840 vom 21.08.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 840 vom 21.08.2020
Aufruf zum Endspurt
Solidarität-Laufs gegen Depression bei dem alles zählt: laufen, walken oder joggen…..
(Pressemitteilung des Cartasverbandes Mainz vom 18.08.2020)

Boujemaa Mouatassim ist ehrenamtlicher Mitarbeiter Caritas-Zentrum Delbrêl (und Mitglied bei Neustadt im Netz, Anm.d.Red.).
Gemeinsam mit ca. 60 Caritas-Kolleginnen und Kollegen vom ganzen Caritasverband hat er jährlich beim Mainzer Firmenlauf mit Bestzeiten teilgenommen: „Ich brauchte knapp 23 Minuten beim letzten Firmenlauf und war der zweitschnellste Caritas-Läufer!!!“
„Als ich von dem „Solidaritätsaufruf gegen Depression“ der Kollegin im caritas-zentrum Edith-Stein erfahren habe, wusste ich, dass trotz aller Absagen der großen öffentlichen Läufe in diesem Jahr dieser Lauf gut und richtig ist, wofür ich mich einsetzen möchte. So habe ich den Aufruf fleißig über Facebook geteilt. Nun möchten wir zum Endspurt aufrufen, um unser Ziel „gemeinsamen 1000 km zu laufen“ für die Sponsorenzusage zu erreichen.
Ganz wichtig natürlich auch, dass sich gerade in so schwierigen und angstbesetzten Zeiten, zu viel Bewegung und Freude animiert wird. Dazu trage ich gerne bei.“
„Als Zeichen der Solidarität bin ich am 14.07.2020 mit viel Freude und Motivation gelaufen und absolvierte eine Halbmarathon-Strecke. Hinzu kommt eine Spende des ganzen „Team Caritas vom Zentrum Delbrêl“ als Laufpaten zugunsten der Lauf-Initiative“, ergänzt Mouatassim.


Boujemaa Mouatassim

Christina Kneib, Initiatorin des Solidaritätslaufs im Mainzer caritas-zentrum Edith Stein, das sich für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einsetzt, ergänzt: „Es haben sich ja schon viele an unserem Solidaritätslauf beteiligt, mit einer persönlichen Strecke, oder auch einer zusätzlichen Spende. Mit allen, die sich bisher bei uns zurück gemeldet haben, kommen wir auf gut 500 gemeinsame Kilometer. Nun möchten wir bis zum 10. Oktober 2020 zum Endspurt aufrufen, sich weiter zu bewegen und mitzumachen.
Die Spenden kommen direkt der Arbeit mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in unserem caritas-zentrum zugute. Wir können spontan kleine Wünsche erfüllen, gemeinsame Freizeitaktivitäten planen und die offenen Kontaktangebote sichern. Alles wichtige Bausteine, um die Menschen aus der Isolation zu holen und spürbar zu machen, dass das Leben lebenswert ist.“

Bisher habe sich schon viele Menschen jeden Alters mit Laufen oder Spenden beteiligt. Dabei gab es auch besonders kreative Teilnehmende, die Geburtstage oder Jubiläen zum Anlass nahmen zu Laufen und zum Beispiel pro Lebensjahr zu spenden. Auch die ein oder andere Wandertour oder das Ausführen der Hunde wurden genutzt.
Denn, egal ob Laufen, Walken oder Joggen. Jeder Kilometer zählt! Dabei geht es nicht um Spitzenzeiten, sondern ums Durchhalten - Durchhalten in der Zeit von Corona. Das verbindet die ganze Gesellschaft und Menschen mit Beeinträchtigungen sollen dabei nicht vergessen werden. Somit ist dieser Lauf ein Hinweis auf die Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung in der heutigen Zeit.
Weitere Informationen unter: www.caritas-mainz.de. Auch das Aktionsformular steht zum Download bereit. Bitte machen Sie mit!

    
Liebe Musikfreunde,

da ich aus den bekannten Gründen momentan keine Atelierkonzerte durchführen kann, habe ich unsere BAL/KONI/ZERTE ins Leben gerufen; gestern fand
bereits die 11. Ausgabe unter großer Begeisterung der Gäste im Garten und der Nachbarn an deren Fenstern und Balkons statt.

Allerdings würde ich 2 hochkarätige Konzerte, bei denen wir einen Flügel brauchen (was auf dem Balkon natürlich nicht geht), ungern absagen und habe nach Alternativen gesucht. Dabei handelt es sich um Alexander von Schlippenbach und seine Frau Aki Takase, die am 11.September auftreten würden, und das internationale Klaviertrio Trimolon am 18. September.

Dankenswerterweise hat mir dafür die äußerst hilfsbereite Leiterin des Frankfurter Hofs, Verena Campailla, den Saal des Saal des FHs unter sehr günstigen Bedingungen zugesagt; allerdings müsste ich in beiden Fällen in Vorleistung mit je ca. € 1000 gehen, was günstig ist, ich aber privat leider nicht aufbringen kann.

Deshalb meine Bitte: Sie alle können helfen, diese beiden Konzerte stattfinden zu lassen, indem Sie mir durch Spenden helfen. Die Gagen werden durch Eintrittsgelder aufgebracht, aber die restlichen Kosten wie Technik, Stimmung, Saalkosten etc. können daraus nicht erwirtschaftet werden. Wenn 200 Leute wenigstens € 10 spenden würden, können beide Konzerte stattfinden.

Wir arbeiten natürlich ehrenamtlich, aber den Musikern wären die Konzerte eine unschätzbare finanzielle und moralische Unterstützung in diesen schweren Zeiten.
Nachdem ich in den letzten Jahren weit mehr als 200 Konzerte im Rahmen meiner Möglichkeiten organisiert habe, bitte ich Sie in diesem besonderen Falle um Ihre Großzügigkeit. Und als kleines Dankeschön biete ich jeder/m, die/der € 25 oder mehr spendet, ein Werk von mir nach eigener Wahl im doppelten Wert der Spende an. Bitte enttäuschen Sie mich nicht, und lassen Sie sich diese wunderbare Gelegenheit, an 2 großartigen Konzerten mitzuwirken, nicht entgehen!

Die Spenden können Sie an unseren gemeinnützigen Verein 3xklingeln überweisen, über welchen wir auch Spendenbescheinigungen ausstellen können.
Herzlichen Dank im Voraus an alle, die mich unterstützen wollen!

