888 vom 30.07.2021 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 888 vom 30.07.2021
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Metoo in Science
Frauennotruf initiiert Runden Tisch mit Gleichstellungsbeauftragten der Mainzer Universität und  (Fach-) Hochschulen


Foto: Frauennotruf Mainz e.V. ©Sabine Wollstädter: Runder Tisch – Gleichstellungsbeauftragte der Mainzer Hochschulen
tauschen sich mit Fachstelle für sexualisierte Gewalt aus (aufgenommen: 01. Juli 2021)

Das  Thema Sexuelle Belästigung hat in den letzten Jahren vor allem in der  Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen und wird insbesondere  seit der #metoo Bewegung verstärkt und öffentlich diskutiert.
Wie  in vielen anderen Bereichen – so auch im Hochschulkontext scheint das  Thema häufig noch randständig bis nahezu gar nicht behandelt zu werden.  Dabei treffen hier Studierende, Lehrbeauftragte, Angestellte und  Verbeamtete aufeinander. Das bietet eine Vielzahl an  Beschäftigungsverhältnissen und unterschiedlichen Hierarchiestrukturen,  die zu Machtungleichheiten und somit auch zu sexualisierten Übergriffen  und Gewalt führen können. Insbesondere Studierende sind häufig nicht  ausreichend vor sexistischer Diskriminierung und sexueller Belästigung  geschützt. Das sagen auch bisherige Studien aus Deutschland. Fast jede  zweite Studierende hat schon sexuelle Belästigung erlebt. „Rechtlich  hinterlässt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz AGG) eine große  Lücke zum Nachteil vieler Hochschulmitglieder. Hier sind dann die  Landeshochschulgesetze oder die intern verfassten Richtlinien  entscheidend“, sagt Sabine Wollstädter, Mitarbeiterin des Frauennotrufs.  „Ohne klare, transparente Vereinbarungen gibt es häufig auch wenig  Möglichkeiten, übergriffige Studierende, Dozierende oder Vorgesetzte zu  sanktionieren.“
Der  Frauennotruf Mainz hat deshalb einen Runden Tisch für die  Gleichstellungsbeauftragten der Mainzer Universität und (Fach-)  Hochschulen einberufen. „Ein guter Austausch mit einer Fachstelle zum  Thema ist besonders wichtig, um geeignete Schutzkonzepte an den  jeweiligen Hochschulen zu etablieren und die Rolle der  Gleichstellungsbeauftragten zu stärken,“ so Sabine Weis, Projektleiterin  der Veranstaltungsreihe des Gender-Working am Zentrum für  wissenschaftliche Weiterbildung (kurz ZWW). „Denn diese sind häufig die  erste und vertrauliche Anlaufstelle und sehen sich in der Verantwortung,  das Thema an ihren Hochschulen einzubinden.“
Finanziert  und unterstützt wurde die Auftaktveranstaltung durch die Stabsstelle  Gleichstellung und Diversität der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,  Maria Lau und Daniela Fahrnbach. Weitere Organisatorinnen waren: Sabine  Weis (ZWW), Anouschka Erny-Eirund (Gleichstellungsbeauftragte für  nicht-wiss. Mitarbeitende der Unimedizin Mainz) sowie Anette Diehl und  Emma Leonhardt (Frauennotruf Mainz).
Text: Sabine Wollstädter & Anette Diehl, Frauennotruf Mainz e.V.


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SchUM-Stätten sind erstes jüdisches Unesco-Welterbe Deutschlands

(lvb) Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz sind durch das Unesco-Komitee zum Welterbe erklärt worden. Sie sind damit das erste jüdische Welterbe Deutschlands. Mit der Eintragung in die Welterbeliste findet ein mehr als 15 Jahre langer Bewerbungsprozess unter Federführung des Landes und unter enger Beteiligung der Städte Speyer, Worms und Mainz sowie der Jüdischen Gemeinde Mainz seinen Abschluss.

„Ich freue mich aus tiefstem Herzen über diese wichtige Entscheidung der Unesco für unser Land: Die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz sind Weltkulturerbe! Dieses Votum ist von unschätzbarem Wert für die kulturelle und historische Vielfalt in Rheinland-Pfalz. Die Denkmäler der SchuUM-Städte sind nicht nur steinerne Zeitzeugen einer außergewöhnlich reichen jüdischen Geschichte in unserem Land, sie stehen auch für den Kulturtransfer zwischen Christentum und Judentum und mahnen uns, dies als gemeinsame, große Chance zu sehen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie danke allen, die an der Welterbe-Antragsstellung mitgearbeitet und so dazu beigetragen hätten, Bewusstsein für die umfassende Bedeutung des jüdischen Erbes zu schaffen.

