846 vom 02.10.2020 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 846 vom 02.10.2020
Heimkommen zu den Orten der Kindheit
Eine besondere Romanauswahl in der Öffentlichen Bücherei- Anna Seghers



Die Rückkehr zu den Wurzeln der eigenen Existenz: Damit werden die meisten Menschen früher oder später in ihrem Leben konfrontiert. Wen wundert es da, dass viele Romane dieses Thema aufgreifen?  

Schöne Zeiten der Kindheit, aber auch schmerzhafte Erinnerungen, an die man lieber nicht mehr gerührt hätte, sind plötzlich wieder präsent, wenn man als Erwachsene heimkehrt.

Sei es zu Familienfesten oder Todesfällen,  um sich um die Eltern zu kümmern, oder um in schwierigen Lebenszeiten den geschützten Hafen der Heimat zu suchen, es gibt viele Anlässe, zu den Orten der Kindheit zurück zu kehren.

Nie war Heimkommen schöner als in den ausgewählten Romanen der  aktuellen Buchausstellung zum Romanthema des Monats Oktober in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers! Familiengeheimnisse werden gelüftet,  Jugendlieben finden zueinander,  und doch ist die Zeit in der alten Heimat nicht stehen geblieben.  

Entspannte, kurzweilige Lesestunden sind mit dieser besonderen Romanauswahl garantiert!

Alle Bücher sind entleihbar!

Heimkommen: Rückkehr zu den Orten der Kindheit Büchertisch: 01.-30. Oktober 2020.  
Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme  -  Tel. 06131 122659
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags: 10 bis 18 Uhr, donnerstags: 10 bis 19 Uhr, samstags; 10 bis 13 Uhr


KUNSTKLECKSE: Kreativangebote für Familien auf dem Goetheplatz
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 28.09.2020

(ekö) Der KUNSTKLECKSE ist ein kostenfreies Mitmachangebot für Familien aus der Neustadt, das eine Kooperation der Kita-Neustadtzentrum und der Kita-Goetheplatz möglich macht. Auf dem Goetheplatz sind Eltern und ihre Kinder eingeladen, an wechselnden kreativen Angeboten wie z.B. Malen, Tonen, Holz- und Papierarbeiten, Filzen aber auch dem Erarbeiten von Stop-Motion-Filmen teilzunehmen.

Bis 09.10.2020: Donnerstag und Freitag, von 14:00 - 16:30 Uhr

In den Herbstferien:
12.10. - 16.10.2020: täglich, Montag bis Freitag, von 14:00 - 16:30 Uhr
19.10. + 20.10.2020: Montag und Dienstag, von 14:00 - 16:30 Uhr

Ab 26.10.2020: Donnerstag und Freitag, von 14:00 - 16:30 Uhr

Denn gemeinsam macht es noch mehr Spaß unterschiedliche Techniken und Werkstoffe kennenzulernen und auszuprobieren. Die Vielfalt der Ergebnisse zeigt die Vielfältigkeit des kreativen Gestaltens und die individuellen Zugänge, die gemeinsam betrachtet werden können. Zusammen malen, basteln, werken, experimentieren, Erfahrungen machen, kreativ sein, gestalten, miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig unterstützen und Tipps geben, Spaß haben und sich kennen lernen - all dem soll der KUNSTKLECKSE Raum und Zeit geben.
Weitere Termine werden noch in den Außenbereichen der Kita Neustadtzentrum und der Kita Goetheplatz bekanntgegeben.

Organisiert und begleitet wird die KunstKLECKSEaktion vom Künstlerpaar OKTOOBER (www.oktoober.de), das seit vielen Jahren auch im Bereich der kulturellen Bildung tätig ist.
Coronabedingt werden die Austauschmöglichkeiten zwischen den einzelnen Familien möglicherweise etwas begrenzt sein. Den Familien werden jeweils eigene Tische zugewiesen.

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Spielerische Support-Aktion für Gastronomie in der Mainzer Neustadt
N’Eis bringt mit „Neustadt-Coronopoly“ ein Spiel heraus, mit dem die Gastronomie unterstützt und der Stadtteil erkundet werden kann

Das limitierte Set ist ab Oktober für drei Euro bei Luups erhältlich. Es enthält unter anderem einen illustrierten Plan der Neustadt. Bei jedem regulären Besuch in einem der teilnehmenden Läden können Stempel gesammelt werden, die wiederum Punkte bedeuten und in verschiedene Gutscheine umgetauscht werden. Zusätzlich werden durch das Sammeln der Punkte Sticker erworben, die den teilweise ausgegrauten Stadtplan vervollständigen. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Punkte zu sammeln, den Plan zu komplettieren und so die Neustadt zu erobern. Finanzielle Risiken müssen allerdings, im Gegensatz zum namensgebenden Spiel, nicht eingegangen werden: Hier gibt es nur Gewinner:innen.  



Denjenigen, die es schaffen, alle Punkte zu sammeln, winkt ein einmaliges 55118-Paket mit großzügigen und einmaligen Preisen der teilnehmenden Geschäfte. Unter anderem wird eine N’Eis-Fastlanekarte vergeben, mit der die Schlange vor dem beliebten Eisladen eine ganze Saison lang übersprungen werden kann. Insgesamt sind über 30 Läden an der Aktion beteiligt.
Grund der Initiative ist die (gegenseitige) Unterstützung der lokalen Gastronomie in Zeiten von Corona. Auch ist die Aktion als Dank an Kund:innen gemeint, die im Rahmen des Spiels für ihre Unterstützung belohnt werden.  

Angestoßen wurde die Non-Profit-Aktion von N’Eis, die zusammen mit Daniel Sieben von LUUPS im Jahr 2014 ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt haben. Damals konnten Paninibilder der Belegschaft der Läden rund um den Gartenfeldplatz gesammelt werden. Das Coronopoly ist diesmal auf die ganze Neustadt ausgeweitet. Konzeption und Umsetzung erfolgten vorrangig durch Loren Müller, die das N’Eis als langjährige Aushilfe bestens kennt und nun im Rahmen eines Marketing-Praktikums hinter den Kulissen unterstützte. Auch Design und Illustration des Spiels kommen aus den eigenen Reihen und wurden von Hanna Neugart übernommen.  