Herzlichst,
Christiane Schauder

Konto von Dreimalklingeln e. V.:
IBAN DE58 5504 0022 0711 1958 00
COMMERZBANK MAINZ
BIC COBADEFFXXX

Bitte als Betreff SPENDE FÜR KONZERTE angeben.  

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Hilfe von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz
Stiftung unterstützt den Mainzer Frauennotruf in der Corona Krise
Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V. vom 13.08.2020

Die rheinland-pfälzische Stiftung für Opferschutz hilft in erster Linie Menschen, die von Straftaten betroffen sind und die sich dadurch in einer Notlage befinden. Aber auch gemeinnützige Einrichtungen, die Betroffene von Straftaten unterstützen, können Hilfe von der Stiftung bekommen.

Von dieser Hilfe konnte der Frauennotruf Mainz während der Corona Krise profitieren. „Wir benötigten dringend technische Ausstattung, um unsere Arbeit auch in der Hochzeit der Krise weiterzuführen“, erklärt Eva Jochmann vom Frauennotruf. Doch die vorhandenen finanziellen Mittel reichten dazu nicht aus.

Die Fachstelle steht seit über vierzig Jahren mit einem breiten Unterstützungsangebot denen zur Seite, die sexualisierte Grenzverletzungen, Übergriffe oder Gewalt erlebt haben – viele vor langer Zeit. Aber auch Bezugspersonen und Fachkräfte finden Unterstützung in der Fachstelle. „Es wurde allgemein erwartet, dass durch den Lockdown mehr Frauen und Mädchen Gewalt erleben müssen“, beschreibt Jochmann die Situation. Ziel der Fachstelle war und ist daher, auch und gerade dann weiter für Frauen und Mädchen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung zu stehen – telefonisch und online.

Nach den ersten Lockerungen konnten wieder persönliche Beratungsgespräche angeboten werden – auch weil mit Hilfe der Stiftung Plexiglas-Trennscheiben für die Beratungsräume angeschafft werden konnten. Gerade bei emotional belastenden Themen wie sexualisierter Gewalterfahrung ist es für die Unterstützung-Suchenden oft leichter, wenn sie in einer geschützten Umgebung darüber sprechen können und die Beraterin nicht nur hören sondern auch sehen können.

„Die Unterstützung durch die Stiftung hat uns sehr dabei geholfen, unsere Arbeit unter den aktuellen Bedingungen weiterzuführen und für betroffene Frauen und Mädchen, deren Bezugspersonen sowie für Fachkräfte da zu sein“, sind sich die Mitarbeiterinnen des Mainzer Frauennotrufs einig.
„Gleichzeitig hoffen wir sehr, dass die befürchtete zweite Welle ausbleibt und wir auch wieder in allen Bereichen vollumfänglich aktiv werden können.“


Termine der Woche

Freitag 21.08.2020
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Zurück in die Zukunft - Mainz wie es wächst und baut
Mainz, die Baustellenhauptstadt? Aus Alt mach Neu: Die aktuellen Entwicklungsprojekte rund um den Hauptbahnhof, die Boppstraße und die Große Langgasse geben Einblicke in bereits Dagewesenes und in die Zukunft. Zwischen Bohrern und Presslufthämmern wird Mainz noch lebens- und sehenswerter.
Kosten: 7,- € pro Teilnehmer, ermäßigt 5,- €, Kinder bis 14 Jahre kostenfrei
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist nicht barrierefrei und insofern nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: DasDieDer
Initiative für Geschlechtervielfalt  
Allzu häufig herrscht in unserer Gesellschaft die Auffassung vor, man könne Menschen einfach nach geschlechtlichen Kategorien unterscheiden: hier die Männer, da die Frauen. Als Folge davon werden abweichende Lebensformen unsichtbar oder zumindest an den Rand gedrängt. Jene, die sie leben, geraten allzu oft unter Rechtfertigungsdruck. Die Initiative für Geschlechtervielfalt möchte einen Platz bieten, an dem ein respektvoller Austausch stattfindet.
Kontakt: DasDieDer@gmx.de  -  DasDieDer bei Facebook  -  www.sichtbar-mainz.de

20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 12,- Euro  -  Gruppentisch: 60,- Euro (bis 8 Personen)

ELFMORGEN ist die wohl älteste Newcomer Band der Welt, wie sie sich scherzhaft selbst bezeichnen. Nach 17-jähriger Umtriebigkeit mit knapp 400 Konzerten auf dem Buckel, zahlreichen Rückschlägen in Form von geplatzten Verträgen und leeren Versprechungen der Musiklandschaft konnte der Motor des Punkrock Dreier-Kutters aus der Wetterau in Oberhessen nie zum Stillstand gebracht werden, was ELFMORGEN rund um Andy Schmaus aktuell zu einem zweiten Frühling verhilft!

Killed By Death sind eine 2016 gegründete Zweipersonenband aus Mainz. Benny schlägt auf sein Schlagzeug ein, Alex zerlegt seinen selbstgebauten Gitarren-Bass. Beide singen. Sie kreieren dabei einen puren, ruppigen Sound zwischen Rock, Blues und Psychedelic – garniert mit einer Prise Punk. Es sind Zeiten wie diese, in denen ihr Rock’n’Roll wieder zu lieben lernt.Hop.

Samstag 22.08.2020
11:00 - 16:00 Uhr - vom Schillerplatz über die Lu' bis zum Bischofsplatz (Altstadt)
Meile der Nachhaltigkeit
Mainz denkt global - Die Frage "wie wollen wir morgen leben" steht dabei in diesem Jahr im Fokus.

In diesem ungewöhnlichen Jahr ist alles anders. So wird es keine zentrale Veranstaltung auf dem Gutenbergplatz - den bekannten AGENDA 21-Sonnenmarkt- geben, sondern eine Meile der Nachhaltigkeit.
Vom Schillerplatz über die Ludwigstraße, Fuststraße zum Bischofsplatz präsentieren Vereine und Gruppen bunt und abwechslungsreich die Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise. Die Meile der Nachhaltigkeit wird unter Wahrung aller Hygienevorgaben die Bürgerinnen und Bürger auf die Themen Nachhaltiger Konsum, Fairer Handel, Umwelt- und Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung aufmerksam machen.

