858 vom 01.01.2021 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 858 vom 01.01.2021
Prosit Neujahr!

In der letzten Ausgabe hatten wir eine kleine Umfrage gestartet und gefragt, wie oft Sie den Gaadefelder InfoBrief lesen.
Es kamen daraufhin 104 Rückmeldungen. Davon sagten 95 Personen, dass sie den Newsletter regelmäßig lesen und 9 Empfänger*innen unrgelmäßig. Ungefähr 270 Personen haben den GIB zwar abgerufen, sich aber nicht an der Umfrage beteiligt. Der Rest war eventuell in Urlaub oder las diese Ausgabe nicht.

Jedenfalls bin ich sehr froh über die schönen Kommentare, die abgegeben wurden.
Neben guten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr waren dort viele Dankesworte zu lesen.

„Ich möchte mich auch für deine tolle Arbeit bedanken“, „Danke für die unermüdliche Arbeit - auch in dem Coronajahr“, „Schön, dass es euch gibt. Toller Service! Ich lese jeden Gaadefelder“, „Machen Sie weiter so“, „Schöne Mischung an Infos aus unserem Stadtteil“, „Der Gaadefelder Infobrief ist eine Bereicherung für die Neustadt und darüber hinaus“.

Es gab aber auch konkretere Aussagen und Wünsche:

„Die Umstellung von PDF auf HTML fand ich sehr gut. Im neuen Format ist der GIB noch besser lesbar. Allerdings ist das Archivieren auf dem eigenen Computer nicht mehr so einfach. Man hebt aber sowieso viel zu viel auf :-)  

„Ich finde es toll, was Sie machen und ich lese bereits seit Jahren die wochentliche Mail. Ich habe auch mehrere Freunde dazu bewegt, sich auf Ihre Mailliste einzutragen. Blöd ist, dass man nicht immer die Presseartikel schauen kann, das verstehe ich aber.

Zum gleichen Thema heißt es: „Leider sind die meisten Berichte von der AZ ohne Abo nicht zu lesen. Schade.....

Ja, das finde ich natürlich auch schade. Allerdings ist es verständlich, weil die Verlage ihre Kosten decken und  ihre Mitarbeiter bezahlen müssen, besonders in Zeiten, in denen die Bedingungen immer schwieriger sind.  

„Sehr esoterisch und auch ziemlich queer... aber ich lese die News jede Woche gern“

Stimmt. In letzter Zeit vor dem neuen Lockdown sahen die Termine oft recht queer aus. Das lag daran, dass die "Bar jeder Sicht“ noch viele Veranstaltungen anbot, andere Einrichtungen aber schon geschlossen waren oder ein reduziertes Programm anboten. Vielleicht lag es auch ein wenig daran, dass nicht alle Veranstaltungen übermittelt wurden, die z.B. online in kleinerem Kreis stattfanden.
Ich hoffe, dass sich die Situation über kurz oder lang wieder ändert und wir eine bunte Mischung aus Veranstaltungshinweisen veröffentlichen können. Dann passen auch diese Äußerungen wieder besser:

„Viele Termine finde ich nur im Gaadefelder InfoBrief“, „Viele Termine finde ich in der kompakten Form nur hier. Ganz herzlichen Dank für die viele Arbeit!!“, „Vielen Dank für die vielen Informationen, auch wenn jetzt keine Veranstaltungen angekündigt werden können. Das wird sich auch wieder ändern“.

Ein weiterer Aspekt:

„Die Verlinkung mit Amazon habe ich direkt genutzt, damit ihr in eurer Arbeit unterstützt seid“

Das finde ich sehr gut und freue mich darüber. Auch wenn wir uns immer dafür einsetzen, dass der Handel vor Ort gestärkt wird, um ihn zu erhalten und die Geschäfte hier nicht mit der Zeit verschwinden, so ist es doch – gerade während Corona – Tatsache, dass viele Dinge online bestellt werden. Und wenn dem schon so ist, warum dann nicht die Möglichkeit nutzen und Vereine ohne zusätzliche Kosten unterstützen? Mit GOODING und Amazon Smile ist das möglich.  
Vereine aus vielen Bereichen freuen sich über zusätzliche Einnahmen. Je mehr Leute diese Möglichkeiten nutzen, desto höher ist dieser Zuschuss. „Neustadt im Netz“ freut sich jedenfalls sehr über Ihre Unterstützung.

Nicht nur Neustädter*innen lesen den Gaadefelder InfoBrief:

„Das ist ein sehr informatives Medium - ich wohne in Laubenheim und arbeite in der Oberstadt, aber finde in Ihrem Newsletter immer was Interessantes in und um die Neustadt. Sowas bräuchte jeder Stadtteil! Sie machen sichtbar, wie vielfältig das Angebot und wie bunt das Leben in dieser Stadt ist. Der Gaadefelder Infobrief ist ein tolles Aushängeschild und ein hilfreiches Serviceangebot. Danke dafür!“

Zum Schluss möchte ich noch diese Zuschrift zitieren:

„Mir persönlich fehlen Berichte über z.B. Geschäfte (wie diese in der Corona-Zeit über die Runden kommen), was z.B. Alteingesessene noch von früher wissen (in Bezug auf den Stadtteil).

