837 vom 31.07.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 837 vom 31.07.2020
Mittagstisch im Gast Hof Grün  
Ab sofort bietet der Gast Hof Grün in der Mainzer Neustadt, Leibnizstraße 27/29, wieder ein warmes Mittagessen an. Möglich geworden ist dies durch die Eröffnung des Straßencafés, für das die Stadt Mainz Parkplätze zur Verfügung gestellt hat. Dort serviert das Team von Montag bis Freitag ab 12 Uhr ein täglich wechselndes sommerliches Gericht zu günstigen Preisen. Weiterhin im Angebot sind nach wie vor herzhafte Snacks wie mediterran gefüllte Foccaccia, außerdem selbstgemachte Waffeln, eigene Torten, Kuchen und anderes Gebäck sowie die passenden Getränke.  

Das tägliche Angebot steht auf der Hauswand, die Wochenkarten auf der Website des Gast Hof Grün (www.gasthofgruen.de). Abwechslung bestimmt die Speisekarte, die Küchenchef Nico Czyszczon zusammen mit dem Team wöchentlich neu präsentiert. Unter den Gerichten finden sich Klassiker wie vegetarische Lauchquiche und Matjes nach Hausfrauenart sowie international angehauchte Speisen wie Fetakäse mit Rosmarin im Gemüsebett mit Couscous und Hühnchen-Marsala mit Korianderdip und Basmatireis.  

„Wir freuen uns, dass wir unseren zahlreichen Stammgästen damit eine Alternative zum beliebten Mittags-Büfett anbieten können“, sagt Christine Böser, Leiterin des Gast Hof Grün. Mittlerweile konnten auch alle Beschäftigten mit Behinderung an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Der Gast Hof Grün, eine Werkstattabteilung der gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH, hat von Montag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.


Der Gast Hof Grün in der Leibnizstraße 27/29 gibt es ab sofort ein täglich wechselndes Mittagsgericht. (Foto: gpe gGmbH)

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Der Speiseplan für die 32. KW:

Das Team Ausgehrock im caritas-zentrum Delbrêl teilt mit:

Liebe Kleiderspendende!

Im August werden keine Kleiderspenden angenommen!
Wir benötigen eine kleine Pause, um das hohe Spendenaufkommen (herzlichen Dank dafür) mit der nötigen Sorgfalt bewältigen zu können. Wir bitten um Ihr Verständnis!
Ab September nehmen wir gerne wieder gut erhaltene Spenden an.

Liebe Grüße
Ihr Team Ausgehrock
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Reaktionen

Beete in der Leibnizstraße
Leserbriefe zum Artikel "Blühende Neustadt" in Ausgabe 836

Ganz toll finde ich auch immer wieder das Beet vor dem ehemaligen Flaschen- jetzigen Brautladen und das Beet Ecke Leibnizstraße / Josefsstraße. Die beiden Ladies geben sich immer größte Mühe, auch wenn die am schönsten blühenden Sträucher den Straßen- oder Kanalarbeiten zum Opfer fallen und wieder von vorne angefangen werden muss.
Dafür den beiden Damen und allen anderen fleißigen Gärtnern, die die Beete der Neustadt bearbeiten meinen herzlichsten Dank.
Alle Achtung!

Ein Neustädter aus der Josefsstraße
(Name der Redaktion bekannt)

"Blumenstraße" Leibnizstraße
Meinen besonderen Dank gilt Frau Simon, die unermüdlich Kannen mit Wasser bei der Hitze, besonders ab der Adam-Karrillon-Straße bis zur Kaiserstraße für die Blumenrabatten und die neu gepflanzten Bäume anschleppt. Selten erreiche ich es, ihr zuvor zu kommen. Sie ist nicht bemüht in die AZ oder in den SWR zu kommen. Dafür ist sie zu bescheiden.