Der Newsletter im Newsletter

Christuskirche Aktuell - Oktober 2020 - Bitte klicken

Corona-Warnampel für Rheinland-Pfalz
In Abhängigkeit der jeweils aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte gelten im Land künftig folgende Maßnahmen

Warnstufe Gelb
Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von etwa 20 Fälle pro 100.000 Einwohner an mehr als 5 Tagen überschritten wird
Warnung an die Bevölkerung: Jeder Einzelne soll sich der Verantwortung bewusstwerden. Durch große Achtsamkeit und Disziplin können weitere Gefahrenstufen verhindert werden.

Maßnahmen:
  • erhöhte Aufmerksamkeit
  • verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Hinweise auf Verhaltensempfehlungen und die Corona-Regeln via Presse und Social Media sowie auf der Corona-Homepage des Landes und Homepages der Landkreise und Städte
  • Vorbereitung auf eventuelles Eintreten der Stufe 2

Gefahrenstufe Orange
Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von etwa 35 Fälle pro 100.000 Einwohner an mehr als 5 Tagen überschritten wird.
Einrichtung einer lokalen Corona-Task Force aus betroffener Kommune, Ordnungsbehörden, Gesundheitsamt, Gesundheitsministerium, Innenministerium, Bildungsministerium, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Kommunale Spitzenverbände und Polizei.
Die Task Force erarbeitet Empfehlungen für Schutzmaßnahmen, um regional die Corona-Infektionen einzudämmen. Diese Empfehlungen können als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regionalspezifisch von Landräten, Oberbürgermeistern umgesetzt werden.

Maßnahmen:
  • verstärkte Kontrolle der Einhaltung der Regelungen, z.B. regionaler Kontrolltag
  • Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 10 qm
  • Erweiterung der Maskenpflicht, zum Beispiel in Schulen und Freizeitparks
  • Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern
  • Keine Möglichkeit, der Ausnahmegenehmigung zur Erweiterung der Personenanzahl bis zu einer Regelgrenze von 20 Prozent der am Veranstaltungsort vorhandenen Platzkapazität.
  • Verbot von Kontaktsport

Alarmstufe Rot
Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 50 Fälle pro 100.000 Einwohner an mehr als 5 Tagen überschritten wird.
Es gilt eine flächendeckende Ausbreitung in jedem Fall zu verhindern.
Die Task Force gibt Empfehlungen für regionale Maßnahmen, die gegebenenfalls mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens verbunden sind. Diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen.

Maßnahmen zusätzlich zu denen der Gefahrenstufe Orange:
  • Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 20 qm
  • Kontaktbeschränkung auf maximal fünf Personen
  • Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen im öffentlichen Raum
  • Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht an Schulen
  • Etablierung von Notbetreuungen
  • Entscheidung über Maskenpflicht auch an festem Platz bei Veranstaltungen
  • weitere Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern
  • Schließung einzelner gesellschaftlicher und gewerblicher Bereiche Entscheidung über Sperrstunden

Make it work! in Rheinland-Pfalz
Frauennotrufe gemeinsam mit Ver.di gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Für die Vorstellung von Make it work! in RLP – ein Bundesmodellprojekt gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - wurde Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz zur der Sitzung des Landesbezirksfrauenrats der ver.di Frauen im Landesbezirks Rheinland-Pfalz Saarland zugeschaltet.

Der ausführliche Titel ihres Inputs lautete: „12 Frauennotrufe setzen sich ein für Respekt und Grenzachtung in Einrichtungen und Organisationen und gegen Sexuelle Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in der Arbeits- und Ausbildungswelt sowie an Hochschulen.“

Ein Ziel der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt: lokale und landesweite Netzwerke sexuelle Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz aufbauen oder an Bestehendes anknüpfen.

Mit ver.di Rheinland-Pfalz Saarland arbeitet die LAG der Frauennotrufe schon viele Jahre zusammen: „Die Gewerkschaften sind wichtige Akteur*innen im Kampf gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz insbesondere wenn es um Vereinbarungen von Verfahren aber auch Sensibilisierung von Führungskräften und Arbeitnehmern im Betrieb geht.“ so Anette Diehl. „Sie können sich weiterhin mit verschiedenen Instrumenten für partnerschaftliches Betriebsklima einsetzen.“

Pia Müller, Gewerkschaftssekretärin im Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland und zuständig für Frauen- und Gleichstellungspolitik, darüber hinaus: „Frauen werden in Folge ihrer häufig eher untergeordneten Position im Arbeitsprozess Opfer von sexueller Belästigung und Gewalt von Männern. Wir ver.di Frauen fordern deshalb, dass in Betrieben und Dienststellen das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern ausgeglichen wird: Frauen müssen gleichberechtigt in qualifizierten Tätigkeiten und in Entscheidungs- und Führungsfunktionen den Arbeitsprozess mitgestalten können.“


Anette Diehl (Bildschirm) berichtet bei der Sitzung des Landesbezirksfrauenrats der ver.di Frauen im Landesbezirks Rheinland-Pfalz Saarland von „make it work! und das Laut+Stark in Rheinland Pfalz“ – ein Bundes-Modellprojekt gegen Sexuelle Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in der Arbeits- und Ausbildungswelt sowie an Hochschulen.

Termine der Woche

Freitag 02.10.2020 - kein Eintrag -
Samstag 03.10.2020
Weinkultur in Mainz - Von den Römern zur „Great Wine Capital“
Mainz und der Wein. Beide bilden eine feste Einheit, teilen eine lange Tradition und sind ein Stück Mainzer Lebensart. Begeben Sie sich mit uns auf die 2000jährige Weinreise durch Mainz und entdecken Sie besondere Orte und ihre Verbindung zum Wein.
Kosten: Pro Person: 10 € (inkl. 1 Glas Wein/Traubensaft)
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist nicht barrierefrei und insofern nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

