860 vom 15.01.2021 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 860 vom 15.01.2021
Lesen lernen mit der App eKidz
Die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers erweitert ihr digitales Angebot

(rap) Seit Monaten sind Kita- und Schulbesuch, aber auch der Gang in die Bibliothek nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Eine Situation, die besonders jüngere Kinder und ihre Eltern vor große Herausforderungen stellt. Ihnen kann das neue digitale Angebot der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers helfen: eKidz.eu – kostenlos und werbefrei. Die App unterstützt Kinder zwischen fünf und zehn Jahren spielerisch beim Spracherwerb, verbessert ihre Lesefähigkeit und eignet sich zum Erlernen von Deutsch als Fremdsprache.  

eKidz bietet kindgerechte Geschichten und Sachtexte in 12 Lesestufen, unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Deutsch, Englisch und Spanisch. Animierte Illustrationen, Vorlese- und Aufnahmefunktion sowie Quizfragen zur Überprüfung des Leseverstehens machen sie intuitiv bedienbar. Alle Texte sind professionell eingelesen, basieren auf lehrplanrelevanten Inhalten und bilden den empfohlenen Grundwortschatz ab. eKidz wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen entwickelt und mit dem Comenius EduMedia Siegel für exemplarische Bildungsmedien ausgezeichnet.


Grafik: eKidz.eu

Alle mit einem gültigen Bibliotheksausweis können die App herunterladen, sich mit ihren Zugangsdaten für die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers anmelden und sofort loslegen.
Wer noch keinen Bibliotheksausweis besitzt und eKidz nutzen möchte, sendet eine Mail an oeffentliche.buecherei@stadt.mainz.de mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift und erhält die benötigten Zugangsdaten für eine kostenfreie, bis zum 31. Januar 2021 begrenzte Nutzung.

Natürlich sind auch alle anderen virtuellen Angebote weiterhin verfügbar! Über die Bibliothekshomepage können E-Books, Zeitschriften, Zeitungen und Lernsoftware können über die Onleihe entliehen werden, mit Freegal Music gibt es ein kostenloses Streaming-Angebot der Bücherei und mit Filmfriend den Online-Zugriff auf Sach- und Spielfilme für jedes Alter.
Außerdem können Überraschungstaschen für Kinder mit Büchern und CDs bestellt werden. Einfach eine E-Mail mit Alter, Vorlieben, Themenwünschen des Kindes und der Nummer des Bibliotheksausweises an oeffentliche.buecherei@stadt.mainz.de senden!

Weitere aktuelle Informationen:
www.bibliothek.mainz.de  und  www.ekidz.eu


Frist für Verfügungsfonds läuft
Persönliche Sprechstunden derzeit nicht möglich, Angebot zur digitalen Sprechstunde

(lvb) Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt werden große und kleine Projekte umgesetzt, die der Aufwertung der drei Quartiere Lerchenberg, Mombach und Neustadt sowie dem Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner dienen. Bei Fragen zu den Maßnahmen bietet das Quartiermanagement auch die Möglichkeit zum digitalen Austausch.  

Bewohnerinnen und Bewohner der Fördergebiete Lerchenberg, Mombach und Neustadt, die Ideen für investive Maßnahmen oder kleinere Projekte im Rahmen des Verfügungsfonds haben, können noch bis spätestens Montag, 15. Februar 2021, einen Antrag beim Quartiermanagement stellen.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuell verschärften Kontaktbeschränkungen sind persönliche Sprechstunden und eine persönliche Hilfestellung bei der Antragstellung mit dem Quartiermanagement für Lerchenberg, Mombach und Neustadt bis auf weiteres nicht möglich.

Es besteht aber die Möglichkeit, mit dem Quartiermanagement telefonisch bzw. per Mail Kontakt aufzunehmen. Nach vorheriger (Termin-)Absprache bietet das Quartiermanagement auch eine Online-Sprechstunde (per Videokonferenz) an.

Die Mitarbeiterinnen des Quartiermanagements freuen sich auf Ihre allgemeinen Anfragen zu den Baumaßnahmen sowie Ihre Ideen und Anregungen zur aktuellen Ausschreibung des Verfügungsfonds 2021.

Quartiermenagerin Neustadt: Johanna Fuchs
Tel. 06131-12 4115  
Fax 06131-12 3568  



Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchten wir Sie auf unsere Fördermitgliedschaft in unserem Verein aufmerksam machen.

