Ausstellungen - Gaadefelder InfoBrief

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Ausstellungen
Aufgrund der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (18. CoBeLVO) hat die Stadt Mainz in einer Allgemeinverfügung festgelegt, dass sämtliche  Kultureinrichtungen ab 1. April 2021, 0.00 Uhr bis zunächst einschließlich Sonntag, 25. April 2021 geschlossen werden müssen.

PLACE OF CARDS
Eine Ausstellung für 10 Tage an 10 Orten mit 10 Künstler*innen in der Zeit vom 8. bis 17. Mai 2021

Ausstellungsorte:
Neustadt-Plätze: Gartenfeldplatz, Frauenlobplatz, Sömmerringplatz, Goetheplatz, Valenciaplatz
Kultureinrichtungen: Staatstheater, Volkshochschule, Gutenberg Museum, Walpodenakademie und evtl. Kunsthalle Mainz

Teilnehmende Künstler*innen:
Sabine Amelung | Brandstifter | Asrid Eisinger | Nicole Heidel | Sandra Heinz | Nikolas Hönig | Stefanie Manhillen | OKTOOBER | Susanna Storch | Nicolaus Werner

Zum Hintergrund: Die KULTURBÄCKEREI wollte sich mit diesem Projekt an den „Glänzenden Aktionstagen 2020“ des Vereins „Die Vielen“ - ein Netzwerk gegen Rechtspopulismus und für Vielfalt und Demokratie – beteiligen (www.dievielen.de). Die KULTURBÄCKEREI ist Unterzeichnerin der rheinland-pfälzischen Erklärung „Die Vielen“.
Leider musste die öffentliche Präsentation im Mai 2020 coronabedingt abgesagt werden. Stattdessen wurden die Arbeiten in der Online-Galerei ART DOMAINZ auf der Webseite der KULTURBÄCKEREI gezeigt (www.kulturbaeckerei-mainz.de/kunstgalerie-art-domainz).

10 Künstler*innen waren eingeladen, eine Karte im Format DIN A 5, die in einer limitierten Auflage von je 10 Stück gedruckt wurden, zu folgendem Thema zu gestalten:
Die Kunst bleibt frei | Kunst bleibt Viele
Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist plural. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im
Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden –aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Die 10 Motive werden nun, wie bereits im Vorjahr geplant, an 10 verschiedenen Orten in Mainz 10 Tage lang ab dem 8. Mai (75. Jahrestag der Befreiung vom NS-Faschismus/Kriegsende) präsentiert:
auf 5 öffentlichen Plätzen in der Neustadt und in 5 Mainzer Kultureinrichtungen.

Veranstalter:
KULTURBÄCKEREI - Initiative für ein Soziokulturelles Zentrum in der Mainzer Neustadt e.V.

Die KULTURBÄCKEREI wird gefördert durch: Stadt Mainz, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG.
Mit freundlicher Unterstützung: Datamate Mainz, Lottostiftung Rheinland-Pfalz.


Kunsthalle Mainz wieder geöffnet!
Seit Dienstag (09.03.2021) darf die Kunsthalle wieder Besucher begrüßen und die Einzelausstellung The way out is the way in des dänischen Künstlers Joachim Koester wurde endlich eröffnet. Die Laufzeit wurde bis zum 27.06.2021 verlängert.

Den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz folgend, sind in Rheinland-Pfalz Öffnungsschritte für Museen, Kunsthallen und Galerien entwickelt worden, die einen Besuch der Ausstellung nach vorheriger Terminbuchung ermöglichen. Besuche sind jeweils zur vollen Stunde möglich. Bitte geben Sie uns Ihren Wunschtermin inklusive der Personenzahl per Mail an mail@kunsthalle-mainz.de oder Telefon 06131 126936 durch (Mo–Fr von 9–17 Uhr, am Wochenende von 11–18 Uhr).


Die Emde Gallery in der Richard-Wagner-Straße 13 ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Di, Do  & Fr von 11 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 15 Uhr.

Vom 20. März  bis zum 1. Mai:
Soloausstellung von und mit Pascal Brinkmann.

(Foto: Andreas Reinhardt)

Rita Eller - Künstlerbücher und Buchobjekte
Wiedereröffnung der Ausstellung am 15.03.2021 - Verlängert bis Sommer 2021

Im spielerischen Umgang mit Farbe, Papier, Collage, Druck, Zeichen- und Schriftelementen entstehen dreidimensionale Künstlerbücher und Buchobjekte – jedes für sich ein Original. Seite für Seite überlagern sich Formen, Farben und Texte – Wort und Bild korrespondieren miteinander und verbinden sich zu einem neuen, unerwarteten
Ganzen – inspiriert von der „Visuellen Poesie“ des 20. Jahrhunderts.

Lyrische Texte stehen oft zu Beginn der Auseinandersetzung mit einem Thema und mit dem vielfältigen Material, das Rita Eller im Schaffensprozess (oft in Mischtechniken) miteinander in Beziehung setzt. Innen und außen, vorne und hinten, ausgeschnittene Formen, die den Blick auf darunterliegende Schichten freigeben, bilden ein Gedanken-, Formen- und Farbenspiel, das die Betrachtenden zum Mit-Denken und Mit-Fühlen einlädt.

Durch die unterschiedlichen Bindetechniken verleiht die Künstlerin jedem Buch einen individuellen Charakter. Der besondere Reiz der ausgestellten Werke liegt in der Variation der verwendeten Papiere und Techniken.

