Milieuschutzsatzung endlich zur Entscheidung in Stadtrat einbringen!
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Der Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat die Ergebnisse zur vertiefenden Untersuchung für eine Milieuschutzsatzung zur Kenntnis genommen. „Jetzt ist es an der Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und die angedachte Milieuschutzsatzung, die für große Teile der Neustadt gelten soll, in den Stadtrat zur Entscheidung zu bringen”, fordert Alexander Klein, stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Ortsbeirats. Nach der Kenntnisnahme wurde vom zuständigen Dezernenten angekündigt, zunächst weitere Gespräche mit weiteren städtischen Vertreterinnen und Vertretern vor der Einreichung in den Stadtrat zu führen. „Bereits im Jahr 2021 wurde die Untersuchung beauftragt, um die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Das Führen weiterer Gespräche darf keine Ausrede sein, den Entwurf der Satzung nicht zur Entscheidung zu bringen”, so Alexander Klein weiter.
Eine Milieuschutzsatzung hat das Ziel die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erhalten und diese somit vor Verdrängungsprozessen zu schützen. Sie soll eine gebietsbezogene Schutzwirkung für bauliche Maßnahmen, welche der sozial behutsamen Umsetzung von Modernisierungen im Gebiet dient, erhalten und somit für eine Stabilität der Mieten sorgen.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Altes Postlager in Mainz öffnet wieder
Nach Umbauarbeiten und einer großen Welle der Solidarität kann es im Alten Postlager in Mainz wieder losgehen. Die Eventlocation will pünktlich an Karfreitag wieder loslegen - AZ Mainz

(Foto: Tim Würz)
Räuberischer Diebstahl in Supermarkt - Täter ermittelt
Am Samstagabend (28.03.2026) gegen 20:15 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Nackstraße zu einem Raubdelikt.
Ein 50-jähriger Mann entwendete Getränke und Tierfutter und verließ den Kassenbereich ohne zu bezahlen. Als ein Mitarbeiter ihn aufhalten wollte, schlug der Täter diesem zweimal gegen den Kopf. Ein weiterer Mitarbeiter griff ein, konnte den Mann jedoch nicht festhalten. Der Täter flüchtete in Richtung Boppstraße.
Bei der Flucht verlor der Beschuldigte persönliche Gegenstände, darunter ein Mobiltelefon mit Ausweisdokumenten. Anhand der aufgefundenen Gegenstände konnte der Mann identifiziert und später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Der geschädigte Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.
Gegen den 50-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen räuberischem Diebstahl eingeleitet.
Kontrolle im Hauptbahnhof führt zur Festnahme
Am 27. März 2026 wurde gegen 18:30 Uhr ein Mann im Hauptbahnhof Mainz kontrolliert. Da er sich vor Ort nicht ausweisen konnte, wurde er zur weiteren Identitätsfeststellung zum Bundespolizeirevier Mainz verbracht. Eine dort durchgeführte Überprüfung seiner Fingerabdrücke ergab, dass gegen den 55-jährigen Ungaren ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte vorlag.
Zudem bestanden zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft Mainz, ebenfalls wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,18 Promille. Nach der Vorführung bei der zuständigen Richterin wurde der 55-jährige Mann aus Ungarn in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach eingeliefert.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Internetkurse für Senior:innen im Mai
Die Kurse bieten die Möglichkeit, einen einfachen Einstieg in das Thema Internet zu finden, um so von den vielfältigen Möglichkeiten der modernen Technik zu profitieren. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Internet zu vermitteln und die digitale Kompetenz der Teilnehmer:innen zu verbessern.
Das Kursprogramm ist in zwei aufeinander folgende Termine aufgeteilt und ist jeweils auf maximal acht Teilnehmer:innen begrenzt, um eine persönliche Lernumgebung zu schaffen. Eine Anmeldung für beide Termine ist erforderlich.
Die Veranstaltungen finden am 4. und 11. Mai, jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr, statt.
Interessierte können sich zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr telefonisch unter 06131 12-3970 oder persönlich in der Zentrale der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers anmelden.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10 - 18 Uhr
Donnerstag: 10 - 19 Uhr
Samstag: 10 - 13 Uhr
Soziale Stadt: Der Verfügungsfonds geht in die 2. Runde
Die Ausschreibung des Verfügungsfonds in der Neustadt geht in die zweite Runde. Es stehen noch ca. 1.600 Euro zur Verfügung.
Durch den Verfügungsfonds erhalten Vereine, Institutionen und Bürger:innen die Möglichkeit, Ideen und Projekte für ihren Stadtteil einzubringen und eine finanzielle Förderung zu beantragen. Die Vorschläge müssen dabei einen direkten Bezug zum jeweiligen Quartier haben, niedrigschwellig angeboten werden und für alle Bewohner:innen des Quartiers zugänglich sein.
Nachdem in der ersten Runde bereits tolle und kreative Ideen für die Stadtteile vorgestellt wurden, stehen nun noch einige Gelder zur Verfügung.
Nach der Einreichung werden die Projektideen geprüft und das Bürgergremien des Stadtteils entscheidet unabhängig über die Anträge.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Verantwortung für Mensch und Umwelt
Das Mission Leben-Altenpflegeheim Martinsstift in Mainz erhält Nachhaltigkeitssiegel EMAS und We Impact - alle 35 Einrichtungen der Mission Leben sind nun zertifiziert
„Für uns ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern die logische Fortführung unserer Mission“, erklärt Maike Henningsen, Sprecherin der Geschäftsführung. „Wer sich um Menschen kümmert, muss sich auch um die Welt kümmern, in der sie leben. Die Zertifizierung ist für uns kein Ziel an sich, sondern eine Bestätigung unseres Weges, den wir aus tiefer Überzeugung gehen.“

Dieser Weg basiert auf dem neu eingeführten Integrierten Nachhaltigkeits-Managementsystem (INAMAS), das ökologische, soziale und ökonomische Ziele systematisch verankert. EMAS bietet der Mission Leben ein transparentes, glaubwürdiges System zur Überprüfung und Weiterentwicklung ihrer Umweltleistung, während We Impact als zertifizierbares Nachhaltigkeitsmanagementsystem die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten in der Unternehmenspraxis strukturiert unterstützt. So wird Nachhaltigkeit kontinuierlich messbar – und verpflichtet das Sozialunternehmen zur Offenheit gegenüber allen Stakeholdern.
Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert Ergebnisse
- Der Strombezug wurde bereits zu rund zwei Dritteln auf erneuerbare Energien umgestellt.
- Der Fuhrpark wird schrittweise auf E-Mobilität umgerüstet.
- Mit der Bezuschussung des Deutschlandtickets wird die umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeitenden gefördert.
- 2025 führte Mission Leben die für Mitarbeitende kostenfreie und anonyme Psychosoziale Beratung als Zeichen der Verantwortung für deren Wohlbefinden ein.
„Ei Gude wie?“ – Geschichten vom Glück menschlichen Miteinanders
Freundschaften, kleine Gesten, zufällige Begegnungen und späte Lieben – die wertvollen Momente des menschlichen Miteinanders begleiten uns ein Leben lang. Unter dem fröhlich-vertrauten Motto „Ei Gude wie?“ lädt die Mobile Bücherei Mainz im Frühjahr 2026 zu einer neuen interaktiven Vorlese-Reihe für Senior:innen ein.
Im Mittelpunkt stehen Geschichten voller Wärme, Humor und Lebenserfahrung: Erzählungen über alte Freundschaften und neue Bekanntschaften, über Familie, Kinder und Enkelkinder, über langjährige Partnerschaften und unerwartete Glücksmomente. Die ausgewählten Texte machen Mut, bringen zum Schmunzeln und erinnern daran, wie bereichernd Nähe, Austausch und Verbundenheit im Alltag sind. Denn eines ist sicher: Man ist nie zu alt, um neue Menschen kennenzulernen – und manchmal beginnt das Glück ganz unverhofft.
Die Vorlese-Stunden laden nicht nur zum Zuhören ein, sondern auch zum Mitmachen: Gespräche in der Runde, das Teilen eigener Erinnerungen sowie kleine Rätsel, Sprichwörter und vertraute Lieder sorgen für heitere Momente und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Jede Veranstaltung schafft Raum für Begegnung, Austausch und neue Kontakte.
Es gibt eine besondere Auftaktveranstaltung anlässlich des Welttag des Buches am 23. April. Darüber hinaus gibt es Vorlesestunden in allen Stadtteilen.
Alle Veranstaltungen mit den jeweiligen Kontaktdaten zur Anmeldung finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Kreuzung Wallaustraße/Josefsstraße soll grüner werden
Die Fraktionen der SPD und Grünen des Ortsbeirats Mainz-Neustadt wollen, dass die Kreuzung Wallaustraße/Josefsstraße grüner wird. Manche Stimmen sehen das Vorhaben skeptisch - AZ Mainz (plus)

(Foto: Harald Kaster)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Rollerfahrer entzieht sich der Polizeikontrolle und flüchtet anschließend zu Fuß - Zeugen gesucht
Am Mittwochabend, den 25.03.2026, kam es gegen 19:32 Uhr im Bereich der Rheinallee in Mainz zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer. Während der Streifentätigkeit fiel Polizeibeamten in der Hauptstraße ein Rollerfahrer auf, der sein Fahrzeug zunächst auf dem Gehweg schob und sich beim Erblicken des Funkstreifenwagens mehrfach auffällig umsah.
Als die Beamten ihr Fahrzeug wendeten, setzte der Mann seine Fahrt auf dem Gehweg fort und versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen. Trotz eingeschaltetem Blaulicht, des Anhaltesignals "Stopp Polizei" sowie mehrfacher Aufforderungen über Lautsprecher setzte der Fahrer seine Fahrt fort.
Im weiteren Verlauf fuhr er vor den Streifenwagen, missachtete an der Kreuzung Zwerchallee/Rheinallee eine rote Ampel und bog in den Gegenverkehr in Richtung Innenstadt ab. Dabei nutzte er wiederholt Geh- und Radwege. Schließlich stürzte der Rollerfahrer und setzte seine Flucht anschließend zu Fuß in Richtung Kaiser-Karl-Ring fort. Die sofort eingeleitete fußläufige Verfolgung sowie eine Fahndung im Nahbereich verliefen ohne Erfolg.
Der flüchtige Mann wird wie folgt beschrieben:
Am Roller war ein altes Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2023 angebracht, das jedoch nicht zu dem Fahrzeug gehörte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
77 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug in Rheinland-Pfalz
Gefälschte Internetseiten locken immer wieder mit angeblich sicheren Anlagegeschäften. Die Betrüger werben mit erfundenen Aussagen von Prominenten oder bekannten Unternehmen ohne deren Erlaubnis oder Kenntnis und versprechen hohe Gewinne.
Es wird der Eindruck erweckt, dass es sich hierbei um lukrative Anlagetipps handele, die eigentlich streng geheim sind. Allein in Rheinland-Pfalz entstand im Vorjahr durch Anlagebetrug eine Schadenssumme von 77 Millionen Euro.
Betrügerische Werbe-Anzeigen werden häufig ungeprüft von externen Dienstleistern verlinkt. Die Plattformen sehen daher auf den ersten Blick seriös aus und werden auf Webseiten, Zeitungen und in den sozialen Medien beworben.
Auch in Chatgruppen von Messenger-Diensten sind die Täter aktiv. Sie geben sich als Gruppenmitglieder aus, um gezielt Vertrauen bei den potenziellen Opfern aufzubauen. Betroffene werden dringlich dazu aufgefordert, Geld zu investieren, bevor das vermeintlich lukrative Angebot verfällt. Das Geld, meist in Form von Kryptowährung, soll in der Regel auf Trading-Plattformen oder ausländische Konten überwiesen werden.
Der Betrug beginnt oft mit einem kleinen Startkapital und einer professionell wirkenden Online-Präsenz. Sobald die Personen ihre Kontaktdaten auf den betrügerischen Seiten angeben, werden sie von vermeintlichen Anlageberatern kontaktiert.
Die Berater wirken äußerst professionell und bauen über Wochen hinweg ein Vertrauensverhältnis auf. Sie locken am Telefon mit hohen Renditen, niedrigem Risiko und der Möglichkeit, mit kleinen Beträgen einzusteigen. Oft liegt die Anfangsinvestition zwischen 200 und 250 Euro.
Nach der ersten Investition können die "Kunden" die angebliche Kursentwicklung ihrer Geldanlage in einem gefälschten Trading-Konto (Depot) verfolgen. Ermutigt durch vermeintlich hohe Gewinne lassen sich viele zu immer höheren Investitionen verleiten.
Die Betroffenen sollen Gelder auf reale Krypto-Börsen überweisen, häufig unterstützt durch den Broker, der Fernzugriff auf den Rechner oder das Smartphone der Betroffenen fordert. Über Software wie "AnyDesk" oder "TeamViewer" wird den Betrügern der Zugriff gewährt, sodass sie ohne weiteres Zutun der Geschädigten agieren können.
Besonders heimtückisch wird der Betrug, wenn man versucht, sich das Geld auszahlen zu lassen. Dann fordern die Betrüger immer neue Gebühren oder brechen den Kontakt völlig ab. In manchen Fällen wird der Betrug durch gefälschte Anwaltskanzleien oder Kreditverträge erweitert.
So schützt man sich vor Anlagebetrug:
- Grundsätzlich sollten keine sensiblen Daten wie Zugangsdaten zum Online-Banking preisgeben werden.
- Man sollte niemals Zugriff auf den eigenen Rechner oder Smartphone gewähren.
- Nicht auf unseriös wirkende Anzeigen mit übertriebenen Versprechungen klicken.
- Wenn die Investitionen ausschließlich in Kryptowährungen getätigt werden müssen, sollte das misstrauisch machen.
- Wer einem Betrug aufgesessen ist, sollte bei der Polizei Anzeige erstatten.
Mit dem "Fake-Check Geldanlage" der Verbraucherzentrale können unseriöse Anbieter rechtzeitig erkannt werden. Die Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kann auch genutzt werden, um sich über Trading-Plattformen zu informieren.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf Rheinallee beibehalten!
Mit Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt fordert der Ortsbeirat Mainz-Neustadt die Stadtverwaltung auf, sich nochmals mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Rheinallee zu befassen und die Durchsetzung einer durchgehenden 30 km/h-Regelung zwischen Kaiser-Karl-Ring und Kaiserstraße zu erwirken. Dieses Anliegen wurde in der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats mehrheitlich beschlossen. „Wir sehen das Verkehrsdezernat in der Pflicht nachzuschärfen und diese Regelung zum Schutz vor Lärm und für Verkehrssicherheit durchzusetzen“, so Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats und stellvertretender Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt.

