
Goldmarie in Mainz als schönstes Café 2026 ausgezeichnet
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Umzug: Die Männer*beratung in Mainz hat ihre neuen Räumlichkeiten bezogen
Vergangene Woche ist die Männer*beratung in Mainz umgezogen. Die Anlaufstelle für Männer und trans*, inter* sowie nicht-binäre (TIN*) Personen, die Sexualisierte Gewalt erlebt haben, ist nun in der Rheinallee 79-81 anzutreffen. Die neuen Räume befinden sich in einer Bürogemeinschaft mit dem ZsL – dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V.
„Ab sofort können wir Termine in unseren neuen Räumen anbieten“, freut sich Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung. „Dank der tollen Unterstützung unserer Frauen*notruf Kolleginnen und Ehrenamtlichen sind wir schnell fertig geworden“. Die Männer*beratung ist angegliedert unter dem Trägerverein Frauen*notruf Mainz e.V.

v.l.: Sabine Wollstädter (Frauen*notruf Mainz) und Leah Krieger (Männer*beratung) im neuen Beratungsraum (Foto: Frauen*notruf Mainz)
„Wir sind froh, endlich komplett barrierefreie Räumlichkeiten zu beziehen! Damit können wir nun auch Menschen mit Behinderung, die von Sexualisierter Gewalt betroffen sind, noch besser ansprechen und gerecht werden“, ergänzt Marco Jodes, Mitarbeiter der Männer*beratung.
Termine können unter 06131 143 32 33 oder über maenner-tin@frauennotruf-mainz.de ausgemacht werden. Auch über die Onlineberatung des Frauen*notruf Mainz können sich Personen an eine Mitarbeiterin der Männer*beratung wenden. Feste Bürozeiten sind Dienstag bis Donnerstag.
„Die finanzielle Situation der Männer*beratung war zu Anfang des Jahres sehr angespannt und unklar. Daher sahen wir uns gezwungen, unsere Räume vorsorglich zu kündigen“, erklärt Eva Jochmann, Geschäftsführerin des Frauen*notruf Mainz. Nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung der Deutschen Fernsehlotterie im Februar dieses Jahrs erhielt die Männer*beratung im darauffolgenden Monat die Förderzusage für April bis Ende 2026 durch das ehemalige Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Die Zwischenzeit konnte dank großzügiger Spenden überbrückt werden. „Wir wissen nicht, was der kommende Doppelhaushalt 2027/2028 bringt, hoffen aber, dass die neue Regierung den Bedarf erkennt und die Finanzierung fortführt“.
Die Männer*beratung bietet Fachberatung zum Thema Sexualisierte Gewalt für männliche und TIN* Betroffene ab 12 Jahren, deren Bezugspersonen und Fachkräfte. Neben der Beratungsarbeit engagiert sich die Fachstelle auch in der Prävention und Aufklärung sowie in der Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
Parkbank gegen Diskriminierung
Am Yilmaz-Atalay-Ufer im Mainzer Zollhafengebiet steht jetzt eine besondere Parkbank: Mit der Aufschrift „Kein Platz für Diskriminierung“ setzt sie ein Zeichen für Vielfalt und respektvolles Miteinander. Oberbürgermeister Nino Haase weihte die Bank gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern der Mainzer Allianz für Weltoffenheit ein.

Hinter der Bank gegen Diskriminierung: (v.l.n.r.) Carlos Wittmer, Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt; Behrouz Asadi, Leiter des Migrationsbüros der Malteser Werke für Rheinland-Pfalz/Hessen und Mitgründer der Mainzer Allianz für Weltoffenheit; Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz; Dr. Gülsüm Günay, Bildungsforum Mainz e.V. und Mitgründerin der Mainzer Allianz für Weltoffenheit; Sima Hosseini, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz; Ciara Widmann, Leiterin CSR und Nachhaltigkeit 1. FSV Mainz 05, der Verein ist ebenfalls Mitglied der Mainzer Allianz für Weltoffenheit.
(Foto: Landeshauptstadt Mainz)
Die Parkbank geht auf den Stadtratsantrag „Bunte Bänke, starke Botschaft“ zurück, in dem angeregt wurde Symbole für Toleranz und Vielfalt im Mainzer Stadtbild sichtbar zu machen. Als Mitglied der Mainzer Allianz für Weltoffenheit weihte Oberbürgermeister Nino Haase die Bank ein. Auf der Rückenlehne ist auf der rechten Hälfte gut sichtbar „Kein Platz für Diskriminierung!“ eingefräst. Die Sitzfläche davor fehlt.
Die Mainzer Allianz für Weltoffenheit wurde von rund zwanzig Mainzerinnen und Mainzern des öffentlichen Lebens am Internationalen Tag gegen Rassismus 2019 gegründet.
„Der Namensträger des Ufers Yilmaz Atalay war ein Pionier in der Mainzer Integrationsarbeit und sein Erbe, zum Beispiel das Interkulturelle Fest, ist immer noch in unserer Landeshauptstadt verankert. Daher ist das Ufer ein geeigneter Ort, um ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen“, so Haase.
Bei der Einweihung waren mehrere Mitglieder Allianz für Weltoffenheit vertreten, unter anderem die Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Sima Hosseini, der Aktivist und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Behrouz Asadi, Gülsum Günay vom Bildungsforum Mainz e.V. sowie die Leiterin CSR und Nachhaltigkeit des 1. FSV Mainz 05, Ciara Widmann.
mainzer-allianz-fuer-weltoffenheit.de
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Lastenfahrrad in der Mainzer Neustadt entwendet - Zeugen gesucht
Am Montagabend (28.09.2026) kam es in der Mainzer Neustadt zum Diebstahl eines Lastenfahrrades.
Der Geschädigte stellte sein Lastenfahrrad gegen 20:25 Uhr in der Rheinallee auf Höhe der Hausnummer 64 ab. Als er wenige Minuten später zu seinem Fahrrad zurückkehrte, stellte er dessen Fehlen fest.
Das Lastenfahrrad war zwar mit einem Schloss gesichert, jedoch nicht an einem festen Gegenstand angeschlossen. Somit war es für den oder die bislang unbekannten Täter möglich, das Fahrrad samt Schloss wegzutragen.
Täterhinweise liegen derzeit nicht vor.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl oder zum Verbleib des Lastenfahrrades geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz2@polizei.rlp.de übermittelt werden.
Auseinandersetzung in Mainzer Lokal
Von Freitag auf Samstag, den 26.09.2026 kam es in einem Lokal in der Kaiserstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Unbeteiligte Gäste alarmierten die Polizei.
Als die Beamten eintrafen, schlichteten sie zunächst den Streit zwischen den beiden Männern. Nach Aufforderung durch die Einsatzkräfte verließ der Aggressor mit der Polizei das Lokal.
Dieser zeigte sich jedoch auch gegen die Einsatzkräfte aggressiv und unkooperativ, leistete Widerstand und versuchte wiederholt, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen.
Hierbei schlug er ungezielt gegen die eingesetzten Beamten, ohne diese zu treffen. Er konnte schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.
Gegen den ihn wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

Ausstellung zu Kinderarmut im Mainzer Hauptbahnhof eröffnet
Eine Ausstellung im Mainzer Bahnhof zeigt Bilder und Songs von armutsbetroffenen Kindern. Sie soll auf ihre Situation und ihre oft wenig beachteten Fähigkeiten aufmerksam machen - AZ Mainz (plus)
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GAIA startet in die letzte Ausstellungswoche
Ausstellung in der Mainzer Christuskirche verbindet Kunst, Religion, Musik und gesellschaftliche Fragen – umfangreiches Programm zum Finale
Mehr als 8.000 Menschen haben die Ausstellung GAIA in den vergangenen zwei Wochen bereits besucht. Damit geht die Ausstellung in ihre letzte Woche. Ein vielfältiges Begleitprogramm lädt noch einmal dazu ein, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Erde, ihrer Schönheit und ihrer Verletzlichkeit auseinanderzusetzen.

Bewegungsmeditation unter GAIA (Foto: Evangelisches Dekanat)
„Zwei intensive und bewegende Wochen liegen hinter uns. Dass bereits mehr als 5.000 Menschen GAIA besucht haben, freut uns sehr“, erklärt Miriam Heil, Referentin für Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Mainz, „In der letzten Ausstellungswoche möchten wir noch einmal zahlreiche Gelegenheiten schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu staunen und neue Perspektiven auf unseren Planeten zu entdecken.“ Das Programm der letzten Woche verbindet unterschiedliche Formate aus Musik, Bewegung, Literatur, gesellschaftlichem Diskurs und Familienangeboten.
Am Dienstag stehen Qigong und Texte zur „Poesie der Schöpfung“ auf dem Programm. Bewegung und literarische Impulse laden dabei zu einer bewussten Wahrnehmung von Natur und Schöpfung ein. Am Mittwoch folgt ein Chorkonzert für den Blauen Planeten. Musik steht dabei im Mittelpunkt und eröffnet einen eigenen Zugang zu den Themen der Ausstellung. Der Donnerstag verbindet einen Workshop mit einem Poetry Slam von „Wilde Worte“. Kreative Texte und persönliche Perspektiven setzen sich mit Fragen rund um Schöpfung, Erde und Zukunft auseinander. Am Freitag richtet sich der Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Eine Diskussionsrunde zu globaler Gerechtigkeit und Frauen nimmt unterschiedliche Aspekte weltweiter Gerechtigkeitsfragen in den Blick. Ergänzt wird das Programm durch einen besonderen Vortrag mit einer Live-Schaltung aus der Antarktis, die einen unmittelbaren Einblick in eine der entlegensten Regionen der Erde ermöglicht. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Familien. Beim großen Familientag gibt es eine Info-Meile, Angebote für Kinder und eine Kinder-Disco am Nachmittag. Darüber hinaus bleibt die Ausstellung an diesem Abend bis 24 Uhr geöffnet. Damit besteht die Möglichkeit, GAIA nochmal in den Abendstunden und in besonderer Atmosphäre zu erleben.
Den Abschluss der Ausstellung bildet am Sonntag vormittags die Familienkirche unter dem Titel „Staunen“. Abends lädt die „Blaue Stunde“ mit Musik und Texten zum gemeinsamen Ausklang ein.
Weitere Informationen und das vollständige Programm unter www.gaia-mainz.de.

Alle an einen Tisch bringen: „Contact-table“ im Patagonia

Helfer im Mainzer Tierheim: Sortier-Job mit großer Wirkung
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Ermittlungsgruppe "Szene" weiterhin im Einsatz - mehr als 1.100 Personen kontrolliert
Die Ermittlungsgruppe "Szene" der Kriminaldirektion und der Polizeidirektion Mainz setzt ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität und weiterer Straftaten in der Mainzer Innenstadt fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Bereichen rund um die Kaiserstraße, den Mainzer Hauptbahnhof und das Bleichenviertel.
Seit Beginn der aktuellen Maßnahmen haben die Einsatzkräfte bereits mehr als 1.100 Personen kontrolliert und durchsucht. Dabei wurden bislang über 160 Strafanzeigen eingeleitet. Der überwiegende Teil der Strafverfahren betrifft den Handel mit Cannabis. In geringerem Umfang wurden auch Verfahren im Zusammenhang mit Kokain, Amphetamin und Ecstasy eingeleitet.
In mehr als 250 Fällen stellten die Einsatzkräfte Gegenstände oder Beweismittel sicher. Unter den Sicherstellungen befanden sich neben Betäubungsmitteln unter anderem mehr als 30.000 Euro Bargeld sowie mehrere Messer, Schlagringe und Pfeffersprays.
Bei den Kontrollmaßnahmen erhielt die Ermittlungsgruppe an insgesamt 30 Tagen Unterstützung durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei. Im Rahmen der Maßnahmen kam es zudem zu 34 Fest- oder Ingewahrsamnahmen. Dabei konnten unter anderem 11 Haftbefehle vollstreckt werden. Sechs Personen wurden vorläufig festgenommen.
Mit dem bisherigen Verlauf der Maßnahmen in diesem Jahr zeigt sich die Polizei Mainz insgesamt zufrieden. Die Vielzahl der Kontrollen und Sicherstellungen sowie die eingeleiteten Strafverfahren zeigen aus Sicht der Polizei, dass die konsequente Präsenz und die gezielten Kontrollmaßnahmen wichtige Beiträge zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität und weiterer Straftaten im Bereich der Mainzer Innenstadt leisten. Die Polizei Mainz wird die Kontrollmaßnahmen auch weiterhin fortführen. Ziel ist es, insbesondere den Betäubungsmittelhandel und damit verbundene Straftaten im öffentlichen Raum konsequent zu verfolgen und das Sicherheitsgefühl in der Mainzer Innenstadt zu stärken.
Bei ihrer Arbeit ist die Polizei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Bereits in der Vergangenheit haben Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Passantinnen und Passanten mehrfach zu wichtigen Ermittlungsansätzen und -erfolgen geführt. Die Polizei Mainz bedankt sich daher ausdrücklich für die Unterstützung und bittet darum, verdächtige Beobachtungen weiterhin zu melden. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 oder per E-Mail an kdmainz.egszene@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Kita Feldbergplatz erhält Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“
Die städtische Kindertagesstätte Feldbergplatz ist als „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet worden. Das landesweite Qualitätssiegel des Vereins Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. wird an Kindertagesstätten verliehen, in denen Bewegung einen wesentlichen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit einnimmt.
Die Auszeichnung als „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ wurde von Jutta Heim, Vizepräsidentin des Vereins Rheinhessischer Turnerbund, in Anwesenheit der Kinderdezernentin der Landeshauptstadt Mainz, Jana Schmöller, an die Leitung der Kindertagesstätte, Meike Obermeier, übergeben.