"Corona bietet die Chance einen neuen Blick auch auf unsere Nachhaltigkeits-Bemühungen zu werfen und nachhaltige Lebensstile mehr in den Fokus zu rücken: was bedeutet ein 'gutes Leben'? Was kann jeder einzelne beitragen, dass möglichst alle Menschen ein 'gutes Leben' haben? Vielleicht entwickeln wir durch diese Krise eine andere Sicht auf die Welt und unsere Rolle darin. Globale Solidarität bekommt einen anderen Stellenwert", sagt Dr. Sabine Gresch vom Agenda-Büro. Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs - Sustainable development goals) der Vereinten Nationen mit den Themen erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Umwelt und Klimaschutz, gesunde Ernährung und soziales Engagement stehen auf der Meile der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Alle Mainzerinnen und Mainzer sind herzlich eingeladen, sich zu informieren.

Kein Bühnenprogramm - aber laufende Künstler
Leider kann es in diesem Jahr kein Bühnenprogramm geben. Größere Menschenansammlungen sollen vermieden werden. Dennoch werden "laufende Künstler" die Meile bereichern und für Aufmerksamkeit sorgen. So werden Trommler, ein laufendes Klavier und Stelzenläufer die Meile der Nachhaltigkeit bunt und fröhlich umrahmen.

Mainzer Frauen – Frauen in Mainz
Erleben Sie Mainz von seiner weiblichen Seite! Nicht nur berühmte Schriftstellerinnen, Politikerinnen und frühe Frauenrechtlerinnen werden vorgestellt. Gewürdigt werden auch weniger bekannte Persönlichkeiten wie z.B. die erste deutsche Polizistin und Streetworkerin. Handfeste Skandalgeschichten ergänzen den Blick auf das Frauenbild und das alltägliche Leben der Mainzerinnen. Ein unterhaltsamer Rundgang mit Überraschungen für alle Geschlechter!
Kosten: 7,- € pro Teilnehmer, ermäßigt 5,- €, Kinder bis 14 Jahre kostenfrei
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist nicht barrierefrei und insofern nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

Legende und Wahrheit - Irrtümer und Schummeleien zur Mainzer Geschichte
In Mainz wird geschummelt und geschwindelt, dass sich die Balken biegen – und das seit Generationen. Die MainzerInnen nehmen dabei weder Rücksicht auf ihren Gutenberg noch St. Martin oder gar die Mainzer Fastnacht. Lernen Sie die „wahren“ Feinheiten der Mainzer Geschichte kennen.
Kosten: 7,- € pro Teilnehmer, ermäßigt 5,- €, Kinder bis 14 Jahre kostenfrei
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist barrierefrei und insofern auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

19:00 Uhr - Allianzhaus (gegenüber der Peterskirche), Große Bleiche 60-62
Die Vitrine - Kunst im Glas
Ausstellungseröffnung
Werke von Pierre Yves Hauck, Michael Dörr und Thilo Weckmüller
Die Ausstellung wird gezeigt bis zum 20.09.2020.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Ausstellungsseite


20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 10,- Euro  -  Gruppentisch: 50,- Euro (bis 8 Personen)

FEE., die Geschichte einer anhaltenden Musik-Pilger-Tour Straßenmusik, Wohnzimmer-Konzerte, WG-Sofakanten, Studentensuppenküchen, Texte(n) ‚on the road’ – das ganze FEE.-Ding im Kopf – schon immer – immer vorwärts. Richtung Glücksgefühl – für Leute, zum versprühen. Längst von größeren Bühnen. Auch ausgezeichnet. Mit nem Udo Lindenberg-Preis – dem „Panikpreis“. „Unangepasste Musik“ wurde ausgepreist, laut Udos Stiftung. Unangepasst? Kannste wohl sagen, und heißt bei ihr: Erfolg, JA: zu ihren Konditionen – kein fake, kein Schreib-Camp, kein musikalisches Allwetterjäckchen. Aber nie gleich mit dem Kopf in den Wolken, aus denen Geld oder ein Spotify-Stream regnen könnte. Und? Geht!

Binyo: Mal kraftvoll, mal nachdenklich, mal ironisch… Binyo ist deutschsprachiger Singer-Songwriter Pop mit Tiefgang, gespickt mit musikalischen Einflüssen aus Reggae und Hip-Hop.
Die Songs gehen unter die Haut, sorgen für ein Lächeln, regen den Kopf zum Nachdenken an und wärmen das Herz. Einflüsse aus Hip-Hop, Rock und Reggae geben Binyo‘s Liedern musikalische Abwechslung und Leichtigkeit. Seine Stärke als Singer/Songwriter verleiht den Songs inhaltliche Tiefe und Wortwitz. Bereits während seines Studiums an der Popakademie in Mannheim machte Binyo sich als Singer/Songwriter deutschlandweit einen Namen und gewann zahlreiche Lieder-Slams sowie diverse andere Musikwettbewerbe. Fast unwillkürlich wippen, tanzen, lachen, klatschen und singen die Zuhörer mit und finden sich mit einem Schmunzeln in den Texten wieder. Binyo verzaubert mit musikalischer Leichtigkeit, seiner bodenständigen Art und tiefgehenden, dennoch fröhlichen Liedtexten.

7,90 Euro
Das ist der Betrag, den wir von Amazon Smile überwiesen bekommen haben. Dafür, dass Sie im letzten Quartal Ihre Bestellungen bei Amazon über AmazonSmile getätigt haben und dabei unseren Verein Neustadt im Netz e.V. angegeben und begünstigt haben. Dafür vielen Dank!
Und wenn Sie bisher noch keine Bestellung über AmazonSmile gemacht haben, dann nutzen Sie es bitte in Zukunft. Klicken Sie einfach auf nebenstehendes Banner.
Sonntag 23.08.2020
11:00 Uhr - online
ZOOM – GOTTESDIENST
Was ist das denn? Eine Andacht im virtuellen Raum.

Wir treffen uns ca. alle 2-3 Wochen morgens um 11 Uhr und feiern Gottesdienst – nicht in einer Kirche – sondern jede/r in seinem/ihrem Wohnzimmer, Esszimmer, Balkon, Garten, oder Arbeitszimmer, aber zumindest von Angesicht zu Angesicht.
Wir können uns sehen und miteinander sprechen, wir können zusammen beten, gemeinsam mit Kantor/Kantorin singen und das Wort Gottes hören.

