836 vom 24.07.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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GIB-Ausgaben
Ausgabe 836 vom 24.07.2020
Blühende Neustadt
Blumenfee Luise Hart ruft zum Mitmachen auf

Von Annette Breuel

Alles begann für sie mit zwei Beeten in der Leibnizstraße. Luise Hart erinnert sich noch genau an den Moment, als sie vor 25 Jahren mit ihrem Mann den Entschluss fasste, Blumenbeete direkt vor der Haustür anzulegen. „Unrat, Dreck und Abfälle ,schmückten‘ damals unser Quartier. Das wollten wir ändern. Es war eine harte Arbeit, bis wir den vielen Müll beseitigt und den Boden für die Blumen vorbereitet hatten, die wir pflanzen wollten.“ Wegweisend für eine ,blühende‘ Leibnizstraße, wie sie sie sich vorstellten, wurde ihr Erstling, das ,Rosenbeet Toscana‘, ein Inselbeet gegenüber der Buchhandlung Cardabela. Unterstützung erhielten sie dabei von der Stadt Mainz.



Die Entwicklung
Bei ihren Planungen und Bepflanzungen bezogen die Harts auch die Nachbarschaft mit ein, und bald schlossen sich ihnen zwei weitere kreative Hobby-Gärtnerinnen an: Irmela Teuffel und Gertraud Bergner. Bereits in den 80er Jahren hatten diese beiden Neustädterinnen die Idee, ihr Viertel mit Blumen bunter zu gestalten. Gemeinsam nun verfolgten die drei Frauen das Ziel, die Leibnizstraße in eine Blumenstraße und - wenn es nach Luise Hart ginge - sogar in eine Rosenstraße zu verwandeln. Im Laufe der Jahre haben die Blumenfeen einige weitere Mitstreiterinnen gefunden, und das Blumenreich ist inzwischen auf mehr als 60 Beete und Baumscheiben angewachsen.

Wie man unschwer bei einem Spaziergang durch die Neustadt erkennen kann, inspiriert dieser blühende Erfolg auch Hobbygärtnerinnen und -gärtner in anderen Straßen. Die trockenen Sommer der letzten Jahre jedoch stellen eine immer größere Herausforderung dar, denn die Beete und Baumscheiben müssen noch sorgsamer gehütet werden. Und dazu braucht es mehr Menschen, die sich darum kümmern. Deshalb hat sich Luise Hart dieses kleine Gedicht ausgedacht, mit dem zur tatkräftigen Mithilfe aufruft:

Sommer in der Stadt
„Das Stückchen Erde vor eurem Haus,
liebe Leute, macht was daraus!
Plant und pfleget und jätet das Gras,
bald macht eine blühende Oase euch Spaß.
Bitte, macht alle mit, denn im Sommer gibt es
nichts Schön’res als bunte Blumen in eurer Straß’.“


Fotos: Manfred Hahnefeld (2) und Annette Breuel (1)

Übrigens: Die Landesschau Rheinland-Pfalz hat einen Beitrag über Luise Hart gedreht. Sie können diesen Film hier abrufen und anschauen.

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KUNSTKOFFER: Kreativangebote für Familien auf dem Goetheplatz

(ekö) Der KUNSTKOFFER ist ein kostenfreies Mitmachangebot für Familien aus der Neustadt, das eine Kooperation der Kita-Neustadtzentrum mit der Kita-Goetheplatz möglich macht.

Auf dem Goetheplatz sind ab Dienstag, 28. Juli 2020, von 14:00 bis 16:30 Uhr Eltern und ihre Kinder eingeladen, an wechselnden kreativen Angeboten wie z.B. Malen, Tonen, Holz- und Papierarbeiten, Filzen aber auch dem Erarbeiten von Stop-Motion-Filmen teilzunehmen.

Denn gemeinsam macht es noch mehr Spaß unterschiedliche Techniken und Werkstoffe kennenzulernen und auszuprobieren. Die Vielfalt der Ergebnisse zeigt die Vielfältigkeit des kreativen Gestaltens und die individuellen Zugänge, die gemeinsam betrachtet werden können. Zusammen malen, basteln, werken, experimentieren, Erfahrungen machen, kreativ sein, gestalten, miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig unterstützen und Tipps geben, Spaß haben und sich kennen lernen - all dem soll der KUNSTKOFFER Raum und Zeit geben.

