892 vom 27.08.2021 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 892 vom 27.08.2021
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Wir leben auf einem Stern
Neue Ausstellung in der Kunsthalle Mainz vom 02.09. - 19.09.2021

Ausstellende Künstler*innen
Dilan Alt / Nomka Enkhee / Florian Glaubitz / Kara Hondong / Naehoon Huh / Julia Carolin Kothe / Theresa Lawrenz / Eunu Lee / Swan Lee / Jule Tabea Martin / Philipp Neßler / Như Ý Linda Nguyễn / POKY (Julia Gerke & Alina Röbke) / Elisabeth Schröder / Danijel Sijakovic / Rahel Sorg / Helena Walter / Marcin Wierzchowski / Natalie Wilke / Eleni Wittbrodt

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 01.09.2021 um 19 Uhr
mit musikalischem Beitrag von Sheebaba

Verleihung Jury- und Publikumspreis am Donnerstag, 16.09.2021 um 19 Uhr

Fortsetzung folgt! hieß es im Frühjahr 2020, als wir mit Wir leben auf einem Stern. Intro einen ersten Einblick in ein bereits geplantes Ausstellungsprojekt zeigten. Aus einem beständigen intensiven Austausch mit der Kunsthochschule Mainz erwuchs die Idee zu einer Kooperation, die in der Gruppenausstellung Wir leben auf einem Stern einen vielstimmigen Ausdruck finden sollte. Werke von insgesamt 21 ehemaligen und aktuellen Studierenden aller Fachklassen der Kunsthochschule Mainz, quer durch alle Medien und z.T. ortsbezogen, sollten in den Räumen der Kunsthalle Mainz präsentiert werden und konnten dann aus bekannten Gründen nicht gezeigt werden. Dennoch wurden aber im Frühjahr 2020 einzelne Werke von sechs der eingeladenen Künstler*innen in situ vorbereitet, die in der Intro-Ausstellung zu sehen waren gemeinsam mit Videobeiträgen aller eingeladenen Künstler*innen. Deren Weiterentwicklung, die sich z.B. in der Wiederverwendung des Materials oder der Positionierung innerhalb der Ausstellung zeigt und auch alle anderen Arbeiten können nun endlich in vollem Umfang gezeigt werden in der Gruppenausstellung, die im September 2021 Eröffnung feiert.

Multimedial beschäftigen sich die eingeladenen Künstler*innen mit unserer Gegenwart, mit Veränderungen, Zerfall und Wiederaufbau. Welche Parameter sind konstitutiv für einen Raum, in dem wir uns nicht nur bewegen, sondern auch begegnen können? So ist es nicht verwunderlich, dass die Ausstellung auch den Außenraum der Kunsthalle mit bespielt und so einen ersten Blick in das, was im Inneren geschieht, preisgibt.

Die Institution Kunsthochschule kann als Mikrokosmos gelesen werden, aber keinesfalls als einen solchen, der sich seiner Umwelt gegenüber abschirmt. Vielmehr kann man die Kunsthochschule als einen Ort verstehen, der einen Laborcharakter aufweist, der Diskussionen über das aktuelle Weltgeschehen explizit in sich aufnimmt, Experimente und Raum für Überlegungen über die Welt zulässt, die sich nicht zuletzt in Kollaborationen wie dem Ausstellungsvorhaben in der Kunsthalle Mainz ausdrücken.

Zum anderen kommt dem Stern als typografisches Symbol in der deutschen Sprache eine besondere Rolle zu: Als Gendersternchen wird er für eine geschlechtergerechte Sprache eingesetzt – als Verweis auf alle sozialen Geschlechter, die sich außerhalb von weiblich und männlich gelesen definieren. Auch hier lässt sich wieder eine Parallele zur Institution Kunsthochschule als (Schutz-)Raum ziehen, in dem sich Künstler*innen mit sich selbst auseinandersetzten können, der ihnen die Möglichkeit bietet, neue Identitäten, Lesarten über ein binäres System hinaus, über ihre künstlerische Praxis zu erkunden.

Wir leben auf einem Stern ist eine Einladung, den Kosmos Kunsthochschule zu entern und am Ende festzustellen, dass in der Kunst nicht nur gegenwärtige Diskurse aufgegriffen und verhandelt werden, sondern Kunst auch einen Raum bietet für Utopien.
Solche schaffte einst die norwegische Künstlerin Hannah Ryggen, deren Arbeit der Titel der Ausstellung entlehnt wurde. Denn ihre zeitaktuellen Darstellungen wurden immer auch von einem Ausblick auf das Kommende begleitet.

