@t-online.de oder   
Homepage der Deutschen Qi-Gong Gesellschaft e.V. www.qigong-gesellschaft.de

20:15 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Kino am Mittwoch: Wild Nights With Emily
USA 2018, 82 Min., OmU
Mabel Todd (Amy Seimetz), die Herausgeberin von Emiliy Dickinsons Werken, erzählt einer Gruppe von Fans, wie zurückgezogen und freudlos diese gelebt habe. Parallel sehen wir jedoch die wahre Geschichte der humorvollen und lebenslustigen Emily (Molly Shannon), die sich schon früh in ihre Kindheitsfreundin Susan Gilbert (Susan Ziegler) verliebt und über Jahrzehnte eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit ihr führt - selbst als diese später Emilys Bruder heiratet.

Emily Dickinson (1830 - 1886) gilt als eine der wichtigsten Dichterinnen der Weltliteratur. Basierend auf ihren Briefen, handelt Madeleine Olneks lustvolle, satirisch angehauchte Komödie von einer quicklebendigen Dichterin, die ihrer Zeit um Längen voraus war. Nach und nach dekonstruiert Olnek die Mythen, die sich bis heute hartnäckig um Dickinson ranken und das mit einem tollen Ensemble, Einfallsreichtum und Witz. "Molly Shannon ist Emily Dickinson in der besten lesbischen Komödie seit Jahren!" (IndieWire)

Mit freundlicher Unterstützung des AlleFrauenreferats im AStA der Uni Mainz

Bei Veranstaltungen wie Kino kann eine Reservierung sinnvoll sein: info@sichtbar-mainz.de oder Tel. 06131 5540165       

Donnerstag 09.07.2020
18:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
"Mensch, spiel doch mit!"
Offener Spieleabend
Regelmäßig finden in der Bar jeder Sicht Spieleabende statt. Es wird gewürfelt, taktiert, geraten - und vor allem gelacht. Wir freuen uns über alle, die mitspielen!
Rückfragen gerne an Susanne: spielenbjs@mail.de - www.sichtbar-mainz.de

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: ZDF queer
Treffen zum Kennenlernen, Quatschen und Netzwerken für queere ZDFler_innen und alle Interessierten aus allen Gewerken des Zweiten und seiner Töchter - Kontakt: queer@ZDF.de  -  www.sichtbar-mainz.de

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Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.


Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
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Online-Bürgerbeteiligung: Große Grünfläche für den Zollhafen / Nordmole
Die Entwicklung des Zollhafens schreitet voran: Zahlreiche Gebäude sind bezogen oder in Bau. Die öffentlichen Bereiche gewinnen an Kontur. Nun geht es um die geplante Grünfläche an der Nordmole - zum Sensor-Artikel - zum AZ-Artikel


Boppstraße: Geänderte Verkehrsführung ab Montag, 29. Juni
Der Verkehr wird in dieser Zeit von der südlichen auf die nördliche Fahrspur gelegt. Radfahrende werden mittels Piktogrammen stadtauswärts, wie bisher, auf der Fahrspur mitgeführt – zum Artikel


Neustadt-SPD: Mittelstreifen der Kaiser-Ringe für Fußgänger und Radfahrer aufwerten
Pressemitteilung der Neustadt-SPD vom 28.06.2020

Die Neustadt-SPD sieht sich nach einem Rundgang des Ortsbeirats gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung am vergangenen Montag darin bestätigt, dass es dringend eine deutliche Aufwertung des Mittelstreifens der Kaiser-Ringe braucht. "Der Mittelstreifen zwischen den Straßenbahngleisen bietet genügend Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer - damit er für beide Gruppen sicherer wird, muss er dringend aufgewertet werden", macht Erik Donner, Vorsitzender der Neustadt-SPD, deutlich.

