841 vom 28.08.2020 - Gaadefelder InfoBrief

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

GIB-Ausgaben > Archiv
Ausgabe 841 vom 28.08.2020
Neues Gewand für Neustadt-Seiten
Internetauftritt von mainz-neustadt.de nach rund 20 Jahren grundlegend erneuert

(tr) So schlimm die Corona-Krise und der damit verbundene Lockdown auch war und ist: Für den Verein Neustadt im Netz hatte er einen großen Vorteil.
"Was kann ich nun mit der vielen Freizeit anfangen?" Das dachte sich Daria Veverka, als sie in Kurzarbeit gehen musste und begann mit der Suche nach einer neuen Aktivität, die sie bei unserem Verein "Neustadt im Netz" fand.
Ein wahrer Glücksfall, denn endlich hatten wir jemanden gefunden, um die vielen Neustadt-Seiten auf eine neues Format umzusetzen, das nicht nur moderner ausschaut, sondern auch responsives Webdesign hat. Das bedeutet, dass sich der Seitenaufbau der Breite des Gerätes anpasst und somit besser zu lesen ist. So sind Sie es ja bereits beim Gaadefelder InfoBrief gewohnt und seit dem letzten Wochenende ist nun auch die Stadtteilseite www.mainz-neustadt.de komfortabel zu lesen, ob am PC, dem Laptop, dem Tablet oder dem Smartphone.

Zum Ende des Projektes und mit dem Release der Seiten trafen sich Carola Schilling und Thomas Renth vom Vereinsvorstand mit der Webdesignerin Daria Veverka, um ihr für das Engagement zu danken und ihr eine Bestätigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und ein kleines Präsent als Anerkennung zu überreichen. Zwischen Mai und August verbrachte sie viele, viele Stunden vor dem Computer, um die rund 130 Seiten mittels des Website-Baukastens "Mobirise" neu zu erstellen. Dafür sagen wir auch an dieser Stelle nochmals gerne "Vielen Dank".  


Carola Schilling überreicht Daria Veverka (rechts) die Bestätigung ihrer Tätigkeit. (Foto: Thomas Renth)


Screenshot der neuen Startseite von www.mainz-neustadt.de


"Rhein Kippen" war voller Erfolg
Wie das Foto zeigt, wurden vom 14.-21. August fast 140.000 Kippen in Mainz eingesammelt und damit über 5 Mio Liter Wasser vor Schaden bewahrt.

Aus allen Stadtteilen kamen Menschen mit größeren oder kleineren Gefäßen und haben die Kippensäule befüllt. "Wir haben viele Gespräche mit Passanten geführt und dabei festgestellt, dass Vielen nicht bewusst war, wie giftig Kippen sind. Eigentlich sind sie Sondermüll und damit Umweltkiller", sagt Anne Stege (Foto) vom Organisationsteam der Umweltinitiative Rhine Clean Up.

Mit der Aktion will die Umweltinitiative nach eigenen Angaben die Raucher dazu bewegen, ihre Kippen nicht achtlos wegzuwerfen. Gleichzeitig solle der Stadt Mainz klar gemacht werden, dass 20 Euro Bußgeld für das Wegwerfen zu wenig sei. Nach Angaben von Rhine Clean Up verunreinigt eine Zigaretttenkippe mit ihren giftigen Substanzen etwa 40 Liter Grundwasser.


(Foto: Rhine Clean Up)
______________________________
Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
    
CMS Stiftung unterstützt den Mainzer Frauennotruf in der Corona Krise
Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V.

„Wir unterstützen vielfältig. Genau dort, wo Hilfe gebraucht wird.“ – so lautet ein Motto der CMS Stiftung GmbH mit Sitz in Berlin.  
Von dieser Hilfe konnte der Frauennotruf Mainz während der Corona Krise profitieren: die Stiftung half bei der Einrichtung mobiler Arbeitsplätze und bei der Öffentlichkeitsarbeit. „Nachdem es viele Schließungen beispielsweise von Geschäften, aber auch von Anlaufstellen gab, haben wir eine große Verunsicherung bemerkt“, berichtet Eva Jochmann vom Mainzer Frauennotruf.  

