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Neustadt aktuell  
28.02.2024
WirFahrenZusammen-Stadtversammlung
Am 24. Februar fand die Stadtversammlung des Bündnisses WirFahrenZusammen statt.

Wirfahrenzusammen ist eine Allianz aus Bus- und Straßenbahnfahrer*innen, ihrer Gewerkschaft ver.di und der Klimabewegung. Gemeinsam setzten sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und massive Investitionen in den ÖPNV ein. Aktuell befinden sich die Beschäftigten der Mainzer Mobilität in Tarifauseinandersetzungen und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und Entlastungen.Seit September 2023 haben bundesweit bereits über 120.000 Menschen die WirFahrenZusammen-Petition und damit die Forderungen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Gefordert werden gute Arbeitsbedingungen, für die die Busfahrer*innen kämpfen sowie massive Investitionen von zusätzlichen 16 Mrd. jährlich in den ÖPNV.

Bei der Stadtversammlung haben Andreas Klein (Busfahrer) und weitere Aktivist*innen der Kampagne ihre Forderungen nach einem guten ÖPNV vorgetragen. Außerdem haben Fahrer*innen der Mainzer Mobilität über ihre Erfahrungen, Arbeitsalltag und ihre Arbeitsbedingungen gesprochen. Wegen dieser scheiden viele aus dem Beruf aus – mit Panikattacken,  Burnout und anderen körperlichen Krankheitserscheinungen. Andere entscheiden sich gar nicht erst dafür, den Beruf aufzunehmen. Die Beschäftigten sind frustriert, dass die jetzigen Arbeitsbedingungen sie krank machen und der Lohn trotzdem kaum für Wohnen, Essen und Leben reicht. Zeit für Familie und Freund*innen ist für viele Beschäftigte nicht drinnen.An den Arbeitsbedingungen droht die Verkehrswende zu scheitern, die es für das Klima dringend braucht. Und nicht nur das, es droht auch der bereits vorhandene Nahverkehr zusammenzubrechen. Bereits jetzt werden aufgrund von Personalmangel in vielen Städten Deutschlands ÖPNV-Kapazitäten reduziert. Zusätzlich gehen jedes Jahr Tausende Beschäftigte des Nahverkehrs in Rente und zu wenige kommen nach. Die Prognose: 100.00 unbesetzte Stellen bis Ende des Jahrzehnts.Jorina Eckert (Studentin, Klimaaktivistin) für das Bündnis: “WirFahrenZusammen denkt die soziale und die ökologische Frage gemeinsam. Wenn wir es mit der Verkehrswende wirklich ernst meinen, brauchen wir einen gut ausgebauten Nahverkehr, der für alle nutzbar und vor allem bezahlbar ist und das egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Doch dieser Ausbau darf nicht zu Lasten der Beschäftigten geschehen. Wir brauchen dringend bessere Arbeitsbedingungen, damit Leute weiterhin diesen Job machen können, ohne auszubrennen. Deshalb gehen wir gemeinsam auf die Straße und kämpfen für einen guten ÖPNV für alle!”Auch Personen aus der Stadtgesellschaft unterstützen die Forderungen der Kampagne. So Julia Stange (Sprecherin vom Bündnis Pflege.Auf.Stand Rheinland-Pfalz): “Berufsgruppenübergreifend zusammenstehen und soziale Krisen mit den anstehenden Arbeitskämpfen verbinden für einen Richtungswechsel - denn wir haben alle das gleiche Ziel. Wir geben täglich unser Bestes. Aber nur mit mehr Personal und dem Wirksamwerden – der klaren Umsetzung - unserer Forderungen – eurer Forderungen wird dies möglich sein.”

Bei der Stadtversammlung wurde die Petition an Daniel Baldy (MdB SPD), Erik Donner (Stadtrat SPD) und Carmen Mauerer (Stadtrat die Linke) übergeben. Alle drei haben zugesagt, die Forderungen zu unterstützen und sich aktiv dafür einzusetzen, diese auch umzusetzen.

Sarah Niedrich (Studentin, Linke Liste/SDS) für das Bündnis: “Wir haben die Petition an die Politik übergeben. Aber wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass unsere Forderungen in den Parlamenten einfach so umgesetzt werden. Am Ende liegt es einzig und allein bei uns, ob wir das durchsetzen, was wir für ein gutes Leben brauchen. Wir sehen, was möglich ist, wenn wir uns organisieren und zusammen Druck hinter unsere Forderungen bringen. Diesen Druck müssen wir nun aufrechterhalten, und: wir müssen ihn erhöhen. Wir wollen, nein wir müssen, noch mehr werden.”

Am 01.03 rufen ver.di und FFF gemeinsam zum bundesweiten Klimastreik auf. Auch in Mainz gehen Aktivist*innen und Beschäftigte gemeinsam auf die Straße. Los geht es um 13.30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof.  

28.02.2024
2 Frauen - 1 Vision – 1. Geburtsjurte in Mainz
Linda Schwarz (Foto) wohnt in der Mainzer Neustadt und  arbeitet als Doula und Stillberaterin. Sie möchte gerne gemeinsam mit Sandra Prasek aus München die erste ROTE MONDIN Geburtsjurte in Mainz entstehen lassen.
Die AZ Mainz berichtete darüber am 30. Januar 2024 (AZplus-Artikel)

Was ist eine Geburtsjurte?
An diesem magischen Ort
  • verbinden sich Mamas schon in der Schwangerschaft tief mit ihrem Baby innerhalb der Geburtseinstimmung
  • finden heilsame Rituale für die Heilung der Gebärmutter, z.B. nach traumatischen Geburten, Fehlgeburten oder Sternenkindern statt
  • finden Geburtsheilkreise in der Gruppe oder als Paar statt, z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch
  • haben Geburtsschließungsrituale Raum
  • finden Transformationen/ Initiationsrituale statt, z.B. zum Übergang vom Frau-Sein zum MamaWerden
  • finden verschiedene Rituale zu Mondphasen oder Jahreszyklen und natürlich dem Zyklus der Frau statt
  • erleben wir Zusammenkünfte für die Praxis von Yoga, Meditation, Gesang, Lesungen und Workshops zu Körper-, Energie- bzw. Bewusstseinsarbeit

„Wir wären natürlich keine Visionärinnen, wenn wir nicht fest daran glauben würden, dass die Geburtsjurte irgendwann auch ihrer einzigartigen Bestimmung gleich kommt und dort auch natürliche, selbstbestimmte Geburten stattfinden werden. Weil es eben nicht egal ist, WIE und WO wir unsere Kinder gebären“, sagt Linda Schwarz..

Zur Finanzierung hat sie eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, die bereits 40 Prozent des Mindestbetrags erreicht hat.
Die Aktion läuft noch bis zum 22. April und sie würde sich sehr über weitere Unterstützer:innen freuen.

Alle Informationen zu den Projektdetails und den aktuellen Stand der Finanzierung finden Sie auf www.startnext.com/rote-mondin-mainz-geburtsjurte

27.02.2024
Frauennotruf startet ab Mai weitere Selbsthilfegruppe für Frauen, die in Ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch erlebt haben
Der Frauennotruf Mainz nimmt wieder interessierte Frauen für eine Selbsthilfegruppe zum Thema sexueller Missbrauch in der Kindheit auf. Die Treffen starten ab Mai 2024.

Sexualisierte Gewalt ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein sensibles und zumeist tabuisiertes Thema. Betroffene Frauen wünschen sich jedoch einen geschützten Ort, um darüber sprechen zu können. Neben der individuellen Beratung und Begleitung, die der Frauennotruf Mainz anbietet, sind auch Selbsthilfegruppen ein wichtiges Unterstützungsangebot. „Vergangene Gruppen zeigen, dass der Austausch mit anderen Betroffenen sehr hilfreich sein kann, um sich verstanden zu fühlen“ erklärt Sabine Wollstädter, „Manche unserer Gruppen treffen sich heute noch“ weiß die Beraterin.

Die Selbsthilfegruppe des Frauennotrufs Mainz hat das Ziel, den Teilnehmenden Selbstverantwortlichkeit und Entscheidungsfähigkeit im Umgang mit sich selbst und den eigenen Ressourcen zu vermitteln. Dabei werden die Frauen als Expertinnen für ihre eigene Lebenssituation gesehen.

Die neue Selbsthilfegruppe zum Thema startet im Mai 2024 und findet jeden 2. und 4. Montag im Monat, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr, statt. Dabei ist die Gruppe für Inhalte und Anleitung selbst verantwortlich. Die Beratungsstelle stellt jedoch den Rahmen sowie die Kosten für die Räumlichkeiten und steht für Fragen, Material und Organisatorisches zur Verfügung.  

Für die Teilnahme an der Gruppe findet zunächst ein Vorgespräch in der Beratungsstelle statt. Hier können die Frauen Fragen klären, sich Informationen einholen und abwägen, ob das Gruppenangebot für Sie passend ist. Dabei werden auch final die Räumlichkeiten bekannt gegeben.

Interessierte Frauen können sich im Frauennotruf Mainz für ein Vorgespräch melden:
Ansprechperson: Sabine Wollstädter
Telefonnummer: 06131 221213 - Mail: info@frauennotruf-mainz.de

27.02.2024
Ausstellung „Dein Smartphone – eine Rohstoffkatastrophe?"
(rap) Smartphones sind heute allgegenwärtige Begleiter, ohne die ein Leben kaum mehr vorstellbar ist. Doch sie bringen nicht nur Vorteile mit sich, sondern haben zum Teil gravierende Folgen für die Umwelt.