Der Stadtrechtsausschuss hatte in seinen vergangenen Sitzungen abermals eine Veränderung der Höchstgeschwindigkeit auf der Rheinachse beschlossen. Für die Mainzer Neustadt bedeutet dies, dass auf der Rheinallee für den Abschnitt zwischen Kaiser-Karl-Ring und Lahnstraße generell wieder Tempo 50 und zwischen Lahnstraße und Mainstraße diese Tempobeschränkung zumindest nur tagsüber von 06:00 bis 22:00 Uhr gelten sollen. „Diese Neuregelung berücksichtigt u.a. nicht die Neubebauung am Quartier Kommissbrotbäckerei und stellt eine Verschlechterung des gesellschaftlichen Ausgleichs in der Mainzer Neustadt dar“, kritisiert Alexander Klein. „Es ist schlichtweg nicht hinnehmbar, dass die Stadtverwaltung keine klaren Regelungen schaffen kann, die rechtssicher sind. Dieses ständige Hin und Her treibt zudem die Kosten für die Stadt aufgrund neuer Beschilderung und wechselnder Piktogramme auf den Straßen in die Höhe“, so Ulrike Ludy, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats, zu den Irritationen infolge der Neuregelung.
Berufsunfähigkeitsversicherung: Den Verlust von Arbeitskraft und Einkommen richtig absichern
„Trotz des hohen Risikos und der drohenden finanziellen Einbußen haben erschreckend wenige Berufstätige eine zusätzliche private Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit“, so Anna Follmann, Versicherungsberaterin der Verbraucherzentrale. Sie rät, eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits in jungen Jahren abzuschließen, wenn man noch gesund ist. Neben einem Preisvergleich ist es wichtig das Kleingedruckte zu studieren. So erfährt man, was die Versicherungsleistung abdeckt und in welchen Fällen die Versicherung zahlt.
Nicht immer ist es leicht, den passenden Vertrag zu finden. Die Gesellschaften bewerten die gesundheitlichen Voraussetzungen, den ausgeübten Beruf oder das riskante Hobby unterschiedlich. „Bei gleichen Leistungen können die Beitragsunterschiede 100 Euro pro Monat ausmachen“, so Follmann. „Je nach Vertragsumfang kann man bei der Wahl des falschen Versicherers leicht einige Tausend Euro in den Sand setzen.“ Einen Test mit Tarifübersichten bietet die Stiftung Warentest unter www.test.de.
Die Verbraucherzentrale rät beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf folgende Punkte zu achten:
- Die Rente wird gezahlt, wenn der Versicherte in seinem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr zu mindestens 50 Prozent tätig sein kann.
- Die Versicherung prüft nicht, ob man mit seinen Kenntnissen, Fähigkeiten oder Erfahrungen noch eine andere Tätigkeit ausüben könnte.
- Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte voraussichtlich sechs Monate lang zu mehr als 50 Prozent berufsunfähig sein wird oder dieser Zeitraum schon verstrichen ist.
- Die Rente wird ab dem ersten Tag dieses Sechs-Monats-Zeitraums auch rückwirkend gezahlt. Bei verspäteter Meldung wird die Rente mindestens drei Jahre lang rückwirkend gezahlt.
- Während der Leistungsprüfung wird der Beitrag auf Wunsch gestundet. In dieser Zeit fällt es oft schwer die monatlichen Versicherungsbeiträge weiter zu zahlen.
- Der Versicherer verzichtet darauf den Vertrag zu kündigen oder die Beiträge anzuheben, wenn sich später herausstellt, dass der Versicherte ohne Verschulden Vorerkrankungen nicht angegeben hat.
- Der Vertrag gilt weltweit.
- Bei einer befristeten Anerkennung verlangt der Versicherer nicht die Rückzahlung bereits gewährter Renten, wenn sich herausstellt, dass der Anspruch nicht gerechtfertigt war.
Ausführliche Informationen rund um das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die Verbraucherzentrale auf ihrer Internetseite. Dort gibt es auch einen Text zum Thema in Leichter Sprache sowie ein Video mit den wichtigsten Fragen und Antworten in Gebärdensprache.
Eine unabhängige Erstberatung bietet die Verbraucherzentrale montags von 10 bis 13 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr unter (06131) 28 48 122. Eine ausführliche Beratung ist nach Terminvereinbarung möglich. Ratsuchende können einen Termin online unter oder telefonisch unter 06131-28480 vereinbaren. Die Kosten betragen 100 Euro.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Aggressiver Mann greift DB Mitarbeiter und Polizisten im Bahnhof Mainz an
Am Montag, den 23. März 2026 gegen 14:15 Uhr informierten Sicherheitskräfte der DB AG die Bundespolizei in Mainz über einen aggressiven Mann auf Bahnsteig 4 des Hauptbahnhofes. Bei Eintreffen der Streifenbeamten zeigte sich der 45-jährige Deutsche auch den Polizisten gegenüber aggressiv und bedrohte diese. Daraufhin wurden dem Mann die Handfesseln angelegt.
Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Polizisten und trat nach ihnen sowie den DB Mitarbeitern. Einen der Mitarbeiter traf er hierbei mehrfach am Bein, verletzt wurde aber niemand. Dem 45-Jährigen wurden die Beine daraufhin fixiert und er wurde unter Gegenwehr zur Dienststelle gebracht.
Dort behielt der Mann das destruktive Verhalten bei und spuckte zudem. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief ohne Ergebnis. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde der Mann durch die Polizei in einer Fachklinik vorgestellt.
Gegen den 45-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet.
Wie viele Parkplätze mussten für E-Scooter-Flächen weichen?
In der Mainzer Innenstadt wurden Autoparkplätze in Abstellflächen für E-Scooter umgewandelt. Die Stadt schließt jedoch nicht aus, die neue Regelung bei Bedarf erneut anzupassen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
Öffentliches WC für Nordmole gewünscht
Sporteln, spazieren, verweilen – die Nordmole zieht viele Besucher an. Doch bleibt die Frage: Wo sind die Toiletten? Grüne und Linke fordern im Ortsbeirat Neustadt Lösungen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Räuberischer Diebstahl in der Boppstraße - Täter flüchten ohne Beute
Am Dienstagnachmittag (24.03.2026) gegen 15.00 Uhr kam es in der Boppstraße in Mainz zu einem räuberischen Diebstahl. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein Geschädigter gemeinsam mit einem Freund unterwegs, um eine Lieferung an einen Juwelier in Mainz zu übergeben. Nachdem die Übergabe ordnungsgemäß erfolgt war, verstaute der Geschädigte seinen Rucksack in dem Kofferraum seines abgestellten Fahrzeugs.
Kurz nachdem der Geschädigte und ein Begleiter in das Fahrzeug eingestiegen waren, traten zwei bislang unbekannte männliche Täter an das Fahrzeug heran. Sie öffneten den unverschlossenen Kofferraum, entnahmen den Rucksack und flüchteten zu Fuß in Richtung Bonifaziuskirche. Der Geschädigte und sein Begleiter nahmen umgehend die Verfolgung auf.
Im Bereich der Bonifaziuskirche erreichten die Beteiligten ein abgestelltes Fahrzeug, bei dem es sich mutmaßlich um ein vorbereitetes Fluchtfahrzeug handelte. Während die Täter in das Fahrzeug einstiegen, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihnen und dem Geschädigten, welchem es gelang, den Rucksack wieder an sich zu bringen. Die Täter ließen daraufhin von ihm ab und flüchteten zunächst zu Fuß. Das Fluchtfahrzeug wurde durch eine dritte Person, die offenbar im Fahrzeug gewartet hatte, mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hauptbahnhof gefahren. Die Täter liefen ebenfalls in diese Richtung davon. In dem Rucksack befanden sich zum Tatzeitpunkt keine Wertgegenstände.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden in der Kurfürstenstraße
Am Dienstag, den 24.03.2026, kam es gegen 12:26 Uhr im Bereich der Kurfürstenstraße / Forsterstraße zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen beabsichtigte eine 68-jährige Fahrzeugführerin, ihren Pkw rückwärts aus einer Parklücke in Längsaufstellung auszuparken. Hierbei kollidierte sie zunächst mit einem unmittelbar hinter der Parklücke befindlichen Laternenmast.
In der Folge streifte das Fahrzeug entlang des Mastes, stieß anschließend mit einem geparkten Pkw zusammen und prallte danach gegen eine Hauswand. Unmittelbar danach beschleunigte die Fahrzeugführerin aus bislang ungeklärter Ursache ihr Fahrzeug und fuhr in eine Baustellenabsperrung, welche durch den Aufprall zur Seite geschoben wurde.
Anschließend kollidierte sie frontal mit einem Baustellenfahrzeug. Ihr Fahrzeug kam dort schließlich zum Stillstand. Sowohl am verursachenden Fahrzeug als auch am Baustellenfahrzeug wurden durch den Aufprall die Airbags ausgelöst. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fahrzeugführerin stand unter Schock und klagte über Schmerzen. Weitere Personen wurden nach aktuellem Stand nicht verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Passanten im unmittelbaren Gefahrenbereich.
Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 100.000 bis 150.000 Euro geschätzt. Hinweise auf eine Beeinflussung durch Drogen oder Alkohol gab es nicht. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Erneuter SPD-Vorstoß für Tempo 30 auf der Mainzer Rheinallee
Im Ortsbeirat der Mainzer Neustadt wird erneut über die Temporegeln auf der Rheinallee diskutiert. Ein SPD-Antrag wird angenommen, trotzdem hält sich die Hoffnung in Grenzen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Aufforderung an Stadt: Umfeld der Bonifaziustürme nicht verkommen lassen!
Der Ortsbeirat Mainz-Neustadt fordert auf Antrag der SPD-Fraktion die Stadtverwaltung auf, für die Räumlichkeiten der Anna-Seghers-Bücherei ein Nutzungskonzept für die Zeit nach deren Auszug zu erstellen. Der Ortsbeirat sprach sich zudem dafür aus, dass die Nachnutzung öffentlich und im Sinne des Gemeinwohls erfolgen soll.

