895 vom 17.09.2021 - Gaadefelder InfoBrief

Direkt zum Seiteninhalt
Ausgabe 895 vom 17.09.2021
springe zu:
zuuu
World Clean Up Day
Entsorgungsbetrieb ruft zum Mitmachen auf

Am Samstag, 18. September 2021, findet der diesjährige „World Clean Up Day“ statt, also der Weltaufräumtag. Auch Mainzer:innen werden an diesem Tag in der Stadt, in Grünanlagen und auf Spielplätzen Abfälle sammeln. Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz nimmt diesen Tag zum Anlass und weist besonders auf die Problematik der achtlos weggeworfenen Hygienemasken hin

Ob unabsichtlich verloren oder nicht ordentlich in einem Abfalleimer entsorgt: Masken stellen ein zunehmendes Problem dar. Nicht nur, dass es unschön auf den öffentlichen Straßen und Plätzen aussieht, es handelt sich auch um eine Gefahr für die Umwelt. Die Masken können durch Regenwasser in Flüsse gespült werden und landen dann letztlich im Meer, wo sie viele Jahrzehnte nicht zersetzt werden. Zusätzlich sind diese eine direkte Gefahr für Tiere. Sie verheddern sich mit ihren Beinen, Flossen oder Flügeln in den Maskenbändern und dies kann sogar zum Tod der Tiere führen.

Der Entsorgungsbetrieb bittet daher die teilnehmenden Gruppen, ihren Fokus beim Sammeln auf diese Masken zu legen. Er unterstützt die Sammelgruppen mit Materialien, wie Zangen und Säcken.
Wer seine Gruppe anmelden möchte, kann sie unter www.worldcleanupday.de registrieren.
Sammelmaterialien erhalten Sie beim Entsorgungsbetrieb unter Telefon 06131 / 12 34 56 oder abfallberatung@stadt.mainz.de  

Eduard baut… die neue Boppstraße
Änderung in der Verkehrsführung Ecke Frauenlobstraße

(lvb) Die Boppstraße in der Mainzer Neustadt wird im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt aufgewertet. Diese Aufwertung soll Impulse für die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Neustadt als Wohnort und Arbeitsplatz geben.  

Im Zuge dieser Bauarbeiten kommt es wegen Straßen-, Tiefbau- und Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich der Frauenlobstraße / Ecke Boppstraße zu einer Vollsperrung der Frauenlobstraße auf Höhe der Boppstraße 9 (Eckhaus) ab Mittwoch, 15. September bis voraussichtlich Freitag, 24. September 2021.

Parallel dazu werden die Einbahnführung und Einrichtung einer Sackgasse in der Frauenlobstraße zwischen Boppstraße und Rhabanusstraße aufgehoben, ebenso die Einbahnführung in der Rhabanusstraße zwischen Bonifaziusplatz und Frauenlobstraße.

In der Boppstraße gilt weiterhin die Einbahnstraßenregelung (stadtauswärts).
Der motorisierte Individualverkehr aus der Boppstraße in Fahrtrichtung Frauenlobstraße wird über Bonifaziusplatz - Rhabanusstraße geführt.
Der motorisierte Individualverkehr aus der Frauenlobstraße in Fahrtrichtung Boppstraße wird über Rhabanusstraße - Bonifaziusplatz geführt.
Der Radverkehr in Fahrtrichtung Boppstraße (stadtauswärts) wird durch Fahrradpiktogramme an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Radfahrenden aus der Boppstraße in Fahrtrichtung Frauenlobstraße werden über Bonifaziusplatz - Rhabanusstraße geführt.
Die Radfahrenden aus der Frauenlobstraße in Fahrtrichtung Boppstraße werden über Rhabanusstraße - Bonifaziusplatz geführt.
Alle Umleitungen werden ausgeschildert.
Geschäfte und Hauseingänge bleiben erreichbar.