Rita Eller ist gebürtige Rheinländerin. Sie lebt und arbeitet in Mainz. Nach Abschluss ihres Grafik-Design Studiums an der FH Wiesbaden (Diplom 1992) ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Malerei, Künstlerbücher und Druckgrafik tätig. Von 2004 bis 2006 war sie als Mentorin im Kunst-Mentoring-Projekt des Landes Rheinland-Pfalz aktiv.
Die Werke von Rita Eller sind regelmäßig in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vertreten. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden.

Öffnungszeiten der Ausstellung
Montag bis Mittwoch 10 – 18 Uhr
Donnerstag und Freitag 10 – 13 Uhr
Eintritt frei.

Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz, Rheinallee 3 B

Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ wird bis Juni verlängert
Wiedereröffnung ab 16. März

Es gibt gleich zwei gute Nachrichten rund um die große Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ im Landesmuseum Mainz. Die Präsentation wird genauso wie die Mitmachausstellung „Ritter, Bauer, Edeldame“ ab dem 16. März 2021 wieder für Gäste geöffnet sein und dann bis zum 13. Juni 2021 verlängert. „Wir freuen uns sehr“, so der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf, „dass wir dank der großen Kooperationsbereitschaft der Leihgeber die Mittelalterausstellung, die einen so immensen Zuspruch erfahren durfte, um zwei Monate verlängern können. Das gibt mehr Interessierten die Chance, diese einmalige Ausstellung sehen zu können. Umso schöner, dass die Ausstellung ab kommender Woche ihre Pforten wieder öffnen kann.“

Mit der Eröffnung am 8. September 2020 hatte das Landesmuseum Mainz nicht nur ein enormes Medieninteresse erfahren, sondern war bis zur Schließung am 2. November fast immer ausgebucht. Zeitweise bildeten sich lange Schlangen vor dem Museumseingang. „Die durch die Corona-Maßnahmen dynamisch veränderten Zugangsvoraussetzungen haben zum Glück niemanden abgeschreckt“, ergänzt die Direktorin des Landesmuseums Mainz, Dr. Birgit Heide, „im Gegenteil, die Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr verständig und geduldig, zeitweise waren alle angebotenen Zeitslots rund einen Monat im Voraus ausgebucht.“

So gesehen hatte die Landesausstellung bis zur Schließung den größtmöglichen Erfolg. Aufgrund der coronabedingten Kapazitätsbegrenzungen seit November konnten bisher nur 12.234 Gäste die Ausstellung besuchen.

„Wir haben sehr früh darüber nachgedacht“, erklärt die Generealdirektorin der GDKE, Dr. Heike Otto, „ob wir nicht eine Verlängerung ermöglichen können, allerdings waren wir hier von einer Vielzahl externer Faktoren abhängig.“ Die Verantwortlichen im Landesmuseum Mainz haben daher in den letzten Wochen sämtliche Leihgeber der rund 300 Exponate kontaktiert und die Möglichkeiten einer Verlängerung ausgelotet, samt Vertragsänderungen und Rücksprache mit den Versicherungen.

Hinter den Kulissen wurde seit November zudem trotz der Schließung fleißig weitergearbeitet. „Wir nutzten die Zeit, um Änderungen und Verbesserungen an der Ausstellung vorzunehmen, so wurden die Lichtverhältnisse stellenweise angepasst, ebenso die Schriftgröße und damit die Lesbarkeit einzelner Texttafeln überarbeitet und die Abläufe optimiert“, betont Heide.

Einige der geplanten Austausch-Exponate für die aktuelle Ausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ konnten zeitlich nach hinten verschoben werden, so dass sie trotz der temporären Schließung möglichst lange zu sehen sein werden. „Ein großes Dankeschön auch dafür noch mal an die Leihgeber“, so Otto, „die fast ausnahmslos sehr entgegenkommend waren und selbst daran interessiert sind, dass ihre Leihgaben von den Besucherinnen und Besuchern möglichst lange gesehen werden können.“

In den letzten Wochen wurden ergänzend zu den Filmen der Stadtentwicklungen der mittelalterlichen Städte Mainz, Worms und Speyer, die auch ein großes jüdisches Erbe miteinander verbindet, nun auch die entsprechenden Stadtmodelle im 3D-Druck aufgebaut und die Visualisierungen dazu eingerichtet. „Mit der Nachricht, dass eine Öffnung wieder möglich wird, wechseln wir nun schnellstmöglich in den Öffnungsmodus und freuen uns auf den 16. März“, so Heide.

Und Kulturminister Konrad Wolf ergänzt: „Auch ich begrüße es sehr, dass die GDKE während des Lockdowns verschiedene digitale Formate entwickelt hat, die einen Einblick in die Ausstellung und die Regionen mit ihren faszinierenden Originalschauplätzen mittelalterlicher Geschichte ermöglichen und das Interesse an der Ausstellung weiter wachhalten.“ Einen digitalen Einblick in die Schau bietet das Landesmuseum Mainz unter www.kaiser2020.de, hier ist auch ein gut 5-minütiger Video-Rundgang durch die Ausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ zu sehen. „Was wir in jedem Fall erweitern werden, sind unsere digitalen Angebote, das beginnt mit digitalen Kurzführungen bis zu aufbereiteten Vorträgen fürs Internet, hier planen wir eine ganze Reihe von neuen Präsentationsformen“, so Heide.

Zum Besuch der Landesausstellung ist die Vorabbestellung von Eintrittskarten unter www.kaiser2020.de oder telefonisch unter Tel. 06131 28570 notwendig.

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