Leider habe ich nur die Möglichkeit, Informationen zu sammeln und im GIB zu veröffentlichen. Für eigene Recherchen fehlt mir die zeitliche Möglichkeit. Allerdings kann ich zum ersten Punkt die Lektüre des Mainzer Neustadt-Anzeigers empfehlen. Dort nimmt sich die Redaktion immer wieder Themen aus der Geschäftswelt der Neustadt an.
Den Vorschlag mit den Erinnerungen an früher finde ich gut und vielleicht könnte man dazu eine Rubrik machen. Wenn es also Leser und Leserinnen gibt, die dazu beitragen möchten, die dürfen gerne an gib@mainz-neustadt.de schreiben. Das brauchen nicht unbedingt lange Ausführungen zu sein. Beispiel: „Im Kiosk Babylon in der Hindenburgstraße war vorher ein Schlecker-Markt und davor...“ oder: „Wo heute Küchen Seydlitz in der Rheinallee ist, war zuvor ein REWE-Geschäft, Autoteile Sponheimer und die Gaststätte Rheinklause“
Mal schauen, was wir aus solchen Sammlungen entwickeln können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und Zuversicht für das Neue Jahr 2021.

Ihr / Euer
Thomas Renth  
und das Team von Neustadt im Netz e.V.

(Foto: Rike  / pixelio.de)


    
Impfstart am 11.01.2021 für über 80-jährige Personen
Die Corona-Schutzimpfungen in den 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren starten am 11. Januar 2021, zunächst für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der über 80-Jährigen. Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt ab dem 4. Januar entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de. Die Telefonnummer ist montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr erreichbar.

Hier schon mal vorab zur Vorbereitung ein Dokument, das bei der Anmeldung über Internet ausgefüllt werden müssen:
Bitte beachten: Die Formulare sind nur Ansichtsexemplare als Hinweis. Sie sind nicht auszufüllen und abzusenden. Das erfolgt über die Internetseite oder die postalische Zusendung.

Wenn Sie eine Person aus Ihrem Umfeld kennen, die keinen Internetzugang  hat, dann helfen Sie ihr bitte oder geben ihr die Telefonnummer 06131 6367034. Dort läuft ein Band, auf dem man die Kontaktdaten  aufsprechen kann. Ein Mitglied von Neustadt im Netz setzt sich daraufhin  mit der anrufenden Person in Verbindung.
 
Weitere Informationen zur Impfung in Rheinland-Pfalz über www.impftermin.rlp.de und über corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz


Diese sechs Schritte durchlaufen Bürger*innen im Impfzentrum
Der Ablauf im Impfzentrum ist durchorganisiert. Die Menschen werden in sechs Schritten zur Impfung geleitet:

  • Registrierung: Besucherinnen und Besucher legen die Dokumente zur Identitätsprüfung und Impfberechtigung vor
  • Information: Im Wartebereich erhalten die Besucherinnen und Besucher Informationsmaterialien.
  • Aufklärungsgespräch: Hier findet ein ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen statt. Im Anschluss an das Gespräch sind je ein Aufklärungsmerkblatt und ein Einwilligungsbogen zu unterzeichnen.
  • Impfung: Das Gesundheitspersonal führt die Impfung durch.
  • Nachbeobachtung:  Hier können sich die geimpften Personen unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten.
  • Terminvereinbarung: Besucherinnen und Besucher erhalten ihren zweiten Impftermin.

Auch  im Impfzentrum gelten die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung von  COVID-19. So gibt es zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen, damit alle den Mindestabstand einhalten und sich die Hände waschen können. Außerdem besteht die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske).


Im Dunkeln lässt sich gut munkeln
Dunkle Ecken in der Mainzer Neustadt

Von Dorothea Rimbach


(Foto: Conny Peil)

Gerade jetzt in der dunklen Winterzeit fällt es besonders auf: Wie Sie sehen, sehen Sie auf dem Foto nichts, bzw. so gut wie nichts. Wer von der Hindenburgstraße aus die Josefsstraße entlang geht, ist auf seinen Tastsinn angewiesen oder gut beraten, eine Taschenlampe mitzunehmen. Dazu kommt ein schadhafter Straßenbelag und Baumwurzeln, die das Gehen dort behindern. Gerade für Ältere ist das eine Gefahrenquelle.

Ganz anders die Situation in der Hindenburgstraße, wo moderne Straßenlampen den Fußgängern gute Sicht bieten.


(Foto: Conny Peil)

Mit Ortsvorsteher Christoph Hand haben wir uns vor Ort getroffen. Er sieht die Problematik durchaus. „Die Josefsstraße ist eine wichtige Verbindungsachse in der Mainzer Neustadt.“ Eine Komplettsanierung sei aber aufgrund der Haushaltssituation illusorisch. Die Boppstraße hätte alle Ressourcen verbraucht. „Und das was dort entsteht, kann sich sehen lassen. Das wird richtig schön.“Trotzdem will er das Thema aufgreifen, zumindest anregen, dass an besonders dunklen Stellen eine weitere Lampe aufgestellt wird und eventuell auch über andere Leuchtmittel nachgedacht wird, wie das z.B. in der Colmarstraße schon erfolgreich geschehen sei. Grundsätzlich ist ihm wichtig, dass Themen an ihn herangetragen werden. Denn nur dann sei es ihm möglich, aktiv an einer Lösung zu arbeiten. Natürlich, so Hand, habe ein Ortsvorsteher wenig Machtbefugnisse: „Er ist ein Löwe ohne Zähne.“ Andererseits habe sein Wort in der Stadtverwaltung trotzdem Gewicht. „Man begegnet einander dort mit Respekt und Anerkennung.“ Und schließlich: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Je länger ein Thema aktiv transportiert werde, desto größer die Chance, dass es irgendwann umgesetzt werde. Wie das ja nach so vielen Jahren mit der Boppstraßensanierung schließlich geschehen sei.

