02.08.2026
Pflaster raus, Pflanzen rein!
Umweltgruppen bieten zwei Workshops für Entsiegelungsaktionen
MainzZero und die Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim (NiB) laden im Rahmen des Wettbewerbs „Abpflastern“ zur Unterstützung bei einer gemeinschaftlichen Entsiegelungsaktion auf dem Parkplatz des Fitnessstudios Green Fit in Mainz-Bretzenheim ein. Zwei Termine stehen zur Auswahl: jeweils samstags, 15. und 29. August von 10 bis 14 Uhr. Auch für beide Termine zusammen sind Helfer:innen willkommen.
Weitere 50 qm werden entsiegelt – jede Hilfe willkommen
Auf dem Parkplatz des Fitnesscenters sollen auf einer Fläche von zunächst ca. 50 Quadratmeter rund um die Parkflächen die Pflastersteine entfernt und neue Beete angelegt und begrünt werden. Die Aktion ist Teil des deutschlandweiten Wettbewerbs „Abpflastern“, an dem sich die Stadt Mainz in diesem Jahr erstmals beteiligt. Alle Interessierten sind eingeladen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuhelfen. Jede Unterstützung zählt.
Am Samstag, 15. August, von 10 bis 14 Uhr werden auf mehreren Flächen die Pflastersteine entfernt. „50 Quadratmeter sind ein ehrgeiziges Ziel. Je mehr Menschen mithelfen, desto mehr Fläche können wir entsiegeln. Jeder entfernte Pflasterstein schafft Raum für Pflanzen, Versickerung und Artenvielfalt“, so Elke Blänsdorf von MainzZero. Danach wird eine von Green Fit beauftragte Gartenbaufirma die entsiegelten Flächen von Schotter befreien und die Ränder professionell befestigen.
Am Samstag, dem 29. August zwischen 10 und 14 Uhr, werden in einer zweiten Aktion die neu entstandenen Beete mit Pflanzsubstrat befüllt und bepflanzt. „Dass Eigentümer Matthias Willenbacher den Parkplatz des Green Fit für eine Abpflasteraktion zur Verfügung stellt, ist ein starkes Zeichen für gemeinschaftlich-nach“, so Andrea Oppacher-Friedrich von der Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim.
Mitmachen können alle, die Lust haben, für ein besseres Stadtklima aktiv zu werden. Die Arbeitsgeräte und Materialien werden durch die Firma Grünwerk bereitgestellt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitgebracht werden sollten nach Möglichkeit Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung bzw. Sonnenschutz.
Termine
Abpflastern: Samstag, 15. August 2026, 10-14 Uhr
Bepflanzen: Samstag, 29. August 2026, 10-14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Green Fit, Hans-Böckler-Straße 114 - 116, 55128 Mainz
Anmeldung: nachhaltiges-bretzenheim@posteo.de
Pflaster raus, Pflanzen rein!
Umweltgruppen bieten zwei Workshops für Entsiegelungsaktionen
MainzZero und die Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim (NiB) laden im Rahmen des Wettbewerbs „Abpflastern“ zur Unterstützung bei einer gemeinschaftlichen Entsiegelungsaktion auf dem Parkplatz des Fitnessstudios Green Fit in Mainz-Bretzenheim ein. Zwei Termine stehen zur Auswahl: jeweils samstags, 15. und 29. August von 10 bis 14 Uhr. Auch für beide Termine zusammen sind Helfer:innen willkommen.
Weitere 50 qm werden entsiegelt – jede Hilfe willkommen
Auf dem Parkplatz des Fitnesscenters sollen auf einer Fläche von zunächst ca. 50 Quadratmeter rund um die Parkflächen die Pflastersteine entfernt und neue Beete angelegt und begrünt werden. Die Aktion ist Teil des deutschlandweiten Wettbewerbs „Abpflastern“, an dem sich die Stadt Mainz in diesem Jahr erstmals beteiligt. Alle Interessierten sind eingeladen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuhelfen. Jede Unterstützung zählt.