Aufgrund der Bauarbeiten im Rahmen der Baußnahme Boppstraße kommt es leider zu Unannehmlichkeiten wie Lärm, Schmutz und Änderungen in der Verkehrsführung. Die Landeshauptstadt Mainz will diese im Sinne der Anlieger:innen und Verkehrsteilnehmer:innen so gering wie möglich halten. Die Stadtverwaltung, vor allem das Quartiermanagement, bleibt im Austausch mit Anwohner:innen und Gewerbetreibenden. Die bereits bekannten Ansprechpartner:innen rund um die Baumaßnahme sind online zu finden.

Zudem wurde für Fragen, Anregungen und andere Anliegen die E-Mail-Adresse boppstrasse@stadt.mainz.de eingerichtet.
Die neue Boppstraße www.mainz.de/boppstrasse



Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
ARTIVE cooperation lab
Vorträge & Performances
Eine Veranstaltung der KULTURBÄCKEREI

24. + 25. September 2021 | im KUZ

Zwei Tage zum Thema Künstler*innenkollektive und kooperative Arbeits- & Lebensmodelle.

Gemeinsam Kunst machen, gestalten, zusammen arbeiten, wohnen, leben. Ideen zum Kollektiv und zum kooperativen Handeln werden präsentiert und zur Diskussion gestellt.
Eingeladen sind zwei Künstler*innen-Kollektive, die Einblick in ihre Arbeitsweise geben, sich der Diskussion stellen und jeweils eine künstlerische Arbeit präsentieren
und zwei Referenten, die das Thema theoretisch vertiefen.



• Freitag, 24.09.21 | 17:00 – 21:00 Uhr | Vorträge und Diskussionen | Eintritt 5 €

KUZ Werkhalle
17:00 – 17:45 | Vortrag |
Konvivialismus 2.0: Zusammenleben in und nach der Krise | Prof. Dr. Frank Adloff
17:45 – 18:00 | Fragerunde Publikum
18:15 – 19:00 | Vortrag |
Geniale Gruppen? Einige Überlegungen zu Künstlerkollektiven | Dr. Jan-Christoph Marschelke
19:00 – 19:15 | Fragerunde Publikum
19:30 – 21:00 | Podiumsdiskussion | Prof. Dr. Adloff | Dr. Marschelke | Anna Kpok | Deine Mudda | KULTURBÄCKEREI

• Samstag, 25.09.21 | 16:00 – 21:30 Uhr | Öffentliche Proben & Aufführungen | Eintritt 10 €

KUZ Waschhaus
16:00 – 16:30 | Öffentliche Probe |
Wie wir im Kollektiv arbeiten: Let's play Anna Kpok auf der Suche nach der kollektiven Zeit | Anna Kpok
16:30 – 19:30 | Performative Installation |
Wir Müssen Reden | Anna Kpok

KUZ Werkhalle
16:30 – 18:00 | Öffentliche Probe |
Wie wir im Kollektiv arbeiten | Deine Mudda
20:00 – 21:15 | Performance|Tanz|Musik |
Macht | Deine Mudda

INFO:
KULTURBÄCKEREI – Initiative für ein Soziokulturelles Zentrum in der Mainzer Neustadt e.V.  
06131 8948382 | info@kulturbaeckerei-mainz.de | www.kulturbaeckerei-mainz.de  

EINTRITT:
Freitag | 24.09. | Vorverkauf 5 € zzgl. Gebühren | Tages-/Abendkasse 5 €
Samstag | 25.09. | Vorverkauf 10 € zzgl. Gebühren | Tages-/Abendkasse 10 €
Tickets unter: www.kulturzentrummainz.de/programm/tickets/ oder an der Tages-/Abendkasse

Mit freundlicher Unterstützung: Ministerium für Familie, Frauen, Kultur & Integration des Landes Rheinland-Pfalz, Stadt Mainz, Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG

Chance auf Deutschen Engagementpreis: Jetzt für die Soziale Stadtimkerei abstimmen!
Online-Abstimmung über Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises / Soziale Stadtimkerei der gpe Mainz ist nominiert / Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

Die Soziale Stadtimkerei Mainz ist im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2021. Bis 20. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für das Projekt der gpe abgestimmt werden.