Was verbirgt sich dahinter? Unseren gemeinnützigen Verein Neustadt im Netz e. V. und unsere Angebote kennen Sie ja bereits. Da wir unsere Vereinsaktivitäten komplett selbst finanzieren (Webseite, Gaadefelder Infobrief, PC-Sprechstunde, PC-Café, NIN on Tour, NIN online), sind wir immer auf der Suche nach neuen Sponsoren und Fördermitgliedern, die unsere anfallenden Kosten (Webhosting für die Webseite, regelmäßiges neues Equipment wie Rechner und Software für unser Internetcafé, ...) mit uns tragen und somit ein Fortbestehen des Vereins sichern.  

Schon ab 10 Euro jährlich können Sie Fördermitglied in unserem Verein werden. Verpflichtungen im Verein selbst haben Sie keine, Sie haben aber die Möglichkeit an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen und sich über die Aktivitäten im Verein zu informieren. Für Fragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung.

Wenn Sie uns also dauerhaft finanziell untersützen möchten, dann werden Sie am besten Fördermitglied!  
Kontaktieren Sie uns unter nin@mainz-neustadt.de, per Telefon 06131 6367034 oder schicken Sie uns einfach den ausgefüllten Antrag per Post, Fax oder Scan via Mail zu.

Wir würden uns sehr freuen!

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Verlinkung zu bezahlpflichtigen Presseartikeln

Nach der letzen Ausgabe erhielten wir die Zuschrift eines Lesers, der unter anderem folgendes schrieb:
"Nur habe ich wenig davon, da diese Zeitung für das Lesen jedes noch so kleinen Artikels Geld verlangt. So ein Verhalten dieser Zeitung kann ich nicht akzeptieren, da diese Zeitung bestimmt genug Geld verdient und darauf hier nicht angewiesen ist. Das macht mich in gewisser Weise sauer."

Meine Antwort an ihn möchte ich gerne hier veröffentlichen, da bestimmt auch andere Leserinnen und Leser schon darüber nachgedacht haben.

Von den Kieler Nachrichten über die Ruhr Nachrichten, die Heilbronner Stimme bis zur Bild-Zeitung - überall in Deutschland finden Sie Zeitungen, bei denen man viele, besonders lokale Artikel nur gegen Bezahlung abrufen kann. Die Allgemeine Zeitung hat sogar erst relativ spät damit angefangen. Natürlich würde es mir gefallen, wenn alle verlinkten Artikel im GIB frei zu lesen wären. Andererseits wäre es aber kontraproduktiv, wenn alle Inhalte der Zeitung offen zu lesen wären. Dann bräuchte niemand mehr die Zeitung zu abonnieren. Es ist eben nicht so, dass die Zeitungen so viel Umsatz machen, dass man die Berichte frei abrufbar macht. Durch Rundfunk und Fernsehen, deren Webinhalte und Mediatheken, durch das Internet mit einer Vielzahl von Informationsmöglichkeiten wie dem Newsticker der Rhein-Zeitung, bei Google, der Telekom, Facebook, Twitter usw., sind viele, meist jüngere Menschen soweit informiert, dass sie keine (Lokal-)Zeitung mehr abonnieren. Auch das Werbegeschäft ist stark rückläufig, nicht erst durch Corona. Beispielsweise Beilagen. Einerseits kann man natürlich froh sein, dass nicht noch mehr Papier bedruckt und meist unbeachtet wieder entsorgt wird. Andererseits fehlen die Einnahmen, da die Kunden sich heute im Internet über die Angebote informieren, entweder direkt auf den Internetseiten von Aldi, Lidl, Edeka usw. oder auf Plattformen wie Marktguru und KaufDa. Hinzu kommen die Plattformen des Auto-, Immobilien- und Stellenmarktes sowie Ebay-Kleinanzeigen etc., die den Anzeigenmarkt in den Zeitungen schrumpfen lassen.
Viele kleinere Zeitungen mussten schon aufgeben und wurden von anderen Verlagen übernommen. Zeitungen schließen sich zusammen, wie z.B. in der Funke Mediengruppe, Ippen Digital GmbH & Co. KG oder die Verlagsgesellschaft Madsack.

Die Allgemeine Zeitung Mainz ist noch eigenständig, wurde nicht geschluckt, sondern hat ihrerseits unter VRM andere Zeitungen hinzubekommen. Bürstadt, Lampertheim, das Darmstädter Echo, den Gießener Anzeiger, die Wetzlarer Neue Zeitung u.a.
Durch redaktionelle Zusammenlegungen konnten so Kosten gespart werden. Dennoch muss weiter gespart werden. Nachdem die Ausgaben Mainz und Rheinhessen zusammengefasst wurden, wird seit Anfang des Jahres auch der Rhein-Main-Anzeiger mit Nachrichten für AKK nicht mehr eigenständig gedruckt, sondern mit in dieser Mainzer Ausgabe.