Die Fachstelle steht seit über vierzig Jahren mit einem breiten Unterstützungsangebot denen zur Seite, die sexualisierte Grenzverletzungen, Übergriffe oder Gewalt erlebt haben – viele vor langer Zeit. Mit einer großen Plakat-Aktion in Supermärkten, Apotheken, Arztpraxen usw. konnten die Mitarbeiterinnen der Fachstelle deutliche machen: „Keine ist allein! Auch nicht in der Corona Krise!“

Zum Schutz der Mitarbeiterinnen, vor allem aber auch, um eine komplette Schließung der Einrichtung zu verhindern, wurden zusätzlich mobile Arbeitsplätze eingerichtet. „Wir konnten so die persönliche Anwesenheit der Mitarbeiterinnen stark reduzieren und trotzdem unsere Arbeit fortführen“, erläutert Jochmann. Und auch im Falle einer Ausgangssperre ist eine Weiterführung der Arbeit damit möglich.

„Die Unterstützung durch die Stiftung hat uns sehr dabei geholfen, unsere Arbeit unter den aktuellen Bedingungen weiterzuführen und für betroffene Frauen und Mädchen, deren Bezugspersonen und für Fachkräfte da zu sein“, sind sich die Mitarbeiterinnen des Mainzer Frauennotrufs einig. „Gleichzeitig hoffen wir sehr, dass die befürchtete zweite Welle ausbliebt und wir auch wieder in allen Bereichen vollumfänglich aktiv werden können.“


-Anzeige-

Medienausstellung  Stop racism!
Literatur gegen Rassismus in der Öffentlichen  Bücherei – Anna Seghers



„Stop racism“  ist das  Thema des Monats September in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers. Die Bücherei leistet damit einen Beitrag zur brandaktuellen gesellschaftlichen Diskussion.

Täglich erleben Menschen rassistische Gesinnung, Alltagsdiskriminierung, Hetze im Netz bis hin zu rassistisch motivierten Gewalttaten. Die Medien der Ausstellung setzen sich mit der aktuellen Situation, mit tradierten Vorurteilen und geschichtlichen Wurzeln des Rassismus auseinander.

Präsentiert wird zum Thema eine Vielzahl von  Sach- und  Kinderbüchern, Romanen und auch Filmen: Zum Beispiel die Romane von Literaturnobelpreis-Trägerin Toni Morrison, das Jugendbuch „The hate u give“ von A. Thomas und das Bilderbuch „Ich bin anders als du – ich bin wie du“, sowie das Sachbuch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ von Alice Hasters.

Mit der  Aktion der Bücherei startet die Interkulturelle Woche  (11.-20.9.2020) in Mainz, die unter dem Motto "geMAINZam gegen Rassismus" steht.

Alle Medien sind entleihbar! Eine Literaturliste ist in der Bücherei kostenlos erhältlich, als download unter www.bibliothek.mainz.de

(Stop racism, Büchertisch:  01.-30. September 2020.  Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags: 10 bis 18 Uhr, donnerstags: 10 bis 19 Uhr, samstags; 10 bis 13 Uhr, Tel. 06131- 12 2659)

Eine Literaturliste zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.
______________________________
Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)

Termine der Woche

Freitag 28.08.2020
Kult(o)ur - Sommer daheim: Museen, Neustadt & Wein
Erleben Sie an diesem Sommerabend bei einer 30-minütigen Kurzführung durch die Ausstellung Enter the Void,  die besondere Verbindung zwischen Kunst und der urbanen Umgebung, in der sie sich befindet. Bei der dann folgenden, etwa 90-minütigen Stadtführung mit der Mainzer Autorin und Gründerin von Best-of-Mainz-Erlebnistouren, Stefanie Jung, entdecken Sie die Highlights der Mainzer Neustadt und bewegen sich dabei abseits aller touristischen Pfade! Und genießen Sie  einen genussvollen Abschluss mit einem guten Glas Wein und leckeren Häppchen in einer besonderen Adresse.
Kosten: 34 Euro  -  Anmeldung hier