Schätzungsweise 90 Prozent aller Radfahrerinnen und Radfahrer - insbesondere Eltern mit ihren Kindern und Seniorinnen und Senioren - nutzen den Mittelstreifen. Diese Realität dürfe die Verwaltung bei den weiteren Planungen nicht ignorieren und sie auf eine vergleichsweise gefährliche Straße mit Tempo 50 drängen. Erik Donner dazu: "Ein neuer, einheitlich gehaltener Belag und an einigen Stellen abgesenkte Bordsteine zum Mittelstreifen würden mit einem Schlag die Attraktivität und Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöhen." Dies käme auch Fußgängerinnen und Fußgängern zugute, die zwar auf dem Mittelstreifen bevorrechtigt sind, aber meist aufgrund des unterschiedlichen Untergrunds nicht wüssten, wohin sie sollen.

Für die SPD sei außerdem wichtig, dass die Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Sitzbänke, weniger Müll und weitere Bepflanzungen gesteigert wird. Auch weitere Fahrradbügel seien dort vorstellbar, wodurch auch das zunehmend illegale Halten und Wenden von Autos eingedämmt werden könnte.
"Wichtig ist uns, dass die Verwaltung hier endlich brauchbare Planungen vorlegt. Gute und sinnvolle Vorschläge gibt es genug", so Erik Donner.

(Foto: gik)
Führt Tempo 30 zur Reduzierung von Schadstoffen?
ADAC: „Sehen nicht, dass Rechnung aufgeht“ - zum Artikel

(Foto: Merkurist.de)
SPD: Keine Tram über den Goetheplatz
Den geplanten Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes finden auch die Neustadt-Genossen generell gut. Doch bevorzugen sie eine Streckenführung im bereits bestehenden Straßennetz - zum Artikel

(Foto: Harald Kaster)
Caponniere: Wohin mit den Autos?
Der Stadtrat beschließt die Aufwertung des Areals rund um die Caponniere. Dabei würden Parkplätze wegfallen. Der Ortsbeirat fühlt sich übergangen - zum Artikel

(Foto: gik)
Kritik zu Tempo 30 in Mainz
Das ab 1. Juli auf Rheinachse, Kaiser- und Parcusstraße geltende Limit bewerteten CDU und FDP im Umweltausschuss skeptisch: Gleichmäßig fließender Verkehr sei ökologischer - zum Artikel

(Foto: Harald Kaster)
Caponniere: Wohin mit den Autos?
Der Stadtrat beschließt die Aufwertung des Areals rund um die Caponniere. Dabei würden Parkplätze wegfallen. Der Ortsbeirat fühlt sich übergangen - zum Artikel

(Foto: Sascha Kopp)
Mainzer Innenstadt ist nun Tempo-30-Zone
Auf den Hauptverkehrsachsen in der Innenstadt gilt nun Tempo 30. Dezernentin Eder möchte den Verkehr so flüssiger und sicherer machen - und auch das Dieselfahrverbot verhindern - zum Artikel

    
(Foto: Thomas Renth)
Grünflächenoffensive: Mainzer Ampel-Koalition will mehr Bäume für die Stadt
Die Mainzer Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP will mehr Bäume für die Stadt. Die Fraktionen brachten am Mittwoch im Mainzer Stadtrat einen Antrag für eine Grünflächenoffensive ein – zum Artikel

(Archivfoto: Harald Kaster)
Zoff um Zollhafen: Ein Runder Tisch soll es richten
    
Müll, Drogen, Lärm - Anwohner am Mainzer Zollhafen haben sich wiederholt wegen solcher Dinge beschwert. Nun gab es einen Vor-Ort-Termin, auch um "extreme Auswüchse" zu verhindern - zum Artikel

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Bahnhofplatz: Schlägerei sorgt für Aufsehen
Donnerstag, 25.06.2020 - 21:20 Uhr

Zahlreiche Notrufe erreichten die Polizei am Donnerstagabend gegen 21:20 Uhr, weil es auf dem Bahnhofplatz zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen gekommen ist. Durch die Polizei konnten kurz darauf vier Personen vorläufig festgenommen werden, die an dieser Schlägerei beteiligt waren. Die jungen Männer zwischen 16 und 20 Jahren wurden zur Dienststelle gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Zwei verletzte Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Aufgrund der großen Personenanzahl auf dem Bahnhofplatz war die Polizei zunächst mit mehreren Einsatzkräften am Tatort. Zahlreiche Personen meldeten sich als Zeugen oder boten ihre Hilfe an. Es gab aber auch viele Gaffer, die ausschließlich die Situation beobachteten und auch filmten. Die Polizei möchte nochmals darauf hinweisen, dass ein filmen oder fotografieren eine Straftat darstellen kann. Denn, wer eine Bildaufnahme, die die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt, kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden. Im konkreten Fall könnte dies erfüllt sein, wenn eine Verletzte Person gefilmt wird.