Ein Bewohner dieses Bereiches
(Name der Redaktion bekannt)

Männerinitiativen in/um Mainz treten (neben Anderen) für ein sich ergänzendes, in Kontakt stehendes Geschlechterverhältnis ein
Reaktion zur Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz in Ausgabe 836

In diesem schwierigen Bestreben bedauern wir die Presse-Erklärung "Was tun? Sexualisierte Diskriminierung…" in der letzten Ausgabe, da sie den Mann vollkommen ausschließt und selbst unter dem Begriff "Gleichstellung" Männer zu Unrecht alleinig in der Täterrolle festschreibt.

Damit wird es für Männer-Initiativen, die an einem neuen Männerbild arbeiten, extrem erschwert, Chancen zu nutzen für eine Mitte zwischen den Extremen und Extremisten oder für eine erreichenswerte Zukunft beider Geschlechter - unserer, wie der unserer Kinder.

Viele andere Stellen im öffentlich-rechtlichen Bereich*, die eine Frauensichtweise nicht unter dem Begriff "Gleichstellung" verkaufen dürften, halten an einer festschreibenden Einschätzung fest, und damit folglich, dass Frauen weiter zu leiden haben. Gegen diese Festschreibung erbitten wir uns Unterstützung.

Die Feststellung "Laut nationalen und internationalen Studien geht die Mehrheit der Belästigungen von Männern aus" ist traurig. Und bedeutet ebenso, dass es auch belästigte Männer gibt. Darauf wollen wir hier aufmerksam machen. Diese Art von Gleichstellungs-Sichtweise bzw. -Haltung verhindert eine Hilfestellung für alle Geschlechter und zementiert in grausamer Konsequenz nur die Festschreibung (s.o.).

*) Jean's Kind bekam von seiner Mainzer Schule einen Schülerbrief "HOL DIR HILFE" während Corona. Darin waren jeweils die Nummern von Frauennotruf und Mädchenberatung benannt. Auf die Information über die konkrete Telefonnummer für die Jungs wurde von der Stufenleitung ablehnend mitgeteilt: "Eine ähnlich aufgestellte Beratungsstelle für Jungen ist mir leider in Mainz so nicht bekannt". Die Festschreibung, es gibt nicht, was es nicht geben darf, ist die gleiche, wie Jungs haben nicht schwach zu sein. Und die Festschreibung, dass Jungs nicht schwach sein dürfen, bedeutet, dass sie stark sein müssen… auch gegen Mädchen.

Unser Hintergrund ist der, dass Männerorganisationen wie die Mainzer Männer-Initiative gem.e.V. (MMI) oder deren Männer-Telefon bekannt und benannt werden müssen - exemplarisch als Hilfemöglichkeit für Jungen/Männer und für zukunftsweisende Ansichten. Und dies auch in einer vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz geförderten Broschüre.

Mit unserer Zugehörigkeit zur Mainzer Männerinitiative gem. e.V. haben wir uns jeweils diesem gemeinsamen Selbstverständnis angeschlossen, "für ein sich ergänzendes, in Kontakt stehendes Geschlechterverhältnis ein [zu treten], d.h. Mann und Frau stehen unterstützend und achtend in Verbindung und wertschätzen das je Eigene und auch Andersartige. Ziel ist die Entwicklung und Unterstützung einer friedvollen Geschlechterdemokratie." Link: www.mmi-mainz.de/ueber-uns/selbstverstaendnis

Jean van Koeverden für Maenner-Mainz.de (IKST-Mainz.de)
David Deichfischer für Männer-Selbsthilfe-KH (Bad Kreuznach)

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Termine der Woche

Freitag 31.07.2020
20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 2,- Euro  -  Gruppentisch: 10,- Euro (bis 8 Personen)

