897 vom 01.10.2021 - Gaadefelder InfoBrief

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Ausgabe 897 vom 01.10.2021
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Literatur aus dem weiten Land im Norden
Gegenwartsliteratur aus Kanada in der Bibliothek

(rap) Kanada ist Ehrengast-Land der in Kürze startenden Frankfurter Buchmesse 2021. Aus diesem Anlass präsentiert die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers in Mainz vom 01. bis zum 30. Oktober 2021 einen Büchertisch mit kanadischer Literatur der Gegenwart. Der Buchmesse- Auftritt des Gastlandes steht unter dem Motto „Eine einzigartige Vielfalt“.  

Viele Gesichter hat das zweitgrößte Land der Erde tatsächlich: Eine ausgedehnte Wildnis und unzählige Seen auf 90 Prozent unbewohnter Fläche, aber auch weltoffene Millionenstädte machen Kanada zum beliebten Urlaubs- und Einwanderungsland. Vielfältig wie das Land stellt sich auch die Literatur aus Kanada dar: Das zweisprachige Land mit seinen englischen und französischen Traditionen hat auch eine alte indigene Kultur vorzuweisen. Preisgekrönte Literatur aus Kanada: Da sind vor allem Alice Munroe, die den Literaturnobelpreis zum ersten Mal nach Kanada holte, und Margaret Atwood, die neben 2 Booker-Preisen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt.

Spannende Unterhaltung verspricht die vielteilige Krimi-Reihe von Luise Penny um Inspektor Gamache aus den kanadischen Wäldern, deren Bände regelmäßig die Bestseller-Listen stürmen. Auf dem Büchertisch finden sich aber auch die verfilmten Werke von Yann Martel („Schiffbruch mit Tiger“) und Michael Ondaatje („Der englische Patient“).
In vielen Kurzgeschichten spiegelt sich die Tradition der angloamerikanischen Short Story wider. Zu den frankophonen Schriftsteller:innen zählt beispielsweise Marie-Claire Blais.
Vertreten sind auch die Songbooks von Leonard Cohen, des berühmten kanadischen Songwriters, der ursprünglich als Schriftsteller begann und durch die Vertonung seiner Lyrik weltweit bekannt wurde.

Für alle, die von der Lektüre kanadischer Literatur neugierig auf das Traumziel Kanada werden, steht zusätzlich zur Belletristik-Auswahl ein Display mit Sachbüchern über das Land bereit.
Ein Besuch lohnt sich!

Öffentliche Bücherei – Anna Seghers
Bonifaziustürme
Anna-Seghers-Platz

Gegenwartsliteratur aus Kanada vom 01. - 30. 0ktober 2021

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag. 10.00 - 13.00 Uhr.

(Auf die Beachtung der allgemeinen Corona-Schutz-Maßnahmen wird hingewiesen.)


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NeustART geht in die nächste Runde
Kunst von Anastasia Loladze im Stadtteilbüro

(lvb) Seit Juli läuft das Projekt „NeustART“ im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt in der Mainzer Neustadt. Das Quartiermanagement möchte mit „NeustART“ Kunst im Stadtteil fördern, pro Quartal kann ein:e Künstler:in aus der Neustadt Werke im Stadtteilbüro ausstellen.

Den Anfang zum Projektstart im Juli machte Künstlerin Lena Blaha. Ab Anfang Oktober wird nun Anastasia Loladze im Stadtteilbüro ausstellen. Anastasia Loladze ist studierte Illustratorin und Grafikdesignerin. Die gebürtige Russin wohnt und arbeitet am Zollhafen in der Neustadt und legt den Fokus in ihrer Arbeit auf den Alltag. Unter dem Motto „Alltag ist nicht grau“ präsentiert sie ab 1. Oktober ihre Arbeiten im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt in der Sömmeringstraße 35.

Anastasia Loladze lässt sich von Menschen inspirieren, die ihr begegnen: „Ich erzähle in meinen Illustrationen Dinge, die oft unsichtbar bleiben. Mit einer Prise Humor und Nostalgie beschäftige ich mich mit dem Alltag als Quelle des wahren Lebensinns.“

Zu den Werken, die Anastasia Loladze ausstellen wird, werden gemalte Illustrationen, aber auch Kunstdrucke gehören, denn viele ihrer Werke  entstehen  digital  (Instagram-Account: loladze_illustration).

