Für niedrige Mieten: Stadt Mainz bereitet Milieuschutz vor
Sie soll Nachbarschaften bewahren, Mietpreise niedrig halten: Nach langem Vorlauf könnte bald eine Milieuschutzsatzung für Mainzer Quartiere kommen. Doch es formt sich Widerstand - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Staatsanwaltschaft: Ermittlungen zur Marina im Zollhafen Mainz gehen weiter – Stiftungen jetzt im Fokus?

(Foto: gik)
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Neustadtzentrum erstrahlt nach Umbau in neuem Glanz
Für diesen Stadtteil ist ein Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum wie das Neustadtzentrum sehr wichtig. Der Zustand des Neustadtzentrums ließ vor seiner Sanierung nur noch eingeschränkt seine Nutzung als Freizeittreff für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu.

Der Abschluss der Sanierung des über 120 Jahre alten ehemaligen Offizierskasinos, die fast sechs Jahre dauerte und im Dezember 2020 begann, verzögerte sich deutlich (geplant waren dafür etwa zwei Jahre) vor allem aufgrund denkmalschutzrechtlicher Auflagen.
Das ganze Gebäude wurde überholt inklusive einer Erneuerung der Haustechnik, des Brandschutzes und Gewährleistung von Barrierefreiheit. Dafür wurde eine neue Aufzugsanlage eingebaut.

Das Kinder- und Jugendzentrum ist vom Erdgeschoss in den 2. Stock umgezogen
Vor allem im 2. Stock wurde die Raumaufteilung vollständig geändert mit dem Ziel, großzügigere Räume für die größte Zielgruppe des Neustadtzentrums, nämlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre zu gewinnen. Das Neustadtzentrum hat somit nun für sie sehr gute Räumlichkeiten, um seine regelmäßigen Angebote in den Bereichen Freizeit, Sport und Kreatives sowie Bildungsangebote inklusive Hausaufgabenbetreuung bis hin zu individuellen Beratungen in persönlichen, familiären, schulischen oder beruflichen Fragen zu präsentieren.

Natürlich gibt es auch wieder Tischtennis und Kicker zum gemeinsamen Spiel
Im 1. Stock wurde wegen des Einbaus eines großen Notausgangs die Bühne des großen Saals um 180 Grad versetzt und seine Licht- und Raumtechnik komplett erneuert. Vor diesem Notausgang ist nun eine von außen zugängliche Hochterrasse. Beide Säle im 1. Stock (großer und kleiner Saal) können am Wochenende von Privatpersonen genutzt bzw. angemietet werden.

Der große Saal im 1. Stockwerk wurde neu angeordnet (Fotos: Thomas Gärtner)
Das Freigelände um das Gebäude wurde auch vollständig neugestaltet. Im Erdgeschoss des Neustadtzentrums sind weiterhin mehrere Vereine in ebenfalls sanierten Räumen untergebracht, unter anderem der Verein "Trauerwege", der zwischenzeitlich in der Pauluskirche untergebracht war und nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.
Das von innen und außen sanierte Neustadtzentrum macht einen sehr ansprechenden Eindruck und es ist darum seinen Betreibern, Mitarbeitern und Besuchern viel Freude an ihrem neu gestalteten Stadtteilzentrum zu wünschen.
Die aktuellen Öffnungszeiten und Angebote des Kinder- und Jugendzentrums sind auf www.neustadtzentrum.de zu finden.
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Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag. Sprachassistenten, Chatbots und smarte Haushaltsgeräte sind für viele bereits selbstverständlich. Doch was genau verbirgt sich dahinter und wie lässt sich KI auch im Alter sinnvoll nutzen? Ab sofort bietet der Verein Neustadt im Netz e.V. (NIN) älteren Menschen im Caritaszentrum Delbrêl in der Mainzer Neustadt die Möglichkeit, sich in einem vertrauten Umfeld mit Künstlicher Intelligenz vertraut zu machen und Anwendungen selbst auszuprobieren.