Eine Jam-Session für die Mainzer Musikszene! Die beiden Gastgeber Erna & Gabor freuen sich auf ausufernde und aufregende Beiträge auf der offenen Bühne im Innenhof des Landesmuseums in Mainz.
Gabors Gitarrenspiel deckt buchstäblich fast alles von Soul&Funk über Rock-Klassiker bis hin zum feurigen spanischen Flamenco ab. Jedoch spickt er die Songs stets mit seinem Musik-Geschmack und -Stil. Momentan arbeitet er fleißig an seinem neuen Album (Communicacion con el Espiritu), auf welchem auch Erna einen besonderen Platz einnimmt.
Sängerin und Gitarristin Erna kann man als extrem vielseitig beschreiben; ihre tiefe und warme Alt-Stimme schmiegt sich vielem unmerklich an, in ihren Sets ergattern meist auch ihre eigenen Songs (EP: On the Level) einen Platz zwischen Pop/Rock und Soul Klassikern. In der Zusammenarbeit mit Gabor entdeckten beide Musiker die gemeinsame Leidenschaft für Latino und spanische Rhythmen. Diese Musik hat die beiden inspiriert, eine stillvolle Flamenco-Platte aufzunehmen.

Samstag 01.08.2020
20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 10,- Euro  -  Gruppentisch: 50,- Euro (bis 8 Personen)

Gefühl über Kalkül: Tom Klose ist ein Mann der Gegensätze: Stets von seiner treuen Gitarre begleitet, singt er mal mit zarter zerbrechlicher Kopfstimme, mal mit harter mächtiger Bruststimme. Dabei präsentiert er sein Herz auf dem Silbertablett, mit einer Garnitur aus tiefer Melancholie und purer Lebensfreude. Diese Dualismen finden sich auch auf seinem neuen Album „Echoes“ wieder, das im Oktober erschienen ist und unter anderem das allgegenwärtige Wechselspiel von Angst und Liebe behandelt.
Dem Wahl-Hamburger gelingt mit diesem Album ein eleganter musikalischer Spagat zwischen Indie à la Radiohead und Pop à la John Mayer. Er bleibt dabei aber weiterhin dem klassischen Songwriting aus dem Folk-Genre treu, das man von seinen drei vergangenen Veröffentlichungen gewohnt ist. Tom Klose geht es um Wahrhaftigkeit und um den Song an sich, was in Zeiten oberflächlicher Selbstdarstellung eine erfrischende Abwechslung darstellt. Er weiß, wer er ist und es ist in jeder Minute spürbar, dass er nach sechs Jahren Musik als Hauptberuf nicht nur seinen Sound, sondern auch sich selbst gefunden hat.
Nach einem Album, zwei EP’s und über 600 Auftritten, unter anderem im Vorprogramm von Ed Sheeran, Tim Bendzko, Bernhoft und Wallis Bird, begann vor zwei Jahren die Arbeit am zweiten Album. Eine Arbeit, die in jeglicher Hinsicht dem DIY-Gedanken folgt, denn der gebürtige Flensburger hat seine neue Platte nicht nur selbst geschrieben, arrangiert und produziert, sondern auch mit Hilfe eines Crowdfundings finanziert. Der Titel „Echoes“ bezieht sich auf die Geister der Vergangenheit, die wie längst verklungene Töne in die Gegenwart nachhallen. Dies spiegelt sich auch in den bluesigen und souligen Tönen wider, die in Songs wie „Unconditionally“ und „Icarus“ angeschlagen werden und an die großen Hymnen aus den 60ern erinnern.
Seine Konzerte sind ein Hochgenuss für jeden, der mit menschlichen Gefühlen generell etwas anfangen kann, dem Gänsehaut nichts ausmacht und der nicht zu stolz ist, die ein oder andere Träne zu verdrücken. Im November findet nun die erste deutschlandweite Tour mit Band seit drei Jahren statt – diese Gelegenheit sollte man sich also nicht entgehen lassen, Tickets sind absofort erhältlich.

Sonntag 02.08.2020
11:00 Uhr - online
ZOOM – GOTTESDIENST
Was ist das denn? Eine Andacht im virtuellen Raum.

Wir treffen uns ca. alle 2-3 Wochen morgens um 11 Uhr und feiern Gottesdienst – nicht in einer Kirche – sondern jede/r in seinem/ihrem Wohnzimmer, Esszimmer, Balkon, Garten, oder Arbeitszimmer, aber zumindest von Angesicht zu Angesicht.
Wir können uns sehen und miteinander sprechen, wir können zusammen beten, gemeinsam mit Kantor/Kantorin singen und das Wort Gottes hören.