Sonntag 04.10.2020
ab 14:00 Uhr - Eulchen Schlossbiergarten, Diether-von-Isenburg-Straße 1
These Girls | Lesung mit Juliane Streich
Feministische Debatten werden auf ganz unterschiedlichen Wegen geführt – zum Beispiel in und durch Musik.
Vor 50 Jahren forderte Aretha Franklin »Respect«, in den Neunzigern  rebellierten die Riot Girls gegen die männliche Dominanz in der  Hardcore- und Punkszene und heute stehen Musikerinnen wie Beyoncé für eine empowernde Version des Feminismus für schwarze und of color Frauen*.
Jede dieser Musikerinnen hat ihre eigenen Geschichten. In ihrer Musik geht es um Selbstermächtigung, um Wut, um Gleichberechtigung, um Drugs and Rock’n’Roll, um Sex und Sexualität – und auch mal um Menstruation. Ganze Enzyklopädien könnten mit herausragenden Musikerinnen und weiblichen Bands vollgeschrieben werden. Die Lesung gibt einen vielseitigen Einblick in die feministische Musikgeschichte.
Die Lesung findet im Rahmen einer Veranstaltung des Schon Schön Clubs statt.
Ab 14 Uhr legt eine Djane auf,
16-18 Uhr Lesung mit Juliane Streich.
ab 18 Uhr gibt es live Musik.
Eintritt für die gesamte Veranstaltung 10 €
In Kooperation mit: Schon Schön, Ventil Verlag, Rosa Luxemburg Stiftung RLP


Vom mittelalterlichen Spa zur High-Tech-Medizin
Auf einem Rundgang durch die Altstadt erleben wir die Entwicklung der medizinischen Versorgung der Mainzer Bevölkerung im Laufe der Jahrhunderte.
Kosten: 7,- € pro Teilnehmer, ermäßigt 5,- €, Kinder bis 14 Jahre kostenfrei
Aufgrund der Corona-Maßnahmen bitten wir möglichst um eine Anmeldung mindestens 24 Stunden vor Beginn per E-Mail.
Geben Sie dabei bitte die postalische Adresse und die Telefonnummer von Ihnen und ggf. weiteren Begleitpersonen an. Bringen Sie bitte auch eine Gesichtsmaske mit.
Diese Führung ist barrierefrei und insofern auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Veranstalter: Geographie für Alle

16:00 Uhr - Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5
Ausstellungsnachgespräch
Kosten im Eintritt enthalten
Anmeldung bis zum 30.09.20 unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Tel. 06131 126939

18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Blende queer
Wir fotografieren digital und analog. Die Kamera ist egal, es geht um den Spaß am Hobby. Wir wollen den fotografischen Blick schärfen und Fotos komponieren lernen. Unsere Ergebnisse präsentieren wir in eigenen Ausstellungen.

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: MainzTS
Selbsthilfegruppe für transidente Menschen
Die Gruppe bietet ein Austauschforum für alle Menschen, die sich mit ihrem körperlichen Geschlecht nicht identifizieren. Sie richtet
sich auch an ihre Angehörigen und Partner_innen. - E-Mail: info@sichtbar-mainz.de  -  www.sichtbar-mainz.de

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Montag 05.10.2020
18:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: J.i.M. u21 - Jung in Mainz
Du bist jung, lesbisch, schwul, bi, trans*, queer oder auf andere Weise einzigartig? Hier haben alle bis 21 Jahren Gelegenheit, sich
auszutauschen, gemeinsame Unternehmungen abzusprechen oder einfach einen schönen Abend zu haben. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann am Mainzer Hauptbahnhof abgeholt werden. Einfach eine Mail schreiben an junginmainz@gmail.com

Dienstag 06.10.2020

mainzer orgel komplet
Junge Künstler registrieren und musizieren
Seit 2013 bietet die Konzertreihe  mainzer orgel komplet  in St. Bonifaz Gelegenheit, eine attraktive Mischung aus konzertantem Musikgenuss und Meditation (kurzer geistlicher Impuls der Dominikaner) zu genießen.
Als Youngster startet Victor-Antonio Agura. Der erst 22jährige begann schon als Kind mit dem Klavierunterricht und bekam sehr früh Kontakt mit der Orgel, die ihn persönlich faszinierte.
Noch vor seinem Abitur hat er als Jahrgangsbester die C-Prüfung in Kirchenmusik abgelegt. Vor kurzem konnte er an der Musikhochschule Köln seinen Bachelor of Music mit Bestnoten im Konzertfach Orgel wie auch Hauptfach Kirchenmusik abschließen. Agura verfügt schon über erstaunliche Konzerterfahrung; als Pianist wie auch als Organist hat er bereits viele erfolgreiche Auftritte absolviert. In Mainz präsentiert er sich mit Werken zweier französischer Komponisten; bei diesen Interpretationen werden sicherlich auch starke Einflüsse diverser Meisterkurse, nicht zuletzt der des französischen Organisten Loïc Mallié zu hören sein.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind für die Pflege der Orgel in St. Bonifaz gedacht.



19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: K.i.M. - Kunterbunt in Mainz
Du bist über 25, queer, trans*, bi, lesbisch, schwul, inter, asexuell oder auf andere Weise einzigartig? Dann bist du bei unserem K.i.M-
Stammtisch genau richtig! Hier treffen wir uns, um tolle Dinge zu planen oder einfach nur einen schönen Abend zu haben.

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
PIA – PRO FAMILIA IN ACTION
Die Initiative steht ein für sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Rechte, klärt auf über Safer Sex und sexuelle Vielfalt. Sie vertritt eine queerfeministische, rassismus- und kulturkritische Perspektive und ist offen für junge Menschen aller Geschlechter und Sexualitäten, die sich zu diesen Themen austauschen und/oder einsetzen möchten.

19:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: Schwuguntia
Schwuguntia e.V. bietet seit 1993 allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen sowie allen Interessierten einen Verein, der sich als Ziel gesetzt hat, queeres Leben in Mainz und der Region sichtbar zu machen. Aktivitäten sind u.a. der Mainzer CSD  „Sommerschwüle“ sowie Partys und Tanzkurse.

Mittwoch 07.10.2020
Offener Computer- und Internet-Treff für Seniorinnen
Es ist wieder soweit! Der Computer Treff kann wieder statt finden. Aufgrund der gegebenen Abstandsregeln ist die Teilnehmerinnenzahl eingeschränkt. Deshalb ist eine Voranmeldung unbedingt nötig. Entweder per Telefon 06131221263 oder per E-Mail fz@frauenzentrum-mainz.de
Es können aktuelle Fragen und Probleme rund um den Computer und das Internet geklärt werden. Außerdem kann die Zeit zum Austausch und/oder für persönliche und gemeinsame Projekte genutzt werden. 4 Laptops können gestellt werden.
Das Angebot ist kostenlos. Da der Verein auf Spenden angewiesen ist, sind Spenden willkommen!