„Die Anerkennung als Welterbe unterstreicht die Bedeutung der SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz als einzigartige Monumente der tausendjährigen Geschichte von Juden nördlich der Alpen. Sie sind außergewöhnliche Zeugnisse christlich-jüdischer Begegnungen. Wir sind stolz, dass dieses herausragende jüdische Erbe Teil unserer kulturellen Identität in Rheinland-Pfalz ist“, sagte der für das kulturelle Erbe des Landes zuständige Innenminister Roger Lewentz. „Die Anerkennung als Welterbe wird dazu beitragen, den Schutz und Erhalt der Monumente für künftige Generationen sicherzustellen und das Bewusstsein für die lange deutsch-jüdische Geschichte mit all ihren Licht- und Schattenseiten wachzuhalten“, so Lewentz.


Jüdischer Friedhof auf dem Judensand (Foto: Carsten Costard, Bildrechte: Landeshauptstadt Mainz)

„Dies ist ein Tag großer Freude. Oft genug, wenn ich in den letzten Jahren zu den Vorbereitungen eingeladen war, konnte ich selbst miterleben, wie viel sorgfältige Arbeit, welcher Enthusiasmus hinter einem Antrag zur Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe steht. Ich beglückwünsche alle Beteiligten und alle Verantwortlichen zu ihrem großen Erfolg. Auch im Namen der Gemeindemitglieder spreche ich Dank und Hochachtung aus“, so Anna Kischner, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz und Worms. „Die Jüdische Gemeinde ist stolz darauf, dass wir Juden zum weltweiten Ansehen von Rheinland-Pfalz beitragen können. Mögen die Blicke der Touristinnen und Touristen angesichts der mittelalterlichen Vermächtnisse geweitet werden für die Schönheit unserer Kultur, mögen sie die Zusammenhänge erkennen und Botschafter werden nicht nur für die mittelalterlichen SchUM-Gemeinden, sondern auch für uns, für die jüdischen Leute, die heute hier am Rhein leben“, so Kischner.

„Speyer freut sich über die Aufnahme der SchUM-Stätten in die Welterbeliste. Sie belegen einen Jahrhunderte währenden geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen Christen und Juden, an den wir heute noch anknüpfen können. Besonders stolz sind wir, dass 40 Jahre nach dem Kaiserdom nun eine zweite Welterbestätte nach Speyer kommt und damit das friedliche Miteinander verschiedener Religionen in unserer Stadt hervorgehoben wird“, sagte die Oberbürgermeisterin von Speyer, Stefanie Seiler.
„Von heute an wird unsere Stadt eine andere sein: in ihr wird das reiche jüdische Erbe wieder sichtbar und lebendig werden. Und zwar nicht nur für die jüdische Welt, da war SchUM ja stets präsent, sondern für die gesamte Menschheit", betonte Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz. „Das Kulturdenkmal, mit dem sich die Stadt Mainz am Unesco-Antrag beteiligt hat, ist der Alte jüdische Friedhof auf dem Judensand. Wer ihn besucht, kann sich seiner Aura kaum entziehen. Dieser einzigartige Ort ist jetzt offiziell Welterbe. Gefühlt war er es schon immer, denn der Friedhof auf dem Judensand birgt nicht nur die ältesten Grabsteine Mitteleuropas, er war seinerzeit auch der größte seiner Art in Aschkenas“, so Ebling.

„Wir können heute mit großem Stolz sagen, dass die Stadt Worms zusammen mit Speyer und Mainz Heimat eines Unesco-Weltkulturerbes ist. Diese Würdigung bedeutet unserer Stadt sehr viel, weil wir mit den jüdischen Stätten, dem mittelalterlichen Gemeindezentrum mit Synagoge, der Frauenschul, der Mikwe und dem ehemaligem Gemeindehaus sowie dem alten jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ in Hochachtung verbunden sind. Das Vertrauen der Jüdischen Gemeinde als Inhaberin nahezu aller dieser Monumente hat uns bei allen Fragen und Abstimmungen angeleitet und unser Handeln bestimmt. Die Unesco hat diesen besonderen Stätten mit dem Titel Weltkulturerbe nun eine unvergleichliche Würdigung verliehen“, sagte der Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel.