Wir nutzen dazu ein Programm, mit dem man eigentlich Videokonferenzen abhält: ZOOM.
Was brauchen Sie, um dabei zu sein?
Einen Computer, ein Tablet oder Smartphone. Wenn Sie eine Kamera am Computer haben, wäre das gut – dann können alle Teilnehmenden Sie sehen. Aber auch ohne Kamera klappt das – und Sie sehen alle, die am Gottesdienst teilnehmen.

Und was müssen Sie tun, um dabei zu sein?
Nicht viel: Sie müssen kein Computer-Genie sein und auch kein Programm auf ihrem Computer installieren.
Sie melden sich bis samstags um 12 Uhr bei Pfarrerin Eva Lemaire (eva.lemaire@ekhn.de) und bekommen dann einen Link-Zugang und ein Passwort. Mit diesem können sich damit am Sonntag um 11 Uhr einwählen.
Wenn Sie daran interessiert sind oder erinnert werden wollen, dann melden Sie sich für den Zoom-E-Mail-Verteiler bei Pfarrerin Eva Lemaire an.

16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 19.08.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: MainzTS
Selbsthilfegruppe für transidente Menschen
Die Gruppe bietet ein Austauschforum für alle Menschen, die sich mit ihrem körperlichen Geschlecht nicht identifizieren. Sie richtet
sich auch an ihre Angehörigen und Partner_innen. - E-Mail: info@sichtbar-mainz.de  -  www.sichtbar-mainz.de

20:00 Uhr - Innenhof des Landesmuseums, Große Bleiche 49-51

Einlass frühe Vögel: 18 Uhr (inkl. Freigetränk) - Einlass Afterwork: 19 Uhr
Eintritt: 10,- Euro  -  Gruppentisch: 50,- Euro (bis 8 Personen)

Der Sommer unseres Vergnügens!
LOL – Die Comedy Show ist wieder da und versüßt euch die Sommerzeit mit einer Open Air-Spezialausgabe im Landesmuseum Rheinland-Pfalz!
Die feine Comedy-Mixshow hält zum zehnten Mal ein fettes Programm für euch bereit. Dabei werden drei tolle Stand-Up-Comedians für Lachflashs und gute Laune sorgen.
Gastgeber und Moderator von LOL – Die Comedy Show ist Matthias Jung. Der diplomierte Medienpädagoge, Autor und lustigste Jugendexperte Deutschlands war schon Praktikant bei TV total und Autor bei der Harald Schmidt Show. 2001 trat er dann aus dem Hintergrund hervor und steht seitdem als Stand-Up-Comedian auf der Bühne und vor der Kamera. Seine aktuellen Soloprogramme heißen „Chill mal – Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig!“ und „ Abenteuer Pubertät! So peinlich kommen wir nicht mehr zusammen“. (www.jungmatthias.de)
Also, frühzeitig Tickets sichern! Bühne frei und Laugh Out Loud für Stand-Up-Comedy vom Allerfeinsten: Es darf gelacht, geklatscht, gejubelt und vor Freude geweint werden!

Montag 24.08.2020
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Wir danken unseren Sponsoren:
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Selbsthilfegruppe „hochsensibel begabt“
Offener Abend
In der Gruppe für hochsensible Menschen im Mainzer Raum finden Sie Unterstützung und Kontakt zu anderen hochsensiblen Menschen.
Beachten Sie unbedingt die Corona-Auflagen mit vorheriger Anmeldung auf der Webseite beziehungswerk-mainz.de/hochsensibelbegabt

18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

Dienstag 25.08.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. - Jung in Mainz
Die queere Jugendgruppe
Du bist zwischen 18 und 27, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist Du hier genau richtig!

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Barquiz  
Nicht nur für Besserwisser_innen  

In fünf Quiz-Runden können Teams von bis zu fünf Personen  gegeneinander ihr Wissen testen und dabei entspannt bei einem Getränk  zusammen sitzen. Zusätzlich zu Wissensfragen aus allen Themenbereichen  müssen Zitate zugeordnet werden. Außerdem gibt es eine Musik- und eine  Bilderrunde. Neben neuem Wissen gibt es auch kleine Preise zu gewinnen.  Viel Spaß!
Bitte beachten: Das Barquiz ist sehr beliebt -  Reservierungen bitte so früh wie möglich unter info@sichtbar-mainz.de tätigen.       

20:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Kultur-AG der Bar jeder Sicht
An jedem 4. Dienstag im Monat planen wir das Programm der Bar in den kommenden Monaten. Neue Gesichter und frische Ideen sind immer willkommen!
Wir suchen Unterstützung für die technische Seite bei unseren Veranstaltungen. Wer sich nicht dauerhaft an eine AG binden will, kann hier gerne ab und zu mal helfen. Einweisung in unser technisches Equipment erfolgt natürlich.

Mittwoch 26.08.2020
18:00 Uhr - K-LAB, Nordhafen | Gebäude 16 | 1. OG (Klingel am Eingang), Rheinallee 88 | Ecke Obere Austraße | gegenüber Haupteingang Möbelum (Parkplatz)
Vereinstreffen der KULTURBÄCKEREI
Initiative für ein Soziokulturelles Zentrum in der Mainzer Neustadt
(Bis 19 Uhr Information für Interessierte, ab 19:00 Uhr Arbeitstreffen für Aktive)
    
Aufgrund der Coronaregelungen möchten wir Sie bitten, sich für das Infotreffen im Vorfeld anzumelden. info@kulturbaeckerei-mainz.de | 06131 8948382

Das neue LU-Konzept - Präsentation und Austausch zu den Perspektiven für die Geschäftswelt
mit Tina Badrot und Tim Gemünden von der LU Boulevard GmbH & Co. KG

20:15 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Kino am Mittwoch: Vier werden Eltern
Deutschland 2015, 52 Min.