Toyah Hosni, Quartiermanagerin Soziale Stadt in der Neustadt: „Ich freue mich auf die zweite Ausstellung im Rahmen des Projekts NeustART. Es wird wieder bunt im Stadtteilbüro, und doch wird die zweite Ausstellung ganz anders als die erste werden. Es freut mich sehr, dass das Projekt von Künstler:innen aus der Neustadt so gut angenommen  wird  und  wir  unterschiedliche  Kunstformen ausstellen können. Genauso bunt und vielseitig ist ja auch die Mainzer Neustadt.“

Der Aufbau der neuen Ausstellung im Stadtteilbüro inklusive einer Live-Illustration des Schaufensters wird am Freitag, 1. Oktober 2021 ab 12.00 Uhr erfolgen.

Die Vernissage zur Eröffnung ist am Donnerstag, 7. Oktober 2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr geplant. Die Veranstaltung wird unter Einhaltung der derzeit gültigen Corona-Hygieneregeln erfolgen. Eine Vorab-Anmeldung per Mail an toyah.hosni@stadt.mainz.de oder telefonisch unter 06131-12 4115 ist erforderlich.

Weitere Infos zur Sozialen Stadt in Mainz auf www.soziale-stadt-mainz.de


Termine der Woche


Führungen:
Die dunklen Seiten von Mainz - Worüber man in Mainz nur selten spricht
Die Mainzer Republik - Revolutionsexport und Demokratieversuch
Die "Wacht am Rhein" - Die Festungsstadt von der Ankunft der Römer bis zum Abzug der Amerikaner
Georg Forster - Weltreisender, Universitätsbibliothekar und Revolutionär
Magenza - das jüdische Mainz
Vom mittelalterlichen Spa zur High-Tech-Medizin
Außerdem:
  • Vortrag und Gespräch mit Gerhard Lauer zum Thema „Gegenwart und Zukunft des Lesens, wenn alles anders wird“
  • Kino am Mittwoch: The Danish Girl
Diese und viele weitere Veranstaltungshinweise finden Sie ausführlich auf unserer Veranstaltungsseite und unter Veranstaltungen mit Anmeldung

Beachten Sie bitte auch die Seiten mit den wöchentlichen Terminen und den Ausstellungen.

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Die Presseumschau - Nachrichten aus der Neustadt
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Ortsbeirat HaMü: Kritik an desolater Ostein-Unterführung
Der Ortsbeirat fordert mit CDU-Antrag die Stadt Mainz auf, die Unterführung zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Mombacher Straße zu kontrollieren und auch zu reinigen - AZ Mainz

(Bild: Annika Malchus & Alexander Kiefer | www.heilige-makrele-mainz.de)
„Heilige Makrele“: Neustadt-Grüne wollen Stadt-Unterstützung
Mit einer Machbarkeitsstudie will der Mainzer Ingenieur Alexander Kiefer seine Idee vom Naturschwimmbad im Mainzer Zollhafen vorantreiben. Nun stellte er die Studie dem Ortsvorsteher der Neustadt vor - Merkurist  -  AZ Mainz

(Foto: hbz/Stefan Sämmer)
Mainzer Kunst-Reihe „3 x klingeln“ mit starker Resonanz
Ob Krimi oder Bildende Kunst: „3 x klingeln“ punktet mit kultureller Vielfalt, an verschiedenen Orten in Neu- und Altstadt. Über den großen Zuspruch freuen sich die Macher - AZ Mainz

(Foto: sensor-Magazin)
In der Erthalstraße 2  öffnet die erste Beratungsstelle für männliche Opfer häuslicher Gewalt
Nicht nur Frauen, auch mindestens jeder fünfte Mann in Deutschland ist von Gewalt in häuslichen Beziehungen betroffen, Diesen Männern will die Beratungsstelle „safe“ Hilfe anbieten - sensor

(Bild: Trei Real Estate)
Trei baut mit künstlichen Grachten im Zollhafen
Die geplanten Wohn-Inseln „Fischerhof“ und „Lotsenhof“ werden in eine künstliche Grachten-Landschaft integriert. Es entstehen insgesamt 183 Wohneinheiten - sensor  -  LZ Lokale Zeitung  -  Merkurist  -  AZ Mainz

(Foto: Kunsthalle Mainz)
Sterne, Kunsthaar und ein Hauch von Monopoly
Mainzer Kunsthalle und Kunsthochschule zeichnen Arbeiten aus und vergeben Preise; dabei gelang es, eine Stiftung, das Publikum und sogar eine GmbH ins Boot zu holen - AZ Mainz