Die Soziale Stadtimkerei
Die Soziale Stadtimkerei ermöglicht es Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Krankheitserfahrungen, sich gemeinsam und aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Trägerin ist die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gpe gGmbH. Die Bienenstöcke stehen unter anderem auf dem Staatstheater, am Stadion von Mainz 05, am Standort der Stadtimkerei in der Mombacher Straße und auf dem Mainzer Stadthaus Große Bleiche.

Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld
Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement. Im Falle eines Gewinns würde die Stadtimkerei das Preisgeld für eine lang geplante Reise nach Weimar ins Deutsche Bienenmuseum oder den Aufbau einer Zeidlerei, also einer Waldimkerei nach mittelalterlichem Vorbild, im Ober-Olmer Wald verwenden.

Bundesweit renommierte Auszeichnung
Der Einsatz für gesellschaftliche Vielfalt in Verbindung mit Naturschutz erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung. Für den Deutschen Engagementpreis können ausschließlich die Preisträgerinnen und Preisträger anderer Preise, die freiwilliges Engagement in Deutschland auszeichnen, nominiert werden. Die Soziale Stadtimkerei wurde 2020 mit dem Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung“ ausgezeichnet. Die bundesweit 403 Nominierten für den Engagementpreis wurden in diesem Jahr von 141 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement vorgeschlagen. Neben dem Votum der Bürgerinnen und Bürger über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheidet eine hochkarätige Fachjury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den mit 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“. Bekannt gegeben werden die Gewinnerinnen und Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 2. Dezember in Berlin, die mittels Live-Stream übertragen wird.

Hintergrund: Der Deutsche Engagementpreis
Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Expert:innen und Wissenschaftler:innen. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.


Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
Lena Mai Merle „Animal Crossing“
Ausstellung vom 18.09. bis 23.10.2021 in der EMDE Gallery, Richard-Wagner-Straße 13

Die Frage nach dem Ding – von Birte Fritsch (Kuratorin im Museum Zentrum für verfolgte Künste)

Den Eintritt in die Ausstellung markiert ein großformatiges Portalbild:  „Mein Gesicht, ein Pauschalist“. Es referiert auf sogenannte Facefilter in Apps, die hier im Raum schwebend angeordnet sind. Facefilter,  die eigentlich immer dann aufploppen, wenn ein Gesicht vor der Kamera  auszumachen ist, das heißt, wenn ein Algorithmus Merkmale erkennt, die  in Summe ein Gesicht ergeben – nur um ihm anschließend neue Merkmale  überzustülpen, die es maskieren oder zumindest kaschieren, die in Summe  Nullen und Einsen sind.
Sie sind Teil einer Augmented Reality,  die uns alle seit Jahren umschwebt, sind Maske und Maskerade, Teil  einer Jahrtausende alten Tradition und Pixel in der Gegenwart. Hier  begegnen wir ihnen gelöst vom Gesicht, bezeichnenderweise in einem  Format, das den Displays unserer Endgeräte in seinen Verhältnissen  entspricht. Ihrer Verwendung in der digitalen Welt ist hier die  Repräsentationsebene entzogen, wir begegnen ihnen als Entitäten, als  Realität(en) einer neuen Repräsentation, angeordnet um ein  verheißungsvolles Licht, einen Fixpunkt im All, im absoluten Vakuum. Das  also ist die Schwelle ins Werk von Lena Mai Merle.


Eleutheria – Raum für Kunst von Frauen*
Ausstellung vom 22.09.2021 bis 18.02.2022
im Treppenhaus der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz, Rheinallee 3 B

Die Geschichte der Kunst war lange Zeit eine Geschichte der Männer. Tatsächlich wurden Frauen erst 1920 in Deutschland offiziell zum Kunststudium zugelassen. Da verwundert es kaum, dass bis heute nur wenige Frauen als freie Künstlerinnen arbeiten. Auch werden nach wie vor nur wenige künstlerische Arbeiten von Frauen gezeigt und in den Medien besprochen.