20:15 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Kino am Mittwoch: Uferfrauen Dokumentarfilm
Deutschland 2020, 115 Min.
Liebe unter DDR-Frauen wurde öffentlich kaum thematisiert und auch nach dem Mauerfall nur langsam aufgearbeitet. Der Dokumentarfilm von Barbara Wallbraun portraitiert sechs lesbische Frauen, die in der DDR gelebt haben. Die  Protagonistin_nen erzählen auf offene und ehrliche Art und Weise ihre Lebensgeschichte(n). Bei allen Unterschieden eint sie die Erfahrung, sich als Frau und Lesbe treu bleiben zu wollen in einem Staat, der seine  Bürger_innen systematisch dem Zwang nach Konformität und Anpassung  aussetzte – und sie letztendlich dazu beflügelte, ihre Stimme zu erheben. Die Frauen lassen das Publikum an ihrem damaligen Lebensalltag teilhaben: an ihrem Kampf um Selbstbestimmung, der ersten Liebe, unkonventioneller Familienplanung sowie Konflikten mit der SED und dem Gesetz.
Von Kritiker_innen hoch gelobt, wurde die Doku u.a. mit dem  Publikumspreis der Lesbisch-schwulen Filmtage Hamburg ausgezeichnet. Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Frauenzentrum Mainz, unterstützt vom Förderverein des Frauenzentrums Mainz e.V.

Wegen des reduzierten Platzangebots bitte reservieren: info@barjedersicht.de oder Tel. 06131 5540165
In Kooperation mit dem Förderverein des Frauenzentrums Mainz e.V.

Donnerstag 08.10.2020

Ausflug in die Mainzer Unterwelt
Wer schon immer einmal wissen wollte was es auf, unter und rund um die Mainzer Zitadelle zu entdecken gibt, ist herzlich eingeladen mit uns auf Erkundungstour zu gehen.
Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen. Treffpunkt: um 18 Uhr im unplugged.
Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen für die Teilnahme an Programmangeboten auf unserer Webseite unplugged.gpe-mainz.de

18:30 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
"Mensch, spiel doch mit!"
Offener Spieleabend
Regelmäßig finden in der Bar jeder Sicht Spieleabende statt. Es wird gewürfelt, taktiert, geraten - und vor allem gelacht. Wir freuen uns über alle, die mitspielen!
Für Rückfragen gerne Konatkt aufnehmen: spielenbjs@mail.de  -  www.sichtbar-mainz.de

19:00 Uhr - Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29
Stammtisch: ZDF queer
Treffen zum Kennenlernen, Quatschen und Netzwerken für queere ZDFler_innen und alle Interessierten aus allen Gewerken des Zweiten und seiner Töchter - Kontakt: queer@ZDF.de  -  www.sichtbar-mainz.de

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Landesmuseum Mainz: Termine in dieser Woche

Beim Jupiter!
Kostümführung in der Steinhalle
04.10.2020, 11:00 – 12:00 Uhr

Familiensonntag
mit Familienführung
04.10.2020, 14:30 – 16:00 Uhr





Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
06.10.2020, 12:30 – 13:00 Uhr

Kunst in der Mittagspause
Kurzführung
06.10.2020, 13:30 – 14:00 Uhr

Expertenführung
Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht
06.10.2020, 18:00 – 19:00 Uhr


Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Wir machen Geschichte lebendig
Alle Ankündigungen von Veranstaltungen, wöchentlichen Terminen, Ausstellungen und Veranstaltungen mit Anmeldung oder Vorverkauf finden Sie auf unseren Veranstaltungsseiten.

Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Harald Kaster)
Asoziale Verhaltensweisen im Mainzer Zollhafen im Visier
Der Neustadt-Ortsbeirat forciert die als dringend geboten empfundene Installation von Toilettenanlagen. Diskussion gab es hingegen beim Vorschlag einer Grillfläche - zum Artikel
(Foto: Ralph Keim)
Vollsperrung ist notwendig
Die Landeshauptstadt setzt ein weiteres Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt in der Neustadt um: die Aufwertung der Wallaustraße zwischen Goethestraße und Kaiser-Karl-Ring sowie eines Teilstücks des Emauswegs zwischen Wallaustraße und Kita Emausweg - zum Artikel


Eduard baut die neue Boppstraße: Änderungen in der Verkehrsführung wegen Asphaltarbeiten ab 28.09.20
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 25.09.2020

(lvb) Die Bauarbeiten in der Boppstraße gehen voran. Die Umgestaltung und Aufwertung dieser für die Neustadt und ganz Mainz wichtigen Straße findet im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt statt. Im Zuge der Bauarbeiten kommt es ab kommenden Montag, 28. September 2020, zu einer geänderten Verkehrsführung wegen Asphaltarbeiten.  

Am Montag, 28. September, und am Dienstag, 29. September 2020, wird die Boppstraße zwischen Kurfürstenstraße und Kreuzungsbereich Josefsstraße voll gesperrt. Zudem beginnt am Montag, 28. September 2020, eine Vollsperrung der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring/Lessingstraße. Letztere wird bis voraussichtlich 16. Oktober 2020 dauern.

Die Verkehrsführung ändert sich durch die Vollsperrung der Boppstraße zwischen Kurfürstenstraße und Kreuzungsbereich Josefstraße sowie der Vollsperrung der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring/Lessingstraße am 28. und 29. September in diesem Bereich wie folgt:

-Aufhebung der Einbahnführung in der Lessingstraße zwischen Nackstraße und dem Kaiser-Wilhelm-Ring für Anlieger.

-Aufhebung der Einbahnführung in der Colmarstraße ab der Ecke Leibnizstraße bis Kaiser-Wilhelm-Ring.

-Der stadtauswärts führende Verkehr wird mittels Beschilderung über die Kurfürstenstraße - Leibnizstraße - Colmarstraße - Kaiser-Wilhelm-Ring umgeleitet.

-Der Radfahrverkehr stadtauswärts ist mittels Beschilderung über die Kurfürstenstraße - Nackstraße - Lennigstraße - Kaiser-Wilhelm-Ring umzuleiten.

-Die Anlieger im Kaiser-Wilhelm-Ring, Höhe Haus-Nr. 56 bis 80 werden über die Zufahrt Kaiser-Wilhelm-Ring/Boppstraße aus Fahrtrichtung Mombach mittels U-Turn in den Kaiser-Wilhelm-Ring umgeleitet.

