834 vom 10.07.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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GIB-Ausgaben
Ausgabe 834 vom 10.07.2020

„Malt Eure Rechte“
Mainzer Kinderrechte-Kalender sucht Bilder

    
(rap) Das Mainzer Bündnis für Kinderrechte sucht Kids, die Lust haben, sich in Bildern phantasievoll mit dem Thema Kinderrechte auseinanderzusetzen. Zum zweiten Mal nach 2018 heißt es unter dem Motto „Malt Eure Rechte“ daher: ran an die Buntstifte, Wachsmalkreide oder was das Stiftemäppchen sonst so hergibt. Seid kreativ für Eure Rechte!

Auch 2020 möchte das Mainzer Bündnis für Kinderrechte Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben, da die Bedürfnisse und Wünsche der jüngsten Bürgerinnen und Bürger in der Gesellschaft und in Gesetzen oftmals nicht berücksichtigt werden. Dies zeigt sich beispielsweise auch ganz aktuell in der Corona-Krise, denn die Lebenswelten der jungen Menschen wurden stark reglementiert.



Zumeist standen dabei eher die Betreuungsplätze und Schulnoten im Fokus der Öffentlichkeit, „als die vielfältigen Herausforderungen und Belastungen im Familienalltag, die eine gesunde seelische, körperliche und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen stark beeinträchtigen können“, erläutert Anita Zimmermann von Flüsterpost e.V. - Unterstützung für Kinder Krebskranker Eltern.
„Wir, das ,Mainzer Bündnis für Kinderrechte‘, vertreten gemeinsam die Überzeugung, dass Kinder und Jugendliche immer das Recht haben sollten, sich gesund und in Würde entwickeln zu können“, sagt Theresa Veit vom Haus der Jugend. „Es ist gerade in Zeiten von Corona umso wichtiger, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder und Jugendliche Rechte haben. Deshalb überzeugt uns das diesjährige Motto des Weltkindertages ,Kinderrechte ins/im Grundgesetz!?‘ sehr stark“, so Veit.

Wer kann mitmachen?
Alle Kinder und Jugendlichen, die sich kreativ austoben wollen.

Was passiert mit den Bildern?
Mit den gemalten Bildern wird ein toller „Mainzer Kinderrechte-Kalender“
für das kommende Jahr 2021 erstellt. Alle Kinder, die Bilder abgegeben
haben, bekommen einen solchen Kalender gratis. Der Kalender wird
dann beim Weltkindertag am 19. September 2020 auf dem
Gutenbergplatz vorgestellt.

Bis wann habt Ihr Zeit?
Einsendeschluss für Eure Bilder ist der 01. August 2020.

Wo gebe ich mein Bild ab?
Bild im A4-Format bitte per Post an:

Landeshauptstadt Mainz
Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung
Dr. Sabine Gresch
Zitadelle, Bau E
55028 Mainz.

Gebeten wird darum, auf der Rückseite des Bildes unbedingt den
Namen, Adresse, Telefon-Nummer und das Alter anzugeben (wenn
möglich auch eine E-Mail-Adresse).

Weitere Informationen unter www.mainz.de/weltkindertag

Blumengruß aus der Leibnizstraße von Manfred Hahnefeld

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Aktuelle Öffnungszeiten der Angebote im caritas-zentrum Delbrêl
(Stand: 03.07.2020)

Der Newsletter im Newsletter
Der neue Pfarrbrief von St. Bonifaz - Bitte Bild anklicken


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Termine der Woche

KULTURMETER
Ein soziokulturelles Projekt der KULTURBÄCKEREI

Die erste Phase des Projektes CHAIRYTALES wurde am letzten Wochenende  erfolgreich abgeschlossen - 100 Stühle wurden von Neustädter*innen  gestaltet.
Nun startet der zweite Teil KULTURMETER.

Bei schönem Wetter sind die Mitwirkenden der KULTURBÄCKEREI am 10.|11.|12. Juli 2020 auf verschiedenen Neustadtplätzen mit Bänken und Tischen vor Ort, um die Menschen einzuladen, insgesamt  500 unskalierte Meterstäbe mit Ideen, Vorschlägen, Wünschen und  Visionen für die Kulturentwicklung der Neustadt zu gestalten und zu  beschriften.