Zwei homosexuelle Paare, die anfangs nur zwei Gemeinsamkeiten haben: Sie leben in Berlin und wünschen sich ein Kind. Thomas und Sebastian sowie Josefin und Cindy beschließen, sich zusammenzutun. Doch wie teilt man sich zu viert ein Kind? Wie einigen sich vier einander zunächst fremde Menschen? Hier der Politologe und der Student, dort die Kinderkrankenschwester und die kaufmännische Angestellte. Hier Westberliner Altbauwohnung, dort Ostberliner Platte. Mit der Geburt von Sohn Lucas haben die frisch gebackenen Mamas und Papas plötzlich organisatorisch und emotional große Herausforderungen zu meistern.
Filmemacherin Eva Maschke ist die Tante von Lucas und begleitet in ihrer sehr persönlich gehaltenen Doku ein Jahr lang den spannenden Prozess der Gründung einer Queerfamily. „Ein sehr lebendiger Beweis für das Funktionieren einer Familie abseits konservativer Denkmuster.“ (Programmkino.de)

Wir zeigen den Film im Rahmen der Reihe „Regenbogenfamilien – alles Familie!“, gefördert von der Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz
Bei Veranstaltungen wie Kino kann eine Reservierung sinnvoll sein: info@barjedersicht.de oder Tel. 06131 5540165

Donnerstag 27.08.2020
Offene Werkstatt
Offenes Kreativ-Angebot für Kinder ab 6 - 12 Jahren
Jeden Donnerstag lädt die Offene Werkstatt mit unterschiedlichen Materialien zum Bauen, Malen und Zeichnen zum Mitmachen ein. Aufgrund der aktuell geltenden Hygieneverordnung arbeiten wir nur mit einer kleinen Gruppe zusammen..
Eintritt frei
Anmeldung drei Tage im Voraus (Montag) über mail@kunsthalle-mainz.de / telefonisch 06131 126939

17:00 - 19:00 Uhr - caritas-zentrum Delbrêl, Aspeltstraße 10
PC-Sprechstunde
Sie haben Fragen zu Ihrem Schreibprogramm, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung oder Präsentation? Sie wollen wissen, wie Sie im
Internet am schnellsten etwas finden? Welche kostenlosen Programme es gibt? Bei solchen und ähnlichen Fragen helfen die
Ansprechpartner des „Neustadt im Netz“-Teams.
Bringen Sie Ihr Laptop, Tablet, Smartphone … mit, um Bedienungsschwierigkeiten, die zu Hause auftauchen, individuell lösen zu
können. Sie erhalten Tipps und Hinweise, um mehr Selbstsicherheit bei der Alltagsarbeit am Computer zu bekommen.
Bei Bedarf können Workshops zu bestimmten Themen angeboten werden.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Regenbogenfamilien - gleich und doch anders. Was sie ausmacht, was sie stärkt
Vortrag und Gespräch
Referentin: Antje Meinzer (Zeit für Vielfalt und Wandel, Dipl.-Sozialarbeiterin FH,
Systemische Beraterin)

Regenbogenfamilien gehören inzwischen als Familienmodell dazu. Dennoch stoßen sie im Alltag häufig auf Unsicherheit in ihrem Umfeld und bei Fachkräften. Gerade im Kontext der Herkunftsfamilie gibt es häufig Unsicherheiten oder Ablehnung gegenüber dem Leben mit Kindern. Gleichzeitig konnte bei internationalen Studien in den letzten Jahrzehnten festgestellt werden, dass sich Kinder in Regenbogenfamilien genauso gut entwickeln wie in heteronormen Familien. Bei der Veranstaltung werden Regenbogenfamilie mit ihren vielfältigen Facetten vorgestellt. Der Aspekt des Umgangs mit der Entwicklung einer eigenen Identität als Familie soll dabei beleuchtet werden. Dabei können Fragen auftauchen wie: Wie möchten wir über unsere Familie sprechen? Welche Fragen wird uns unser Kind stellen? Wie erzählen wir unsere Geschichte?

Bei der Veranstaltung soll ein Einblick in Möglichkeiten der Lebensform und des Umgangs im Alltag gegeben werden. Zur Veranstaltung und gemeinsamer Diskussion sind alle Menschen, die mit und ohne Kindern leben, eingeladen.

Vortrag mit anschließender Fragerunde und Diskussion.

Die Reihe "Regenbogenfamilien. Alles Familie"  wird gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz.

Nächster Termin der Reihe: 11. Spetember 2020, 19.30 Uhr: "Lesung aus "Und was sagen die Kinder dazu. 10 Jahre später" von und mit Stephanie Gerlach

Zeit für Vielfalt und Wandel  -  Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz  -  www.sichtbar-mainz.de

Landesmuseum Mainz: Termine in dieser Woche

Fenster zum Hof
Museumsfrühstück
22.08.2020, 11:00 – 14:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
23.08.2020, 11:00 – 12:00 Uhr

Fenster zum Hof
Museumsfrühstück
23.08.2020, 11:00 – 14:00 Uhr

Kunst gucken
Kinderführung
23.08.2020, 15:00 – 16:00 Uhr

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
25.08.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
25.08.2020, 13:30 – 14:00 Uhr

Öffentliche Führung
Im Schau ! Depot
25.08.2020, 18:00 – 19:00 Uhr

Vortrag
„Habent sua fata libelli“ Der Codex Manesse
25.08.2020, 18:00 – 20:00 Uhr


Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig

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Wir danken unseren Sponsoren:
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Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
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(Foto: sensor Magazin)
Umbau der Wallaustraße beginnt Ende August – Bauzeit bis Ende 2021
Der Straßenraum Wallaustraße zwischen Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring sowie eines Teilstücks des Emauswegs zwischen Wallaustraße und Kita Emausweg wird aufgewertet - zum sensor-Artikel   zum Merkurist-Artikel

(Foto: hbz/Jörg Henkel)
Mainzer Neustadt: Teuer, aber beliebt
In der Neustadt ist alles auf Wachstum angelegt: Bevölkerung, Infrastruktur, Wohnungsbau. Besonders Studenten und junge Familien fühlen sich dort wohl - zum Artikel


Nach Hand-Äußerungen: Sind steigende Mieten in der Neustadt kein Problem für die Grünen?
Pressemitteilung der Neustadt-SPD vom 14.08.2020

Überrascht und zugleich enttäuscht zeigt sich die SPD-Ortsbeiratsfraktion in der Mainzer Neustadt von den Aussagen des Ortsvorstehers Christoph Hand (Grüne) in der heutigen Ausgabe der Allgemeinen Zeitung. "Bislang war es im Neustadt-Ortsbeirat einhellige Meinung, dass steigenden Mieten und Verdrängung von Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen ein großes Problem sind", so Astrid Clauss, Sprecherin der SPD-Ortsbeiratsfraktion, "für die Grünen und ihren Ortsvorsteher scheint das wohl leider nicht mehr so zu sein." Anders könne sie sich auch nicht erklären, dass Herr Hand steigende Mieten und Verdrängung gar nicht kommentiert und die langjährige Forderung nach einer Milieuschutzsatzung für einige Quartiere im Stadtteil nicht erneuert.