Diese Tatsache nimmt die Wissenschaftliche Stadtbibliothek zum Anlass für ihre neue Ausstellung Eleutheria – Raum für Kunst von Frauen*. Kuratiert wurde die Ausstellung erneut von Katharina Pischedda.

Aussteller:
  • Eva Achternkamp  
  • Sahar Baharymoghaddam  
  • Amrei Blomeyer  
  • Laila Böcker  
  • Samira Delzendeh  
  • Lucie Langston  
  • Franziska Nebel  
  • Sanja Prautzsch  
  • Pauline Schmitt  
  • Viktoria Stampfer  
  • Beyza Tolgay  
  • Michaela Winter  
  • Jackie Jakyung Youn  

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag & Mittwoch 10-18 Uhr / Freitag 10-13 Uhr
Eintritt frei


Termine der Woche



Führungen:
Im Glanz der Höfe - Barock und Aufklärung in Mainz
Mainz mal anders!
Dom, Kirchen und Klöster in Mainz - Die bedeutendsten Sakralbauten der Stadt

Diese und viele weitere Veranstaltungshinweise finden Sie ausführlich auf unserer Veranstaltungsseite und unter Veranstaltungen mit Anmeldung

Beachten Sie bitte auch die Seiten mit den wöchentlichen Terminen und den Ausstellungen.

Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
Wir bauen uns unsere eigene Stadt
für Kinder von 7 bis 12 Jahren
Baue und klebe Deine eigene Lieblingsstadt aus Wellpappe, Papier und verschönere sie mit Farben
Datum: Donnerstag, 23. September 2021
Uhrzeit: 16.00 - 18.00 Uhr
Kosten: 7 €
Ort: Ev. Gemeindezentrum, Maria-Magdalena-Gemeinde, Hebbelstr. 56 - 60, Mainz-Lerchenberg
Leitung: Julia Jung, Grafik-Designerin
Anmeldung über die Evangelische Familienbildung: post@efb-mainz.de, www.efb-mainz.de, Tel. 06131 9600447



Herbst und Winter-Programm der Kunstvermittlung der Kunsthalle Mainz

Die Kunsthalle Mainz bietet auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Angebot an Ferienworkshops, Wochenendworkshops und Kursen für Kinder und Jugendliche im Herbst und im Winter an.
Buchbar sind die Workshops unter mail@kunsthalle-mainz.de oder Telefon 06131 126939.
Alle Informationen und Termine auch unter kunsthalle-mainz.de/de/programme/jks.

WORKSHOPS

Foto Foto!
Zweitägiger Ferienworkshop
10–14 Jahre
Urbane Landschaften, Bewegung, Porträts – was fotografierst du gerne? In diesem Kurs stehen eure Wünsche und Interessen im Mittelpunkt. Ihr bekommt ein fundiertes Grundlagenwissen in Kameratechnik und Bildgestaltung, damit eure Ideen zu Bildern werden.
Di 12.10.2021
Mi 13.10.2021
10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 04.10.2021

Magische Schatzkisten
Zweitägiger Ferienworkshop
6 – 10 Jahre
Wir sammeln alles was der Herbst uns bietet und bauen uns magische Gegenstände. Edle Steine, feine Drahtgebilde und Talismane bewahren wir in unseren selbstgemachten Schatzkisten auf.
Di 19.10.2021
Mi 20.10.2021
10.00–16.00 Uhr
Kosten: Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis zum 04.10.2021

Bewegungen bauen
Zweitägiger Ferienworkshop
Ab 9 Jahren
Jacke anziehen, Leute grüßen, sitzen, stehen, laufen — unser Alltag steckt voller kleiner einstudierter Bewegungen. Ausgerüstet mit Tablets und TikTok begeben wir uns in der Ausstellung und im Stadtraum auf die Suche, bauen eigene Bewegungsobjekte und performen kleine lustige Choreografien.
Do 21.10.2021
Fr 22.10.2021
10.15–13.15 Uhr
Kosten: 18 Euro
Anmeldung bis zum 04.10.2021