Die aktiven Mitglieder des Vereins Neustadt im Netz e.V. freuen sich darüber, dass das Projekt KILeo+ startet (Foto: NIN e.V.)
Für die Arbeit vor Ort wird NIN e.V. mit einer modernen, KI-basierten Technikausstattung im Wert von bis zu 2.500 Euro als Dauerleihgabe ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise Sprachassistenten, smarte Haushaltshelfer oder Programme wie ChatGPT. Um die älteren Bürgerinnen und Bürger kompetent zu begleiten, lassen sich ehrenamtliche Technikbegleiterinnen und -begleiter in vier Webinaren zu „KI-Kenner:innen“ qualifizieren. Neben regelmäßigen Erprobungsräumen wird Neustadt im Netz e.V. öffentliche Veranstaltungen wie Workshops oder offene KI-Treffs anbieten und das lokale Netzwerk zur digitalen Teilhabe stärken.
(Foto: Jonas Schulze)
Beratungsstelle Trauerwege e.V. wieder im Neustadtzentrum
Ab 1. September 2026 finden die meisten Veranstaltungen von Trauerwege e.V. in den neuen Räumen im Neustadtzentrum, Goethestraße 7, statt.
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Jugendlicher auf frischer Tat ertappt
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (26.08.2026) kam es gegen 00:15 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw in der Mainzer Rheinallee.
Ein Zeuge beobachtete einen Jugendlichen dabei, wie dieser einen geparkten Pkw mit Farbe besprühte. Der Zeuge sprach den Jugendlichen an und hielt ihn bis zum Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung fest.
Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der Jugendliche zunächst unkooperativ, sodass er zeitweise am Boden fixiert werden musste. Bei der anschließenden Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks konnte eine Farbspraydose aufgefunden werden.
Der Jugendliche wurde daraufhin zur Dienststelle verbracht. Die Erziehungsberechtigten wurden über den Sachverhalt informiert.
Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung am Fahrzeug dauern an.
Verdacht des unerlaubten Handels mit Cannabis - 19-Jähriger kontrolliert
Am Dienstagabend (25.08.2026) kontrollierten uniformierte Polizeikräfte einen 19-Jährigen auf einem Grünstreifen in der Kaiserstraße in Mainz.
Noch bevor dem jungen Mann die bevorstehende Personenkontrolle eröffnet werden konnte, warf dieser eine mitgeführte Einkaufstüte in Richtung eines nahegelegenen Baumes. Bei der anschließenden Überprüfung der Tüte stellten die Einsatzkräfte darin augenscheinlich Cannabis fest.
Zudem führte der 19-Jährige in seinem Rucksack mehrere leere Druckverschlusstütchen mit sich. Aufgrund der Gesamtumstände ergab sich der Verdacht des unerlaubten Handels mit Cannabis.
Gegen den 19-Jährigen wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis.
Weiterhin lukrativ: Callcenter-Betrug in Rheinland-Pfalz
Falsche Polizisten, vermeintliche Angehörige in Not oder angebliche Bankmitarbeiter: Kriminelle setzen am Telefon gezielt auf Angst, Zeitdruck und Vertrauen. Besonders häufig nehmen die Täter ältere Menschen ins Visier. Ihre Geschichten unterscheiden sich, das Ziel ist jedoch immer dasselbe: Die Angerufenen sollen unter Druck gesetzt und dazu gebracht werden, möglichst schnell Geld, Wertsachen oder sensible Bankdaten herauszugeben.
Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erläutern die gängigsten Maschen und zeigen, wie man sich schützen kann.
Falsche Polizisten
Die Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus und behaupten beispielsweise, dass ein Einbruch unmittelbar bevorstehe und die Wertsachen der Betroffenen nicht mehr sicher seien. Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände sollen deshalb vorsorglich an einen „zivilen Polizisten“ übergeben werden. Was nach einer Sicherheitsmaßnahme klingt, ist Teil des Betrugs: Die Wertsachen landen direkt bei den Tätern.