Wir nutzen dazu ein Programm, mit dem man eigentlich Videokonferenzen abhält: ZOOM.
Was brauchen Sie, um dabei zu sein?
Einen Computer, ein Tablet oder Smartphone. Wenn Sie eine Kamera am Computer haben, wäre das gut – dann können alle Teilnehmenden Sie sehen. Aber auch ohne Kamera klappt das – und Sie sehen alle, die am Gottesdienst teilnehmen.

Und was müssen Sie tun, um dabei zu sein?
Nicht viel: Sie müssen kein Computer-Genie sein und auch kein Programm auf ihrem Computer installieren.
Sie melden sich bis samstags um 12 Uhr bei Pfarrerin Eva Lemaire (eva.lemaire@ekhn.de) und bekommen dann einen Link-Zugang und ein Passwort. Mit diesem können sich damit am Sonntag um 11 Uhr einwählen.
Wenn Sie daran interessiert sind oder erinnert werden wollen, dann melden Sie sich für den Zoom-E-Mail-Verteiler bei Pfarrerin Eva Lemaire an.

Die Mainzer Wallanlagen – Vom Festungsring zum Grüngürtel
Ausgehend von der historischen Entwicklung der heute denkmalgeschützten Wallanlagen wird anhand von alten Fotos und Karten gezeigt, wie die Bastionen und Gräben der einstigen Festungsstadt in eine „grüne Lunge“ und höchst attraktive, vielseitige Erholungslandschaft umgewandelt wurden.
Die Teilnahme ist kostenlos
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist nicht barrierefrei und insofern nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 29.07.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 8,- Euro  -  Gruppentisch: 40,- Euro (bis 8 Personen)

Vom Ohr direkt ins Herz: Ein verträumter Blick aus dem Zugfenster, ein Spaziergang im Herbstregen, das entspannte Lachen unter Freunden: So fühlt sich die Musik von TimsDepartment aus Mainz an. Emotionale Stücke mit einer Stimme, die von der ersten Minute an für Gänsehaut sorgt und die man überall wiedererkennt. Unsere fünfköpfige Band komponiert aus echten Geschichten einen berührenden Soundtrack des Lebens, der jeden Zuhörer mitreißt.
Nach vier Jahren als Solokünstler wagte unser Sänger und Gitarrist Tim 2019 einen Neustart. Heute steht der Name TimsDepartment für ein gemeinsames Projekt, denn Tims facettenreiche Stimme hört man nun in professioneller Begleitung von Philip (Bass und Synthesizer), Ralf (Schlagzeug), Christian (E-Piano) und Max (Leadgitarre). Gemeinsam sind wir ein Quintett aus flexibel einsetzbaren Vollblutmusikern im Alter von 23 bis 39. Jeder von uns kennt und liebt die Bühne seit vielen Jahren. Jahre, in denen wir unser technisches Niveau konstant angehoben haben. Wir sind mit Leib und Seele dabei und das lassen wir euch spüren. Herzstück sind unsere authentischen Songs, die von persönlichen Erlebnissen inspiriert wurden und zum Träumen, Tanzen und Feiern einladen. Geprägt von Top-Acts wie Lifehouse, Ed Sheeran, Ben Howard und The Script, umfasst unsere akustische Reise einen Mix aus Pop-, Indie-, und Rockmusik. Unsere Zuhörer erleben von ergreifenden Balladen bis hin zu rockigen Nummern eine große Bandbreite an puren Emotionen, die sie auf einen Kurzurlaub für die Seele mitnehmen. Mit unseren ausdrucksstarken Melodien, gekrönt von Tims fesselndem Gesang, machen wir mit unseren Auftritten jedes Event zu einem unvergesslichen Erlebnis, das noch lange nachklingt.