Stoffe gestalten
Wochenendworkshop
Mit bunten Stoffen und Kleidungsstücken, Schablonen und ganz viel Farbe basteln wir einen Samstag lang, wie es uns gefällt. Ob am Ende eine Stoffskulptur entsteht oder sogar das erste Weihnachtsgeschenk?
Sa 20.11.2021
10.00–13.00 Uhr ab 6 Jahren
14.00- 17.00 Uhr ab 10 Jahren
Kosten: 10 Euro
Anmeldung bis 12.11.2021


KURSPROGRAMM

Offene Werkstatt
6–12 Jahre
Jeden Donnerstag lädt die Offene Werkstatt mit unterschiedlichen Materialien zum Bauen, Malen und Zeichnen zum Mitmachen ein. An Feiertagen und in den Ferien bleibt die Offene Werkstatt geschlossen.
Donnerstags von 16.30–18 Uhr
Kosten: Eintritt frei
Anmeldung bis zum vorhergehenden Montag

Zeichenatelier
ab 11 Jahren
Das Zeichenatelier richtet sich an alle Jugendlichen ab 11 Jahren, die sich für Kunst interessieren und neue Erfahrungen sammeln wollen. Zusammen mit einem*r Künstler*in lernt ihr auf praktische Weise unterschiedliche Materialien und Techniken aus dem Bereich Malerei, Zeichnung und deren Mischformen kennen.
Fr 05.11., 12.11., 19.11., 03.12. und 10.12.2021 - jeweils 16–18 Uhr
Kosten: 35 Euro Kursgebühr
Anmeldung bis 25.10.2021

Samstagsatelier
6–12 Jahre
Wer malt gerne? Im Samstagsatelier können Kinder von 6 bis 12 Jahren mit unterschiedlichen Farben und Materialien frei experimentieren, Geschichten, Linien, Muster und Schriften erfinden.
Sa 06.11, 13.11., 27.11., 04.12., 11.12.2021 - jeweils 11–13 Uhr
Kosten: 35 Euro Kursgebühr
Anmeldung bis 25.10.2021



Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
Hinweis: - Dieser Artikel ist nur gegen Zahlung oder als AZ-Abonnent zu lesen.

(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
„Magenza“ – Wurzeln in die Zukunft“ in der Mainzer Synagoge
Die erste Dauerausstellung in der Neuen Synagoge blickt auf eine 1000-jährige Geschichte zurück. Zahlreiche Dokumente und einige Objekte ergänzen die Schau - AZ Mainz

(Foto: Reiner Höffner)
Grüne Brücke: Warum ist sie so verwildert?
Die Grüne Brücke verbindet die Mainzer Neustadt mit dem Rheinufer. Über sie gelangen Fußgänger und Radfahrer über die stark befahrene Rheinallee. Doch einige fühlen sich auf ihr nicht mehr sicher - Merkurist

(Foto: Sandra Werner)
„Wir wollen den abgetauchten jungen Menschen helfen“
Sie kümmern sich vor allem um diejenigen, die besonders schwer zu erreichen sind: Jugendliche, die keine Arbeit finden, massive Probleme haben und nicht wissen, wohin. Wir waren unterwegs mit den Streetworkern von "we care“ Mainz - Merkurist

(Bild: Annika Malchus & Alexander Kiefer | www.heilige-makrele-mainz.de)
„Heilige Makrele“: Nächster Schritt für Zollhafen-Schwimmbad
Mit einer Machbarkeitsstudie will der Mainzer Ingenieur Alexander Kiefer seine Idee vom Naturschwimmbad im Mainzer Zollhafen vorantreiben. Jetzt will er sie wichtigen Entscheidern vorlegen - Merkurist