Eine Grußkarte mit eigenem Motiv verschicken? Kein Problem.

Welches Motiv es auch sein soll - Klicken Sie einfach die Bilder an, wählen Sie danach ein Foto aus Ihrer Sammlung aus und
schicken Sie es an die Person(en), die es erhalten soll(en). Einzige Bedingung: Das Foto darf nicht mehr als 200 kB haben.


Tipps und Informationen

Genusstraining – die fünf Sinne wiederentdecken und Energie tanken

Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens in der ersten Phase der Corona-Pandemie war für die meisten Menschen mit erheblichem Stress verbunden – etwa wegen der Sorge um Angehörige oder nahestehende Menschen, der Angst um den Arbeitsplatz oder die Herausforderungen durch langanhaltenden Schulausfall bei den Kindern. Nach wie vor ist die bislang unbekannte Situation, in der jeder Tag neu gedacht werden muss, oftmals ein Stressfaktor. Dies macht sich häufig unterschwellig bemerkbar, etwa durch erhöhte Nervosität, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. Gerade jetzt ist also besonders wichtig, sich kleine Oasen im Alltag zu schaffen, um Energie und Lebenslust zu gewinnen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das sogenannte Genusstraining.

Was haben die fünf Sinne mit Stressbewältigung zu tun?
Wir können unsere fünf Sinne – Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen – dazu nutzen, Genussmomente zu erleben, die entspannend wirken. Diese Genussmomente können wir selbst hervorrufen, ohne großen Aufwand und innerhalb kürzester Zeit. Sie sind kein Allheilmittel, und es wird an einem Tag besser und am nächsten Tag schlechter gelingen, sie einzusetzen. Aber jeder noch so kleine entspannte Moment ist besser als gar keiner, denn er unterbricht eine anstrengende Situation und verhindert, dass wir in gesundheitsschädigenden Dauerstress geraten. Genuss ist übrigens nicht an großartige Menüfolgen oder an Urlaub in der Ferne gebunden, sondern es sind die kleinen Dinge des Alltags, die leicht übersehen werden. Wichtig ist, dass jeder Mensch herausfindet, welche Genussmomente für ihn die richtigen sind und welche Sinneserfahrung zu Entspannung führt.

Akuter und chronischer Stress – Eustress und Distress
Wenn es um Stress geht, ist es wichtig, zwischen verschiedenen Formen zu unterscheiden. Akuter Stress zum Beispiel entsteht ständig, jeder Mensch erlebt ihn im Alltag. Auslöser können schon kleinste Dinge sein, etwa ein in den Tiefen der Tasche verschwundener Schlüssel. Solche punktuell stressauslösenden Ereignisse sind im Gegensatz zu dauerhaftem Stress gesundheitlich unbedenklich.

Obwohl wir den Begriff häufig im negativen Sinne gebrauchen, kann Stress durchaus positiv wirken, nämlich dann, wenn wir Belastungen gut meistern können und uns den Herausforderungen gewachsen fühlen. Dann spornt er uns an, ein Ziel zu erreichen und kann die Leistungsfähigkeit steigern. Hier spricht man von „Eustress“. Dieser positiven Form von Stress steht der sogenannte „Distress“ gegenüber. Er tritt auf, wenn wir uns überfordert fühlen, die Situation mit den eigenen Ressourcen als nicht zu bewältigen wahrnehmen und keine Möglichkeiten zur Einflussnahme sehen.

Wichtig ist, dass nach einer stressauslösenden Phase die Stresskurve in eine anschließende Entspannungsphase mündet und im gleichen Maß wieder nach unten geht, wie sie zuvor nach oben geschnellt ist. Wenn diese Kurve jedoch durch neue Stresssituationen immer weiter ansteigt und keine oder keine ausreichende Entspannungsphase folgt, gerät der Mensch in chronischen Stress. Er mündet irgendwann in totale Erschöpfung und bedroht die körperliche und psychische Gesundheit.