Voraussichtlich sind sie an folgenden Tagen auf folgenden Plätzen, jeweils von 15:00 bis 19:00 Uhr:
10.07. - Frauenlobplatz
11.07. - Rheinufer
12.07. - Gartenfeldplatz

Wenn  Sie also Zeit und Lust haben, dann kommen Sie doch mal vorbei und  bringen ihre Ideen ein. Wenn Sie in einer kulturellen oder sozialen  Einrichtung in der Neustadt tätig sind, dann können Sie auch Zollstöcke  bei uns abholen und sie bei Ihnen beschriften lassen.

Freitag 10.07.2020
19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Schwuguntia
Schwuguntia e.V. bietet seit 1993 allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen sowie allen Interessierten einen
Verein, der sich als Ziel gesetzt hat, queeres Leben in Mainz und der Region sichtbar zu machen. Veranstaltungen und Aktivitäten
sind u.a. der jährlich stattfindende Mainzer CSD "Sommerschwüle" sowie Tanzkurse.

Sonntag 12.07.2020
16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 08.07.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


Montag 13.07.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

Dienstag 14.07.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. - Jung in Mainz
Die queere Jugendgruppe
Du bist zwischen 18 und 27, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist Du hier genau richtig!

Mittwoch 15.07.2020
Für die Gesundheit: „Qigong im Park 2020“

Nach bisher großem Interesse, werden auch in diesem Sommer in Mainz wieder Termine für Qigong im Park angeboten. Diese bundesweit kostenlose Aktion wird durch die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V. organisiert.  

Alle finden Gelegenheit unter Anleitung der erfahrenen Qi-Gong  Lehrerin  Ruth Hammer, die Wirkung von Qi-Gong unter altem Baumbestand im Park selbst zu erspüren.  
Die aus der fernöstlichen Kultur stammenden, langsam fließenden Übungsformen beziehen Körper und Geist gleichermaßen ein: Die einfachen fließenden Bewegungen entspannen und energetisieren – stabilisieren das Immunsystem.  

Termin in Mainz:
Mittwoch, 15.Juli von 18:30-19:30 Uhr
Ort: Im Park „Am Fort Elisabeth 1/Ecke Jägerstraße“, gegenüber Malteser-Rettungsdienst (hinter KKM) – dort am dem Peter-Cornelius-Denkmal.

Anmeldung nicht erforderlich.   
Die aktuelle Coronaverordnung ist beachten (Abstandsregelung und Eintragen in ausliegende Anwesenheitsliste). Mundschutz im Freien nicht erforderlich.
 
Bei starkem Regen oder Wind fällt der Termin aus.  

Weitere Infos:
E-mail: r.hammer.qi@t-online.de oder   
Homepage der Deutschen Qi-Gong Gesellschaft e.V. www.qigong-gesellschaft.de

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: 50 plus
Treff für Lesben, Schwule, Bisexuelle und alle Interessierten ab 50 - zum Gedankenaustausch, zum Geschichten erzählen und zum Pläne schmieden. Kontakt: 50plus@sichtbar-mainz.de  -  www.sichtbar-mainz.de

Donnerstag 16.07.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Die Uferlosen
Der schwul-lesbisch-queere Chor Mainz Wiesbaden
Es wird geredet, nicht gesungen. Jede_r ist willkommen beim Quasseln über dies und das, Musik und Mainz über und mit den Uferlosen. Wir hörn uns!

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Wir sind SWR
Stammtisch für Mitarbeitende aller sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten im SWR

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Rainbow Refugees Mainz
Unterstützungsgruppe für geflüchtete LSBTI
Stammtisch für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete
Für queere Geflüchtete setzt sich die in vielen Herkunftsländern alltägliche Homophobie und Transphobie in Deutschland meist in den Gemeinschaftsunterkünften fort. Auch im Asylantrags-Verfahren treffen sie häufig auf Unkenntnis. Rainbow Refugees Mainz ist eine Gruppe, in der sich Ehrenamtliche aus der Mainzer LSBTI-Community treffen, um Unterstützung für queere Geflüchtete zu organisieren.