(Foto: Eva Willwacher)
Zunehmende Lärmbelästigung in der Mainzer Neustadt – was ist dran?
Mit nicht ganz 30.000 Anwohnern ist die Neustadt der einwohnerstärkste Stadtteil in Mainz. Einige meinen, dass sich dies auch auf den Lärmpegel vor Ort auswirkt - Merkurist


Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
Polizeiorchester Rheinland-Pfalz erfreut Mainzer Senioren
Bunter Melodienstrauß aus beschwingten volkstümlichen Melodien: Auch an geöffneten Fenstern hören sich die Bewohner des Martinsstifts das Konzert an - AZ Mainz

(Bild: Wohnbau Mainz GmbH)
Neues Mainzer Bauprojekt: Mehr als 150 Wohnungen in der Neustadt geplant
In der nördlichen Neustadt entsteht gerade ein großer Gebäudekomplex. Dort sind ein neues Wohnquartier sowie Gewerbeeinheiten geplant. Wie das Bauprojekt der Wohnbau Mainz künftig noch aussehen soll - Merkurist  -  sensor  -  LZ Lokale Zeitung  -  AZ Mainz

(Foto: Daniel Neumann)
Parkplatz-Not in der Mainzer Neustadt: Wohin mit dem Auto?
Öffentliche Parkplätze sind in der Neustadt Mangelware. Verschärft wird das Problem dann noch, wenn Parkfläche wegen Baustellen verloren geht. Doch wo soll also das eigene Auto abgestellt werden? - Merkurist


Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Keine Meldungen in dieser Woche.

Tipps und Informationen

Selfie beim Wählen?
Seit einer Änderung der Bundeswahlordnung für die Bundestagswahl 2017 ist das Filmen und Fotografieren in der Wahlkabine verboten. Bemerkt der Wahlleiter zum Beispiel das Blitzlicht, wird der Stimmzettel für ungültig erklärt. Der Grund für das Verbot: In Deutschland gilt das Wahlgeheimnis. Die Entscheidung der Wähler soll frei und geheim sein. Niemand soll unter Druck gesetzt werden können, seine Stimme für eine bestimmte Partei abzugeben. Dies ist nur dadurch gewährleistet, dass niemand erfährt, für welche Partei der Wähler sich entscheidet. Ein weiterer Grund ist, dass Wähler nicht in letzter Minute durch die Entscheidung anderer Wähler, die sie online sehen, beeinflusst werden sollen.

Ist der Stimmzettel nach einem Selfie des Wählers ungültig, darf er trotzdem noch seine Stimme abgeben: Auf Wunsch bekommt er einen neuen Stimmzettel und darf noch einmal ankreuzen – nur dieses Mal ohne Selfie. Im Wahllokal außerhalb der Kabine besteht kein grundsätzliches Kameraverbot. Es ist aber empfehlenswert, den Wahlleiter um Erlaubnis zu fragen. Außerdem gilt: Wer andere Wähler ohne deren Zustimmung fotografiert und die Fotos online stellt, verletzt deren Persönlichkeitsrecht und verstößt gegen das Recht am eigenen Bild. Hierbei handelt es sich um eine Straftat, die Schadensersatzansprüche nach sich ziehen kann. Für Briefwähler gilt: Wer seinen eigenen Briefwahlzettel vor dem Abschicken fotografiert und online stellt, hat keine Folgen zu befürchten. Stimmzettel anderer Personen dürfen jedoch nicht fotografiert und gepostet werden: Hierbei handelt es sich nach § 107c des Strafgesetzbuches um eine Verletzung des Wahlgeheimnisses und das ist strafbar.