Foto: Landeshauptstadt Mainz
„Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team der Kita Feldbergplatz zu dieser besonderen Auszeichnung. Das Qualitätssiegel macht sichtbar, wie konsequent Bewegung hier im pädagogischen Alltag verankert ist. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen und vor allem engagierte Fachkräfte, die bereit sind, Bewegung jeden Tag mitzudenken“, gratulierte Jana Schmöller dem Team der Kita Feldbergplatz. „Bewegung ist für Kinder ein wichtiger Teil des Aufwachsens. Sie haben Spaß, entdecken dabei ihre Fähigkeiten und gleichzeitig fördert Bewegung ihre Entwicklung.“
Zu den Qualitätskriterien für die Auszeichnung gehören unter anderem Qualifikationen der pädagogischen Fachkräfte im Bereich der Entwicklungsförderung durch Bewegung. Körperliche Aktivitäten sind zudem fest im pädagogischen Konzept und im Kita-Alltag verankert. Die Kinder haben viel freie Bewegungszeit und nehmen regelmäßig an angeleiteten Sporteinheiten teil.
Darüber hinaus engagiert sich die Kita in der Netzwerkarbeit mit lokalen Institutionen und gibt ihre Erfahrungen als Multiplikatorin auch an andere Einrichtungen weiter. Das Team der Kita Feldbergplatz hat die Qualitätskriterien für die Auszeichnung erfolgreich erfüllt.
Das Profil „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ ist ein landesweites Konzept der Bildungs- und Gesundheitsförderung durch Bewegung. Die Auszeichnung macht besondere Konzepte und das Engagement der zertifizierten Einrichtungen sichtbar. Bewerben können sich alle rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten.
www.bewegungskita-rlp.de
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Zollhafen-Erlöse werfen Fragen auf
Lässt die Stadt Mainz Millionen an Einnahmen bei stadtnahen Gesellschaften liegen? - Mainz&
Versuchter Autodiebstahl in der Neustadt - Zeugen gesucht
Zwischen Sonntagabend, 20.09.2026, gegen 20:30 Uhr, und Dienstagmorgen, 22.09.2026, gegen 06:50 Uhr, kam es in der Goethestraße in Mainz zu einem versuchten Diebstahl eines Autos.
Der oder die bislang unbekannten Täter verschafften sich auf bislang unbekannte Weise Zugang zu einem dort abgestellten KIA. Anschließend versuchten sie, das Fahrzeug mit einem falschen Schlüssel zu starten, was jedoch scheiterte. Stattdessen entwendeten sie mehrere Gegenstände sowie das Autoradio aus dem Fahrzeug.
Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 65-33999 mit der Kriminalpolizei Mainz in Verbindung zu setzen.

Ein Dirigent entdeckt einen Komponisten wieder
Vergessene Melodien erwachen in Mainz: Johannes Herres hebt das 400 Jahre alte Werk des Komponisten Daniel Bollius wieder ins Rampenlicht und lässt es eindrucksvoll erklingen - AZ Mainz (plus)
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Von Kindern für Kinder - Kinderrechtebank in Mainz enthüllt

Landessportbund bleibt nun doch im Mainzer „Haus des Sports“
Wo wird der Landessportbund künftig seine Geschäftsstelle haben? Jahrelang wurde darüber diskutiert, jetzt steht fest: Sie bleibt, wo sie ist, im Haus des Sports in Mainz - AZ Mainz (plus)
Verkehrsunfall zwischen zwei Linienbussen - eine Person leicht verletzt
Am Montagnachmittag (21.09.2026) kam es gegen 16:00 Uhr in der Bahnhofstraße in Mainz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Linienbussen. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Linienbusse hintereinander die Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Münsterplatz. Der vorausfahrende Linienbus musste verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Der dahinterfahrende Bus bemerkte den Bremsvorgang offenbar zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Linienbus auf.
Durch den Zusammenstoß sprang die Heckscheibe des vorausfahrenden Busses. Ein Fahrgast wurde hierbei durch einen Glassplitter im Gesicht leicht verletzt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache dauern an.
Mehr Klarheit bei Garantie und Gewährleistung
Ab dem 27.09.2026 müssen Verkäufer:innen mit einem einheitlichen Label über die gesetzlichen Gewährleistungsrechte informieren. Dadurch sollen Verbraucher:innen diese besser kennen und durchsetzen können, wenn sich bei einem gekauften Produkt ein Defekt zeigt.
Bisher herrschte bei Verbraucher:innen viel Unklarheit über die Begriffe Gewährleistung und Garantie. Teilweise wurde dies von Verkäufern gezielt ausgenutzt, die bei Defekten pauschal auf den Hersteller verwiesen. Die neuen Label sollen für mehr Klarheit bei den Verbraucher:innen sorgen.
Während die Gewährleistung ein gesetzliches Recht gegenüber dem Verkäufer ist, handelt es sich bei der Garantie um eine freiwillige Leistung des Herstellers oder Händlers.
Gewährleistungslabel informiert auch über kostenfreie Reparatur
„Das Gewährleistungslabel klärt über die wichtigsten Aspekte der Gewährleistungsrechte auf, etwa über die Mindestdauer von zwei Jahren sowie über die Möglichkeit für Verbraucher:innen, zwischen der kostenfreien Reparatur und der kostenfreien Ersatzlieferung der Ware zu wählen“, sagt Andrea Steinbach, Juristin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Diese Informationspflichten gelten bei Online-Käufen ebenso wie im stationären Handel und bei sonstigen Vertriebsformen.
Garantielabel schützt gesamte Ware
Neben dem neuen Gewährleistungslabel gibt es auch ein neues Garantielabel. „Das Garantielabel informiert über eine freiwillige Garantie des Herstellers. Diese Garantie muss die gesamte Ware schützen und für mehr als zwei Jahre gelten. Sie darf keine zusätzlichen Kosten verursachen“, so Steinbach. Falls eine Garantie gewährt wird, besteht sie unabhängig von den gesetzlichen Gewährleistungsrechten.
Weitere Informationen
Ausführliche Information gibt es auf der Internetseite unter „Alles zu Gewährleistung und Garantie“.
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Neue Selbsthilfegruppe für Betroffene von Eifersucht in Mainz
Wenn Eifersucht zur Belastung wird, müssen Sie damit nicht allein bleiben. Ab dem 01.10.2026 findet die Selbsthilfegruppe für Betroffene von Eifersucht monatlich in Mainz statt.
Leiden Sie unter dem ständigen Misstrauen, den Vorwürfen oder der Kontrolle Ihres Partners oder Ihrer Partnerin? Haben Sie das Gefühl, sich immer mehr rechtfertigen zu müssen oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen? Übermäßige Eifersucht kann Beziehungen stark belasten und zu Unsicherheit, Stress, Angst und sozialem Rückzug führen. Viele Betroffene fühlen sich unverstanden oder trauen sich nicht, mit anderen über ihre Situation zu sprechen.
In unserer Selbsthilfegruppe finden Sie einen geschützten und vertraulichen Raum, Verständnis von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, Austausch ohne Verurteilung, Unterstützung bei der Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls sowie Anregungen für einen gesunden Umgang mit belastenden Beziehungssituationen.
Die Selbsthilfegruppe ist kostenlos und vertraulich.
Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen! Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich gerne unter gemeinsamgegeneifersucht@gmx.net.
Säule soll über Geschichte des Zollhafens informieren
Der Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat dem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt, der die Stadtverwaltung darum ersucht, eine Informationssäule an der Lokomotive im Mainzer Zollhafen aufzustellen, um die Geschichte des Umfelds passend darzustellen und so zu beleuchten.

Ein Hinweis auf die Geschichte ist die im Jahr 2023 aufgestellte Lokomotive, die zwar selbst nicht im ehemaligen Zoll- und Binnenhafen verkehrte, aber die Erinnerung an den gewerblichen Eisenbahnverkehr, der im Jahr 1984 außer Betrieb ging, aufrecht erhalten soll. „Direkt an der Lokomotive würde sich eine solche Informationssäule besonders anbieten, da es sich um einen exponierten Platz direkt am Hafenbecken mit einer hohen Frequentierung handelt”, schlägt Yvonne Wuttke, ebenfalls Mitglied im Ortsbeirat Mainz-Neustadt, vor.
Plakataktion der Frauennotrufe in RLP
Unter dem Motto „Du hast sexualisierte Gewalt erlebt? Du hast ein Recht auf Unterstützung und Beratung!“ machen die 14 rheinland-pfälzischen Frauennotrufe auf ihre Arbeit aufmerksam. Zugleich unterstreichen sie den gesetzlichen Anspruch auf Beratung und Schutz, den Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt ab 2032 durch das Gewalthilfegesetz erhalten.