Die Öffentliche Bücherei - Anna Seghers präsentiert vom 19. März bis 11. Mai die Ausstellung „Dein Smartphone - eine Rohstoffkatastrophe?", die über die negativen Auswirkungen auf die Umwelt aufklärt. Die Ausstellung lädt Besucher:innen dazu ein, mehr über die Schattenseiten unserer smarten Begleiter zu erfahren - und den eigenen Umgang mit diesen zu reflektieren.
Ob jung oder alt, Smartphones werden von allen Altersgruppen genutzt, sei es zum Arbeiten, Telefonieren oder zur Pflege sozialer Kontakte. Die kurze Lebensdauer der mobilen Geräte führt jedoch nicht nur zu großen Mengen an Elektroschrott, sondern belastet auch die Umwelt durch Produktion, Energieverbrauch und unzureichendes Recycling. Vor allem der Abbau wertvoller Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, belastet unsere Umwelt enorm.

Die Ausstellung regt zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit moderner Technik an und wirft die Frage auf, wie wir verantwortungsvoller mit unseren elektronischen Geräten umgehen können.
Bereitgestellt wird die Wanderausstellung von der Mission eine Welt – Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Ergänzend wird die Ausstellung „Rohstoffwende“ des Vereins Inkota präsentiert, welche die Folgen der weltweit wachsenden Rohstoffnachfrage zum Thema macht.

Im Rahmen der Ausstellung werden Klassenführungen für Schulklassen ab der 7. Klasse angeboten. Mit einem Fragebogen, einem interaktiven Spiel und Mitmachstationen sollen Schüler:innen so zur Auseinandersetzung mit der Thematik angeregt werden.
Zusätzlich zur Ausstellung wird in einer begleitenden Buchausstellung thematisch passende Literatur präsentiert. Alle ausgestellten Medien können ausgeliehen werden.

Ausstellung „Dein Smartphone – eine Rohstoffkatastrophe?“
19. März bis 11. Mai 2024
Zentrale der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.  

24.02.2024
Umgestaltung im Bereich der Caponniere ist abgeschlossen
(ekö) Der Bereich um die Caponniere am Rheinufer ist wieder für den Fuß- und Radverkehr freigegeben. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt ist er in den vergangenen Monaten saniert worden. Ziel der Maßnahme war die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Barrierefreiheit. Bei der Umsetzung dieser Maßnahme wurden die Ergebnisse der vorausgegangenen Bürgerbeteiligungen aufgenommen.

Bei der Neugestaltung wurde das vorhandene Natursteinpflaster wiederverwendet. Ergänzt wurde es durch gebrauchtes und geschnittenes Pflaster, so dass die wichtige Freifläche am Rheinufer mit der Freitreppe zum Rhein und dem gastronomischen Bereich nun barrierefrei zugänglich ist. Eine provisorische barrierefreie Zuwegung zum Spielplatz Taunusstraße wurde vorbereitet. Sie wird fertiggestellt, wenn das geplante Spielplatztor eingebaut ist. Die historischen Schienenstränge blieben aufgrund der Vorgaben des Denkmalschutzes bei der Sanierung erhalten und erinnern weiterhin an die ursprüngliche Nutzung des Uferabschnitts im Zusammenhang mit dem angrenzenden Zollhafen.

Der Bereich um den Spielplatz wird aktuell zusammen mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses für das Adenauer-Ufer in die Vorplanung eingearbeitet und dann im Zuge der Sanierung des Rheinufers ebenfalls neugestaltet. Um die Aufenthaltsqualität der Fläche zwischenzeitlich zu verbessern, werden Baumkübel und Sitzmöglichkeiten aufgestellt.  

24.02.2024
24. Dreck Weg-Tag in Mainz am Samstag, 9. März
(rap) „Wir zusammen für Mainz“: So lautet das Motto des diesjährigen Dreck weg-Tages in Mainz. Am Samstag, 9. März 2024 in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr, können sich die Mainzerinnen und Mainzer als Einzelpersonen, in Familien oder Gruppen an der Aktion für eine saubere Stadt beteiligen.

Das Programm und der Ablauf des diesjährigen Dreck weg-Tages wurde am 23. Februar 2024 um 11.00 Uhr von Umweltdezernentin Janina Steinkrüger und dem Vorstand der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR, Bernhard Eck sowie der Werkleiterin der Stadtreinigung Mainz, Carina Beck vorgestellt.

Programm und Ablauf
Auch in diesem Jahr können sich alle, die am Aktionstag teilnehmen möchten, anmelden. Ganz im Sinne des Mottos werden dann am 9. März achtlos weggeworfene Kleinstabfälle (sogenannter „Littering-Abfall“), aber auch größere Abfälle (Sperrmüll u.ä.) gesammelt, um die Stadt noch sauberer zu machen und die Umwelt vor Schäden zu bewahren.

Wer mithelfen möchte, kann sich nur noch bis zum Samstag, 24. Februar über das Online-Formular auf der Internetseite der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen bzw. der Stadtreinigung Mainz (www.mz.kaw-mainz-bingen.de) oder am Abfalltelefon unter 06131 12 34 56 anmelden.
Auch Anmeldungen nach dem Anmeldeschluss sind sehr gern gesehen, können dann aber nicht mehr für das angebotene Mittagessen berücksichtigt werden. Denn die fleißigen Helferinnen und Helfer erhalten nach ihrem Einsatz ein warmes Mittagessen in den jeweiligen Ortsteilen und kommen nach der Aktion ganz im Sinne der Gemeinschaft nochmals zusammen.

„Junior-Dreck weg-Woche“
Die stets begleitende „Junior-Dreck weg-Woche“ findet vom 9. bis 15. März 2024 statt, um schon die Kleinsten für das Abfall vermeiden im Alltag zu begeistern. KITAs, Schulen und Jugendgruppen sind dazu aufgerufen, selbst aktiv zu werden und Abfälle zu sammeln sowie Beiträge zum diesjährigen Modewettbewerb einzureichen. Das Motto lautet „Müllschick – Mode aus Abfall“. Die Gewinnerbeiträge erhalten Geldpreise für die jeweiligen Klassen-/Gruppenkassen, werden im Mainzer Umweltladen ausgestellt. Zudem werden sie auf der Homepage veröffentlicht. Anmeldeschluss für die Junior-Dreck weg-Woche ist ebenfalls der 24. Februar. Projektbeiträge können noch bis zum 30. April eingereicht werden.

Nach der Sammelaktion werden die speziellen orangefarbenen Abfallsäcke abgeholt. Wichtig ist aber die vorherige Anmeldung mit Angaben zum Sammelgebiet. Diese sollten gut sichtbar am anfahrbaren Straßenrand oder neben öffentlichen Abfallkörben platziert werden. Die Säcke werden aber auch am Mülltonnenstandplatz auf dem Privatgrundstück oder neben der herausgestellten Restabfalltonne am Abfuhrtag mitgenommen. Bei spontanem Interesse mitzumachen (ohne angemeldet zu sein) oder bei einer größeren Anzahl befüllter Sammelsäcke sowie Sperrmüll-Funden ist es zudem wichtig, der Abfallberatung per Telefon oder Mail bezüglich des genauen Abstellplatzes der Säcke/Sperrmüll-Funde Bescheid zu geben.
(Tel. 06131 12-3456 oder abfallberatung@kaw-mainz-bingen.de).

Interessierte erhalten die speziellen Sammelsäcke an der Pforte der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen bzw. Stadtreinigung Mainz, Zwerchallee 24 sowie bei den Wertstoffhöfen oder im Mainzer Umweltladen (Steingasse 3-9), zu den Öffnungszeiten.

Organisation und Unterstützer
Die Hauptorganisation und Koordinierung übernehmen die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen sowie die Stadtreinigung Mainz (ehemals zusammen Entsorgungsbetrieb) - vom Anmeldeprozess bis hin zur Sammlung der Abfälle. Schon seit vielen Jahren finanziert überdies der Wirtschaftsbetrieb Mainz das Mittagessen. Weitere Hilfe kommt vom Grün- und Umweltamt (Verschönerungen von Parkanlagen und Spielplätzen).  

23.02.2024
Klimastreik am 1. März auch in Mainz
Fridays for Future Mainz ruft am Freitag, den 1. März um 13:30 Uhr unter dem Motto #WirFahrenZusammen zu einer Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz mit anschließender Demonstration auf. Damit beteiligt sich auch Mainz am gemeinsamen bundesweiten Klimastreik der Klimabewegung, ver.di und Beschäftigten des ÖPNV. Thematisch soll es um Investitionen in eine gerechte Mobilitätswende und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des ÖPNV gehen. Fridays for Future Deutschland fordert gemeinsam mit den Beschäftigten im Nahverkehr von Bund und Ländern bis 2030 100 Milliarden Euro mehr an Investitionen in den ÖPNV.

“Klimakrise und soziale Fragen wurden viel zu lange gegeneinander ausgespielt, damit ist jetzt Schluss! Wir alle wollen pünktlich und sicher zur Arbeit, zur Schule oder zum Sport kommen, doch das klappt nur mit einem Ausbau vom Nahverkehr und fairen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Deswegen gehen wir am 1. März auf die Straße und fordern Lindner, Wissing und die Bundesregierung auf, ihre Blockade der Mobilitätswende sofort zu beenden!” - Charlotte von Fridays for Future Mainz.