Die Kunstkofferaktion startet am Dienstag, 28. Juli 2020, um 14:00 Uhr.

Die erste Phase findet in den Ferien von Dienstag, 28. Juli bis Freitag, 31. Juli 2020 und von Montag, 3. August bis Freitag, 07. August 2020, jeweils von 14:00 bis 16:30 Uhr statt.

Weitere Termine werden noch in den Außenbereichen der Kita Neustadtzentrum und der Kita Goetheplatz bekanntgegeben.

Organisiert und begleitet wird die Kunstkofferaktion vom Künstlerpaar OKTOOBER, das seit vielen Jahren auch im Bereich der kulturellen Bildung tätig ist.
Coronabedingt werden die Austauschmöglichkeiten zwischen den einzelnen Familien möglicherweise etwas begrenzt sein. Den Familien werden jeweils eigene Tische zugewiesen.  


Was tun? Sexualisierte Diskriminierung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ – Aktuelle Handreichung erschienen
Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz fördert Broschüre für Gleichstellungsbeauftragte zur Unterstützung im Umgang mit Betroffenen

Mit der Handreichung „Was tun? Sexualisierte Diskriminierung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ ist eine Idee Wirklichkeit geworden: Erdacht im Rahmen einer Tagung im Mai 2019, liegt die Broschüre dank vieler helfender Hände nun in gedruckter Form vor. Die Broschüre bietet Gleichstellungsbeauftragten Unterstützung im Umgang mit Betroffenen von sexualisierter Diskriminierung und sexueller Gewalt am Arbeitsplatz und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Unterstützung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz die Broschüre verwirklichen konnten“, erklärt Sabine Weis, Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichstellungsbeauftragte in RLP am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Wunsch nach einer Handreichung entstand im Rahmen der jährlichen Frühjahrssitzung der behördlichen Geichstellungsbeauftragten an der JGU. Daher übernahm das ZWW sehr gerne die redaktionelle Betreuung der Broschüre.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Antidiskrimierungsstelle (ADS) des Bundes zum Auftakt des Themenjahres 2015 hat mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet, wobei Frauen 90 Prozent aller Betroffenen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ausmachen. Laut nationalen und internationalen Studien geht die Mehrheit der Belästigungen von Männern aus. „Hier wird deutlich, dass Gleichstellungsbeauftragten im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle zufällt“, betont Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz. „Ein Grund mehr, Gleichstellungsbeauftragten in ihrer Aufgabe als Ansprechpartnerinnen für Betroffene aber auch als Ideengeberinnen für präventive Maßnahmen zu unterstützen.“

Überblick über ein Tabuthema

Die neue Handreichung untermauert das Thema der sexualisierten Diskriminierung und sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz mit Daten und Fakten zum Ausmaß und ergründet die Ursachen. Gleichstellungsbeauftragte erhalten zudem Hinweise für ihre rechtliche Situation. Mit Blick auf die Betroffenen selbst und auf negative Folgen für Organisationen und Unternehmen in ihrer Gesamtheit sowie Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen wird die Broschüre abgerundet.

„Sexuelle Belästigung ist ein einschneidender und belastender Übergriff. Die Auswirkungen reichen beispielsweise von Stress, Angst, Unsicherheit, psychosomatischen Beschwerden und Depressionen bis hin zu Leistungsabfall und längerer Krankheit“, erklärt die rheinland-pfälzische Frauenministerin Anne Spiegel. „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist nicht hinnehmbar. Ich bin der Landesarbeitsgemeinschaft der behördlichen Gleichstellungbeauftragten für die Idee zur Broschüre sehr dankbar.“ Das Frauenministerium hat die Entwicklung der Broschüre begleitet und unterstützt.

Informieren, sensibilisieren, implementieren

Im Praxisteil der Broschüre erläutert Anouschka Erny-Eirund vom Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Mainz, mit welchen konkreten Maßnahmen diesem Thema dort begegnet wird. Dabei geht es insbesondere um eine frühzeitige Sensibilisierung für das Thema in verschiedenen Rollengefügen – als potenziell Betroffene, als Zeugin oder Zeuge, als Führungskraft. „Zudem haben wir eine Dienstvereinbarung erarbeitet, die diesen Themen Rechnung trägt“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin und betont: „Um die Erfolgschancen für unser Projekt zu erhöhen, haben wir früh die Führungsebene eingebunden“.
Die Dienstvereinbarung, entwickelt von einer eigens eingesetzten sechsköpfigen Projektgruppe, wurde mittlerweile flächendeckend an der Universitätsmedizin Mainz implementiert.

Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V. vom 23.07.2020


Foto: (v.l.) Sabine Weis vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU, Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz e.V. und Anouschka Erny-Eirund, Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin Mainz, präsentieren die neue Broschüre „Was tun?“


Termine der Woche

Sonntag 26.07.2020
16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 22.07.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: MainzTS
Selbsthilfegruppe für transidente Menschen
Die Gruppe bietet ein Austauschforum für alle Menschen, die sich mit ihrem körperlichen Geschlecht nicht identifizieren. Sie richtet
sich auch an ihre Angehörigen und Partner_innen. - E-Mail: info@sichtbar-mainz.de  -  www.sichtbar-mainz.de

Montag 27.07.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

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Dienstag 28.07.2020
Wortgewaltig
Eine Wortwerkstatt. Wir lassen uns inspirieren von Poetry Slam und Lyrik und kreieren unseren eigenen Text.
Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen für die Teilnahme an Programmangeboten auf unserer Webseite unplugged.gpe-mainz.de

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. - Jung in Mainz
Die queere Jugendgruppe
Du bist zwischen 18 und 27, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist Du hier genau richtig!

20:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Kultur-AG der Bar jeder Sicht
An jedem 4. Dienstag im Monat planen wir das Programm der Bar in den kommenden Monaten. Neue Gesichter und frische Ideen sind immer willkommen!
Wir suchen Unterstützung für die technische Seite bei unseren Veranstaltungen. Wer sich nicht dauerhaft an eine AG binden will, kann hier gerne ab und zu mal helfen. Einweisung in unser technisches Equipment erfolgt natürlich.

Mittwoch 29.07.2020
16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsgespräch
mit Maria Sitte (Wiss. Mitarbeiterin HFG Offenbach) und Lina Louisa Krämer (Kuratorische Mitarbeiterin Kunsthalle Mainz)
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 26.07.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


18:00 Uhr - K-LAB, Nordhafen | Gebäude 16 | 1. OG (Klingel am Eingang), Rheinallee 88 | Ecke Obere Austraße | gegenüber Haupteingang Möbelum (Parkplatz)
Vereinstreffen der KULTURBÄCKEREI
Initiative für ein Soziokulturelles Zentrum in der Mainzer Neustadt
(Bis 19 Uhr Information für Interessierte, ab 19:00 Uhr Arbeitstreffen für Aktive)
Aufgrund der Coronaregelungen möchten wir Sie bitten, sich für das Infotreffen im Vorfeld anzumelden. info@kulturbaeckerei-mainz.de | 06131 8948382

20:15 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Kino am Mittwoch: WE ARE THR3E
Argentinien 2018, 89 Min., OmU (Trailer)

Der Bankangestellte Nacho lernt auf einer Party die ebenso schöne wie  selbstbewusste Ana kennen. Schnell steigt auch Barkeeper Sebastián in  den Flirt mit ein. Nach ersten zaghaften Küssen nehmen Nacho und Ana die  Einladung an, bei Sebastián zu übernachten. Obwohl in dieser ersten  Nacht nichts weiter passiert, gehen die drei einander nicht mehr aus dem  Sinn. Bei einem Wochenende auf dem Land offenbart Sebastián Ana und  Nacho seine Gefühle: Er hat sich auf Anhieb in beide verliebt und möchte  mit ihnen eine Beziehung zu dritt führen. Sebastiáns Offenheit  überwältigt und überfordert die beiden zunächst, doch die Versuchung ist  zu stark, um sich ihr dauerhaft zu widersetzen.
Regisseur Marcelo Briem Stamm scheint sich für seine leichte  Indie-Romanze Inspiration beim französischen Altmeister Éric Rohmer  geholt zu haben: Junge Menschen vor sommerlicher Kulisse, die über das  Leben und die Liebe reden – mehr braucht es manchmal nicht für einen  gelungenen Film. Nur dass es bei Stamm um eine Beziehung zu dritt geht,  was ein Coming-out erfordern kann. Eine sommerliche Utopie, getragen von  sympathischen, authentischen Schauspieler_innen.