Plakatwand in der Bauhofstraße (Foto: Frauen*nitruf Mainz)
Bei sexualisierter Gewalt handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches alle etwas angeht. „Geschlechtsspezifische Gewalt liegt nicht in der Verantwortung von denen, die sie erleben, sondern denen, die sie ausüben und ermöglichen. Wir möchten Betroffenen zeigen, dass sie mit ihrer Erfahrung der Gewalt nicht alleine sind und dass es die Aufgabe von Politik und Gesellschaft ist, die Gewalt zu verhindern und deren Folgen aufzufangen“, so Miriam Kösterkamp, Mitarbeiterin des Frauennotrufs Idar-Oberstein.
Das Gewalthilfegesetz, welches 2025 auf Bundesebene verabschiedet wurde, stärkt Betroffene geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt: Ab 2032 haben sie einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf wohnortnahe Beratung und Unterstützung. Bis 2027 muss die Landesregierung in Rheinland-Pfalz gesetzlich festschreiben, wie sie diesen Anspruch gewährleisten will.
„Wir möchten die Kampagne auch dazu nutzen, deutlich zu machen, dass die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Beratung ab 2032 nur möglich ist, wenn jetzt ein adäquater Ausbau des Hilfesystems erfolgt, in bedarfsgerechte Maßnahmen investiert wird und Schutzlücken geschlossen werden“, so Miriam Kösterkamp.
Schon jetzt beraten und unterstützen die Fachstellen zum Thema sexualisierte Gewalt an 14 Standorten in Rheinland-Pfalz Betroffene, Angehörige und Fachkräfte kostenlos und auf Wunsch anonym. „Sexualisierte Gewalt kann vielfältige Auswirkungen auf Betroffene und deren Umfeld und Leben haben. Dementsprechend unterschiedlich können auch die Bedürfnisse nach der erlebten Gewalt sein“, betont Latasha Hall vom Frauennotruf Kaiserslautern. „Zudem ist sexualisierte Gewalt auch durch einen Kontrollverlust gekennzeichnet. Daher ist in unserer Arbeit die Selbstbestimmung Betroffener wichtig, damit wieder ein Autonomiegefühl entstehen kann.“
Damit nicht nur Betroffene gut unterstützt werden können, sondern geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt in Zukunft weniger werden, fordern die Frauennotrufe das Land Rheinland-Pfalz auf, das Thema Prävention im Landesausführungsgesetz ausreichend zu berücksichtigen. „Die Präventionsarbeit nimmt eine besonders wichtige Rolle ein, da sie Wissen schafft und Räume öffnet, in denen Themen wie Sexualität und sexualisierte Gewalt besprechbar werden. Werden diese Themen tabuisiert, erhöht sich das Risiko für Kinder und Jugendliche sexualisierte Gewalt zu erleben. Auch für Lehrkräfte und pädagogisches Personal sind die Themen von großer Bedeutung. Es geht darum, eine eigene Haltung gegenüber Themen wie Rollenstereotypen, geschlechtsspezifischer Erziehung oder hierarchischen Strukturen zu entwickeln und eigene Erfahrungen mit Gewalt zu reflektieren“, erklärt Yasmin Grein, Leitung des Präventionsbüros Ronja in Westerburg.
Die Plakate werden im September 2026 an 14 Standorten in Rheinland-Pfalz zu sehen sein. Die LAG autonomer Frauennotrufe dankt Plakat-verkauft.de für die kostenlose Bereitstellung der Werbeflächen, durch die die Aktion erst ermöglicht wurde!
V.i.S.d.P.: Yasmin Grein (Frauennotruf Westerburg), Latasha Hall (Frauennotruf Kaiserslautern), Miriam Kösterkamp (Frauennotruf Idar-Oberstein)
Schreckschusswaffe bei Hochzeitsgesellschaft sichergestellt
Am Samstag, 19.09.2026, gegen 14:00 Uhr, meldete ein Zeuge der Polizei einen Mann, der in der Josefsstraße eine Pistole in seinen Hosenbund gesteckt habe und in Richtung Hindenburgstraße unterwegs sei. Zuvor habe er die Waffe an seinem Fahrzeug mit Patronen geladen.
Mehrere Streifen wurden daraufhin zur Örtlichkeit entsandt. An einer dort stattfindenden Hochzeitsfeier konnte der beschriebene Mann schließlich angetroffen werden. Bei der Durchsuchung wurde eine Schreckschusswaffe mit Munition im Hosenbund aufgefunden. Weitere Munition befand sich in seiner Hosentasche und im Fahrzeug.
Die Waffe und die Munition wurden sichergestellt. Gegen den 34-jährigen Mann, der keinen Waffenschein besitzt und die Waffe aus Tradition mitgeführt habe, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass das Führen von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit grundsätzlich einer waffenrechtlichen Erlaubnis bedarf. Gerade bei Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen können solche Waffen zu gefährlichen Situationen und Fehlinterpretationen führen.
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Kinder-Fahrraddemo „Kidical Mass“ trotzte dem Regen
Am vergangenen Sonntag (20.09.2026) fand in Mainz eine große Kinder-Fahrraddemo statt, organisiert vom VCD. Unter dem Motto „Straßen sind für alle da“ startete die Demonstration um 15 Uhr am Frauenlobplatz.
Vom Regen ließen sich die vielen Familien, insgesamt etwa 150 RadlerInnen, nicht davon abhalten für kindgerechte Fahrradwege zu demonstrieren. Die jüngsten Kinder legten die rund vier Kilometer lange Strecke über Kaiserstraße und Boppstraße bis zum Goetheplatz sogar auf dem Laufrad zurück, während die älteren Kinder mit ihren eigenen Fahrrädern unterwegs waren. Die Polizei sicherte die Demonstration ab.

(Foto: VCD Rheinhessen)
„Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können“, sagt Dr. Matze Borsdorf vom VCD Rheinhessen. „Doch davon sind wir in Mainz noch ein großes Stück entfernt“, so Borsdorf weiter. Viele Schulen seien derzeit mit dem Rad nicht auf für Kinder geeigneten Radwegen erreichbar. Dies sei ein großes Manko bei der Verkehrserziehung bereits ab dem Kinder- und Jugendalter, ergänzt Borsdorf.
Statt bestehende Radwege zu pflegen, würde die Stadt diese eher abschaffen und die mit dem Rad fahrenden Kinder ab 10 Jahren auf die Kfz-Fahrbahn verweisen, wie beispielsweise seit diesem Sommer in der Goethestraße. Die Goethestraße sei breit genug, um Radinfrastruktur anzulegen, zumal die Radnetzplanung der Stadt dort Radverkehr vorsieht. Weitergehend kritisiert Borsdorf, dass die Stadtverwaltung das ordnungswidrige Parken auf Gehwegen und Radwegen an vielen Stelle dulde – trotz Hinweisen aus der Bevölkerung –, anstatt Strafzettel auszustellen und damit rechtliche Klarheit zu schaffen.
Die Forderung im Rahmen des Aktionsbündnis kidical mass an die Stadt Mainz ist, dass die Stadt bestehenden Handlungsspielraum ausschöpfen solle. Dazu gehören beispielsweise:
- Umwidmung von Kfz-Fahrstreifen zu baulich geschützten Radfahrstreifen an mehrspurigen Straßen;
- Anordnung temporärer Durchfahrtverbote für Autos vor Schulen („Schulstraßen“);
- Schaffung kindersicherer Kreuzungen und Querungen;
- Einrichtung „echter“ Fahrradstraßen und -zonen ohne Autoverkehr;
- Entfernung von Kfz-Parkflächen auf Gehwegen und Ahndung des illegalen Gehwegparkens. Nutzung der gewonnenen Flächen für Fuß- und Radverkehr, für Spiel- und Begegnungszonen und Begrünung
Über die Kidical Mass und das Aktionsbündnis
20.09.2026Keinerlei verkehrliche Sperrungen oder Beeinträchtigungen
Das Mobilitätsdezernat der Landeshauptstadt Mainz weist vorsorglich darauf hin, dass ab Montag, 28. September erste vorbereitende Arbeiten auf und an der Hochbrücke beginnen, um den geplanten Rückbau der maroden Hochbrücke in einzelnen Schritten vom Norden gen Süden anzubahnen.Wir danken
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So bereiten Sie sich auf die Heizsaison vor
Vor dem Start der Heizsaison schnellen die Gaspreise in die Höhe. Die Bundesregierung muss dringend handeln, um Mensch und Klima im Winter nicht weiter zu belasten. Wie Sie selbst mit einfachen Tricks Ihren Gasverbrauch senken und das Klima schonen, erklärt Irmela Benz Colaço, Energie-Expertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
1. Temperatur passgenau einstellen
2. Richtig lüften
3. Zugige Ritzen abdichten
4. Heizkörper freihalten
5. Heizungsanlage überprüfen lassen
„Wer im Eigenheim wohnt, sollte die Einstellung der Heizungsanlage durch einen hydraulischen Abgleich prüfen lassen. Das übernehmen Fachleute. Denn selbst neue Heizungsanlagen sind oft falsch eingestellt und lassen wertvolle Energie verpuffen“, rät Benz Colaço. Da Öl und Gas immer teurer werden, rechnen sich auch größere Investitionen, wie eine neue Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien und eine Dämmung. Lassen Sie Ihr Haus dazu zunächst fachlich begutachten, denn jedes Haus ist anders. Sogenannte individuelle Sanierungsfahrpläne werden staatlich gefördert. Die geschulten Berater*innen wissen auch, welche Förderprogramme es für die Umsetzung Ihrer energetischen Modernisierung gibt.
Tag der Lebensmittelrettung
foodsharing Mainz mit großer Aktion auf dem Leichhof
Am 26. September 2026 findet der Tag der Lebensmittelrettung statt. foodsharing Mainz beteiligt sich mit einer Aktion auf dem Leichhof, um das Ausmaß vermeidbarer Lebensmittelverschwendung sichtbar zu machen. weiterlesen
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Immer wieder sind Beschwerden über das Bahnhofsumfeld in Mainz zu hören. Doch entsprechen sie auch der Realität? Wir haben uns umgeschaut und mit Verantwortlichen gesprochen - AZ Mainz (plus)
(Foto: Lukas Görlach)
krumm & schepp e.V. als zertifizierter LernOrt Nachhaltigkeit ausgezeichnet
Vielfältige Workshops: Nachhaltigkeit erlebbar machen
Der Verein krumm& schepp e.V. freut sich über die offizielle Anerkennung als zertifizierter LernOrt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Vor etwa fünf Jahren entstand die Idee eines foodsharing-Cafés in Mainz, wobei die Bildungsarbeit von Anfang an als eine der drei Säulen neben dem Cafébetrieb und kulturellen Veranstaltungen stand. Bereits 2023 – noch vor Eröffnung des Cafés – startete die Bildungsarbeit und hat sich heute mit über 125 durchgeführten Workshops zu einer festen Größe in der Mainzer Bildungslandschaft entwickelt.Das breite Angebot richtet sich an Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen und lädt Kinder und Jugendliche ein, Nachhaltigkeit spielerisch zu entdecken:
- Foodsharing-Workshop: Hier werden aus den Teilnehmenden mit ihren „Superkräften“ echte Lebensmittelretter:innen.
- Saisonale Workshops: Im „Apfel-Workshop“ wird nach einer Verköstigung die Apfel-König:in gekrönt, während im „Erdbeer-Workshop“ selbstgemachtes Erdbeereis das Highlight der Kinder ist.
- Plastik im Meer: Kinder und Jugendliche erarbeiten, wie sie ihren ökologischen Handabdruck verbessern können.
Für Erwachsene runden nachhaltige Kochworkshops das Angebot ab – ab November werden auf der Webseite und im Veranstaltungskalender wieder Termine angeboten.
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Haftbefehl bei Personenkontrolle am Hauptbahnhof Mainz festgestellt
Am 16. September 2026 wurde ein 57-jähriger Deutscher gegen 23:20 Uhr am Hauptbahnhof Mainz durch Beamte der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten fest, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Betrugs vorlag. Da der 57-Jährige die im Haftbefehl zugrunde liegende Geldstrafe in Höhe von 450 Euro nicht begleichen konnte, wurde er zur Verbüßung der ersatzweisen Freiheitsstrafe von 30 Tagen in die JVA Rohrbach verbracht.
Bauarbeiten in der Rheinallee wirken sich auf Verkehr aus
Mehrere Bauarbeiten auf der Rheinallee in Höhe der Neustadt führen zu Spursperrungen. Autofahrer sollten sich auf Verkehrsverzögerungen einstellen. Was genau ansteht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Harald Kaster)
Stadtratsdebatte: Wurde zu spät zum Gaskraftwerk informiert?
Die Debatte um das Gaskraftwerk auf der Ingelheimer Aue setzt sich fort. Im Mainzer Stadtrat wurde nun diskutiert, ob die Öffentlichkeit zu spät über das Vorhaben informiert wurde - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Gründliches Kauen ist ein wichtiger Teil gesunder Ernährung. Wer sein Essen hastig hinunterschlingt, hat weniger davon: Der Genuss kommt zu kurz, die Nahrung wird schlechter zerkleinert und der Körper kann sie weniger gut verwerten. Große Brocken belasten Magen und Darm, und die Zähne leiden, wenn sie nicht ausreichend zu tun bekommen. Auch der Hunger meldet sich schneller zurück. Deshalb: Wer aufs Kauen achtet, tut sich, seinen Zähnen und seiner ganzen Gesundheit etwas Gutes. Passend dazu steht der Tag der Zahngesundheit am 25. September 2026 unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“.
Kauen – Gymnastik für den Mundraum
Übrigens: In diesem Sinne kann auch das Kauen von Kaugummi die Zahngesundheit unterstützen – sofern er zuckerfrei ist. Schon nach 20 Minuten Kauen ist die Speichelproduktion um das Dreifache erhöht.
Kauen für die Sinne – und die Verdauung
Zugleich ist Kauen ein erster und wichtiger Schritt der Verdauung. Die Nahrung wird zerkleinert und mit Speichel vermischt. Dieser hilft dabei, Kohlenhydrate aus den Speisen zu zerlegen und für die weitere Verdauung vorzubereiten.
Davon profitiert zunächst der Magen: Gut gekaute Nahrung lässt sich dort leichter weiterverarbeiten und kann dazu beitragen, Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen zu vermeiden.
Auch der Dünndarm wird entlastet, wenn die Nahrung im Mund bereits gut bearbeitet und mit Speichel vermischt wurde. Bleiben Kohlenhydrate unverdaut, gelangen sie weiter in den Dickdarm. Dort werden sie von Darmbakterien abgebaut. Dabei können Blähungen und Völlegefühl entstehen.
Mit weniger Nahrung besser satt werden
Wenn das Kauen zu kurz kommt
Wer gründliches Kauen vermeidet, weil es unangenehm und schmerzhaft ist, sollte der Ursache nachgehen. Schuld können Karies oder Zahnfleischentzündungen sein, die unter anderem von stark zuckerhaltigen Getränken und Süßigkeiten herrühren können.
Das Essen genießen
Achten Sie stattdessen darauf, wie sich die Nahrung im Mund anfühlt, und schlucken Sie erst, wenn sie zu einer weichen, breiigen Masse geworden ist. Kleinere Bissen und das Ablegen des Bestecks zwischendurch können dabei helfen. Auch die Auswahl der Lebensmittel spielt eine Rolle: Unverarbeitete und nicht zu weiche Lebensmittel regen zum gründlicheren Kauen an.
Fazit: Wer sich Zeit zum Kauen nimmt, genießt bewusster und tut zugleich Zähnen und Verdauung etwas Gutes.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
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Positives Signal von Stadtvorstand: Mittel für Spielplätze sollen erhöht werden
Der Stadtvorstand hat dem Stadtrat den ersten Entwurf für den kommenden Haushalt vorgelegt. Demnach sollen die Mittel, die unter dem Titel „Kinderfreundliches Mainz” laufen, von 300.000 Euro auf 500.000 Euro jährlich erhöht werden. Diese Haushaltsmittel sind für Ersatzbeschaffungen auf den Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet vorgesehen.