Darf nicht leer stehen! Ortsbeirat fordert Nutzungskonzept nach Auszug der Bücherei. (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Mit dem Umzug der Anna-Seghers-Bücherei in die Fuststraße in den kommenden Jahren werden die bisher genutzten Räumlichkeiten an den Bonifaziustürmen frei. „Aufgrund unserer Anfrage bei der Stadtverwaltung haben wir erfahren, dass die Stadtverwaltung sich noch keine Gedanken über die Nachnutzung gemacht hat. Dies muss sich ändern. Für uns ist nämlich ganz klar, dass die Räumlichkeiten auch zukünftig öffentlich genutzt werden sollen“, begründet Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, den Antrag im Ortsbeirat.
Die Stadt ist Mieterin der Räumlichkeiten, in denen sich aktuell die Anna-Seghers-Bücherei befindet. Der Mietvertrag läuft noch bis Mitte 2028, eine Kontaktaufnahme der Stadt mit dem Eigentümer hinsichtlich der Verlängerung der Miete hat noch nicht stattgefunden. „Ein Leerstand der Räumlichkeiten wäre die denkbar schlechteste Variante, da es sich um das Eingangstor in die Neustadt handelt. Deshalb sollten wir frühzeitig in den Austausch treten und offen auch für neue Ideen sein“, fordert Yvonne Wuttke, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt.
Postkarten-Aktion des Frauen*notrufs Mainz sensibilisierte für Gefahren durch K.O.-Tropfen
Als großem Erfolg bewertet der Frauen*notruf Mainz seine diesjährige Fastnachtskampagne zum Thema K.O.-Tropfen und sexualisierte Gewalt. Unter dem Motto „K.O.cktail – fiese Tropfen im Glas“ wurde zwischen dem 15.01. und dem 25.02.2026 zahlreiche Postkarten in 18 Gastronomien und auf Veranstaltungen in Mainz verteilt, um auf die Risiken aufmerksam zu machen und Betroffene zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis unserer Kampagne. Von den verteilten 6.000 Exemplaren wurden 93,6% mitgenommen, gleichzeitig gibt es eine hohe Nachfrage nach Materialien und zahlreiche Rückmeldungen aus der Gastronomie. Die gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit zeigt einmal mehr, wie wichtig dieses Thema ist,“ äußert sich Annisa Fehre vom Frauen*notruf Mainz. „Viele Betroffene zögern, sich Hilfe zu suchen – aus Angst, Scham oder weil sie glauben, ihnen werde nicht geglaubt. Mit unserer Kampagne wollten wir deutlich machen: Niemand muss allein bleiben und Unterstützung ist möglich.“
Im Rahmen der diesjährigen Mainzer Fastnacht wurden Verdachtsfälle bekannt, in denen es zur Verabreichung von K.O.- Tropfen gekommen sein soll. Diese Vorfälle und die Nachfragen von verunsicherten Eltern unterstreichen die Notwendigkeit von Informationen zum Thema und zeigen, wie wichtig Aufklärung und Prävention gerade in ausgelassenen Feierkontexten sind.
Die Postkarten informieren nicht nur über mögliche Gefahren, sondern verweisen auch auf die vertraulichen Unterstützungsangebote des Frauen*notrufs und der dort angegliederten Männer*beratung. Informationsmaterialien wie Plakate, Faltblätter und Postkarten stehen weiterhin zur Verfügung und können über die Website des Frauen*notrufs (www.frauennotruf-mainz.de) bestellt werden.
Auch Akteur*innen der Mainzer Fastnacht wie z.B der Mombacher Carneval Verein "Die Bohnebeitel" haben sich mit dem Thema beschäftigt und wollen auch weiterhin über Schutzkonzepte nachdenken.
„Das Fazit ist eindeutig: Sensibilisierung wirkt – und gemeinsames Hinschauen kann dazu beitragen, Fastnacht für alle Menschen sicherer zu machen,“ so die Kerstin Bitz alias Karola Kurier von den Bohnebeiteln.
Text: Anette Diehl und Annisa Fehre, Frauen*notruf Mainz
Mainzer Eiscafés starten mit neuen Kreationen in die Saison
Der Frühling steht vor der Tür – und die ersten Eisdielen in Mainz haben geöffnet. Wir haben uns nach den diesjährigen Preisen und Neuigkeiten umgehört - AZ Mainz (plus)

(Foto: Deniz Gündogan)
Festlicher Musikgottesdienst zum Gemeindefest und Orgelweihe
Der Kammerchor hat die portable Orgel durch eine Crowdfunding-Aktion der Volksbank Darmstadt Mainz erworben und bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern. weitere Informationen
Verkehrsunfall zwischen Linienbus und Fußgängerin
Am Freitag, dem 20.03.2026, kam es gegen 18:14 Uhr im Bereich der Straßenbahnhaltestelle "Goethestraße" in Mainz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Fußgängerin. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielt ein Linienbus an der Haltestelle "Goethestraße A" in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Nachdem die Lichtzeichenanlage dem Bus die Weiterfahrt signalisierte, setzte sich das Fahrzeug in Bewegung und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Zeitgleich betrat eine minderjährige Fußgängerin, aus Richtung Goethestraße kommend, den dortigen Fußgängerüberweg in Laufrichtung Barbarossaring beziehungsweise Goetheunterführung. Beim Überqueren übersah sie offenbar den anfahrenden Bus. In der Folge kam es zur Kollision, durch welche die Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und vor Ort umfangreiche Maßnahmen zur Beweissicherung durchgeführt.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
„Geberts Weinstuben“: Deshalb schließt das Mainzer Lokal
Ein Mainzer Traditionslokal schließt: Gegenüber Merkurist erklären Frank und Marianne Gebert die Gründe für das Aus ihrer Weinstube. Die Inhaber blicken auf eine emotionale und lange Geschichte zurück - Merkurist - AZ Mainz (plus)

(Foto: Fabio Filtzinger)
"Die Affirmative" lädt ein zum Improtheaterfestival
Mainz verwandelt sich von Donnerstag, 9. April, bis Sonntag, 12. April, zum Treffpunkt für Kleinkunst, Comedy und Improvisationstheater. Organisiert vom Mainzer Ensemble „Die Affirmative“ gibt es im Unterhaus und im Alten Postlager an drei Abenden Shows mit Gästen aus Deutschland, Kolumbien und New York zu sehen.