Unterstützt vom Queerreferat im AStA der Uni Mainz
Bei Veranstaltungen wie Kino kann eine Reservierung sinnvoll sein: info@barjedersicht.de oder Tel. 06131 5540165

Donnerstag 30.07.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Rainbow Refugees Mainz
Unterstützungsgruppe für geflüchtete LSBTI
Stammtisch für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete
Für queere Geflüchtete setzt sich die in vielen Herkunftsländern alltägliche Homophobie und Transphobie in Deutschland meist in den Gemeinschaftsunterkünften fort. Auch im Asylantrags-Verfahren treffen sie häufig auf Unkenntnis. Rainbow Refugees Mainz ist eine Gruppe, in der sich Ehrenamtliche aus der Mainzer LSBTI-Community treffen, um Unterstützung für queere Geflüchtete zu organisieren.

20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 11,- Euro  -  Gruppentisch: 55,- Euro (bis 8 Personen)

Preiset die Musen, frohlocket und tanzet, liebe Leute, denn Poesie & Wahnsinn geht in die Geschichte ein!
Der charmantesteste Zauberer seit Albus Dumbledore und der wortgewaltigste Bühnenautor seit Costa Cordalis dürfen endlich wieder spielen. Und weil sie mittlerweile so etwas wie historische Persönlichkeiten sind, verlassen sie vorübergehend das vertraute Gemäuer des Mainzer Unterhauses und gehen direkt ins Museum, wo sie langfristig auf eine eigene Dauerausstellung spekulieren. Mit Musik, Witz und viel frischer Luft präsentieren Christoph Demian und Nektarios Vlachopoulos im Innenhof des Mainzer Landesmuseums absolut safe und sauber ihre Lieblingskünstler*innen aus den verschiedensten Unterhaltungssparten.
Dabei trifft Slam Poetry auf Zauberei, Musik auf Kabarett, Artistik auf Comedy. Wer sich hier nicht unterhalten fühlt, kann nicht unterhalten werden.
Nur gucken, nicht anfassen. Aber das muss man gesehen haben!



Landesmuseum Mainz: Termine in dieser Woche

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
28.07.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
30.07.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Mittelalterliche Künste
Mittelalter-Ferienprogramm
01.08.2020, 11:00 – 17:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
02.08.2020, 11:00 – 12:00 Uhr

Mittelalterliche Künste
Mittelalter-Ferienprogramm
02.08.2020, 11:00 – 17:00 Uhr

Familiensonntag
mit Familienführung
02.08.2020, 14:30 – 16:00 Uhr


Landesmuseum Mainz
, Große Bleiche 49-51
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig


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Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: hbz/Kristina Schäfer)
Wo Lernen wie Urlaub ist
Nicht nur Mathe und Deutsch, auch Teamarbeit und Selbstbewusstsein stehen auf dem Lehrplan der „Climb-Lernferien“, die in diesem Sommer an Mainzer Grundschulen angeboten werden - zum Artikel

(Foto: Harald Kaster)
Tempo-30-Umstellung: Autofahrer sehen noch oft rot
Auf der Kaiserstraße und der Rheinachse wurde Tempo 30 eingeführt - doch auf manchen Strecken fahren die Autos dann auf einer roten Welle. Die Stadt Mainz kündigt Verbesserungen an - zum Artikel

(Foto: Ralph Keim)
Grüne Welle? Fehlanzeige!
Seit einigen Wochen gilt auf der Rheinachse Tempo 30. Die Ampelschaltung ist darauf aber noch nicht abgestimmt, kritisiert die CDU - zum Artikel

(Foto: Merkurist)
Tempo 30 auf der Rheinachse - aber was ist mit den Ampeln?
Seit dem 1. Juli gilt auf der Rheinachse Tempo 30. Doch einige Merkurist-Leser bemängeln, dass die Ampelschaltung noch nicht angepasst wurde. Wann sich hier etwas tut - zum Artikel