Spielplatz auf dem Goetheplatz: neue Spielgeräte in Sicht? (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
„Es ist sehr erfreulich, dass auch auf Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat hin die Mittel entsprechend erhöht werden. Dies ist auch dringend notwendig, um das Angebot unserer Spielplätze zu erhalten”, unterstreicht Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, die Dringlichkeit der Mittelbereitstellung. „Uns geht es darum, dass wenn etwas kaputt geht, es gleichwertig ersetzt wird. Deshalb freut es uns sehr, dass sich der Stadtvorstand trotz der angespannten Haushaltslage für diese Erhöhung ausgesprochen hat”, so Ulrike Ludy, Mitglied des Ortsbeirats, weiter. Neben den Mitteln aus dem Titel „Kinderfreundliches Mainz” wurde zudem angekündigt, Entschädigungszahlungen aufgrund des Fluglärms für den Erhalt der Spielplätze aufzubringen. „Die Haushaltsberatungen mit dem Stadtrat stehen nun bevor, die herausfordernd sein werden. Dennoch sollte dem Vorschlag des Stadtvorstands diesbezüglich entsprochen werden, da die Mittelverwendung direkt sichtbar werden wird und den Kindern dient”, fährt Alexander Klein fort.
„Durch diesen Mittelaufwuchs würden wir in der Mainzer Neustadt eine realistische Perspektive erhalten, möglichst viele Ersatzbeschaffungen zu tätigen. Während Ende des Jahres das neue Spielgerät auf dem Spielplatz am Lessingplatz stehen soll, wird vor allem der Komplettaustausch der Spielgeräte auf dem Spielplatz auf dem Goetheplatz in den kommenden Jahren eine große finanzielle Herausforderung sein”, stellt Yvonne Wuttke, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats, die Lage in der Mainzer Neustadt dar. Hierzu wird der Stadtvorstand wieder eine Reihung der notwendigen Maßnahmen erstellen, die dann vom Jugendhilfeausschuss der Stadt bestätigt werden muss. „Wir werben deshalb auch weiterhin dafür, den Spielplatz auf dem Goetheplatz entsprechend zu priorisieren, damit zeitnah nach dem Abbau der Spielgeräte ab Frühjahr 2027 dieser neu bebaut wird”, so Yvonne Wuttke weiter.
Rettung aus dem 6. Obergeschoss
Am 16.09.2026 gegen 12:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz mit dem Einsatzstichwort "H3.02 Höhen- und Tiefenrettung" zu einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Kurfürstenstraße alarmiert.
Auf der Baustelle war ein Arbeiter im sechsten Obergeschoss etwa vier Meter in die Tiefe gestürzt. Der Patient wurde bereits durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde die Feuerwehr nachgefordert, um den Verletzten möglichst schonend auf Straßenniveau zu transportieren.
Nach weiterer Versorgung und Vorbereitung zur Rettung wurde der Patient mithilfe einer Drehleiter aus dem sechsten Obergeschoss zu Boden gebracht und anschließend wieder an den Rettungsdienst übergeben.
Im Einsatz waren Kräfte beider Berufsfeuerwehrwachen der Feuerwehr Mainz. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und die Polizei.
Zur Ursache des Arbeitsunfalls sowie zur Art und Schwere der Verletzungen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
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Verbraucherzentralen klären, worauf zu achten ist, damit der Job nicht zum Datendiebstahl wird
Wer online nach Arbeit sucht, stößt leicht auf betrügerische Jobangebote, die oft von seriösen kaum noch zu unterscheiden sind. Im schlimmsten Fall enden Arbeitssuchende damit, ungewollt Betrügern bei der Geldwäsche zu helfen. Die Verbraucherzentralen raten daher, Stellenanzeigen genau zu prüfen und klären, worauf zu achten ist.
Gefälschte Stellenanzeigen und täuschend echte Karriereseiten wirken heute professioneller denn je. Gleichzeitig sinkt der Aufwand, mit dem sich solche Betrugsmaschen umsetzen lassen. „Kriminelle können mittlerweile auf fertige Webseiten, gefälschte Identitäten und technische Infrastruktur zurückgreifen oder diese als Dienstleistung einkaufen. Zusätzlich erleichtert künstliche Intelligenz den Betrug mit Jobanzeigen zunehmend“, erklärt Andrea Steinbach, Juristin im Fachbereich Digitales und Verbraucherrecht der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Daher werde es für Verbraucher:innen immer schwerer, gefälschte Stellenanzeigen zu entlarven. „Mit den Fake-Anzeigen haben es Kriminelle auf persönliche Daten der Bewerber:innen abgesehen. Diese nutzen sie, um Fakeshops, Accounts und (Bank)-Konten zu eröffnen oder Kredite aufzunehmen und Verträge abzuschließen“, erklärt Steinbach. Um das zu vermeiden, sollten Bewerber:innen bei der Jobsuche im Internet genau hinsehen.
Zu gut, um wahr zu sein
„Auch wenn sie seriös wirken und die Aufmachung sehr professionell ist, fallen immer wieder gewisse Ähnlichkeiten auf“, merkt die Expertin an. Fast allen betrügerischen Anzeigen ist gemein, dass Qualifikationen oder die Fähigkeiten der Jobsuchenden kaum relevant sind. Zeugnisse oder Nachweise werden im Bewerbungsverfahren nicht verlangt. „Daran sind Betrüger auch nicht interessiert. Vielmehr geht es darum, die Hürden für eine Bewerbung so gering wie möglich zu halten, damit genügend Bewerbende ihre Daten preisgeben.“ Ein weiteres häufiges Merkmal: Hundert Prozent Homeoffice. „Fake-Jobs benötigen keine Büroräume. Wird mit Tätigkeiten geworben, die bequem von zu Hause erledigt werden können, sollten Jobsuchende genau hinschauen“, rät Steinbach. Das gelte auch, wenn ein exaktes Gehalt ausgewiesen wird: Seriöse Anzeigen geben in der Regel nur eine Besoldungsstufe oder einen groben Rahmen an. Betrügerische Angebote locken dagegen mit einem genauen Stundenlohn.
Erst Vertrauen, dann Datenabfrage
Häufig stellen Betrüger durch ein seriöses Auftreten, Telefonate oder Chats Vertrauen her – analoge Kontakte finden hingegen nicht statt. „Ein persönlicher digitaler Kontakt ist aber kein Echtheitsnachweis“, merkt die Expertin an. Spätestens, wenn Bewerber:innen vor dem Unterzeichnen des Arbeitsvertrags ihre Kontodaten, ihren Ausweis oder ihren Versicherungsnummernachweis übermitteln sollen, ist Misstrauen angebracht. Steinbach rät, in solchen Fällen sofort den Bewerbungsprozess zu beenden. Das gelte auch, wenn ein Video-Ident-Verfahren verlangt wird. „So plausibel der vorgeschobene Grund auch klingen mag, mit dieser Masche eröffnen Kriminelle ein Bankkonto zwecks Geldwäsche“, sagt Steinbach.
Tipps für die Jobsuche
Jede vielversprechende Stelle sollten Verbraucher:innen daraufhin prüfen, ob der Arbeitgeber seriös ist. Dazu recherchieren sie am besten das Unternehmen, nicht nur die Stellenanzeige. Ist die Stelle auch auf der offiziellen Karriereseite des Unternehmens zu finden? Zudem sollten die offiziellen Kontaktdaten des Unternehmens genutzt werden – zum Beispiel, um zu prüfen, was bei Eingabe der Adresse in einen Online-Kartendienst angezeigt wird. So enttarnt sich mitunter die ein oder andere Briefkastenfirma. Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen kann zusätzlich erste Hinweise über die Seriosität des Unternehmens geben.
Ist man bereits auf ein betrügerisches Stellenangebot hereingefallen, hilft der Notfall-Check der Verbraucherzentralen:
verbraucherzentrale-rlp.de/jobscamming-notfallcheck
Weitere Informationen zum Betrug mit Jobanzeigen auf:
verbraucherzentrale-rlp.de/was-ist-job-scamming
Jeder fünfte Deutsche hat keine koordinierende Arztpraxis
Wer wegen einer Erkrankung von mehreren Ärztinnen und Ärzten behandelt wird, braucht vor allem eines: eine gute Abstimmung. Doch genau daran scheint es, bei vielen Patientinnen und Patienten zu fehlen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September zeigt: Bei 20 Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten gibt es keine Ärztin oder keinen Arzt, die oder der die gesamte Krankengeschichte kennt und die Behandlung durch verschiedene Ärzte koordiniert. „Damit fehlt einem Fünftel der Befragten eine zentrale Anlaufstelle, die den Überblick über ihre gesundheitliche Versorgung behält“, sagt Vijitha Sanjivkumar aus dem Kompetenzteam Medizin und Expertin für Patientensicherheit bei der KKH.
Das will die schwarz-rote Koalition mit der Einführung eines verbindlichen Primärversorgungssystems ändern. Patientinnen und Patienten sollen sich laut den aktuellen Plänen künftig in der Regel zunächst an eine Hausarztpraxis wenden. Dort soll der individuelle Behandlungsbedarf eingeschätzt und bei Bedarf die weitere Versorgung koordiniert werden – etwa durch eine gezielte Überweisung an eine Facharztpraxis mit einem Termin innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Vorgesehen ist zudem eine einheitliche, onlinegestützte Ersteinschätzung von Beschwerden, die bereits vor dem Praxisbesuch Orientierung über den richtigen Versorgungsweg geben soll. Das neue System soll voraussichtlich 2028 greifen.
Jeder dritte Befragte erhielt widersprüchliche Empfehlungen
30 Prozent der Patienten, die in den letzten drei Jahren wegen einer Beschwerde bei mehreren Ärzten in Behandlung waren, hatten den Eindruck, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über die bisherige Behandlung nicht ausreichend informiert war. Bei jedem Vierten lagen beim Termin nicht alle bisherigen Befunde oder Arztbriefe vor. Auch bei den weiteren Behandlungsschritten gab es Unsicherheiten: 21 Prozent hatten mindestens einmal den Eindruck, dass unklar war, wer den nächsten Behandlungsschritt übernehmen sollte. Bei 16 Prozent kam es zu mindestens einer unnötigen Doppeluntersuchung. Bei knapp einem Drittel (30 Prozent) der Befragten mit Behandlung durch mehrere Ärzte trat keines dieser Probleme auf.
„Patientensicherheit darf nicht nur davon abhängen, wie gut einzelne Patientinnen und Patienten selbst ihre Behandlung organisieren können. Wir brauchen Strukturen, die dabei unterstützen, Orientierung und Koordination in der Versorgung zu verankern. Ein modernes Primärversorgungssystem kann hierfür einen wichtigen Rahmen schaffen“, so Vijitha Sanjivkumar.
KKH fordert: Primärversorgungssystem jetzt gesetzlich auf den Weg bringen
Krankenkassen können chronisch Erkrankte individuell begleiten
Neben einer strukturell besseren Koordination kommt auch der individuellen Begleitung von Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle zu. „Krankenkassen können dabei unterstützen, Versicherte durch die verschiedenen Bereiche des Gesundheitssystems zu lotsen. Denn bei ihnen laufen die Versorgungs- und Abrechnungsdaten der Versicherten zusammen. Dadurch verfügen sie über eine gute Grundlage, um passende Versorgungsangebote zu identifizieren und Versicherte bedarfsgerecht anzusprechen“, sagt Stephanie Engelmann. Das könne insbesondere chronisch Erkrankten helfen, ihre Behandlung besser zu verstehen, gesundheitliche Entscheidungen informierter zu treffen und sich sicherer im Versorgungssystem zu bewegen.
Die KKH informiert daher ihre Versicherten freiwillig regelmäßig über individuell geeignete Versorgungsleistungen sowie über ausgewählte Gesundheitsrisiken. Dazu gehören aktuelle Informationen, die auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sind, bedarfsgerechte Angebote wie Präventionskurse sowie passende Services. „Eine sichere Versorgung braucht beides: gute Strukturen im Gesundheitssystem und eine individuelle Begleitung der Menschen. Gerade chronisch Erkrankte profitieren davon, wenn Informationen, Behandlung und passende Unterstützungsangebote besser zusammengeführt werden“, erklärt die KKH-Vorständin.
Betrug bei „Kleinanzeigen“ & Co.
Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informieren über Betrugsmaschen und geben konkrete Tipps zum Schutz vor finanziellen Verlusten.
Das Kaufen und Verkaufen von Waren auf Online-Kleinanzeigen-Portalen werden immer beliebter. Die gute Nachricht vorab: Der Großteil der privaten und gewerblichen Verkäufer:innen agiert vollkommen seriös. Dennoch fallen immer wieder Betrugsfälle auf, bei denen Verbraucher:innen um ihr Geld gebracht werden.
Wie nutzt man den Käuferschutz bei Bezahldiensten richtig?
Wer auf Bezahldienste wie PayPal setzt, kann Zahlungen gezielt absichern. Wichtig ist dabei, für Einkäufe die Option „Waren und Dienstleistungen“ zu wählen. Nutzt man stattdessen die Funktion „Freunde und Familie“, entfällt der Käuferschutz. Bei Geschäften auf Kleinanzeigen-Plattformen bleibt man nur dann sicher, wenn man die vorgesehene Waren-Option auswählt.
Worauf achtet man beim System „Sicher bezahlen“?
Die plattformeigene Funktion „Sicher bezahlen“ bietet eine hervorragende Abwicklung direkt im Portal. Allerdings versuchen Betrüger:innen gelegentlich, Nutzer:innen über SMS oder E-Mails auf externe Webseiten zu locken. Wenn man die Regel beachtet, niemals auf externe Links zur Zahlungsbestätigung zu klicken und alle Eingaben ausschließlich innerhalb der offiziellen App oder Webseite vorzunehmen, bleibt man optimal geschützt.
Das Wichtigste in Kürze
- Kein Käuferschutz bei „Freunde und Familie“: Bei Bezahldiensten wie PayPal ausschließlich die Option „Waren und Dienstleistungen“ nutzen.
- Vorsicht bei SMS-Links: Die Plattform nicht verlassen, beim System „Sicher bezahlen“ tätigt man alle Schritte direkt im Chat der Plattform.
- Ausweiskopien bieten keine zusätzliche Sicherheit: Zugesandte Fotos von Ausweisdokumenten können aus Identitätsdiebstählen stammen.
- Misstrauisch bleiben: Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
- Wer sich noch umfassender schützen möchte, findet eine Übersicht weiterer Maschen sowie wertvolle Empfehlungen auf der Website der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
- Kommt es dennoch zu Problemen, wendet man sich am besten umgehend an die Polizei. Eine Anzeige lässt sich einfach über die Online-Wache unter www.polizei.rlp.de/onlinewache erstatten.
Die Erde unter der Kuppel – „GAIA“ in der Christuskirche
In der Mainzer Christuskirche „schwebt“ Gaia: Eine sieben Meter große Weltkugel lässt die Besucher staunen und thematisiert den Schutz unseres Planeten - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Ortsbeirat streitet über Umbenennung der Hindenburgstraße
Seit 2008 ist die Umbenennung der Hindenburgstraße und des Hindenburgplatzes immer wieder Thema in den städtischen Gremien. Jetzt nimmt der Ortsbeirat Neustadt erneut einen Anlauf - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
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Streit im Straßenverkehr eskaliert
Am Samstagmittag, den 12.09.2026, kam es in der Adam-Karrillon-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Fahrradfahrer und zwei weiteren Verkehrsteilnehmern.
Ein Autofahrer öffnete unvermittelt die Tür seines am Fahrbahnrand abgestellten Autos, woraufhin der herannahende Fahrradfahrer ausweichen musste und nur knapp einen Sturz verhindern konnte. Aus dem anschließenden verbalen Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Dabei kam es zu Faustschlägen und Beleidigungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand schwer verletzt.
Die Polizei nahm entsprechende Strafanzeigen auf.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor der Gefahr vor sogenannten "Dooring-Unfällen". Besonders gefährdet sind hierbei Zweiräder im Straßenverkehr. Bitte beachten sie vor allem beim Aussteigen aus ihren Fahrzeugen, die anderen Verkehrsteilnehmer, um solche Unfälle vermeiden zu können. Schauen sie sich vor dem Aussteigen nochmal genau um. Für den Zweiradverkehr gilt es den seitlichen Sicherheitsabstand beim Vorbeifahren an geparkten Fahrzeugen zu vergrößern.
Ausgelöster Rauchwarnmelder führt zu Menschenrettung
Die Feuerwehr Mainz wurde am 12.09.2026 um 13:50 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Mainz zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hindenburgstraße alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde durch weitere Anrufer Brandgeruch gemeldet. Da zunächst unklar war, ob sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befand, wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Da die Wohnungstür verschlossen war, musste diese durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die verrauchte Wohnung vor. Dort fanden die Einsatzkräfte eine Person vor und brachten sie ins Freie. Der Kleinbrand auf dem Herd konnte schnell gelöscht werden.
Die gerettete Person wurde an den Rettungsdienst übergeben und anschließend zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Die Wohnung und das Treppenhaus wurden im Anschluss mit einem Lüfter entraucht.
Im Einsatz eingebunden waren die Feuerwehr Mainz mit insgesamt 24 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und die Polizei mit jeweils einem Fahrzeug.
Mehr Teilnehmende als erwartet: Demo gegen Rechts in Mainz
Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt demonstrierten viele Mainzer gegen Rechtsextremismus. Besorgnis über die Zukunft der Demokratie ist spürbar bei den Gesprächen vor Ort - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
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„Auf zu neuen Ufern“ - Museum für Antike Schifffahrt in Mainz eröffnet wieder
Das Museum für Antike Schifffahrt des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA) in Mainz öffnet am 7. März 2027 nach umfassender Sanierung und inhaltlicher Neuausrichtung wieder seine Türen. „Auf zu neuen Ufern“ begleitet Menschen auf ihrer Reise: vom Aufbruch über das Unterwegssein bis zum Ankommen in der Fremde. Dabei erzählt die Ausstellung von Handel und Austausch, von Mut und Hoffnung, aber auch von Herausforderungen und neuen Begegnungen.
Mit einer frischen Präsentation richtet das neue Museum für Antike Schifffahrt den Blick nicht nur auf den Schiffbau, sondern vor allem auf die Menschen, Waren und Ideen, die mit Schiffen auf Flüssen und Meeren neue Ufer erreichten. So wird die Rolle der antiken Schifffahrt als Motor für weitreichenden Austausch, den Ausbau von Infrastrukturen, Innovation und Weltläufigkeit erfahrbar. Dieser Fokus eröffnet Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen rund um Mobilität und Globalisierung.

Mit der Neugestaltung des Museums für Antike Schifffahrt stellen wir unsere einzigartigen Sammlungsobjekte in einen größeren Zusammenhang und zeigen, welche unterschiedlichen Motivationen dazu führten und noch immer führen, dass Menschen sich weltweit in Bewegung setzen. Die Besucherinnen und Besucher werden auch erfahren können, wie eng Mobilität, Wirtschaft und kultureller Austausch bereits in der Antike miteinander verbunden waren, wie dies bis heute nachwirkt und welche Erkenntnisse wir hieraus für unsere Gegenwart ziehen können“, erläutert die Generaldirektorin des LEIZA, Univ.-Prof. Dr. Alexandra W. Busch. „Wir freuen uns darauf, den Mainzerinnen und Mainzern und allen Interessierten ab 7. März 2027 das Museum nun mit einer modernen Ausstellung zu präsentieren, die dazu einlädt, neue Perspektiven auf ein Thema zu entdecken, das aktueller nicht sein könnte.“
Modernisiert wurde die neue Ausstellung mit Mitteln von Bund und dem Land Rheinland-Pfalz aus dem Aktionsplan Forschungsmuseen 2 der Leibniz-Gemeinschaft in Höhe von einer Million Euro. Mit 30.000 Euro unterstützt die Stadt Mainz das Museum jährlich.
Neue Ausstellung mit zeitgemäßem Vermittlungskonzept
Herzstücke der Ausstellung bleiben die Schiffswracks, die Anfang der 1980er-Jahre bei Bauarbeiten am Mainzer Rheinufer entdeckt wurden, und die beiden rund 20 Meter langen Nachbauten. Ergänzt werden sie durch weitere Originalfunde, detailgetreue Repliken und Modelle antiker Schiffe. Im Zusammenspiel mit dem modernen Vermittlungsansatz, der Angebote für Kinder umfasst, zeigen sich die unterschiedlichen Facetten antiker Mobilität.
„Unsere neue Dauerausstellung soll Kopf und Herz gleichermaßen ansprechen und uns vor Augen führen, wie die Schifffahrt die antike Welt zusammengebunden hat – und was das für die Menschen bedeutete“, berichtet Dr. Henriette Baron, Leiterin des Arbeitsbereichs „Ausstellung und Bildung“ des LEIZA. „So lernen unsere Besuchenden zum Beispiel die verschlungenen Lebensläufe der Flottensoldaten kennen und erfahren, welche Gefahren die Seefahrt mit sich brachte. Mit dem neuen Konzept, das anschauliche Inszenierungen, spielerische Interaktionen, digitale Vertiefungsangebote und erweiterte Barrierefreiheit vorsieht, schaffen wir vielfältige Zugänge zu den Ausstellungsthemen.“
Die Ausstellung kann in einem Rundgang erkundet werden. Den gedanklichen Einstieg bildet ein Prolog zu den unterschiedlichen Motivationen, sich in der Welt zu bewegen. Während sich das erste Thema besonders der Handelsschifffahrt und dem Seekrieg widmet, geht es im zweiten Thema um die daraus resultierenden Infrastrukturen und ihre Sicherung. Hier stehen Häfen, Verkehrswege, Regelwerke und Kontrollmechanismen im Blickpunkt. Das dritte Thema veranschaulicht die Erweiterung des Horizonts und die Verschmelzung von Kulturen als Folgen der Mobilität. Die Ausstellung endet mit einem Epilog, in dem die Brücke zur Gegenwart geschlagen wird und die Besuchenden eingeladen werden, sich zu positionieren.
Adresse
Neutorstraße 2b
Di-So: 10-17 Uhr
Do: 10-21 Uhr
Mo: geschlossen
Di-Fr: 9-14 Uhr
Sa-So: 10-14 Uhr
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Neue Entrümpelungsfirma in Mainz will Möbel spenden
In der Mainzer Neustadt ist seit September eine neue Firma zur Entrümpelung und Haushaltsauflösung aktiv. Ihr Konzept: Möbelstücke, die keine Verwendung mehr finden, sollen an soziale Einrichtungen in Mainz gespendet werden - Merkurist

(Foto: Maren Müller)
Chaisen, Lkw, edle Oldtimer: 125 Jahre Werkstattgeschichte
125 Jahre Dienst an allem, was rollt: Heinrich Diefenbach – Werkstatt und Name über vier Generationen. Von der Schmiede am Deutschhaus zum Klassikerfachbetrieb in der Osteinstraße - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Widerstand gegenüber Polizeibeamten nach unbefugtem Betreten von Gleisen
Am frühen Morgen des 11. September 2026 beobachtete eine Streife der Bundespolizei einen Mann, der verbotenerweise die Gleise überquerte. Trotz eines Sturzes im Gleisbett und deutlicher Zurufe der Beamten setzte er seinen Weg über die Schienen fort.
Auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig konnte der Mann gemeinsam mit Mitarbeitern der DB-Sicherheit gestoppt und gestellt werden.
Aufgrund seines aggressiven Auftretens gegenüber den eingesetzten Kräften, musste er fixiert werden. Gegen das Anlegen der Handschellen sowie den Weg zur Wache wehrte er sich vehement. Er ließ sich fallen und versuchte zu entkommen, sodass er von mehreren Kräften geführt werden musste. Die Einsatzkräfte blieben dabei unverletzt.
Nach allen polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß belassen. Gegen den 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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Vergabe des Preises zur Förderung Mainzer Bildender Künstler:innen 2026
Die Entscheidung der Jury war kein leicht zu treffendes Votum, doch am Ende stand fest: Den Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstlerinnen und Künstler 2026 erhält Ji Heaun Kweon (Foto*).
Am Donnerstag, 10. September 2026 zeichnete Kulturdezernent Ata Delbasteh Ji Heaun Kweon im „Apollo“ (Ollohof, Boppstraße 42, 55118 Mainz) offiziell mit dem Preis aus. Der Förderpreis ist mit 5.000 EUR dotiert und mit einem Ankauf für die städtische Kunstsammlung verbunden.„Der Kunstförderpreis der Stadt Mainz gehört zu den wichtigsten Instrumenten, um zeitgenössische Kunst aus Mainz zu fördern und um junge Künstler:innen zu ermutigen, ihre Karriere in unserer Stadt weiterzuverfolgen. Ich freue mich außerordentlich, dass wir den Kunstförderpreis 2026 an eine so vielversprechende Künstlerin vergeben dürfen“, so Delbasteh. „Die Diskussion in der Jury war intensiv, aber stets konstruktiv und voller Respekt vor der Arbeit unserer vier Nominierten.“
Neben Ji Heaun Kweon waren in diesem Jahr auch Ronia Adl-Tabatabai, Maxi Merlin und Leonard Schlöder für den Förderpreis nominiert. Die gemeinsame Ausstellung aller Künstler:innen wurde in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Mainz in deren Ausstellungsraum „Apollo“ im Ollohof gezeigt und ist dort noch bis zum 12. September zu sehen.
Zur Preisträgerin
Die Materialien, die sie verwendet, sind nicht bloße Werkzeuge der Darstellung, sondern tragen eigene Spuren von Berührung und Gebrauch. Indem sich verschiedene Medien verbinden und überlagern, entstehen Arbeiten, die die subtilen Beziehungen zwischen Körpern und ihrer Umgebung erfahrbar machen. Zeichnung wird so zu einem Ort, an dem sich Körper, Material und Raum begegnen. In den hinterlassenen Spuren entsteht ein Raum, der die Betrachtenden zur eigenen Wahrnehmung einlädt – ohne Anweisung, ohne vorgegebene Bedeutung. Diese Auseinandersetzung setzt sich fort – derzeit in einer neuen Serie, die Zeichnung und Textil verbindet und der Frage nachgeht, wie wir uns der Wirklichkeit entziehen und ihr gleichzeitig begegnen.
Aus dieser Serie stammt auch die ausgestellte Arbeit „HIDE & SEEK“, in der sich Kweon mit dem Verstecken, Ausweichen und Sich-Zeigen beschäftigt.
Zum Preis
Die Kandidat:innen werden vom Beirat für Fragen der Bildenden Kunst der Landeshauptstadt Mainz vorgeschlagen, dem acht Persönlichkeiten aus der lokalen Kunst- und Kulturlandschaft angehören. Traditionell präsentieren die nominierten Künstler:innen in einer gemeinsamen Gruppenausstellung (nominell stets in der Rathausgalerie) ihre Werke. Wegen der Sanierungsarbeiten am Rathaus wird die Gruppenausstellung seit 2020 allerdings an wechselnden Orten in Mainz gezeigt.
Über die Vergabe des Preises entscheidet während der Laufzeit der Ausstellung eine Jury. Dieser gehörten 2026 Vertreter:innen der Stadtratsfraktionen und des städtischen Beirats für Fragen der Bildenden Kunst sowie zwei auswärtige Kunstsachverständige an. Vorsitzende der Jury ist qua Amt Kulturdezernent Ata Delbasteh, der dieses Jahr durch den Leiter des Amts für Kultur und Bibliotheken, Dr. Stephan Fliedner, vertreten wurde.
Alkoholkonsum von Fahrradfahrer führt zu Sturz
Am Mittwoch, den 09.09.2026, befindet sich eine Streife der Polizeiinspektion Mainz 2 in der Zwerchallee in Mainz. Dort stürzt ihnen unvermittelt ein 59-Jähriger Fahrradfahrer vor die Füße. Wie es zu dem Sturz kam, konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden.
Die Polizeibeamten leisteten dem Mann zunächst Erste Hilfe. Eine medizinische Behandlung durch einen Arzt oder den Rettungsdienst war nicht erforderlich. Durch die Polizei wird ein erheblicher Alkoholgeruch wahrgenommen. In der Folge pustet der 59-Jährige Mainzer einen Wert von 2,08 Promille. Aufgrund des festgestellten Alkoholwertes wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt sowie ein Strafverfahren aufgrund der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass auch für Fahrradfahrer die gesetzlichen Vorschriften zur Fahrt unter Alkoholeinfluss gelten. Ab einem Wert von 1,6 Promille wird von absoluter Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen oder einem Unfall kann eine Strafbarkeit bereits ab 0,3 Promille vorliegen.
Lebkuchenbau-Wettbewerb
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Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl
Am Dienstagabend, den 8. September 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Mann am Hauptbahnhof Mainz.
Bei der Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystems stellte sich heraus, dass gegen den 41-jährigen Deutschen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Diebstahls vorlag.
Der Gesuchte wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Dienststelle der Bundespolizei Mainz verbracht.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 41-Jährige zur Verbüßung einer dreimonatigen Freiheitsstrafe in die JVA Rohrbach gebracht.
Zeugenaufruf: Bundespolizei sucht Geschädigte einer Körperverletzung
Bereits am 11. August 2026 um ca. 10:30 Uhr ereignete sich im Rahmen einer Diebstahlshandlung eine Körperverletzung zum Nachteil einer unbekannten Frau, die sich ebenfalls in den Geschäftsräumen von Rossmann im Hauptbahnhof Mainz befand. Zeugen berichteten, dass ein aggressiver 37-Jähriger Ladendieb im Zuge der Tathandlung eine Sporttasche nach einer Dame im mittleren Alter warf und diese am Rücken traf. Die Dame verließ die Filiale bevor die Beamten der Bundespolizei vor Ort eintrafen und den Sachverhalt aufnahmen. Gegen den Mann wurde bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen Diebstahl, Unterschlagung sowie Körperverletzung.
Nun sucht die Bundespolizei nach der Geschädigten des vorbenannten Sachverhaltes. Die Geschädigte oder Zeugen, denen die Geschädigte bekannt ist, werden gebeten sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden. Hinweise können per E-Mail an: bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631 34073-0 sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
Auseinandersetzung führt zu mehreren Verletzten - Verdacht der gefährlichen Körperverletzung
Nach einer Auseinandersetzung am frühen Mittwochmorgen, 09.09.2026 - 00:50 Uhr in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs, befinden sich drei Personen in medizinischer Versorgung.
Gegen 00:50 Uhr wird eine Streife der Polizeiinspektion Mainz 2 auf zwei verletzte Personen in der Schottstraße, in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs aufmerksam gemacht. Ein 26-Jähriger liegt bewusstlos am Boden und ein 34-Jähriger weist unter anderem eine erhebliche Verletzung an einem Auge auf. Die beiden Verletzten werden durch die Polizisten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Der Rettungsdienst verbringt beide Personen später in ein Krankenhaus, in welchem sie stationär behandelt werden müssen.
Im Rahmen einer sofort ausgelösten Fahndung wird eine dritte verletzte Person, ein 23-jähriger Mann in fußläufiger Entfernung angetroffen. Dieser weist Verletzungen an Hand und Kopf auf. Auch er muss medizinisch versorgt werden.
Die Gesamtumstände der Tat sowie der Beteiligungen der einzelnen Personen und ob noch weitere Personen in die Auseinandersetzung verwickelt waren ist Gegenstand der Ermittlungen.
Wer die Tat beobachtet hat und sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 oder per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp in Verbindung zu setzen.
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Finale des Lesesommers 2026 in der Öffentlichen Bücherei mit Preisverleihung
Auch im Jahr 2026 hat die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers erfolgreich am Lesesommer Rheinland-Pfalz teilgenommen. Vom 15. Juni bis zum 15. August hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihrer Lesefreude freien Lauf zu lassen und sich an dem alljährlichen landesweiten Leseevent zu beteiligen.
So haben auch 2026 wieder zahlreiche lesebegeisterte Kinder und Jugendliche am Lesesommer in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers teilgenommen und gemeinsam eine beeindruckende Zahl von deutlich über 1.700 Büchern gelesen. Insgesamt haben sich in diesem Jahr unglaubliche 579 Kinder zum Lesesommer angemeldet und die Mitarbeitenden der Bücherei mit ihren Geschichten zu ihren Lieblingsbüchern verzaubert.

Mit dem „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ hat das Landesbibliothekszentrum eine enorm wichtige Initiative zur Förderung der Lesekultur von Kindern und Jugendlichen ins Leben gerufen. Die Öffentliche Bücherei ist stolz, Teil dieser Initiative zu sein. Der Lesesommer bietet jedes Jahr viele spannende und unterhaltsame Bücher für Kinder und Jugendliche und stärkt damit ihre Lesefreude.
Die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers bedankt sich herzlich bei allen, die mit ihrer Begeisterung am Leseerlebnis auch in diesem Sommer zu einem erfolgreichen Lesesommer beigetragen haben.
Am 7. September fand die große Abschlussveranstaltung statt, bei der die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner der internen Lesesommer-Preisverlosung für ihren Leseeifer belohnt wurden. Die Preise wurden von Kulturdezernent Ata Delbasteh, den Vorsitzenden der Mainzer Bibliotheksgesellschaft, Dr. Janin Aadam sowie Denise Cordes sowie dem Amtsleiter für Kultur und Bibliotheken, Dr. Stephan Fliedner verliehen.
Auf Nachfrage schicken wir euch eure Urkunden auch gerne in eine Stadtteilbücherei.
Die Öffentliche Bücherei freut sich schon jetzt auf den nächsten Lesesommer und viele weitere gemeinsame Lesemomente!
Voller Linienbus - Enge führt zu Streit
Ein voller Linienbus auf dem Weg aus der Innenstadt in Richtung Gonsenheim. Es ist Montagnachmittag, ca. 14 Uhr. Viele Fahrgäste müssen stehen. Eine 25-Jährige fühlt sich von einer 67-Jährigen belästigt, denkt, diese würde sie die ganze Zeit schubsen, und soll ihr mit der Hand gegen den Hinterkopf geschlagen haben. Da schlägt die Jüngere der Älteren zweimal ins Gesicht und steigt kurz darauf aus. Sie treffen sich aber kurz darauf wieder in der Hindenburgstraße. Die Jüngere stellt die Ältere zur Rede. Es eskaliert wieder. Beleidigungen fallen und erneut Schläge. Beide klagen über Schmerzen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung.
Milieuschutz: „Innenstadt wird zum Experimentierfeld“
Das Baugewerbe kritisiert die geplante Milieuschutzsatzung. Architekten aus der Neustadt berichten, wie sie sich ohne Beschluss bereits auf ihre Arbeit und die Mainzer auswirkt - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Ladendieb entwendet zwei Bier
Ein 28-Jähriger wird am Montagabend gegen 20 Uhr in einem Supermarkt am Bahnhof dabei beobachtet, wie er zwei Flaschen Bier einsteckt und den Kassenbereich verlässt. Mitarbeiter informieren die Polizei, welche den Mann kurz darauf kontrollieren kann. Er führt die beiden Bierflaschen noch bei sich, hätte auch überr kein Bargeld verfügt, um diese bezahlen zu können. Er erhält Hausverbot in dem Supermarkt und eine Anzeige wegen Ladendiebstahl.
Männer*beratung zieht um in barrierefreie Räumlichkeiten
Die Männer*beratung – Anlaufstelle für Männer, Jungen, trans*, inter* und nicht-binäre Personen ab 12 Jahren, die Sexualisierte Gewalt erlebt haben, zieht im September in neue Räumlichkeiten. Ab dem 28.09.2026 kann die Beratungsstelle in den Räumen des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. (ZsL) in der Rheinallee 79-81, 55118 Mainz aufgesucht werden.
„Wir sind froh, endlich komplett barrierefreie Räumlichkeiten zu beziehen! Damit können wir nun auch Menschen mit Behinderung, die von Sexualisierter Gewalt betroffen sind, noch besser ansprechen und gerecht werden“, freut sich Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung.
In der Zeit vom 17.-25.09. kann die Erreichbarkeit umzugsbedingt noch erschwert sein. „Wir sind natürlich bemüht, unser Angebot während des Umzugs so gut wie möglich aufrecht zu erhalten und versuchen, zeitnah auf alle Mails und Nachrichten auf dem Anrufbeantworter zu reagieren“, fügt Marco Jodes hinzu, Kollege der Männer*beratung.
Neue Termine für die Zeit nach dem Umzug können bereits vereinbart werden. Dafür kann sich telefonisch, per Mail oder Onlineberatung an die Fachstelle gewandt werden. Die üblichen Geschäftszeiten von Dienstag bis Donnerstag bleiben vorerst bestehen, auch die Telefonnummer bleibt gleich.
„Aufgrund der angespannten Finanzierungssituation zu Beginn des Jahres mussten wir unsere bisherigen Räume kündigen“, erklärt Krieger. Aktuell ist die Fachstelle durch das ehemalige Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration finanziert. „Wir wissen nicht, was das kommende Haushaltsjahr bringt, hoffen aber, dass die neue Regierung den Bedarf erkennt und die Finanzierung fortführt“, erklärt Eva Jochmann, Geschäftsführerin des Frauen*notruf Mainz.
Die Männer*beratung ist unter dem Trägerverein Frauen*notruf Mainz e.V. angegliedert. Die Fachberatungsstelle wurde im März 2025 eröffnet und bis Februar 2026 durch Mittel der Deutschen Fernsehlotterie finanziert. Ab April 2026 konnte die Arbeit für das laufende Jahr dank einer Förderung durch das MFFKI gesichert werden. Mit Hilfe großzügiger Spenden konnte zudem die Zwischenzeit überbrückt werden. Die Finanzierung ab 2027 ist derzeit noch ungeklärt.
Text: Leah Krieger (Männer*beratung Mainz)
Tinnitus-Selbsthilfegruppe Mainz sucht Nachfolger:in für die 1. Ansprechpartnerfunktion
Seit 27 Jahren ist die Tinnitus-Selbsthilfegruppe Mainz eine Anlaufstelle für Betroffene von Tinnitus, Hörsturz, Schwindel und Morbus Menière. Die Gruppe trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat ab 18 Uhr in der Römerwallklinik in Mainz (Römerwall 51–55, 55131 Mainz).
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Tatverdächtiger nach Diebstahl gestellt
Eine Reisende vergaß am 4. September 2026 gegen 11:00 Uhr ihre Tasche an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Mainz. Kurze Zeit darauf konnte diese durch Mitarbeitende der DB aufgefunden und der Besitzerin zurückgegeben werden.
Die Besitzerin der Tasche stellte fest, dass aus ihrer Geldbörse der Betrag von 375 Euro entwendet wurde und zeigte den Diebstahl bei der Bundespolizei an. Anhand von Bildern aus der Videoaufzeichnung, lag eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters vor. Am Nachmittag desselben Tages befanden sich Zivilkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Mainz. Diese konnten um 14:20 Uhr nach Einfahrt eines Zuges aus Wiesbaden kommend einen Mann ausmachen, der genau auf die Beschreibung des Tatverdächtigen passte.
Die Einsatzkräfte nahmen den 69-jährigen Deutschen für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle. Bei der Vernehmung gab der Mann zu, das Geld entwendet zu haben. Weiter führte er aus, dies zwischenzeitlich nach Hause gebracht zu haben. Mit den Polizisten fuhr er anschließend zu seiner Wohnanschrift und übergab die 375 Euro an die Beamten. Gegen den Mann wurde durch die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.
Mainzer Hauptbahnhof setzt auf Apricot-Duft gegen Gestank
Metallboxen mit Geruchsneutralisierern sollen unangenehme Gerüche im Mainzer Hauptbahnhof verdrängen. Erste Eindrücke fallen bislang zurückhaltend aus - AZ Mainz (plus)
Wie geht es der Jüdischen Kultusgemeinde in Mainz?
Am Wochenende öffnet das SchUM-Besuchszentrum. Wir sprachen mit Rabbiner Vernikovsky über die Bedeutung des Welterbestatus für die Jüdische Gemeinde, Identität und Antisemitismus - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Kürzungen und große Pläne: Wie die Kulturbäckerei startet
Kurz vor der Eröffnung trifft die Kulturbäckerei eine Kürzung von 50.000 Euro. Warum das Team dennoch positiv bleibt – und was in den ersten Monaten im Mainzer Zentrum geplant ist - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Marina-Affäre: Zeuge übergibt Akten zu Stadtwerke-Stiftungen
Unerwartet haben die Stadtwerke Mainz die Förderung ihrer Stiftungen gestoppt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt: Ein Zeuge hat im Zuge der Marina-Ermittlung Akten dazu eingereicht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Richtfest für „Rivage“-Wohnprojekt am Mainzer Zollhafen
Am Mainzer Zollhafen entstehen 72 barrierefreie Eigentumswohnungen. Trotz Verzögerungen durch Hitze und verspätete Lieferungen befindet sich das Projekt im Zeitplan - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
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Aufmerksamer Radfahrer verhindert nächtlichen Einbruch
In den frühen Morgenstunden des Freitags, den 04.09.2026, meldet ein aufmerksamer Radfahrer zwei verdächtige Männer, die sich in der Wallaustraße in Mainz an einer Tür zu schaffen machen würden. Als er die beiden Personen ansprach, bäumten die sich zunächst vor ihm auf und verscheuchten ihn, sodass er daraufhin die Polizei informierte.
Beim Eintreffen der Polizei befanden sich keine Personen mehr an der Tatörtlichkeit oder in der Umgebung. Dennoch konnten Hinweise darauf erlangt werden, dass die beiden Männer in das Objekt eindringen wollten.
Die Ermittlungen werden bereits durch die Polizei Mainz geführt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
Wenn die Sonne zur Gefahr wird: Hautkrebs nimmt zu
Weißer Hautkrebs fünfmal häufiger als schwarzer / Jeder Sonnenbrand kann das Risiko erhöhen
Ein langer Tag im Freibad oder im Garten und abends glüht die Haut rot: Sonnenbrand gilt für viele als lästiges, aber auf den ersten Blick harmloses Sommerübel. Dass er langfristig gefährlich werden kann, gerät dabei oft in Vergessenheit. Eine aktuelle Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass die Zahl der von Hautkrebs Betroffenen deutlich gestiegen ist: 2024 waren deutschlandweit 28 Prozent mehr KKH-Versicherte aufgrund der Diagnose schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) in ärztlicher Behandlung als noch 2014. Diese Krebsart ist bösartig und potenziell lebensgefährlich. Noch stärker fällt der Anstieg beim weißen Hautkrebs (Basalzell- und spinozelluläres Karzinom) aus: Hier wurden 2024 rund 45 Prozent mehr Behandlungen registriert als zehn Jahre zuvor. Weißer Hautkrebs wächst in der Regel langsamer und bildet seltener Metastasen. Er gilt medizinisch als weniger gefährlich, ist gleichzeitig aber deutlich häufiger: Insgesamt behandelten Ärztinnen und Ärzte 2024 fast fünfmal so viele Patientinnen und Patienten mit weißem wie mit schwarzem Hautkrebs.
Die Zahlen zeigen, dass beide Krebsarten überdurchschnittlich häufig bei Menschen ab 55 Jahren auftreten. Beim weißen Hautkrebs ist unter den KKH-Versicherten zudem ein Geschlechterunterschied erkennbar: Bei Frauen stieg die Zahl der Betroffenen mit plus 53 Prozent deutlich stärker als bei Männern (plus 34 Prozent). Beim schwarzen Hautkrebs liegen Frauen und Männer näher beieinander (plus 30 bzw. plus 25 Prozent). Auch im Bundesländervergleich zeigen sich deutliche Unterschiede: Beim schwarzen Hautkrebs verzeichnete Sachsen von 2014 bis 2024 mit rund 83 Prozent den stärksten Zuwachs, gefolgt von Brandenburg (plus 50 Prozent) sowie Berlin und Bayern (beide plus rund 43 Prozent). Noch deutlicher fällt der Anstieg beim weißen Hautkrebs aus: In Sachsen hat sich die Zahl der Betroffenen in zehn Jahren verdoppelt, in Sachsen-Anhalt liegt das Plus bei 75 Prozent, in Thüringen bei rund 67 Prozent.
Sonnenschutz als Routine
Veränderungen ernst nehmen
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Wiedereröffnung Neustadtzentrum: AWO-Ortsverein sorgt für Bepflanzung
Bei der Wiedereröffnung des Kinder-, Jugend- und Kulturzentrums, dem Neustadtzentrum, sorgte der AWO-Ortsverein Mainz-Innenstadt für mehr Grün in den aufgestellten Hochbeeten rund um das Zentrum.