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20 Jahre ehrenamtliches spirituelles und solidarisches Handeln im Martinsstift
Martinsstift in Mainz verabschiedet Pfarrer i.E. Walter Konrad

Anfang Dezember verabschiedete das Martinsstift Pfarrer i. E. (im Ehrenamt) Walter Konrad feierlich im Rahmen eines Adventsgottesdienstes. Weit über zwei Jahrzehnte engagierte er sich in der Einrichtung von Mission Leben, um überwiegend hochaltrige und pflegebedürftige Menschen seelsorgerisch zu begleiten. Unter anderm gestaltete er jede Woche einen seniorengerechten Gottesdienst. Dabei arbeitete er eng zusammen mit den Pfarrer*innen der Evangelischen Pauluskirchengemeinde sowie ab 2006 mit Diakon Jürgen Baltes vom Evangelischen Dekanat Mainz. Jetzt steht Pfarrer Konrad kurz vor seiner Pensionierung.

Begleitet wurde die Feier, die in der Kapelle des Martinsstift stattfand, von zahlreichen Dankesreden. „Wir sind sehr dankbar über das Engagement von Pfarrer Konrad für unsere Bewohnerinnen und Bewohner“, betonte Einrichtungsleiterin Heike Müller. „Er wird uns fehlen!“  

Diakon Baltes hob hervor, „dass das Diakonie-Sein der Kirchengemeinde – als Dienst am Menschen – in seiner Person erlebbar“ war. „In seinem Dienst verbanden sich über mehr als 20 Jahre solidarisches und spirituelles Handeln als Kennzeichen einer Diakonie in der Nachfolge Jesu.“


Diakon Jürgen Baltes, Pfarrer i.E. Walter Konrad, Pflegedienstleiterin Carina Stamm vom Martinsstift (v.l.n.r.)

Grüßen Sie Verwandte und Bekannte jetzt mit einer Neujahrskarte und schenken Sie damit Freude.

Klicken Sie einfach die Bilder an und suchen Sie sich die für Sie passende Grußkarte aus.

20 Jahre Bildungs- und Integrationsarbeit in Rheinland-Pfalz
Das Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) gestaltet seit dem Jahr 2000 aktiv die Bildungs- und Integrationsarbeit in Rheinland-Pfalz mit und blickt auf 20 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück. Es war eine große Jubiläumsveranstaltung mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Integrationsministerin Anne Spiegel, dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz Michael Ebling und vielen weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft geplant, die aufgrund der Pandemie leider nicht stattfinden konnte.  

Die Arbeit von INBI beruht zum einen auf Bildungs- und Integrationsarbeit vor allem für Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, sozial Benachteiligte sowie für Betriebe. Zum anderen setzt INBI sich aktiv für Chancengleichheit und den Abbau struktureller Benachteiligung ein und ist Mitglied in verschiedenen Beiräten und Gremien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.  

In erfolgreicher Zusammenarbeit mit diversen Akteur*innen konnte bereits vieles erreicht werden. So wurden beispielsweise mehrere Modellprojekte erstmals nach Rheinland-Pfalz gebracht, darunter das Projekt „Vielfalt in der Polizei (ViP)“ im Rahmen des XENOS-Programms, Jobstarter sowie das Projekt „Beruflicher Erfolg durch Austausch“ unter dem Dachprogramm IdA. Für die erfolgreiche Arbeit erhielt INBI zahlreiche Preise und Auszeichnungen und trug z.B. mit dem Projekt ViP dazu bei, die interkulturelle Öffnung des Polizeipräsidiums Mainz auf mehreren Ebenen weiter voranzutreiben, damit Vertrauen wachsen und Vorurteile gegen Polizeiarbeit abgebaut werden können. Einige Projektinhalte wurden nach Beendigung durch das Ministerium des Innern und für Sport (MdI) für die weitere polizeiliche Bildung übernommen und bis heute erfolgreich weitergeführt.



Mit Blick auf die Zukunft sagt Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink (Foto): „Wir wollen, durch unsere Arbeit und Aktivitäten, einen Paradigmenwechsel vorantreiben, damit Diversität eines Tages als Normalität und Bereicherung in unserer Gesellschaft wahrgenommen und dadurch Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe gefördert wird.“

Das gesamte Team spricht seinen Dank gegenüber Allen aus, die INBIs Arbeit ideell und finanziell unterstützt haben und wird sich auch zukünftig mit Engagement und Motivation für die Zielgruppe einsetzen.

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AWO-Ortsverein Mainz-Neustadt unterstützt Bedürftige zu Weihnachten
Pressemitteilung der AWO Mainz-Neustadt

Monatlich bieten ehrenamtlich Aktive der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifaz ein „Sonntagsmahl” für Bedürftige in der Stadt Mainz an. Die Corona-Pandemie hat dieses Vorhaben allerdings in den vergangenen Monaten erschwert bzw. unmöglich gemacht, sodass besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft unter der Pandemie zu leiden hatten. Wurde doch das Sonntagsmahl in der Vergangenheit immer sehr gut angenommen und galt als wichtiger Anlaufstelle, um sich satt zu essen und auszutauschen.

So konnte auch die geplante Veranstaltung zu Weihnachten mit kulturellen Beiträgen und besonderen Speisen nicht wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Das Team der Ehrenamtler um Ulrike Ludy musste sich in diesem Jahr also auf eine Andacht und Pakete für Bedürftige beschränken. „Damit diese Pakete aber wenigstens etwas voller bepackt sind, haben wir uns als AWO-Ortsverein entschlossen, die Initiative der Kirchengemeinde mit 200 Euro zu unterstützen”, berichtete Alexander Klein, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Mainz-Neustadt, der Organisatorin Ulrike Ludy.

Die Pakete wurden rege angenommen und waren dank der Spende der AWO, einem Beitrag des Ortsbeirats sowie weiteren Spenden reich mit Lebensnotwendigem und einigen Leckereien bestückt, wovon sich Alexander Klein bei der Zusammenstellung vergewissern konnte. Dabei dankte er auch nochmals den Ehrenamtlern, durch deren Einsatz und Engagement einige Menschen ein schönes Weihnachtsfest verbringen konnten.  