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Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Sascha Kopp)
Heftige Debatte um Tempo 30 im Mainzer Stadtrat
Tempo 30 in der Innenstadt soll langfristig helfen, ein Dieselfahrverbot in Mainz zu verhindern. CDU und AfD halten allerdings nicht viel von dem Tempolimit – zum Artikel

(Archivfoto: Mario Thurnes)
Der Schorsch lässt am Wochenende künftig zu
Kneipen und Restaurants können seit Mitte Mai wieder öffnen. Doch es  gelten strenge Regeln, um ein Ausbreiten des Corona-Virus zu verhindern.  Für die Wirte bedeutet das: höhere Ausgaben bei geringeren Einnahmen.  Auch der Mainzer Kult-Imbiss „Zum Schorsch“ reagiert nun: An den  Wochenenden bleibt der Imbiss geschlossen - zum Artikel

(Foto: Stephan Dinges)
Sehnsucht nach Gesang – Chöre in Zeiten von Corona
„Alles Digitale ist kein Ersatz für gemeinsames Tun.“ Bernd Thewes, Leiter Frauenchor Neustadt und Männerchor Neustadt - zum Artikel

(Foto: Denise Kopyciok)
Erinnerung an einen Mainzer Rabbi
In Altstadt und Neustadt wurden Stolpersteine verlegt. Dazu eingeladen hatte der Verein für Sozialgeschichte Mainz. Mit den Steinen wird die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus wach gehalten - zum Artikel

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(Foto: hbz/Jörg Henkel)
In der Mainzer Neustadt gibt es „Monster in Öl“
Annette Emde zeigt in ihrer neuen Galerie in der Richard-Wagner-Straße Werke von sieben Künstlern - zum Artikel

(Foto: gik)
Tempo 30 in Mainz auf den Hauptstraßen rechtmäßig? – CDU fordert Überprüfung
Seit knapp einer Woche gilt nun Tempo 30 auch auf den Hauptverkehrsstraßen in der Mainzer Innenstadt, die ersten Erfahrungen sind durchwachsen: Lange Rückstaus vor den Ampeln, Kolonnenbildung, höhere Drehzahlen bei vielen Motoren und ein Busverkehr, dessen Fahrplan nicht mehr funktioniert - zum Artikel

(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
„Austausch auf Augenhöhe“
Die Mainzer RaMa-Schülerin Lucia Wagner erarbeitet in einer bundesweiter Expertenkommission Empfehlungen für das neue Schuljahr - zum Artikel

(Foto: gik)
Baustart des Grünufers auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen
Nach der eher steinlastigen Südmole des Mainzer Zollhafens soll nun auf der Nordmole des neuen Wohngebiets ein „Grünufer“ entstehen. Bürger sollen Wünsche äußern - zum Artikel


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Mülltonnenbrände in der Neustadt
In der Nacht von Samstag, 04.07.20 auf Sonntag, 05.07.20, brannten in der Adam-Karrillon-Straße und der Rheinallee fünf Mülltonnen. In einem Fall wurde durch den Brand auch die Fassade eines Ladengeschäftes beschädigt. Erste Schätzungen zum Schaden belaufen sich auf ca. 2500 EUR.
Die Polizei geht von einer absichtlichen Tatbegehung aus; die Ermittlungen dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 65 4210 zu melden.

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Tipps und Informationen

LKA-RP: Sicher in den Urlaub

(ots) - Mit Beginn der Sommerferien und aufgrund der Corona-Pandemie starten mehr Menschen als sonst in diesem Jahr mit dem Fahrzeug in den Urlaub. Um sicher in den Urlaub zu kommen, empfiehlt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, welche Vorkehrungen vor Reiseaufbruch getroffen werden sollten, wie Sie Ihr Fahrzeug sicher machen und was auf dem Reiseweg zu beachten ist. Bitte beachten Sie in der Pandemie die aktuellen Hygienevorschriften in Deutschland und anderen Ländern.