Enkeltrick und Messenger-Betrug
„Hallo Mama, das ist meine neue Nummer.“ So oder ähnlich kann ein Betrugsversuch per Messenger beginnen. Am Telefon geben sich die Täter wiederum als Enkel, Tochter, Neffe oder andere Verwandte aus. Kurz darauf folgt meist eine angebliche finanzielle Notlage: ein Unfall, eine offene Rechnung oder eine dringende Anschaffung. Entscheidend ist für die Täter, Zeitdruck aufzubauen und eine schnelle Zahlung zu erreichen.
Schockanruf
Ein schwerer Unfall, ein Verbrechen, ein naher Angehöriger in Schwierigkeiten: Mit dramatischen Geschichten versetzen die Täter Betroffene gezielt in Angst. Häufig behaupten sie, ein Familienmitglied müsse in Haft, wenn nicht sofort eine hohe „Kaution“ gezahlt werde. Der Schock soll verhindern, dass die Betroffenen die Geschichte hinterfragen oder Angehörige kontaktieren.
Falsche Bankmitarbeiter
Auch das Vertrauen in die eigene Bank wird ausgenutzt. Die Täter berichten beispielsweise von einer angeblich unrechtmäßigen Abbuchung und fordern dazu auf, eine pushTAN zu bestätigen. In anderen Fällen kündigen sie an, die vermeintlich gefährdete Bankkarte abholen zu müssen – und verlangen gleich die PIN dazu. Die finanziellen Folgen können gravierend sein.
So kann man sich vor den Betrügern schützen:
- Auflegen, wenn einem ein Anruf verdächtig vorkommt oder man unter Druck gesetzt wird.
- Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
- Niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben.
- Angehörige oder die Bank selbst über eine bekannte Telefonnummer kontaktieren –nicht die angezeigte oder vom Anrufer genannte Rückrufnummer nutzen.
- Keine pushTAN-Anfrage, die man nicht selbst ausgelöst und überprüft hat, bestätigen.
- Die PIN niemals weitergeben – weder am Telefon noch persönlich.
- Vermeintlichen Angehörigen gezielte Fragen stellen, deren Antworten nur die echte Person kennen kann.
- Sich am Telefon nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Ein gesundes Misstrauen, das Beenden des Gesprächs und ein eigener Rückruf bei Angehörigen, Polizei oder Bank können verhindern, dass aus einem Anruf ein hoher finanzieller Schaden wird.
- Wer von einem Betrug betroffen ist, oder einen Betrugsversuch erlebt, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten.
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Männer*beratung begrüßt neuen Kollegen
Die Männer*beratung in Mainz (Sömmerringstraße 12) freut sich über Verstärkung für ihr Team: im August hat Marco Jodes (Foto) die neue Stelle begonnen und unterstützt das Team in der Beratungs-, Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit. Die Fachberatungsstelle ist angegliedert unter dem Trägerverein Frauen*notruf Mainz e.V.
„Die
Männer*beratung ist eine Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt.
Wir beraten betroffene Männer, Jungen, trans*, inter* und
nicht-binäre Personen ab 12 Jahren sowie deren Bezugspersonen. Auch
Fachkräfte können sich an uns wenden“, erklärt Leah Krieger,
Mitarbeiterin der Männer*beratung. „Neben der Beratung ist auch
präventives und öffentlichkeitswirksames, politisches Arbeiten für
uns von großer Bedeutung. Wir möchten an den Strukturen arbeiten,
die Sexualisierte Gewalt überhaupt erst ermöglichen. Daher stehen
wir auch im engen Austausch mit Netzwerkpartner*innen“.Marco Jodes hat nach seinem Psychologie Studium eine Ausbildung zum Heilpraktiker in Psychotherapie abgeschlossen, eine Ausbildung zur tiefenpsychologischen Tanztherapie angeschlossen und eine Ausbildung zum personenzentrierten Berater absolviert. Er besitzt viel Arbeitserfahrung im beratenden Bereich und bringt durch die künstlerisch-gestaltende Expertise einen neuen Blickwinkel in die Arbeit der Fachstelle. „Ich freue mich über mein neues Aktionsfeld und bin gespannt, wie ich dazu beitragen kann, neben der Beratung Betroffener unter anderem auch ein zeitgemäßes Bild von Männlichkeit zu transportieren!“, erklärt Jodes.