Das Mainzer Ensemble „Die Affirmative“ (Foto: Andrea Schombara)
Am Freitagabend (10.04., 19:30 Uhr, Unterhaus) sind das im kleinen Haus die Formate „GOSSIP“, Improtheater pur im Stil der New Yorker Comedy-Szene, und „How Did We Get Here“, eine poetische Duo-Show mit Gästen aus Kolumbien und Hamburg, die ganz ohne Worte auskommt. Im großen Haus zeigt die “Steife Brise” aus Hamburg eine improvisierte Revolte. Bei der interaktiven Produktion „Widerstand“ wird das Publikum zum Teil einer Rebellengruppe.
Stadtteilmittel: „KulturZeit“ erhält Unterstützung für Kulturfahrt
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Auf Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt erhält der „KulturZeit“ des Neustadttreffs e.V. Gelder aus Fördermitteln für den Stadtteil. Der Ortsbeirat stimmte dem Antrag einstimmig zu. Die Mainzer Stadtteile verfügen jährlich über sogenannte „Stadtteilmittel“, die der jeweilige Ortsbeirat frei zur Unterstützung der Vereine und Organisationen im Stadtteil auf Antrag verwenden kann.
Die
„KulturZeit“ des Neustadttreffs e.V. unternimmt jährlich eine
Sommerfahrt für Kultur-Interessierte, die meistens in Städte in
Rheinland-Pfalz und Hessen führt. Mit der Zuwendung von 800 Euro
kann zu großen Teilen die Busfahrt bezahlt werden.Die „KulturZeit“ hat sich 2007 als AG Kultur mit dem Ziel gegründet, ein vielfältiges Programm anzubieten, das es auch Menschen mit wenig Geld ermöglicht, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen. Durch ihr Angebot möchte der Verein auch den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Gesellschaftsschichten fördern. „Der Ortsbeirat unterstützt bereits seit mehreren Jahren dieses Projekt, da es sich vor allem an ehrenamtlich Aktive aus der Neustadt richtet und die kulturelle Bildung und den Austausch stärkt“, begründet Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, die Zuwendung.
Ganzjährig können sich Vereine und Organisationen mit dem Anliegen um Erhalt von Stadtteilmitteln an den SPD-Ortsverein oder die SPD-Fraktion wenden, damit diese im Ortsbeirat beantragt werden können.
Konsequenter Kontrolldruck an der Kaiserstraße: Polizei zieht erste Zwischenbilanz
Im Rahmen der intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität zieht die Mainzer Polizei eine erste Bilanz nach zwei Wochen verstärkter Präsenz im Bereich der Kaiserstraße und der angrenzenden Grünanlagen.
An insgesamt neune Kontrolltagen innerhalb der ersten zwei Märzwochen legten die Einsatzkräfte einen deutlichen Schwerpunkt auf Personenkontrollen und die Durchsetzung von Aufenthaltsverboten.
Die intensive Kontrolltätigkeit spiegelt sich in einer umfassenden Statistik wider:
Personenkontrollen: 140 Personen wurden kontrolliert, davon 128 durchsucht.
Gefahrenabwehr: Es wurden 43 Platzverweise ausgesprochen sowie 13 längerfristige Aufenthalts- und Betretungsverbote (Dauer: 3 Monate) erteilt. In einem Fall war eine Ingewahrsamnahme zur Durchsetzung erforderlich.
Strafanzeigen: Insgesamt 28 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, darunter 21 wegen illegalen Handels mit Cannabis (KCanG) und eines wegen Kokainhandels. Weitere Anzeigen betreffen Verstöße gegen das Waffengesetz und Diebstahlsdelikte.
Sicherstellungen: 8 Messer (u. a. Butterfly- und Einhandmesser, Rasiermesser), 1 Schlagring, 4 Pfeffersprays sowie ein entwendeter Nothammer aus einem Bus.
Rauschgift & Bargeld: Über 200 g Marihuana, verkaufsfertig portionierte Mengen Kokain, verschreibungspflichtige Medikamente, eine Flasche Lachgas sowie weit über 1.000 Euro Bargeld in kleinen Scheinen, also sogenannter szenetypischer Stückelung.
Die Kontrollen förderten teils kuriose, teils hochaggressive Situationen zu Tage, die die Notwendigkeit der polizeilichen Präsenz unterstreichen:
Ein 22-Jähriger sprach in einer Grünanlage zwei Passanten an und fragte, ob diese "etwas brauchen". Dass es sich dabei um Polizeibeamte in zivil handelte, realisierte er erst bei der anschließenden Kontrolle. Er führte 21 verkaufsfertige Tütchen Marihuana mit sich.
Ein 30-jähriger, aggressiver Mann fixierte die Beamten, ohne diese zu erkennen, mit den Worten "jetzt gleich eskalierts" und geballten Fäusten. Bei der Kontrolle des Mannes wurde ein Rasiermesser sichergestellt.
Ein 45-jähriger Mann wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen beim Dealen erwischt. Nachdem ihm mehrfach Bargeld und Drogen abgenommen worden waren, drohte er damit, mutwillig Autos zu beschädigen. Die Polizei reagierte konsequent mit einer präventiven Ingewahrsamnahme, mehreren Strafanzeigen und einem dreimonatigen Betretungsverbot für den Bereich.
Im Bereich des 117er Ehrenhofs und der Christuskirche steht die Polizei im Austausch mit Anwohnern und Schulleitungen. Schulleitungen berichteten, dass Schüler vereinzelt auf Drogenkäufe angesprochen wurden. Die Polizei behält dies im Blick. Nach gezielter Observation konnten zwei Händler (30 und 40 Jahre alt) festgenommen werden. Eine Anwohnerin bedankte sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften: Einer der Festgenommenen sei täglich vor Ort und habe gezielt Kontakt zu Jugendlichen gesucht.
Die Mainzer Polizei wird den Kontrolldruck im Bereich der Kaiserstraße auch in den kommenden Wochen hochhalten, um die offene Betäubungsmittelkriminalität zurückzudrängen und den öffentlichen Raum für Bürgerinnen und Bürger sicher zu gestalten.
Umweltausschuss stimmt für Entsiegelungsmaßnahmen in der Innenstadt
Weitere Maßnahmen erfolgen in der Altenauergasse / Ecke Hintere Christofsgasse, Balthasar-Maler-Platz, Holzhofstraße / Ecke Schönbornstraße und Reichklarastraße.
Haftbefehl bei Kontrolle einer pöbelnden Personengruppe vollstreckt
Am 17. März 2026 gegen 20:45 Uhr wurde das Bundespolizeirevier Mainz durch Reisende über eine pöbelnde Personengruppe auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes Mainz informiert. Die Beamten begaben sich daraufhin zum Einsatzort und konnten dort eine Gruppe feststellen, die der örtlichen Trinkerszene zuzuordnen ist.
Die angetroffenen Personen wurden einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Bei einem 28-jährigen Polen ergab die Überprüfung seiner Personalien, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Hausfriedensbruch gegen ihn vorlag. Zudem bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Göttingen wegen Diebstahls. Da der Mann die verhängte Reststrafe von 300 Euro nicht begleichen konnte, wurde er festgenommen. Im Anschluss erfolgte die Überstellung an die Justizvollzugsanstalt Rohrbach, wo er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen verbüßt.
Kulturausschuss macht sich für Erhalt der Kunsthalle stark
Die Kunsthalle Mainz steht mit dem Auslaufen der Finanzierung vor einer ungewissen Zukunft. Kulturausschuss und Dezernent diskutieren über mögliche Rettungsmaßnahmen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
Strafanzeige bei sexualisierter Gewalt – Frauen*notruf informiert
Die Frage „Soll ich Anzeige erstatten?“ beschäftigt viele Betroffene sexualisierter Gewalt. Der Weg von der ersten Überlegung bis zu einem möglichen Strafprozess ist oft mit Unsicherheiten, Fragen und emotionalen Hürden verbunden. Auch Angehörige und Fachkräfte fühlen sich in diesem Thema häufig verunsichert.
Am 29. Januar 2026 bot die kostenlose Online-Informationsveranstaltung „Strafanzeige bei sexualisierter Gewalt“ Betroffenen, Unterstützer*innen und Fachkräften Orientierung: Welche Schritte kommen im Strafverfahren auf Betroffene zu? Welche Rechte und Pflichten haben sie? Und welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
„Das Ziel der Veranstaltung war es, einen Überblick über den Prozess einer Strafanzeige nach sexualisierter Gewalt zu geben. Im Mittelpunkt standen dabei die emotionalen, rechtlichen und praktischen Aspekte, die mit einer Anzeige verbunden sind. Wir hoffen, dass Betroffene durch diese Informationen mehr Entscheidungssicherheit gewinnen konnten“, so Emma Leonhardt vom Frauen*notruf Mainz.
Das Interesse war enorm: Über 150 Personen meldeten sich für die Informationsveranstaltung an, 70 von ihnen konnten live teilnehmen. Die Referentin, Rechtsanwältin Sabine Platt, vermittelte als erfahrene Nebenklagevertreterin praxisnahe Einblicke – von der Anzeigeerstattung über den Ablauf des Strafverfahrens bis hin zu den Chancen einer Nebenklagevertretung.
„Die große Nachfrage, macht deutlich wie wichtig solche Informationsveranstaltungen sind, daher sind wir derzeit in der Planung für weitere Informationsveranstaltung zu dem Thema Strafanzeige bei sexualisierter Gewalt“, so Anette Diehl vom Frauen*notruf Mainz.
Instantnudeln im Check: Wie salzig sind die schnellen Mahlzeiten?
Schnell zubereitet, günstig und lange haltbar – Instantnudeln gehören für viele Menschen zum Alltag. Eine aktuelle Stichprobe der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt jedoch: Bereits eine Portion kann einen erheblichen Anteil der empfohlenen Tageshöchstmenge an Salz liefern.
Untersucht wurden insgesamt 24 Instantnudel-Produkte. Zwei davon enthalten mehr als fünf Gramm Salz pro Portion. Bei mehr als jedem zweiten Produkt deckt bereits eine Portion die Hälfte der empfohlenen täglichen Salzmenge. „Dabei darf nicht vergessen werden, dass noch andere Lebensmittel über den Tag verteilt, verzehrt werden“, so Isabel Kreuznacht, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Salzmenge von maximal sechs Gramm. Dieser Wert wird jedoch schnell überschritten, insbesondere durch verarbeitete Lebensmittel, die laut der Weltgesundheitsorganisation bis zu 70 Prozent des Salzkonsums ausmachen. Daher lohnt es sich, gerade bei verarbeiteten Produkten den Salzgehalt zu vergleichen.“ Zudem trägt ein übermäßiger Salzkonsum zu einer Erhöhung des Blutdrucks bei, was das Risiko für Bluthochdruck erhöht. Da Bluthochdruck zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört, kann zu viel Salz indirekt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten steigern.
Lediglich vier der Produkte enthalten eine geringere Salzmenge mit weniger als einem Gramm Salz pro Portion. Der Blick in die Nährwerttabelle hilft, um Produkte mit einem geringeren Salzgehalt zu identifizieren. Zur Orientierung: Ein Salzgehalt von über 1,5 Gramm pro 100 Gramm Lebensmittel gilt als hoch. „Im Durchschnitt enthalten die getesteten Instantnudeln 3,7 Gramm Salz pro 100 Gramm – liefern also deutlich zu viel Salz in einer Portion“, so Kreuznacht. Zudem enthalten etwas mehr als zwei Drittel der untersuchten Produkte Aromen. Ein Blick auf die Zutatenliste ist daher ratsam – je kürzer die Zutatenliste, desto besser.
Die Portionsgrößen unterscheiden sich außerdem deutlich: In der Stichprobe reichen sie von 55 bis zu 120 Gramm pro Packung. Entsprechend schwankt der Energiegehalt zwischen 210 und 500 Kilokalorien pro Portion. Eine vollwertige Mittagsmahlzeit bewegt sich in der Regel zwischen 600 bis 800 Kilokalorien. Eine Portion Instantnudeln mit durchschnittlich 364 Kilokalorien reicht somit nicht für eine Mahlzeit aus. In der Praxis wird daher oft eine zweite Packung zubereitet, sie nur als Snack zu den regulären Mahlzeiten gegessen oder es werden weitere Zutaten, wie beispielsweise Brokkoli oder Hühnchen ergänzt.
Darüber hinaus zeigen sich preislich deutliche Unterschiede. Der günstigste Preis lag bei 0,72 Euro pro 100 Gramm, das teuerste Produkt hat 2,59 Euro pro 100 Gramm gekostet. Das entspricht einer Verdreifachung des Preises. Durchschnittlich betrug der Preis 1,30 Euro pro 100 Gramm.
Insgesamt zeigt die Analyse, dass Instantnudeln zwar praktisch und preiswert sind, jedoch erheblich zur täglichen Salzaufnahme beitragen können. Ein Blick auf die Nährwertangaben - insbesondere auf den Salzgehalt pro 100 Gramm – kann helfen Produkte mit niedrigerem Salzgehalt zu finden.
Verkehrsunfall auf der Kaiserstraße mit zwei Verletzten
Am Abend des 17.03.2026 kam es gegen 19:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 21 Jahre alten Motorradfahrer und einem 29-jähirgen Fahrradfahrer. Der Unfall ereignete sich auf der Kaiserstraße Ecke Schießgartenstraße in Mainz.
Der Fahrradfahrer fuhr unvermittelt aus dem Kaiserpark auf die Fahrbahn der Kaiserstraße. Dort kam es auf dem mittleren Fahrstreifen der Kaiserstraße zur Kollision zwischen dem Motorrad und dem Fahrrad. Beide Unfallbeteiligte wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt und zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Sowohl an dem Fahrrad, als auch an dem Motorrad entstand Sachschaden. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme musste die Kaiserstraße ab der Neubrunnenstraße bis zur Schießgartenstraße für eine Dauer von knapp 30 Minuten gesperrt werden. Aufgrund der Sperrung kam es zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen. Busse der Mainzer Verkehrsgesellschaft konnten in dieser Zeit die Kaiserstraße in Richtung Rheinstraße nicht befahren.
Gemeinsam kreativ sein in der Offenen Werkstatt in der Boppstraße
Neue Dinge entdecken, gemeinsam werkeln – das ist das Motto der Offenen Werkstatt in Mainz, die im Oktober 2023 eröffnet hat. Was sich im Makerspace „Ollohof“ so tut - AZ Mainz (plus)

(Foto: Stefan Sämmer/sfs)
Differenzierte Grundsteuer in Mainz macht auch Wohnen teurer
Die differenzierte Grundsteuer sollte verhindern, dass das Wohnen in Mainz noch teurer wird. Doch manche Mieter trifft die Hebesatz-Steigerung trotzdem - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Umzug der Sophie-Scholl-Schule könnte schnell gehen
Die Sophie-Scholl-Schule könnte bald im Herzen der Altstadt neues Zuhause finden. Eine Entscheidung im Stadtrat steht bevor und könnte dringend benötigten Raum schaffen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Kunsthalle: Ein Aus wäre „ein Armutszeugnis“
Die Finanzierung der Mainzer Kunsthalle ist ungewiss. Sollte das Haus als Ausstellungsort für moderne Kunst wegfallen, verliert die Stadt an Attraktivität, sagen hiesige Künstler - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
„Aktionstag gegen rechte Tendenzen“: Drei Demos in Mainz
In Mainz fanden am Samstag gleich drei Protestveranstaltungen gegen „rechte Tendenzen“ statt. Die erste startete bereits Vormittag auf dem Schillerplatz - AZ Mainz