Mit der Aufnahme der SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz in die Welterbeliste wird der außergewöhnliche universelle Wert der SchUM-Stätten mit ihren Synagogen, Fraunschuln, Mikwaot und Friedhöfen anerkannt. Das Unesco-Welterbekomitee, ein Gremium aus 21 gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedstaaten, begründet die Eintragung in die Welterbliste damit, dass es sich bei den SchUM-Stätten um richtungsweisende jüdische Gemeindezentren und Friedhöfe handele, deren Form und Gestaltung die jüdische Architektur, Ritualbauten und die Bestattungskultur in ganz Mitteleuropa nördlich der Alpen, in Nordfrankreich und England maßgeblich beeinflussten. An keinem anderen Ort könne ein vergleichbares Spektrum jüdischer Gemeindezentren und Friedhöfe die kulturellen Leistungen europäischer Jüdinnen und Juden in der Formationsphase der lebendigen Tradition des aschkenasischen Judentums bezeugen.


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Aufruf für NeustART – Kunst im Stadtteilbüro
(lvb) Seit Juli 2021 läuft das Projekt „NeustART“ im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt in der Neustadt. Das Quartiermanagement möchte mit „NeustART“ Kunst im Stadtteil fördern. Pro Quartal kann ein:e Künstler:in aus der Neustadt Werke ausstellen.  

Quartiermanagerin Toyah Hosni ruft daher Künstler:innen aus der Mainzer Neustadt auf, sich für eine Ausstellung im Quartal Oktober bis Dezember 2021 zu melden. Bewerbungen per Mail an toyah.hosni@stadt.mainz.de, Infos gibt es unter 06131 12-4115, und online auf www.soziale-stadt-mainz.de

Derzeit stellt Lena Blaha ihre Werke im Stadtteilbüro aus. Ihre farbenfrohen Bilder werden noch bis 30. September in der Sömmerringstraße 35 präsentiert.  

BUND Wildbienenbotschafter*innen ausgebildet
Multiplikator*innen sensibilisieren für den Erhalt der biologischen Vielfalt

Im Rahmen des Projektes „Blühendes Rheinhessen – Wein, Weizen, Wildbienen“ hat der BUND Rheinland-Pfalz 2021 zwanzig weitere Wildbienenbotschafter*innen ausgebildet. In einem viertägigen Lehrgang – drei davon corona-bedingt im Onlineformat sowie einem Exkursionstag - lernten sie unter anderem die Grundlagen der Wildbienenbestimmung, die Flora Rheinhessens als Pollen- und Nektarquelle sowie Dialogtechniken kennen. Als engagierte Multiplikator*innen setzen sie sich ehrenamtlich vor Ort ein, bieten Vorträge, Wildbienensafaris und Führungen an. Sie führen eigene Projekte durch und tragen das Thema Arten- und Wildbienenschutz in die Öffentlichkeit. Dabei beraten und unterstützen sie nicht nur Privatleute, Landwirte und Winzerinnen der BUND-Modellprojekte, sondern führen auch Veranstaltungen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen durch, um für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu sensibilisieren. Auch die BUND-Wildbienenberatungsstelle wird von ihnen betreut (www.bund-rlp.de/wildbienenberatung).


Ausgebildete Wildbienenbotschafter*innen 2021 – Exkursion in den Mainzer Sand (Foto: Alexandra Stevens)

Das Projekt „Blühendes Rheinhessen – Wein, Weizen, Wildbienen“ wird aus Mitteln der Aktion Grün des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz gefördert. In diesem Projekt setzt sich der BUND Rheinland-Pfalz seit mehreren Jahren für die Artenvielfalt und für bessere Lebensbedingungen der Wildbienen ein.




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Christuskirche Aktuell - August 2021 - Bitte hier klicken

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Let´s talk about…
Sexualisierte Gewalt - ein Thema für Mädchen und junge Frauen?