(Foto: hbz/Kristina Schäfer)
Mainzer Accouchement: „Glück und Grauen so nahe beieinander“
In der Hafenstraße wurde eine Tafel zur Erinnerung an die wechselhafte Geschichte der Hebammenlehr- und Entbindungsanstalt angebracht - AZ Mainz


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Blaulicht - Pressemeldungen von Polizei und Feuerwehr
Erneut Betrügerische Anrufe
Am Donnerstagnachmittag (23.09.2021) kam es erneut zu einer Vielzahl von betrügerischen Anrufen im Bereich der Stadtteile Neustadt, Mombach und Gonsenheim. Bei den Anrufen werden insbesondere ältere Menschen unter verschiedensten Legenden dazu aufgefordert werden, ihr Geld und Wertsachen an Täter zu übergeben. In den meisten Fällen werden in den Anrufen Notsituationen unterschiedlichster Art von den Anrufenden vorgetäuscht, um die Opfer zielgerichtet mit einem emotionalen Sachverhalt zu Geldübergaben zu bringen. Diese Maschen werden durch die Täter zudem immer wieder mit dem Phänomen "Falsche Polizeibeamte" kombiniert.

Aktuell geben die Täter vor, es sei in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen und Versuchen so zunächst Auskünfte über Wertsachen und Bargeld der Angerufenen zu bekommen, um sich diese später unter einem Vorwand anzueignen.

Die Polizei möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich vor allen möglichen Arten von betrügerischen Anrufen warnen.
  • Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln
  • Beenden Sie bei verdächtigen Anrufen immer zuerst das Gespräch
  • Wählen sie dann selbstständig den Polizeinotruf 110
  • Geben Sie niemals Auskunft über Wertsachen
  • Händigen Sie NIEMALS Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte aus

Einbruch in Kindertagesstätte
Im Zeitraum von Mittwoch, 22.09.21, 17:30 Uhr bis Donnerstag, 23.09.21, 06:45 Uhr, brechen unbekannte Täter in eine Kindertagesstätte in der Mainzer Neustadt ein.
Die bislang unbekannten Täter klettern über einen Zaun auf das Grundstück der Kindertagesstätte. Im Anschluss schmeißen sie - vermutlich mit einem Stein - ein Fenster ein und gelangen über die Küche in den Innenraum. Nachdem die Täter die Räumlichkeiten durchwühlen, verlassen sie die Kindertagesstätte über die Terrassentür in unbekannte Richtung. Ob etwas entwendet wurde, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Es gibt keine Täterhinweise.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Schwerverletzte Person bei Zimmerbrand in der Woynastraße
(Foto: Kiesewalter / Stadt Mainz)
Am 27.09.2021 gegen 22:40 Uhr kam es aus unbekannter Ursache zu einem Zimmerbrand in der Woynastraße in der Mainzer Neustadt. Der Notruf wurde durch den betroffenen Bewohner selbst mit dem Hinweis abgesetzt, dass er hilflos im Brandzimmer liege und dringend Hilfe benötige.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr wurde umgehend die Menschenrettung durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz eingeleitet und die Person mit schweren Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben.
Im Anschluss an die Menschenrettung konnte das Feuer sehr schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden. Durch das frühzeitige Einsetzen eines Überdrucklüfters und eines Rauchschutzvorhangs konnte der Treppenraum über die komplette Einsatzzeit rauchfrei gehalten werden.

Um den Wasserschaden zu minimieren wurde im Nachgang zu den Löscharbeiten das eingesetzte Löschwasser mit einem Wassersauger aufgenommen. Unterstützt wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt.

Die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar, alle übrigen Nutzer konnten nach dem Einsatz wieder zurück in ihre Wohnungen.

Während der Löscharbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenbahnverkehr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei mit mehreren Streifenwagen und der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz.

  

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Tipps und Informationen

Was ist Epilepsie?
Schätzungsweise 600.000 Menschen in Deutschland, darunter viele Kinder, leben mit Epilepsie. Dahinter stehen zahlreiche unterschiedliche Erkrankungen. Ihr gemeinsames Kennzeichen sind epileptische Anfälle, die in den unterschiedlichsten Formen auftreten können. Jedes Jahr am 5. Oktober informiert ein Aktionstag in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die Krankheit und macht auf die Interessen der Betroffenen aufmerksam. Denn die Diagnose Epilepsie hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Erkrankten.