(Foto: Mario Bast)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
mainzer orgel komplet 2026
Insgesamt acht Orgelsolisten aus fünf verschiedenen europäischen Ländern darf das Mainzer Publikum in dieser Saison bei den Konzertterminen in St. Bonifaz begrüßen und erleben.
Besondere Motivation
für die geographische Erweiterung ist -wie es Dr. Manfred Alflen,
der Vorsitzende des Orgelverein Mainz Neustadt e.V. beschreibt- „dass
unser Verein in diesem Jahr ein erstes kleines Jubiläum, sein
10jähriges Bestehen feiern kann. Deshalb haben wir in diesem Jahr
ganz bewusst und sehr gerne auch mehrere junge Nachwuchssolisten aus
Nachbarländern eingeladen. Wir eröffnen bzw. beschließen unsere
Konzertreihe in diesem Jahr jeweils mit einem Orgelsolisten aus
unseren Partnerstädten Dijon und Zagreb, um so den
partnerschaftlichen Zusammenhalt auch musikalisch zu
unterstreichen.“In Fortführung der seit 2013 bestehenden Tradition werden Organistinnen und Organisten in St.Bonifaz eingeladen, von denen jeder mindestens zwei Kriterien erfüllen musste: sie sind nicht nur musikalisch erfolgreich unterwegs, sie haben sich nicht nur in Konzerten und/oder international besetzten Wettbewerben erfolgreich präsentiert, sondern sie gehören auch zur jüngeren Solistengeneration u30: „Erfreulicherweise bietet sich für uns national wie international immer wieder ein erstaunlich breites Spektrum an jüngeren, beeindruckenden Solisten, die gerne bei uns konzertieren wollen und die mit ihrem hohen technischen wie künstlerischen Niveau überzeugen können“ – so Dr. Sieber, der u.a. auch die Künstlerauswahl, die Programmzusammenstellung der Reihe für den Orgelverein Mainz-Neustadt e.V. verantwortet.
Der Orgelverein veranstaltet gemeinsam mit dem Mainzer Dominikanerkonvent diese Konzert reihe. Wie auch schon im Vorjahr werden alle eingeladenen OrganistInnnen ihr Konzertprogramm zusätzlich in Düsseldorf im Rahmen der dortigen Reihe „Sonntagsorgel“ spielen: „In Kooperation mit dem Düsseldorfer Dominikanerkonvent haben wir für die jungen Orgelsolisten Kommentieren eine zusätzliche Auftrittsmöglichkeit geschaffen“, erläutert Prior Pater Christoph OP von den Mainzer Dominikanern. „Somit bietet unser Angebot für die jungen Solisten die attraktive Möglichkeit, kurz hintereinander ihre Konzertprogramme an zwei unterschiedlichen Orgeln und in zwei verschiedenen Landeshauptstädten präsentieren zu können.“
Jeweils am ersten Dienstagabend jedes Monats werden in Mainz nun die eingeladenen Orgelsolisten aus Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kroatien und Österreich an der Oberlinger-Späth-Orgel in St. Bonifaz in unmittelbarer Nähe zum Mainzer Hauptbahnhof konzertieren. [Ab April bis einschließlich November]
Ihre Konzertprogramme konnten die angefragten Solisten in diesem Jahr – ohne verpflichtende Vorgaben wie Komponistenjubiläum o.ä. – völlig frei gestalten. Die Musiker haben für das Mainzer Publikum abwechslungsreiche, spannende Konzerte mit programmatischen Titeln w.z.B. „Von der Sonne zu den Sternen“, „Jeu d’ombres“, „Von der Seine an den Rhein“ oder „L’orgue fantastique“ vorbereitet. Erfreulicherweise gestalten die jungen Solisten ihre Konzertprogramme nicht nur mit den üblichen, bekannten Komponistennamen von Johann Sebastian Bach bis Marcel Dupré: Die Konzertprogramme bieten zusätzlich eigene, kreative Improvisationen und binden anspruchsvolle Werke nicht so bekannter Zeitgenossen wie Guilain, Marchand, Sattler bzw. auch hochmoderne Kompositionen von Hosokawa, Klobučar oder Nørgård mit ein.
Für das Publikum gibt jeder der Konzertorganisten jeweils kurze Erläuterungen zur Programmauswahl, um das Verständnis, den Zugang zu den Kompositionen des Abends zu erleichtern. Eingebunden in die etwa einstündigen Konzerttermine ist immer auch ein konzentrierter, geistlicher Impuls, der von einem der Dominikaner aus dem Mainzer Konvent vorbereitet und präsentiert wird.
In St. Bonifaz bietet sich dem Publikum eine, für Orgelkonzerte nicht alltägliche Hörsituation: Die Konzerte werden nicht von der Orgelempore aus gespielt, sondern die Solisten präsentieren sich von vorne, aus dem Altarraum und musizieren dort am zweiten, mobilen Spieltisch. Damit können die Besucher -sozusagen hautnah- das solistische Spiel nicht nur mit den Ohren verfolgen, sondern sehen, was an den Manualen bzw. am Pedal „passiert“.
Die Kirche ist ohne Treppenstufen zugänglich und erleichtert -auch im Falle einer Gehbehinderung oder bei Nutzung eines Rollators/Rollstuhls- die Zugangsmöglichkeit.
Im direkten Anschluss an jede mainzer orgel komplet bietet die Pfarrei St. Bonifaz üblicherweise im Innenhof eine kurze Möglichkeit zur Begegnung und dem Zusammentreffen mit dem jeweiligen Solisten des Abends.
Der Eintritt zur mainzer orgel komplet ist grundsätzlich frei; um eine Spende für die Orgelmusik in St. Bonifaz wird gebeten.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Vorsicht zerbrechlich! Wie man Osteoporose vorbeugen kann
Gesunde und starke Kochen sind in jedem Alter wichtig. Denn je stärker und widerstandsfähiger das Knochengerüst ist, desto besser ist der Körper vor Knochenschäden, Brüchen oder Mangelerscheinungen geschützt. Für diesen Schutz kann man etwas tun. Vorbeugung und ein gesunder Lebenswandel sind wichtig, denn die Erkrankung macht sich erst bemerkbar, wenn der Knochenschwund bereits fortgeschritten ist. Kalziumreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung sind die besten Knochenstärker – von Kindheit an.
Wer ist betroffen?
Das passiert bei Osteoporose
Bei Osteoporose verliert dieses Knochenbälkchengeflecht, aus dem sich der Knochen zusammensetzt, immer mehr an Dichte – es wird „porös“. Festigkeit und die Elastizität des Knochens lassen nach. Das Knochengerüst wird insgesamt brüchiger und instabiler und es kann deshalb leichter zu Knochenbrüchen kommen. Osteoporose bleibt meist lange unerkannt, denn der Knochenschwund selbst verursacht keine Schmerzen.
Das Risiko für eine Erkrankung senken
Die richtige Ernährung
Nicht so günstig dagegen sind beispielsweise Rhabarber, Mangold und Rote Bete. Sie hemmen die Aufnahme von Kalzium und sollten nur gelegentlich verzehrt werden – zumindest, wenn bereits ein Mangel bekannt ist. Auch bei Natrium (Kochsalz) ist Vorsicht geboten. Nimmt der Körper zu viel davon auf, kann dies dazu führen, dass er verstärkt Kalzium ausscheidet. Hier wäre also besonders auf verstecktes Salz zu achten, etwa in Brot, verarbeitetem Fleisch, Wurst, Käse und salzigen Snacks.
Eine wichtige Rolle spielt auch das Vitamin D. Es sorgt dafür, dass wir Kalzium besser aufnehmen können und ist wichtig für die Mineralisierung der Knochen. Allerdings ist es kaum durch die Ernährung in ausreichender Menge zu bekommen. Unser Körper bildet es durch das Sonnenlicht, das auf unsere Haut trifft. Dennoch fällt es dem Körper manchmal schwer, ausreichend Vitamin D selbst zu produzieren – insbesondere im Winter. Um Osteoporose vorzubeugen, kann es daher sinnvoll sein, nach ärztlicher Rücksprache auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Sie sollten jedoch nicht unkontrolliert und ohne Bedacht eingenommen werden. Denn wirkungsvoller für die Aufnahme von Vitamin D ist der Aufenthalt im Freien. Besonders ältere Menschen sollten zwei- bis dreimal pro Woche nach draußen gehen.
In Bewegung bleiben
Auf Alkohol und Nikotin verzichten
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Andrea Sudiana, E-Mail asudiana@lzg-rlp.de, Susanne Schneider, freistil-texte.de
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
„Innerhalb von Sekunden weg“: So nutzen Vermieter die Wohnungsnot in Mainz aus
Die Mieten in Mainz steigen, die Nachfrage ist riesig. Manche Vermieter nutzen die Notlage aus und versuchen teils mit dreisten Maschen, die Mietpreise für Wohnungen in die Höhe zu treiben - Merkurist

(Foto: Reiner Höffner)
Wochenmarkt in der Mainzer Neustadt wird verlegt
Wegen Bauarbeiten wird für den Zeitraum vom 23. März 2026 bis zum 26. Mai 2026 das Marktgeschehen von der Forsterstraße in die unmittelbar angrenzende Frauenlobstraße verlegt - BYC-News

(Foto: BYC-News)
Eltern des Rabanus-Maurus-Gymnasiums schlagen Alarm
In der vergangenen Woche haben Eltern von Schülern auf mutmaßliche Dealer im direkten Umfeld der Schule aufmerksam gemacht - BYC-News
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Erneute Förderung für Sanierungsarbeiten am Kurfürstlichen Schloss Mainz
Reminiszenz aus der Zeit der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe
Die Sanierung weiterer Fassadenabschnitte des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erneut gefördert. Der Fördervertrag über 397.000 Euro wird am 18. März 2026 vom Mainzer DSD-Ortskurator Robert Sommer symbolisch an Oberbürgermeister Nino Haase übergeben.