"Viele von uns sind an einer Belastungsgrenze, wir haben teilweise neun Stunden Dienst ohne richtige Pause. Kolleg*innen sind krank oder geben den Beruf ganz auf. Wenn Bund und Länder jetzt nicht handeln, bricht unser Nahverkehr bald zusammen! Wir haben gelernt, dass einfache Appelle nicht reichen, um wirklich etwas zu verändern. Wir müssen uns zusammentun und Dinge selbst in die Hand nehmen, deswegen gehen wir am 01. März zusammen auf die Straße." - Akin Turbay, Busfahrer aus Mainz.

Mit dem Klimastreik am 1. März findet die gemeinsame Kampagne der Beschäftigten und der Klimabewegung für den Ausbau des ÖPNV ihren Höhepunkt. Fridays for Future setzt sich damit auch für gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ein. Eine weitere gemeinsame Forderung ist eine Verdopplung der Kapazitäten des ÖPNV und jährliche Investitionen von 16 Milliarden Euro bis 2030.
Die Forderungen, die bundesweit bereits 120.000 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützen, werden während der Kundgebung an Landesklimaministerin Katrin Eder übergeben.

Im Vorfeld nehmen der Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy (SPD) und die Stadträte Erik Donner (SPD), Carmen Mauerer (die Linke), Tupac Orellana (die Linke) die Forderungen entgegen. Bei der öffentlichen Veranstaltung am Samstag, den 24. Februar um 18:00 Uhr im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Kaiserstr. 26-30, 55116 Mainz) steht die Bedeutung des ÖPNVs und der Arbeitsbedingungen für Fahrer*innen, Fahrgäste und viele weitere im Blickpunkt.

"Das Bündnis WirFahrenZusammen zeigt enormes Potential, indem es das gemeinsame Interesse an einer Klimapolitik, die nicht auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung geht, in den Fokus rückt. Momentan agiert die Politik gegen unsere Interessen durch verstärkte Kürzungen im Verkehrsbereich. Die Antwort muss eine solidarische Haltung dagegen sein – und z. B. für demokratisierte ÖPNV-Betriebe. Nur so schaffen wir eine gemeinsame ökologische und soziale Verkehrswende im Interesse aller!" - Maria, Klimaaktivistin aus Mainz.  

22.02.2024
"Der Treffpunkt Trinkhalle muss wiederbelebt werden!"
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

"Die Trinkhalle hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Teil des Mainzer Lebensgefühls entwickelt", hebt Yvonne Wuttke, SPD-Ortsvorsteherkandidatin in der Mainzer Neustadt hervor. "Hier war ein beliebter Treffpunkt für das Feierabendbier oder den Schnack mit Freunden. Der Treffpunkt Trinkhalle war früher auch ein richtig guter Ort zum Netzwerken für Jung-Unternehmer*innen oder Kreative. Die Neustadt-Trinkhalle stand bislang für Leben im Stadtteil. Umso trauriger ist es, dass sie jetzt schon über ein Jahr leer steht. Das muss sich ändern: Der Treffpunkt Trinkhalle muss wiederbelebt werden!"
Ebenso würde durch den Betrieb der Trinkhalle sichergestellt, dass das Umfeld sauber bleibt.


Ata Delbasteh, Sascha Radewald (Reinschorle), Daniel Sieben, Yvonne Wuttke, Jana Schmöller und Erik Donner (v.l.n.r.) vor der Trinkhalle - Foto: SPD Mainz-Neustadt

Ähnlich sieht das Daniel Sieben, der für die SPD für den Mainzer Stadtrat kandidiert und als Geschäftsführer von LIEBS.CO die Trinkhalle während des 150jährigen Jubiläums der Neustadt im Jahr 2022 betrieben hat: "Wenn die Trinkhalle nachmittags oder abends geöffnet hat und das Wetter stimmt, dann ist dieser Platz ein beliebter Treffpunkt. Es gibt kleinere Unternehmen in der Neustadt und darüber hinaus, die die Trinkhalle gern als mögliche Verkaufsstelle für ihre Getränke nutzen möchten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das größenbedingt auch so ziemlich die einzige Nutzungsmöglichkeit ist - aber das sagt der Name Trinkhalle ja auch schon. Auch deswegen halte ich ein langwieriges Verfahren für überflüssig. Man sollte dankbar sein, wenn es aktive Interessenten gibt. Und was daraus werden kann, sieht man ja an der großen Eulchen Brauerei am Kupferberg."

Die beiden Vorsitzenden der Mainzer SPD, Jana Schmöller und Ata Delbasteh, machen deutlich, dass sie die Verwaltung jetzt in der Pflicht sehen: "Es war bereits 2022 während des Neustadt-Jubiläums klar, dass es für die Trinkhalle ab 2023 eine Nachnutzung braucht. Da hätte die Stadtverwaltung frühzeitig planen müssen. Leider ist aber hier bis heute nichts geschehen." Die Verwaltung müsse ein möglichst niedrigschwelliges und unbürokratisches Format finden, damit die Trinkhalle so schnell wieder genutzt werden kann.

Erik Donner, SPD-Stadtratsmitglied aus der Neustadt, kündigt dazu eine Anfrage im nächsten Stadtrat an. Ebenso habe die SPD-Ortsbeiratsfraktion für die nächste Sitzung des Neustadt-Ortsbeirats einen Antrag zur Trinkhalle gestellt. "Wichtig ist, dass die Verwaltung auch eine langfristige Nutzung der Trinkhalle ins Auge fasst", erklärt Donner.

Hintergrund:
Die Trinkhalle in der Mainzer Neustadt liegt an der Boppstraße, direkt neben der Haltestelle Lessingstraße und befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt Mainz. Bis Anfang der 2010er Jahre war dort ein Kiosk beherbergt, bevor im Jahr 2014 die Eulchen Brauerei einzog. Im Jahr 2022 - während des 150jährigen Neustadt-Jubiläums - wurde die Trinkhalle als "Neustadt-Pavillon" durch LIEBS.CO in Kooperation mit der Sozialen Stadt betrieben. Seit Anfang 2023 steht die Trinkhalle nun leer.

22.02.2024
Wahlhelfer:innen für Europa- und Kommunalwahlen am 9. Juni gesucht
(rap) Am Sonntag, 9. Juni 2024, finden die Europa- und  Kommunalwahlen statt. Eventuell notwendige Stichwahlen der  Ortsvorsteher:innen erfolgen dann am Sonntag, 23. Juni 2024.

An beiden Wahlsonntagen werden ehrenamtliche Wahlhelfende in den Wahllokalen sowie im Briefwahlzentrum in den Berufsbildenden Schulen im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld zum Einsatz kommen. Die Mitglieder der Wahlvorstände leiten die Wahlhandlung, bereiten die Ergebnisermittlung vor und zählen ab 18.00 Uhr die Stimmzettel aus.

Die Stadt Mainz sucht für die Bildung der 221 Wahlvorstände ehrenamtliche Helfer:innen, die gemeinsam mit bereits erfahrenen Wahlvorstandsmitgliedern diese Wahl begleiten.

Das Wahlbüro der Landeshauptstadt Mainz freut sich über interessierte Bürger:innen, die ein Ehrenamt in einem Wahlvorstand übernehmen möchten. Für den Einsatz als Wahlhelfer:in werden 40 Euro Aufwandsentschädigung pro Wahlsonntag gezahlt.

Alle Informationen sowie das Online-Formular zur Anmeldung als Wahlhelfer:in finden Sie unter: www.mainz.de/vv/produkte/buergeramt/wahlhelfer.php

21.02.2024
Mit gutem Beispiel voran
BUND Mainz lädt zum Dreck weg-Tag am 9. März ins Gonsbachtal und in die Mainzer Neustadt ein

Die Mainzer BUND-Gruppe lädt im Rahmen des Dreck weg-Tages der Stadt Mainz am Samstag, 9. März zur gemeinschaftlichen Müllsammelaktion ins Gonsbachtal und in die Mainzer Neustadt ein. Die Aktion in der Neustadt wird von der BUNDjugend unterstützt. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen. Abfallsäcke, Plastikhandschuhe und Müllgreifer werden den Teilnehmenden vor Ort gestellt, können aber auch mitgebracht werden, wenn vorhanden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Müllsammelaktion mit dem BUND (Foto: Anne Stege)

Treffpunkt im Gonsbachtal ist um 10 Uhr am Parkplatz Gärtnerei Stein's, Mainzer Straße 180. Gesammelt wird im mittleren Gonsbachtal. Ende ca. 12 Uhr. Bitte feste Schuhe anziehen, ggf. Gummistiefel sowie Handschuhe selber mitbringen.

Treffpunkt in der Mainzer Neustadt ist im Goethepark an der Rollschuhbahn um 10 Uhr. Gesammelt wird im Bereich Goethepark, Valenciapark bis zum Bismarckplatz bis spätestens 13 Uhr.