Der Newsletter im Newsletter

Der neue Pfarrbrief von St. Bonifaz - Bitte Bild anklicken



Übrigens: Die Januar-Ausgabe von „Christuskirche aktuell“ erscheint Mitte Januar, "wenn wir Genaueres dazu sagen können, wie wir im Neuen Jahr auf die gebotenen Kontaktbeschränkungen reagieren und welche Auswirkungen das auf unsere digitalen und analogen Gottesdienste und Angebote hat. Zeitnah können Sie sich auf unserer Homepage www.christuskirche-mainz.de informieren", so eine Mitteilung der Christuskirchengemeinde.

Das ATELIERneun in der Heidelbergerfaßgasse braucht Unterstützung...



…für den Erhalt des letzten innerstädtischen Atelierhaus in Mainz. Unter www.startnext.com/atelierneun durch eine freie Spende, den Erwerb von Dankeschöns oder einer Kombination aus Beidem . Schaut mal vorbei. Es gibt tolle Kunstwerke als Dankeschön und es wird immer mal etwas Neues von verschiedenen Künstler*innen dazukommen.

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Gute Vorsätze
Die Medienausstellung im Januar 2021 gibt viele Tipps zur Umsetzung

Gute Vorsätze zum Jahresbeginn im Zeichen des Lockdowns? Für ihre erfolgreiche Umsetzung lohnt sich ein Besuch der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers! Denn ihr aktueller Büchertisch ist eine Fundgrube an Tipps für ein gesundes, erfülltes, nachhaltiges Leben. Ob Sie ihre Essgewohnheiten verändern oder sich das Rauchen abgewöhnen möchten, neue Entspannungstechniken kennen lernen, ihr Gedächtnis trainieren, sich mehr Zeit für Ihre Lieben nehmen oder nicht länger Single bleiben wollen – in der aktuellen Medienausstellung finden Sie ganz bestimmt ein Sachbuch oder einen Ratgeber für ihren persönlichen Neujahrsvorsatz. Das Spektrum der rund 200 Medien reicht von vielfältigen Anregungen zu einem erfolgreichen Berufsleben, zu Optimierung des Zeitmanagements und kreativer Freizeitgestaltung bis zu psychologischer und philosophischer Literatur für Menschen, die der Jahresbeginn zu einem kompletten Neustart in ein „gutes Leben“ -  im Sinn ethischen Handelns – motiviert: indem sie ihr Leben  ernsthaft nach den zehn Geboten der Bibel ausrichten (Werner Küstenmacher: „Biblify your life“, 2009 ), durch achtsamen Umgang mit Ressourcen oder ehrenamtliches Engagement. Der Überwindung von Einsamkeit und Angst widmen sich Autor*innen wie  Christine Koller („Die Kraft der Einsamkeit“, 2005), Hervé Magnin („Positive Einsamkeit“, 2018) Franziska Diesmann („Ängste besiegen“).  

Alle Medien können ausgeliehen werden. Und sollten Sie sich vorgenommen haben, die Zeit der Pandemie mit Lektüre, Musik oder Filmen besser zu bewältigen, lohnt sich die Nutzung der Bibliothek natürlich ganz besonders! Online Sie Zugriff auf mehr als 180.000 Medien vor Ort und einen immensen Pool digitaler Angebote rund um die Uhr.  

Sie kennen die Bibliothek noch nicht? Dann planen Sie einen Besuch! Alles über ihre Angebote finden Sie unter www.bibliothek.mainz.de, auf Instagram und Facebook.

(„Gute Vorsätze“. Ausstellung vom 5. bis 30. Januar 2021; Öffnungszeiten der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers, Bonifaziustürme:
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag von 10.00 bis 19.00 Uhr, Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr.)


Keine Silvester-Böller - Geld gespart
Wie wäre es dann mit einer Spende für Menschen, die Hilfe brauchen? Zum Beispiel:


Termine der Woche

Sonntag 03.01.2021
17:00 Uhr - online

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Archivfoto: Sascha Kopp)
Jüdische Gemeinde in Rheinhessen hat wieder 1000 Mitglieder
Das jüdische Leben in Rheinhessen hat mit der Neuen Synagoge in Mainz ein geistliches Zentrum. Aber Holocaust und Antisemitismus sind präsent, sagt Rabbiner Aharon Ran Vernikowsky - zum Artikel

(Grafik: SINAI)
Berliner Büro gewinnt Wettbewerb um „Grünufer Nordmole“
Sieger des Gestaltungswettbewerbs gekürt – Wiesen, Bäume und eine „Urbane Aue“
Die Sieger des Freiraumwettbewerbs für das zukünftige Grünufer des Zollhafens stehen fest: Eine Jury wählte erneut das Büro „SINAI Landschaftsarchitekten“ als ersten Preisträger aus - zum Mainz&-Artikel  - zum sensor-Artikel  -  zum AZ-Artikel


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Einbruchsdiebstahl
Freitag, 18.12.2020, 17:00 Uhr bis Samstag, 19.12.2020, 10:30 Uhr

In der Nacht von Freitag auf Samstag brechen unbekannte Täter in ein Geschäft am Frauenlobplatz ein. Sie hebeln ein Fenster auf und entwenden Wertgegenstände sowie Bargeld im dreistelligen Bereich. Es liegen keine Täterhinweise vor.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.  

Helfer mit Herz
Sonntag, 20.12.2020, 20:30 Uhr

Auch die kleinen schönen Dinge gehören zu den nennenswerten Geschichten der alltäglichen Polizeiarbeit. Einer Polizeistreife der Mainzer Neustadtwache, fiel am Sonntagabend auf dem Sömmeringplatz, ein fast 90-Jähriger auf, der sehr schwer zu Fuß unterwegs war. Auf Nachfrage der Streifenbeamten, wollte der Mann für seine kranke Frau Medikamente aus der Apotheke abholen. Die Kollegen zögerten nicht lange, übernahmen den Gang zur Apotheke und begleiteten den 90-Jährigen anschließend, selbstverständlich unter Einhaltung aller geltenden Bestimmungen, sicher nach Hause.  