-Der Radfahrverkehr wird in der Josefsstraße am Baufeld vorbeigeleitet.

Ab Mittwoch, 30. September gilt dann durch die Vollsperrung Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring/Lessingstraße in dem betroffenen Bereich der Boppstraße folgende Verkehrsführung:

-Aufhebung der Einbahnführung in der Lessingstraße zwischen Nackstraße und dem Kaiser-Wilhelm-Ring für Anlieger.

-Aufhebung der Einbahnführung in der Colmarstraße ab der Ecke Leibnizstraße bis Kaiser-Wilhelm-Ring.

-Der stadtauswärts führende Verkehr wird mittels Beschilderung über die Josefsstraße - Leibnizstraße - Colmarstraße - Kaiser-Wilhelm-Ring umgeleitet.

-Der Radfahrverkehr stadtauswärts ist mittels Beschilderung über die Josefsstraße - Nackstraße - Lennigstraße - Kaiser-Wilhelm-Ring umzuleiten.

-Die Anlieger im Kaiser-Wilhelm-Ring, Höhe Haus-Nr. 56 bis 80 werden über die Zufahrt Kaiser-Wilhelm-Ring/Boppstraße aus Fahrtrichtung Mombach mittels U-Turn in den Kaiser-Wilhelm-Ring umgeleitet.

Möglichkeiten für Anwohnerinen und Anwohner mit Hofzufahrten werden durch die Poliere und Bauleitung vor Ort abgestimmt.

Weitere Infos zu Änderungen in der Verkehrsführung während der Baumaßnahme Boppstraße im ersten und zweiten Bauabschnitt:

Die bereits eingerichtete Vollsperrung der Boppstraße zwischen Josefsstraße und Lessingstraße bleibt bis voraussichtlich Mitte Oktober 2020 bestehen.

Die Vollsperrung südlicher Teil Josefsstraße (Richtung Hauptbahnhof) wird nach den Asphaltarbeiten am 30. September vorerst wieder geöffnet für den Verkehr.

Die Boppstraße zwischen Boppstraße 13a und Josefstraße ist bis voraussichtlich Mitte Oktober weiterhin einspurig befahrbar, damit Restarbeiten im Gehwegbereich fertiggestellt werden können. Hier bleibt die südliche Fahrspur gesperrt, mit einer Einbahnstraße stadtauswärts.  

(Foto: Sammlung Michael Bermeitinger)
Taunusstraße damals: Prächtige Häuser, harte Arbeit
Stadtspaziergang Nr. 89 durch Mainz führt an den Rhein, genauer gesagt in die Taunusstraße. Eine gute Adresse, aber trotzdem beschwert sich einst keiner über den Lärm am Ufer - zum Artikel

(Foto: Simon Schwede)
Wirte richten sich auf das Wintergeschäft ein
Imbiss Zum Schorsch ändert die Öffnungszeiten - zum Artikel


Eduard baut die neue Boppstraße: Änderungen in der Verkehrsführung im Bereich Josefsstraße ab Montag, 5. Oktober 2020
Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 01.10.2020

(lvb) Die Bauarbeiten in der Boppstraße gehen voran. Die Umgestaltung und Aufwertung dieser für die Neustadt und ganz Mainz wichtigen Straße findet im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt statt. Im Zuge der Bauarbeiten kommt es ab kommenden Montag, 5. Oktober 2020, zu einer geänderten Verkehrsführung. Für das Setzen von Bord- und Rampensteinen sowie für den Straßenendausbau muss der nördliche Teil der Josefsstraße im Einmündungsbereich zur Boppstraße voll gesperrt werden. Diese Vollsperrung wird voraussichtlich bis Mitte Oktober 2020 bestehen bleiben.

Daraus resultieren im zweiten Bauabschnitt der Boppstraße folgende Änderungen in der Verkehrsführung:

Für die Radfahrer soll in der Josefsstraße ein Beidrichtungsradverkehr gewährleistet werden.

Da die Durchfahrt der Josefsstraße vom Kaiser-Wilhelm-Ring in Richtung Nackstraße gesperrt ist, wird eine Umleitung über den Kaiser-Wilhelm-Ring (mit U-Turn am Bahnhofsvorplatz) - Osteinstraße - Kurfürstenstraße – Leibnizstraße - Josefsstraße erfolgen.

Der stadteinwärts führende Verkehr wird mittels Beschilderung über Kaiser-Wilhelm-Ring (mit U-Turn am Bahnhofsvorplatz) - Frauenlobstraße - Rhabanusstraße - Bonifaziusplatz umgeleitet.

Da die Durchfahrt Josefsstraße von der Boppstraße in Richtung Nackstraße gesperrt ist, wird der stadtauswärts führende Verkehr wird mittels Beschilderung über die Kurfürstenstraße - Leibnizstraße - Colmarstraße umgeleitet.

Die schon eingerichtete Vollsperrung der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring/Lessingstraße (siehe Pressemitteilung vom 25. September 2020) besteht weiterhin. Auch sie wird bis voraussichtlich Mitte Oktober 2020 dauern.

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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Gefahrenguteinsatz der Feuerwehr Mainz in der Kurfürstenstraße
Am Dienstagabend (29.09.2020) gegen 20:35 Uhr rückte die Feuerwehr in die  Kurfürstenstraße zu einem Einsatz aus. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte wegen einer unbekannten austretenden Flüssigkeit. Im Treppenhaus des Wohnblocks wurde ein merkwürdiger Geruch festgestellt - zum Artikel


Tipps und Informationen

LKA-RP: Vorsicht bei Anrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter
Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps zum Schutz vor Support-Betrug

(ots) Wieder einmal häufen sich betrügerische Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter, die behaupten, der PC sei virenverseucht.

Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.

Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt raten, das Gespräch sofort zu beenden und die Telefonnummer zu melden.

Seit Wochen häufen sich bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wieder einmal Beschwerden wegen unerwünschter Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter. "Die Masche mit dem angeblich virenverseuchten Computer hat derzeit wieder Hochkonjunktur", so Jennifer Kaiser von der Verbraucherzentrale. Sie rät, solche Gespräche sofort zu beenden.

"Die Masche variiert immer wieder", so Kaiser. "In der Vergangenheit öffnete sich auf dem PC der Nutzer ein Popup-Fenster. Darin wurden sie aufgefordert wegen eines angeblichen Virenbefalls eine 0800er Nummer anzurufen." In den letzten Wochen häufen sich hingegen wieder Beschwerden über unerlaubte Telefonanrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter.