Hintergrundinformationen:
Mehr Respekt im Umgang mit unserer Stadtnatur – darum engagieren sich die BUND-Aktiven beim Dreck weg-Tag

Eine gedankenlos auf den Boden geworfene Zigarettenkippe vergiftet mit ihren Inhaltsstoffen 40 Liter Grundwasser und die im Boden lebenden Kleinstlebewesen. Über 53% des Mülls an den Ostseestränden sind Kippen. Ein großer Teil des Plastikmülls landet ebenfalls in der Natur. In den Weltmeeren schwimmt auch das Plastik unseres Konsums aus Deutschland. Um Abhilfe zu schaffen, können wir beim Einkauf bewusst auf Plastik und Einwegverpackungen verzichten und unverpackte Ware, Recyclingverpackungen und Mehrwegsysteme nutzen. Der BUND lädt zum Plastikfasten während der Fastenzeit ein und gibt Tipps dafür: www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/plastikfasten
Informationen und Kontakt BUND Mainz und BUNDjugend: mainz@bund-rlp.de und info@bundjugend-rlp.de

21.02.2024
Internetkurse für Senior:innen
(rap) Die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers bietet ab sofort wieder Internetkurse für Senior:innen an. Diese sind für jeden Erfahrungsstand geeignet, es sind also keine Vorkenntnisse im Umgang mit Computer und Internet erforderlich. Lediglich Interesse an neuer Technik sollte mitgebracht werden.

Unsere Kurse bieten Ihnen die Möglichkeit, einen einfachen Einstieg in die Themen Computer und Internet zu finden, um so von den vielfältigen Möglichkeiten der modernen Technik zu profitieren. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Internet zu gewinnen und Ihre digitale Kompetenz schrittweise zu verbessern.
Das Kursprogramm wird auf zwei aufeinander aufbauende Termine aufgeteilt und ist jeweils auf maximal acht Teilnehmer:innen begrenzt, um eine persönliche Lernumgebung zu schaffen.
Die Veranstaltungen finden jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr statt und werden zunächst an folgenden Terminen jeweils am Montag angeboten:
11.März, 18. März, 22. April und  29. April 2024.
Interessierte können sich telefonisch unter 06131 12-2659 oder persönlich in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers anmelden.

Zentrale der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.

20.02.2024
Rollschuhbahn auf dem Goetheplatz sanierungsbedürftig – Aufnahme in den Doppelhaushalt der Stadt gefordert
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

Damit zeitnah eine Sanierung der Rollschuhbahn auf dem Goetheplatz in Angriff genommen werden kann, soll diese in den Doppelhaushalt 2025/2026 der Stadt Mainz aufgenommen werden. Der neue Belag sollte zudem aus Kunststoff bestehen, um die Bedingungen zum Rollschuhlaufen zu verbessern. Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat einen entsprechenden Antrag gestellt, über den in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats beraten und entschieden wird.

„Die Rollschuhbahn auf dem Goetheplatz gibt es bereits seit 1966, und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Besonders von Kindern und Jugendlichen wird sie stark genutzt“, zeigt sich Alexander Klein, Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt, immer noch beeindruckt von der Anziehungskraft der Rollschuhbahn.


v.l.n.r.: Alexander Klein (Sprecher SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt), Ulrike Ludy (SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt), Dorothea Moravec (1. Vorsitzende ARSV Arbeiter-, Roll- und Sportverein „Solidarität” von 1898 Mainz e.V.)

Dies hängt auch mit dem Angebot auf der Rollschuhbahn zusammen: Allein der ARSV (Arbeiter-, Roll- und Sportverein „Solidarität” von 1898 Mainz e.V.) führt in den wärmeren Monaten mehrmals wöchentlich Trainingseinheiten für seine Mitglieder durch. Diese werden auch auf Wettkämpfe im Rollkunstlaufen vorbereitet. „Der Verein ist ein wichtiger Anker für die Kinder und Jugendlichen in der Neustadt und ein Garant für die Integration der unterschiedlichen Kulturen in unserem Stadtteil“, so Ulrike Ludy und Manfred Milke, Mitglieder des Ortsbeirats Mainz-Neustadt.

„Die Bahn ist jedoch durch die unterschiedlichen Nutzungen teils beschädigt, wodurch eben jene Vorbereitung auf die Wettkämpfe nicht mehr im ausreichenden Maße gewährleistet ist. Hierdurch ergibt sich für uns ein Wettbewerbsnachteil. Zahlreiche Löcher und Bodenwellen stellen zudem ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar“, begründet Dorothea Moravec, 1. Vorsitzende des ARSV, die Notwendigkeit der zeitnahen Sanierung.

20.02.2024
Frühlingserwachen in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers
(rap) Mit dem Frühling und Ostern in greifbarer Nähe, lädt die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers alle Nutzer:innen dazu ein, in einer bunten Auswahl an Medien zum Thema Ostern und Frühling zu stöbern.

Von kreativen Bastelideen über informative Medien zur Bedeutung und Herkunft des Festes bis hin zu unterhaltsamen Romanen, die die österliche Stimmung einfangen, finden Sie bei uns alles rund um das Thema Ostern. Auch Krimifans kommen auf ihre Kosten und können sich über eine große Auswahl an Festtagskrimis freuen.
Neben der Osterliteratur finden Sie in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers auch eine breite Palette an Medien zum Thema Frühling, die Leser:innen jeden Alters ansprechen. Egal, ob Sie sich über fröhliche Frühlingsblumen, Dekorationsideen oder die Jahreszeit an sich informieren möchten – in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers werden Sie sicher fündig.

Zentrale der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers,
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr.  

17.02.2024
1.000-Euro-Spende für das MädchenHaus Mainz
Erfolgreicher Nikolauslauf des ALV Mainz

Nach drei Jahren Corona-Pause fand am 02.12.23 wieder der Nikolauslauf des Mainzer Triathlonvereins ALV e.V. statt. Trotz knackiger Minustemperaturen machten sich mehr als 200 Laufbegeisterte mit Nikolausmützen über den Ohren auf ein oder zwei Runden durch den Lennebergwald. Im Ziel gab es ein Kuchenbuffet auf Spendenbasis, das gerne genutzt wurde. So kamen am Ende 1.000 Euro Spenden für das Mainzer Mädchenhaus zusammen. Das Geld wurde jetzt vom Organisationsteam des Nikolauslaufes im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins an Christine Ellrich vom MädchenHaus Mainz übergeben.

Die Spende kommt dabei mehreren Projekten zugute. Ein Teil wird an den Mainzer MädchenTreff gehen, wo das Geld für den Mittagstisch und für Ausflüge mit den Mädchen genutzt wird. Ein anderer Teil wird dazu genutzt, die MädchenZuflucht für Mädchen, die nicht zuhause bleiben können, wohnlicher und gemütlich zu machen.

Wer in diesem Jahr auch für den guten Zweck laufen möchte, sollte sich den 7.12.2024 vormerken. Dann findet der nächste ALV-Nikolauslauf statt.

Das MädchenHaus Mainz gGmbH: Der Verein, im Jahr 1984 von PädagogInnen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet, hat das Ziel, Mädchen und junge Frauen in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern. Das MädchenHaus Mainz stellt Mädchen und junge Frauen in den Mittelpunkt und bietet ihnen in vielfältiger Weise eigene Räume an. Das MädchenHaus bietet mit seinem vielfältigen Angebot Mädchen in Mainz und Umgebung verschiedene Arten der Unterstützung und Alltagsgestaltung an. Mädchen und junge Frauen erhalten in den verschiedenen Bereichen des MädchenHauses unterschiedliche Hilfen und Angebote. www.maedchenhaus-mainz.de


Foto: Ruth Ellenberger, Sigrun Ellenberger, Christine Ellrich (MädchenHaus Mainz), Heiko Philipps (v.l.n.r.) - Quelle: ALV Mainz

08.02.2024
UBM erhält Baugenehmigung für Holz-Hybrid-Hochhaus „Timber Peak“
Für den von UBM Development im Zollhafen Mainz entwickelten „Timber Peak“ liegt nun die Baugenehmigung vor. Damit kann noch im Februar mit den Arbeiten am höchsten Holz-Hybrid-Bau in Rheinland-Pfalz begonnen werden. Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development AG: „Der Timber Peak ist grün, intelligent und mehr – wie wir es in unserer Strategie versprechen. Der Zollhafen ermöglicht die Kombination von Arbeiten und Wohnen der kurzen Wege. Mainz setzt damit Standards.“


Das künftige Holz-Hybrid-Hochhaus „Timber Peak“. Urheber: Sacker Architekten

Der über 40 Meter hohe Timber Peak bietet auf zwölf Stockwerken rund 9.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche mit flexiblen Grundrissen für das neue Arbeiten. Mit möglichen Bürogrößen ab 300 Quadratmetern schafft der Timber Peak zudem Raum für individuelle Nutzungskonzepte. Darüber hinaus profitieren die Mieter von einer Terrasse im 5. Obergeschoss sowie einer Dachterrasse mit spektakulärem Panoramablick über ganz Mainz, den Zollhafen und die Flusslandschaft des Rheins. Auch die bodentiefen Fenster holen die Umgebung ins Büro.

Beim Timber Peak wirkt sich nicht nur die Verwendung von Holz in der Errichtung positiv auf den ökologischen Fußabdruck aus. Auch im Betrieb setzt das Hochhaus auf Nachhaltigkeit. Das Gebäude wird mit Wärmepumpen (Geothermie und Luft) beheizt, die Büros verfügen zudem über Heiz- und Kühlsegel. Darüber hinaus wird im Untergeschoss eine E-Ladeinfrastruktur für bis zu 40 Kfz-Stellplätze vorbereitet und die intelligente Gebäudeautomation ist in der Lage, Verbräuche und Energieeffizienzkennwerte systematisch zu erfassen. Damit können die Nutzer die zukünftigen Berichtspflichten zur EU-Taxonomie und andere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Berichtspflichten weitgehend automatisiert erfüllen. Eine DGNB Gold Zertifizierung wird angestrebt.