Der Fahrzeugcheck:

Wer mit dem Auto, dem Wohnmobil oder dem Motorrad in den Urlaub startet, sollte sich am besten frühzeitig einen Termin in der Werkstatt sichern, um nochmals alles durchchecken zu lassen: Reifendruck und -profil, Bremsen und Bremsflüssigkeit, Lichtanlage, Öl- und Wasserstand, Beleuchtung, Scheibenwaschanlage und Wischblätter.

Gepäck- und Fahrradträger oder Anhänger sollten sicher montiert sein und die zulässige Belastungsgrenze nicht überschritten werden.

Reisende sollten ebenfalls ein großes Augenmerk auf die Ladungssicherung legen! Schweres Gepäck wird möglichst nah am Boden gelagert. Ein Gitter oder ein Netz verhindert, dass Gepäckstücke in einer Gefahrensituation nach vorne geschleudert werden. Sind Tiere mit an Bord, dann sollten diese im Fahrzeug auch entsprechend gesichert werden - am besten ist eine ausbruchsichere Box. Lassen Sie zur Sommerzeit niemals Kinder oder Haustiere alleine im Auto zurück! Selbst bei 20 Grad Außentemperatur kann sich das Innere des Fahrzeugs innerhalb weniger Minuten zur lebensgefährlichen Hitzefalle entwickeln.

Reisende sollten zudem bedenken, dass die Scheinwerfereinstellung und der Luftdruck an die Beladung des Fahrzeugs angepasst werden müssen. Verbandkasten, Warnweste und Warndreieck müssen im Notfall schnell herauszunehmen sein.

Auf dem Weg in den Urlaub:

Zu hohe Geschwindigkeit und Ablenkung sind die häufigsten Unfallursachen. Insbesondere die Nutzung eines Smartphones am Steuer ist nicht nur gefährlich, sondern auch verboten!

Navigationsgeräte sollten grundsätzlich vor der Fahrt programmiert werden. Sobald ein Stau in Sicht ist, gilt es, in der Fahrspur zu bleiben, abzubremsen und die Warnblinklichtanlage einzuschalten. Sofort ist dann, mit ausreichend Abstand zum Vordermann, eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Dabei wird bei einer zweispurigen Autobahn die Gasse in der Mitte zwischen den beiden Spuren gebildet. Bei einer dreispurigen Fahrbahn befindet sich die Gasse
zwischen der linken und der mittleren Fahrspur.

Viel Gepäck im Fahrzeug deutet auf Touristen hin. Damit Diebe kein leichtes Spiel haben, gibt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz folgende Tipps:

- Ziehen Sie beim Parken immer den Zündschlüssel ab und lassen Sie das Lenkradschloss einrasten, auch wenn Sie "nur ganz kurz" weg sind!

- Verschließen Sie immer Fenster und Türen, auch das Schiebedach und den Tankdeckel, sobald Sie sich von Ihrem Auto entfernen!

- Vergewissern Sie sich, dass der Wagen auch tatsächlich abgesperrt ist, auch wenn das Auto mit einem Funkschlüssel zugesperrt wurde.

- Lassen Sie keine Wertsachen im Fahrzeug liegen, auch nicht "versteckt" und vergessen Sie nicht, mitgeführte Fahrräder, Dachboxen, Surfbretter oder Boote ebenfalls zu sichern.

- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf Schäden an Ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden oder Sie jemand bittet, auf einer Landkarte den Weg zu zeigen. Dies könnten Tricks sein, um Sie aus dem Wagen zu locken und unbemerkt an Ihre Wertsachen zu kommen.

- Schließen Sie beim Verlassen des Wohnwagens/Wohnmobils alle Fenster und Türen und lassen Sie keine Wertgegenstände herumliegen.

- Steuern Sie noch bei Tageslicht einen Campingplatz oder einen belebten Abstellplatz für die Übernachtung an - nutzen Sie hierfür keine abgelegenen, unbeleuchteten Park- oder Rastplätze.