Epilepsie ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, bei denen – in vielen Fällen wiederholt, manchmal aber auch nur ein bis zwei Mal im Leben – epileptische Anfälle auftreten. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Auch die Art der Anfälle variiert: Sie reicht von kurzen geistigen Abwesenheiten bis hin zu den schweren Krampfanfällen mit Bewusstlosigkeit.

Epilepsie beruht auf einer Funktionsstörung im Gehirn. Milliarden von Nervenzellen steuern dort Bewegung, Sprache, Wahrnehmung und Gefühle. Die Nervenzellen sind durch elektrische und chemische Signale miteinander verbunden. Bei einem epileptischen Anfall ist das Zusammenspiel der Nervenzellen vorübergehend gestört. Das führt dazu, dass einzelne Gehirnbereiche oder das ganze Gehirn übermäßig aktiv sind und zu viele Signale abgeben – es entsteht eine Art „Gewitter im Gehirn“. Die unkontrollierte Entladung macht sich äußerlich als Anfall bemerkbar, bei dem Sprache, Wahrnehmung, Bewusstsein oder Bewegung mehr oder minder stark beeinträchtigt sein können.

Auslöser von epileptischen Anfällen
Bei Menschen mit einer Veranlagung zur Epilepsie können Anfälle durch bestimmte Reize ausgelöst werden. Dazu können Übermüdung und flackernde Lichtquellen – beispielsweise von Bildschirmen oder von Stroboskopen, die gerne in Clubs oder bei Lightshows verwendet werden – gehören. Auch Infekte oder Stoffwechselentgleisungen, z. B. starke Unterzuckerung, könnenAnfälle begünstigen. Zudem kann die Einnahme von Drogen, v.a. Amphetamin und Ecstasy,Anfälle auslösen. Aber auch plötzlicher Verzicht auf Alkohol bei Menschen, die sonst regelmäßiggrößere Mengen Alkohol trinken, wirkt anfallsfördernd.

Unabhängig von Art und Ursache der Erkrankung bedeutet die Diagnose „Epilepsie“ für diemeisten Betroffenen einen erheblichen Einschnitt im Leben. Die Angst vor einem Anfall kannzur starken psychischen Belastung werden. Wenn epileptische Anfälle häufig auftreten, hat diesoft schwere Auswirkungen auf soziale Beziehungen und berufliche Möglichkeiten. Statistisch gesehen haben die Erkrankten ein erhöhtes Sterberisiko, etwa durch Unfälle während eines Anfalls. Gleichzeitig gilt: Die meisten Betroffenen können gut behandelt werden und ein weitgehend normales Leben führen.

Die Ursachen – vielfältig bis unbekannt
Die Ursache einer Epilepsie liegt immer im Gehirn. Es kann eine genetisch bedingte Veränderung dahinterstehen, aber auch eine vorübergehende Störung des Hirnstoffwechsels oder eine Hirnschädigung durch Fehlbildung oder Verletzung. Ein Hirntumor, ein Schlaganfall, eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute oder ein Schädelhirntrauma können ebenfalls Auslöser sein. In sehr vielen Fällen ist jedoch gar keine Ursache festzustellen.

Anfall ist nicht gleich Anfall
Die Symptome einer Epilepsie sind extrem unterschiedlich. Die meisten Menschen kennen nur die schwerste Form von Anfällen, bei der die Betroffenen teilweise oder vollständig das Bewusstsein verlieren, möglicherweise stürzen und Muskelkrämpfe erleiden. Deswegen wird die Erkrankung umgangssprachlich auch Fallsucht oder Krampfleiden genannt. Diese großen Anfälle können einhergehen mit einer Art „fremdgesteuerten“ Bewegungen, etwa Schmatzen oder Kauen. Die Betroffenen können während des Anfalls oft nicht auf äußere Reize reagieren.

Es gibt aber auch Anfälle, bei denen das Bewusstsein erhalten ist und die sich z. B. durch Verkrampfungen oder Zuckungen eines Arms oder Beins äußern. Diese Anfälle sind für Außenstehende kaum erkennbar.

Epileptische Anfälle können durch eine sogenannte Aura als „Vorbote“ eingeleitet werden. Dabei haben die Betroffenen ungewöhnliche Sinneseindrücke, wie z. B. Kribbeln, Sehstörungen oder ein unbestimmtes, oft als unangenehm empfundenes Gefühl im Oberbauch.