Wir leben auf einem Stern wird kuratiert von Lina Louisa Krämer, Kuratorin der Kunsthalle Mainz. Alle Bersucher*innen sind herzlich eingeladen, bis zum 16. September ihre*n persönliche*n Favorit*in der Ausstellung zu benennen. Dank der Prof. Dr. Gustav Blanke und Hilde Blanke-Stiftung können am 16. September um 19 Uhr zwei Jurypreise und ein Publikumspreis verliehen werden.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Kunsthochschule Mainz, die Freunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und den AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Hausanschlüsse: Sperrung der rechten Fahrspur in der Kaiserstraße
Ab Montag, 30.08. und dem 15.09.21 werden die rechte Fahrspur sowie der Parkstreifen auf dem Gehweg in der Kaiserstraße Höhe Hausnummer 84 (in Fahrtrichtung Rheinallee) gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Rheinallee wird durch Ummarkierungen im Straßenraum zweispurig an der Baustelle vorbei geleitet. Der Fuß- und Radverkehr kann das Baufeld weiterhin passieren. Grund für die Sperrung ist die Erneuerung von Hausanschlüssen für Strom, Gas und Wasser durch die Mainzer Netze.  


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Eduard baut … die neue Boppstraße: Veränderungen in der Verkehrsführung
(ekö) Die Boppstraße in der Mainzer Neustadt wird im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt aufgewertet. Diese Aufwertung soll Impulse für die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Neustadt als Wohnort und Arbeitsplatz geben.  

Die Bauarbeiten im Bauabschnitt 3.1.2 machen derzeit Änderungen in der Verkehrsführung im im Kreuzungsbereich der Osteinstraße/Boppstraße erforderlich.

Es gibt seit 25. August (geplant bis 15. Oktober) die Vollsperrung der Osteinstraße Höhe Hausnr. 16 / Ecke Boppstraße sowie die Einrichtung einer Sackgasse in der Osteinstraße zwischen Boppstraße und Rhabanusstraße.

Maßnahmen:
Die bahnhofseitige Fahrspur und ein Teil des Gehwegs werden gesperrt und eine Einbahnstraße (stadtauswärts) von der Boppstraße/ Ecke Osteinstraße Höhe Hausnr. 16 bis Boppstraße Höhe Hausnr. 13a eingerichtet.

Weiterhin wird eine Sackgasse zwischen Boppstraße / Ecke Josefsstraße bis Boppstraße Höhe Hausnr. 15. Eingerichtet.

Verkehrsführung:
Der Verkehr und die Radfahrer:innen aus der Boppstraße in Fahrtrichtung Osteinstraße werden über Frauenlobstraße – Rhabanusstraße geführt.

Der Verkehr und die Radfahrer:innen aus der Osteinstraße in Fahrtrichtung Boppstraße werden über Rhabanusstraße - Bonifaziusplatz geführt.

Fußgänger:innen können entlang des Baufelds laufen oder mittels Fußgängerüberweg die Straße queren.  

Neuer DHL-Paketshop im  Barbarossaring 1 („Kiosk-Ecke“)
Der neue Shop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Die „Kiosk-Ecke“ hat von montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet.


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Abenteuer Deutschland – mitwirken, mittendrin und angekommen
Beiträge der Vielfalt in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers zur Interkulturellen Woche

(rap) Die Interkulturelle Woche in Mainz vom 10. bis 19. September 2021 steht unter dem Motto „Vielfalt stärkt – Demokratie bewegt!“ In diesem Zusammenhang wird die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers mit ihrem Thema des Monats September die Vielfalt der Menschen in Mainz und die Möglichkeiten einer Teilhabe für alle in den Blickpunkt zu rücken.  

Mehr voneinander zu erfahren für ein verständnisvolles und konstruktives Miteinander, das ermöglicht die Medienausstellung in den Räumen der Bücherei. Hier findet man Sachbücher für Erwachsene und Kinder zu den Fragen: Wie leben Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland? Wie verändert sich die Gesellschaft durch Zuwanderung? Und vor allem: Welche Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben Migrantinnen und Migranten?  