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Es ist seit 2009 bereits das achte Mal, dass die DSD Sanierungsarbeiten am Mainzer Schloss beratend und fachlich begleitet und finanziell unterstützt. Die seither zur Verfügung gestellte Fördersumme beläuft sich inklusive der aktuellen Förderung und zweckgebundener Spenden des Mainzer Denkmal-Netzwerks in Höhe von 1,25 Millionen auf mittlerweile über 2,7 Millionen Euro. Nachdem das Mainzer Denkmal-Netzwerk, verbunden mit dem Ortskuratorium Mainz, Spenden gesammelt und die DSD eine erste Förderzusage gemacht hatte, begann 2009 das Großprojekt Fassadensanierung, das bis heute andauert.
Das Mainzer Schloss ist eines von über 360 Objekten, die die DSD, die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland, dank ihrer Spender und Spenderinnen und mithilfe von Erträgen der GlücksSpirale bisher in Rheinland-Pfalz unterstützen konnte.
Die aktuelle Maßnahme umfasst unter anderem die Ergänzung und den Austausch von geschädigten Natursteinteilen, die Abnahme von Putz und Neuputz, den Austausch von Fenstern und die Metallrestaurierung von Fenstergittern.
Zum Objekt
Das Kurfürstliche Schloss aus rotem Sandstein ist eines der letzten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden. Der Bau des Schlosses hat 1627 rund um die Martinsburg mit dem Rheinflügel begonnen und wurde ein gutes halbes Jahrhundert mit einem Flügel im Norden fortgesetzt. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden beide Flügel verlängert. Weitere rund 50 Jahre später kam mit der eingeschossigen Steinhalle ein dritter Flügel hinzu.
Das Schloss ist die letzte Erinnerung an den großen kurfürstlich-erzbischöflichen Hofstaat in Mainz. Nach dem Untergang des kurmainzischen Fürstentums wurde das Schloss im 19. Jahrhundert unter Kaiser Napoleon als Kaserne, Lazarett und Zollmagazin genutzt. 1809 ließ Napoleon die Martinsburg abtragen, so dass der rheinseitige Flügel seitdem freisteht. 1827 kaufte die Stadt Mainz die Schlossanlage.
Im Zweiten Weltkrieg brannte der Bau vollständig aus und wurde 1948 wiederaufgebaut. Dabei wurde nur das Äußere originalgetreu wiederhergestellt, während das Innere zweckmäßig ausgestattet wurde. Das Schloss wird heute für Veranstaltungen und Tagungen genutzt. Im großen Saal im Nordflügel finden regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter die traditionelle gemeinsame Sitzung der vier Fastnachtsvereine „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“.
Im Zollhafen schließt sich die Baulücke auf der Nordmole
Holz als Baumaterial und nachhaltige Architektur sollen drei Wohnhäuser auf dem Molenkopf Nord am Zollhafen in Mainz prägen. Das plant Projektentwickler UBM für das Quartier - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Tempo 40 sorgt in Stadtratsfraktionen für Unverständnis
Das Hin und Her ums Tempolimit auf der Rheinachse stößt den Mainzer Stadtratsfraktionen sauer auf. Einige hegen Zweifel an der Neuregelung ab April – vor allem an Tempo 40 - AZ Mainz (plus)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Mit dem 01.03.2026 ist die Finanzierung der Männer*beratung – Anlaufstelle für Männer und TIN*, die Sexualisierte Gewalt erlebt haben in Mainz, ausgelaufen. Trotz immenser Bemühungen konnte bisher keine Weiterfinanzierung gesichert werden. „Der Frauen*notruf kann die Männer*beratung finanziell leider nicht stemmen. Wenn wir keine Finanzierung bekommen, werden wir das Projekt beenden müssen“, erklärt Eva Jochmann, Geschäftsführerin des Frauen*notruf Mainz. Um das Angebot weiter aufrecht zu erhalten, arbeiteten die Mitarbeiter*innen der Männer*beratung bereits seit Monaten intensiv daran, die anstehenden Kosten mit anderen Mitteln zu decken. „Dass wir mit Ablauf der Förderung nicht schon schließen mussten, haben wir den Spenden von Privatpersonen, Firmen und anderen Vereinen zu verdanken“, fügt sie hinzu. „Dafür möchten wir allen Spender*innen ganz herzlich danken!“Auch dem MFFKI wurde die prekäre Finanzierungssituation geschildert. „Wir haben jetzt die freudige Nachricht erhalten, dass das MFFKI eine Möglichkeit gefunden hat, die Männer*beratung im Jahr 2026 mit 50.000€ zu fördern!“, freut sich Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung in Mainz. „Damit ist die Finanzierung für das laufende Jahr gesichert, und wir können wieder vorausschauender arbeiten“, fügt ihr Kollege Jassin Queiroz de Souza hinzu. „Außerdem zeigt uns das Ministerium damit die Anerkennung unserer Arbeit. Dafür sind wir dem MFFKI und der Ministerin Katharina Binz sehr dankbar“
Die Männer*beratung ist ein Projekt des Trägervereins Frauen*notruf Mainz e.V., welches dank einer dreijährigen Anschubfinanzierung durch die Deutsche Fernsehlotterie ins Leben gerufen werden konnte. Neben der Fachberatung zum Thema Sexualisierte Gewalt engagiert sich das Team auch in der Prävention und Vernetzung sowie in der aufklärenden und Öffentlichkeitsarbeit. Um die Fachstelle trotz fehlender Anschlussfinanzierung nicht schließen zu müssen, startete das Team der Männer*beratung einen Spendenaufruf bei Betterplace. Auf diese Weise wollten die Mitarbeiter*innen das Beratungsangebot aufrechterhalten, während weiterhin intensiv an einer Weiterfinanzierung gearbeitet wird. Eine langfristige öffentliche Finanzierung werde angestrebt, so Krieger.
Die Männer*beratung ist eine Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt für Männer, Jungen sowie trans*, inter* und nichtbinäre (TIN*) Personen ab 12 Jahren. Betroffene, deren Bezugspersonen sowie Fachkräfte erhalten kostenlose, vertrauliche und auf Wunsch auch anonyme Beratung u.a. zu den Themen Sexualisierte Übergriffe und Missbrauch, Grenzverletzungen, Belästigung in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz. In Rheinland-Pfalz ist sie das einzige Angebot, welches sich auf männliche Betroffene von sexualisierter Gewalt spezialisiert.
Einbruch in Reisebüro
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
Mainzer Hauptbahnhof: Mehr Sicherheit und Sauberkeit
Ein Bahnhof: Drehkreuz, Reiseziel, Begegnungsstätte. Immer öfter aber auch ein Ort, an dem man sich unwohl fühlt. Das will die Bahn jetzt ändern – auch in Mainz - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Frauen- und Gleichstellungspolitik zur Landtagswahl 2026
Frauenbündnis befragt Parteien – Antworten jetzt veröffentlicht
Das Frauenbündnis Rheinland-Pfalz hat die Parteien zur Landtagswahl am 22. März 2026 zu ihren frauen- und gleichstellungspolitischen Zielen befragt.
Das Bündnis ist ein loser Zusammenschluss verschiedener Frauen- und Mädchenorganisationen und Interessenvertretungen. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 gehört es zur Tradition des Bündnisses, Parteien vor Landtagswahlen mit einem Fragenkatalog zu zentralen gleichstellungspolitischen Themen zu konfrontieren.
Der Fragenkatalog zur Landtagswahl 2026 umfasst 22 Fragen zu Themen wie Gleichstellung, Gewaltschutz, Diversität, Gesundheit und soziale Teilhabe. Über ein Online-Formular konnten die Parteien ihre Positionen ausführlich darstellen. Gerade in einer Zeit, in der demokratische und rechtsstaatliche Strukturen zunehmend unter Druck geraten, sieht das Frauenbündnis darin einen wichtigen Beitrag zur politischen Transparenz.
„Wir fragen die Parteien nicht, um daraus eine Wahlempfehlung abzuleiten“, sagt Regine Hungerhausen vom Frauenzentrum Mainz für das Frauenbündnis Rheinland-Pfalz. „Die Antworten sind jedoch eine wichtige Grundlage, um die Politik der Parteien und eine mögliche Regierungsarbeit in den kommenden fünf Jahren beurteilen zu können.“
Zunächst gingen die Antworten nur zögerlich ein. Nach Erinnerungsmails und telefonischen Anfragen beteiligten sich die meisten angefragten Parteien. Eine Rückmeldung der FDP, der Freien Wähler sowie der Partei der Humanisten erfolgte bis heute nicht.
Eine eigene Bewertung oder Gegenüberstellung der Antworten nimmt das Frauenbündnis nicht vor. Ziel sei es, die Positionen der Parteien transparent zugänglich zu machen.
Die vollständigen Antworten der Parteien sind online einzusehen über die Website des Frauenzentrums Mainz.
Klare Sicht bei Reinigungsangeboten im Frühjahr
Sobald die Gartensaison beginnt, sind auch sie mancherorts wieder in Wohngebieten unterwegs: Mobile Trupps, die spontane Reinigungsarbeiten für Einfahrten, Terrassen, Gehwege und Dächer anbieten. Diese verteilen oft ihre Werbeflyer in Briefkästen, in Zeitungen oder sprechen Hausbesitzer direkt an. Ihre Argumente: „Wir sind gerade in der Nachbarschaft fertig geworden“ oder „Ihr Dach weist akute Schäden auf, die sofort behoben werden müssen“. Hinter den Angeboten verbergen sich meist minderwertige Leistungen, die am Ende auch noch erheblich mehr kosten als zuvor vereinbart.
„In vielen Fällen entsprechen die angebotenen Leistungen nicht den fachlichen Standards oder die Kosten stehen in keinem angemessenen Verhältnis zum Ergebnis“, erklärt Andrea Steinbach von der Verbraucherzentrale. „Betroffene berichten zudem von einem hohen Verkaufsdruck, der direkt vor Ort aufgebaut wird.“
Woran Sie unseriöse Anbieter erkennen
Ein seriöser Betrieb wird niemals unaufgefordert an der Haustür auftauchen. Man sollte außerdem auch auf folgende Warnsignale achten:
- Fremde Anbieter nie spontan beauftragen: Es ist ratsam, sich zunächst eine Visitenkarte oder ein Faltblatt mit Angaben wie Firmenname, Firmenanschrift und ggfs. Internetadresse geben zu lassen. Die Angaben können dann in Ruhe geprüft werden.
- Fehlendes Impressum: Aber auch auf Flyern im Briefkasten fehlt oft eine feste Firmenadresse oder eine gültige Steuernummer. Oft ist nur eine Mobilnummer angegeben. Wer durch einen solchen Flyer Kontakt mit einer Firma aufnimmt, sollte unbedingt prüfen, ob das Unternehmen tatsächlich existiert und an der angegebenen Adresse seinen Sitz hat.
- Druck zur Sofort-Entscheidung: Wird man gedrängt, den Auftrag sofort anzunehmen bzw. zu unterschreiben, ist Skepsis geboten.
Tipps, wie man sich schützen kann
- Kostenvoranschlag prüfen: Seriöse Anbieter erstellen auf Anfrage ein schriftliches Angebot inklusive Mehrwertsteuer und detaillierter Leistungsbeschreibung.
- Keine Vorleistung: Nie im Voraus zahlen, bevor die Leistung erbracht wurde.
- Auf Rechnung bestehen: Diese ist wichtig bei Streitigkeiten oder Mängeln. Hierauf sollten der Name und die Anschrift des Dienstleisters, Menge und Art der Leistung und der Endpreis stehen.
- Im Notfall die Polizei verständigen: Fühlt man sich bedroht oder genötigt, sollte man die Polizei anrufen. Auch, wenn nur der Verdacht auf Betrug besteht, sollte die Polizei kontaktiert werden.
- Unterstützung anfordern: Wer allein und verunsichert ist, sollte einen Nachbarn oder eine sonstige Vertrauensperson hinzuziehen und um Unterstützung bitten.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Fußgänger beim Einsteigen in Straßenbahn verletzt
Am Dienstagabend, 10.03.2026, gegen 21:55 Uhr kam es am Bahnhofplatz in Mainz zu einem Unfall beim Einsteigen in eine Straßenbahn.
Ein 36-jähriger, auf Krücken angewiesener Mann wollte an der Haltestelle in eine Straßenbahn der Linie 51 in Richtung Lerchenberg einsteigen. Während des Einsteigens schlossen sich die Türen der Bahn und klemmten die Krücken des Mannes ein.
Der 50-jährige Straßenbahnfahrer setzte die Fahrt fort. Da der 36-Jährige die Krücken festhielt, stolperte er beim Anfahren. Durch mehrere Fahrgäste auf die Situation aufmerksam gemacht stoppte der Fahrer die Tram.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
„Ich wollte endlich mein eigenes Ding machen“
Matthias Einig hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Einig Studio aus Mainz verkauft stylishe Beistelltische. Wie er seinen Traum von der eigenen Designmarke realisiert - AZ Mainz (plus)

(Foto: Rebecca Herber)
Autospiegel in Mainzer Neustadt abgetreten
Am Sonntagabend, 08.03.2026, gegen 21:00 Uhr meldete ein Zeuge im Kaiser-Karl-Ring in der Mainzer Neustadt eine männliche Person, die gegen den Außenspiegel eines geparkten Fahrzeugs getreten haben soll.
Wenn der Kummer einen erdrückt: So hilft „Trauerwege Mainz“
Nach dem Tod eines geliebten Menschen sind Betroffene am Boden zerstört. Wie der Verein „Trauerwege Mainz“ hier helfen kann und welche Rolle andere Hinterbliebene spielen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Kristina Schäfer)
Mainzer OB weist Beschwerde gegen Dezernentin zurück
Bei der Debatte um Tempo 30 auf der Mainzer Rheinachse sieht OB Haase kein Fehlverhalten von Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger. Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist vom Tisch - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Ausweitung der Parkzeiten mit Parkscheibe oder Parkschein
In den verschiedenen Bewohnerparkgebieten des Stadtgebietes gibt es Teilbereiche, welche nicht ausschließlich für Bewohner:innen zur Verfügung stehen. Dies ist für Bewohnerparkgebiete in der Straßenverkehrsordnung rechtlich vorgegeben.
Künftig wird das Parken mit Parkscheibe oder Parkschein in den Bewohnerparkgebieten auf den Zeitraum von 07.00 bis 22.00 Uhr ausgeweitet. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Parkdruck in den Abendstunden spürbar zu reduzieren und die Parksituation für Bewohner:innen nachhaltig zu verbessern.
Bisher war das Parken mit Parkscheibe oder Parkschein nur bis 20.00 Uhr möglich. Aufgrund der zulässigen Höchstparkdauer von 1,5 bzw. 2 Stunden konnten Fremdparker:innen bereits ab etwa 18.00 Uhr bzw. 18.30 ihr Fahrzeug abstellen - und legal über Nacht parken.
Durch die verlängerte Bewirtschaftungszeit sollte die abendliche Parksituation für Inhaber:innen eines Bewohnerparkausweises spürbar verbessert werden. Es wird dergestalt eine Neuregelung der Parkzeit, jedoch nicht der bewirtschafteten Parkflächen geben.
Die Umsetzung wird sukzessive erfolgen, um Beachtung der aktuellen Beschilderung wird gebeten.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Intensive Polizei-Ermittlungen nach Bombendrohung in Mainz
Die Bombendrohung am Hauptbahnhof stellte sich als nicht ernsthaft heraus. Nun ermittelt die Polizei, ob der Anruf kein Einzelfall war. Was noch zu ihrer Arbeit dazugehört - AZ Mainz (plus)