Fahrer entzieht sich Verkehrskontrolle durch überhöhte Geschwindigkeit
Montag, 28.12.2020 - 02:00 Uhr  

Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entzieht sich ein 20-jähriger, polizeilich bekannter Mann einer Verkehrskontrolle in der Peter-Altmeier-Allee und kann erst in der Boppstraße, in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs angehalten werden.  

Durch die Polizeiinspektion Mainz 1 wurde in der Nacht auf Montag eine Kontrollstelle zur Überprüfung der allgemeinen Verkehrstauglichkeit von Fahrzeugen und Fahrer.Innen unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke betrieben. Dabei fiel ein Opel Corsa auf, welcher in einiger Entfernung angehalten wurde und der Fahrer offensichtlich die Kontrollstelle beobachtete. Als Polizeibeamte versuchten, das Fahrzeug zu kontrollieren, beschleunigt der Fahrer mit durchdrehenden Rädern und entfernt sich von der Kontrollörtlichkeit. Ein Streifenwagen verfolgt das Fahrzeug über die Rheinallee, Kaiserstraße und Boppstraße und kann dieses dort nach sehr kurzer Zeit anhalten. Der 20-jährige Fahrer, des erst sechs Monate alten Corsas, gibt keinen Grund für seine Flucht an, erklärt jedoch, dass ihm die hohe Geschwindigkeit nicht nachgewiesen werden könne. Erste Auswertungen haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 90 km/h ergeben. Durch die weitere Auswertung der Rotlichtphasen der Ampeln auf der befahrenen Strecke, können auch Rotlichtverstöße errechnet werden.  

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines "verbotenen Kraftfahrzeugrennens" gemäß § 315 d StGB eingeleitet, da es hierzu auch ausreicht "alleine" grob verkehrswidrig und rücksichtlos eine höchstmögliche Geschwindigkeit erzielen zu wollen.

Wohnungsrauchmelder und aufmerksame Nachbarn retten vermutlich ein Menschenleben
Aufmerksame Nachbarn wurden am Abend des 29.12. gegen 19 Uhr durch das Piepsen eines Wohnungsrauchmelders gestört, der im 2. OG in ihrem Mehrfamilienhaus in der Kurfürstenstraße zu hören war. Sie klingelten sofort an der betreffenden Wohnungstür und sahen auch, dass Licht brannte. Da auf klopfen und rufen niemand reagierte, riefen die Anwohner sofort die Feuerwehr, die wenige Minuten später mit einem Löschzug der Feuerwache 2 an der Einsatzstelle eintraf.

Die Einsatzkräfte wurden von den Nachbarn eingewiesen. Sofort wurde die Wohnungstür geöffnet und da im Flur eine leichte Rauchentwicklung zu sehen war, ging ein Trupp mit Atemschutzgerät in die Wohnung vor.

In der Küche wurde eine bewusstlose männliche Person aufgefunden, die rettungsdienstlich behandelt werden musste. Ursache für die Melderauslösung war angebranntes Kochgut auf dem Herd. Dies konnte schnell mit Wasser in der Spüle abgelöscht werden. Aus unbekannter Ursache war der 39jährige Mieter bewusstlos geworden. Er war zum Glück nach kurzer Behandlung durch den Rettungsdienst wieder ansprechbar und wurde anschließend in eine Klinik verbracht.

Die Wohnungstür wurde anschließend von der Feuerwehr notdürftig repariert.

Die Feuerwehr lobt das vorbildliche Verhalten der aufmerksamen Nachbarn. Wäre die Feuerwehr später alarmiert worden oder kein Rauchmelder in der Wohnung gewesen, hätte dieser Einsatz deutlich schlimmer ausgehen können.

Neben der Feuerwehr mit drei Einsatzwagen waren die Polizei mit einem Streifenwagen sowie ein Rettungswagen und ein Notarztwagen vor Ort.

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Tipps und Informationen

Die richtige Pflege für trockene Hände
Unsere Hände leiden im Winter unter Kälte und trockener Luft – sie werden spröde, rau und rissig. In diesem Winter kommt hinzu, dass wir uns wegen der Corona-Pandemie häufiger und sorgfältiger als sonst die Hände waschen und sie oft zusätzlich desinfizieren. Mit der richtigen Pflege können wir ernsthaften Hautschäden vorbeugen.

Warum werden Hände im Winter trocken?
Unsere Haut ist von einem hauchdünnen Fett-, Feuchtigkeits- und Säurefilm umgeben, der wie ein Schutzmantel wirkt. Im Winter ist er Angriffen von vielen Seiten ausgesetzt. Bei Kälte produzieren die Talgdrüsen weniger Fett. Trockene Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit und das Händewaschen mit Seife stört ihr Säure-Basen-Gleichgewicht. Das alles führt dazu, dass der Schutzmantel seine Funktion nicht mehr richtig ausüben kann – die Haut wird zuerst trocken, dann rau, und im schlimmsten Fall rissig mit schmerzhaften, blutenden Stellen. Ist der Schutzmantel erst einmal durchlässig geworden, können auch Bakterien und Viren leichter eindringen.