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Film-AG der Bar jeder Sicht
Wir planen das Film-Programm in der Bar
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Aktuell sucht die Film-AG  Unterstützung bei der Auswahl und/oder Vorführung der Mittwochs-Filme.  
Interessierte melden sich bitte per Mail an info@barjedersicht.de  -  www.sichtbar-mainz.de

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: DasDieDer
Initiative für Geschlechtervielfalt  
Allzu häufig herrscht in unserer Gesellschaft  die Auffassung vor, man könne Menschen einfach nach geschlechtlichen  Kategorien unterscheiden: hier die Männer, da die Frauen. Als Folge  davon werden abweichende Lebensformen unsichtbar oder zumindest an den  Rand gedrängt. Jene, die sie leben, geraten allzu oft unter  Rechtfertigungsdruck. Die Initiative für Geschlechtervielfalt möchte  einen Platz bieten, an dem ein respektvoller Austausch stattfindet.
Kontakt: DasDieDer@gmx.de  -  DasDieDer bei Facebook  -  www.sichtbar-mainz.de

21:00 - 04:00 Uhr - Kulturlounge "Schick & Schön", Kaiserstraße 15
Better Call Soul
Samstag 29.08.2020
21:00 - 04:00 Uhr - Kulturlounge "Schick & Schön", Kaiserstraße 15
Antivirus Singleklub #95 Knutschverbot 2020


Sonntag 30.08.2020
Das Zollhafen-Projekt – Vom römischen Handelshafen zum Stadtquartier der Zukunft
Kein  anderes Entwicklungsvorhaben hat das Gesicht der Stadt Mainz in den letzten Jahren so verändern, wie das Zollhafen-Projekt. Neben einem historischen Rückblick auf den gründerzeitlichen Bau des Zollhafens, steht besonders die aktuelle Neubebauung und Entwicklung des Geländes im Mittelpunkt der Führung.
Die Führung beinhaltet einen Blick in die Zukunft und schaut auch zurück auf die zweitausendjährige Vergangenheit dieses Standortes. Vom römischen Handelshafen über die Rolle von Mainz als mittelalterliches Handelszentrum am Rhein bis zum gründerzeitlichen Bau des Zollhafens nach den Plänen des Stadtbaumeisters Eduard Kreyßig spannt der Rundgang einen weiten historischen Bogen.
Anhand von alten Fotos werden nicht nur die Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs und der anschließende  Wiederaufbau dokumentiert. Es wird auch gezeigt, wie  rasant sich innerhalb des Hafens ein grundlegender Strukturwandel vollzog. Dabei hat der unaufhaltsame Siegeszug der Containerschifffahrt im Zeitalter der Globalisierung die Entwicklung des Zollhafens maßgeblich geprägt. Dieser Wandel wird im Rahmen der Führung durch zahlreiche Beispiele und spannende Geschichten illustriert.
Die öffentlichen Führungen basieren auf der Kooperation zwischen den Entwicklern des neuen Zollhafenquartiers, der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG, und Geographie für Alle. Weitere Buchungen von privaten Rundgängen für interessierte Gruppen und Schulklassen sind bei Geographie für Alle möglich.
Die Teilnahme ist kostenlos
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist nicht barrierefrei und insofern nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 26.08.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939


19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: MainzTS
Selbsthilfegruppe für transidente Menschen
Die Gruppe bietet ein Austauschforum für alle Menschen, die sich mit ihrem körperlichen Geschlecht nicht identifizieren. Sie richtet
sich auch an ihre Angehörigen und Partner_innen. - E-Mail: info@sichtbar-mainz.de  -  www.sichtbar-mainz.de

Montag 31.08.2020
______________________________
Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

Dienstag 01.09.2020
unplugged-exclusive
mit Dr. Sebastian Boegel,  Bio-Informatiker, Science-Slammer und Mediziner in Ausbildung. Wir  besprechen gemeinsam Infos zu Gesundheitsförderung, Stressreduktion und  Antworten auf Ihre Fragen aus dem Gebiet der Medizin.
Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen für die Teilnahme an Programmangeboten auf unserer Webseite unplugged.gpe-mainz.de

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: K.i.M. - Kunterbunt in Mainz
Du bist über 25, queer, trans*, bi, lesbisch, schwul, inter, asexuell oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist du bei unserem K.i.M-
Stammtisch genau richtig! Hier treffen wir uns, um tolle Dinge zu planen oder einfach nur einen schönen Abend zu haben.