Entspannung mit allen Sinnen
Zur Entspannung bekommen wir häufig ein angenehm duftendes Bad empfohlen, dazu sanfte Musik, eine Kerze und vielleicht sogar ein kleines Lieblingsgetränk. Das ist kein Zufall, denn hierbei werden gleich alle unsere Sinne angesprochen: Über die Haut fühlen wir die angenehme Wirkung des warmen Wassers, wir riechen unseren Lieblingsbadezusatz, hören beruhigende Klänge, sehen das gleichmäßige Flackern des Kerzenlichts und schmecken etwas auf der Zunge, das wir sehr mögen. Aber um uns zu entspannen, müssen gar nicht alle Sinne auf einmal angesprochen werden, und oft genügen schon ein bis zwei Minuten der Sinneserfahrung.

Trainieren Sie Ihre Sinne
Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und notieren Sie, welche Formen der Entspannung Sie mit den einzelnen Sinnen verbinden. Beim Hören fallen Ihnen außer Musik sicher weitere Dinge ein, etwa Vogelgezwitscher, das Rauschen eines Baches oder auch das Nicht-Hören, die Stille. Schon die bewusste Konzentration auf den Hörsinn bei geschlossenen Augen kann entspannend sein – wahrscheinlich nehmen Sie Geräusche wahr, die sonst im allgemeinen Alltagssummen untergehen. Der Anblick eines schönen Bildes, einer Pflanze oder einer Landschaft wird oft als entspannend empfunden. Hieraus kann das Fotografieren als Hobby entstehen. Handwerkliche Beschäftigungen wie Töpfern oder Gärtnern wirken über den Tastsinn, genauso wie das Streicheln eines Tieres oder die Sonne auf der Haut. Der Geruch des Waldes ist vielleicht nicht jederzeit zu haben, aber auch eine feine Tasse Tee oder kräftiger Kaffeeduft können einen entspannenden Genussmoment auslösen. Sie wirken dabei gleichzeitig über den Geschmackssinn, wie übrigens auch ein Glas Wein, ein Stück Schokolade oder ein leckeres Essen. Hierbei ist jedoch sehr auf die Menge zu achten, sonst schafft man sich möglicherweise gleich ein weiteres Problem!

Genussmomente bewusst in den Alltag einbauen
Testen Sie, welche Formen des Genusses Ihnen Entspannung bringen, es können durchaus mehrere sein. Geben Sie diesen Momenten ganz bewusst einen Platz in Ihrem angestrengten Alltag. Wählen Sie dafür einen Zeitpunkt, an dem es realistisch ist, dass Sie eine Entspannungsphase umsetzen können. Im Lauf der Zeit werden Ihre Genussmomente dann feste Bestandteile Ihres Tages, und Sie können sie vorbeugend wie auch im akuten Stressfall einsetzen.

Um zum Erfolg zu kommen, können Sie sich an diesen acht Empfehlungen orientieren:
1. Gönnen Sie sich den Genuss.
2. Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen.
3. Genießen Sie bewusst.
4. Schulen Sie Ihre Sinne für den Genuss.
5. Genießen Sie auf Ihre Art.
6. Genießen Sie lieber wenig, aber richtig.
7. Schaffen Sie Vorfreude durch die Planung von Genussmomenten.
8. Genießen Sie die kleinen Dinge des Alltags.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, freistil-texte.de; Redaktion: Birgit Kahl-Rüther


LKA-RP: Urlaubszeit ist Einbruchszeit
Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps zum Schutz vor Einbrechern


- Verbraucher sollten keine Hinweise auf ihre Abwesenheit hinterlassen
- Keine Urlaubsposts in sozialen Netzwerken veröffentlichen
- Die Polizei berät zum Einbruchschutz der eigenen vier Wände

(ots) Die Schulferien in Rheinland-Pfalz stehen vor der Tür und trotz der pandemiebedingten Reisebeschränkungen ist ein Sommerurlaub innerhalb von Deutschland schon länger wieder planbar. Der ersehnte Urlaub im europäischen Ausland rückt für viele Menschen ebenfalls in greifbare Nähe. Damit nach dem Urlaub keine böse Überraschung droht, sollten angehende Urlauber Einbrechern keine Hinweise auf ihre Abwesenheit hinterlassen. Denn ein offensichtlich leerstehendes Haus oder ein öffentlicher Urlaubspost in den sozialen Medien können eine Einladung für "ungebetene Gäste" sein.