UBM und der Mainzer Zollhafen
Der Timber Peak ist nicht das erste UBM-Projekt im Zollhafen Mainz. Bereits realisiert und verkauft sind die Wohnprojekte „Waterkant“ und „Kaufmannshof“ sowie ein Super 8 Hotel. Derzeit im Bau und Verkauf ist das Projekt „Flößerhof“ in Partnerschaft mit CA Immo. Mit dem Timber Peak geht allerdings das erste von vier Baufeldern, die UBM erst im März 2022 im Zollhafen Mainz erworben hat, in die Umsetzung. Insgesamt werden auf diesen vier Baufeldern mehr als 42.000 m2 Geschossfläche entwickelt, wovon rund 75 Prozent auf die Nutzungsart Wohnen und 25 Prozent auf die Nutzungsart Gewerbe/Büro entfallen. Nach der schrittweisen Realisierung dieser Developments rechnet UBM mit einem Verkaufserlös von mehr als 300 Mio. Euro


06.02.2024
Neugestaltung des Bonifaziusplatzes geht voran
Bauabschnitt 3 zum Umbau des Bereichs zwischen Boppstraße und Bonifaziusstraße beginnt

(ekö) Das Eingangstor der Neustadt am Bonifaziusplatz wird seit Mai 2023 umgestaltet. Der erste von fünf Bauabschnitten wird im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt laufen derzeit. Mit der Umgestaltung wird ein Teilbereich der Fläche rund um die Kirche umgestaltet, um eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu erreichen. Nun beginnt der 3. Bauabschnitt mit dem Umbau des Bereichs zwischen der Boppstraße und der Bonifaziusstraße (ungerade Hausnummern).

Von Fastnachtsdienstag, 13. Februar 2024 bis Mittwoch, 07. August 2024, soll dieser Bauabschnitt dauern. In dieser Zeit lässt die Mainzer Netze GmbH Tiefbauarbeiten zum Verlegen von Strom-, Gas- und Wasserleitungen durchführen. Daher wird eine Vollsperrung des Bonifaziusplatzes zwischen Boppstraße und Bonifaziusstraße (ungerade Hausnummern 1a-7) eingerichtet.

Die Verkehrsführung wird, wie folgt, eingerichtet.
  • Der Individual und Radfahrverkehr wird ab der Kaiserstraße/Ecke Boppstraße über die Boppstraße - Frauenlobstraße - Rhabanusstraße - Bonifaziusstraße umgeleitet.
  • Eine Umleitung für Radfahrende aus Richtung Bahnhof über den Bahnhofsvorplatz- Kaiser-Wilhelm-Ring - Frauenlobstraße - Boppstraße wird ausgeschildert.
  • Es wird eine Einbahnführung ab Ecke Bonifaziusplatz in Fahrtrichtung Bonifaziusstraße (Seite mit den geraden Hausnummern) geben, um ins Stadthaus Kaiserstraße oder ins Parkhaus gelangen zu können.
  • Weiterhin wird eine provisorische asphaltierte Überfahrt von der Bonifaziusstraße eingerichtet: Sie dient als Umleitung über den Rewe-Parkplatz in Richtung Erthalstraße.
  • Die Zufahrt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wird über eine Baustraße gewährleistet!
  • Die Radstation bleibt auf dem Rewe-Parkplatz.
  • Die Bushaltestelle in der Bonifaziusstraße ist nach wie vor stillgelegt.

02.02.2024
FDP-Irrfahrt beim EU-Lieferkettengesetz stoppen!“
Protestaktion vor den Parteizentralen von FDP und SPD
Mit einer Protestaktion vor den rheinland-pfälzischen Parteizentralen der FDP und SPD in Mainz haben am 1. Februar 2024 Vertreter*innen der Initiative Lieferkettengesetz die FDP sowie Bundeskanzler Olaf Scholz deutlich aufgefordert, dem EU-Lieferkettengesetz zuzustimmen. Die Zeit drängt, denn bereits am kommenden Montag, 5. Februar, wird über die finale deutsche Position für das EU-Gesetzgebungsverfahren entschieden. Die Verabschiedung des lange verhandelten Gesetzes ist dringend nötig, um Menschenrechte zu schützen und Umweltstandards zu sichern. Seit Mitte Januar 2024 blockiert die FDP die Zustimmung Deutschlands.

Foto: © Juna Li
Etwa 30 Vertreterinnen und Vertreter der 120 Mitgliedsorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz haben am Nachmittag des 1. Februar vor den Parteizentralen der Landesverbände von FDP und SPD gefordert, das EU-Lieferkettengesetz nun endlich auf den Weg zu bringen. Als FDP-Minister verkleidete Teilnehmende der Kundgebung fuhren auf sogenannten Lobby-Cars; ein als Bundeskanzler verkleideter Teilnehmer stellte sich ihnen mit einem großen Stopp-Schild entgegen. Mit dieser Szene forderte die Initiative Lieferkettengesetz die Bundesregierung auf, für das verhandelte EU-Lieferkettengesetz im Rat der Europäischen Union zu votieren.

Die FDP war mit Justizminister Marco Buschmann am zwei Jahre währenden Gesetzesprozess aktiv beteiligt und hat mit dem liberalen Parteienbündnis im Europaparlament dem Gesetzesentwurf zugestimmt. Mitte Januar hat die FDP jedoch angekündigt, das Gesetz zu blockieren. Dies kam sehr überraschend. Bis dahin wurde die Zustimmung der Bundesregierung als reine Formalie angesehen. Sollte sich die Bundesregierung bei der Abstimmung im Rat enthalten, stünde die Inkraftsetzung des EU-Lieferkettengesetztes in Frage.

Bei der Kundgebung machte Hanna Fuhrbach von Fridays for Future Neustadt deutlich, dass viele Unternehmen das Lieferkettengesetz befürworten: „Die Blockade der FDP ist ein Wahlkampfmanöver und ein Einlenken in die Proteste weniger mächtiger Unternehmen. Denn nur sieben Prozent der Betriebe lehnt es ab, Menschenrechte und Umweltstandards in der Lieferkette zu respektieren. Einige arbeiten schon jetzt daran und fordern explizit strengere Richtlinien. Ein Rückzug des Gesetzes wäre eine Katastrophe für alle Betroffenen von Ausbeutung in den Lieferketten. Eine Partei, die sich Menschenrechte auf die Fahne schreibt, sollte auch für ihre Durchsetzung stimmen.“

Stephanie Seeger vom Weltladen-Dachverband appellierte an Bundeskanzler Scholz: „Der kurzfristige Rückzieher der FDP stellt die Glaubwürdigkeit Deutschlands in der EU in Frage. Es liegt jetzt an Bundeskanzler Olaf Scholz, dies zu verhindern und das EU-Lieferkettengesetz zu verteidigen. Jetzt ist es an ihm, Haltung zu zeigen.“ Im Anschluss gaben die Teilnehmenden diese Botschaft der SPD-Landesgeschäftsführerin Daniela Hohmann und dem SPD-Pressesprecher Matthias Schmidt im persönlichen Gespräch mit. Sie sicherten zu, die Anliegen der Demonstrierenden an die Bundes-SPD weiterzugeben.

Die Teilnehmenden unterstützten die Kundgebung mit ihren Rufen: „Was wir gerne hätten, sind faire Lieferketten“.

Das EU-Lieferkettengesetz hat zum Ziel, Menschenrechte und Klimaschutz in der unternehmerischen Praxis sicherzustellen. So müssen große Unternehmen einen Plan vorweisen, der sicherstellt, dass ihre Geschäftstätigkeit mit dem Pariser Abkommen zum Klimawandel vereinbar ist. Auch sollen große Unternehmen zukünftig in Verantwortung genommen werden können, wenn sie von Kinder- oder Zwangsarbeit außerhalb der EU profitieren.
Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Amnesty International Deutschland, Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), FEMNET e.V., Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

Neben den 20 Trägerorganisationen unterstützen weitere 120 Organisationen das Bündnis, darunter Bistümer und Landeskirchen.


30.01.2024
Volt Mainz nominiert Sascha Kolhey und Britta Werner als Spitzenduo für die Stadtratswahl
Bei der Aufstellungsversammlung am 27. Januar hat der Mainzer Ableger der europäischen Partei Volt Sascha Kolhey (30) und die parteilose Britta Werner (57) als Spitzenduo für die Stadtratswahl am 9. Juni 2024 gewählt. Diese Wahl findet parallel zur Europawahl statt, bei der – anders als bei den Bundes- oder Landtagswahlen – keine Prozenthürde besteht.

In Mainz tritt die Partei nun zum zweiten Mal an, nachdem sie bereits seit 2019 einen Sitz im Mainzer Stadtrat gewinnen konnte. Volt hat sich in der gemeinsamen Fraktion mit den Piraten im Mainzer Stadtrat bis Sommer 2023 insbesondere in den Bereichen Bürger*innenbeteiligung, Umwelt- und Verkehrspolitik sowie Digitalisierung engagiert.

Volt ist deutschland- und europaweit in den Parlamenten vertreten und an Stadtregierungen beteiligt
So hat Volt es in vielen Städten deutschland- und europaweit in Fraktionsstärke mit bis zu 6,9 % (Darmstadt) in die Kommunalparlamente geschafft und ist unter anderem in Köln, Bonn, Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden an der Stadtregierung beteiligt. In den drei hessischen Städten leitet Volt jeweils Dezernate, welche schwerpunktmäßig für die Bereiche Digitalisierung und Smart City, Europa und Bürgerservices zuständig sind. Auch in den Niederlanden, Italien, Bulgarien, Griechenland, Portugal oder Zypern hat die europäische Bewegung es bereits bei verschiedenen Wahlen in die (Kommunal-)Parlamente geschafft.