Der Frauennotruf Mainz ist eine Fachstelle zum Thema Sexualisierte  Gewalt und bietet nicht nur Unterstützung für Betroffene und deren  Angehörige an, sondern organisiert außerdem Vorträge und Workshops zum  Thema.
Praktikantin Karla Glomb  organisierte gemeinsam mit Frauennotruf-Mitarbeiterin Emma Leonhardt  einen 3-stündigen Workshop für Abiturientinnen und stellte fest:
„Bei  unserer Veranstaltung „Sexualisierte Gewalt - Was ist das eigentlich?“  für junge Frauen zeigte sich genau das, was Studien bereits ermittelt  haben: Mädchen und junge Frauen sind vermehrt von sexualisierter Gewalt  und Übergriffen betroffen!“ so Karla Glomb.
„Gerade  wenn es bei Informationsveranstaltungen um verbale oder nonverbale  Belästigung geht nicken junge Frauen oder Mädchen zustimmend. Für sie  ist es Normalität im Alltag belästigt zu werden,“ so Emma Leonhardt vom  Frauennotruf Mainz. „In solchen Gesprächsrunden zeigt sich, wie viel  Redebedarf junge Frauen und Mädchen zu den Themen Sexuelle Belästigung,  sexistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt haben.“  
Dabei  gehe es nicht nur darum Erfahrungen und Gefühle auszutauschen, sondern  auch um Wissensvermittlung zu dem Thema. „Der Wunsch nach Austausch und  einer frühen Auseinandersetzung mit der Thematik wird von jungen Frauen  sehr oft geäußert“ so Karla Glomb von Frauennotruf Mainz „die meisten  wünschen sich, dass die Thematik bereits in der Schule besprochen wird.“  
Aufgrund  von sogenannten Vergewaltigungsmythen kursieren immer noch falsche  Annahmen zu sexualisierten Übergriffen in der Gesellschaft und werden an  junge Frauen vermittelt. Oft sind es die Mädchen und jungen Frauen, die  sich einschränken sollen, beispielsweiße auf ihre Kleidung achten oder  nicht alleine unterwegs sein sollen. „Das ist nicht in Ordnung,“ so  Karla Glomb, „Miniröcke provozieren Täter nicht, sie zu tragen gibt  niemanden das Recht übergriffig zu handeln!“     
Wichtig  ist: Mythen hinterfragen, Wissen vermitteln und offenen Gespräche  untereinander zu führen. „Jede Art von Übergriff hat seine Berechtigung  thematisiert zu werden, auch in professionellen Anlaufstellen wie dem  Frauennotruf Mainz.“ so Emma Leonhardt.
Der Frauennotruf ist telefonisch (06131/ 22 12 13) oder per Mail zu erreichen (info@frauennotruf-mainz.de). Beratungen können persönlich oder telefonisch stattfinden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit der Online Beratung (https://www.onlineberatung-frauennotruf-mainz.de/).

Text: Emma Leonhardt und Karla Glomb, Frauennotruf Mainz e.V.


Termine der Woche


In dieser Woche:
GuitaJon - Fingerstyled Percussion +++ Pub Quiz +++ MAYENCE SCHORLE CLUB +++ Anna Offen & Jochen Günther
Mädelsabend mit Lea Hieronymus +++ "Liedermachen Leute - Live" mit Sven Garrecht


In dieser Woche:
Graham Candy +++ Haller +++ Mele +++ Steiner & Madlaina +++ Enno Bunger


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Gaga/people und Kindertanz im Schwimmbad
Tanz und Körperwahrnehmung am Wasser für die ganze Familie

In enger Anbindung an die künstlerischen Arbeiten nähert sich die Kunsthalle Mainz den Ideen der Ausstellung Theoretisch geht’s mir gut über unsere Körper an. Gaga/people wurde von dem Choreografen Ohad Naharin in Tel Aviv entwickelt und ist eine tänzerische Methode der Körperwahrnehmung, die allen Menschen auch ohne Bewegungserfahrung offensteht. Gaga ermöglicht es den Teilnehmenden, neue Zugänge zu ihrem Körper und ihrer Vorstellungskraft zu finden und sich in einer einladenden und wertschätzenden Atmosphäre ganz dem Spaß an der Bewegung hinzugeben. Während des ca. einstündigen Workshops wird anhand einfacher Anleitungen die Aufmerksamkeit auf die eigenen Körperempfindungen gelenkt und verstärkt.

Vor und nach dem Workshop gibt es die Möglichkeit, mehr über die Kunstwerke im Taubertsbergbad zu erfahren und den neuen Erfahrungen auch im Wasser nachzuspüren.