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
PIA – PRO FAMILIA IN ACTION
Die Initiative steht ein für sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Rechte, klärt auf über Safer Sex und sexuelle Vielfalt. Sie vertritt eine queerfeministische, rassismus- und kulturkritische Perspektive und ist offen für junge Menschen aller Geschlechter und Sexualitäten, die sich zu diesen Themen austauschen und/oder einsetzen möchten.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Schwuguntia
Schwuguntia e.V. bietet seit 1993 allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen sowie allen Interessierten einen Verein, der sich als Ziel gesetzt hat, queeres Leben in Mainz und der Region sichtbar zu machen. Aktivitäten sind u.a. der Mainzer CSD  „Sommerschwüle“ sowie Partys und Tanzkurse.

Mittwoch 02.09.2020
Offener Computer- und Internet-Treff für Seniorinnen
Es ist wieder soweit! Der Computer Treff kann wieder statt finden. Aufgrund der gegebenen Abstandsregeln ist die Teilnehmerinnenzahl eingeschränkt. Deshalb ist eine Voranmeldung unbedingt nötig. Entweder per Telefon 06131221263 oder per E-Mail fz@frauenzentrum-mainz.de
Es können aktuelle Fragen und Probleme rund um den Computer und das Internet geklärt werden. Außerdem kann die Zeit zum Austausch und/oder für persönliche und gemeinsame Projekte genutzt werden. 4 Laptops können gestellt werden.
Das Angebot ist kostenlos. Da der Verein auf Spenden angewiesen ist, sind Spenden willkommen!
19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
LSBTI und Rassismus
Diskussion
Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle haben in ihrem Leben Diskriminierungserfahrungen gemacht und gelernt, sich auf verschiedene Weisen dagegen zu wehren. Menschen mit Migrationsgeschichte kennen vergleichbare Erfahrungen. Wir wollen der Frage nachgehen, ob nicht auch wir manchmal in rassistische Denkmuster verfallen.
Das Publikumsgespräch wird moderiert von Günnie (DJane Miss Günnie T.) und Joachim Schulte (QueerNet RLP)

Donnerstag 03.09.2020
19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Rainbow Refugees Mainz
Unterstützungsgruppe für geflüchtete LSBTI
Stammtisch für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete
Für queere Geflüchtete setzt sich die in vielen Herkunftsländern alltägliche Homophobie und Transphobie in Deutschland meist in den Gemeinschaftsunterkünften fort. Auch im Asylantrags-Verfahren treffen sie häufig auf Unkenntnis. Rainbow Refugees Mainz ist eine Gruppe, in der sich Ehrenamtliche aus der Mainzer LSBTI-Community treffen, um Unterstützung für queere Geflüchtete zu organisieren.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch SCHLAU Mainz
SCHLAU ist das Bildungsprojekt zur Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten. Die ehrenamtlichen SCHLAU-Teams
besuchen Schulen und andere Bildungseinrichtungen, um in der direkten Begegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Vorurteile und Klischees abzubauen. Kontakt: mainz@schlau-rlp.de  - schlau-rlp.de  -  www.sichtbar-mainz.de

Landesmuseum Mainz: Termine in dieser Woche

NatureArt-Writing
Kreative Schreibreise
29.08.2020, 10:00-13:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
30.08.2020, 11:00-12:00 Uhr

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
01.09.2020, 18:00-19:00 Uhr

Der Frische Blick
Erik Raskopf blickt auf Picasso
02.09.2020, 17:00-18:00 Uhr


 


Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz - Wir machen Geschichte lebendig

______________________________
Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Martin Hahn)
Dicker Ast kracht auf Mainzer Feldbergplatz
Glück im Unglück: Da, wo sonst Kinder spielen, krachte ein acht Meter langer Ast vom Baum, zum Glück ohne jemanden zu treffen. Er war wohl angefault, hinzu kam starker Wind - zum Artikel