Was bewirkt die Handdesinfektion?
Desinfektionsmittel sind weniger schädlich für die Haut als viele glauben. Gute Handdesinfektionsmittel enthalten rückfettende Substanzen, um ein übermäßiges Austrocknen der Haut zu verhindern. Durch chemische Zusatzstoffe und den enthaltenen Alkohol können sie die Haut dennoch reizen. Besonders, wenn sie bereits vorgeschädigt ist, kann der Alkohol Brennen hervorrufen.
Wichtig ist, im Anschluss an die Desinfektion die Hände nicht gleich wieder zu waschen, denn dann werden die Hautfette, die durch den Alkohol gelöst werden, durch das Wasser fortgespült. Dies wäre aus Hautschutz-Sicht sehr schädlich.
Trotz Corona-Pandemie ist im häuslichen Alltag eine Händedesinfektion nur in Ausnahmefällen notwendig. Laut Robert Koch-Institut bietet außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2. Gründliches Händewaschen ist
also vollkommen ausreichend.
Auf jeden Fall sollten die Hände nach jedem Waschen oder Desinfizieren sorgfältig eingecremt werden.

Vorbeugen und pflegen
  • Ein einfaches Mittel, um die Hände vor Witterungseinflüssen zu schützen, ist das Tragen von Handschuhen. Die Haut kühlt nicht allzu sehr aus, und sie kann die Fettproduktion zumindest einigermaßen aufrechterhalten.
  • Auch wenn es im Winter verführerisch ist, sollten Sie beim Händewaschen auf wohlig warmes Wasser verzichten – es entzieht der Haut wesentlich mehr Fett und Feuchtigkeit als lauwarmes oder kaltes Wasser.
  • Statt herkömmlicher Seife können Sie sogenannte Waschsyndets verwenden. Das sind Hautreinigungsmittel in fester oder flüssiger Form, deren PH-Wert an den der Haut angepasst ist. Dadurch schonen sie den Feuchtigkeitsfilm. Den Fettfilm greifen allerdings auch sie an.
  • Trocknen Sie Ihre Hände nach dem Waschen sorgfältig ab, und zwar am besten mit Ihrem persönlichen Textiltuch. Einmal-Papierhandtücher sind zwar hygienischer und deshalb inöffentlichen Räumen weit verbreitet. Auch sind sie in Pandemiezeiten sinnvoll. Ihre raue Oberfläche greift empfindliche Haut jedoch zusätzlich an.
  • Schließlich stärken Sie den Schutzmantel Ihrer Hände mit einer guten, feuchtigkeits- und fettspendenden Handcreme. Sie sollte im Winter mehr Fett enthalten als im Sommer. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Handcreme darauf, dass sie möglichst wenige Inhaltsstoffe enthält, die der Haut schaden könnten. In der Regel sind dies Produkte aus der Naturkosmetik. Sie verzichtet nämlich prinzipiell auf problematische Stoffe wie mineralölbasierte Fette und Wachse, synthetische Polymere (Kunststoffe) sowie den möglicherweise fortpflanzungsschädigenden Duftstoff Lilia.
  • Denken Sie daran, ausreichende Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen – auch das hat einen positiven Einfluss auf die Haut.

Das schützt Ihre Hände besonders gut
Es gibt jede Menge Hausmittel, mit denen Sie Ihre Hände im Winter besonders intensiv pflegen können. Viele davon sind übrigens auch in Handcremes enthalten.  
Pflanzliche Öle versorgen die Haut mit wichtigen Fettsäuren.

  • Olivenöl enthält zusätzlich Antioxydantien, die die Heilung kleiner Hautrisse fördern. Für ein Handbad tröpfeln Sie etwas Öl in lauwarmes Wasser. Sie können das Olivenöl auch leicht erwärmt direkt auf die Hände geben.
  • Ähnlich wirkt Kokosöl, es soll die Haut zusätzlich beruhigen. Geben Sie eine Fingerspitze davon in die Handfläche und verstreichen Sie es, sobald es durch die Körperwärme geschmolzen ist.
  • Mandelöl, mit etwas Zitrone verdünnt, enthält besonders viele Vitamine und Mineralstoffe.

Honig ist nicht nur ein natürlicher Feuchtigkeitsspender, sondern es wird ihm auch eine antimikrobielle (keimtötende) und damit entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Hamamelis und Nachtkerzenöl als zusätzliche Wirkstoffe in einer Creme haben einen ähnlichen Effekt. Hierzu können Sie sich in Ihrer Apotheke beraten lassen.

Bekannt ist auch die lindernde Wirkung von Aloe vera. Ihr Gel, direkt aus der Pflanze entnommen, spendet sehr viel Feuchtigkeit und kann allgemein bei Hautproblemen eingesetzt werden. Falls Sie das Gel fertig kaufen, achten Sie auch hier darauf, dass es mit möglichst wenig Zusatzstoffen versetzt ist.

Eine Kur für die Hände
Bei starker Trockenheit ist eine Handmaske zu empfehlen. Tragen Sie den Wirkstoff Ihrer Wahl vor dem Schlafengehen dick auf die Hände auf und ziehen Sie leichte Baumwollhandschuhe über. In der Nacht erholt sich die Haut dann besonders gut.
Stellen Sie jedoch anhaltende offene, raue Stellen an Ihren Händen fest, könnte das auch ein Hinweis auf eine Hauterkrankung sein, etwa auf Neurodermitis oder Schuppenflechte. Dies sollten Sie in Ihrer Arztpraxis abklären lassen.


Generation Ü65 wächst in Mainz bis 2035 um 27 Prozent
IG BAU warnt vor Mangel an Seniorenwohnungen

Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Mainz könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 48.000 anwachsen – das sind 27 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 20 Prozent. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Rüdiger Wunderlich.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz spricht von einer „demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Wunderlich. Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von 150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung.

Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen in Mainz auf dem Spiel. „Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigenen Wohnung scheitert“, macht Wunderlich deutlich.