Der Workshop findet auf einer geschützten Wiese im Außenbereich des Taubertsbergbades statt. Treffpunkt ist am Eingang des Freibades. Die Workshopsprache ist einfaches Englisch. Bitte bringen Sie bequeme, leichte Kleidung und etwas zu trinken mit.

Parallel zum Gaga-Workshop für Erwachsene können Kinder mit eine*r Tanzpädagog*in das Schwimmbad-Gelände tänzerisch erkunden. Die pure Freude an der gemeinsamen Bewegung steht hierbei im Vordergrund!

Termine: Sa 31.07. mit Smadar Goshen und Sa 14.08.2021 mit Kasia Kizior, jeweils 11-13 Uhr

Ort: Mainzer Taubertsbergbad
Kosten: Im Schwimmbad-Eintritt enthalten
Tickets: im Mainzer Taubertsbergbad und unter www.taubertsbergbad-mainz.de

Um eine Anmeldung unter mail@kunsthalle-mainz.de wird gebeten. Eine spontane Teilnahme am Tag selbst ist auch möglich.

Kurzübersicht der Termine in dieser Woche:

FR, 30.07.: Gentrifizierung in der Neustadt - Zwischen Industrie- und Szeneviertel +++ Repair-Café

SA, 31.07.: Gaga/people und Kindertanz im Schwimmbad +++ Wuthering Heights Day auf dem Goetheplatz +++ Legende und Wahrheit - Irrtümer und Schummeleien zur Mainzer Geschichte

SO, 01.08.: Naturschutzgebiet Mainzer Sand - Bedrohte Steppenvegetation am Rande der Großstadt +++ Die Mainzer Wallanlagen – Vom Festungsring zum Grüngürtel

MO, 02.08.: „Pflegebedürftig – Was nun?“: Demenz & Betreuung

MI, 04.08.: Kino am Mittwoch: Coming-out (Frankreich 2019, 64 Min., OmU)

Alle Veranstaltungshinweise finden Sie ausführlich auf unserer Veranstaltungsseite und unter Veranstaltungen mit Anmeldung

Beachten Sie bitte auch die Seiten mit den wöchentlichen Terminen und den Ausstellungen.
Treffpunkt Stadtbibliothek
„1000 Jahre Erzbischof Erkanbald“
Vortrag und Gespräch mit Dekan Andreas Klodt und Dr. Guido Faccani

In Mainz hat sein Wirken wenig Spuren hinterlassen - aber als erster  Bischof ließ Erkanbald sich im August 1021 in seiner Amtskirche  bestatten, d.h. vor genau eintausend Jahren. Die Auffindung seines  Sarkophags im Alten Dom St. Johannis und dessen Öffnung vor zwei Jahren  machten aus Mainz die Stadt der zwei Dome. „Hammer’s bald? Erkanbald!“  fragte die AZ anlässlich des Wartens auf die Ergebnisse der  Sarkophag-Öffnung. Und die Bild-Zeitung sprach angesichts des Zustands  des Leichnams vom „Brösel-Bischof“. Das Medienecho war riesig, dabei  wissen wir nur wenig von dem Menschen Erkanbald, der zehn Jahre lang als  Nachfolger von Willigis Erzbischof von Mainz war.

Andreas Klodt ist seit 2010 Dekan des Evangelischen Dekanats Mainz. Von  Beginn an begleitet er die Grabungen und ist Vorsitzender des  Ausschusses Alter Dom St. Johannis. Dekan Klodt ist vielen Hörern des  SWR als Autor und Sprecher zahlreicher Verkündigungssendungen bestens  bekannt. Er wird gemeinsam mit dem Archäologen, Kunsthistoriker und  wissenschaftlichen Forschungsleiter am Alten Dom St. Johannis, Dr. Guido  Faccani,  am 18. August 2021 anhand von Aufnahmen berichten,  was sich  über Erkanbald und seine Bestattung und die Zeit nach 1000 sagen lässt.

Veranstalter: Mainzer Bibliotheksgesellschaft e.V.