Am Samstag, 15. August, von 10 bis 14 Uhr werden auf mehreren Flächen die Pflastersteine entfernt. „50 Quadratmeter sind ein ehrgeiziges Ziel. Je mehr Menschen mithelfen, desto mehr Fläche können wir entsiegeln. Jeder entfernte Pflasterstein schafft Raum für Pflanzen, Versickerung und Artenvielfalt“, so Elke Blänsdorf von MainzZero. Danach wird eine von Green Fit beauftragte Gartenbaufirma die entsiegelten Flächen von Schotter befreien und die Ränder professionell befestigen.
Am Samstag, dem 29. August zwischen 10 und 14 Uhr, werden in einer zweiten Aktion die neu entstandenen Beete mit Pflanzsubstrat befüllt und bepflanzt. „Dass Eigentümer Matthias Willenbacher den Parkplatz des Green Fit für eine Abpflasteraktion zur Verfügung stellt, ist ein starkes Zeichen für gemeinschaftlich-nach“, so Andrea Oppacher-Friedrich von der Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim.
Mitmachen können alle, die Lust haben, für ein besseres Stadtklima aktiv zu werden. Die Arbeitsgeräte und Materialien werden durch die Firma Grünwerk bereitgestellt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitgebracht werden sollten nach Möglichkeit Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung bzw. Sonnenschutz.
Termine
Abpflastern: Samstag, 15. August 2026, 10-14 Uhr
Bepflanzen: Samstag, 29. August 2026, 10-14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Green Fit, Hans-Böckler-Straße 114 - 116, 55128 Mainz
Anmeldung: nachhaltiges-bretzenheim@posteo.de
02.08.2026
Hochbrücke: So bereiten sich Anlieger auf den Abriss vor
Drei Jahre Rückbau, viele Betroffene: Was der Abriss der Brücke in Mombach für Gewerbetreibende und Anlieger wie Lokhalle, Fachklinik und das Mainzer Tierheim bedeutet - AZ Mainz (plus)
Hochbrücke: So bereiten sich Anlieger auf den Abriss vor
Drei Jahre Rückbau, viele Betroffene: Was der Abriss der Brücke in Mombach für Gewerbetreibende und Anlieger wie Lokhalle, Fachklinik und das Mainzer Tierheim bedeutet - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
02.08.2026
Sonnenschutz-Mythen: Irrtümer erkennen, Hautkrebs vorbeugen
Jeden Sommer tauchen sie wieder auf: gut gemeinte Ratschläge, Halbwahrheiten und vermeintliche Geheimtipps rund um den Sonnenschutz. Dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht klar, was am besten vor den krebserregenden UV-Strahlen schützt: Schatten, geeignete Kleidung und Sonnencreme, dazu Sonnenbrille und Hut. Eigentlich ganz einfach. Dennoch sorgen die vielen Mythen und Fehlinformationen immer wieder für Verunsicherung.
Die folgenden zehn Aussagen nehmen wir genauer unter die Lupe. Was auf den ersten Blick plausibel klingt, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht immer stand. Manche Aussagen entpuppen sich dabei als gefährliche Irrtümer. In anderen steckt ein wahrer Kern, sie müssen aber richtig eingeordnet werden. Und manche erweisen sich am Ende tatsächlich als wahr.
1. Dunkle Haut braucht weniger Sonnenschutz
5. Mit Sonnencreme wird man nicht braun
Sonnenschutz-Mythen: Irrtümer erkennen, Hautkrebs vorbeugen
Jeden Sommer tauchen sie wieder auf: gut gemeinte Ratschläge, Halbwahrheiten und vermeintliche Geheimtipps rund um den Sonnenschutz. Dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht klar, was am besten vor den krebserregenden UV-Strahlen schützt: Schatten, geeignete Kleidung und Sonnencreme, dazu Sonnenbrille und Hut. Eigentlich ganz einfach. Dennoch sorgen die vielen Mythen und Fehlinformationen immer wieder für Verunsicherung.
Die folgenden zehn Aussagen nehmen wir genauer unter die Lupe. Was auf den ersten Blick plausibel klingt, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht immer stand. Manche Aussagen entpuppen sich dabei als gefährliche Irrtümer. In anderen steckt ein wahrer Kern, sie müssen aber richtig eingeordnet werden. Und manche erweisen sich am Ende tatsächlich als wahr.
1. Dunkle Haut braucht weniger Sonnenschutz
Falsch. Zwar bietet
dunklere Haut aufgrund ihres höheren Melanin-Gehalts einen gewissen
natürlichen Schutz vor UV-Strahlung. Dieser ist jedoch nicht stark
genug, um Sonnenbrand oder Hautkrebs zu verhindern. Deshalb gilt:
Sonnenschutz ist für alle Hauttypen wichtig.
2. Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand
2. Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand
Falsch. Das Solarium
kann keinen wirksamen Sonnenschutz aufbauen. Im Gegenteil: Die
UV-Strahlung dort ist selbst krebserregend, weshalb von
Solarienbesuchen grundsätzlich abgeraten wird. Generell gilt: Es
gibt kein Vorbräunen, das die Haut schützt. Jede sichtbare Bräunung
ist ein Zeichen für UV-bedingte Hautschäden.
3. Sonnenbaden verhindert Vitamin-D-Mangel
3. Sonnenbaden verhindert Vitamin-D-Mangel
Falsch. Es stimmt
zwar, dass der menschliche Organismus zur Produktion von Vitamin D
Sonnenlicht braucht. Aber hierfür genügt es, Hände, Arme und
Gesicht 2- bis 3-mal pro Woche 10 bis 25 Minuten – je nach Hauttyp
und Jahreszeit – unbedeckt der Sonne auszusetzen. Hellere Hauttypen
benötigen deutlich weniger Zeit als dunklere Hauttypen, um
ausreichend Vitamin D zu bilden. Im Sommer wird diese Zeit meist
schon im ganz normalen Alltag erreicht. Mehr Sonne bedeutet nicht
automatisch mehr Vitamin D. Zu viel UV-Strahlung kann die Haut
schädigen und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Übrigens: Auch mit
Sonnencreme kann der Körper weiterhin Vitamin-D bilden.
4. Mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) oder häufigem Nachcremen kann man den ganzen Tag in der Sonne bleiben
4. Mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) oder häufigem Nachcremen kann man den ganzen Tag in der Sonne bleiben
Weitgehend falsch.
Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt zwar besser vor UV-Strahlung,
verlängert aber nicht automatisch die sichere Aufenthaltsdauer. Auch
mit hohem LSF und regelmäßigem Nachcremen kann man nicht den ganzen
Tag in der Sonne bleiben. Das erneute Auftragen verlängert die
Schutzzeit nicht, sondern stellt den Schutz nach dem Schwimmen,
Schwitzen oder Abtrocknen wieder her. Die UV-Belastung hängt unter
anderem vom UV-Index, der Tageszeit, der Jahreszeit, dem Standort und
dem Hauttyp ab. Intensive und lange Aufenthalte in der Sonne,
besonders um die Mittagszeit, sollten daher vermieden werden.
Für das Auftragen
der Sonnencreme wird empfohlen:
- 30–40 ml für den gesamten Körper eines Erwachsenen – das entspricht etwa dem Volumen eines Golfballs
- Nachcremen alle zwei Stunden oder öfter, je nach Aktivität
5. Mit Sonnencreme wird man nicht braun
Falsch. Wie braun
jemand wird, hängt einzig und allein von der Melanin-Produktion des
Körpers ab – bei manchen ist sie stärker, bei anderen schwächer
ausgeprägt.