Es gibt genügend Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, wo Luxussanierungen zu Entmietung langjähriger Bewohnerinnen und Bewohnern geführt hätten. Dass sei auch und gerade in Corona-Zeiten ein Problem.

Für die SPD sei der Kampf gegen Verdrängung und für eine gut durchmischte Neustadt essentiell für einen gut funktionierenden Stadtteil. "Wir haben dafür gesorgt, dass die Milieuschutzsatzung in den Ampel-Koalitionsvertrag Eingang gefunden hat", hebt Astrid Clauss hervor, "ich hoffe stark, dass die Grünen hier auch mitziehen werden und keine Klientelpolitik betreiben."


Die Grünen fordern Taten statt Worte gegen steigende Mieten
Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverein Neustadt vom 17.08.2020

Angesichts steigender Mieten und hohen Wohndrucks in der Mainzer Neustadt haben im letzten Kommunalwahlkampf alle Parteien versprochen, sich für bezahlbares Wohnen einzusetzen. Nach einem Jahr ist nun die Frage berechtigt, was die Politik überhaupt tun kann – und was sie bisher getan hat. „Dabei ist die Lage für uns Neustadt-Grüne klar: Die Milieuschutzsatzung war, ist und wird für die Grünen der Mainzer Neustadt eines der wichtigsten Instrumente sein, um das Problem der steigenden Mieten hier bei uns im Quartier anzugehen“, so Marco Neef, Sprecher der Grünen Fraktion im Ortsbeirat Mainz Neustadt.

Das Ziel einer Milieuschutzsatzung ist es gerade, solche Luxussanierungen und Umbauten zu verhindern, die bestehende Wohnungen in „Luxuswohnungen“ mit hohen Mieten umwandeln. „Daher setzen wir uns seit Jahren für die Einführung einer Milieuschutzsatzung in der Mainzer Neustadt ein“, so Neef. Es waren die Grünen, die 2013 im Ortsbeirat eine Milieuschutzsatzung für die Mainzer Neustadt beantragt hatten. „Leider wurde die Milieuschutzsatzung vom SPD geführten Dezernat damals abgelehnt“, bedauert Neef. Nach der Kommunalwahlwahl 2019 hat es die Milieuschutzsatzung nun auf Stadtebene in den Koalitionsvertrag von Grünen, SPD und FDP geschafft. „Das ist ein wichtiger erster Schritt. Aber jetzt muss es darum gehen, diese auch umzusetzen,“ so die Forderung des Grünen.

Daher haben die Neustadt-Grünen der Neustadt-SPD letztes Jahr in einem persönlichen Gespräch angeboten, sich im verantwortlichen SPD-Dezernat gemeinsam für eine Umsetzung einzusetzen. „Leider wurde ein weiteres Gesprächsangebot von der Neustadt-SPD damals abgelehnt. Es scheint, als sei die Neustadt-SPD nach der verlorenen Kommunalwahl noch auf der Suche nach sich selbst, statt sich gemeinsam für die Bürger*innen der Neustadt einzusetzen. Das wäre schade“, so Neef. „Da wir gemeinsam viel mehr erreichen können, rufen wir alle Parteien dazu auf, die Initiative auf Stadtebene zum Erfolg zu bringen,um endlich etwas gegen die weiter steigenden Mieten zu tun. „Es sind die SPD-geführten Dezernate Bauen und Soziales, die es jetzt in der Hand haben, auf die Versprechungen im Wahlkampf auch Taten folgen zu lassen, und wir aus dem Quartier hoffen, dass Sie diesmal endlich das tun, was wir schon 2013 beantragt haben“, so Neef abschließend.

(Foto: hbz/Kristina Schäfer)
Freiwillige bewässern Bäume der Mainzer Innenstadt
Die Naturschutz-Organisation BUND rief die Aktion im Juli ins Leben, um ein Zeichen für den Baumschutz zu setzen. Aus gutem Grund, denn „Bäume sind die Klimaanlage der Stadt“ - zum Artikel

(Foto: hbz/Jörg Henkel)
Frauenporträts im Mainzer Allianzhaus
Der Künstler Thilo Weckmüller nutzt „gläserne Freiflächen“ des auch als Flüchtlingsunterkunft genutzten Gebäudes zur Präsentation neuer Werke - zum Artikel

(Foto: Merkurist)
Jana Blume schließt „Zweitstelle“ in der Kurfürstenstraße  - Nachfolger stehen schon fest
Für die Schließung gebe es mehrere Gründe. „Die letzten Monate waren wirklich hart.“ Zum einen gab es die Baustelle in der Kurfürstenstraße, die bei ihr und anderen Unternehmern für Umsatzeinbußen sorgte - zum Artikel

(Foto: hbz/Jörg Henkel)
Sanierung der Ostein-Unterführung in Sicht
Viele Mainzer wünschen sich wegen des Taubendrecks und der schlechten Beleuchtung eine Sanierung. Der Eigentümer, die Bahn, will nun tätig werden. Aber einen kleinen Haken gibt es - zum Artikel

(Foto: Sascha Kopp)
In der Wallaustraße tut sich was
Die von starken Höhenunterschieden geprägte Straße in der Mainzer Neustadt wird saniert und barrierefrei umgestaltet. Am Ende soll die Wallaustraße für alle nutzbar sein - zum Artikel

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Tipps und Informationen

Notdienste: So vermeiden Sie Abzocke
(ots) - Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps zum Schutz vor unseriösen Notdiensten

- Unseriöse Firmen nutzen Notsituationen aus und nehmen massiv überteuerte Preise
- Vorsicht bei Angeboten im Internet und bei Kontakten über 0800-Telefonnummern
- Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps zum Vorbeugen

Aus der Wohnung ausgesperrt, Toilette verstopft oder ein Wespennest im Rollladenkasten - und das meistens auch noch zu einer unmöglichen Uhrzeit: Dann muss schnelle Hilfe her. Doch bei der Auswahl des Notdienstes ist Vorsicht geboten, sonst laufen Verbraucherinnen und Verbraucher Gefahr abgezockt zu werden. Unseriöse Anbieter nutzen die Notsituation aus und schlagen beim Preis ordentlich drauf, warnen die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

Sarah P. entdeckt ein Wespennest im Fensterkasten. Da sie und ihr Freund panische Angst vor Wespen haben, suchen sie im Internet nach Hilfe und rufen bei einem der ersten Suchvorschläge an. Die Internetseite des Schädlingsjägers sieht auf den ersten Blick gut aus und wirbt mit günstigen Preisen, geschultem Personal, umweltschonenden Maßnahmen und Kundenzufriedenheit. Über eine kostenfreie 0800er Rufnummer vereinbaren sie für den nächsten Tag einen Termin.