Es kann auch das Gefühl entstehen, alles schon einmal erlebt zu haben (déjà-vu), oder im Gegenteil, sich völlig fremd zu fühlen (jamais-vu).

Was tun bei einem Anfall?
Außenstehende reagieren oft panisch auf einen Anfall und wissen nicht, wie sie helfen sollen. Das oberste Gebot lautet: Ruhe bewahren. Die meisten Anfälle dauern maximal zwei bis drei Minuten. Krampft die betroffene Person, schützen Sie sie vor Verletzungen. Räumen Sie Gegenstände, an denen sie sich verletzen könnte, aus dem Weg. Stützen Sie sie ab, wenn sie fällt. Decken oder Kleidungsstücke dienen als Puffer. Auf keinen Fall sollten Sie die Person festhalten, und auch das berüchtigte „Beißholz“ als Schutz vor einem Biss auf die Zunge ist nicht zu empfehlen. Beobachten Sie als Laie einen epileptischen Anfall, sollten Sie schnellstmöglich über die Notfallnummer 112 ärztliche Hilfe holen.

Offen über die Krankheit sprechen
Viele Erkrankte sprechen nicht über ihre Epilepsie. Das ist aber gerade wichtig, um Vorbehalte und Unsicherheiten bei den Mitmenschen abzubauen und ihnen zu ermöglichen, angemessen zu reagieren. Betroffene sollten Personen, mit denen sie häufig zu tun haben, zum Beispiel im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder im Verein, über die Möglichkeit eines Anfalls informieren und erklären, was dann zu tun ist.

Untersuchung und Behandlung
Epilepsie gehört in das Fachgebiet der Neurologie. Die Diagnostik erfolgt beispielsweise mit einem EEG, das die elektrischen Ströme des Gehirns misst. Dabei zeigen sich manchmal charakteristische Veränderungen, die auf eine Epilepsie hinweisen können. Mit bildgebenden Verfahren, wie CT oder MRT, lassen sich veränderte Strukturen des Gehirns erkennen. Über eine Blut- oder Nervenwasseruntersuchung kann eine Entzündung festgestellt werden. Auf diese Weise kommt man häufig den verschiedenen Auslösern eines epileptischen Anfalls auf die Spur.

Sind zwei oder mehr epileptische Anfälle aufgetreten oder besteht nach dem ersten Anfall nach ärztlicher Einschätzung eine hohe Wahrscheinlichkeit für erneute Anfälle, wird in der Regel ein Medikament, ein sogenanntes Antikonvulsivum (Synonym: Antiepileptikum), zur Langzeittherapie verordnet. 60 bis 70 Prozent der Betroffenen sind unter der Einnahme eines solchen Medikaments oder einer Kombination mehrerer Medikamente anfallsfrei.

Prävention
Prävention heißt hier, dem Auftreten von Anfällen bei bestehender Epilepsie vorzubeugen. Die Erkrankung Epilepsie selbst präventiv zu verhindern, ist in vielen Fällen, etwa wenn es sich um eine genetisch bedingte Epilepsie handelt, nicht möglich.

Manche Arten von Epilepsie sind allerdings durch Gehirnerkrankungen ausgelöst, deren Auftretenswahrscheinlichkeit durch einen gesunden Lebensstil reduziert werden kann. So kann es z. B. nach einem Schlaganfall zu epileptischen Anfällen kommen. Das Risiko für einen Schlaganfall lässt sich u.a. durch gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Verzicht auf Rauchen reduzieren.

Wenn eine behandlungsbedürftige Epilepsie diagnostiziert wurde, ist die zuverlässige Einnahme des verordneten Medikaments sehr wichtig, um weiteren Anfällen vorzubeugen. Zudem sollten anfallsauslösende Faktoren vermieden werden. Betroffene sollten z.B. auf regelmäßigen, ausreichenden Nachtschlaf achten sowie körperliche und psychische Extrembelastungen vermeiden. Auf übermäßigen Alkoholkonsum und jedweden Drogenkonsum sollte unbedingt verzichtet werden. Wenn individuell anfallsauslösende Reize bekannt sind – das kann z. B. Flackerlicht sein – müssen sich Epilepsiekranke von diesen konsequent fernhalten.