(Foto: Christopher Shaw)
Polizeieinsatz am Hauptbahnhof nach Bombendrohung
Ein Großeinsatz der Polizei am Mainzer Hauptbahnhof hat am Donnerstagnachmittag (05.03.2026) zu erheblichen Beeinträchtigungen im Reise- und Berufsverkehr geführt. Nach intensiven Ermittlungen konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
Gegen 16:00 Uhr ging beim Polizeipräsidium Mainz eine Bombendrohung ein, die sich gegen den Bereich des Hauptbahnhofs richtete. Aufgrund der unklaren Gefährdungslage leitete die Polizei umgehend umfassende Sicherheitsmaßnahmen ein.
Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit wurde das Bahnhofsgebäude in enger Abstimmung zwischen der Bundespolizei und der Polizei Mainz geräumt. Parallel dazu sperrten Einsatzkräfte die umliegenden Straßen großräumig ab, um den notwendigen Arbeitsraum für Spezialkräfte zu schaffen und Passanten aus dem potenziellen Gefahrenbereich fernzuhalten.
Spezialkräfte der Polizei sowie Spürhunde wurden zur alarmiert. Zeitgleich geführte Ermittlungen zur Herkunft der Drohung ergaben, dass die Drohung nicht ernsthaft war und keine reale Gefahr für Reisende oder Anwohner bestand. Zu keinem Zeitpunkt wurden Personen verletzt.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen wurden alle polizeilichen Absperrungen sowie die Räumung des Bahnhofsgebäudes wieder aufgehoben. Der Zugverkehr wurde in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn sukzessive wieder freigegeben. In der Folge kann es jedoch noch zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen.
Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und die Kooperation während der Einsatzmaßnahmen.
„Geberts Weinstuben“ in der Frauenlobstraße schließt
Eine Institution in der Mainzer Neustadt macht dicht: Geberts Weinstuben hat die Schließung für Sommer 2026 angekündigt - Merkurist

(Foto: Ralf Keinath)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Stadtrechtsausschuss: Tempo 40 auf der Rheinachse
zwischen Diether von-Isenburg-Straße und Am Rathaus in beiden Richtungen
„Wir hoffen, dass sich auch Tempo 30-Befürworter mit dieser Regelung einverstanden erklären können“, betonte der Vorsitzende des Stadtrechtausschusses, Rolf Merk.
Oberbürgermeister Nino Haase: “Mit dieser Entscheidung des Stadtrechtsausschusses ist nun Rechtsklarheit geschaffen, die Oberbürgermeister, Verkehrsdezernentin und Stadtverwaltung gemeinsam tragen und nun vom Verkehrsdezernat umgesetzt wird.“
Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger betont: „Die dann gültigen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den betroffenen Straßen werden zum 1. April 2026 angepasst.“
Vor 10 Tagen bereits hatte der Ausschuss unter Vorsitz von Rolf Merk die Klage von zwei Privatbürgern behandelt und die Reduzierung der Tempo-30-Schiene in einem ersten Beschluss mit Blick auf den Themenaspekt „Lärmschutz“ verkündet.
In der Neustadt gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung daher nur noch ab Kreuzung Mainstraße bis zur Diether-von-Isenburg-Straße. Ergänzend wird die Tempo 30-Begrenzung in Höhe des Zollhafens auf die Zeit der „gesetzlichen Nachtruhe“ (22-6 Uhr) beschränkt (tagsüber sind sonst 50 km/h erlaubt).
Tempo 30 wurde auf der Rheinstraße weitestgehend beibehalten, beginnend ab der Straße Am Rathaus bis zur Dagobertstraße sowie ebenso in der Kaiserstraße und Parcusstraße.
Tempo-30-Chaos auf Mainzer Rheinachse: Ausschuss fällt neue Entscheidung
Der Mainzer Rechtsausschuss hat entschieden: Auf einem Teilstück der Rheinachse gilt künftig Tempo 40. Damit endet der Streit um die Geschwindigkeitsbegrenzung vorerst mit einem Teil-Kompromiss - Merkurist - AZ Mainz (plus)

(Foto: Deniz Gündogan / picture_sdg)
Zoff um Tempo 30 in Mainz: OB Haase kritisiert Vorgehen der Verwaltung
Der Stadtrechtsausschuss kippt Tempo 30 auf Teilen der Mainzer Rheinachse. Die Verkehrsdezernentin ist empört, Oberbürgermeister Nino Haase mahnt seine Verwaltung zur Einigkeit und fordert rechtssichere Lösungen - Merkurist

(Foto: Fabio Filtzinger)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Rechenzentrum: Werden Sommer in Mainz durch Abwärme heißer?
Auf der Ingelheimer Aue entsteht ein Rechenzentrum. Durch die Abwärme könnten die Temperaturen steigen, so die Befürchtung im Klimaschutzbeirat. Der Betreiber widerspricht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Helen-Phoebe Schuckert)
Mainzer „Wurstzeit“-Blogger veröffentlicht ersten Roman
Florian Link, bekannt für seinen „Wurstzeitblog“, hat seinen ersten Roman „Die Pommes-Transformation“ veröffentlicht, ein humorvoll-surrealistisches Abenteuer - AZ Mainz (plus)

(Foto: Kristina Schäfer)
Klimathemen-Wahlcheck: Positionen vergleichen und informiert wählen
MainzZero prüft Mainzer Direktkandidat*innen mit 15 Thesen – Alle Wähler*innen sind aufgerufen den Wahlcheck zu nutzen
Grundlage des Wahlchecks sind 15 präzise formulierte Thesen, zu denen die Kandidat*innen der drei Mainzer Wahlkreise Stellung beziehen konnten. Ziel ist es, klimarelevante Positionen sichtbar zu machen und eine fundierte Wahlentscheidung zu erleichtern. Der Wahlcheck wurde gemeinsam von MainzZero, KlimaLautern und Klimaentscheid Koblenz erarbeitet. Technisch umgesetzt wurde das Onlinetool vom bundesweiten Partner LocalZero.
Alle Wähler*innen sind eingeladen, den Wahlcheck aktiv zu nutzen, ihre eigenen Einstellungen zu prüfen und diese mit den Antworten der Kandidat*innen abzugleichen. So wird auf einen Blick deutlich, wo es Übereinstimmungen gibt – und wo nicht.
Klimaneutralität, Verkehrs- und Wärmewende sowie sozial gerechter Klimaschutz
Ein besonderes Anliegen der Initiator*innen ist die soziale Gerechtigkeit: Klimaschutzmaßnahmen sollen so gestaltet werden, dass einkommensschwache Haushalte gezielt und verbindlich entlastet werden. Darüber hinaus fordert der Wahlcheck unter anderem, dass Rheinland-Pfalz als Vorbild beim Ausbau der Photovoltaik vorangeht und darüber hinaus durch ein ambitioniertes Landes-Bodenschutzkonzept die Flächenversiegelung auf das absolut unvermeidliche Maß begrenzt.
Gesundheit, Ernährung und Bildung zukunftsfest gestalten
Auch die strukturelle Verankerung von Klimabildung spielt eine zentrale Rolle. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll bis 2030 verbindlich in Lehrplänen mit ausreichenden Ressourcen und systematischen Fortbildungen für Lehrkräfte umgesetzt werden. Zudem wird gefordert, die Subventionierung von Mensaessen so auszurichten, dass pflanzenbasierte und biologische Angebote gestärkt werden. Des Weiteren sollen Förderprogramme für nachhaltige Verpflegung in Schulen und Kitas ausgebaut werden.
Transparenz schaffen – Wahlentscheidung stärken
Die Thesen und Antworten der Mainzer Kandidat*innen sowie am Schluss eine eigene Gewichtung von Themen sind abrufbar unter folgenden drei Links:
- Wahlkreis 27 – Mainz I: Stadtteile Mainz-Altstadt, Mainz-Neustadt, Mainz-Oberstadt und Hartenberg/Münchfeld (Link)
- Wahlkreis 28 – Mainz II: Stadtteile Bretzenheim, Gonsenheim, Hechtsheim, Mombach und Weisenau (Link)
- Wahlkreis 29 – Mainz III: Stadtteile Drais, Ebersheim, Finthen, Laubenheim, Lerchenberg und Marienborn (Link)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Stadtgefühle Mainz: Großer Erfolg für das Mainzer Ehrenamt
Das Zukunftsfest wird von Alexander Schweitzer mit dem Jugendengagementpreis ausgezeichnet