Wenn Kinder liken und Eltern streiken
Forsa: Suchtpotenzial von Smartphones ist Sorge Nummer 1 von Müttern und Vätern

‚Leg‘ doch mal das Smartphone weg!‘ Diese Aufforderung dürften viele Kinder und Jugendliche bald wieder verstärkt von ihren Eltern hören. Angesichts geschlossener Schulen, Kurzarbeit und Homeoffice durch die Corona-Pandemie entpuppte sich das Smartphone – ebenso wie PC und Tablet – als echter Krisen-Joker für Mütter und Väter, wenn es um die Beschäftigung ihrer Kinder ging. Doch nach und nach normalisiert sich die Lage. Damit kehren auch die Sorgen vieler Eltern zurück, der ständige Umgang mit dem digitalen Allrounder könne ihren Kindern schaden. So befürchten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse 44 Prozent der Eltern, ihr Kind könne via Handy mit nicht altersgerechten, gefährlichen Inhalten in Kontakt kommen. Ebenso viele machen sich Gedanken darüber, dass ihr Nachwuchs beleidigt oder bedroht, sprich Opfer von Cyber-Mobbing werden könnte. Große Sorgen bereiten Müttern und Vätern auch mögliche gesundheitliche Folgen durch übermäßigen Handygebrauch. So fürchtet die Hälfte der Befragten, ihr Kind könnte süchtig werden. 44 Prozent halten negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit für wahrscheinlich. An dritter Stelle mit 38 Prozent stehen Gesundheitsrisiken durch zu wenig Bewegung.

Für Kinder untypische Erkrankungen auf dem Vormarsch
Die Sorgen der Eltern scheinen nicht unbegründet zu sein. Daten der KKH zeigen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche unter Krankheiten leiden, die früher eher untypisch waren. Die Entwicklung von fünf Krankheitsbildern von 2008 auf 2018 zeigt das exemplarisch:
• Extremes Übergewicht (Adipositas) nahm um knapp 27 Prozent zu.
• Motorische Entwicklungsstörungen stiegen um rund 52 Prozent, bei den 15- bis 18-Jährigen drastisch um rund 137 Prozent.
• Bei Sprach- und Sprechstörungen verzeichnet die KKH einen Anstieg um knapp 57 Prozent – bei den 15- bis 18-Jährigen sogar um rund 157 Prozent.
• Schlafstörungen nahmen um rund 32 Prozent zu, am deutlichsten bei Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren um mehr als 86 Prozent.
• ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung), die unter anderem mit Konzentrationsmangel einhergehen kann, stieg um rund 12 Prozent.

„Selbstverständlich sind nicht all diese Erkrankungen bei Kindern allein auf das Smartphone zurückzuführen“, sagt KKH-Psychologin Franziska Klemm. „Doch mit intensiver Nutzung und dem Kontakt mit nicht altersgerechten Inhalten steigt nicht nur das Risiko für Übergewicht oder motorische Beeinträchtigungen, sondern auch für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder eine Internetsucht. Durch intensiven Medienkonsum können Kinder und Jugendliche Entwicklungschancen verpassen, die ihnen die analoge Welt bietet und die entscheidend für ein gesundes Aufwachsen sind.“ Mit Gleichaltrigen zum Beispiel Fußball zu spielen, durch die Natur zu streifen oder gemeinsam zu musizieren, sind unverzichtbare reale Erfahrungen jenseits virtueller Welten. Der Austausch mit anderen Menschen verankert Kinder im Leben und bildet damit eine wichtige Basis für eine gesunde Mediennutzung.

Lockdown hat Nutzung digitaler Medien verstärkt – Eltern gelassener
Fast alle Eltern (95 Prozent) berichten, dass ihr Kind digitale Medien in den Corona-Ferien stärker nutzt als üblich. Zum Smartphone beispielsweise greifen 54 Prozent der Heranwachsenden häufiger. Während zu lange Onlinezeiten im Normalfall Konfliktauslöser Nummer 1 sind, sehen Eltern das während der Krise nicht so eng. So finden es 64 Prozent der Eltern in der Ausnahmesituation okay, wenn ihr Kind Medien intensiver nutzt. Die Hälfte begründet dies damit, Smartphone & Co. seien eine gute Möglichkeit, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Etwa ein Drittel gibt zu, sich in Zeiten geschlossener Schulen und Kitas nicht durchgehend um ihr Kind kümmern zu können und ist deshalb froh über die digitalen Kindersitter. 25 Prozent der Eltern sagen, dass sie die längeren Onlinezeiten während Corona zwar ärgern, wegen der extremen Zeiten aber tolerieren. 16 Prozent der Eltern befürchten während der Krise, dass sich lange Mediennutzungszeiten negativ auf die Gesundheit ihres Kindes auswirken.