(Foto: Lena Frings)
Baumscheibenbeete – ein wenig Grün in der Stadt
Wer schonmal in Ruhe durch die Mainzer Neustadt geschlendert ist, hat vielleicht die vielen kleinen Beete unter den Bäumen am Straßenrand bemerkt, auch Baumscheibenbeete genannt - zum Artikel

(Archivfoto: Sascha Kopp)
Mainzer Landgericht weist Binnenschiffer-Klage ab
Die Klage gegen die Mainzer Zollhafen GmbH wegen der Liegemöglichkeiten für Binnenschiffe wurde abgewiesen. Jetzt planen die Kläger weitere Schritte - zum Artikel
(Foto: Harald Kaster)
Tempo 30 lässt bei der Mainzer Mobilität die Kosten steigen
Durch das neue Limit auf Kaiserstraße und Rheinachse müssen auch Busse langsamer fahren. Das sorgt nicht nur für Verspätungen, sondern auch für Mehrkosten - zum Artikel
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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Smartphone an Rhein-Treppen entwendet
Samstag, 18.07.2020, 00:40 Uhr bis 00:45 Uhr

Am frühen Samstagmorgen sitzt ein 29-Jähriger allein auf den Treppenstufen am Adenauerufer (Höhe Taunusstraße), die direkt zum Rhein zeigen. Vier ihm unbekannte, junge Männer kommen auf ihn zu, setzen sich ebenfalls auf die Treppenstufen und verwickeln ihn in ein Gespräch. Im Laufe des Gesprächs stößt einer der Männer mit dem Fuß gegen den Rücken des 29-Jährigen. Als die Gruppe kurz darauf weitergeht, bemerkt er das Fehlen seines hochwertigen Smartphones. Kurz darauf durchgeführte Anrufversuche ergeben, dass das Smartphone bereits ausgeschaltet wurde.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Körperliche Auseinandersetzung am Hauptbahnhof, Zeugen gesucht!
Donnerstag, 25.06.2020, 21:25 Uhr

Bereits am Donnerstagabend, den 25. Juni 2020, kommt es auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen/jungen Erwachsenen.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat eine vierköpfige Gruppe zwischen 16 und 20 Jahren sich zunächst mit Dönerstücken beworfen. Im Verlauf kommt es zum Streit mit zwei weiteren Personen (21 und 25 Jahre). Der Streit entwickelt sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der mehrere der Beteiligten verletzt werden. Die beiden 21- und 25-Jährigen werden in einem Krankenhaus behandelt. Der genaue Ablauf der Tat ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Alle beteiligten Personen sind der Polizei bereits bekannt. Nach Zeugenaussagen wurden von mehreren Personen Videoaufnahmen der Tathandlung gefertigt, die zur Aufklärung des Tathergangs relevant sein könnten.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, oder Videoaufzeichnungen der Tat hat, wird gebeten sich mit dem Gemeinsamen Sachgebiet Jugend unter der Rufnummer 06131/5861042 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pdmainz.hdr@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden


Tipps und Informationen

Betrug am Geldautomat - Rentner verliert mehrere Tausend Euro
Häufung der Fälle durch "Shouldersurfing"

(ots) Um mehrere Tausend Euro hat ein unbekannter Täter einen 84-jährigen Mainzer betrogen. Er wurde Opfer durch so genanntes "Shouldersurfing", einer Betrugsmasche, die zurzeit vermehrt auftritt. Am vergangenen Samstag gegen 14:10 Uhr wird der Rentner an einem Geldautomaten im Stadtteil Lerchenberg, während eines Abhebevorgangs von einem unbekannten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Während des Gesprächs nimmt der Täter die noch im Geldautomaten steckende Bankkarte des 84-Jährigen heraus und tauscht diese mit einer falschen, zum Verwechseln ähnlich aussehenden Karte aus. Zuvor hatte der unbekannte Täter dem 84-Jährigen über die Schulter geschaut und dessen PIN Nummer ausgespäht. Im Nachhinein erfolgen Abbuchungen vom Konto des 84-Jährigen, im unteren fünfstelligen Bereich. Die Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