Die Spitzenkandidierenden für die Stadtratswahl in Mainz stellen sich vor

Sascha Kolhey, 30 Jahre alt, arbeitet als angestellter Geschäftsführer der Volt-Fraktion in Wiesbaden. Kolhey, der in der Mainzer Neustadt wohnt, war von 2019 bis 2021 für Stadtratsfraktion Piraten & Volt Mitglied im Aufsichtsrats der mainzplus citymarketing GmbH. 2022 übernahm er im Mainzer Schulträgerausschuss den Sitz des verstorbenen Bodo Noeske. Mit seiner Expertise in den Bereichen Verwaltungsdigitalisierung und Kommunalentwicklung ist er fest entschlossen, in Mainz neue Akzente zu setzen. Kolhey erklärt zu seiner Wahl: „Ich bin den Mitgliedern sehr dankbar für ihr Vertrauen und freue mich darauf, mit unserem jungen Team zu arbeiten. Unser Ziel? Mit einer starken und eigenständigen Präsenz im Mainzer Stadtrat wollen wir aktiv die lokale Politik in Mainz mitgestalten. Wir setzen auf Innovation und frische Herangehensweisen in den Bereichen Digitalisierung, Bürgerservices und Datenmanagement, verstärken die Korruptionsprävention und fördern die Transparenz des Stadtkonzerns inklusive der städtischen Unternehmen.”

Britta Werner arbeitet als Quereinsteigerin im Sozialdienst eines Seniorenzentrums. Sie engagiert sich seit 10 Jahren in kommunalen Gremien wie dem Mainzer Seniorenbeirat, dem Werksausschuss Gebäudewirtschaft Mainz und dem Beirat für Bürgerbeteiligung. Die 57-jährige Weisenauerin bringt dabei berufliche und private Erfahrungen aus den Bereichen Demokratie, Demografie und Digitalisierung ein. „Der Aufbau und die Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften erfordert auch bei den Entscheidungsträger*innen offene Zusammenarbeit und vernetztes Denken. Ich habe diese politische Struktur bei Volt Mainz erlebt und bin sehr glücklich, dass ich für die Stadtratswahl als parteilose Spitzenkandidatin aufgestellt wurde,” sagt Britta Werner zu ihrer Wahl als parteilose Kandidatin auf die Volt-Stadtratsliste.

(Foto: Sascha Kolhey und Britta Werner, © Sebastian Gerhard, Landesverband Volt Rheinland-Pfalz)

Paritätische Liste für die Stadtratswahl
Volt Mainz geht mit einer ausgewogenen Liste von 22 Kandidat*innen in die Stadtratswahl – jeweils elf Frauen und elf Männer.  Neben Kolhey und Werner stehen Personen wie Philipp Leisner, Francesca Beyer, Tim Avemarie-Scharmann oder Sacha Heerschop auf der Liste, die eine bunte Mischung aus Menschen mit Erfahrung in der Mainzer Stadtpolitik, frischen Ideen und Politikeulingen repräsentieren.

Philipp Leisner, Citylead von Volt Mainz, zeigt sich begeistert über die vielfältige Zusammensetzung der Wahlliste: „Diese Liste ist ein Abbild der demokratischen Zivilgesellschaft. Sie bringt erfahrene politische Kräfte und frische, engagierte Talente zusammen, die bereit sind, neue Perspektiven in unsere Stadt zu bringen. In einer Zeit, in der das Engagement jeder Person für die Demokratie wichtiger denn je ist, zeigt unsere Liste, dass alle einen entscheidenden Beitrag leisten können. Wir bei Volt Mainz wollen diesen Geist des Engagements und der Innovation in die Stadtpolitik einbringen."

Die komplette Liste von Volt Mainz:
  1. Sascha Kolhey
  2. Britta Werner
  3. Philipp Leisner
  4. Francesca Beyer
  5. Tim Avemarie-Scharmann
  6. Sacha Heerschop
  7. David Lüer
  8. Bernadette Jaegers
  9. Tilman Schweitzer
  10. Lara Fuchs
  11. Florian Köhler-Langes
  12. Sarah Weiß
  13. Patrick Marx
  14. Isabel Witzler
  15. Thomas Schwiertz
  16. Sonja Hondralis
  17. Johannes Grau
  18. Diana Schweitzer
  19. Ben Ledroit
  20. Julia Wieczorek
  21. Julian Wolf
  22. Verena Sekinger


29.01.2024
6.600 Befürworter unterstützen Grünachsen-Petition
Unterschriften werden am 2. Februar an OB Haase überreicht

Die Mainzerinnen und Mainzer wollen mehr Grün in unserer Stadt. Dies brachten 6.600 Menschen mit ihrer Unterschrift bei der Grünachsen-Petition der Bürgerinitiative MainzZero zum Ausdruck. Die von zehn weiteren Organisationen unterstützte Petition wurde im Mai 2023 gestartet und richtet sich an Oberbürgermeister (OB) Nino Haase. Nun werden am 2. Februar um 17 Uhr die gesammelten Unterschriften auf dem Mainzer Gutenbergplatz vor dem Staatstheater an OB Haase und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger überreicht. Alle Bürger:innen sind herzlich eingeladen mit dabei zu sein.

„Grünachsen leisten einen Beitrag, um mehr Menschen zum Umsteigen auf das Fahrrad zu motivieren und sorgen für Schutz gegen Hitze. Daher tragen Grünachsen sowohl zum Klimaschutz als auch zur Anpassung an die Klimawandelfolgen einen wichtigen Teil bei. Die Politik muss ihren Worten Taten folgen lassen und diese beschlossene Maßnahme umsetzen,“ so der Kommentar von Johannes B. auf der Petitionsseite. Karola G. schreibt „(…) die Auswirkungen des Klimawandels werden immer dramatischer. Ich sehe auch noch zu geringen politischen Willen, diesen Herausforderungen in Mainz zeitnah zu begegnen. Ich habe Angst um die Zukunft meines Sohnes und meiner Enkelin“. Zwei von mehr als 500 Kommentaren, die von den Unterzeichner:innen auf der Petitionsseite hinterlegt wurden. „Dies muss jetzt der Startpunkt für unseren Oberbürgermeister und den Stadtvorstand sein, diese im Maßnahmenkatalog zum ‚Masterplan 100% Klimaschutz‘ festgelegte und vom Stadtrat bereits am 30. November 2022 beschlossene Sofortmaßnahme endlich umzusetzen“, betont MainzZero-Sprecherin Marina Hinsch.

Grünachsen verbinden Grünflächen und bieten Kühleffekte
Grünachsen sind entsiegelte, begrünte und verkehrsberuhigte Straßenzüge, die Stadtteile durchziehen und vorhandene Grünflächen strategisch verbinden. Auf Grünachsen dominiert der Fuß- und/oder Fahrradverkehr. Der Autoverkehr ist minimiert, Durchgangsverkehr nicht möglich. Wie dies umgesetzt werden kann, hat MainzZero bereits am 5. Juni 2021 mit dem Grünachsentag in der Neubrunnenstraße beispielhaft aufgezeigt. Entsiegelte Flächen, Neupflanzungen von einheimischen Bäumen, Büschen und kleinen Blumenwiesen tragen insbesondere an heißen Sommertagen zu einem angenehmeren Stadtklima und mehr Lebensqualität in der vielfach dicht bebauten Stadt bei.

Kommentar von Dorothea L.: „Die Grünachsen sind schlichtweg überlebensnotwendig. Ich möchte auch noch im fortgeschrittenen Alter in Mainz überleben können und dafür brauchen wir mehr Sauerstoff, Schatten und Wasser.“ Diese Ängste müssten aufgegriffen und die Chance genutzt werden, dass Mainz auch in einer immer heißer werdenden Zukunft lebenswert bleibe, so Marcel Weloe vom Petitions-Mitinitiator BUND. „Denn die nächsten zehn Jahre werden entscheidend für das Erreichen der Klima- und Artenschutzziele sein. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie die bisherigen Beschlüsse zu Grünachsen endlich zügig und flächendeckend für Mainz angeht.“

Die Petition wurde unterstützt von folgenden Institutionen:
BUND Kreisgruppe Mainz, Christians for Future, Greenpeace Mainz/Wiesbaden, Mainzer Radfahrforum (MRF), NABU Mainz und Umgebung e.V, Nachhaltiges Bretzenheim e.V., Parents for Future Mainz, Students for Future Mainz, VCD Kreisverband Rheinhessen und Workers4Future Mainz-Wiesbaden.

Die detaillierten Forderungen und Ziele dieser Petition sind unter www.klimaentscheid-mainz.de/gruenachsen zu finden inkl. dem Hinweis auf die betreffende Stelle im Masterplan (C 1.3 ‚Integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung: Lebenswerte Straßen und Grünachsen‘). Und weitere Informationen sowie das Grünachsen-Konzept von MainzZero-Partner BUND unter mainz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/gruenachsen.  

27.01.2024
Romanthema des Monats Februar:
Fantasy boomt: Magische, märchenhafte Welten
(rap) Aufgepasst, es wird magisch! Im Februar entführt die Öffentliche Bücherei - Anna Seghers Sie in die faszinierende Welt der Fantasy-Literatur.

