Ausstellungen - Gaadefelder InfoBrief

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Veranstaltungen

Ausstellungen

Rita Eller - Künstlerbücher und Buchobjekte

Im spielerischen Umgang mit Farbe, Papier, Collage, Druck, Zeichen- und Schriftelementen entstehen dreidimensionale Künstlerbücher und Buchobjekte – jedes für sich ein Original. Seite für Seite überlagern sich Formen, Farben und Texte – Wort und Bild korrespondieren miteinander und verbinden sich zu einem neuen, unerwarteten
Ganzen – inspiriert von der „Visuellen Poesie“ des 20. Jahrhunderts.

Lyrische Texte stehen oft zu Beginn der Auseinandersetzung mit einem Thema und mit dem vielfältigen Material, das Rita Eller im Schaffensprozess (oft in Mischtechniken) miteinander in Beziehung setzt. Innen und außen, vorne und hinten, ausgeschnittene Formen, die den Blick auf darunterliegende Schichten freigeben, bilden ein Gedanken-, Formen- und Farbenspiel, das die Betrachtenden zum Mit-Denken und Mit-Fühlen einlädt.

Durch die unterschiedlichen Bindetechniken verleiht die Künstlerin jedem Buch einen individuellen Charakter. Der besondere Reiz der ausgestellten Werke liegt in der Variation der verwendeten Papiere und Techniken.

Rita Eller ist gebürtige Rheinländerin. Sie lebt und arbeitet in Mainz. Nach Abschluss ihres Grafik-Design Studiums an der FH Wiesbaden (Diplom 1992) ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Malerei, Künstlerbücher und Druckgrafik tätig. Von 2004 bis 2006 war sie als Mentorin im Kunst-Mentoring-Projekt des Landes Rheinland-Pfalz aktiv.
Die Werke von Rita Eller sind regelmäßig in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vertreten. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden.

Öffnungszeiten der Ausstellung
Montag bis Mittwoch 10 – 18 Uhr
Donnerstag und Freitag 10 – 13 Uhr
Eintritt frei.

Führungen durch die Ausstellung
mit der Künstlerin Rita Eller
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 16 Uhr
Mittwoch, 25. November 2020, 16 Uhr
Anmeldung erforderlich unter: loriel@t-online.de
Weitere Führungstermine sind nach Vereinbarung per E-Mail möglich.

Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz, Rheinallee 3 B


Medienausstellung  Stop racism!
Literatur gegen Rassismus in der Öffentlichen  Bücherei – Anna Seghers



„Stop racism“  ist das  Thema des Monats September in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers. Die Bücherei leistet damit einen Beitrag zur brandaktuellen gesellschaftlichen Diskussion.

Täglich erleben Menschen rassistische Gesinnung, Alltagsdiskriminierung, Hetze im Netz bis hin zu rassistisch motivierten Gewalttaten. Die Medien der Ausstellung setzen sich mit der aktuellen Situation, mit tradierten Vorurteilen und geschichtlichen Wurzeln des Rassismus auseinander.

Präsentiert wird zum Thema eine Vielzahl von  Sach- und  Kinderbüchern, Romanen und auch Filmen: Zum Beispiel die Romane von Literaturnobelpreis-Trägerin Toni Morrison, das Jugendbuch „The hate u give“ von A. Thomas und das Bilderbuch „Ich bin anders als du – ich bin wie du“, sowie das Sachbuch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ von Alice Hasters.

Mit der  Aktion der Bücherei startet die Interkulturelle Woche  (11.-20.9.2020) in Mainz, die unter dem Motto "geMAINZam gegen Rassismus" steht.

Alle Medien sind entleihbar! Eine Literaturliste ist in der Bücherei kostenlos erhältlich, als download unter www.bibliothek.mainz.de

(Stop racism, Büchertisch:  01.-30. September 2020.  Öffentliche Bücherei – Anna Seghers, Bonifaziustürme. Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags: 10 bis 18 Uhr, donnerstags: 10 bis 19 Uhr, samstags; 10 bis 13 Uhr, Tel. 06131- 12 2659)

Eine Literaturliste zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

»Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990«
Neue Ausstellung im Leibniz-Institut für Europäische Geschichte ab 12. September 2020

Anlässlich seines 70. Jubiläums eröffnet das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) am 12.09.2020 die Tafelausstellung »Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990«. Die Ausstellung ist pandemiebedingt nur nach Voranmeldung zu besichtigen. Regelmäßig finden Einführungen in die Ausstellung für die Öffentlichkeit mit Voranmeldung statt.