Generation online‘ hat Gefahren vielfach im Blick – und doch gibt’s oft Zoff
Telefonieren, chatten, für die Schule googeln, Musik hören, Videos ansehen, fotografieren: Das Smartphone beeinflusst viele Lebensbereiche. Es ist die Steuerzentrale des digitalen Alltags und wichtigstes Kommunikationsmedium von Kindern und Jugendlichen. Wer meint, die ‚Generation online‘ gehe durchweg blauäugig damit um, täuscht sich. So ist die Mehrheit der von Forsa befragten Eltern (58 Prozent) davon überzeugt, dass ihr Kind sein Smartphone reflektiert nutzt und sich auch möglicher Gefahren wie Datenmissbrauch bewusst ist.
Zwei von fünf Müttern und Vätern vermuten dagegen, dass ihr Kind sein Handy eher unbefangen nutzt: Jungen neigen offenbar eher dazu (46 Prozent) als Mädchen (35 Prozent), haben mögliche Risiken seltener im Blick. Das sorgt mitunter für Zoff. 85 Prozent der befragten Eltern geben an, dass das Handy zumindest hin und wieder zu Streit führt. In jeder siebten Familie kommt es sogar häufig bis sehr häufig zu Reibereien. Nur 15 Prozent der Eltern sagen, dass die Smartphone-Nutzung ihres Kindes kein Streitthema ist.

Smartphones bieten pures Gehirnjogging
Abstinenz der Kinder vom Smartphone zum Schutz vor eventuellen Gefahren ist keine Lösung. Schließlich ist das Mobilgerät längst nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dabei bietet es echte Chancen. „Eine reflektierte Handynutzung fördert die Entwicklung des Gehirns, dessen Formbarkeit in jungen Jahren am größten ist“, erklärt Hirnforscher Prof. Dr. Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. „Schlagen Kinder und Jugendliche Wissen schnell nach oder lassen sie sich Sachverhalte über Videos erklären, kurbelt das die Aufmerksamkeit an. Auch analytische Fähigkeiten sowie räumliches Denken werden gestärkt. Das ist pures Gehirnjogging.“ Ein umsichtiger Umgang mit dem Smartphone kann weitere Pluspunkte für die Entwicklung der ‚Digital natives‘ mit sich bringen – von der Förderung sozialer Kontakte sowie der Identitätsfindung über den Erwerb präziser Kommunikation und technischen Know-hows bis hin zu mehr Kreativität durch mediales Gestalten und Experimentieren.

Vom reinen Konsumieren zum aktiven Steuern: Hauptsache Medienkompetenz
Digitale Medien haben viel Potenzial für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung in Kindheit und Jugend. Doch entfalten kann es sich nur, wenn Kinder vorab in der analogen Welt Schlüsselqualifikationen erlernt haben. Dazu zählen Körper- und Sozialerfahrungen, aber auch Lesen und Schreiben, die Basis für den Umgang mit dem Handy sind. „Kindern ist begreiflich zu machen, dass die reale und die virtuelle Welt keine zwei Welten sind, sondern dass das Smartphone unsere wirkliche Lebenswelt erweitert“, betont KKH-Expertin Klemm. „Das setzt ein gesundes Verhältnis von On- und Offlinezeiten voraus.“ Die hierfür nötige Schlüsselqualifikation heißt Medienkompetenz. Darin gilt es, Kinder und Jugendliche fit zu machen. Kompetent heißt im Idealfall, dass sie sich maßvoll, sachkundig, selbstbestimmt, sicher und sozial verantwortungsvoll in der digitalen Welt bewegen ‒ ohne sich von Medien abhängig zu machen. „Bei der Vermittlung kommt Eltern eine entscheidende Vorbildfunktion zu. Sie sollten ihren Nachwuchs an die Hand nehmen, eng begleiten und einen souveränen Umgang mit dem Smartphone vorleben.“ All die Funktionen des Smartphones faszinieren jedoch generationenübergreifend und verlocken daher auch Mütter und Väter. Fast jeder 13. Befragte hält sich denn auch für kein gutes Vorbild für sein Kind. 37 Prozent der Eltern möchten in puncto Handy-Nutzung mit gutem Beispiel vorangehen, schaffen das jedoch nur manchmal. Die Hälfte der Befragten hat hingegen das Gefühl, das Smartphone im Griff zu haben und meistens ein gutes Vorbild zu sein. Das gilt insbesondere für die Elterngeneration 50 plus (59 Prozent).