Derzeit ist viel Bewegung in der Fachstelle: Im September steht der Umzug in neue Räumlichkeiten an, und mit Ende des Jahres läuft zunächst die Finanzierung durch das ehemalige Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration (MFFKI) aus. „Wir wissen nicht, was das kommende Haushaltsjahr bringt, hoffen aber, dass die neue Regierung den Bedarf erkennt und die Finanzierung fortführt“, erklärt Eva Jochmann, Geschäftsführerin des Frauen*notruf Mainz. „Wir sind sehr froh darüber, dass unser neuer Kollege uns in dieser intensiven Zeit unterstützt und seine Perspektive einbringen kann“, ergänzt Leah Krieger.
Die Männer*beratung ist Rheinland-Pfalz weit die einzige Unterstützungseinrichtung, die auf Männer*, die Sexualisierte Gewalt erlebt haben, spezialisiert ist. Die Fachberatungsstelle unter Trägerschaft des Frauen*notruf Mainz e.V. wurde im März 2025 eröffnet. Nach dem Auslaufen der Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie im Februar 2026 ermöglichte das damalige MFFKI eine Förderung der Männer*beratung ab April für das restliche Jahr 2026. Die Zwischenzeit konnte dank großzügiger Spenden überbrückt werden.
Text: Leah Krieger (Männer*beratung Mainz)
Keine gute Idee: Altkleidersäcke neben Sammelcontainern abstellen
In den letzten Wochen kam es aufgrund von Personalengpässen zu Verzögerungen bei der Sammlung von Alttextilien im Stadtgebiet Mainz.
In der Folge häuften sich trotz des dringenden Aufrufes der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR (KAW), die Alttextilentsorgung bitte auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, die Situationen, dass rund um die Altkleider-Container Berge an Kleidung abgestellt wurden.
Alttextilien neben die Container zu legen ist aus vielen Gründen untersagt: Zum einen verschmutzen die Kleidungsstücke eher, da sie zum Teil lose abgelegt werden, die Säcke nicht immer richtig verschlossen sind oder durch Passanten aufgerissen werden. Verunreinigte Kleidung kann nicht mehr dem Second Hand-Markt zugeführt werden. Dieses Vorgehen ist nicht nur ärgerlich, sondern auch wenig sozial ausgerichtet, da Bedürftigen diese Kleidungsstücke nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können.
Darüber hinaus ziehen wild abgelagerte Altkleidersäcke weitere Abfälle an und sorgen damit insgesamt für ein unschönes Stadtbild, was für Anwohner:innen, aber auch Besucher:innen der Stadt Mainz kein schöner Anblick sein dürfte.
Zu guter Letzt handelt es sich um eine illegale Müllablagerung und damit um eine Ordnungswidrigkeit, Altkleidung und anderen Abfall einfach neben die Sammelcontainer zu legen. In diesem Fall kann ein Verwarngeld erhoben werden.
Die KAW bittet aus diesen dringlichen Gründen darum, Kleidung ausschließlich in Säcken verpackt zu entsorgen und diese in die Sammelcontainer zu werfen. Sollten die Container voll sein, so kann die KAW über die Rufnummer 06131 12 34 56 informiert werden und die Kleidung sollte wieder mit nach Hause genommen werden. Alternativ kann die Kleidung bei den Wertstoffhöfen und Entsorgungszentren abgegeben werden. Dort haben die Mitarbeitenden die Container im Blick, so dass verhindert werden kann, dass Säcke aufgerissen und durchwühlt werden und damit Kleidung verschmutzt wird.