Typische Fälle:

Ein angeblicher Mitarbeiter des technischen Supports von Microsoft behauptet beim Anruf, Betrüger hätten sich Zugriff auf den Computer verschafft. Der Zugriff sei bislang unentdeckt geblieben, weil die Betrüger die Warn-E-Mails, die Microsoft angeblich verschickt habe, sofort gelöscht hätten.

In einem anderen Fall wurde ein Verbraucher an einem Tag über fünf verschiedene Telefonnummern kontaktiert, um ein angebliches Problem an seinem PC zu beheben.

In anderen Fällen erhalten die Betroffenen mindestens zwei Mal pro Woche Anrufe von Personen, die behaupten, Microsoft-Mitarbeiter zu sein und ihnen weismachen wollen, ihr Computer sei infiziert.

"Eins haben sämtliche Anrufe gemeinsam", so Kaiser. "Die Anrufer sprechen entweder ein sehr schlechtes Deutsch oder kommunizieren auf Englisch." Die angezeigten Rufnummern können nicht zurückgerufen werden. Bei allen Rufnummern erfolgt die Ansage, die gewählte Rufnummer sei leider nicht verfügbar.

Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.

Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben deshalb Tipps, um sich vor Betrug durch diese Maschen zu schützen.

Das Gespräch mit einem vermeintlichen Support-Mitarbeiter sollte
schnellstmöglich beendet werden. Denken Sie daran, wenn Unbekannte am Telefon
sind: Legen Sie auf! - das ist keinesfalls unhöflich.

In keinem Fall sollten persönliche Daten preisgegeben werden.

Bei einem derartigen Telefonat sollte keine Fremdsoftware erworben oder gar auf dem eigenen Computer, Tablet oder Smartphone installiert werden.

Wer auf die Handlungsanweisungen des Anrufers eingegangen ist, sollte den Computer vom Internet und Strom trennen und den Betrugsfall der Polizei melden. Das geht zum Beispiel bei der Internetwache des jeweiligen Bundeslandes.
https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache

Zusätzlich bietet Microsoft ein Formular an, um Betrugsversuche zu melden. Anschließend sollte der betroffene Rechner nach Freigabe von der Polizei von einem Computerspezialisten auf Schadsoftware überprüft werden.

Wer zwar richtig gehandelt hat und nicht auf einen Betrugsversuch hereingefallen ist, kann die Telefonnummer des Anrufers ebenfalls bei der Polizei melden und zusätzlich bei der Bundesnetzagentur Bescheid geben, die bei Missbrauch Telefonnummern abschalten kann.

Weitere Informationen rund um das Thema Abzocke durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter finden Sie auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale

https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/vertraege-reklamation/abzocke/warnung-abzocke-durch-angebliche-microsoftmitarbeiter-24641

und der Polizei


https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter

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Morgens, mittags oder abends? Medikamente zur richtigen Tageszeit einnehmen
Wie gut und zuverlässig ein Medikament wirkt, hängt nicht nur vom Wirkstoff ab, sondern auch von der korrekten Einnahme. Deshalb sollten sich Patientinnen und Patienten immer streng an die ärztlichen Vorgaben halten und im Zweifel in der Praxis oder in der Apotheke nachfragen. Wird nämlich ein Medikament nicht verordnungsgemäß eingenommen, kann sich die Wirkung nicht richtig entfalten oder es kommt zu unvorhersehbaren Nebenwirkungen. Wichtig für die Medikamenteneinnahme ist zum Beispiel die Tageszeit.

Die innere Uhr gibt den Rhythmus vor
Dass es nicht egal ist, zu welcher Tageszeit ein Medikament verabreicht wird, hängt mit unserer inneren Uhr zusammen. Sie regelt unter anderem, ob ein Mensch zu den Frühaufstehern gehört, die schon früh morgens aktiv sind, oder zu den Langschläfern, deren Körper erst später auf Trab kommt. Aber auch Vorgänge in unserem Körper, die wir gar nicht wahrnehmen, sind einem Rhythmus unterworfen.

Die innere Uhr, die den Organismus steuert, beeinflusst beispielsweise den Hormonhaushalt. Die Hormonproduktion verändert sich über den Tag – morgens werden andere Hormone gebildet als abends oder nachts. Zudem ist die Dichte der Rezeptoren an den Organen, über die Wirkstoffe oder Hormone aufgenommen werden, je nach Tages- oder Nachtzeit unterschiedlich. Entsprechend schwanken Prozesse, wie die Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Stoffen im Tagesverlauf. Und auch Krankheiten haben ihr rhythmisches Eigenleben, das von der Tageszeit abhängt. So kommt es, dass man manche Medikamente besser morgens einnimmt, andere vorzugsweise abends. Der Einnahmezeitpunkt kann nämlich einen Einfluss darauf haben, wie gut und wie lange bestimmte Medikamente wirken. Erforscht werden diese Zusammenhänge von der Chrono-Pharmakologie.

Lunge und Bronchien reagieren nachts besonders sensibel
Auch die Lungenfunktionen unterliegen einer Tagesrhythmik. Dies wirkt sich zum Beispiel auf Menschen aus, die unter Asthma leiden. Bei ihnen kommt es anfallsartig zu verengten Bronchien, was vor allem das Ausatmen erschwert. Da die Empfindlichkeit der Schleimhäute gegen die krampfauslösenden Stoffe in den frühen Morgenstunden besonders groß ist, treten Asthmaanfälle überwiegend zwischen 3 und 6 Uhr früh auf. Der optimale Zeitpunkt für die Einnahme der vorbeugenden Mittel gegen Asthmaanfälle ist deshalb abends. Die Wirkstoffe können über
Nacht aufgenommen werden und schützen so zum Zeitpunkt der größten Gefährdung. Dies gilt für fast alle Asthmamittel.

Cortison-Inhalationen können in der Asthmatherapie relativ unabhängig von der Tageszeit angewendet werden und sollten regelmäßig erfolgen. Lesen Sie aber auf jeden Fall die Herstellerempfehlungen auf dem Beipackzettel.