Ich hoffe sehr, dass es noch lange Zeitungen geben wird, die über lokale Ereignisse berichten können und auch mal den Finger in die Wunde legen, wenn es nötig ist. Dazu braucht es bezahlte Redakteurinnen und Redakteure und Menschen, die für das ganze Drumherum zuständig sind. Auch ich bin einer davon. VRM-Mitarbeiter in der Buchhaltung. Zwar habe ich bald das Rentenalter erreicht, aber meine Kolleginnen und Kollegen sind froh, wenn sie ihren Job behalten können.

Also seien Sie bitte nicht sauer. Wenn Sie Berichte interessieren, dann können Sie diese für 99 Cent lesen oder für 9,90 Euro im Monat alle Plus-Artikel abrufen: www.vrm-abo.de/web-app-angebote/?utm_source=vrmabo_startseite

Freundliche Grüße
Thomas Renth
Neustadt im Netz e.V.




Der Newsletter im Newsletter

Christuskirche Aktuell - Januar / Februar 2021 - Bitte klicken

Es ist geplant, ab Sonntag 17.01., wieder Gottesdienste in der Kirche zu feiern; wir freuen uns darauf. Um Verständnis bitten wir aber auch, wenn bei steigenden Infektionszahlen, die Gottesdienste kurzfristig abgesagt werden müssen. Daher zum Wochenende immer mal einen Blick auf die Homepage richten

Termine der Woche

Sonntag 17.01.2021
         
Dienstag 19.01.2021
16:00 Uhr - online
Arbeitsgruppe Kindertagesbetreuung des Jugendhilfeausschusses
Die Arbeitsgruppe wird als Videokonferenz durchgeführt. Sie können die Sitzung live auf der Seite www.mainz.de/ausschuesse-live verfolgen.
Bitte beachten Sie, dass dazu erst kurz vor der Sitzung das entsprechende Signal an dieser Stelle eingefügt wird.

Donnerstag 21.01.2021
Die Mainzer Stadtratsfraktion PIRATEN & VOLT lädt zum
online Expert*innengespräch zum Thema Bürger*innenbudgets
am 21.01.2021 um 19 Uhr ein.

Die Veranstaltung und den Live-Stream findet ihr unter folgenden Links:

Bürger*innenbudgets haben viele Vorteile und sind ein wichtiges Mittel zur Stärkung demokratischer Strukturen. Sie schaffen Vertrauen in Verwaltung und Politik, indem sie Transparenz herstellen. Sie schaffen Identifikation der Bürger*innen mit Ihrem Gemeinwesen, indem Sie Möglichkeiten zur Mitbestimmung bieten. Sie sind ein Mittel zur Modernisierung der Verwaltungsstrukturen und sie stärken das politische Engagement.

Die Stadtratsfraktion PIRATEN & VOLT möchte dies auch in Mainz umsetzen und deshalb vorher mit Expert*innen zu dem Thema sprechen:
Was genau sind Bürger*innenbudgets, welche Projekte können im Rahmen eines Bürger*innenbudgets angestoßen und verwirklicht werden? Wer kann Ideen wie einbringen und sollte es so etwas auch in Mainz geben? Worauf kommt es bei der Initiierung solcher Budgets an und was kostet das Ganze?

Die Stadt Wuppertal hat vor drei Jahren EU-Fördergelder für die Einführung eines solchen Budgets erhalten und führt es seitdem, neben vielen weiteren Kommunen, erfolgreich fort. Daher freuen wir uns, dass Clara Leonie Utsch von der Stadt Wuppertal uns aus dem Projekt “Talbeteiligung” berichten wird.
Außerdem berichten uns Martina Rumpel und Roman Poplawski vom Verein mitMachen e.V. von Projekten in Brandenburg und Polen. Zudem beleuchten Sie den Aspekt der Jugendbeteiligung bei Bürger*innenbudgets
Wir wollen von den gemachten Erfahrungen lernen, mit interessierten Bürger*innen darüber diskutieren und einen entsprechenden Antrag in den Mainzer Stadtrat einbringen.

Tim Scharmann, Fraktionsvorsitzender:
”In vielen deutschen Kommunen ist das Bürger*innenbudget bereits zum festen Bestandteil bürgerlicher Partizipation geworden. Dort, wo es bereits realisiert ist, können Bürger*innen, unabhängig von politischen Akteuren, als Expert*innen ihrer Städte und Stadtteile eigene Ideen, Vorschläge und Projekte einbringen - das stärkt die demokratische Einflussnahme. Auch für Mainz ist ein Bürger*innenbudget durchaus wünschenswert, denn wer wenn nicht Mainzer*innen selbst, weiß besser um Probleme aber auch Möglichkeiten im Mainzer Stadtgebiet bescheid.”