Fantasy-Romane erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und gewinnen stetig an Leserschaft, ob Jugendliche oder Erwachsene - dieses Genre begeistert alle Altersgruppen gleichermaßen. Charakteristisch für die Fantasy-Literatur sind magische Welten mit übernatürlichen Wesen oder faszinierenden Parallelwelten. Im Mittelpunkt steht dabei alles Märchenhafte und Geheimnisvolle. Die fantastischen Orte werden oft von magischen oder menschenähnlichen Kreaturen wie Zentauren, Drachen oder Zwergen bevölkert. Fantasy-Romane erzählen zumeist packende Abenteuergeschichten, bei denen Leser:innen mitfiebern, sich aber auch gruseln oder in einer romantischen Geschichte verlieren können.  

Das Genre hat seinen Ursprung in der Mythologie und Sagenwelt. Oft gibt es Ähnlichkeiten mit Heldensagen oder mythologischen Erzählungen. In der Öffentlichen Bücherei - Anna Seghers finden Sie eine große Auswahl aller Fantasy-Romane, angefangen von bekannten Fantasy-Klassikern bis hin zu vielversprechenden Neuerscheinungen.
Entfliehen Sie dem Alltag und tauchen Sie ein in eine fantastische Geschichte. Freuen Sie sich auf eine spannende Reise durch Welten voller Magie, Abenteuer und faszinierender Wesen.

Zentrale der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers,
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.  

26.01.2024
Neustadt-Ortsbeirat beschließt Nordmolen-Ufer-Benennung nach Yılmaz Atalay
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

"Die Neustadt wird ihre erste Straße erhalten, die mit Yılmaz Atalay nach einer Person mit Migrationsgeschichte benannt ist - gerade in diesen Zeiten, ist das ein sehr gutes Zeichen für eine bunte, vielfältige Neustadt", freut sich Alexander Klein, Sprecher der SPD-Ortsbeiratsfraktion in der Mainzer Neustadt. Der Ortsbeirat der Mainzer Neustadt hatte in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch (24. Januar 2024) einstimmig auf Antrag der SPD beschlossen, den Weg oberhalb des gerade entstehenden Ufers der Nordmole im Zollhafen nach Yılmaz Atalay zu benennen.
Yılmaz Atalay gilt als Begründer der heute jährlich stattfindenden "Interkulturellen Woche" (damals "Ausländertag"), hat sich intensiv in der und für die migrantische Community in Mainz engagiert und wurde dafür auch vom damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel im Jahr 2009 mit dem "Mainzer Pfennig" geehrt. Er eröffnete 1978 in der Boppstraße das erste türkische Reisebüro in Mainz - dieses existiert dort auch noch heute.



Alexander Klein weiter: "Yılmaz Atalay ist zweifelsohne eine würdige Persönlichkeit und es ist aufgrund seiner herausragenden Lebensleistung absolut gerechtfertigt, eine Straße in unserem Stadtteil nach ihm zu benennen."

Der Vorschlag eine Straße in der Neustadt nach Yılmaz Atalay zu benennen, wurde von Nurhayat Canpolat an die Neustadt-SPD herangetragen. "Wir bedanken uns bei Nurhayat Canpolat für diesen Vorschlag und die Initiative", so Alexander Klein.

Der Antrag war schon einmal im Herbst 2022 auf der Tagesordnung des Ortsbeirats, wurde damals aber von den anderen Fraktionen vertagt und von der SPD-Fraktion nun wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Der Benennungsvorschlag wird im nächsten Schritt durch das Kulturdezernat geprüft und dann den Gremien zur weiteren Beratung vorgelegt. Die abschließende Entscheidung trifft der Stadtrat.

Zur Person Yılmaz Atalay:
Yılmaz Atalay wurde am 1. Mai 1933 in Corum/Türkei geboren und starb am 15. Juni 2021.

Im April 1961 kam er als sogenannter "Gastarbeiter" nach Deutschland und engagierte sich für seine zugewanderten Mitmenschen in vielfältiger Art und Weise: als hauptamtlicher Mitarbeiter in der deutschlandweit ersten Beratungsstelle für Türkinnen und Türken bei der AWO in Mainz, als ehrenamtlicher Übersetzer und auch in der Integrationshilfe. Außerdem war er Sprecher für Musliminnen und Muslime unterschiedlicher Nationalitäten.

1976 organisierte Yılmaz Atalay den ersten "Ausländertag" in Mainz mit. Aus dem "Ausländertag" ist später die jährlich stattfindende "Interkulturelle Woche" entstanden.

Er gründete den Verein "Gesundheitsprävention in Mainz und Umgebung e.V.", der sich aus der ersten Selbsthilfegruppe für türkische Diabetikerinnen und Diabetiker im Rhein-Mainz-Gebiet entwickelte. Yılmaz Atalay war Vorsitzender dieses Vereins und hat in dieser Rolle über die Grenzen unserer Stadt hinaus Anerkennung erworben.

Ebenso engagierte sich Yılmaz Atalay für die Einführung muslimischer Bestattungskultur in Mainz. So wurde 2011 eine rituelle Reinigungsstätte eingeweiht und ab 2014 Tuchbestattung ermöglicht.

Das Stadtbild der Mainzer Neustadt prägte Yılmaz Atalay mit dem von ihm im Jahr 1978 eröffneten ersten türkischen Reisebüro in Mainz, welches sich in der Boppstraße befindet und neu heute existiert.

Für sein außerordentliches Engagement für die Integration türkischer und muslimischer Mitmenschen in Mainz wurde Yılmaz Atalay im Jahre 2009 durch den damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel mit dem "Mainzer Pfennig" geehrt.

Noch kurz vor seinem Tod wurde Yılmaz Atalay durch die Stadt bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer für eine Landesehrung vorgeschlagen.

26.01.2024
Klimafasten 2024: Soviel du brauchst....
Ökumenisches Bündnis lädt ein, Klimaschutz ins Zentrum der Fastenzeit zu stellen

Am Aschermittwoch (14. Februar) startet zum zehnten Mal das „Klimafasten“, eine ökumenische Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Jede und jeder ist eingeladen, Neues auszuprobieren, Gewohnheiten zu hinterfragen und das eigene Verhalten nachhaltig zu verändern.

7 Wochen – 7 Themen
Jede Fastenwoche ist einem Schwerpunktthema gewidmet. In Woche 1 zum Beispiel ist „Das richtige Maß“ das Thema. Es wird vorgeschlagen, eine Nachbarschafts‐App zu nutzen, mit der man Werkzeuge ver‐ oder ausleihen kann. Außerdem gilt es, die Wohnung zu entrümpeln und im Anschluss einen Flohmarkt oder eine Kleidertauschparty zu organisieren. In Woche 5 geht es um Finanzen und Politik. Hier reichen die Vorschläge vom Check der eigenen Investitionen und Fonds bis hin zum Brief an die Bürgermeisterin.

Anregungen gibt die kostenlose Fastenbroschüre „...So viel Du brauchst“, die unter www.klimafasten.de heruntergeladen werden kann. Darüber hinaus sind dort viele weitere Materialien wie z.B. theologische Impulse, Ideen und Materialien für Fastengruppen, Anregungen für Andachten oder Posts für Social Media zu finden. Ein wöchentlicher Newsletter informiert über die Wochenthemen und gibt weitere Impulse.

Dr. Hubert Meisinger, theologischer Referent für Umweltfragen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), begleitet die Aktion: „Es gelingt uns, immer mehr Kooperationspartnerinnen und ‐partner für diese Aktion in Deutschland zu finden. Damit erreichen wir mehr Menschen, denen Klimaschutz und Umweltschutz wichtige Anliegen sind und die durch die Aktion breite Unterstützung für ihr Engagement erhalten können.“

Neu: Die klimafit Challenge
Vom 21. Februar – 20. März 2024 gibt es im Rahmen der Fastenzeit eine Klimafit Challenge für Einzelne oder Gruppen ‐ ein Projekt u.a. vom World Wildlife Fund/WWF und der Universität Hamburg. Am Ende des Aktionszeitraums erhalten die Teilnehmenden ihre persönliche Klimabilanz und erfahren, wieviel CO2 sie eingespart haben. Weitere Informationen dazu sind ebenfalls unter www.klimafasten.de abrufbar.

26.01.2024
Fish-Bowl-Diskussion für eine autofreie Innenstadt in Mainz – Gemeinsame Vision für nachhaltige Mobilität
In einer lebhaften Fish-Bowl-Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt: Wie kann die Innenstadt in Mainz autofreie gestaltet werden? Unter der Moderation von Niklas Litzenberger diskutierten Janina Steinkrüger (Grüne, Verkehrsdezernentin Mainz), Benjamin Kraff (Scientists for Future) und Amelie Döres (Stv. Vorsitzende ADFC Mainz-Bingen e.V.) mit 45 interessierten Personen über die Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt.

Bereits die Einstiegsfrage nach der wichtigsten Maßnahme zeigte die unterschiedlichen Standpunkte und Herangehensweisen: Steinkrüger betonte den Ausbau der Straßenbahn als entscheidenden Schritt, während Kraff auf bereits existierende technische Lösungen hinwies, jedoch soziale Faktoren als Hürde identifizierte. Döres hingegen plädierte für eine Raumumverteilung zugunsten von Fahrrädern und Fußgängern.