Kunsthalle Mainz: Finanzierung bleibt offen
Die Kunsthalle Mainz kämpft um ihre Zukunft: Nach dem Rückzug der Stadtwerke droht Unsicherheit bei der Finanzierung. Der Kulturdezernent zeigt sich dennoch zuversichtlich - AZ Mainz (plus)

(Foto: Vladislav Laptev)
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MCV: Losverfahren für Elften Elften startet am 2. September
Die Registrierungsphase läuft bis 2. Oktober. Danach werden die Teilnehmenden ausgelost und benachrichtigt. Für die verbindliche Ticketzusage haben die Ausgelosten eine Woche Zeit. Sollten anschließend noch Plätze verfügbar sein, beginnt die nächste Losrunde. Im vergangenen Jahr wurden vier Losrunden durchgeführt, bis alle Tickets verkauft waren.

Foto: MCV/Darius Metzner
Hintergrund der Ticketvergabe ist das Sicherheitskonzept, das der Mainzer Carneval-Verein 1938 e.V. (MCV) als Veranstalter erfüllen muss. Grund dafür ist, dass nicht mehr als 9000 Personen gleichzeitig auf dem Schillerplatz feiern dürfen. Zudem sind die Kosten für die Durchführung der Veranstaltung mit allen Sicherheitsauflagen so hoch, dass der MCV einen moderaten Eintrittspreis von 9 Euro pro Ticket erheben muss, damit die Veranstaltung annähernd kostendeckend durchgeführt werden kann.
„Das Losverfahren hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und ist bei vielen Großveranstaltung üblich“, so MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig.
Wer keine Möglichkeit hat, sich über die Homepage online zu registrieren, kann am Eingang der MCV-Geschäftsstelle (Emmeransstraße 29) Registrierungskarten ausfüllen und in den dort befindlichen Briefkasten einwerfen. Auch diese Karten kommen in den Lostopf.
Für alle, die keine Karten bekommen konnten, sich kurzfristig entscheiden oder am 11.11. später dazu kommen möchten, besteht die Option – jedoch ohne Garantie – in der MCV-Geschäftsstelle am 11.11. noch Restkarten zu erwerben. Hierzu wird der MCV separat informieren.
Wie in jedem Jahr freuen sich am Elften Elften alle Närrinnen und Narrhallesen auf die Fastnachts-Garden, die mit ihren farbenfrohen Uniformen den Schillerplatz schmücken. Die Fastnachts-Garden und -Vereine wurden im Vorfeld bereits über den Ablauf informiert.
Mainzer Energieexperte kritisiert neue Gaskraftwerkspläne
Im Juli wurde das neue Gaskraftwerk auf der Ingelheimer Aue genehmigt, doch die Kritik reißt nicht ab. Ein Energieexperte findet klare Worte, ebenso Umweltschützer und Parteien - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Erik Donner ist neuer Vorsitzender der SPD-Fraktion im Mainzer Stadtrat
Die SPD-Fraktion im Mainzer Stadtrat hat Erik Donner zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Der 38-Jährige gehört dem Stadtrat seit 2021 an und war bislang verkehrspolitischer Sprecher. Er wohnt mit seiner Familie in der Mainzer Neustadt und ist beruflich als Softwareentwickler und Personalratsvorsitzender tätig - BYC-News - Mainz& - AZ Mainz (plus)

(Foto: SPD Mainz)
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„Basar für Sie“-Team Budenheim spendet an Frauen*notruf Mainz
Der Frauen*notruf Mainz freut sich über die Spende in Höhe von 400 Euro des Frauenbasars Budenheim. Bereits seit vielen Jahren unterstützt das Organisationsteam des Basars die Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt durch ihre Spenden.
„Wie immer ist die Spende des “Basars für Sie” eine wichtige Unterstützung für uns,“ so Karla Glomb, die als Ehrenamtliche beim Frauen*notruf Mainz arbeitet. „Die diesjährige Spende wird helfen, unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen. Wir danken dem Team des Frauenbasars Budenheim von Herzen für die erneute Unterstützung.“

v.l.n.r. Karla Glomb (Frauen*notruf Mainz e.V.), Antje Canisius, Sybille Klein, Anke Brand, Ute Willim (Frauenbasar), Anette Diehl (LBSKJ), Annette Holzapfel-Pschorn (Frauenbasar) bei der Spendenübergabe des Budenheimer Frauenbasars
Die Öffentlichkeitsarbeit des Frauen*notrufs und der angeschlossenen Männer*beratung hat das Ziel, auf die Arbeit der Einrichtung hinzuweisen. Immer noch wüssten zu viele Menschen, die Sexualisierte Übergriffe und Gewalt erlebt haben, nicht, wo sie spezialisierte, vertrauliche Hilfe finden können. Viele trauen sich zudem nicht zu fragen und so können Faltblätter, Plakate und Roll-Ups auf die Anlaufstellen hinweisen.