(Foto: Merkurist)
Mainzer Hauptbahnhof wird „aufgefrischt“
Noch in diesem Jahr sollen bundesweit 167 Bahnhöfe „aufgefrischt“ werden - darunter auch der Mainzer Hauptbahnhof. Das Bundesverkehrsministerium stellt der Deutschen Bahn für die Maßnahmen 40 Millionen Euro zur Verfügung - zum Artikel

(Foto: Merkurist)
U1 - Neue Bar am Hauptbahnhof
Unter dem Kiosk an der Ecke des Mainzer Hauptbahnhofs hat nun eine Bar eröffnet: Wegen der Corona-Krise hatte sich die Eröffnung des „U1“ um einige Monate verschoben - zum Artikel

Eduard baut die neue Boppstraße in der Neustadt
3. Bauabschnitt beginnt
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 24.08.2020

(ekö) Die Bauarbeiten in der Boppstraße gehen voran. Die Umgestaltung und Aufwertung dieser für die Neustadt und ganz Mainz wichtigen Straße findet im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt statt. Im Juni vergangenen Jahres starteten die Arbeiten für das Projekt „Die neue Boppstraße“. In insgesamt vier Bauabschnitten erfolgt die Umgestaltung und Aufwertung der Boppstraße.  

Nun beginnt in der Boppstraße der 3. Bauabschnitt. Der 3. Bauabschnitt selbst wird unterteilt in 3 Teilabschnitte: BA 3.1 (Kurfürstenstr. bis Kreuzungsbereich Osteinstraße), BA 3.2 (Osteinstraße bis Frauenlobstraße) und 3.3 (Frauenlobstraße bis Bonifaziusplatz). Während in den vorhergegangenen Bauabschnitten 1 und 2 die Straßenarbeiten abgeschlossen werden, beginnen die Mainzer Netze zunächst mit den Untergrundarbeiten und zwar in BA 3.3 (Bonifaziusplatz bis Frauenlobstraße). D.h. die Straße wird rheinseitig (rechte Seite Richtung Mombach) zwischen dem Bonifaziusplatz und der Frauenlobstraße ab Montag, 31. August 2020, einseitig gesperrt.

(Foto: Alexas_Fotos auf pixabay.com)
Klimaschutz, Biodiversität und Wohlbefinden verbinden
Wir brauchen begrünte Gebäude in Mainz!
Pressemitteilung der Fraktion PIRATEN & VOLT im Mainzer Stadtrat vom 25.08.2020  

Laut Umweltbundesamt (November 2019) sind in Deutschland allein in den letzten 26 Jahren Verkehrs- und Siedlungsflächen um rund ein Viertel gewachsen. Dieses Wachstum entspricht mehr als 1 km² verbaute Fläche pro Tag. Schaut man sich gerade in Mainz die versiegelten Siedlungsflächen von oben an, so reiht sich dort oftmals Teerpappe an Teerpappe. Diese trostlosen Flächen schaden der Umwelt und dem Menschen in vielen Aspekten - zum Artikel

(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
Senioren die kleinen Dinge des Alltags erleichtern
Petra Studt hat als die erste „Gemeindeschwester plus“ ihren Dienst aufgenommen und ist zuständig  für über 80-Jährige, auch in der Neustadt - zum AZ-Artikel  -  zum LZ-Artikel  -  Pressemeldung der Stadt Mainz vom 26.08.2020

______________________________
Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)

Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Einbruchsdiebstahl in Mehrfamilienhaus
Samstag, 01.08.2020 06:00 - 11.08.2020 23:59 Uhr

Während einer mehrtägigen Abwesenheit der Mieter, gelangen unbekannte Täter möglicherweise durch Klingeln in ein Mehrfamilienhaus in der Mainzer Neustadt. Hier hebeln sie im 2. OG das Fenster einer Wohnungseingangstür auf, wodurch sie anschließend in das Wohnungsinnere gelangen. In der Wohnung öffnen und durchwühlen sie sämtliche Schränke und Schubladen und entwenden hieraus diversen Schmuck. Anschließend verlassen die Täter das Objekt wieder durch das Treppenhaus. Es liegen bislang keine Täterhinweise vor.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.