Denn Informiert-Sein ist wichtig, um mit gegenseitigem Respekt und Verständnis Vielfalt als Chance für alle zu begreifen. Angekommen sein in der neuen Heimat heißt auch, die Möglichkeit zu haben, aktiv die gesellschaftlichen Prozesse mitgestalten, sich engagieren zu können in demokratischen Organen, Vereinen und Institutionen für ein achtungsvolles Zusammenleben.
Die Bücherei präsentiert zu diesem Thema auch eine Mitschreib-Story für Jugendliche und Erwachsene: Ein vorgegebener Geschichten-Anfang mit einem alltäglichen interkulturellen Motiv kann von den Besucher:innen der Bücherei fortgeschrieben werden. Sie können mit kurzen eigenen Textpassagen den Fortgang der Geschichte phantasievoll lenken, eigene Erfahrungen einbringen und selbst nach Lösungen suchen.

Eine große Weltkarte der Herkunftsländer lädt alle dazu ein, ihren eigenen Geburtsort mit einem Fähnchen zu markieren. So entsteht zugleich ein Eindruck von der Vielfalt der Besucher:innen der Bücherei.

Leseempfehlungen zum Thema Interkultureller Teilhabe gibt die Bücherei in einer kommentierten Medienliste für Erwachsene und Kinder. Die Literaturliste ist in der Öffentlichen Bücherei- Anna Seghers, ihren Stadtteilbüchereien und der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek kostenlos erhältlich und steht zum download auf www. bibliothek.mainz.de bereit.

Alle Angebote stehen als Thema des Monats September in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers bereit. Ein Besuch lohnt sich!

Öffentliche Bücherei – Anna - Seghers,
Bonifaziustürme, Anna-Seghers-Platz.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag. 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.

(Hinweis: Bitte die allgemeinen Corona-Schutzmaßnahmen beachten!)  

Schulstart mit eKidz: Lesen lernen leicht gemacht
Lese-Lern-App eKidz kostenfrei mit Ausweis der Öffentlichen Bücherei–Anna Seghers

Der Start in die Schulzeit ist ein aufregendes Ereignis, dem die meisten Kinder lange entgegenfiebern. Dabei müssen sich die neuen Erstklässler:innen vielen neuen Herausforderungen stellen. Auch das Fundament für die grundlegende Kompetenz zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe wird nun gelegt: das Lesen. Dabei sollte der Prozess des Lesenlernens von Anfang an vor allem Spaß machen und die Freude am Lesen wecken.  

Die Öffentliche Bücherei –Anna Seghers in den Bonifaziustürmen und ihre – ganz auf Familien eingestellten - Stadtteilbüchereien in Gonsenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, Mombach und Weisenau unterstützen die Erstleser:innen mit einer vielfältigen Auswahl an geeigneten Erstlesebüchern, Hörbüchern sowie der Lese-Lern-App eKidz. Genutzt werden kann eKidz mit einem Ausweis der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers. Die Anmeldung und Nutzung von Bücherei und App ist für Kinder kostenlos.

Ergänzend zum Unterricht in der Schule, führt die Lese-Lern-App eKidz die Kinder durch kindgerechte Geschichten und Sachtexte unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, animierte Illustrationen, einer Vorlesefunktion im Karaoke-Format, einer Aufnahmefunktion sowie Quizfragen zur Überprüfung des Leseverstehens auf spielerische Weise in die Lesewelten ein. Alle Texte wurden von professionellen Sprecherinnen und Sprechern eingelesen, basieren auf lehrplanrelevanten Inhalten und bilden den empfohlenen Grundwortschatz ab. Ebenfalls verfügbar sind Texte in den Sprachen Englisch und Spanisch. Die App wurde von Fachleuten in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lesen“ entwickelt. Sie ist bereits mehrfach, auch international (Impact EdTech 2020 und Launchpad 2021), ausgezeichnet worden.

So geht’s: Die eKidz.eu-App im Google Play Store oder im Apple Store herunterladen, „Anmelden mit Konto einer Bibliothek“ anklicken, die Öffentliche Bücherei –Anna Seghers auswählen und mit Nummer und Passwort des Bibliotheksausweises anmelden. Nach der erfolgreichen Anmeldung kann eKidz für zwei Kinder 14 Tage lang kostenfrei genutzt werden. Nach Ablauf der Leihfrist wird man automatisch ausgeloggt. Danach kann man sich erneut anmelden bzw. sich vormerken lassen. Der Leseverlauf bleibt dabei erhalten. Eine Anleitung zur Nutzung von eKidz gibt es unter www.onleihe-rlp.de

Per Mail erreichen Sie die Bibliothek unter oeffentliche.buecherei@stadt.mainz.de
Alle Infos über die Bibliotheken finden Sie unter www.bibliothek.mainz.de