Zwar ist in Rheinland-Pfalz die Anzahl der Wohnungseinbrüche rückläufig, doch damit das so bleibt, sollte der Einbruchschutz nicht vernachlässigt werden. Denn Einbrecher suchen immer den leichtesten Weg. Innerhalb weniger Minuten entscheidet der Täter, ob er einsteigt oder nicht. So können schon einfache Präventionsmaßnahmen einen Einbruch verhindern.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben in ihrer Reihe "Genug Betrug" die wichtigsten Tipps zur "Urlaubsvorbereitung" zusammengefasst, damit Einbrecher erst gar keine Chance haben:

Alle Fenster und Türen schließen, bevor die Wohnung bzw. das Haus verlassen wird.
Gegebenenfalls lohnt es sich auch, über einbruchsichere Beschläge und Schlösser nachzudenken. Oftmals bleibt es nur beim Einbruchsversuch, weil die Täter an technischen Sicherungen von Türen und Fenstern scheitern.

- Das Zuhause sollte auch während einer Abwesenheit bewohnt wirken!
Zeitschaltuhren steuern die Beleuchtung, Nachbarn können die Briefkästen regelmäßig leeren sowie Rollläden öffnen und schließen.

- Auch wenn es lockt, über Facebook oder andere soziale Medien die Urlaubsgeschichten zu teilen: Urlauber sollten von öffentlich zugänglichen Posts absehen. Denn diese sehen nicht nur Familie und Freunde, sondern vielleicht auch die potenziellen Einbrecher.

Doch nicht nur in der Ferienzeit sollten Eigentümer und Mieter auf eine sichere Wohnung achten. Die Polizei Rheinland-Pfalz rät deshalb, unabhängig von der Fahrt in den Urlaub zur richtigen Sicherung der Wohnung oder des eigenen Hauses - und das bedeutet neben einem sicherheitsbewussten Verhalten auch auf eine individuell angepasste Sicherungstechnik zu setzen.

Für Informationen rund um den Einbruchschutz stehen die polizeilichen Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Die Fachberater erstellen kostenfrei eine Schwachstellenanalyse und geben darauf aufbauend Empfehlungen zum Thema Einbruchschutz für das Zuhause. Weitere Informationen unter: www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/einbruchschutz/wer-hilft-mir

Hilfreiche Informationen bieten auch die Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention "Sicher wohnen"
sowie die Internetseite der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch.

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Wie es gelingt, mit Achtsamkeit zu entschleunigen

Durch zahlreiche Lockerungen gewinnt der Alltag in Deutschland an Normalität zurück. Freizeitaktivitäten, Zusammenkünfte und Shopping-Touren sind unter Auflagen wieder möglich. Damit der Stresslevel nicht gleich wieder steigt, rät Jana Acker, Expertin für Psychologie und Stressreduktion bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse, einige Strategien aus der Krise mit in den neuen Corona-Alltag zu nehmen. „Nicht selten waren die Terminkalender vor der Corona-Zeit mit Job-Verpflichtungen und Freizeitstress prall gefüllt. Wer vermeiden möchte, in dieses Hamsterrad zurückzukehren, sollte sich bewusst machen, was ist wirklich wichtig in meinem Leben. Woran habe ich Spaß? Wie möchte ich meine freie Zeit, in der sich der Körper erholen soll, gestalten?“ Während des Shutdowns waren die Menschen auf sich und ihre Kernfamilie reduziert. Das Leben fand vor allem in den eigenen vier Wänden statt. „Durch die Einschränkungen haben viele Menschen in der Krise gezwungenermaßen entschleunigt. Diese Besinnung und Reduzierung auf sich selbst tut dem Körper hin und wieder mental gut. Wer sich auch in Zukunft auf das Hier und Jetzt konzentriert, kann deutlich Stress reduzieren und lebt gesünder“, weiß Jana Acker.