Tipps und Informationen

Blut spenden ist lebenswichtig – Hygieneauflagen sorgen für Sicherheit

Blutspenden retten Leben – bei Operationen, nach Unfällen oder bei schweren Erkrankungen. Deshalb gibt es in allen Regionen Deutschlands regelmäßig Blutspendetermine. Diese sind wichtig, weil Blutkonserven nicht unbegrenzt haltbar sind und jederzeit ausreichende Mengen vorrätig sein müssen. Schließlich werden nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bundesweit täglich rund 14.000 Blutspenden benötigt.
Wegen des Corona-Lockdowns mussten zuletzt viele Termine abgesagt werden. Das hat zu einem starken Rückgang der Vorräte geführt. Gleichzeitig werden inzwischen dank der Lockerungen viele verschobene Operationen nachgeholt, so dass der Bedarf an Blutkonserven sprunghaft gestiegen ist. Die BZgA und die Blutspendezentren rufen jetzt verstärkt zur Blutspende auf, damit die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Bluttransfusionen sowie die Herstellung von Arzneimitteln aus Blutspenden weiterhin sichergestellt ist. Allerdings sind zurzeit selbst regelmäßige Spenderinnen und Spender aus Angst vor einer Corona-Infektion noch zurückhaltend. Dabei gibt es keinen Grund zur Verunsicherung.

Blut spenden unter Corona-Bedingungen
Blutspendeeinrichtungen unterliegen grundsätzlich strengen Hygieneregeln. Diese schließen selbstverständlich auch aus, dass Spendende mit dem Blut anderer in Berührung kommen. Zusätzlich gelten derzeit die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln. Termine in Blutspendemobilen (Bus, Truck) entfallen bis auf Weiteres.

Die DRK-Blutspendedienste aktualisieren ständig die Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise

  • die Temperaturmessung und Kurzbefragung der Spendewilligen bereits am Eingang
  • die Aufforderung zur Händedesinfektion an Desinfektionsständern im Eingangsbereich
  • die strenge Einhaltung des Sicherheitsabstands, d.h. mindestens 1,5 m zwischen den Spenderliegen im Entnahmebereich und eventuell Plexiglastrennscheiben
  • die Ausstattung der Entnahmeteams mit Schutzausrüstung
  • Maskenpflicht für die Spenderinnen und Spender
  • Statt des sonst üblichen Imbisses gibt es Lunchpakete zum Mitnehmen.
 

Einige Blutspendedienste bitten um vorherige Anmeldung. Die Regelungen werden mit den zuständigen Behörden abgestimmt und können sich entsprechend ändern.

Wer kann Blut spenden?
Grundsätzlich spenden können alle Erwachsenen ab 18 Jahre, die sich fit und gesund fühlen und mindestens 50 Kilogramm wiegen. Das Höchstalter für die erste Spende liegt bei 60 Jahren. Bis zum 68. Lebensjahr sind regelmäßige Spenden möglich.

Um die Gesundheit der spendenden und der empfangenden Menschen nicht zu gefährden, ist eine gewissenhafte Spenderauswahl wichtig. Dazu zählt, dass Menschen unter bestimmten Bedingungen vorübergehend oder dauerhaft nicht für eine Blutspende in Frage kommen. Über Gründe, die zu einer Rückstellung oder zu einem Ausschluss führen können, informiert die BZgA auf der Website www.blutspenden.de. Personen mit Erkältungssymptomen sind schon in normalen Zeiten von der Blutspende ausgeschlossen. Sie werden auch jetzt bereits am Eingang abgewiesen, ebenso Menschen mit erhöhter Temperatur.

Zu beachten sind darüber hinaus aktuelle Einschränkungen, die aus der Corona-Pandemie resultieren. Diese betreffen zur Zeit Menschen, die sich in den letzten zwei Wochen außerhalb der EU oder der Staaten des Europäischen Freihandelsabkommens (EFTA) aufgehalten haben – sie dürfen kein Blut spenden. Das gilt auch, wenn das Aufenthaltsland kein Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Instituts ist. Für Personen, die Kontakt zu nachweislich an Corona Erkrankten oder zu Verdachtsfällen hatten oder die selbst infiziert bzw. erkrankt waren, gelten momentan Sperrfristen von zwei bis vier Wochen.