Foto: Staatskanzlei RLP / Schäfer
Der jährlich stattfindende Jugend-Engagement-Wettbewerb bietet eine 500-Euro-Förderung unter dem Motto „Sich einmischen – was bewegen“.
Auch diesmal konnte das innovative Festivalkonzept die Jury überzeugen. Es soll Zukunftsfragen einer nachhaltigen Entwicklung, wie Klimaschutz und die Beteiligung der Einwohner an der Gestaltung ihrer Stadt, positiv besetzen und Selbstwirksamkeit fördern.
Ein Festival von Mainzern für Mainzer
Wer unterstützen, Eindrücke aus den Vorjahren finden, mithelfen oder einen Programmpunkt beisteuern möchte, findet alle Informationen auf Instagram unter @stadtgefuehle.mainz oder online unter www.stadtgefuehle-mainz.org
Wechselseitige Körperverletzung in der Schottstraße
Am Sonntagabend (01.03.2026) gegen 18:00 Uhr kam es in der Schottstraße in Mainz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden zunächst aufgrund der Parksituation in der Schottstraße in eine verbale Streitigkeit. Im weiteren Verlauf entwickelte sich hieraus ein Gerangel, bei dem sich beide Beteiligten gegenseitig mit den Fäusten ins Gesicht schlugen und körperlich aufeinander einwirkten.
Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung entfernte sich einer der Beteiligten von der Örtlichkeit. Er konnte im Anschluss an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.
Beide Männer erlitten leichte Verletzungen. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Sexuelle Belästigung und tätlicher Angriff am Hauptbahnhof Mainz
Am 28. Februar 2026 gegen 23:15 Uhr wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass es am Hauptbahnhof Mainz zu einem körperlichen Übergriff gekommen sei. Bei Eintreffen der Streife machte die Geschädigte 51-Jährige auf sich aufmerksam und zeigte auf einen Mann, der sich gerade fußläufig vom Ereignisort entfernen wollte.
Die Beamten konnten den Tatverdächtigen anhalten und kontrollieren. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme ergab sich, dass der 45-jährige Bulgare zuvor durch eine exhibitionistische Handlung gegenüber der 18-jährigen Tochter der Frau aufgefallen war. Als die Mutter ihn zur Rede stellte, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die in einem körperlichen Übergriff zum Nachteil der 51-Jährigen mündete.
Der Mann wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen zur Dienststelle gebracht. Dort zeigte er sich unkooperativ und aggressiv. Im Verlauf der Maßnahmen schubste der 45-Jährige zuerst einen Polizeibeamten und versuchte ihn daraufhin ins Gesicht zu schlagen, sodass er gefesselt wurde. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof Mainz auf freien Fuß entlassen. Gegen den 45-jährigen Bulgaren wurden Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen, sexueller Belästigung, Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Familiärer Darmkrebs: früh informiert – besser geschützt
Rund 55.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. In etwa 30 Prozent der Fälle besteht eine familiäre oder erbliche Vorbelastung – und damit ein deutlich erhöhtes Risiko für nahe Angehörige. Durch gezielte Vorsorge lässt sich familiärer Darmkrebs oft verhindern. Aber Betroffene wissen meist nichts von ihrer Gefährdung, weil in vielen Familien nicht über Erkrankungen gesprochen wird – sei es aus Scham, aus Unsicherheit oder aus Angst. Besonders junge Menschen erfahren häufig zu spät, dass sie Anspruch auf frühere und häufigere Vorsorge hätten.
Gibt es in meiner Familie ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs?
Ein Verdacht auf familiäre Vorbelastung besteht, wenn eine Person aus der direkten Verwandtschaft an Darmkrebs oder einer Krebsvorstufe erkrankt ist. Das sind Eltern, Großeltern und Geschwister. Besonders aufmerksam sollte man sein, wenn die Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr auftrat oder wenn bei mehreren Familienmitgliedern im Laufe ihres Lebens Darmkrebs oder Vorstufen davon (sogenannte Adenome) diagnostiziert wurden.
Je häufiger Darmkrebs in einer Familie vorkommt, desto wichtiger ist die rechtzeitige Vorsorge. Denn Darmkrebs entsteht meist aus zunächst harmlosen Polypen – werden diese rechtzeitig entdeckt und entfernt, kann Darmkrebs oft ganz verhindert werden.
Früherkennung rettet Leben – keine Angst vor der Vorsorge-Untersuchung!
Der Stuhltest
Die Darmspiegelung (Koloskopie)
Sind nahe Verwandte an Darmkrebs oder an Krebsvorstufen erkrankt, ist ein früherer Vorsorgebeginn wichtig. Hier gilt die Faustregel: Die erste Darmspiegelung sollte zehn Jahre vor dem Erkrankungsalter des betroffenen Familienmitglieds erfolgen. War das Familienmitglied also bei der Diagnose 45 Jahre alt, sollte man ab 35 zur Vorsorge gehen. Auch wenn bei einem Familienmitglied in jungen Jahren Krebsvorstufen (Polypen/Adenome) entdeckt wurden, gilt diese Empfehlung. Am besten sprechen Betroffene das Thema familiärer Darmkrebs bei ihrem Hausarzt oder ihrer Frauenärztin an oder lassen sich in einer gastroenterologischen Praxis beraten.
Familiärer oder erblicher Darmkrebs?
Warnzeichen ernst nehmen
Vorsorge beginnt im Alltag
- Fettes Essen, rotes Fleisch, verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Schinken und Fertigprodukte reduzieren.
- Umso mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte essen.
- Kalorienreiche, stark gesüßte Lebensmittel und Getränke meiden.
- Bewegung in den Alltag bringen – langes tägliches Sitzen kann ein Risiko sein.
- Auf Nikotin und Alkohol verzichten.
- Versuchen, Übergewicht loszuwerden.
Die LZG hat zu diesem Thema eine Wanderausstellung erarbeitet „Familiärer Darmkrebs: Früh informiert – besser geschützt“. Sie sensibilisiert für das Thema familiärer Darmkrebs, informiert über Möglichkeiten der Früherkennung und regt dazu an, im familiären und sozialen Umfeld offen über Darmkrebs zu sprechen. Eine fiktive Familiengeschichte, inspiriert von realen Erfahrungen, schafft einen niedrigschwelligen, persönlichen Zugang zu diesem oftmals tabuisierten und belastenden Thema. Die Ausstellung Familiärer Darmkrebs: Früh informiert - besser geschützt. ist ein Kooperationsprojekt der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) und der Stiftung LebensBlicke. Sie wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz und der BARMER.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, freistil-texte.de; Fachlektorat: Prof. Dr. J. Riemann (Stiftung LebensBlicke); Redaktion: Andrea Sudiana, asudiana@lzg-rlp.de
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Polizei Mainz intensiviert Kontrollmaßnahmen an der Kaiserstraße zum Frühjahrsbeginn
Mit dem Ende der dunklen Jahreszeit und zwei Monate früher als zuletzt, kündigen die Kriminaldirektion und die Polizeidirektion Mainz eine erneute Intensivierung ihrer Kontrollmaßnahmen, zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Bereich der Kaiserstraße an. Nachdem die polizeiliche Präsenz auch über die Wintermonate aufrechterhalten wurde, soll der Kontrolldruck durch die speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe - EG-Szene, nun wieder das hohe Niveau des erfolgreichen Vorjahres erreichen.
Rückblick auf die Wintermonate
In den vergangenen Monaten hielten sich witterungsbedingt zwar weniger polizeilich relevante Personen im öffentlichen Raum auf, dennoch wurde die Kontrollintensität nur geringfügig vermindert. Das Fachkommissariat nutzte diese Phase für weitere gezielte Maßnahmen und führte Hintergrundrecherchen zur weiteren Offenlegung der bisher erkannten Abläufe und Strukturen.
Erfolgsbilanz 2025 als Maßstab
Dass diese konsequente Strategie wirkt, belegen die Zahlen des vergangenen Jahres (Zeitraum Mai bis November 2025). Die Bilanz der EG Szene unterstreicht die Notwendigkeit der fortgeführten Präsenz:
Maßnahme / Deliktbereich Ergebnis 2025
Personenkontrollen: Über 1.800 (93 % polizeibekannt) Strafanzeigen: 171 (über 80 % wegen Btm-Handel) Sicherstellungen: Betäubungsmittel, insbesondere Kokain und Amphetamin sowie Cannabisprodukte in nicht geringen Mengen 42 Waffen (Messer, Pfefferspray) Haftbefehle: 15 vollstreckte Haftbefehle Durchsuchungen: 10 Wohnungsdurchsuchungen Gefahrenabwehr: 366 Platzverweise, 28 Aufenthaltsverbote
Besonders positiv wirkten sich die Maßnahmen auf die Begleitkriminalität aus: Im Vergleich zum Vorjahr 2024 wurde ein Rückgang von sonstigen polizeilichen Anlässen um rund 24 Prozent festgestellt. Insbesondere im Bereich Eigentumsdelikte, also Diebstähle und Taschendiebstähle wurde ein Rückgang um rund 32 % und Körperverletzungsdelikte rund 29 % reduziert werden.
Ausblick: Frühjahrsoffensive 2026
Um diesen Sicherheitsgewinn für die Bürgerinnen und Bürger zu verstetigen, wird die Polizei Mainz ab sofort wieder verstärkt vor Ort sein. Unterstützt durch Kräfte des PP ELT, Abteilung Bereitschaftspolizei, liegt der Fokus weiterhin auf der Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität.
"Die Zahlen aus 2025 zeigen, dass unsere Strategie der Nulltoleranz Früchte trägt. Mit dem Beginn des Frühlings werden wir den Kontrolldruck wieder erhöhen, um den illegalen Handel sowie Gewalt- und Eigentumsdelikte bereits im Keim zu ersticken", so die Einsatzleitung.
Zollhafen Mainz: Versagte die Dienstaufsicht ADD bei der Kontrolle?
Freie Wähler stellen bohrende Fragen zur Rolle von Innenminister Ebling - Mainz&

(Foto: gik)
Wir danken
unseren Sponsoren
(bitte Logos anklicken)
|
|
|
|
|
|
Feuerwehreinsatz im WC des Mainzer Hauptbahnhofs
Ein Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof sorgte am Samstagnachmittag (28.02.2026) für Aufregung. Die Einsatzkräfte wurden um kurz vor 15 Uhr zu einem unklaren chemischen Geruch alarmiert.
Im Bereich der öffentlichen Toilette im Untergeschoss war ein stark reizender Geruch wahrnehmbar. Durch Mitarbeiter der DB Sicherheit und die Bundespolizei wurde der betroffene Bereich noch vor Eintreffen der Feuerwehr abgesperrt. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Messtrupp unter Atemschutz zur Toilettenanlage geschickt.
Hierbei konnte mit den Mitteln der Feuerwehr kein Stoff nachgewiesen werden. Die Toilettenanlage wurde anschließend mittels eines Überdrucklüfters ausgiebig belüftet. Danach war kein Geruch mehr wahrnehmbar.
In der Zwischenzeit wurden insgesamt fünf Personen, welche über Reizungen der Atemwege klagten, durch den Rettungsdienst untersucht. Allesamt konnten jedoch vor Ort wieder entlassen werden. Aufgrund der vorgefundenen Lage und der Beschreibung der betroffenen Personen wird davon ausgegangen, dass eine unbekannte Person in der Toilette Pfefferspray oder einen ähnlichen reizenden Stoff versprüht hatte.
Der Betrieb des Hauptbahnhofes wurde - mit Ausnahme der Sperrung der Toilettenanlage - durch den Einsatz nicht beeinträchtigt. Nach ca. 45 Minuten konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Mainz mit insgesamt vier Fahrzeugen und 12 Einsatzbeamten, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, die Bundespolizei mit vier Beamten, sowie vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn.
Tempo-30-Entscheidung bestätigt richtigen Kurs
Nach Angaben des Stadtrechtsausschusses wird die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Rheinallee zwischen Kaiser-Karl-Ring und Lahnstraße vollständig sowie zwischen Lahnstraße und Mainstraße tagsüber aufgehoben; im Übrigen bleibt Tempo 30 bestehen. Diese abschnittsweise Lockerung führt aus Sicht der Grünen zu einem schwer nachvollziehbaren Nebeneinander unterschiedlicher Tempozonen auf derselben Straße.
Dabei leben nach Angaben der Stadtverwaltung allein in den betroffenen Bereichen rund 5.000 Anwohnerinnen und Anwohner oberhalb gesundheitskritischer Lärmschwellen und der Stadtrat hatte daher bereits 2024 im Lärmaktionsplan Tempo 30 empfohlen. Gerade in der Neustadt mit dichter Wohnbebauung, wachsender Bevölkerung und vielen Fußwegen ist demnach ein konsequentes und einheitliches Tempolimit entscheidend für Lebensqualität und Sicherheit.
Besonders problematisch ist aus Sicht des Ortsverbands, dass die Lockerungen zwischen Kaiser-Karl-Ring und Lahnstraße ausgerechnet dort greifen sollen, wo sich die nördliche Neustadt stark entwickelt: Rund um Kulturbäckerei, Karoline-Stern-Platz und Zollhafen entstehen neue Wohnungen, Wegebeziehungen und Aufenthaltsräume. Diese Achse wird künftig ein Schwerpunkt für Fußgängerinnen und Fußgänger sein, auch weil viele Kinder zur neuen Kindertagesstätte im Zollhafen unterwegs sind und dort erst kürzlich ein zusätzlicher Ampelüberweg beschlossen wurde. Höhere zulässige Geschwindigkeiten stehen diesem städtebaulichen Ziel klar entgegen.
„Es ist richtig und wichtig, dass die grundsätzliche Rechtmäßigkeit von Tempo 30 bestätigt wurde. Das zeigt, dass konsequenter Lärm- und Gesundheitsschutz rechtlich tragfähig ist. Umso weniger nachvollziehbar ist es, gerade in einem wachsenden Wohngebiet einzelne Abschnitte wieder schneller zu machen“, erklärt Ortsvorsteher Christoph Hand.
Der Fraktionssprecher der Grünen im Ortsbeirat, Marco Neef, ergänzt: „Die Vorteile von Tempo 30 sind wissenschaftlich gut belegt: mehr Sicherheit, weniger Lärm, sauberere Luft. Dem steht lediglich ein minimaler Zeitgewinn für Autofahrende gegenüber. Für uns ist klar: Der Schutz von Menschen wiegt schwerer als wenige Sekunden Fahrzeit.“
Der Ortsverband Mainz-Neustadt unterstützt ausdrücklich die Haltung der Stadtverwaltung, Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen als Maßnahme für Gesundheit und Verkehrssicherheit einzusetzen, und fordert eine einheitliche Lösung ohne abschnittsweise Aufweichungen. Ziel müsse eine klare, verständliche und an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner orientierte Verkehrsregelung sein.