Das IEG wurde fünf Jahre nach Kriegsende 1950 in Mainz gegründet. Ende 1952 konnte es in die für diesen Zweck wiederaufgebaute Domus Universitatis einziehen. Bei der Gründung des Instituts wirkten die »Besatzungsmächte« Frankreich und USA mit dem jungen Land Rheinland-Pfalz zusammen. Denn die französische Militärregierung förderte Einrichtungen, die der »Umerziehung« der Deutschen zur Demokratie und der Verständigung mit Frankreich dienen sollten. Auch die USA unterstützen Einrichtungen, die die junge Demokratie in Westdeutschland stärken sollten. Rheinland-Pfalz übernahm die Trägerschaft und schließlich auch die Finanzierung. Das neue Institut sollte die konfliktreiche historische Entwicklung Europas erforschen und so auf wissenschaftlichem Weg auf Frieden und Verständigung in Europa hinarbeiten.  

Die Ausstellung geht der Gründungsgeschichte des Instituts und seiner Entwicklung über vier Jahrzehnte nach. Von Anfang an war umstritten, worauf ein friedliches Europa gründen sollte, und welches Geschichtsbild das Institut in der Bundesrepublik befördern sollte. Die Präsentation thematisiert beispielsweise, wie das Institut seine »europäische Mission« legitimierte und mit der »Last« des Nationalsozialismus umging.  

Von Beginn an machte sich das Institut die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zur Aufgabe. Das internationale Stipendienprogramm wurde zu einem Pfeiler des IEG. Angesichts der Wohnungsnot im Mainz der Nachkriegszeit war es selbstverständlich, dass das Institutsgebäude neben Bibliothek, Konferenzraum und Büros auch Wohnraum für wissenschaftliche Gäste und für die beiden Direktoren bot. Unter dem Dach der Domus Universitatis entfaltete sich das Arbeiten und Leben der Institutsangehörigen als Arbeits- und Konfliktgemeinschaft.  

Wie sich das Institut in der westdeutschen und in der internationalen Wissenschaftslandschaft etablierte, und wie es seit den 1960er-Jahren für Wissenschaftler/innen aus dem »Ostblock« ein »Fenster zum Westen« wurde, erzählt die Ausstellung anhand historischer Dokumente und Zeitzeugenberichte. Auf Tafeln werden historische Karten, Briefe, Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate präsentiert. Erinnerungen von Zeitzeugen und Filmszenen können per QR-Code mit einem mobilen Endgerät abgerufen und angehört werden.

Ausstellung »Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990«
Ausstellungslaufzeit: ab 12. September 2020
Ort: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz, Alte Universitätsstraße 19

Online-Ausstellung:
Die Ausstellung ist ab dem 12. September 2020 auch online unter ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ieg2020 zu sehen.

Besichtigung und Besichtigungstermine:
Besichtigung möglich nach Voranmeldung, Tel: 06131-39 393 50, E-Mail: info@ieg-mainz.de

Einführungen in die Ausstellung am Eröffnungstag, Samstag 12.9.2020, um 11:00, 12:00 und 16:00 Uhr mit Voranmeldung, Tel: 06131-39 393 50, E-Mail: info@ieg-mainz.de

Einführungen in die Ausstellung ab dem 12.09.2020 einmal monatlich jeweils am 2. Mittwoch des Monats um 17:00 Uhr mit Voranmeldung, Tel: 06131-39 393 50, E-Mail: info@ieg-mainz.de


Enter the Void
Ausstellung in der Kunsthalle Mainz vom 10.07.—01.11.2020

Lawrence Abu Hamdan
Ursula Biemann
Forensic Architecture
Paulo Tavares

Die Ausstellung Enter the Void widmet sich der Arbeitsweise und dem Schaffen von Lawrence Abu Hamdan, Ursula Biemann, Forensic Architecture und Paulo Tavares.Sie folgt deren Strategien, Lücken in der Übermittlung von Ereignissen, in Beweisketten, in der Rechtsprechung, ebenso wie in unserer sinnlichen und physischen Wahrnehmung aufzuspüren, hervorzuheben und zu untersuchen.








Alle vier Positionen verbinden sich in dem englischen Wort „void“. Dieses bezeichnet ein Loch, eine Lücke, eine Leerstelle und damit einen unbesetzten Raum bzw. eine Stelle, an der Material abwesend ist. Es umschreibt in diesem Zusammenhang u.a. nachträgliche Verletzungen, die eine ehemals intakte Struktur oder Anwesenheit belegen. Ebenso legen cher, Lücken, Leerstellen Zeugnis über Eingriffe, Angriffe und Ereignisse ab. Abgesehen von den physischen Qualitäten, können sie sich auch auf Wissens- oder Wahrnehmungslücken beziehen und Informationen schlucken, die wir nicht sehen, hören, verstehen oder einordnen können. Sie können einen Ort beschreiben, der jenseits unseres Vorstellungshorizonts und sinnlichen Zugriffs liegt.

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