Über die besonderen Einschränkungen für eine Blutspende unter Corona-Bedingungen informiert der für Rheinland-Pfalz zuständige DRK-Blutspendedienst West auf der Website www.blutspendedienst-west.de/corona.

Wie läuft eine Spende ab?
Vor einer Blutspende sollte man auf körperliche Anstrengung verzichten, ausreichend trinken und eine fettarme Mahlzeit zu sich nehmen. Für die Anmeldung im Blutspendezentrum ist ein Lichtbildausweis nötig. Anhand eines Fragebogens, weiterer Untersuchungen und eines persönlichen Gesprächs entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt, ob die Spende stattfinden kann. Abgefragt werden beispielsweise Medikamente, Reisen und Impfungen. Puls, Temperatur, Blutdruck, Kreislauffunktion und Blutwerte werden überprüft.

Ist alles in Ordnung, werden im Verlauf von etwa zehn Minuten 500 Milliliter Blut über ein steriles System entnommen. Anschließend sollten die Spendenden 20 bis 30 Minuten ruhen. Insgesamt dauert der Termin normalerweise etwa eine Stunde. Aufgrund der Corona-Bestimmungen können derzeit jedoch Wartezeiten entstehen. Auf Sport und Sauna sollten Spenderinnen und Spender für den Rest des Tages verzichten.

Was passiert mit dem gespendeten Blut?
Die Blutspende wird anonymisiert weitergegeben und im Labor auf Infektionen wie Hepatitis B und C, HIV und Syphilis untersucht, ebenso wird die Blutgruppe ermittelt. Auf SARS-CoV-2-Erreger wird derzeit nicht getestet – es gibt keinerlei Hinweise auf die Übertragung des Corona-Virus durch Blut oder Blutprodukte.

Aus dem gespendeten, einwandfreien Blut werden unterschiedliche Produkte hergestellt. So können bis zu drei Personen von einer Blutspende profitieren. Am häufigsten sind dies Krebspatienten, gefolgt von Menschen mit Herz-, Magen- und Darmkrankheiten. Außerdem kommt das Spenderblut bei Unfallverletzungen, Blutarmut, Geburtskomplikationen und Erkrankungen von Leber, Nieren, Knochen und Gelenken zum oft lebensrettenden Einsatz.

Wo kann man spenden?
Blut spenden kann man in Unikliniken und in vielen Krankenhäusern, beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes und in kommunalen und privaten Blutspendezentren. Außerdem gibt es mobile Blutspendedienste, die in abgelegeneren Gegenden oder auch bei Firmen oder in Schulen Station machen. Die Termine werden meist in der lokalen Presse oder durch Aushänge bekannt gemacht, auch die örtlichen Verwaltungen können Auskunft geben.

Warum sind Blutspenden so wichtig?
Blutkonserven, Blutplasma und weitere Präparate auf Blutbasis werden täglich in der Medizin benötigt. Jeder Dritte in Deutschland ist einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen! Einige Präparate sind nur sehr kurz haltbar, andere können tiefgefroren bis zu drei Jahre aufbewahrt werden. Dennoch kommt es gerade in der Sommerzeit immer wieder zu Engpässen, so dass zum Beispiel Operationen aus Mangel an Blutkonserven verschoben werden müssen.

Blut spenden ist ein Akt der Nächstenliebe und zeugt von Verantwortungsbewusstsein gegenüber unseren Mitmenschen. Viele Spenderinnen und Spender fühlen sich aber nicht nur deshalb gut: Da die Blutentnahme beispielsweise vorübergehend zur Senkung von hohem Blutdruck führt, können Menschen mit Bluthochdruck unter Umständen selbst von regelmäßigen Blutspenden profitieren.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, www.freistil-texte.de
Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, Mail: bkahl@lzg-rlp.de

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü