Seite 3 - Mainzer Neustadt-Anzeiger

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Wohlfühlen im Zollhafen
Der „Hafen Eden“ lädt zum Verweilen im neuen Quartier ein


(ki) Zwei Freunde ‒ eine Vision wird zur Mission: Gurur Romanci und Serhat Arslan haben sich einen Traum erfüllt und einen neuen Wohlfühlort in der Neustadt geschaffen.

Cappuccino in blauem Samt, Leckereien an schwarzen Marmortischen, Cocktails inmitten grünblumigen Wanddekors: Der „Hafen Eden“ vereint Café und Bar in modern-klassischem Ambiente. Bei schönem Wetter lockt die Sonnenterrasse mit Ausblick auf den Yachthafen und die wechselnden Baustellen des neuen Quartiers Zollhafen.

Der „Hafen Eden“ ist die erste der zwei vorgesehenen Gastronomien in dem markanten goldfarbenen Wohnkomplex „Pandion Doxx“. Er konnte nach vier Jahren intensiver Planung und aufwändigen Ausbaus mitten in der Corona-Zeit seine Pforten im Sommer 2022 für Gäste öffnen. Die elegante Einrichtung wurde von den beiden Betreibern gemeinsam mit Innenarchitekten individuell konzipiert, die Details sind liebevoll zusammengestellt. „Das Konzept und unsere Vision für diesen einmaligen Standort wurde gut angenommen“, sagt Arslan, „unsere Gäste fühlen sich bei uns wohl und sind überzeugt von der Qualität unserer Produkte, sodass wir seit der Eröffnung einen großen Kern an Stammkunden für uns begeistern konnten.“

Gutes aus der Region
Der konzeptionelle Schwerpunkt des gastronomischen Angebots liegt auf der Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern. Die Weine wer den von namhaften Winzern aus Rheinhessen und dem Rheingau bezogen, die Röstung des „Espresso Eden“ wurde individuell mit der Kaffeerösterei Müller kreiert. Das Speisenangebot ist italienisch angehaucht: Die Rezepte für Brot, Panini und Focaccia wurden gemeinsam mit der Traditions-Backstube Vetter entwickelt. Täglich wechselnde Kuchen ergänzen das Angebot.

Nach zunächst nur abendlichem Betrieb ist der „Hafen Eden“ seit Oktober 2022 schon ab 13.00 Uhr geöffnet und bietet in der Umgebung arbeitenden Menschen auch einen Anlaufpunkt für die Mittagspause. „Es ist schön zu sehen, dass wir mit unserem Stil viele Zielgruppen ansprechen und es uns gelingt, Menschen aller Altersgruppen aus den verschiedensten Teilen von Mainz und auch darüber hinaus zu uns zu locken“, freut sich Romanci.

Für 2023 nehmen sich Gurur Romanci und Serhat Arslan noch einiges vor: „Wir möchten nachhaltig wachsen, uns bei den Mainzern fest etablieren und haben die ein oder andere Eventreihe geplant. Damit möchten wir ein gemütliches ,Get together‘ am Zollhafen schaffen und den außergewöhnlichen Standort den Mainzern näherbringen. Und wir freuen uns auf die anstehenden Sommernächte mit direktem Sonnenuntergang auf der Terrasse des ‚Hafen Eden‘.“

Süße Verführung an der Kunsthalle
Bäckereiverkauf mit Kaffeeausschank

(am) Das Lokal an der Kunsthalle im Mainzer Zollhafen hat einen neuen Pächter, der mit köstlichen Backwaren Kunden lockt.

Seit Januar 2023 ist das ehemalige Café „7 Grad“ wieder belebt. „liesbeth“ heißt der Bäckereiverkauf mit Kaffeeausschank, der von Mittwoch bis Samstag von 9 bis 15 Uhr geöffnet hat. Das Unternehmen ist ein Ableger des Pankratiushofs in Hechtsheim. Der ehemalige Bauernhof ist stadtbekannt für seinen Hofladen, sein Restaurant und seine eigene Sauerteigbackstube. Die Mainzerinnen und Mainzer können nun auch in der Neustadt Brote, Brötchen, Brezeln, süße und salzige Törtchen oder Croissants des Pankratiushofs kaufen.

Beliebter Treffpunkt: Bei Liesbeth
Schnell hatte sich die Neueröffnung herumgesprochen und seit Januar bewegt sich vor allem samstags eine Vielzahl von Menschen durch die Baustellen des Zollhafens hin zum „liesbeth“. Neben Backwaren, Kaffee, wahlweise mit Kuh­ oder Pflanzenmilch, sind auch einige Produkte aus dem Hechtsheimer Hof laden im Angebot. Bei Instagram hat die Bäckerei bereits über 7.000 Follower (Stand März 2023), die sich an den appetitlich fotografierten Köstlichkeiten erfreuen.

Für den schnellen Kaffee zwischendurch können Besucher auf Barhockern Platz nehmen. Wer ein wenig Zeit mitgebracht hat, setzt sich vielleicht an den langen Holztisch, der mitten im Raum steht und schlemmt dort in aller Ruhe. Leicht kommen Kundinnen und Kunden miteinander ins Gespräch und alle, die in ein Gebäckstück beißen, haben ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht. Mein Vorsatz, Zucker zu fasten, wurde übrigens von einem Croissant mit Salzkaramellfüllung über den Haufen geworfen.

Mit Bargeld kommt man im „liesbeth“ nicht weit, denn es wird nur Kartenzahlung akzeptiert. Warum das so ist, erklärt mir die freundliche Angestellte hinter dem Tresen. Kartenzahlung gehe einfach schneller und es sei auch hygienischer, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Backwaren verpacken, nicht gleichzeitig in Kontakt mit Geld kämen.  

Die Entwicklung des Ladens soll in diesem Jahr in mehreren Schritten erfolgen. Das jetzige Angebot ist nur die erste Phase, der nach und nach erweiterte Öffnungszeiten und weitere Köstlichkeiten folgen sollen.



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