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Termine der Woche


In dieser Woche:
Julian Camargo und Band +++ Pub Quiz +++ ILAYO + Guest: listentojules +++ Daily Doses +++ Jetlagged
La Nuit de Paris - Evi Niessner in Concert +++ Karaoke-Alarm


In dieser Woche:
Ebow +++ 60 Jahre Deutsches Kabarettarchiv

Kurzübersicht der Termine in dieser Woche:

FR, 27.08.: Queergefragt zur Bundestagswahl

SA, 28.08.: Führungen: "Mainz - Stadt der Superlative" und "Die dunklen Seiten von Mainz - Worüber man in Mainz nur selten spricht"

SO, 29.08.: Führung: "Das Zollhafen-Projekt – Vom römischen Handelshafen zum Stadtquartier der Zukunft"

MO, 30.08.: „Pflegebedürftig – Was nun?“: Vollmachten & Verfügungen – Wie kann ich selbstbestimmt vorsorgen?

MI, 01.09.: Equal Care – über Fürsorge und Gesellschaft (Online-Vortrag)

Alle Veranstaltungshinweise finden Sie ausführlich auf unserer Veranstaltungsseite und unter Veranstaltungen mit Anmeldung

Beachten Sie bitte auch die Seiten mit den wöchentlichen Terminen und den Ausstellungen.

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: Harald Kaster)
So laufen die Bauarbeiten an der Mainzer Boppstraße
Die Umgestaltung und Aufwertung der viel befahrenen Boppstraße läuft auf Hochtouren. Die Stadt erhofft sich dadurch eine weitere Belebung des Quartiers. So ist der aktuelle Stand - AZ Mainz

(Foto: Ralf Keinath)
Im September werden Parkplätze zu Grünflächen
Grünflächen statt Parkplätze – so wird es am Samstag (18.09.) rund um den Gartenfeldplatz aussehen. Beim „Parking Day“ verwandeln sich Parkplätze in öffentliche Grün- und Inspirationsflächen  - Merkurist

(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
Zwischen Nord- und Südmole kann man die Seele baumeln lassen  
Der Wahl-Mainzer Sascha Himmelreich lebt seit 20 Jahren in der Neustadt. Er hat dort mehrere Lieblingsplätze: Nummer eins ist ein ganzer Straßenzug – die Frauenlobstraße - AZ Mainz

(Foto: sensor-Magazin)
Gewerbeverein möchte Gelände um die Synagoge zum SchUM-Quartier entwickeln
Der Gewerbeverein regt den Ausbau des Umfeldes der Neuen Synagoge in der Neustadt zum „SchUM-Zentrum“ der drei Städte Mainz, Worms und Speyer an. Vereinsvorsitzender Karsten Lange sieht ein „enormes Entwicklungspotential“ - sensor - LZ Lokale Zeitung - Merkurist  -  AZ Mainz


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
  
Historische Zollhafen-Lokomotive Opfer von Diebstahl geworden
Die 75 Jahre alte Lokomotive der ehemaligen Hafenbahn des Mainzer Zoll- und Binnenhafens ist Opfer von Dieben geworden.

Die noch unbekannten Diebe haben an der Lok, eine Diesellokomotive des Typs 100 201-3 (310 201-9), sämtliche Beleuchtungskörper demontiert. Es handelte sich hierbei um drei nach vorne und drei nach hinten gerichtete Scheinwerfer. Der Wiederbeschaffungswert der Scheinwerfer beläuft sich auf ca. 6000,- EUR. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Täterhinweise vor. Die konkrete Tatzeit ist ebenfalls nicht eingrenzbar, da die Lokomotive zurzeit innerhalb einer umzäunten Baustelle in der Nähe der Mainzer Kunsthalle steht.

Wer Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Verbleib der Schweinwerfer geben kann, wendet sich bitte an die Polizeiinspektion Mainz 2, Tel.: 06131-654210.

Einbruch in Weinhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag (21.08.2021) kam es zu einem Einbruch in ein Restaurant in der Gartenfeldstraße. Durch unbekannte Täter wurde eine Scheibe eingeworfen und aus dem Geschäft ein dreistelliger Wechselgeldbetrag sowie Wein im niedrigen vierstelligen Wert entwendet. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.  