Besonders betont wurde in der Diskussion die entscheidende Rolle der Kommunikation, sowohl durch Berichte über bereits ergriffene als auch durch die Einbeziehung der Bevölkerung bei geplanten Maßnahmen. Die Teilnehmenden waren sich einig über die Dringlichkeit der Verkehrswende und den bisher unzureichenden Fortschritt in der Realität. Anhand von positiven Beispielmaßnahmen wie in Amsterdam, Barcelona 2 und weiteren europäischen Städten, wurde verdeutlicht, dass aus technischer Sicht autofrei Innenstädte bereits umsetzbar sind. Allerdings müssen soziale Faktoren wie Ängste und emotionale Bindung zu Autos und Fossilität zuvor überwunden werden, was ebenfalls ein Umdenken erfordert. Um diese Hindernisse zu bewältigen, wurden folgende Lösungsansätze aufgezeigt: Privatpersonen können als Multiplikatoren fungieren, indem sie zuhören oder in Initiativen mitarbeiten. Die Politik sollte mit Schlüsselpersonen vorangehen und sich an erfolgreichen Beispielen orientieren. Die aktive Einbeziehung der Bevölkerung ist entscheidend, ebenso wie die transparente Kommunikation von umgesetzten Maßnahmen und Erfolgen. In der Diskussion wurde außerdem betont, dass Maßnahmen schrittweise eingeführt werden, wobei sowohl kleine Projekte als auch bedeutende Veränderungen erforderlich sind. Im Laufe des Abends wurden folgende konkrete Maßnahmen für Mainz vorgeschlagen: Der Ausbau der Straßenbahn, die Umgestaltung von Fahrspuren zugunsten von Fahrrädern oder "Trenner" für eine autofreie Gestaltung von Straßen.

Zusammenfassend hätten manche Aussagen präziser formuliert werden können und kurzzeitig wurde der Fokus auf dem Thema verloren. Trotzdem ergaben sich durch die spannende Diskussion bedeutende Einblicke. Die Organisator 'innen möchten sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre engagierte Beteiligung bedanken.  

25.01.2024
UBM setzt Spatenstich für Wohn- und Büroprojekt HAVN
Mit dem Spatenstich für das von UBM Development entwickelte exklusive Wohn- und Bürogebäude HAVN erhält der Zollhafen Mainz einen weiteren prominenten Zugang. Das direkt an der Uferpromenade der Nordmole gelegene Projekt umfasst 44 Eigentumswohnungen sowie 5 Büroeinheiten mit insgesamt rund 6.700 Quadratmetern oberirdischer Bruttogeschossfläche. „Mit jedem unserer Projekte im Mainzer Zollhafen wollen wir etwas ganz Besonderes schaffen, um diesem einzigartigen Standort gerecht zu werden“, erklärt Sabine Lennarz, Leiterin der UBM-Niederlassung Frankfurt, „HAVN ist in diesem Zusammenhang ein echtes Schmuckstück, dessen Architektur und gesamte Ästhetik darauf ausgerichtet ist, die Premium-Lage am Rheinufer als einzigartiges Lebensgefühl für die Bewohner zu inszenieren.“

Die elegante Architektur des Gebäudes, für die das Büro happarchitecture verantwortlich zeichnet, nimmt mit wellenförmigen Balkonen und einer in Grüntönen changierenden Klinkerfassade Bezug auf die einzigartige Lage am Wasser. Die Wohnungen bieten Raum für unterschiedlichste Lebensentwürfe. Es entstehen sowohl kompakte Stadtwohnungen als auch großzügige Familienwohnungen mit mehr als 100 Quadratmetern. Viele davon sind barrierefrei geplant, alle verfügen über mindestens einen Balkon oder im Erdgeschoss über eine Terrasse plus Gartenanteil im zum Rhein hin ausgerichteten grünen Innenhof. Für den perfekten Blick auf das Rheinpanorama verfügt HAVN zudem über eine für alle Bewohner zugängliche, aufwendig gestaltete und begrünte Gemeinschaftsdachterrasse.

Smarte Ausstattung
Das Nachhaltigkeitskonzept des mit DGNB Gold vorzertifizierten Projekts legt besonderen Wert auf eine biodiversitätsfördernde Bepflanzung der Außenanlagen und des Dachgartens sowie eine nachhaltige Energieversorgung durch umweltfreundliche Fernwärme. Heizung, Licht und Sonnenschutz sowie die Video-Zugangskontrolle werden im Smart-Home-System benutzerfreundlich per App gesteuert. Die Tiefgarage verfügt über insgesamt 26 Stellplätze, die für den Anschluss von Wallboxen vorgerüstet sind, sowie über eine helle und großzügige Fahrradgarage. Die Fertigstellung von HAVN ist für das erste Quartal 2026 geplant.


Bild: © Sichtvision

Mit HAVN geht nach dem Holz-Hybrid-Hochhaus Timber Peak bereits das zweite von vier Baufeldern, die UBM im März 2022 im Zollhafen Mainz erworben hat, in die Umsetzung. Insgesamt werden auf diesen vier Baufeldern mehr als 42.000 m2 Geschossfläche entwickelt, davon rund 75 Prozent in der Nutzungsart Wohnen und 25 Prozent in der Nutzungsart Gewerbe/Büro. Nach der schrittweisen Realisierung dieser Developments rechnet UBM mit einem Verkaufserlös von mehr als 300 Millionen Euro.

24.01.2024
BUND Mainz: Alte Bäume sind unverzichtbar für das Stadtklima und die Artenvielfalt
Umweltverein kritisiert Umgang der Stadt mit Baumfällungen

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Klimprax-Studie von 2019 sowie der Biodiversitätsstrategie von 2020 der Stadt Mainz kritisiert die BUND Kreisgruppe Mainz den Umgang der Stadtverwaltung mit dem Erhalt von Bäumen. Negativbeispiele zeigen, dass die Verwaltung die wissenschaftlichen Erkenntnisse und ihre eigenen Ziele zum Erhalt der Artenvielfalt und des Stadtklimas nicht berücksichtigt und bei der Umsetzung von Bauprojekten „veraltete“ Planungen anwendet.

In der Peter-Härtling-Schule in Finthen sollen 50-60 Jahre alte Bäume vor allem für den Bau einer neuen Turnhalle gefällt werden. Von insgesamt 57 Bäumen sollen 42 Bäume weichen, davon sind 22 durch die Baumschutzsatzung der Stadt Mainz geschützt. In der Lemmchenschule in Mombach sollen 142 Bäume für Bauprojekte gefällt werden, davon sind 38 bereits gefällt. Viele alte Bäume sollen auch im Rahmen eines Umbaus der Mombacher Straße entfernt werden. Am Einkaufszentrum Lerchenberg müssen Bäume vor allem für den geplanten Neubau mit Tiefgarage auf dem Grundstück des jetzigen "Hotels am Lerchenberg" weichen. 81 von 136 Bäume sollen gefällt werden, 45 davon geschützt, 31 Neupflanzungen im Planungsgebiet sind vorgesehen. Die Liste lässt sich fortsetzen. Was die meisten Projekte gemeinsam haben, sind Pläne, die vor 2019 aufgesetzt wurden und somit die Klimprax-Ergebnisse und die Biodiversitätsstrategie nicht berücksichtigen.

Selbst wenn umfangreiche Ersatzpflanzungen vorgesehen sind, so können Jungbäume die Altbäume nicht ersetzen, da sie Wurzeln und Kronen erst zu entsprechender Größe ausbilden müssen, die Größe der Altbäume nie erreichen werden und der positive Effekt für das Stadtklima und die Artenvielfalt erst nach vielen Jahren Wirkung zeigt. Auch sterben die jungen Bäume mangels Wasser oder durch fehlende Pflege oft ab. Unter dem Vorsorgeprinzip ist es daher unverzichtbar, alte Bäume zu erhalten statt durch junge zu ersetzen.

„Laut Klimprax-Studie werden in Zukunft immer heftigere Hitzesommer unsere Gesundheit belasten. Laut Biodiversitätsstrategie stehen unter anderem jedem*r Bürger*in mindestens 12m2 Grünfläche zu und die Eingriffsvermeidung hat oberste Priorität“, so Marcel Weloe vom Vorstand des Mainzer BUND. „Wir erwarten daher von allen Dezernaten, auch von den Liegenschafts- und Baudezernentinnen, dass sie ihre Projekte neu im Sinne von Klimprax und Biodiversitätsstrategie überplanen. Es darf nicht länger sein, dass vor allem Bäume, unsere großen Verbündeten im Kampf gegen Hitze und Artensterben, in so großer Zahl für Baumaßnahmen geopfert werden.“

Dass es sich lohnt, sich für den Erhalt von Bäumen einzusetzen, zeigt die erfolgreiche Petition für das Wäldchen Am Heiligenhaus im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld. Dieses Wäldchen konnte gerettet werden. In anderen Stadtteilen kämpfen Bürgerinitiativen weiter um den Erhalt der Bäume, in Finthen und Mombach haben sie Petitionen gestartet.

Am Beispiel der Lemmchenschule könnten laut der Petition die Bäume durch geschickte Gestaltung der Bauabläufe, der Platzierung der Gebäude sowie der Anlage eines Parkhauses unter den Schulgebäuden gerettet werden. Auch für die Mombacher Straße und die Finther Grundschule gibt es seitens der Bürgerschaft deutlich umweltfreundlichere Gegenvorschläge. Der BUND Mainz appelliert daher an die Verwaltung, das bürgerliche Interesse und Engagement für den Erhalt von Bäumen anzuerkennen und ihre Pläne zugunsten des Stadtklimas und der Artenvielfalt zu überarbeiten.

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