Barrierefreie Dusche: Mit Blick auf den demografischen Wandel fordert die IG BAU mehr Anstrengungen beim altersgerechten Bauen und Sanieren. (Foto: IG BAU)


Änderungen bei der Kfz-Steuer
Ab 1. Januar 2021 gibt es neue Regeln für die Kraftfahrzeugsteuer. Betroffen sind nur ab diesem Termin erstmals neu zugelassene Fahrzeuge. Die Besteuerung von Neufahrzeugen richtet sich künftig stärker nach deren CO2-Ausstoß. Der Hubraum bleibt allerdings nach wie vor ein Kriterium, auch zwischen Benzinern und Dieselfahrzeugen wird weiterhin unterschieden. Die Neuregelung führt dazu, dass Fahrzeuge mit hohem Verbrauch und dementsprechend hohem CO2-Ausstoß höher besteuert werden. Der Sockelbetrag von 2 Euro pro 100 cm³ Hubraum (Benziner) oder 9,50 Euro pro 100 cm³ Hubraum (Diesel) bleibt. Wie bisher fällt für den CO2-Ausstoß erst ab 95 Gramm Steuer an, die ersten 95 Gramm sind also steuerfrei. Neu ist, dass es nun sechs Stufen gibt, in denen der Steueranteil für den CO2-Ausstoß steigt. Für eine Emission von 95 bis 115 g/km werden 2 Euro fällig, für 115 bis 135 g/km sind es 2,20 Euro, für 135 bis 155 g/km sind es 2,50 Euro und schließlich für über 195 g/km 4 Euro pro Gramm. Die Steuerbeträge der einzelnen Stufen werden addiert.

Beispiel: Ein Benziner mit 1.300 cm³ Hubraum stößt 148 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Für den Hubraum fällt ein Sockelbetrag von 13 x 2 = 26 Euro an. Die ersten 95 Gramm CO2 sind steuerfrei, für die erste Stufe werden 20 x 2 Euro = 40 Euro fällig, für die zweite Stufe 20 x 2,20 Euro = 44 Euro und für die dritte Stufe 13 x 2,50 Euro = 32,50 Euro. Die gesamte Steuer beträgt 142,50 Euro.

Für besonders emissionsarme Autos bis zur 95-Gramm-Grenze gibt es außerdem noch eine besondere Vergünstigung: Bei Fahrzeugen mit Erstzulassung zwischen 12. Juni 2020 und 31. Dezember 2024 wird die Kfz-Steuer um 30 Euro gesenkt. Die ermäßigte Steuer gilt bis 31. Dezember 2025. Die bisherige Steuerbefreiung für neu zugelassene reine Elektrofahrzeuge, die Ende 2020 ausgelaufen wäre, wurde verlängert. Sie gilt nun für Fahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2025 und für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, die bis zu diesem Zeitpunkt auf reinen Elektroantrieb umgerüstet werden. Diese Steuerbefreiung gilt bis zu zehn Jahre, endet aber in jedem Fall am 31. Dezember 2030.
(Text: Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH)


     
Gesünder leben mit Hund
Welche positiven Effekte Vierbeiner auf Körper und Psyche haben
Deutschland erlebt aktuell einen Haustier-Boom. Vor allem Hunde sind sehr gefragt. Sie sind nicht nur treue Begleiter, ihre Besitzer können sich auch über positive Auswirkungen auf Körper und Psyche freuen, wie viele Studien belegen. Die gesundheitlichen Effekte fasst Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, zusammen. Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO, weiß, wieso Hundebesitzer auch an ihre Absicherung mit einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung denken sollten.

Gassigehen ist gesund
Bewegung hält fit und ist gut für die Gesundheit. Aktuell gibt es wegen Homeoffice, geschlossener Fitnessstudios und verwaister Sportvereine dazu aber wenig Gelegenheit. Hundebesitzer sind da im Vorteil: „Egal wie groß der innere Schweinehund ist oder wie schlecht das Wetter, Herrchen oder Frauchen müssen mit ihren Hunden täglich mehrmals Gassigehen“, so Dr. Wolfgang Reuter. Die regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, Übergewicht, Bluthochdruck und Cholesterinwerte zu senken. Dadurch wiederum verringert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem profitiert das Immunsystem von den Spaziergängen an der frischen Luft.

Wichtig für die Seele
Aber nicht nur auf die körperliche Aktivität ihrer Besitzer haben Hunde positiven Einfluss, auch die Psyche profitiert. Das ist vor allem in Pandemiezeiten mit eingeschränkten sozialen Kontakten, Existenzsorgen oder vermehrtem Stress hilfreich. „Gerade für Alleinstehende ist der tägliche Spaziergang oft eine gute Gelegenheit, mit anderen ins Gespräch zu kommen“, so Reuter. Wer sich nicht auf spontane Treffen verlassen will, findet im Internet in zahlreichen Foren die Möglichkeit, sich mit anderen Hundebesitzern zum gemeinsamen Gassigehen zu verabreden, beispielsweise auf www.haustiere.de oder www.dogforum.de. Aber auch der Hund an sich hilft der Seele. „Die Anwesenheit des Tieres, der Blickkontakt und natürlich das Kraulen führen dazu, dass der Oxytocin-Spiegel steigt. Dieses Hormon wird auch Kuschelhormon genannt und kann Stress und Angst reduzieren“, erläutert der Gesundheitsexperte der DKV.

Schutz für Hund und Hundehalter
Hunde können aber nicht nur Stress reduzieren, sie können ihn auch verursachen, zum Beispiel, wenn sie andere Hunde beißen, einen Fahrradfahrer zu Fall bringen oder die Jacke eines Passanten beschädigen. Da Hunde gerne toben und spielen, lassen sich solche oder andere unschöne Folgen nicht immer vermeiden. Dafür tragen Hundehalter auch ohne eigenes Verschulden die volle Verantwortung. Das kann ordentlich ins Geld gehen. „Daher ist in vielen Bundesländern eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung Pflicht. Sie kommt für Schäden auf, die der Hund an Dritten verursacht hat“, erläutert der Versicherungsexperte Peter Schnitzler. Dieser Schutz lässt sich oft auch erweitern: Verletzt ein fremder Hund den eigenen Hund und der Halter ist nicht bekannt oder kann nicht zahlen, übernimmt beispielsweise ERGO im Rahmen des „Haus & Gassi“-Schutzes die Tierarztkosten.