Bodo Noeske, Mitglied im Schulträgerausschuss:
“Solche Budgets werden häufig über digitale Plattformen realisiert, auf denen Bürger*innen Projekte einreichen, bewerben und über diese abstimmen können. Ein Nebeneffekt ist eine digitale Beteiligungsplattform, die über die Budgets hinaus als Kommunikationsplattform zwischen Stadtverwaltung und Bürger*innenschaft dienen kann.”

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Das Frauenzentrum Mainz plant ZOOM-Veranstaltungen

Info-Workshop für das Netzwerk LesBische Sichtbarkeit: Politische Teilhabe, aber wie?
Freitag | 22.01.2021 | 18-20 Uhr | Zoom, meldet euch gerne für den Link unter fz@frauenzentrum-mainz.de an
Das Netzwerk LesBische Sichtbarkeit RLP ist für lesbische, frauenliebende, bisexuelle, pansexuelle Frauen ein Ort, an dem politische Teilhabe und politische Interessensvertretung möglich ist.
Politische Teilhabe und Sichtbarkeit unserer Themen ist wichtig, doch dafür braucht es Wissen und Informationen über die Strukturen, die es gibt.
Doch wie geht das genau? Welche Möglichkeiten gibt es politisch zu werden und wer soll das alles bezahlen? Was ist eigentlich QueerNet RLP, das Netzwerk diskriminierungsfreies RLP, der Landesaktionsplan “ Rheinland-Pfalz unter Regenbogen“ oder der Landesaktionsplan gegen Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?
Diese Fragen werden im Workshop von Sarah Bast vom Frauenzentrum beantwortet und wir können gemeinsam ausloten, wie die zur Verfügung stehenden Strukturen für uns nutzbar ist und wie sie uns dabei helfen können unsere Forderungen und Wünsche umzusetzen.


Neue Gruppe: (Queer-)Feministische Mütter-Kind-Gruppe
Mittwoch | 03.02. | 17:30 Uhr | Zoom, meldet euch unter fz@frauenzentrum-mainz.de an
In der (queer-)feministischen Eltern-Kind-Gruppe möchten wir uns mit Elternrollen und dem Leben mit Kindern im Spiegel der Gesellschaft gemeinsam kritisch auseinandersetzen. Persönlich und strukturell. In einem sicheren, undogmatischen Rahmen wollen wir uns gegenseitig den Rücken stärken, uns über paritätische Arbeitsteilung und emanzipatorische Erziehung ebenso austauschen wie über Fragen zum Alltag mit kleinen Menschen. Platz hat, was uns umtreibt.
Die Gruppe soll ein Ort sein, sowohl für Mütter, die alternative Modelle leben als auch für jene, die mit ihrer Rolle hadern oder sich irgendwo im weiten Spektrum dazwischen ansiedeln.
Auch die Kleinen sind herzlich willkommen. Das Alter der Kinder spielt dabei keine Rolle. Was zählt, ist die Lust auf das (queer-)feministische Zusammenkommen.
Das Format ist flexibel hinsichtlich Ort (aufgrund der Corona-Lage vorerst virtuell) und Zeit und soll sich an die Bedürfnisse von Müttern in unterschiedlichen Lebenssituationen wie etwa Berufstätigkeit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit anpassen. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen dabei zu sein!


Keinen Geburtstag vergessen: Jetzt Grußkarte schreiben, vordatieren und pünktlich gratulieren

Klicken Sie einfach die Bilder an und suchen Sie sich die passende Geburtstags-Grußkarte aus

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Sascha Kopp)
Mombacher Hochstraße überschreitet "Verfallsdatum"
Das marode Brückenbauwerk wird derzeit überprüft, der komplizierte Abriss und anschließende Neubau wird Kosten in Millionenhöhe verursachen. Wie lange hält die Hochbrücke noch? - zum Artikel

(Foto: Sammlung Michael Bermeitinger)
Stadtspaziergang durch die nördliche Mainzer Neustadt
Bis in die 20er war die Gegend um den Bismarckplatz kaum bebaut. Eine stille Ecke war’s dennoch nicht, denn dort lag der Schlacht- und Viehhof – bis 1966 ein Nachbar Platz brauchte - zum Artikel


Neues Wohnprojekt „Elements“ am Zollhafen: knapp eine halbe Million und aufwärts
Auch das österreichischen Bau- und Immobilienunternehmen SORAVIA entwickelt im Zollhafen drei Gebäude mit insgesamt 39 Wohnungen, die voraussichtlich im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein sollen - zum Artikel