In jüngster Zeit kommt es im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz zu einer Häufung der Fälle des sogenannten "Shouldersurfings". Bei diesem Phänomen werden die Geschädigten bei der Eingabe der PIN an einem Geldausgabeautomaten durch die Täter beobachtet. Nachdem die Täter die PIN kennen, werden die Geschädigten unter einem Vorwand angesprochen und im günstigen Moment entwenden die Täter unbemerkt die Bankkarte der Geschädigten. Im Besitz der Bankkarte steuern die Täter zeitnah den nächstgelegenen Geldausgabeautomaten an und verfügen Bargeld von dem Konto der Geschädigten. Weil die Geschädigten davon ausgehen, dass die Bankkarte in dem Geldausgabeautomaten ist, wird die Bankkarte entweder zu spät oder gar nicht gesperrt. Der Gesamtschaden der jüngst bekanntgewordenen Fälle beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand für den Bereich des Polizeipräsidiums Mainz auf nahezu 70.000.- EUR.

Die Mainzer Polizei rät:
- Achten sie darauf, dass Ihnen niemand zum Geldautomaten folgt oder sich unmittelbar hinter ihnen befindet, wenn Sie Ihre persönlichen Daten eingeben.
- Bestehen sie auf einen Sicherheitsabstand
- Lassen sie Ihre EC-Karte nicht aus den Augen und nehmen sie diese direkt wieder an sich.
- Bewahren sie niemals ihre PIN zusammen mit ihrer EC-Karte auf.
- Bei dem Verdacht, dass ihre Kartendaten ausgelesen oder ihre Karte gestohlen wurde, lassen sie ihre Karte über ihre Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116116 sperren und erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei.

Weitere Informationen zu Präventionshinweisen auch im Internet unter:

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Illegales Online-Streaming: Es drohen hohe Kosten und Abmahnungen

Durch die erfolgreiche Verschmelzung von Internet und Fernsehen hat das Streaming die Medienlandschaft in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Vor allem in Zeiten von Corona bleiben viele Menschen lieber zuhause und vertreiben sich die Zeit mit Serien und Filmen.
Neben den bekannten, legalen Streaming-Anbietern wie Netflix & Co. bieten zahlreiche fragwürdige Streaming-Portale die neuesten Kinofilme und Serien-Highlights kostenlos an. Wer erwischt wird, muss mit einer Strafe von mehreren hundert Euro rechnen.

Wie gefährlich ist illegales Streaming?
Wer Filme, Serien oder Sportübertragungen kostenlos oder weit unter den regulären Abo-Preisen im Internet anschaut, macht sich strafbar. Vor allem wenn man weiß, dass die Inhalte nur über bestimmte, zahlungspflichtige Streaming-Dienste abrufbar sind. Laut dem Europäischen Gerichtshof liegt in einem solchen Fall eine Urheberrechtsverletzung vor. Daher kann die Nutzung illegaler Dienste schnell mehrere hundert Euro kosten.
„Auch wenn viele Streaming-Seiten angeben, die IP-Adressen der Nutzer nicht zu speichern, sollten sich Nutzer nicht in falscher Sicherheit wiegen“, erklärt Karolina Wojtal, Leiterin beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland.
Zudem laufen Nutzer Gefahr, in eine Abofalle zu tappen und ihr Endgerät mit Malware, Viren oder Schadsoftware zu infizieren.

Wie erkenne ich illegale Streaming-Plattformen?
Wer im Internet nach Streaming-Angeboten sucht, wird schnell fündig. Häufig locken unbekannte Plattformen mit besonders günstigen Preisen. Hier lautet die Devise: Ist der Preis zu gut, um wahr zu sein, sollten Verbraucher die Finger davon lassen.

Tipps: Darauf sollten Verbraucher achten
  • Schauen Sie genau hin
    Vergleichen Sie die Angebote mit etablierten Streaming-Diensten und lassen Sie sich nicht vorschnell durch Gratisversprechen zum illegalen Streaming verleiten.
  • Grammatik & Rechtschreibung
    Grammatik- & Rechtschreibfehler auf der Seite können ein Hinweis auf einen unseriösen Anbieter sein.

  • Aktuelle Kinofilme im Angebot
    Bietet die Streaming-Plattform bereits die neuesten Filme oder Serien an, die gerade erst in den Kinos oder bei Netflix & Co. laufen, ist das ein Indiz dafür, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt.