Der Schädlingsbekämpfer kommt ohne besondere Schutzkleidung und hat keine Arbeitsutensilien dabei. Spachtel zum Abkratzen der Nester, Leiter, Lappen und Entsorgungstüte muss die Kundin bereitstellen. Er sprüht die Wespen mit einem mitgebrachten Spray ein und sammelt die dadurch sofort getöteten Wespen auf. Nach nur 30 Minuten stellt er eine Rechnung über 700 Euro und verlangt Bar- oder Kartenzahlung.

"Obwohl Wespen unter Artenschutz stehen und nur in Ausnahmefällen getötet werden dürfen, ignorieren manche Anbieter die Gesetze, entfernen die Nester unfachmännisch und verlangen dafür noch horrende Preise", so Jennifer Vanessa Kaiser von der Verbraucherzentrale. "Solche Wucher-Preise sind sittenwidrig und sollten auf jeden Fall bei der Polizei angezeigt werden."

Ähnlich erging es Familie R., die wegen einer zugefallenen Tür auf einen Schlüsseldienst zurückgreifen musste. Im Internet wurde sie auf einen angeblich ortsansässigen Schlüsseldienst aufmerksam. Laut Impressum befindet sich der Sitz der Firma aber keineswegs in ihrer Nähe, sondern in Nordrhein-Westfalen. Unter der angegebenen Mobilfunkrufnummer wurde zugesichert, dass sofort jemand käme. Der herbeigeeilte Monteur öffnete die Tür in weniger als zwei Minuten und verlangte stolze 302,14 Euro per EC-Zahlung.

"Immer wieder versuchen unseriöse Notdienste, die in Hektik geratenen Menschen eiskalt abzuzocken", so Kaiser. "Vor allem an Wochenenden und Feiertagen verlangen solche Anbieter oft Tausende Euro von ihren gestressten Kunden." Diese Aufregung kann man sich ersparen, indem man sich präventiv nach ortsansässigen Firmen umschaut und diese für den Ernstfall griffbereit auflistet. Auf keinen Fall sollte vorschnell ein Anbieter aus dem Internet gewählt werden. Vorsicht ist auch bei 0800er Rufnummern geboten.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps, um im Notfall nicht an einen unseriösen Notdienst zu geraten:

Absichern gegen Aussperren
Ein Zweitschlüssel bei Freunden oder vertrauenswürdigen Nachbarn schafft Sicherheit. Im besten Fall wohnen die Hüter des Schlüssels in der Nähe und sind häufig zu Hause.

Seriösen Notdienst suchen
Für den Fall der Fälle nützt die vorsorgliche Recherche nach einem seriösen Anbieter am Wohnort. Bietet er Dienstleistungen auch außerhalb der Geschäftszeiten zu transparenten Preisen an, sollte die Nummer notiert werden. Im Handy gespeichert, als Notiz im Portemonnaie und unter der Fußmatte vor der Tür ist die Rufnummer im Ernstfall immer griffbereit.

Kosten am Telefon klären
Ein lokaler Notdienst hat kürzere Anfahrtszeiten als ein überregionales Unternehmen. Deshalb ist gleich beim ersten Anruf die Frage entscheidend, woher der Monteur kommt. Wer einen Notdienst unter der örtlichen Vorwahl erreicht, zahlt nur für die An- und Abfahrt innerhalb der Ortsgrenzen. Wird dann doch eine längere Anfahrt berechnet, können darüberhinausgehende Beträge von der Rechnung gestrichen werden. Die beste Lösung ist ein verbindlicher Komplettpreis für alle Arbeiten, der auch Anfahrtskosten und eventuelle Zuschläge enthält.

Aufträge sollten nur unterschrieben werden, wenn alles verstanden wurde
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Eine Rechnung verlangen
Eine rechtskonforme Rechnung enthält die Firmenangabe, die Steuer- und die Rechnungsnummer. Die Rechnung muss nicht sofort beglichen werden. Die Drohung mit der Polizei oder einem Inkassounternehmen ist haltlos.

Nur zahlen, was vereinbart wurde
Vor der Unterschrift unter eine Rechnung ist ein kritischer Blick auf die einzelnen Posten wichtig. Prüfen Sie, ob die aufgeführten Leistungen auch ausgeführt wurden. Niemand ist gezwungen, nicht vereinbarte Positionen zu akzeptieren. Dienstleister können nur dann auf eine Barzahlung bestehen, wenn dies vorher vertraglich so vereinbart wurde. Eine Fahrt mit dem Monteur zum nächsten Geldautomaten ist nicht zu empfehlen.

Selbstsicher und bestimmt auftreten Rufen Sie die Polizei unter 110, wenn Sie bedroht werden. Holen Sie wenn möglich Nachbarn hinzu, die den Vorfall bezeugen und Sie bestärken können. Denn: Nötigung ist strafbar.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Aufgerissene Autotüren als Unfallursache
Präventionsclip des LKA Rheinland-Pfalz zum Phänomen "Dooring"

(ots) - Eine unachtsam aufgerissene Autotür kann schnell zu erheblichen Sachschäden oder schweren Unfällen führen. Im engen Straßenverkehr laufen Rad- oder E-Scooterfahrende immer wieder Gefahr, plötzlich einer Wagentür ausweichen zu müssen. Im günstigsten Fall kommen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon. Im schlimmsten Fall kann ein Aufprall mit einer geöffneten Autotür für die Radfahrenden zu schweren Verletzungen führen oder sogar tödlich enden. "Dooring" heißt das Phänomen, auf das der neue Präventionsclip des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz hinweist.

Ein einfacher Griff hilft Pkw-Fahrenden, das Risiko zu minimieren. Beim sogenannten "Holländischen Griff" werden Fahrer- oder Beifahrertür jeweils mit der Hand geöffnet, die der entsprechenden Tür abgewandt ist, wie im Präventionsclip erläutert wird.