Montag 03.08.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

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Dienstag 04.08.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: K.i.M. - Kunterbunt in Mainz
Du bist über 25, queer, trans*, bi, lesbisch, schwul, inter, asexuell oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist du bei unserem K.i.M-
Stammtisch genau richtig! Hier treffen wir uns, um tolle Dinge zu planen oder einfach nur einen schönen Abend zu haben.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Schwuguntia
Schwuguntia e.V. bietet seit 1993 allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen sowie allen Interessierten einen Verein, der sich als Ziel gesetzt hat, queeres Leben in Mainz und der Region sichtbar zu machen. Aktivitäten sind u.a. der Mainzer CSD  „Sommerschwüle“ sowie Partys und Tanzkurse.

Mittwoch 05.08.2020
20:15 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Kino am Mittwoch: Taxi zum Klo
BRD 1980, 95 Min.   (Trailer)
„Ich mag Männer, bin 30 Jahre alt, von Beruf Lehrer“, sagt Frank, der abends schon mal als Peggy ausgeht. Im Fummel lernt er Bernd kennen – beide werden ein Paar. Frank genießt das Zusammensein mit Bernd, aber er will auch weiter seine Freiheiten: Treffen mit anderen Männern, anonymen Sex in Parks und auf Klappen. Für die monogame Partnerschaft und ein ruhiges Leben auf dem Bauernhof, wie Bernd es sich wünscht, ist er nicht zu haben. Auf dem jährlichen Tuntenball kommt es zum Eklat …
1980 löste „Taxi zum Klo“ in den Kinos der braven Bundesrepublik einen Skandal aus – und wurde kurz darauf spektakulär mit dem Max Ophüls-Preis ausgezeichnet. Heute gilt Frank Ripplohs authentischer, manchmal absurd komischer schwuler Liebesfilm als einer der großen Klassiker des queeren Kinos. Ein Wiedersehen lohnt!
Unterstützt vom Queerreferat im AStA der Uni Mainz
Bei Veranstaltungen wie Kino kann eine Reservierung sinnvoll sein: info@barjedersicht.de oder Tel. 06131 5540165

Donnerstag 06.08.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Rainbow Refugees Mainz
Unterstützungsgruppe für geflüchtete LSBTI
Stammtisch für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete
Für queere Geflüchtete setzt sich die in vielen Herkunftsländern alltägliche Homophobie und Transphobie in Deutschland meist in den Gemeinschaftsunterkünften fort. Auch im Asylantrags-Verfahren treffen sie häufig auf Unkenntnis. Rainbow Refugees Mainz ist eine Gruppe, in der sich Ehrenamtliche aus der Mainzer LSBTI-Community treffen, um Unterstützung für queere Geflüchtete zu organisieren.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch SCHLAU Mainz
SCHLAU ist das Bildungsprojekt zur Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten. Die ehrenamtlichen SCHLAU-Teams
besuchen Schulen und andere Bildungseinrichtungen, um in der direkten Begegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Vorurteile und Klischees abzubauen. Kontakt: mainz@schlau-rlp.de  - schlau-rlp.de  -  www.sichtbar-mainz.de

20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 20-24,- Euro  -  Gruppentisch: 110,- Euro (bis 8 Personen)