6. Sonnenbrillen verstärken die Sonnenbrandgefahr
6. Sonnenbrillen verstärken die Sonnenbrandgefahr
Falsch. Die
Produktion von Melanin, das in der Haut gebildet wird und – sehr
begrenzt – vor Sonnenbrand schützt, wird durch das Tragen einer
Sonnenbrille nicht beeinflusst. Ungeschützte Augen jedoch können
durch UV-Strahlung geschädigt werden. Eine Sonnenbrille ist also
wichtig für den Augenschutz. Beim Kauf sollte auf die Kennzeichnung
UV 400 oder DIN EN ISO 12312-1 geachtet werden.
7. Bestimmte Nahrungsmittel sind ein natürlicher Sonnenschutz
7. Bestimmte Nahrungsmittel sind ein natürlicher Sonnenschutz
Weitgehend falsch.
Zwar enthalten zum Beispiel Nüsse, Beeren, Karotten, Tomaten, Lachs
und grüner Tee Stoffe, die die Haut vor Schäden durch UV-Strahlen
schützen können. Aber dies ist weit entfernt von einem effektiven
Sonnenschutz! Genauso übrigens wie Kokosöl, das als natürliches
Mittel angepriesen wird.
8. Im Schatten und bei bewölktem Himmel braucht man keinen Sonnenschutz
8. Im Schatten und bei bewölktem Himmel braucht man keinen Sonnenschutz
Falsch. Bäume,
Schirme und andere Schattenspender halten nur einen Teil der
UV-Strahlen ab. Durch Wolken dringen sogar noch bis zu 80 Prozent der
UV-Strahlung hindurch. Zusätzlich kann UV-Strahlung durch
Reflektion, etwa durch Wasser, Beton oder Schnee, verstärkt werden.
Deshalb ist auch im Schatten und bei bewölktem Himmel ein
ausreichender Sonnenschutz wichtig.
9. Sonnenschutz-Mittel sollten jedes Jahr neu angeschafft werden
9. Sonnenschutz-Mittel sollten jedes Jahr neu angeschafft werden
Weitgehend richtig.
Wie lange ein Sonnenschutz-Mittel verwendet werden kann, hängt vom
Produkt ab. Maßgeblich sind das Mindesthaltbarkeitsdatum oder die
Haltbarkeitsangabe nach dem Öffnen, zum Beispiel „12 M“ für
zwölf Monate. Ist die angegebene Haltbarkeit abgelaufen oder haben
sich Geruch, Farbe oder Konsistenz verändert, sollte das Produkt
nicht mehr verwendet werden. Da Sonnenschutz-Mittel jedoch häufig
über längere Zeit bei hohen Temperaturen gelagert werden, wird
vorsichtshalber empfohlen, sie jährlich zu ersetzen.
10. Sonne ohne Sonnenschutz ist krebserregend
10. Sonne ohne Sonnenschutz ist krebserregend
Richtig! Die
UV-Strahlung der Sonne zählt zu den Hauptursachen für Hautkrebs.
UV-Strahlen schädigen die Zellen der Haut langfristig, auch wenn es
nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Das ist besonders im Kindesalter
gefährlich. In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen
Krebshilfe mehr als 355.000 neue Hautkrebsfälle pro Jahr.
Fazit: Glauben Sie nicht alles, was über Sonnenschutz verbreitet wird – vor allem nicht, wenn es sehr einfach klingt. Informieren Sie sich bei seriösen Quellen, etwa der Deutschen Krebshilfe oder der Verbraucherzentrale, damit Sie die Sonne gefahrlos genießen können.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, E-Mail info@freistil-texte.de
Fazit: Glauben Sie nicht alles, was über Sonnenschutz verbreitet wird – vor allem nicht, wenn es sehr einfach klingt. Informieren Sie sich bei seriösen Quellen, etwa der Deutschen Krebshilfe oder der Verbraucherzentrale, damit Sie die Sonne gefahrlos genießen können.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, E-Mail info@freistil-texte.de