Der Fahrer oder die Fahrerin greift also mit der rechten Hand zum Türgriff. Dabei wird automatisch die Schulter zur Fahrbahn gedreht und von hinten kommende Fahrzeuge werden so besser gesehen. Entsprechend greift ein Beifahrer mit links zur Tür und beugt so einem Zusammenstoß mit Bikern auf der Gehwegseite vor. In den Niederlanden gehört diese Praxis schon lange zur Fahrschulausbildung, daher der Name des ebenso einfachen wie sinnvollen Griffs.


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Hoher Schaden durch Pseudo-Pfleger und andere schwarze Schafe
Betrugsdelikte im Gesundheitswesen stark gestiegen: KKH deckt 476 Neufälle auf

Rezepte fälschen, nicht erbrachte Leistungen abrechnen, sich unzulässig Aufträge zuschieben, Höchstsätze für unqualifiziertes Personal abkassieren: Die Liste von Betrügereien im Gesundheitswesen ist lang. Der Prüfgruppe Abrechnungsmanipulation der KKH Kaufmännische Krankenkasse gingen auch im vergangenen Jahr bundesweit wieder etliche Täter ins Netz. 476 neu aufgedeckte Fälle registrierte die KKH. Das ist ein deutlicher Anstieg um rund 55 Prozent im Vergleich zu 2018 mit 308 Fällen.
Der KKH ist durch bewusste Falschabrechnungen allein in 2019 bundesweit ein Schaden in Höhe von mehr als einer Million Euro entstanden. In 29 Fällen erstattete die KKH Strafanzeige. Dazu gehören beispielsweise die Machenschaften eines Radiologen. Dieser rechnete Röntgenkontrastmittel unrechtmäßig über Unternehmen ab, die sich praktisch in Familienbesitz befinden. Erzielter Gewinn: 17,3 Millionen Euro. „Das Gesundheitssystem ist sehr anfällig für Straftaten“, sagt KKH-Chefermittlerin Dina Michels. „Im vergangenen Jahr wurden etwa 240 Milliarden Euro an die Anbieter im Gesundheitsmarkt verteilt. Das birgt großes Potenzial für Kriminelle, die versuchen, mit geringer Leistung hohen Profit zu erzielen.“ Bei den Betrügern handelt es sich in allen Branchen um einige wenige, die aber hohe Schäden verursachen. „Leider bedenken sie nicht, wie sehr sie mit ihrem Verhalten dem Ruf ihrer Berufsgruppe schaden, und – was noch schwerer wiegt – dass sie Gelder in die eigene Tasche stecken, die dem Gesundheitssystem und damit insbesondere der Behandlung kranker Menschen entzogen werden.“
Traurige Nummer 1 bei den Neufällen bilden wie bereits im Vorjahr ambulante Pflegedienste. „Auf ihr Konto gehen 210 Fälle und damit knapp die Hälfte aller bei der KKH in 2019 eingegangenen Fälle“, so Michels. „Dass zunehmend mehr Pflegedienste im Fokus unserer Ermittlungsarbeit stehen, liegt vor allem daran, dass der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, kurz MDK, seit einiger Zeit jährliche Abrechnungsprüfungen durchführt." Im Ranking folgen Krankengymnasten bzw. Physiotherapeuten mit 82 Fällen, Ärzte mit 42, Apotheker mit 25 sowie Zahnärzte mit 23 Fällen.

Abrechnungsbetrüger kennen fast keine Grenzen
Ob gefälschte Rezepte oder die Ausgabe günstigerer Arzneimittel statt der teuer abgerechneten: Die höchste Schadenssumme mit mehr als 477.000 Euro verursachten im vergangenen Jahr Apotheken. Auf Rang zwei stehen Betrügereien von Ärzten wie zum Beispiel die mehrfache Abrechnung nur einmal erbrachter Untersuchungen oder Behandlungen. Hier belaufen sich die Forderungen allein der KKH auf rund 161.300 Euro. Physiotherapie, Stimm- und Sprechtherapie sowie andere Heilmittel nehmen mit einer Schadenshöhe von gut 134.600 Euro Platz 3 ein. In diesem Bereich kommt es beispielsweise dazu, dass Patienten von nicht ausreichend qualifiziertem Personal behandelt werden oder Ärzte Therapeuten empfehlen, an deren Einrichtungen sie selbst beteiligt sind und dadurch finanziell profitieren. Im Ländervergleich entfällt die höchste Schadenssumme mit rund 400.000 Euro auf Brandenburg.
Insgesamt konnte die KKH im Jahr 2019 rund 700.000 Euro zurückholen, die auch auf Fälle und Forderungen der vergangenen Jahre entfallen.

Ohne Hinweisgeber geht es nicht
557 Hinweise gingen 2019 insgesamt bei der KKH ein, bei 476 davon wurden Prüfungen eingeleitet. Den oftmals entscheidenden Wink erhalten die KKH-Ermittler neben dem MDK von einer Reihe in- und externer Hinweisgeber, darunter von anderen Krankenkassen, mit denen sie in engem Austausch stehen, von Polizei und Staatsanwaltschaft, Versicherten sowie auch der Presse. Die meisten Hinweise gingen 2019 in Nordrhein-Westfalen ein (158), gefolgt von Bayern (84) sowie – fast gleichauf – Baden-Württemberg (45) und Niedersachsen (43).

Engmaschige Ermittlungsarbeit das A und O
„Es gibt inzwischen in vielen Bundesländern Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften sowie Experten bei der Kriminalpolizei, die in den von uns angezeigten Verdachtsfällen intensiv ermitteln und diese weiterverfolgen“, erklärt Juristin Dina Michels. Das sollte möglichst flächendeckend in allen Bundesländern der Fall sein. „Stattdessen werden immer wieder Ermittlungsverfahren eingestellt, bei denen klare Verdachtsmomente auf Betrug oder Korruption vorliegen. Das ist bestenfalls bedauerlich. Wenn dies im Einzelfall an fehlenden Spezialkenntnissen oder der schlechten personellen Ausstattung der Ermittlungsbehörden liegt, kommt es der Kapitulation des Rechtsstaates gleich.“ Denn nur ein engmaschiges Netz, bei dem Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, Staatsanwaltschaften und Polizei an einem Strang ziehen, erschwert es potentiellen Straftätern im Gesundheitswesen, Schlupflöcher zu finden.

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