„Hallo. Wie geht es dir? Ich wünsche dir Frieden, Gesundheit und Glück“, sagt eine Frau auf kantonesisch. Dann kommt die Bassdrum rein, ein Uhuhu-Chor, ein Kinderspielzeug, das Schlagzeug. Es folgen 50 Minuten wie ein Episodenfilm.
Jeder Musiker mit einer neuen Platte im Gepäck sagt: „Sowas wollte ich schon immer machen!“ Die meisten lügen, aber niemand so schön wie Die Höchste Eisenbahn. „Ich glaub dir alles“ ist das wahrscheinlich beste Die-Höchste-Eisenbahn-Album aller Zeiten, obwohl es mit Superlativen nichts am Hut hat.
Im Gegensatz zu den ersten beiden selbstproduzierten Platten holten sich die Berliner Musiker diesmal mit Moses Schneider (u.a. Annenmaykanntereit, Tocotronic, Dendemann) einen Produzenten ins Studio und zum ersten Mal klingt ein Eisenbahn-Album so energetisch, frisch und unverkleidet als stünde man live mit ihnen auf der Bühne. Zwischen Max Schröder, Moritz Krämer, Francesco Wilking und Felix Weigt, sieht ihnen beim Spielen zu, wie Moritz und Francesco, mit Ping-Pong-Gesang wie beim Rap-Battle oder Simon&Garfunkelmäßig verschmolzen, Geschichten aufschichten, bis sich gegen Ende der Platte eine Erzählung herausschält, die man auf eine goldene Schallplatte pressen und ins Weltall schießen möchte.
„Ich glaub dir alles“ heißt auch „du beeindruckst mich am meisten, wenn du‘s nicht versuchst.“ Es gibt Lieder wie Steckenbleiben im Luxushotel-Aufzug („Enttäuscht“), Nachtflüge über die Wüste („Überall“), von beleidigten Idioten gesungene Knallbonbons („Louise“), über Fabrikarbeiter ohne Fabrik („Job“). Pop mit den schönsten Melodien – melancholisch, beschwingt und leicht besoffen auf dem Festival.
„Wir haben die Musik zusammen im Wendland erspielt, eine Woche lang, im Ferienhaus eines Bekannten. Francesco und ich saßen danach noch ein Jahr bei mir im Wohnzimmer und lasen uns gegenseitig Strophen vor“, sagt Moritz Krämer. „Jetzt weiß ich nicht mehr, wer was geschrieben hat“, sagt Francesco Wilking. „Die Platte hat unsere Identität aufgegessen und einen bunten Chief daraus gemacht.“ Dieser Chief, ein tanzender, grüßender Mensch/Tier/Geist, den der ghanaische Künstler Ataa Oko gezeichnet hat, ziert das Cover. Er schielt ein bisschen und weiß nicht ob er einen Clownshut oder eine Krone trägt. Er ist zappelig wie die Musik der Platte und genau wie sie redet er manchmal zuviel. Er sagt, dass alles hier aufregend und neu ist, dass wir Angst haben, uns bekleiden, entkleiden, enttäuscht werden, Ballon fahren, landen und dann langweilen und dass nichts umsonst gewesen sein wird, wenn wir uns glauben.
Wir jedenfalls glauben euch und verabschieden uns mit der indonesischen Grußbotschaft der Voyager Golden Record: „Gute Nacht, meine Damen und Herren. Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal.“



Landesmuseum Mainz: Termine in dieser Woche

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
04.08.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
04.08.2020, 18:00 – 19:00 Uhr

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
06.08.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Eisen und Leder
Mittelalter-Ferienprogramm
08.08.2020, 11:00 – 17:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
09.08.2020, 11:00 – 12:00 Uhr

Eisen und Leder
Mittelalter-Ferienprogramm
09.08.2020, 11:00 – 17:00 Uhr


Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig


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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
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(Foto: Lukas Görlach)
(Park-)Platzangst in der Mainzer Innenstadt
Der „Lebensraum“ für parkende Autos wird im Stadtzentrum immer knapper. Mehr Stellflächen sind nicht in Sicht. Dafür möchte die Stadt alternative Angebote ausweiten - zum Artikel

(Archivfoto: Sascha Kopp)
Radfahr-Spindel an der Kaiserbrücke in der Warteschleife
Vor einem Jahr sollte er 2021 vielleicht schon stehen – doch ob die Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden einen barrierefreien Zugang für Radfahrer erhält, ist weiter unklar - zum Artikel


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Zimmerbrand im Barbarossaring
Am frühen Abend  des 27. Juli gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Zimmerbrand im Barbarossaring alarmiert. Aufmerksame Nachbarn bemerkten das Piepsen eines Rauchwarnmelders und nahmen Rauchgeruch im Treppenhaus war. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr, die umgehend mit einem Löschzug anrückte.
Durch einen Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Um den Treppenraum rauchfrei zu halten, wurde ein mobiler Rauchverschluss in die Wohnungstür eingehängt und ein Überdrucklüfter eingesetzt. Glücklicherweise befand sich zum Brandzeitpunkt keine Person in der Wohnung, so dass es lediglich zu einem Gebäudeschaden kam. Die Wohnung ist bis auf Weiteres unbewohnbar.
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst und die Polizei. Durch den Einsatz kam es kurzzeitig zu Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Brandursache ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