LKA-RP: Schadprogramme in erfundenen Rechnungen
Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps zum Schutz vor digitaler Erpressung

(ots) - Weil angeblich Rechnungen einer Online-Bestellung noch nicht gezahlt wurden, drohen unbekannte Absender in E-Mails mit Inkassoverfahren. In anderen Fällen versuchen sie mit falschen Behauptungen, Lösegeld zu erzielen. Oft steckt Betrug dahinter, warnen die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

"Immer wieder versuchen Betrüger, Verbraucherinnen und Verbraucher mit dubiosen E-Mails unter Druck zu setzen und an Geld zu kommen", so Jennifer Kaiser von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "In vielen Fällen sollen mit solchen Methoden Schadprogramme auf Computern installiert werden."

Die Absender der Mails behaupten beispielsweise, die Rechnung für eine Online-Bestellung sei noch offen und drohen gleichzeitig ein Inkassoverfahren mit zusätzlichen Kosten an, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird. Weitere Details zur Bezahlung, insbesondere zum Empfänger und zur Bankverbindung, befänden sich angeblich in einem angefügten Dokument oder in einem Link. Wird der Anhang geöffnet oder der Link angeklickt, öffnet sich ein für den Computer schädliches Programm, auch Ransomware genannt. Das Programm infiziert den Computer und blockiert dadurch den weiteren Zugriff auf das Gerät. Außerdem werden die Dateien auf dem Computer verschlüsselt, so dass die Opfer nicht mehr an ihre persönlichen Dokumente und Bilder gelangen.

Damit Betroffene ihr Gerät wieder nutzen können, verlangen die Betrüger ein Lösegeld (englisch: Ransom). In der Regel geben die Täter das Gerät jedoch auch nach Erhalt des Lösegeldes nicht mehr frei, so dass dringend davor gewarnt wird, ein solches Lösegeld zu bezahlen. Hinzukommt, dass durch die Zahlung kriminelle Machenschaften unterstützt werden, da die Täter sich im Erfolg bestätigt sehen und Anreize für weitere Taten erhalten.

Eine andere Masche: Die Betrüger behaupten in ihren E-Mails, sie hätten das Opfer bei der Ausübung sexueller Handlungen an sich selbst mitgeschnitten und würden die Aufnahmen im Internet veröffentlichen, wenn keine Zahlung in Form von Bitcoins erfolge. Betroffene sollten sich von solchen E-Mails nicht einschüchtern lassen und auf gar keinen Fall das geforderte Lösegeld zahlen.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps, um "digitaler Erpressung" zu entgehen:

Betroffene sollten keine Anhänge aus unbekannten E-Mails öffnen und keine Links anklicken. Außerdem sollten sie den Absender genau überprüfen und regelmäßig Sicherheitskopien anfertigen.

Wer einen Erpressungsverdacht befürchtet beziehungsweise Erpressungsopfer geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten. Weitere Informationen und Ansprechpartner der Polizei sind zu finden unter https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/

Wer eine merkwürdige E-Mail erhalten hat und sich nicht sicher ist, was es damit auf sich hat, kann sich bei seiner Verbraucherzentrale informieren unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/digitale-welt/onlinehandel

Weitere nützliche Tipps und Informationen zum Thema "Cybersicherheit" finden Sie unter www.cybersicherheit-rlp.de

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