  • Ein Blick ins Impressum
    Illegale Anbieter haben häufig ein fehlendes oder unvollständiges Impressum auf ihrer Internetseite. Zudem ist der „Kundenservice“ kaum oder gar nicht erreichbar. Ein dubioser Firmensitz, zum Beispiel in der Karibik, sollte Verbraucher ebenfalls stutzig machen.

Europol zerschlägt illegales Streaming-Netzwerk
Anfang Juni verkündete die europäische Polizeibehörde Europol einen erfolgreichen Schlag gegen die organisierte Kriminalität im Bereich Online-Streaming. Bei der Razzia wurden 50 Server in mehreren EU-Ländern vom Netz genommen und somit 40.000 digitale Inhalte gelöscht. Das illegale Streaming-Angebot wurde von mehr als zwei Millionen Abonnenten genutzt.


Quelle: Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland

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Nur kurzzeitiger Stress ist gesunder Stress
Stressvermeidung im Alltag


„Den Stress braucht kein Mensch.“ – Doch, manchmal schon. Denn wie vieles im Leben hat auch Stress zwei Seiten: Wir brauchen ihn in gewissen Situationen, sollten ihm aber nicht dauerhaft ausgesetzt sein. Stress kann zum einen unserer Gesundheit helfen, ihr auf der anderen Seite aber auch erheblich schaden. Deshalb gilt es, die Balance zu halten und zu wissen, wie wir nach stressigen Situationen wieder entspannen können.

Stress verbessert zumindest kurzzeitig das Gedächtnis, was es uns zum Beispiel ermöglicht, am Abend vor der Prüfung seitenweise Fachbegriffe auswendig zu lernen. Er stärkt unser emotionales Empfinden, unsere Konzentration und unsere Leistungsfähigkeit. Ist er von kurzer Dauer, aktiviert er sogar Abwehrsysteme im Körper. Das ist zum Beispiel nach einer Infektion oder vor einer Operation wichtig, um den Immunschutz zu stärken. Dauert der Stress über einen längeren Zeitraum an, bewirkt das ausgeschüttete Hormon Kortisol allerdings eine Schwächung des Immunsystems. „Stress ist für uns alle alltäglich. Das Wichtige ist aber, zu erkennen, wann er überhandnimmt. Dann sollten Betroffene sich unbedingt eine Auszeit nehmen, um schwerwiegenden psychischen und physischen Erkrankungen vorzubeugen“, erklärt Frank Breithaupt, Bezirksdirektor und Krankenversicherungsexperte der Barmenia Versicherungen Mainz.

Folgenschweren Krankheiten entgegenwirken
Schneller als viele glauben, kann stressbedingte Anspannung ein Burnout, Depressionen oder andere psychische Folgen nach sich ziehen. Auch körperlich kann sich Stress merklich auswirken: Durch das geschwächte Immunsystem können Bakterien und Viren den Körper leichter angreifen und sich dort länger aufhalten. Infektionskrankheiten wie langanhaltende Erkältungen oder Lippenherpes sind oft das Ergebnis. Aber auch Hörstürze, Muskelverspannungen und Sodbrennen sind keine Seltenheit. Bis hin zu Diabetes, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt sind selbst folgenschwere Krankheiten möglich. Bei jedem äußert sich Stress anders.

„Wer permanent unter Stress steht, sollte nicht einfach auf eine Besserung hoffen. Diesen Fehler machen viele Menschen und merken es erst, wenn es zu spät ist. Oft ist bereits eine kleine, einminütige Auszeit zwischendurch hilfreich“, sagt Breithaupt. Vom Bürostuhl einfach mal aufzustehen, kurz innezuhalten und durchzuatmen, kann Wunder bewirken. Es hilft, für einen Moment der Situation zu entkommen, indem man sich auf etwas anderes fokussiert – sei es die Blume auf der Fensterbank, das Muster der Tapete oder bewusst auf sich selbst. Entspannungsübungen wie Meditation schaffen es, Stress bewusst auszublenden und dadurch zu reduzieren – ebenso ein sportlicher Ausgleich nach der Arbeit. Auch die Gedanken haben Einfluss auf den eigenen Stresspegel: Eine negative Einstellung oder Angst vor einem großen Projekt zum Beispiel verstärken den Stress. Hingegen können positive Gedanken bekanntlich Berge versetzen.

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