Beratung und Selbsthilfe
Neben der medizinischen Behandlung kommt auch eine psychologische Begleitung in Frage. Selbsthilfegruppen unterstützen zudem den Austausch unter Betroffenen und leisten wichtige Hilfe bei der Bewältigung von Lebensfragen – auch für Eltern von betroffenen Kindern.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Beatrice Wagner, beatrice-wagner.de / Susanne Schneider, freistil-texte.de
Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, Mail: bkahl@lzg-rlp.de


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Schluss mit der Parkplatzsuche
Was beim Mietvertrag für Garage oder Stellplatz zu beachten ist
Jeder will ihn, doch nicht jeder kriegt ihn: den eigenen Parkplatz fürs Auto. Wer einen hat, erspart sich die oft nervige Parkplatzsuche, die vor allem in den Innenstädten sehr zeitraubend sein kann. In einer Garage steht der Wagen zudem trocken und geschützt. Parkplätze können entweder über den Wohnungsmietvertrag oder einen separaten Mietvertrag gemietet werden. Daraus ergeben sich unterschiedliche Rechte und Pflichten für Mieter. Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, informiert über die wichtigsten Regelungen.
Ein Vertrag für Wohnung und Stellplatz
Mietwohnungen mit dazugehörigem Parkplatz sind besonders in Innenstädten extrem begehrt. Mieter haben dann in der Regel einen sogenannten einheitlichen Vertrag für Wohnung und Parkplatz. Ob es sich dabei um eine Garage oder einen Stellplatz handelt, spielt für die rechtlichen Regelungen keine Rolle. Der Vorteil eines einheitlichen Vertrags: Der Vermieter kann nicht ohne Weiteres den Stellplatz kündigen, sondern nur den gesamten Mietvertrag. Gleiches gilt allerdings auch für den Mieter, wenn er den Parkplatz beispielsweise nicht mehr benötigt. „Für den Stellplatz gilt derselbe Kündigungsschutz wie für die Wohnung. Das heißt: Der Vermieter benötigt einen gesetzlichen Kündigungsgrund, beispielsweise Eigenbedarf, damit eine Kündigung wirksam ist“, erläutert Michaela Rassat. Die Miete für den Stellplatz alleine darf er dann ebenfalls nicht erhöhen. Aber es gibt Ausnahmen: Ist eine Teilkündigung im Mietvertrag festgehalten oder möchte der Vermieter aus den Stellplätzen neuen Wohnraum machen, ist auch eine einzelne Kündigung möglich. Wird dann der Mietvertrag über Stellplatz oder Garage separat gekündigt, kann der Mieter jedoch eine angemessene Herabsetzung der Miete verlangen.
Separater Mietvertrag für den Parkplatz
In vielen Fällen schließen Mieter für ihren Stellplatz einen separaten Vertrag ab. Vertragspartner für Wohnung und Stellplatz können dann unterschiedliche Vermieter sein. Anders als bei einem einheitlichen Vertrag für Wohnung und Stellplatz können hier sowohl Mieter als auch Vermieter den Parkplatz einfach und unkompliziert ohne Angabe von Gründen innerhalb der gesetzlichen Frist kündigen. „Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt bei monatlicher Mietzahlung drei Monate“, so die Juristin von ERGO. Ein besonderer Mieterschutz wie bei einem Wohnungsmietvertrag existiert bei einem eigenständigen Garagenmietvertrag nicht. Auch ist die Kündigungsfrist des Vermieters nicht von der Mietdauer abhängig.
Was gilt bei Untervermietung?
Doch was können Mieter tun, wenn der Parkplatz im Mietvertrag steht, sie ihn aber gar nicht benötigen? „Wer seinen Stellplatz nicht kündigen möchte oder kann, hat die Möglichkeit, diesen unterzuvermieten“, erklärt Rassat. „Dafür ist allerdings laut § 540 des Bürgerlichen Gesetzbuches zunächst die Zustimmung des Vermieters notwendig.“ Lehnt dieser ab, können Mieter ein Sonderkündigungsrecht haben – wenn es zwei separate Verträge gibt. Auch bei dieser Kündigung ist dann die gesetzliche Frist zu beachten. Das Sonderkündigungsrecht entfällt jedoch, wenn der Vermieter sich an der Person des Untermieters gestört hat – wenn dieser also zum Beispiel schon wegen Sachbeschädigungen oder Streitigkeiten bekannt ist. Sind Wohnung und Garage mit einem einheitlichen Mietvertrag vermietet, gibt es kein Sonderkündigungsrecht – denn die Garage kann nicht separat gekündigt werden. Bei einer Untervermietung des Stellplatzes sind Haupt- und Untermieter die Vertragspartner. „Der Mieter kann somit selbst bestimmen, wie viel er für den Stellplatz verlangt“, so die ERGO Juristin. Übrigens: Wer einen einheitlichen Vertrag hat und seine Wohnung kündigt, sollte nicht vergessen, auch den Garagenuntermietvertrag rechtzeitig zu kündigen. Ansonsten droht eine Räumungsklage des Vermieters gegen Mieter und Untermieter.
Sonderfall: zwei Verträge, gleicher Vermieter
Eine spezielle Situation liegt vor, wenn der Mieter zwar zwei separate Vertragsdokumente für Wohnung und Stellplatz hat, diese aber mit demselben Vermieter abgeschlossen hat. „Unter Umständen können diese Verträge dann rechtlich als einheitlicher Vertrag behandelt werden“, erklärt Rassat. Für einen einheitlichen Vertrag sprechen zum Beispiel einheitliche Kündigungsfristen. Gelten beispielsweise unterschiedliche Kündigungsfristen oder befindet sich der Parkplatz auf einem anderen Grundstück als die Wohnung, ist von zwei separaten Mietverträgen auszugehen. Wie die rechtliche Beurteilung ausfällt, ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

Aus dem Takt: Herzstiftung informiert zum Weltherztag über Rhythmusstörungen
Damit Herzrhythmusstörungen nicht zur Gefahr für Herz, Hirn und andere Organe werden, müssen sie frühzeitig erkannt werden. Was man über Rhythmusstörungen wissen sollte, darüber informiert die Herzstiftung
Herzrhythmusstörungen sind für Betroffene meist mit Ängsten und hohem Leidensdruck verbunden. Das Tückische an Rhythmusstörungen ist: Je nach Ursache, Ursprung im Herzen und Schweregrad, können sie entweder harmlos oder akut lebensbedrohlich, sogar tödlich sein. Diese Bedrohlichkeit führte unlängst der tragische Herzstillstand des dänischen Fußballprofis Christian Eriksen während der EM (heute wieder genesen) deutlich vor Augen. In Deutschland werden jährlich über 490.000 Menschen wegen Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus behandelt. Allein an der häufigsten anhaltenden Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden hierzulande ca. 1,8 Millionen Menschen. Nicht jede Herzrhythmusstörung ist bedrohlich oder sofort behandlungsbedürftig. Meistens führen erst Beschwerden wie Herzstolpern, Herzjagen und plötzliches Aussetzen des Herzschlages viele Betroffene zum Kardiologen. „Je nach Art der Rhythmusstörung und der Grunderkrankung, die zur Rhythmusstörung geführt hat, ist das aber möglicherweise schon zu spät. Denn unbemerktes Vorhofflimmern kann zum Schlaganfall führen“, warnt der Kardiologe und Intensivmediziner Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, anlässlich des Weltherztags.

Über Ursachen, Diagnose und Therapie von Herzrhythmusstörungen, allen voran Vorhofflimmern, informiert die Herzstiftung unter dem Motto „Herz aus dem Takt“ mit vielen Ratgeber-Infos und dem neuen Herzstiftungs-Podcast „Impuls. Wissen für Ihre Gesundheit“ unter www.herzstiftung.de/weltherztag „Mit Hilfe der Pulsmessung beim Arztbesuch, in der Apotheke oder ganz einfach zu Hause, lässt sich leicht ein unregelmäßiger Herzschlag feststellen und somit ein Schlaganfall und andere Herz-Komplikationen aufgrund von unentdecktem Vorhofflimmern verhindern. Genau dafür sensibilisieren wir“, so Voigtländer. In Deutschland ist Vorhofflimmern für 20 bis 30 % der ischämischen Schlaganfälle und Fälle von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) verantwortlich. Vorhofflimmern kommt bei Personen über 60 Jahren und bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck gehäuft vor. „Messen Sie regelmäßig ihren Blutdruck und Puls, um unbemerktes Vorhofflimmern zu vermeiden“, so der Appell des Herzstiftungs-Vorstands.
Vorhofflimmern und Kammerflimmern – ein großer Unterschied
Vorhofflimmern ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, aber erhöht das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Kammerflimmern, der bösartigsten Herzrhythmusstörung. Diese führt innerhalb weniger Sekunden zum Herzstillstand. Nach ca. zehn Minuten tritt der Tod ein, wenn nicht Außenstehende bei einem beobachteten Herzstillstand sofort den Rettungsdienst (112) rufen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Infos unter www.herzstiftung.de/herznotfall-set

Dies tritt beim Vorhofflimmern so nicht auf und muss daher vom Kammerflimmern unterschieden werden. Bei Vorhofflimmern rast das Herz oder stolpert, dazu kommen Schwindel, Luftnot und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Nicht jeder Betroffene verspürt Symptome, doch die Herzrhythmusstörung birgt eine lebensbedrohliche Gefahr: Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden oder eine Herzschwäche zu entwickeln, ist bei Patienten mit Vorhofflimmern stark erhöht (Infos unter www.herzstiftung.de/vorhofflimmern). „Es ist daher wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln“, rät der Herzstiftungs-Vorstand Prof. Voigtländer.