Es muss nicht gleich ein Yoga-Kurs oder Meditation sein, schon mit kleinen Übungen lassen sich automatische Reaktionen auf Stressauslöser reduzieren und es stellt sich eine zunehmende Gelassenheit ein: „Wer achtsam durchs Leben geht, ist mit sich selbst mehr im Einklang und wird zufriedener“, ist die KKH-Expertin überzeugt. Eine der einfachsten und effektivsten Achtsamkeitsübungen ist die bewusste Wahrnehmung des Atems: „Wir atmen jeden Tag unbewusst, es funktioniert ganz automatisch. Insbesondere wenn wir gestresst sind, atmen mir meistens kurz und schnell vor allem im Bereich des Brustkorbes“, erklärt Jana Acker. Wer jedoch den Atem für fünf bis zehn Atemzüge jeden Tag beobachtet, wird sich dessen bewusst und kann die Atmung entsprechend verlangsamen und vertiefen. „Die Bewegung kann man bis in den Bauchraum spüren. Diese Atementspannung geht mit einer erhöhten Aktivierung des Nervensystems einher, welches für Entspannung zuständig ist“, so die Expertin.

Zudem können kleine Übungen zwischendurch helfen, die Gedanken auf das Wichtige zu fokussieren und sich nicht im Alltagsstress zu verlieren. „Schauen Sie doch einfach mal in den Himmel und bestaunen dabei einige Minuten das Wolkenspiel oder die Weite des Horizontes“, lautet ihr Tipp für den Alltag. Auch ein Spaziergang in Gedanken kann mental von Hektik und Sorgen ablenken: „Eine hilfreiche Imaginationsübung hierfür ist die Vorstellung eines inneren sicheren Ortes. Wer sich dorthin über seine Gedanken beamen kann, fühlt sich auch in schwierigen Situationen geborgen.“

Eine Achtsamkeitsübung, die sich leicht in den Alltag einbauen lässt, ist das bewusste Essen. „Wie oft schlingen wir in der Mittagspause einen ungesunden Pausensnack herunter? Versuchen Sie Ihre Mahlzeiten einmal bewusst auszukosten“, rät Jana Acker. Beim achtsamen Essen werden die Sinne für die Nahrungsaufnahme geschärft: Riechen an den Lebensmitteln, bewusstes Kauen und Nachspüren des Körpergefühls haben positive Effekte auf die Verdauung, den Genuss und das Sättigungsgefühl. Auch über das Essverhalten lasse sich so einiges lernen: „Welche Gedanken habe ich? Wieso esse ich gerade? Bin ich wirklich hungrig oder vielleicht traurig? Wer diese Gefühle bewusst reflektiert, erlernt einen besseren Umgang und tut sich und seiner Gesundheit etwas Gutes!“

LKA-RP: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor falschen Enkeln und Polizeibeamten

(ots) - Anrufe durch falsche Polizisten und vermeintliche Enkel bleiben weiterhin aktuell. Vor kurzem schlug ein falscher Enkel in Rheinland-Pfalz zu und konnte eine Seniorin um 10.000 Euro betrügen. Vorwiegend ältere Menschen werden als Opfer ausgewählt und mit ständig neuen Tricks und erfundenen Geschichten unter Druck gesetzt, um Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände zu erbeuten.

Der Umstand, dass immer mehr Menschen um die Tricks der Betrüger wissen, führt dazu, dass immer weniger Seniorinnen und Senioren auf die Betrugsmaschen hereinfallen. Die Betrüger denken sich aber immer wieder neue Varianten aus, um die älteren Menschen zu verunsichern und letztlich doch an ihr Geld zu gelangen.

Damit die Betrüger erst gar keine Chance haben, möchte das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weiterhin für diese perfide Betrugsmasche sensibilisieren.