Medikamenteneinnahme am Abend beugt Gelenksteifigkeit am Morgen vor
Gelenkrheuma ist eine chronische Erkrankung, die ebenfalls tagesrhythmisch verläuft. Schubweise kommt es hierbei zu Entzündungen in den betroffenen Gelenken. Sie schmerzen und schwellen an, dabei wird Gelenksubstanz zerstört. Typisch für Gelenkrheuma ist die Morgensteifigkeit: Nach dem Aufstehen dauert es mindestens eine Stunde, bis man die Gelenke wieder gut
bewegen kann. Will man dies beheben, ist die Medikamenteneinnahme nach dem Aufwachen wenig sinnvoll. Das Medikament würde seine Hauptwirkung erst dann entfalten, wenn die Beschwerden schon von alleine abklingen. Besser ist es, der Morgensteifigkeit von Gelenken vorzubeugen. Dazu sollten die sogenannten nichtsteoridalen Antirheumatika, wie Diclofenac oder Naproxen, abends eingenommen werden. So ist am nächsten Morgen eine ausreichend hohe Konzentration vorhanden, um die Symptome zu überwinden.

Langzeitmessung ermittelt idealen Einnahmezeitpunkt von Blutdrucksenkern
Auch der Bluthochdruck unterliegt Schwankungen im Tagesverlauf und sinkt in der Nacht meistens ab. Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck sollten ihre blutdrucksenkenden Tabletten morgens zu sich nehmen. Bei vielen Diabetikern und Menschen mit einer Nierenerkrankung hingegen sinkt der Blutdruck nachts nicht. Sie unterliegen einer erhöhten Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Um das Risiko zu minimieren, sollten diese Menschen ihre Bluthochdrucktabletten abends einnehmen. Mit Hilfe eines Blutdruck-Tagesprofils kann bestimmt werden, welcher Bluthochdrucktyp man ist. Dabei wird mit einem tragbaren Messgerät der Blutdruck über 24 Stunden hinweg gemessen.

Andere chronosensible Medikationen
Cholesterin bildet unser Körper vor allem nachts. So liegt es nahe, cholesterinsenkende Mittel, die sogenannten Statine, abends einzunehmen, damit sie nachts wirken. Menschen, die mit Allergien kämpfen, haben wahrscheinlich schon erfahren, dass viele Medikamente müde machen – auch hier empfiehlt sich die Einnahme am Abend, um diese Form der Nebenwirkung unschädlich zu machen. Säureblocker gegen die Überproduktion von Magensäure wirken am besten nach der Mahlzeit oder vor dem Schlafengehen. Dadurch wird das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre, das durch das Liegen begünstigt wird, abgeschwächt.

Auch das Schmerzempfinden schwankt über den Tag
Für Zahnschmerzen gibt es eine typische Tageszeit: Zahnschmerz ist abends und nachts intensiver zu spüren als zu jeder anderen Stunde des Tages. Einen Zahnarzttermin sollten Sie also nicht auf die ganz frühe oder sehr späte Stunde legen, sondern ihn am besten um die Mittagszeit wahrnehmen. Dann schmerzt das Bohren nämlich am wenigsten. Wenn Sie zusätzlich auf die Wirkung einer lokalen Betäubungsspritze vertrauen wollen, ist das ein weiteres Argument für die Sprechstunde um die Mittagszeit: Dann nämlich entfaltet der betäubende Wirkstoff am intensivsten und am längsten seine Wirkung.

Unabhängig von den Erkenntnissen der Chrono-Pharmakologie ist immer der wichtigste Rat zur Medikamenteneinnahme der Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Ehe Sie sich auf eigene Faust therapieren, fragen Sie nach – auch die Apotheken sind geeignete Ansprechpartner. Vielen Dank für Ihr Interesse und bleiben Sie gesund!

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Dr. Beatrice Wagner, www.beatrice-wagner.de
Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, Mail: bkahl@lzg-rlp.de

Digitalbarometer 2020: Trotz Gefahren, nur jeder Zehnte ergreift Schutzmaßnahmen
Bürgerbefragung zur Cyber-Sicherheit von BSI und ProPK zeigt: Jeder Vierte wird im Netz Opfer von Betrug, Fremdzugriffen oder Schadprogrammen. Zwei Drittel aller Betroffenen erleiden hierbei Schäden.

Jeder Vierte (25 %) in Deutschland war bereits Opfer von Kriminalität im Internet. Das ergab das Digitalbarometer 2020 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Rund zwei Drittel der Betroffenen haben dabei einen Schaden erlitten. Ein Drittel (32 %) der Geschädigten hatte einen realen finanziellen Schaden. Die höchste angegebene Schadenssumme lag bei 50.000 Euro. Viel schwerer wiegt aber oftmals der emotionale Schaden, z. B. in Folge von Cybermobbing (25 %), oder durch Verlust wichtiger Daten oder durch den Aufwand für das Wiederherstellen der Daten (jeweils 23 %).

"Die Ergebnisse von 2020 zeigen, wer Sicherheitsempfehlungen direkt umsetzt, wird seltener Opfer einer Straftat im Internet. Das zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind und weiter auf Prävention setzen müssen, denn jedes Opfer ist eines zu viel", sagt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Positiv ist, dass sich 35 Prozent der Betroffenen nach einer Straftat an die Polizei gewandt haben. Laut Digitalbarometer 2019 waren es noch 31 Prozent der Befragten", erläutert Hinz.

"Jeder Zehnte gibt an, sich ohne Schutzmaßnahmen im Internet zu bewegen. Das ist wie Autofahren ohne Anschnallen oder Bahn fahren ohne Maske. Andere sichern sich bereits ab, vernachlässigen aber effiziente Maßnahmen wie automatische Updates. Laut Umfrage nutzt diese Option bewusst nur jeder Vierte, obwohl diese Maßnahme am besten und schnellsten Sicherheitslücken schließen kann. Gemeinsam mit ProPK haben wir nach dem ersten Digitalbarometer unsere Selbsthilfe-Anleitungen erweitert. Die Ergebnisse aus 2020 zeigen jedoch deutlich: Wir müssen mehr Orientierung geben, was priorisiert und im Zusammenspiel genutzt werden muss, um einen digitalen Basisschutz zu ermöglichen", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Sicherheitsempfehlungen und Fokusfragen zu Hasskommentaren und Kinderpornografie
Die Ergebnisse von 2020 zeigen, wer Sicherheitsempfehlungen direkt umsetzt, wird seltener Opfer von Kriminalität im Internet. So geben Befragte, die bisher gar nicht oder nur einmalig Opfer wurden, häufiger an, die Empfehlungen direkt umzusetzen (40 %). Hingegen setzen Menschen, die mehrfach Opfer waren, Sicherheitsempfehlungen in 31 % der Fälle erst im Problemfall um. Selbst wenn sie diese schon vorab kannten. Die meisten Betroffenen (36 %) haben sich nach einer Straftat selbstständig geholfen. Eine Anzeige stellten 35 %. Nur wenige wussten nicht, welche Maßnahmen sie ergreifen sollten (5 %).