Text: Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH


Wir danken unseren Sponsoren:
(bitte Logos anklicken)
Augenblick mal! - Tipps zur Entspannung der Augen

Kennen Sie Ihre Bildschirmzeit?
Wie lange schauen Sie jeden Tag auf den Bildschirm? Die morgendliche Zeitung auf dem Tablet, der Computerscreen im Büro, zwischendrin die neuesten Infos auf dem Handy und am Abend der private Laptop. Zum Abschluss noch eine Runde Fernsehen – da kommt einiges an Bildschirmzeit zusammen. Und immer sind unsere Augen gefordert, oft überfordert. Auf Dauer können sie durch zu hohe Bildschirmzeiten sogar an Sehfähigkeit verlieren. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sie nicht überanstrengt werden. Schon bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes können Sie einiges dagegen tun. Zusätzlich sollten Sie Ihre Augen aktiv entspannen – die Übungen hierfür sind eigentlich ganz einfach. Man muss nur immer wieder daran denken…

Warum ist es so anstrengend, am Bildschirm zu arbeiten?
Bildschirmarbeit – egal ob im Beruf oder in der Freizeit – ist für unsere Augen echter Stress. Strahlendbunte, helle Bildschirme verführen sie nämlich dazu, eine Unmenge an Informationen aufzunehmen und ans Gehirn weiterzuleiten. Hierbei verbrauchen die Augen einen besonderen Sehfarbstoff, der sich nur in Phasen der Dunkelheit regenerieren kann. Dazu kommt, dass wir vor dem Bildschirm selten blinzeln. Jeder Lidschlag jedoch erneuert den feinen Tränenfilm, der die Augenoberfläche schützt.

Auch bewegt sich das Sehen bei der Bildschirmarbeit fast nur im Nahbereich. Das kann auf Dauer dazu führen, dass die Augen „verlernen“, in der Ferne gut zu funktionieren. Tatsächlich hat die Kurzsichtigkeit, auch bei Kindern, in den letzten Jahren zugenommen. Hinzu kommt, dass sich durch das lange, unbewegliche Sitzen vor einem Bildschirm unser Nacken versteift. Das wiederum beeinträchtigt die Blutversorgung von Augen und Gehirn. Besonders ausgeprägt ist dies, wenn wir mit gebeugtem Kopf auf das Handy schauen.

Bewusste Pausen für die Augen
Überanstrengung der Augen äußert sich vor allem durch Trockenheit: Die Augen jucken, brennen, fühlen sich müde an, sind gerötet und können sogar tränen. Auch Kopfschmerzen können eine Folge sein. Aber soweit sollten Sie es nicht kommen lassen, sondern regelmäßige Entspannungspausen für Ihre Augen einplanen. Die folgenden Übungen helfen dabei.

Blinzeln
Vor dem Bildschirm blinzeln wir nicht einmal halb so häufig wie normal. Versuchen Sie, dieses Defizit regelmäßig durch bewusstes Blinzeln auszugleichen.

Schweifen lassen
Schauen Sie immer wieder über den Bildschirmrand hinaus und lassen Sie Ihren Blick in die Ferne schweifen – am besten haben Sie Ihren Arbeitsplatz in der Nähe eines Fensters, aus dem Sie nach draußen, vielleicht sogar in eine schöne Natur blicken können.

Schwimmen
Richten Sie die Augen auf eine bestimmte Stelle, ohne diese zu fokussieren. Lassen Sie stattdessen alles vor Ihren Augen verschwimmen. Vielleicht kennen Sie den Effekt, dass dadurch zwei Bilder zueinander wandern, die in Wirklichkeit einige Zentimeter entfernt voneinander sind. Ein solches Tableau können Sie selbst basteln: Zeichnen Sie ein kleines Gesicht, eine Katze o.ä. von ca. 3 cm Höhe. Etwa 8 bis 10 cm seitlich davon entfernt malen Sie einen leeren Bilderrahmen. Wenn Sie Ihren Blick lange genug „schwimmen“ lassen, wandert das Bild in den Rahmen.

Gähnen
Herzhaftes Gähnen mit weit geöffnetem Mund entspannt die Muskeln und befeuchtet die Augen. Außerdem nimmt der Körper dabei große Mengen an belebendem Sauerstoff auf.

