Seite 2 - Mainzer Neustadt-Anzeiger

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„My Danish blues“‒ dänisches Design für Mutter und Kind
Ein Online-Shop für nachhaltige Mode

(mkl) Mitten im harten Lockdown, im November 2020, startete eine junge Dänin aus der Mainzer Neustadt heraus ihren Online-Shop „My Danish blues“. Louise Hillebrandt Thejls, 32 Jahre alt und Mutter eines zweijährigen Sohnes, zog vor gut zwei Jahren mit ihrem Mann von Kopenhagen nach Mainz. Ihre Leidenschaft für Mode spiegelt sich in nachhaltigen dänischen bzw. skandinavischen Bekleidungsmarken wider. Auch im Namen des Unternehmens „My Danish blues“ kommt die Liebe zum skandinavischen Style und zu Dänemark zum Ausdruck.

Das Konzept von „My Danish blues“
„Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Konsum von Kleidung wird immer wichtiger“, erklärt die Inhaberin von „My Danish blues“. Seitdem Louise Mutter ist, hat diese Verantwortung eine noch größere Bedeutung gewonnen. Für die Dänin ist nachhaltiges Einkaufen sehr wichtig. Auf drei Dinge achtet sie dabei: erstens, bessere Qualität kaufen bei der die Kleidung entsprechend länger hält und auch noch weitergegeben werden kann. Zweitens ist zeitloses Design länger tragbar, kommt also niemals aus der Mode. Und drittens sollte man von verantwortungsvollen Herstellern kaufen, denen unsere Umwelt und die Menschen am Herzen liegen. „Aufgrund dieser drei Prinzipien habe ich „My Danish blues“ gegründet“, so Louise.

Die kleinen Labels wie zum Beispiel Aiayu, Co Label oder Copenhagen Cartel wurden sorgfältig ausgewählt und wurden von Frauen ins Leben gerufen, die Mode nachhaltig gestalten. Die Marken „verkörpern den skandinavischen Stil von seiner besten Seite und zeigen dabei auch die farbenfrohe und stilvolle Seite der skandinavischen Mode“, erzählt Louise. Mit den sorgfältig ausgesuchten Marken geben wir alles, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Unter anderem ist Plastik bei Verpackungen auf ein Minimum reduziert, es wird weitestgehend Recyclingpapier verwendet und der Produktversand erfolgt CO2-neutral über die DHL-Initiative Go Green. Um Rücksendungen zu minimieren, wird eine persönliche Beratung bei der Größenauswahl angeboten. Letztlich arbeiten wir „ausschließlich mit Partnern, die nach den gleichen Werten arbeiten wie wir“, erklärt Louise Hillebrandt Thejls.

Pop-up-Store/Aktionen
Ziel neben dem Online-Shop ist es, sich regelmäßig an verschiedenen Orten als Pop-up-Store den Kunden präsentieren zu können. Unter anderem ist eine Zusammenarbeit mit ONWATER geplant, dabei findet ein Event-Wochenende auf dem ONWATER Hausboot im Winterhafen am 4. September statt, vorausgesetzt die Corona-Lage lässt dies zu. Details zum Event gibt es via Instagram unter @Mydanishblues.

Eine weitere Aktion: Die Leserinnen und Leser des Neustadt-Anzeigers haben die Möglichkeit, mit einem Welcome Rabattcode, dieser heißt „Neustadt15“, beim Online-Shopping auf „My Danish blues“ zu sparen. Jeder Leser, der den Code „Neustadt15“ online erfasst, erhält 15 Prozent auf seinen Einkauf. Die Aktion läuft bis Ende September 2021.



Beim Rundlauf hat alles angefangen
Die Mainzer „Reinschorle“

(oll) In immer mehr Supermärkten und Kiosken findet man seit einiger Zeit die „Reinschorle“ im Regal. Und demnächst ist sie auch nahe der Eisenbahnbrücke unten am Rheinufer zu haben. Es ist eine Weinschorle in der Flasche, die vom „Kamora-Kollektiv“ produziert wird.

Das „Kamora-Kollektiv“ setzt sich zusammen aus: KAtharina, MOritz und Sascha RAdewald, genannt „Rade“. Alle drei verbindet die Liebe zum Tischtennis. Kennengelernt haben sie sich denn auch bei einem Rundlauf-Event. Die Sympathie war direkt da und so haben sie sich zusammengeschlossen. Zuerst sollte sich alles um Tischtennis drehen. Rundlaufevents, ein Weltrekordversuch oder eine Tischtennis-Bar waren im Gespräch, doch dann kam es ganz anders. Bei den Veranstaltungen sollte es ein eigenes Getränkesortiment geben.
Für sie als Mainzer Start-Up war klar, dass es eine Weinschorle sein musste. Gestartet sind sie damit im Mai 2019. Mittlerweile gibt es eine Riesling- und eine Roséschorle, sowie einen Haselnusslikör.

Die Geburt der „Reinschorle“
Für die Schorle hat Kamora ein spezielles Konzept entwickelt. „Das Grundkonzept ist, dass wir regionale Winzer unterstützen“, sagt Katharina. Außerdem werden von Kamora verschiedene Winzerinnen und Winzer in die Kooperation eingebunden und es muss sich immer um einen sortenreinen Wein handeln. Dabei bemüht sich Kamora um möglichst große Transparenz.

Um mehr Winzern eine Zusammenarbeit zu ermöglichen, wechselt der verwendete Wein von Charge zu Charge. Wessen Wein verwendet wurde kann man auf dem Etikett der Schorle nachlesen, außerdem gibt es auch immer ein kleines Foto auf der Flasche. Katharina erzählt weiter: „Wir achten schon drauf, dass die Rieslingschorle klassisch trocken bleibt und sich der Geschmack nicht zu sehr ändert.“ Alle Schorlesorten werden zuvor getestet, bevor sie auf den Markt kommen. Winzer, mit denen Kamora bereits kooperiert hat, sind zum Beispiel Eva Vollmer aus Mainz und das Weingut Neumer aus Ülversheim in Rheinhessen.

Neuer Container am Zollhafen
Katharina ist zuversichtlich für die Zukunft, denn sie haben bereits weitere Pläne geschmiedet. Es gibt seit kurzem als dritte Sorte eine Sauvignon-Blanc-Schorle. „Wir haben jedes Jahr immer eine Sorte dazu genommen und es wird bestimmt auch nicht die letzte sein“, verspricht Katharina. Am Zollhafen wird es zukünftig einen Verkaufscontainer von Kamora geben. Dort kann man dann neben der Reinschorle auch andere regionale Produkte kaufen. Der Start ist für Anfang Juli geplant. Der Container mit dem Namen „Zur Schorle“ steht schon neben dem Imbiss „Zum Schorsch“ in der Nähe der Eisenbahnbrücke. Beide werden miteinander kooperieren und ihre Öffnungszeiten aneinander anpassen, sodass immer einer von beiden geöffnet hat. Für „Zur Schorle” bedeutet es, dass sie unter der Woche ab 21 Uhr und am Wochenende voraussichtlich durchgehend öffnen werden.




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