„Wir wissen, dass unsere Spende beim Frauen*notruf gut genutzt wird – seit vielen Jahren begleiten wir die Einrichtung unterstützend und freuen uns, mit unserem finanziellen Beitrag etwas gegen Sexualisierte Gewalt in unserer Gesellschaft zu tun und für das Thema zu sensibilisieren“, sagt Sybille Klein vom Organisationsteam des “Basars für Sie”.
Mit dabei ist auch Anette Diehl; die ehemalige langjährige Mitarbeiterin des Frauen*notrufs Mainz ist seit dem 1. Juli Unabhängige Landesbeauftragte gegen Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen (LBSKJ) und baut die Stabsstelle im Familienministerium auf: „Ich freue mich sehr über die Unterstützung des „Basars für Sie“ in Budenheim. Prävention ist ein wichtiger Baustein beim Kinder- und Jugendschutz, wenn es um Sexualisierte Gewalt geht.“
Der Frauen*notruf Mainz ist eine Fachstelle, die seit 1979 Frauen in akuten Krisensituationen berät, schützt und unterstützt. Neben der Beratung bietet die Fachstelle auch Präventionsarbeit an, um Sexualisierte Gewalt zu verhindern und das Bewusstsein in der Gesellschaft zu stärken.
Weitere Infos finden Sie u.a. auf Instagram unter @basarfuersie.
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Betrunkener Nachbar randaliert im Treppenhaus - Ende im Polizeigewahrsam
Bereits am Freitagmorgen (21.08.2026) löste ein stark alkoholisierter Mann gleich zwei Polizeieinsätze in einem Mehrfamilienhaus, in der Mainzer Neustadt aus und landete schließlich im Gewahrsam.
Anwohner alarmierten gegen 7:00 Uhr morgens die Polizei, da der Mann im Treppenhaus lautstark herumschrie sowie gegen die Wohnungstür einer Familie in einem Obergeschoss schlug und trat. Die eingetroffenen Einsatzkräfte trafen den Randalierer vor der Hauseingangstür mit zwei vollen Bierflaschen an. Er zeigte sich geständig und gab als Motiv Wut auf die Nachbarn an. In einem Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von ca. 2,6 Promille. Nach einer deutlichen Ermahnung und der Androhung ihn in Gewahrsam zu nehmen, versprach der 52-jährige Mann, sich ruhig in seiner Wohnung zu verhalten.
Nur wenig später - gegen 08:10 Uhr - gingen erneut Notrufe. Der Mann hatte wieder gegen die Tür der Nachbarn getreten. Die Beamten rückten erneut aus, trafen den Unbelehrbaren vor seiner Wohnung an und nahmen ihn mit auf die Dienststelle.
Eine Richterin des Amtsgerichts Mainz ordnete zur Verhinderung weiterer Straftaten die Freiheitsentziehung bis 16:00 Uhr an.
Stadtgefühle – das Zukunftsfest war ein großer Erfolg
Drei-Tage-Festival mit über 70 Programmpunkten am Mainzer Rheinufer
Für Unterhaltung sorgten unter anderem das Impro-Theater „Die Affirmative“, das spontan eine Fernsehdiskussion zum Thema Abpflastern improvisierte, Absinto Orkestra, deren wilde Fiedeln weithin zu hören waren, Thomas Negers Humbas, die Gott Jokus im Schatten des Doms besangen und Franzi Dries, die die Menschen auf dem Platz vor der Bühne zum begeisterten Tanzen brachte.