Massieren
Massieren Sie mehrmals am Tag mit Daumen und Zeigefinger den Innenwinkel der Augen, direkt neben der Nasenwurzel. Anschließend kreisen Sie mit Zeige- und Mittelfinger an den äußeren Rändern der Augenhöhlen.

Lockern
Bewegen Sie Ihre Augen bewusst in verschiedene Richtungen. Schauen Sie zum Beispiel nacheinander auf die vier Ecken der Tür oder eines Bildes. Sie können auch mit dem Finger eine Figur in die Luft malen und der Bewegung mit den Augen folgen. Der Kopf bleibt in seiner Position. Achten Sie aber darauf, keine allzu großen Augenbewegungen zu machen, das strengt an und kann zu Kopfweh und Schwindel führen.

Trainieren
Den für die Sehkraft so wichtigen Wechsel zwischen Nah und Fern können Sie trainieren, indem Sie Ihren Daumen langsam von der Nasenspitze nach vorne wegführen und versuchen, die Augen dabei immer scharf zu stellen.

Abdunkeln
Reiben Sie Ihre Hände ein paar Sekunden fest aneinander und legen Sie sie dann leicht gewölbt über die geschlossenen Augen. Spüren Sie die Wärme? Und bemerken Sie, wie viel dunkler es wird, wenn Sie die Hände über die Augen stülpen? Beides, Wärme und Dunkelheit, tut Ihren Augen gut.

Entspannen
… und zwar den Nacken. Stellen Sie sich vor, am obersten Punkt Ihres Kopfes wäre ein Faden befestigt, an dem Sie langsam nach oben gezogen werden. Bleiben Sie eine Weile in dieser aufgerichteten Haltung, lassen Sie die Schultern dabei locker.

Bildschirmfasten
Spaziergang statt Social Media, Postkarte statt Messengerdienst, persönliches Treffen statt Kleinbildschirm – schalten Sie öfter mal bewusst den Monitor ab und gönnen Sie sich und Ihren Augen Entspannung auf herkömmlich Art!

Augenfreundlicher Arbeitsplatz
Gutes Sehen hängt auch mit einer entspannten Körperhaltung zusammen. Deshalb ist es so wichtig, wie Sie vor dem Bildschirm sitzen und wie der Bildschirm aufgestellt ist.
  • Am besten steht Ihr Bildschirm im rechten Winkel zum Fenster und nicht direkt unter einer Deckenleuchte. Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Lichtspiegelungen entstehen.
  • Positionieren Sie den Bildschirm so, dass Sie geradeaus darauf schauen. Steht der Bildschirm auf Ihrem Schreibtisch, soll die Oberkante in Augenhöhe oder kurz darunter sein. Versuchen Sie, auch Laptop, Tablet oder Smartphone möglichst auf Augenhöhe zu halten.
  • Je größer der Bildschirm ist, desto weiter entfernt sollte er von den Augen stehen. Für einen 19-Zoll-Bildschirm wird ein Abstand von 70 cm empfohlen. Kleine Bildschirme, etwa von Tablet oder Smartphone, sollten nicht näher als 30 cm vor den Augen sein.

Und hieran sollten Sie außerdem denken:
  • Übungen gegen Verspannung am Arbeitsplatz sind auch für die Augen gut.
  • Ausreichendes Trinken hilft, die Augen feucht zu halten.
  • Gut gelüftete Räume sind gut die Augen. Auf Zugluft sollten Sie jedoch verzichten, sie reizt eher.
  • Sprechen Sie Ihre Augenärztin oder Ihren Optiker auf eine Bildschirmbrille an. Sie bietet passgenaue Unterstützung und sorgt so für entspanntes Sehen.
  • Fragen Sie in der Apotheke nach Tropfen oder Sprays bei trockenen Augen.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, freistil-texte.de
Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, Mail: bkahl@lzg-rlp.de

Besucherzaehler
Zurück zum Seiteninhalt