(Foto: Zollhafen Mainz)
Zwei Baufelder am Mainzer Zollhafen verkauft
Mit der „Hafeninsel I“ und der „Marina“ sind zweit weitere Baufelder am Zollhafen verkauft. Demnächst entstehen hier Wohnungen und Gewerbeeinheiten - zum AZ-Artikel  -  zum Mainz&-Artikel

(Foto: Sascha Kopp)
Gelbe Säcke und Tannenbäume bleiben in Mainz liegen
Noch fehlt es an Routine: Der neue Entsorger Knettenbrech und Gurdulic verspricht aber Besserung. Der Entsorgungsbetrieb der Stadt muss derweil mit vielen Christbäumen klarkommen - zum Artikel


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Diebstahl im Kaiser-Wilhelm-Ring
Am Sonntag (10.02.2021) kam es gegen 13:00 Uhr am Hauptbahnhof zu einem sogenannten Entreißediebstahl. Der Geschädigte ging zu Fuß vom Hauptbahnhof in Richtung Boppstraße. Auf Höhe des Kaiser-Wilhelm-Rings an der Ecke zur Osteinstraße, näherte sich dem Opfer ein Fahrradfahrer. Dieser riss dem Fußgänger einen dunkelblauen Rucksack von der linken Schulter und flüchtete. Der bislang unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 1,75m groß, normale Statur, blonde Haare, bekleidet mit einer weiß-blauen Jacke und grauer Jeans.  
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.  

Einbruchsdiebstahl im Kaiser-Wilhelm-Ring
Nachts im Zeitraum von 12.01.2021, 22:00 Uhr - 13.01.2021, 03:11 Uhr kam es im Kaiser-Karl-Ring zu einem Einbruchsdiebstahl in die Wartungshallen der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich Zutritt zu den Hallen und schlugen ein Fenster zur Werkstatt ein. Dort konnten die Einbrecher jedoch nur einen geringen Betrag an Münzgeld stehlen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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Tipps und Informationen

Gut schlafen auch in schwierigen Zeiten
Was hilft gegen Schlafstörungen?

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der Deutschen. Die Corona-Pandemie macht das nicht besser: Im Rahmen einer bundesweiten Studie der Universität Duisburg-Essen gaben rund 13,5 Prozent der Teilnehmer kurz nach dem ersten Shutdown an, dass sich ihre Schlafqualität deutlich verschlechtert habe. Was Betroffene gegen Schlafstörungen tun können und wann ein Besuch beim Arzt ratsam ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV.

Stress und Angst als Auslöser
Wer über einen längeren Zeitraum Probleme beim Ein- oder Durchschlafen hat, der leidet an einer Schlafstörung. Das ist nicht nur unangenehm, es kann auch gesundheitliche Folgen haben, zum Beispiel Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen. Die Ursachen für Schlafstörungen können ganz unterschiedlich sein. „Während der Corona-Pandemie spielen Stress und Sorgen, aber auch mangelnde Bewegung zunehmend eine Rolle“, so Dr. Wolfgang Reuter. Auch permanente Erreichbarkeit und Reizüberflutung durch elektronische Medien begünstigen Schlafstörungen. Und wer mehrere Nächte hintereinander schlecht geschlafen hat, befindet sich oft in einer Negativspirale: „Gedanken wie ‚jetzt kann ich bestimmt wieder nicht schlafen‘ führen dazu, erst recht keine erholsame Nachtruhe zu finden“, erläutert der Gesundheitsexperte. Doch es gibt Maßnahmen, die Betroffenen zu einem besseren Schlaf verhelfen und die sie teilweise sogar selbst umsetzen können. Dazu zählen vor allem körperliche Aktivität und die sogenannte Schlafhygiene.

Schlaf verbessern durch körperliche Aktivität
Um eine bessere Schlafqualität zu erreichen, sollten Betroffene auf eine gesunde Lebensweise mit ausreichend körperlicher Bewegung achten. Dr. Reuter empfiehlt, regelmäßig an der frischen Luft aktiv zu sein oder Sport zu treiben. Das sorgt zusätzlich für Stressabbau. Wer sich tagsüber bewegt, ist am Abend ausgeglichener und wird schneller müde. Von intensivem Kraft- oder Konditionstraining kurz vor dem Schlafengehen rät der Gesundheitsexperte allerdings ab. „Nach sehr anstrengenden Sporteinheiten braucht der Körper erstmal wieder einige Zeit, um runterzufahren“, erläutert Dr. Reuter. Es muss auch nicht immer gleich Sport sein. Es hilft schon, einfach etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Ein Spaziergang in der Mittagspause, Treppe statt Aufzug nehmen oder mit dem Rad zum Einkaufen fahren.