(Foto: Feuerwehr Mainz)

Bei Raubermittlungen Drogenversteck ausgehoben - Täter in Untersuchungshaft
Bei einem Straßenraub in der Mainzer Neustadt, am 14. Februar dieses Jahres, war ein 22-Jähriger von zwei Tätern unter Vorhalt eines Schlagstocks seiner Geldbörse mit sämtlichem Inhalt beraubt worden. Durch Beamte der Mainzer Kriminalpolizei konnte nun nach intensiven Ermittlungen ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Vom Amtsgericht in Mainz wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 23-jährigen Verdächtigen erlassen, der am 09.07.2020 von den Ermittlern der Mainzer Kriminalpolizei vollstreckt wurde. In der Wohnung konnten die Ermittler zwar keine Beweismittel im Zusammenhang mit dem Raub auffinden, jedoch wurden die Ermittler anderweitig fündig. Ein Drogenversteck mit rund 9,5 Kilogramm diverser Betäubungsmittel konnte aufgefunden werden. Im Einzelnen fanden die Ermittler

  - 1955,9 g (netto) Marihuana
  - 2034,6 g (netto) Amphetamin
  - 5573,2 g (netto) kristallines MDMA

Der 23-Järhige wurde im Anschluss vorläufig festgenommen und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Haftrichter vorgeführt. Es wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen und der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Tipps und Informationen

Corona-Krise: Kinderkrankengeld wird zur Ausnahme
Rückgang während der Pandemie-Hochphase um rund 80 Prozent

Homeoffice und Kurzarbeit – in der Hochphase der Corona-Krise mussten sich so wenige berufstätige Eltern frei nehmen wie lange nicht mehr, um ihren kranken Nachwuchs zu betreuen. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse sank die Quote bei Müttern und Vätern im Lockdown-Monat April 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 80 Prozent. In den Vormonaten Januar, Februar und März 2020 hingegen blieb die Anzahl der Tage, an denen Eltern Kinderkrankengeld von der KKH erhielten, im Vergleich zu 2019 nahezu gleich.

Mehr Homeoffice in Niedersachsen, mehr Systemrelevanz in Rheinland-Pfalz?
Abgesehen von Kurzarbeit und einer geringeren Ansteckungsgefahr aufgrund geschlossener Kitas und Schulen ermöglichten in einigen Bundesländern offenbar mehr Unternehmen die Arbeit im Homeoffice als in anderen Regionen, so etwa in Niedersachsen: Nirgendwo sank die Kinderkrankengeld-Quote im April 2020 so drastisch wie zwischen Nordsee und Harz (minus knapp 90 Prozent), gefolgt von Hamburg mit minus 87,5 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern mit minus rund 86 Prozent.

In Rheinland-Pfalz (minus 55,5 Prozent) und Bayern (minus knapp 69 Prozent) registrierte die KKH hingegen den geringsten Rückgang im Ländervergleich. Dort gab es offenbar mehr Eltern, die in systemrelevanten Berufen beziehungsweise in Jobs arbeiten, die kein Homeoffice zulassen oder keine Kurzarbeit erforderten. Diese Mütter und Väter mussten wie bereits vor der Krise dem Arbeitsplatz fern bleiben und Kinderkrankengeld beantragen, um den Nachwuchs zu Hause betreuen zu können.

Nach überwiegend guten Erfahrungen in der Lockdown-Phase werden viele Unternehmen auch künftig verstärkt auf Homeoffice-Lösungen setzen – zum einen aus ökonomischen Gründen, zum anderen könnte sich dadurch aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig verbessern und weniger Kinderkrankengeld-Anträge notwendig machen.

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