Mit folgenden Maschen versuchen die Betrüger am Telefon Ihre Opfer abzuzocken:

Falscher Polizeibeamter: Die erste Kontaktaufnahme verläuft über das Telefon. Die Betrüger geben sich dabei als Amtsperson, oft als Polizeibeamte aus. Häufig nutzen die Straftäter eine spezielle Technik, die auf dem Telefondisplay der Angerufenen die Notrufnummer 110, die der örtlichen Polizeidienststelle oder des Bundeskriminalamtes anzeigt. Unter einem Vorwand wie beispielsweise, die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, glaubwürdig zu vermitteln, dass Geld und Wertsachen im Haus nicht sicher seien. Daher müsse alles in Sicherheit gebracht werden und einem Polizisten in Zivil ausgehändigt werden, der vorbeikäme.

Enkeltrick: Selbstsicher und überzeugend geben sich die Täter am Telefon als Verwandter, Enkel oder guter Bekannter aus. Die Einstiegsfrage ist oft: "Weißt du wer dran ist?", um einen Namen zu erhalten. Stimmveränderungen werden mit Erkältung oder der schlechten Verbindung (Handy) erklärt. Rhetorisch geschickt wird eine ausgeklügelte Geschichte erzählt, um das Vertrauen der meist älteren Menschen zu gewinnen. Hierbei wird eine finanzielle Notlage, wie z.B. eine Notoperation, eine Infektion mit dem Corona-Virus, der Kauf einer Immobilie oder eines Autos vorgetäuscht. Die Situation wird immer als äußerst dringlich dargestellt. Zudem wird wiederholt bei den Opfern angerufen, um diese vermehrt unter Druck zu setzen. Der angebliche Enkel oder ein anderer vermeintlicher Verwandte gibt an, dass jemand anderes das Geld abholen komme, da er selbst verhindert sei.

Seit einiger Zeit ist eine Kombination der Betrugsmaschen "Enkeltrick" und "Falscher Polizeibeamter" festzustellen:

Ein Täter meldet sich völlig aufgelöst am Telefon und sagt beispielsweise: "Oma, ich habe einen Unfall gebaut und dabei eine Frau und ein Kind verletzt. Ich brauche dringend 30.000 Euro." Die Geschädigte fragt daraufhin, ob ihr Enkel "Paul" am Telefon sei. Egal welcher Name hier genannt wird, es erfolgt eine Bestätigung durch den Anrufer. Im Anschluss wird das Telefon an einen angeblichen Polizeibeamten übergeben. Dieser fragt daraufhin, ob Geld oder Wertgegenstände im Hause seien. Die weitere Masche läuft wie gewöhnlich ab.

Eine besonders perfide "Erweiterung" des "Enkeltricks": Nachdem die Geschädigten den Telefonhörer aufgelegt hatten, weil sie den Betrugsversuch durchschaut hatten, melden sich die Täter erneut und geben sich nun als Polizeibeamte aus. Der angebliche Polizeibeamte gibt an, dass er das Gespräch mitgehört hat und die Täter, die alte Menschen betrügen, fassen möchte. Dazu wäre aber Geld als "Köder" erforderlich, welches der Angerufene unmittelbar zurückerhalten würde. Das Geld wird vom falschen Polizisten abgeholt und ist weg.

Außer den hier geschilderten Maschen, gibt es zahlreiche weitere Variationen, wie die Betrüger versuchen, an Geld zu kommen.

Mit den folgenden Tipps können Sie falschen Enkeln und Polizeibeamten die Tour vermasseln:

- Klären Sie Ihre Angehörigen über die Betrugsmaschen auf.

- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

- Bei verdächtigen Anrufen: Legen Sie den Telefonhörer auf! Das ist keinesfalls unhöflich!

- Stellen Sie sicher, dass das Telefonat richtig beendet und die Verbindung wirklich abgebrochen ist.

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.

- Gehen Sie keinesfalls auf telefonische Geldforderungen ein.

- Rufen Sie Ihren Enkel unter der bisher bekannten Nummer an, um die Echtheit des Anrufers zu klären.

- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Opfer der Betrugsmasche geworden sind.

- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst über die Tasten ein.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/aktuelle-betrugsmasche-falsche-polizeibeamte

www.youtube.com/watch?v=84ugug_ZYZ0

www.youtube.com/watch?v=gwMr8RxYh38

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