Das Neustadtzentrum, das in direkter Nähe der gleichnamigen Kita liegt, beherbergt neben dem Kinder- und Jugendzentrum auch Vereine und Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales. „Hier kommen die Menschen zusammen, auch da Privatpersonen die Veranstaltungsräume temporär mieten können. Endlich hat die Neustadt nach fünf Jahren Sanierung ihr Bürgerhaus wieder!”, unterstreicht Julia Wagner, Schriftführerin des AWO-Ortsvereins Mainz-Innenstadt, die Wichtigkeit der Einrichtung.
Kartenretter in Mainz: microSD-Karten ein neues Leben verleihen
Das Mainzer Agenda-Büro lädt alle Mainzer:innen dazu ein, ihre Schubladen und Schränke nach alten, aber noch funktionstüchtigen microSD-Karten zu durchforsten und diese für das Projekt „Kartenretter“ im Mainzer Umweltladen zu sammeln.
„In zahlreichen Ecken Mainzer Haushalte befindet sich nicht mehr gebrauchte, alte Elektronik. Darunter sind häufig auch microSD-Karten, die nicht nur lose herumliegen, sondern sich auch in Geräten wie Kameras oder Handys verstecken“, so Sabine Gresch vom Agenda-Büro. „Wie viele andere ehemals moderne Technologien verstauben microSD-Karten heute, obwohl sie eigentlich noch funktionstüchtig sind.“
Die gesammelten Karten werden an die Audiopedia Foundation weitergereicht. Die Stiftung verleiht den ungenutzten Kleinstteilen ein neues Leben, indem sie die Karten datenschutzkonform aufbereitet, mit Hörbeiträgen bespielt, und anschließend nach Ruanda - seit 44 Jahren Partner des Landes Rheinland-Pfalz - verschickt. Dort werden die microSD-Karten über lokale Partnerorganisationen an Frauengruppen verteilt und eingesetzt, um Frauen Zugang zur Bildung durch Hörwissen zu ermöglichen. Dabei kümmert sich die Audiopedia Foundation auch um die notwendige technische Infrastruktur vor Ort.
Die microSD-Karten stellen ein barrierearmes und auch offline zugängliches Informationsangebot in über 80 Sprachen dar. Das Hörwissen ist essenziell, da Menschen in ländlichen Regionen in Afrika häufig keinen Zugang zu Internet oder anderen Bildungsmöglichkeiten haben, wodurch ihre Möglichkeiten sich über Themen wie Gesundheit, Familienplanung, Frauenrechten, Finanzen oder Landwirtschaft zu informieren begrenzt sind.
Ab sofort ist es auch in Mainz möglich, microSD-Karten für Kartenretter zu sammeln. Ein gemeinsames Projekt des Agenda-Büros, dem Mainzer Umweltladen, dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V. sowie dem Fair Trade Team Mainz. „Wir unterstützen das Projekt sehr gern, weil es einen einfachen Beitrag zur Abfallvermeidung leistet und gleichzeitig etwas Gutes tut“, so Cordula Zimper vom Mainzer Umweltladen.
Wer nicht mehr benötigte microSD-Karten spenden möchte, findet eine Sammelbox im Umweltladen in der Steingasse 3.
„Durch das Spenden von microSD-Karten und das Verbreiten der Kartenretter-Idee können motivierte Mainzer:innen den Erfolg des Projekts unterstützen, ungenutzter Elektronik einen neuen Zweck verleihen und den Zugang zur Bildung von Frauen in Ruanda fördern“, motivierte Sabine Gresch.
„Die Verteilung der SD-Karten in Ruanda schafft für Frauen einen niedrigschwelligen Zugang zu wichtigen Informationen und Unterstützung – unabhängig davon, einen Arzt zu konsultieren. Gerade in ländlichen Regionen, in denen medizinische und beratende Anlaufstellen oft nur begrenzt oder in einiger Entfernung verfügbar sind, kann dies eine entscheidende Unterstützung darstellen. Ergänzend fördern die Inhalte den Austausch unter den Frauen: Gemeinsam angehörte Inhalte können Türöffner sein, um über Herausforderungen zu sprechen, Erfahrungen zu teilen, gegenseitige Unterstützung zu erfahren und dadurch neue Perspektiven und auch konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln,“ erklärt Layla Engeln vom Partnerschaftsvereine RLP/Ruanda e.V..
Weitere Infos zum Projekt „Kartenretter“ und der Audiopedia Foundation lassen sich auf den folgenden Webseiten nachlesen
Wie geht es mit maroden Spielplätzen in Mainz weiter?
An den maroden Geräten auf dem Goetheplatz hat sich kaum etwas getan. Der Spielplatz sei nutzbar, sagt die Stadt. Wann ein Abbau geplant ist und was sich auf anderen Plätzen tut - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Stadt Mainz zieht positives Fazit zum Pooling-Projekt
Das innovative Betreuungsprojekt an der Feldbergschule zeigt Erfolg: Eltern und Lehrer loben das Modell, das flexible Betreuung für Schüler mit besonderen Bedürfnissen ermöglicht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Werner & Mertz an Spitze der innovativsten Mittelständler
Das Mainzer Unternehmen Werner & Mertz ist unter den Top 3 Prozent auf der Innovationsliste der „WirtschaftsWoche“ und fördert aktiv Nachhaltigkeit durch seine Recyclat-Initiative - AZ Mainz (plus)

(Foto: Werner & Mertz GmbH)
Löst Radnetz neue Debatte um Radweg auf Kaiserstraße aus?
Mitten im Stau-Chaos sorgen rote Linien in der Radnetz-Vision in der Kaiserstraße für Irritation bei Autofahrern. Wie man sie deuten könnte und was die Mainzer Politik dazu sagt - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Sepsis – unterschätzte Gefahr für Ältere und Kinder
Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Wer eine Sepsis übersteht, kann schwere Folgeschäden davontragen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kinder. Wird eine Sepsis rechtzeitig behandelt, ist sie meist heilbar. Umso wichtiger ist es, mögliche Anzeichen zu kennen und bei einem Verdacht schnell ärztliche Hilfe zu suchen. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2026 wird dafür genutzt, das öffentliche Bewusstsein für Sepsis zu stärken.
Was passiert bei einer Sepsis?
Wer bekommt eine Sepsis?
- Ältere Menschen haben häufiger Vorerkrankungen, und ihr Immunsystem ist oft geschwächt.
- Bei Neugeborenen dagegen ist das Immunsystem noch nicht fertig ausgebildet.
- Während der Schwangerschaft werden einige Funktionen des körpereigenen Abwehrsystems unterdrückt, so dass die Frauen anfälliger für bestimmte Infektionen sind.
- Ältere Kinder werden immer mehr Bakterien, Viren und anderen Entzündungsauslösern ausgesetzt, gegen die sie sich wehren müssen.
Was sind die Anzeichen einer Sepsis?
- plötzliche und rasche Verschlechterung des Gesundheitszustands
- extremes Krankheitsgefühl bis hin zur Todesangst
- Übelkeit und Erbrechen ohne erkennbar andere Ursache
- neu auftretende Verwirrung oder andere Wesensveränderungen
- Schmerzen im ganzen Körper
- schnelle, abgehackte Atmung
- sehr hoher oder sehr niedriger Puls
- deutlich erniedrigter Blutdruck
- Anzeichen von Organversagen, zum Beispiel blaue Verfärbungen bei Lungenversagen
Bei Kindern können Veränderungen im Verhalten erste Warnzeichen sein: Sie spielen nicht mehr, verweigern Essen und Trinken und lassen sich dazu auch nicht animieren. Körperliche Symptome sind:
- hohes Fieber über 38 Grad
- fleckige Haut, kalte Gliedmaßen
- sehr schneller Herzschlag
- starkes Unwohlsein oder Schmerzen
- Kurzatmigkeit
Bei Babys sollte man aufmerksam werden, wenn sie vermehrt schlafen, kaum geweckt werden können und kein Interesse am Füttern haben. Dazu können folgende Symptome auf eine Sepsis hinweisen:
- Temperatur über 38 oder unter 36 Grad
- angestrengte Atmung
Im Internet findet man unter dem Stichwort Deutschland erkennt Sepsis umfangreiche Informationen zu Sepsis vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. Dazu gehören auch Schulungsvideos zu Sepsis auf YouTube, die sich insbesondere an pflegende Angehörige wenden.
Was ist zu tun?
- Wählen Sie direkt den Notruf 112.
- Weisen Sie auf die Möglichkeit einer Sepsis hin.
- Beschreiben Sie die ursprüngliche Infektion und weitere Risikofaktoren.
- Schildern Sie die Symptome, die Ihrer Einschätzung nach eine Sepsis begründen. Machen Sie sich evtl. Notizen dazu, um nichts zu vergessen.
- Wenn angebracht: Betonen Sie, dass Sie die gefährdete Person am besten kennen und die Veränderungen gut einschätzen können.
- Bitten sie nachdrücklich um eine Einweisung in die Klinik.
Wie geht es weiter?
Wie kann man einer Sepsis vorbeugen?
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, freistil-texte.de
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Diebstahl von Stromkabeln am Zollhafen
Im Tatzeitraum von 28.08.2026 ca. 18:00 Uhr bis 31.08.2026 ca. 06:30 Uhr entwenden bislang unbekannte Täter verschiedene Starkstromkabel aus einem Rohbau am Mainzer Zollhafen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 1500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Krankenhausreform in Deutschland ab 1.1.2027
Zum 1. Januar 2027 greift die seit vielen Jahren geplante Krankenhausreform in ganz Deutschland und so auch in Rheinland-Pfalz. Durch die frühzeitige Vorbereitung des Ministeriums und des Medizinischen Dienstes wird Rheinland-Pfalz Anfang September eines der ersten, wenn nicht das erste Bundesland sein, das den Kliniken die Leistungsgruppenbescheide zusenden kann.
Als Arbeitsgemeinschaft der Patientenorganisationen in Rheinland-Pfalz waren wir über die Mitgliedschaft im Ausschuss für Landeskrankenhausplanung und der zugehörigen Expertengruppe in den Prozess eingebunden.
Das zentrale Kernelement der Reform ist die Einführung bundeseinheitlich definierter Leistungsgruppen. Danach werden alle Leistungen, die ein Krankenhaus erbringen (und abrechnen) kann, in 61 medizinische Leistungsgruppen eingeteilt. Krankenhäuser konnten diese Leistungsgruppen einzeln beim rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium beantragen. Für jede Leistungsgruppe sind personelle und sachliche Qualitätsanforderungen festgelegt, die von der Klinik erfüllt werden müssen, die Prüfung übernahm der Medizinische Dienst. Die Mitarbeiter:innen des Gesundheitsministeriums haben auf Grundlage der Gutachten sowie anderer Kriterien wie der Erreichbarkeit durch die Bevölkerung und der Bevölkerungsstruktur in einzelnen Regionen entschieden, welche Anträge positiv bzw. negativ beschieden werden. Die sich daraus ergebenden Veränderungen werden sich unter anderem in der Schließung einzelner Abteilungen zum 1.1.2027 und einer Verringerung der Bettenzahl zeigen.
Dennoch wird für Patientinnen und Patienten 2027 nicht plötzlich eine völlig neue Krankenhauslandschaft entstehen. Wahrscheinlicher ist ein mehrjähriger Umbau, bei dem sich zunehmend verändert, welches Krankenhaus welche Behandlung anbietet und wie weit Verbraucher dafür fahren müssen.
Es ist das explizite Ziel der Krankenhausreform, Überkapazitäten abzubauen, um die Qualität der erbrachten Leistungen zu steigern.
Für viele kleinere Häuser, die künftig keine umfassende Notfall- und Spezialversorgung mehr leisten können, sondern vorrangig für Alltagsnotfälle zuständig sein sollen, bietet die Umwandlung in ein sektorenübergreifendes Versorgungskrankenhaus („Regioklinik“) eine zukunftsfähige Perspektive. Diese Regiokliniken sollen eine Brücke zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung bilden, indem sie die stationäre Basisversorgung eng mit Facharztpraxen, pflegerischen Angeboten und Reha-Kapazitäten verzahnen. Speziell hier sind aber noch Fragen zur Finanzierung und notwendigen Übergangsphasen offen, die hoffentlich schnell geklärt werden.
Nach dem Bekanntwerden der Bescheide werden die Träger der Krankenhäuser reagieren, sodass in den nächsten Wochen mit Meldungen über Schließungen oder Umwandlungen von Krankenhäusern zu rechnen ist. Aufgrund der Vielschichtigkeit der Neuordnung wird sich die AG der Patientenorganisationen in Rheinland-Pfalz nicht zu einzelnen Trägerentscheidungen positionieren, unterstützt aber das Reformvorhaben als solches.
In diesem Zusammenhang fordern wir:
- Klare Patientensteuerung und Aufklärungskampagnen, damit Patient:innen auch künftig wissen, in welches Krankenhaus sie fahren können.
- Eine flächendeckende und barrierefreie Erreichbarkeit gerade bei Alltagsnotfällen
- Eine zeitnahe Anpassung des Rettungsdienstes und der Krankentransportdienste an die geänderte Krankenhauslandschaft
- Schnelle und transparente Festlegung der Finanzierung der künftigen Regiokliniken, damit Übergänge gelingen und Versorgung nicht abbricht
- Eine gemeinsame Anstrengung von Land und Krankenhausgesellschaft, um in den Leistungsgruppen, in denen zu wenige Anträge gestellt wurden, trotzdem eine umfassende und flächendeckende Versorgung herzustellen
Die Arbeitsgemeinschaft der Patientenorganisationen vertritt die Interessen von Patientinnen und Patienten in den Gremien im Land Rheinland-Pfalz. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind die maßgeblichen Organisationen auf Landesebene nach §140 f SGB V. Dies sind derzeit:
LAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Rheinland-Pfalz e.V.
Sozialverband Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland
Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e.V.
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.




