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Tipps und Informationen

School’s out: Die Zeit nach dem letzten Schultag
Die wichtigsten Versicherungen für angehende Azubis und Studis

Während alle anderen Schüler den Sommerferien entgegengefiebert haben, hat für Schulabgänger nach dem letzten Schultag ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Mit dem Start in eine Ausbildung oder ein Studium ist nicht nur mehr Freiheit, sondern auch mehr Verantwortung verbunden. Statt um Schulstress, müssen sie sich nun beispielsweise um ihren Umzug in eine eigene Wohnung und die Anschaffung des ersten eigenen Autos kümmern. Auch am Thema Versicherungen führt dann kein Weg vorbei.

Da Azubis und Studierende meist nur wenig Geld zur Verfügung haben, sollten sie die zunächst wichtigsten Versicherungen kennen. Angefangen bei der Krankenversicherung, die so wichtig ist, dass sie vom Staat für alle vorgeschrieben ist: Studierende sind bis zum Alter von 25 Jahren ohne eigenen Beitrag über ihre Eltern abgesichert, vorausgesetzt diese sind gesetzlich versichert. Danach müssen sich Studierende selbst versichern. Auszubildende müssen sich für eine gesetzliche Krankenkasse entscheiden. Die trägt dann anfallende Krankheitskosten und zahlt ein Krankengeld, sobald nach sechs Wochen krankheitsbedingtem Arbeitsausfall die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet. „Für Beamtenanwärter ist eine private Krankenversicherung oft die günstigste und leistungsstärkste Lösung, weil sich ihr Arbeitgeber an ihren Krankheitskosten beteiligt“, sagt Frank Breithaupt, Versicherungsexperte und Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Mainz.

Tipps zur privaten Haftpflichtversicherung
Ebenfalls wichtig ist die Privathaftpflichtversicherung. Selbst wer ungewollt einen Schaden verursacht, haftet dafür mit seinem gesamten Vermögen. Das mag auf Schulabgänger harmlos wirken, die Haftung betrifft aber auch später erlangte Vermögenswerte. Ob mit dem Fahrrad ein schwerer Verkehrsunfall verursacht oder durch die defekte Waschmaschine ein ganzes Haus unter Wasser gesetzt – die Privathaftpflichtversicherung schützt vor untragbaren finanziellen Belastungen, die einen jahrelang verfolgen können. Sind die Eltern entsprechend versichert, lässt sich Geld sparen. Ein Blick ins Kleingedruckte hilft, um festzustellen, ob deren Versicherung möglicherweise auch für Auszubildende und studierende Kinder gilt. Zusammenlebende Paare können ebenfalls sparen, egal ob verheiratet oder nicht. Falls sie unter derselben Adresse gemeldet sind, reicht eine Versicherung für beide. Für Schäden, die sie untereinander verursachen, kommt die Versicherung allerdings nicht auf.

Spartipps für Auto und Hausrat
Wer bisher kein Auto hatte oder die Autoversicherung nicht selbst bezahlt hat, muss anfangs hohe Versicherungsbeiträge zahlen. Neben einem Preis-Leistungs-Vergleich verschiedener Anbieter hilft auch die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse der Eltern oder Großeltern, in den nächsten Jahren viele hundert Euro zu sparen. Auch für die erste eigene Wohnung lohnt sich in bestimmten Fällen eine Versicherung. Denn wer das eine oder andere teure Möbelstück, eine neue Spielekonsole, einen hochwertigen Laptop und ein modernes Fahrrad besitzt, sollte diese Werte durch eine Hausratversicherung schützen. Sie kommt für Schäden durch Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus, Feuer, Leitungswasser sowie Sturm- und Hagelschäden auf. Mithilfe der Eltern geht das auch günstiger: Das Appartement oder das WG-Zimmer während des Studiums oder der Ausbildung ist meist über eine elterliche Hausratversicherung mitversichert.


LKA-RP: Kinder im Straßenverkehr - Der sichere Weg zur Schule

Für viele Kinder beginnt Ende August die Schule und somit ein neuer Lebensabschnitt. Schon der Weg dorthin stellt die Schulanfänger vor neue Herausforderungen, müssen sie doch die Besonderheiten des Schulweges erst kennenlernen. Die Polizei Rheinland-Pfalz gibt Tipps, worauf Eltern achten sollten, damit ihre Kinder sicher in der Schule ankommen.

Kinder zählen zu den verkehrsschwachen Personen und sind somit im Straßenverkehr besonders gefährdet. Hier ist es egal, ob sie als Fußgänger, Radfahrer oder als Insasse in einem Fahrzeug unterwegs sind.