Übungen gegen Rückenschmerzen
Tipps für das Homeoffice und den Arbeitsplatz

Deutschland hat so viel Rückenschmerzen wie noch nie: Rund ein Fünftel der Krankschreibungen im ersten Halbjahr des Jahres 2021 sind auf Rückenschmerzen zurückzuführen. Der Anteil entsprechender ärztlicher Krankschreibungen ist im Vergleich zum Vorjahr um gut drei Prozent gestiegen. Neben wachsenden psychischen Belastungen gilt auch der im Homeoffice oftmals improvisierte Arbeitsplatz als wichtige Ursache für den Anstieg der Rückenschmerzen. Im Unterschied zum Büro fehlt es dort meist an einem geeigneten Schreibtisch und einem rückenschonenden Bürostuhl. Anlass genug, der ungesunden Haltung und ihren schmerzhaften Folgen mit einfachen Maßnahmen entgegenzuwirken.

„Wenn es um die Vorbeugung von Rückenschmerzen geht, ist Bewegung das A und O“, sagt Frank Breithaupt, Bezirksdirektor und Krankenversicherungsexperte der Barmenia Versicherungen Mainz. Aquafitness und Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern, Tanzen oder Yoga tun dem Rücken gut. Am Arbeitsplatz hilft vor allem richtiges Sitzen, dazu sollte der Stuhl zumindest höhenverstellbar sein. „Rückenbeschwerden vermeidet, wer seinen Stuhl so einstellt, dass er nahe an der Schreibtischkante auf der gesamten Sitzfläche sitzt, die Füße flach auf den Boden stellen und die Unterarme im rechten Winkel zum Oberkörper auf dem Tisch ablegen kann“, so Breithaupt. Doch selbst in dieser Position ist ein längeres Verharren ungünstig. Gewichtsverlagerungen, Räkeln und Strecken sind gut für den Rücken. Wer bei der Arbeit auf einen Laptop angewiesen ist, sollte zudem mit einer separaten Tastatur und einer Maus arbeiten. Gestapelte Bücher bringen den Laptopbildschirm zur Not im Homeoffice auf Augenhöhe.

Wer seinem Rücken Gutes tun möchte, sollte die Arbeit gelegentlich unterbrechen und aufstehen. Schon der Gang zur Kaffeemaschine bringt ein wenig Entlastung. Noch besser sind regelmäßige Übungen, die in nur wenigen Minuten pro Tag Rückenbeschwerden vorbeugen:

Der Rückendreher: Aufrecht mit vor dem Körper verschränkten Armen hinsetzen und die Hände auf die gegenüberliegenden Schultern legen. Dann den Oberkörper für ein bis zwei Minuten langsam nach links und rechts drehen, ohne das Becken zu bewegen.

Der Schulterdehner: In aufrechter Sitzposition die Fäuste ballen und die Ellenbogen seitlich an den Oberkörper drücken. Arm-, Oberkörper- und Gesäßmuskulatur anspannen und beide Schulterblätter gleichzeitig nach hinten ziehen und für etwa zehn Sekunden die Spannung halten. Zehn bis fünfzehn Wiederholungen sind optimal.

Der Nackenpfleger: Aufrecht hinstellen und beim Einatmen beide Schultern nach oben zu den Ohren ziehen. Die Spannung für zwei bis drei Sekunden halten und beim Ausatmen die Schultern wieder absenken. Auch diese Übung sollte mehrmals wiederholt werden.

Wer trotzdem noch Rückenschmerzen hat, überfordert seinen Rücken vielleicht nicht durch zu langes Sitzen, sondern durch falsches Heben. Die Hauptbelastung sollte dabei immer auf den Beinen liegen, also: die Beine hüftbreit hinstellen, den Rücken gerade halten und die Last möglichst nah am Körper nach oben bewegen.

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