In diesem Jahr wurde das Digitalbarometer zudem um ein besonderes Fokusthema erweitert: den Umgang mit problematischen Inhalten im Internet, konkret: die Verbreitung von Kinderpornografie und Hasskommentaren. So wurden die Teilnehmenden befragt, wie sie auf Hasskommentare gegenüber MigrantInnen in einer Chatgruppe reagieren würden. 28 Prozent gaben an, dass sie diese der Polizei melden würden, 10 Prozent würden gar nicht reagieren und 12 Prozent gaben an „Weiß nicht/ keine Angaben“.

In einem anderen Fallbeispiel wurden die Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer nach ihren Reaktionen auf eine Situation befragt, in der sie über eine Messenger-Gruppe Inhalte erhalten haben, die Erwachsene und Kinder in sexualisierter Art und Weise zeigen. Die Hälfte der Befragten nimmt diese Situation sehr ernst und gibt an, ein Fünftel der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer (17 %) würde die Inhalte hingegen nur löschen und keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Zehn Prozent der Befragten antworteten mit „Weiß nicht / keine Angabe“. Etwas mehr als jede/r Zehnte (11 %) würde den Absender an eine Meldestelle oder den Plattformbetreiber melden. Nur drei Prozent würden überhaupt nicht reagieren. Beide Beispiele zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger mehr Informationen über Anlaufstellen und Handlungsmöglichkeiten benötigen.
Die mangelnden Handlungskompetenzen bei einem Teil der Bevölkerung sowie die steigenden Fälle von leichtfertiger Verbreitung von Kinderpornografie durch Jugendliche haben die Polizeiliche Kriminalprävention veranlasst, diese Problematik in einer bundesweiten Aufklärungskampagne darzustellen. Junge Menschen sollen in den sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht werden, dass in Chats auch Kinderpornografie kursiert und leichtfertig verbreitet wird – ohne dass den Versendern bewusst ist, dass sie sich dadurch strafbar machen. Zudem werden Informationen zum Melden von Kinderpornografie über alle Zielgruppen hinweg vermittelt. Die Kampagne startet im Oktober 2020.

Hintergrund: Digitalbarometer 2020
Das BSI und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) kooperieren, um Bürgerinnen und Bürger umfassend über Schutzmöglichkeiten und Risiken im Internet aufzuklären. Eine Grundlage dieser Arbeit ist das Digitalbarometer, eine gemeinsame, repräsentative Online-Befragung. Das Ziel der Erhebung zum Digitalbarometer ist es, den aktuellen Kenntnisstand der Bevölkerung zum Thema IT-Sicherheit und Cyber-Kriminalität zu untersuchen. Die Befragung wird seit 2019 durchgeführt und soll es nunmehr jährlich ermöglichen, Trends und Bedarf im Bereich der Internetkriminalität gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern zu ermitteln. Das Digitalbarometer 2020 wurde vom 9.-10.03. sowie vom 26.03.-08.04.2020 erhoben. Insgesamt wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

BSI für Bürger: www.bsi-fuer-buerger.de  -  ProPK: www.polizei-beratung.de

Grippeschutzimpfung für alle?
Infektionsgefahr persönlich abwägen

Angesichts steigender Corona-Infektionen sind Ärzte und Experten in Sorge, wie sich die Lage im Herbst und Winter entwickeln könnte – vor allem wenn eine heftige Grippewelle die Situation noch verschärfen sollte. Deshalb fordern Politiker aktuell kostenlose Grippeschutzimpfungen für alle Krankenversicherten, nicht nur für Risikogruppen. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bereits schon heute – auch die KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Für uns ist das selbstverständlich. Die KKH zahlt jedem Versicherten die Impfung in der hausärztlichen Praxis, wenn dies gewünscht wird“, erklärt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Ob sich Versicherte impfen lassen möchten, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Jeder sollte für sich und für seine Familienmitglieder abwägen, welches Influenza-Infektionsrisiko besteht und ob eine Schutzimpfung sinnvoll ist. Im Zweifelsfall hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt, der individuell beraten kann.“

Das Corona-Virus und die Grippe könnten in zweierlei Hinsicht in den nächsten Monaten eine gefährliche Kombination sein: Zum einen ist nicht geklärt, wie sich eine zweifache Infektion auf den menschlichen Körper auswirkt und zum anderen könnte bei steigenden Fallzahlen von Corona-und Grippeinfizierten die befürchtete Überlastung des Gesundheitssystems eintreten. Insbesondere Risikopatienten sollten sich deshalb für eine Grippeschutzimpfung entscheiden. Dazu zählen nach Einschätzung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. „Auch für Personen mit erhöhter Gefährdung aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit wie medizinisches Personal oder Arbeitnehmer mit viel Publikumsverkehr ist eine Grippeschutzimpfung in diesem Herbst ratsam. Dies gilt auch für die Menschen, die engen Kontakt zu Personen aus diesen Risikogruppen haben“, erklärt Sven Seißelberg.

Da sich die Virenstämme stetig verändern, wird jedes Frühjahr ein neuer Impfstoff entwickelt. Eine jährliche Auffrischung der Impfung ist deshalb notwendig, um ausreichend geschützt zu sein. Jetzt zum Herbstanfang ist der beste Zeitpunkt, um eine Grippeschutzimpfung durchzuführen. „In der Regel wird der Piks gegen die Influenza-Viren gut vertragen. In manchen Fällen treten im Nachgang leichte Erkältungssymptome auf“, erklärt Seißelberg. Die durch Influenza-Viren hervorgerufene Grippe unterscheidet sich von einem harmlosen Husten oder Schnupfen. Symptome sind zum Beispiel plötzlich einsetzendes Fieber mit über 38,5 Grad Celsius, Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Husten und eine andauernde körperliche Schwäche.

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