Schlafhygiene: Regeln für guten Schlaf
Auch die sogenannte Schlafhygiene kann gegen Schlafstörungen helfen. Dazu gehören beispielsweise feste Schlafenszeiten. Das bedeutet: Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen – auch am Wochenende. „Das fällt vielen zwar schwer, aber ein konstanter Rhythmus hilft dem Körper, in den Schlaf zu finden“, so Dr. Reuter. „Auch feste Einschlafrituale, wie wir sie aus der Kindererziehung kennen, sind bei Schlafproblemen hilfreich.“ Das Schlafzimmer sollte ruhig und abgedunkelt sein, eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad ist ideal. Wer schlecht schläft, sollte Kaffee oder Energydrinks nach der Mittagszeit sowie üppige Mahlzeiten kurz vor dem ins Bett gehen vermeiden. Elektronische Geräte wie Fernseher, Tablet oder Smartphone am besten aus dem Schlafzimmer verbannen und abends lieber noch ein Buch lesen.

Therapie statt Pillen
Wer trotz aller Maßnahmen weiter schlecht schläft und das über einen längeren Zeitraum, sollte sich an einen Arzt wenden. Der Weg zurück zu erholsamem Schlaf muss nicht immer zur Einnahme von Schlaftabletten führen. Sie bringen zwar in der Regel eine kurzfristige Besserung, langfristig hilft aber oft nur, Stress abzubauen sowie Gewohnheiten und Denkmuster zu ändern. Wer sich sehr gestresst fühlt, dem können beispielsweise Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Atemtherapie oder Meditation helfen. Wer unter ausgeprägten Ängsten und Sorgen leidet und immer wieder in negativen Gedankenspiralen landet, für den kann eine Psychotherapie die Lösung sein. Die kognitive Verhaltenstherapie etwa versucht, für den Patienten ungünstige Denk- und Verhaltensmuster durch konstruktive zu ersetzen und kann ihm so unter anderem zu einer besseren Schlafqualität verhelfen.


Sicherheit beim Online-Lernen

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist digitales Lernen für die meisten Schüler zum Alltag geworden. Ob Lernplattformen, Wissens-Apps, Lern-Videos oder Unterricht als Videokonferenz: Schüler fast aller Altersklassen sind in der Zwischenzeit fit im Homeschooling. Doch digitales Lernen bedeutet auch, sich der Risiken der digitalen Welt bewusst zu sein. Worauf Eltern bei den digitalen Aktivitäten ihrer Kinder achten sollten, weiß Percy Wippler, Digitalexperte der IDEAL Versicherung.

Basisschutz für PC, Tablet, Laptop & Co.
Egal ob es sich um den Laptop der Eltern oder des Nachwuchses handelt: „Alle Geräte benötigen einen Basisschutz“, sagt Percy Wippler. Das heißt: Automatische Updates aktivieren. Ebenso wichtig sind eine Firewall und ein Virenschutzprogramm. Sie bieten den notwendigen Schutz vor Computerviren in E-Mails, auf Internetseiten und bei Downloads. Nutzen Eltern und Kinder ein Gerät gemeinsam, sind verschiedene Nutzerkonten mit unterschiedlichen Rechten sinnvoll – besonders bei jüngeren Kindern. Sie können dann nur die von den Eltern freigeschalteten Anwendungen nutzen. Eine weitere Option ist die Installation eines Jugendschutzprogramms: „Damit können Eltern mittels Filtern festlegen, welche Inhalte ihre Kinder im Internet sehen können“, erläutert der Digitalexperte. Auch die Nutzungszeiten können begrenzt werden. Jugendschutzprogramme sind häufig Bestandteil von Virenschutzprogrammen und Betriebssystemen. Zudem gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme im Internet. Weitere Informationen bietet die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) auf ihrer Website. All diese Sicherheitsmaßnahmen sind auch bei vielen Smartphones möglich. Nutzt der Schüler ein Tablet oder Laptop, das ihm die Schule gestellt hat, sollten Eltern nachfragen, über welche Schutzfunktionen das Gerät verfügt.