Der Einlass zur Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und  entsprechender Kontaktdaten-Erfassung sowie einem negativen  Testergebnis, einem vollständigen Impfnachweis oder einer  „Genesenen“-Bescheinigung erfolgen. Es gilt zudem die Maskenpflicht (bis  zum Platz).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung daher zwingend  erforderlich. Bitte melden Sie sich per Mail und mit Angabe Ihrer  Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) an:
info@MainzerBibliotheksgesellschaft.de oder vormittags zwischen 09 und 12 Uhr unter der Telefonnummer: 06131 122649
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Sascha Kopp)
Tempo 30 in Mainz zeigt Wirkung
Im Juli 2020 hat die Stadt auf der Rheinachse und der Kaiserstraße Tempo 30 eingeführt, um ein Dieselfahrverbot zu verhindern. Wie sieht die Bilanz nach einem Jahr aus? - AZ Mainz

(Grafik: VRM)
Podcast #07 – Stadtspaziergang durch Mainz: Neustadtplätze
Von Platz zu Platz: In der siebten Podcast-Folge unserer Hörspaziergänge  durch Mainz zeigt Ihnen Michael Bermeitinger ein paar schöne und interessante Plätze in der Neustadt - zu den Stadtspaziergängen


(Foto: Sascha Kopp)
Gastro statt parken: Lokalbesitzer für dauerhafte Regelung
Mainzer Gastwirte dürfen corona-bedingt Parkplätze nutzen, um Gästen mehr Plätze im Außenbereich zu bieten. Warum das ihrer Meinung nach auch weiter so bleiben sollte - AZ Mainz

(Foto: Sascha Kopp)
Wohnbau Mainz stellt aktuelle Projekte vor
Die Mieten steigen und steigen. Die Wohnbau setzt dem etwas entgegen – das geht aus ihrem Mietenbericht 2021 hervor. Dazu zählt auch Wohnraum-Förderung - AZ Mainz


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Keine Meldungen in dieser Woche.

Tipps und Informationen

LKA-RP: Genug Betrug - Anrufe durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

(ots) - Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps zum Schutz vor Support-Betrug:

  • Wieder einmal häufen sich betrügerische Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter, die behaupten, der PC sei virenverseucht.
  • Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.
  • Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale raten, das Gespräch sofort zu beenden und die Telefonnummer bei der Polizei und der Bundesnetzagentur zu melden.

Die Polizei warnt vor Anrufern, die - häufig in englischer Sprache oder in gebrochenem Deutsch - mit erfundenen Geschichten an Daten, Informationen und Geld kommen wollen. Hierbei geben sich die Täter häufig als Mitarbeiter großer Firmen aus dem IT-Sektor aus.

Überdurchschnittlich oft wird hier eine Zugehörigkeit zum Microsoft-Konzern angegeben. Die Betrüger weisen ihre Opfer beispielsweise auf einen vermeintlichen Virenbefall ihres Computers mit Schadsoftware hin. Gegen eine Zahlung wird schnell Hilfe angeboten - die Täter lassen sich per Software Fernzugriff auf das System des Opfers geben und spähen Daten wie Online-Banking-Zugänge und Kreditkarteninformationen aus.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale geben deshalb Tipps, um sich vor Betrug durch diese Maschen zu schützen:

  • Das Gespräch mit einem vermeintlichen Support-Mitarbeiter sollte schnellstmöglich beendet werden. Denken Sie daran, wenn Unbekannte am Telefon sind: Legen Sie auf! - Das ist keinesfalls unhöflich.
  • Computerfirmen rufen niemals eigeninitiativ oder ohne Auftrag an.
  • Kommen Sie den Aufforderungen nicht nach, laden Sie keine Software herunter und geben Sie keine Daten preis.
  • Zahlen Sie keine Beträge ohne Rechnung.

Wer auf die Handlungsanweisungen des Anrufers eingegangen ist, sollte den Computer vom Internet und Strom trennen und den Betrugsfall der Polizei melden. Das geht zum Beispiel bei der Internetwache des jeweiligen Bundeslandes: www.polizei.rlp.de/de/onlinewache

Zusätzlich bietet Microsoft ein Formular an, um Betrugsversuche zu melden. Anschließend sollte der betroffene Rechner nach Freigabe der Polizei von einem Computerspezialisten auf Schadsoftware überprüft werden.

Wer zwar richtig gehandelt hat und nicht auf einen Betrugsversuch hereingefallen ist, kann die Telefonnummer des Anrufers ebenfalls bei der Polizei melden (www.polizei.rlp.de/de/dienststellensuche) und zusätzlich bei der Bundesnetzagentur Bescheid geben, die bei Missbrauch Telefonnummern abschalten kann. (www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Aerger/start.html)

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