Laut der Unfallstatistik ereigneten sich im Jahr 2020 in Rheinland-Pfalz 1.202 Verkehrsunfälle, bei denen Kinder im Alter bis 14 Jahren beteiligt oder betroffen waren. Im Vergleich zu 2019 ist dies ein Rückgang um 232 Unfälle. Im Jahr 2020 wurden dabei 970 Kinder verletzt, davon 153 schwer und ein Kind getötet. In diesem Zusammenhang reduzierte sich erfreulicherweise auch in Rheinland-Pfalz die Zahl der verunglückten Kinder auf dem Schulweg von 114 auf 69. Im ersten Halbjahr 2021 wurde kein Kind getötet.

Kinder als verkehrsschwache Personen:

Kinder müssen erst eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Fähigkeiten entwickeln, die ihnen eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ermöglicht. Aufgrund ihrer Körpergröße haben sie generell einen schlechteren Überblick über das Verkehrsgeschehen und ihr Blickfeld ist um rund 30 Prozent kleiner als das eines Erwachsenen. Entfernungen und Geschwindigkeiten können sie noch nicht sicher einschätzen. Diese kindestypischen Verhaltensweisen sind jedoch auch Ursache für das hohe Unfallrisiko. Deshalb bittet die Polizei alle Fahrzeugführer speziell an Schulen immer bremsbereit zu sein und die Geschwindigkeit deutlich zu verringern, sobald sich Kinder am Straßenrand befinden.

Tipps der Polizei Rheinland-Pfalz, damit die Kleinsten sich sicher im Straßenverkehr bewegen können:

  • Üben Sie mit Ihrem Kind rechtzeitig den Schulweg ein und besprechen Sie die Gefahrenstellen.
  • Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der Sicherste. Wählen Sie den Schulweg so, dass Ihr Kind möglichst selten die Straße überqueren muss. Wenn doch, dann vorzugsweise an Kreuzungen und Einmündungen mit Fußgängerampeln oder Zebrastreifen.
  • Bleiben Sie vor dem Überqueren einer Straße immer erst am Bordstein stehen und schauen Sie mehrmals nach rechts und links.
  • Schauen Sie auch bei einer grünen Ampel erst nach rechts und links.
  • Bleiben Sie am "Zebrastreifen" stehen. Erst losgehen, wenn alle Autos wirklich halten.
  • Zeigen Sie dem Kind die Gefahren auf, die an Ein- und Ausfahrten und auf Parkplätzen lauern.
  • Erklären Sie ihrem Kind, was ein "toter Winkel" an einem Auto/Lkw ist und worauf es hier besonders achten muss.
  • Überprüfen Sie das Verhalten Ihres Kindes. Lassen Sie es den Weg alleine gehen und folgen Sie ihm in einem ausreichenden Abstand. Setzen Sie Ihr Kind nicht unter Zeitdruck.
  • Kinder sollten zur besseren Sichtbarkeit helle Kleidung und Reflektoren tragen - insbesondere in der "dunklen Jahreszeit".

Elterntaxi

Auch wenn es gut gemeint ist, sollten die eigenen Kinder nicht mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Die sogenannten Elterntaxis schaffen gerade vor den Schulen eine unübersichtliche Verkehrssituation und erhöhen damit für Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, das Unfallrisiko erheblich. Die Polizei empfiehlt daher, auch Grundschüler möglichst zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Manche Schulen stellen Schulwegpläne bereit, welche die Routen ohne oder mit nur geringen Gefahrenpunkten zeigen.

Wenn sich der Fahrdienst nicht vermeiden lässt:

  • Suchen Sie sich in der Nähe der Schule einen geeigneten Parkplatz oder eine geeignete Seitenstraße, an dem Sie gefahrlos anhalten können, niemand anderen behindern oder sogar gefährden.
  • Lassen Sie Kinder nur auf der Gehwegseite aussteigen
  • Behalten Sie vor dem Öffnen der Autotür die Umgebung im Blick.
  • Zeigen Sie ihrem Kind von dort aus, wie es sicher zur Schule kommt.

Hilfestellung und Tipps zum Thema "sicherer Schulweg" erhalten Sie u.a. von:

  • Ihrer Schule
  • der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz
  • dem Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz
  • der Unfallkasse Rheinland-Pfalz
  • Ihrer Polizei

Näheres über themenbezogene Projekte wie "Gelbe Füße" oder "Sicher zur Schule" finden sie im Internet unter:



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