Sichere Apps
Apps können den Kleinen beim Buchstabieren und Einmaleins-Lernen helfen, ältere Schüler unterstützen sie beim Büffeln von Vokabeln oder beim Mathepauken. „Doch auch hier gilt es, an die Sicherheit zu denken“, rät der IDEAL-Experte. Beim Herunterladen einer App sollten Eltern auf seriöse Anbieter achten und beispielsweise die Angebote aus dem App-Store des Smartphones oder Tablets verwenden. Unbekannte Stores empfiehlt Wippler zu meiden. Ebenso wichtig ist es zu prüfen, auf welche Funktionen des Geräts die App zugreift. Nicht immer sind Kamera, Mikrofon oder Ortungsdienste notwendig. Falls sich ungerechtfertigte Zugriffe unter „Einstellungen“ nicht abschalten lassen, sollte die App unter Umständen nicht installiert werden. Sogenannte In-App-Käufe unbedingt prüfen. Einige kostenlose Apps schalten bestimmte Funktionen nur gegen Bezahlung frei. Das kann gerade bei Kindern zu ungewollt hohen Mobilfunkrechnungen führen. Daher empfiehlt Wippler den Eltern, solche Käufe nur bei Eingabe eines Passworts zuzulassen oder sie in den Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems zu deaktivieren.

Schutz der eigenen Daten
Den Einzug des Internets in den Schulalltag der Kinder sollten Eltern dazu nutzen, den Nachwuchs über den Schutz der eigenen Daten aufzuklären. „Grundsätzlich gilt: So wenig persönliche Daten wie möglich weitergeben“, informiert Wippler. Das betrifft neben Name und Adresse auch Telefonnummer, Geburtsdatum, Passwörter, IDs für Messenger-Dienste sowie Bilder und Videos. So vermeidet man Spuren im Internet, die Jahre später, beispielsweise in einem Bewerbungsverfahren für einen Job, nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Außerdem erschwert es Fremden die Kontaktaufnahme mit den Kindern. Der IDEAL-Experte rät, den Nachwuchs auch über einen Datendiebstahl zum Beispiel über Spam-Mails und die damit verbundenen Gefahren zu informieren. „Das ist gerade beim digitalen Unterricht wichtig, da die Kommunikation mit Mitschülern und Lehrern häufig auch über E-Mails abläuft.“ Ein weiterer Punkt: Ein sicheres Passwort, das aus einer Mischung aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Je früher Kinder sich daran gewöhnen, sichere Passwörter zu wählen und diese auch geheim zu halten, desto sicherer sind sie auch später in der digitalen Welt unterwegs.

Bildschirmzeit begrenzen
Findet der Unterricht digital statt, ist es besonders bei jüngeren Kindern wichtig, dass sie ihre freie Zeit ohne digitale Geräte verbringen – auch wenn das in Zeiten mit Kontaktbeschränkungen oft schwierig ist. Zu Hause kann zum Beispiel eine Familienrunde „Mensch ärgere Dich nicht“ auch den Eltern eine entspannte Auszeit vom Homeoffice bieten. Genauso wichtig, auch bei schlechtem Wetter: für Bewegung im Freien sorgen. Wer lieber mit Online-Videos trainiert, kann beispielsweise die digitale Sportstunde des Basketballvereins ALBA Berlin nutzen. „Kommt der Laptop oder das Smartphone zum Einsatz, um etwa mit den Freunden zu chatten, dann ist es hilfreich, die Bildschirmzeit zu begrenzen“, rät der Digitalexperte.

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Gesünder leben und etwas für die Umwelt tun
Gute Vorsätze einhalten

Im neuen Jahr mehr Zeit für die Familie haben? Stress vermeiden, mehr Sport treiben und sich gesünder ernähren oder etwas für die Umwelt tun? Zu Silvester haben viele Deutsche wieder gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Zeit für eine ehrliche Bilanz: Was ist von den Plänen für 2021 noch übrig? Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2019 schafft es nur jeder Fünfte, seine guten Vorsätze im neuen Jahr auch einzuhalten. Insgesamt 36 Prozent der Befragten halten sie nur zwischen einem Tag bis hin zu einem Monat. Nach etwas mehr als zwei Monaten sind mit 63 Prozent rund zwei von drei Vorsätzen gebrochen. Sie einzuhalten, verlangt oft Durchhaltevermögen, ist mit der richtigen Herangehensweise aber zu schaffen.

Viele gute Vorsätze erfordern eine dauerhafte Verhaltensänderung. „Besonders clever ist es daher, wenn sie sich in mehrfacher Hinsicht positiv auswirken. Wer künftig je nach Sportart pro Woche zwischen 75 und 150 Minuten trainiert, fördert dadurch zum Beispiel seine Gesundheit und baut obendrein Stress ab“, sagt Frank Breithaupt, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Mainz. Sollen dabei auch überflüssige Pfunde schmelzen, ist meist mehr Engagement nötig. Ein solches Ziel lässt sich am besten gemeinsam mit der ganzen Familie und kombiniert mit einer gesünderen Ernährung erreichen. Um die eigenen guten Vorsätze einzuhalten, ist es hilfreich, sich konkrete Zielmarken zu setzen und möglichst vielen Personen zum Beispiel vom angestrebten Traumgewicht zu erzählen.