Papierkorb oder Ordner: Wohin mit den Belegen?
Wichtige Aufbewahrungsfristen für Verbraucher

Im Laufe eines Jahres sammeln sich jede Menge Dokumente und Belege an. Vielen stellt sich da zum Jahresende die Frage: Was davon kann weg und was gehört in die Ablage? Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, weiß, welche Aufbewahrungsfristen bei Handwerkerrechnungen, Steuerunterlagen, Kassenbelegen und Kontoauszügen zu beachten sind und in welchen Fällen eine digitale Ablage ausreicht.

Handwerkerrechnungen: Mindestens zwei, manchmal besser fünf Jahre
Mieter und Eigentümer müssen Rechnungen und Zahlungsbelege über Reparatur- und Wartungsarbeiten in der Wohnung oder im Haus zwei Jahre aufbewahren. „Diese Frist ist im Umsatzsteuergesetz festgelegt und dient der Bekämpfung der Schwarzarbeit“, erklärt Michaela Rassat. Sollte der Kunde die Belege auf Nachfrage des Finanzamtes innerhalb dieser Zeitspanne nicht vorweisen können, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 500 Euro. „Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit Ende des Kalenderjahres, in dem der Handwerker die Rechnung gestellt hat. So sollten Verbraucher beispielsweise eine im November 2020 ausgestellte Rechnung erst nach dem 31. Dezember 2022 vernichten“, so die Rechtsexpertin. Auch um Gewährleistungsansprüche wahrnehmen zu können, empfiehlt sich die Aufbewahrung von Rechnungen als Beweismittel. Bei Renovierungen oder kleineren Reparaturen beträgt die Gewährleistungsfrist zwei Jahre. Bei Arbeiten an der Bausubstanz oder an Dingen, die fest mit dem Haus verbunden sind – etwa einer Dachsanierung – sind es sogar fünf Jahre. Die Frist beginnt mit der Abnahme der Arbeit durch den Kunden. Haben die Vertragspartner die Anwendung der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) vereinbart, gelten abweichende Gewährleistungsfristen.

Kaufverträge, Quittungen und Kassenbons: Mindestens zwei Jahre
Da der Gewährleistungsanspruch bei beweglichen Gegenständen in der Regel nach zwei Jahren endet, sollten auch Kaufverträge, Quittungen und Kassenbons mindestens für diese Zeitspanne in die private Ablage wandern. „Denn im Falle einer Reklamation sind die Unterlagen dringend erforderlich“, so Rassat. Falls der Händler dem Käufer eine freiwillige Extragarantie gewährt hat, verlängert sich die Aufbewahrungsfrist entsprechend. Bei teuren Anschaffungen empfiehlt Rassat, die Unterlagen dauerhaft aufzubewahren. Denn im Fall eines Verlustes oder bei Beschädigung können sie ein wichtiger Nachweis über den Wert des Gegenstandes sein.

Steuerunterlagen: Mindestens vier Jahre, besser zehn Jahre
„Enthält der Steuerbescheid den Vermerk ‚vorläufig‘ oder ‚unter Vorbehalt der Nachprüfung‘, sollte er auf jeden Fall in die private Ablage“, empfiehlt die Rechtsexpertin. Dann laufen womöglich noch Gerichtsverfahren um steuerliche Grundsatzfragen. An einem vorläufigen Steuerbescheid kann das Finanzamt erst dann nichts mehr ändern, wenn die Ungewissheit geklärt und ein weiteres Jahr vergangen ist. Zudem wichtig zu wissen: Das Finanzamt kann selbst einen Steuerbescheid ohne Vorläufigkeitsvermerk noch bis zu vier Jahre rückwirkend ändern, falls es ihn nachträglich für fehlerhaft hält. Besteht der Verdacht auf leichtfertige Steuerverkürzung oder sogar Steuerhinterziehung, endet die sogenannte Festsetzungsfrist, nach deren Ablauf das Finanzamt nichts mehr ändern darf, sogar erst nach zehn Jahren. Daher rät Rassat, nicht nur Steuererklärungen, sondern auch Belege so lange aufzubewahren.

Kontoauszüge: Drei Jahre
Häufig herrscht Unsicherheit bei der Aufbewahrung von Kontoauszügen. „Gesetzliche Aufbewahrungsfristen gibt es hier nicht“, so die ERGO Expertin. Sie rät, die Auszüge drei Jahre zu behalten. Das entspricht der Verjährungsfrist für Kaufpreiszahlungen. Das heißt: Verkäufer haben für diesen Zeitraum einen Zahlungsanspruch. Sollte es zu einem Streit mit dem Händler über die Bezahlung kommen, können Käufer so belegen, dass sie die Zahlung tatsächlich geleistet haben. Die Auszüge können in ausgedruckter Form oder digital abgelegt werden.

Digital oder auf Papier?
Kassenbons sind meist noch auf Papier gedruckt, während viele Verbraucher beispielsweise Kontoauszüge online abrufen. Was gilt daher für die Ablage? „Wer ein Dokument digital erhält, kann es auch digital speichern“, informiert Rassat. Bei wichtigen Unterlagen am besten mehrere Sicherheitskopien auf unterschiedlichen Speichermedien anlegen. Die Papierform ist bei Verträgen, etwa bei einer Lebensversicherungspolice, oder Urkunden wie zum Beispiel Geburts- und Heiratsurkunden zwingend. Denn nur die Originale gelten beispielsweise vor Gericht.

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