Trend: Nachhaltigkeit
Etwas weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen, kann nicht nur gesünder sein, sondern auch die Umwelt schonen. Regionale und saisonale Produkte zu kaufen, ist meistens besser als solche, die mit hohem Aufwand in fernen Ländern produziert und hierher transportiert wurden. Wer beim Einkauf außerdem zu fair gehandelten Produkten greift, unnötige Einwegverpackungen weitgehend vermeidet und die eingekauften Lebensmittel auch aufbraucht, hat zugleich viel für die Umwelt und den Klimaschutz getan. Immer noch wirft jeder Bundesbürger im Schnitt etwa 80 Kilogramm Lebensmittel jährlich auf den Müll.

Auch immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass gute Vorsätze in Form verantwortungsbewussten Verhaltens wichtig für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sind. Sie verpflichten sich freiwillig zur Nachhaltigkeit, achten also auf Umweltschutz, Arbeitnehmer- und Sozialbelange, die Einhaltung er
Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Wer als Verbraucher nachhaltig handelnde Unternehmen bevorzugt, kann diesen Trend verstärken. „Auch Banken und Versicherungen lassen sich heute unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit auswählen. In finanzieller Hinsicht macht das in der Regel noch nicht mal einen Unterschied“, so Breithaupt. Je stärker die Verbraucher auf Unternehmen setzen, die ihre guten Vorsätze einhalten, desto mehr nachhaltig handelnde Unternehmen dürfte es künftig geben. Von den positiven Folgen würden demnach nicht nur der Einzelne, sondern viele Menschen auf der ganzen Welt profitieren.

2021 wird mit mehr Kinderkrankentagen gerechnet
Sieben Prozent der Eltern nahmen sich 2020 mehr als zehn Tage für Nachwuchs frei

Ein Viertel der Eltern hat im vergangenen Corona-Jahr überdurchschnittlich viele Kinderkrankentage genutzt: Das zeigt eine erste Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse für 2020. Demnach sind rund 26 Prozent der Mütter und Väter – ob zusammenlebend oder alleinerziehend – mindestens sechs Tage dem Job ferngeblieben, um ein erkranktes Kind zu betreuen. Rund sieben Prozent der Eltern nahmen sich mehr als zehn Tage, knapp zwei Prozent mehr als 15 Tage für ihren kranken Nachwuchs frei. Im Schnitt bezogen KKH-versicherte Eltern im vergangenen Jahr für rund fünf Tage Kinderkrankengeld.  

Um berufstätige Mütter und Väter in der Corona-Krise zu entlasten, hatte die Bundesregierung den Anspruch auf Kinderkrankengeld 2020 bereits erweitert: auf 15 Tage je Elternteil für Paare und auf 30 Tage für Alleinerziehende. Dass im vergangenen Jahr dennoch rund 28 Prozent weniger KKH-versicherte Eltern Kinderkrankengeld beantragten, liegt unter anderem daran, dass die zusätzlichen Tage wie bislang nur im Krankheitsfall des Kindes gewährt wurden. Da es aufgrund von Abstandsregeln, Maskenpflicht und verstärkter Handhygiene aber eher weniger Krankheitsfälle beim Nachwuchs gegeben haben dürfte, konnten weniger Eltern als im Vorjahr davon profitieren. Viele Mütter und Väter kämpften stattdessen mit Betreuungslücken aufgrund zeitweise geschlossener Schulen und Kitas – vor allem wenn kein Homeoffice möglich war.  

Das soll sich jetzt ändern: Laut aktuellem Beschluss der Bundesregierung können Eltern Kinderkrankentage in diesem Jahr auch dann beanspruchen, wenn ihr Nachwuchs wegen des eingeschränkten Kita- beziehungsweise Schulbetriebs zu Hause bleiben muss. Außerdem soll das Kontingent noch einmal aufgestockt werden – auf 20 Tage je Elternteil für Paare und auf 40 Tage für Alleinerziehende. Einzelheiten zur konkreten Umsetzung dieses Beschlusses müssen aber noch geregelt werden. So auch die Frage, wer die Kosten für diese zusätzliche Leistung trägt. Da es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, fordert die KKH eine Finanzierung aus Steuermitteln. Die Inanspruchnahme von Kinderkrankengeld dürfte aufgrund der neuen Bestimmungen in diesem Jahr steigen. 2020 hatten rund 21.000 KKH-versicherte Mütter und Väter knapp 96.000 Kinderkrankentage genutzt.  

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