Der kostenlose Trinkwasserbrunnen wurde an dem Wochenende intensiv beansprucht, aber auch die Brauerei Kühn Kunz Rosen trug zum Durststillen bei, während andere Gastronomen parallel zum kostenlosen Gemüse von Foodsharing für das leibliche Wohl sorgten.
Für positive Zukunftsbilder sorgte der Markt der Möglichkeiten. Dieser erwies sich als idealer Raum für Kontakte und Diskussionen über nachhaltige Lösungsansätze zu den Herausforderungen der Zeit wie Naturzerstörung, Kriege, Rechtspopulismus und Sparzwänge. Ganz praktisch lieferte ein Balkonsolarkraftwerk Strom für das Torwandschießen von Mainz 05. Einen weiten Bogen spannte das inklusive Programm, das vom interaktiven Kinderliederkonzert bis zum Workshop über kulturelle Teilhabe älterer Menschen reichte. Große Collagen zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG) verknüpften die Bereiche des Festivalgeländes. Ein besonderer Moment war die Ankunft mehrerer hundert Radfahrer, die zum Starttag der einmonatigen „Bike to Work-Challenge“ für eine Diskussion mit den Mainzer und Wiesbadener Verkehrsdezernenten eintrafen.
Ernsthaftere Töne wurden bei der Diskussion um die geplanten Gaskraftwerke auf der Ingelheimer Aue laut. Dringender Handlungsbedarf besteht hinsichtlich der auch von der Stadt Mainz angestrebten Klimaneutralität. Deren Notwendigkeit war auch vor Ort an den vertrockneten Rasenflächen, den brütend heißen Winden und dem Niedrigwasser des Rheins erkennbar.
Demokratische Mitbestimmung und viele verschiedene Dialogformen wurden in einer Fishbowl- und einer Podiumsdiskussion sowie in Interviews und vielen Workshops gelebt.

Fotos: Stadtgefühle Mainz
Auf das Thema „Demokratie“ fokussierte sich auch die stellvertretende Landtagspräsidentin Katharina Binz. „Die Demokratie steht derzeit unter großem Druck und muss deshalb gestärkt werden“ betonte sie bei ihrem Besuch und wies darauf hin, dass vor allem die politischen Parteien dafür Verantwortung tragen, aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger dazu beitragen kann. Während des Festivals war vom Organisations-Team ein Demokratiequiz für die Besucher eingerichtet, neun Teilnehmende des Quiz dürfen sich auf einen Besuch des Landtags mit einem vielfältigen Programm freuen.
Der Verein „Mainz nachhaltig verbinden e.V.“ und die mehr als 30 beteiligten Organisationen mit ihren Informationsständen wollen Mut machen, die notwendige Transformation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einer klimagerechten und solidarischen Stadt mitzugestalten. Dieser gemeinsame Weg kann Freude machen und Menschen verbinden. Diese Verbindung hat auch Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die stellvertretende Ministerpräsidentin, bei ihrem Interview und ausführlichen Gedankenaustausch mit Vertretern des Marktes der Möglichkeiten hergestellt. „Es ist schön zu sehen, was Ihr Engagement hier möglich macht. Durch das Ehrenamt wird unsere Demokratie lebendig“, sagte sie bei ihrem Besuch.
Die Organisatoren wurden ermutigt, das Zukunftsfest erneut durchzuführen. „Wir haben jetzt schon Anmeldungen neuer Künstler und Organisationen bekommen“, so Thomas Görmar aus dem Orga-Team. „Das und die unglaubliche Wertschätzung, die uns die Teilnehmenden am vergangenen Wochenende entgegengebracht haben, bestärken uns in dem Gedanken einer Fortsetzung des Festivals auch im nächsten Jahr.“
Neues Wohnprojekt: Richtfest für „Rheinwiesen Living“
Richtfest für das Wohnprojekt „Rheinwiesen Living“ am Mainzer Zollhafen: Bis Frühherbst 2027 entstehen hier 78 Wohnungen. Mehr als die Hälfte ist bereits vermarktet - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
„Die Polizei gehört ins Herz der Stadt!“
Wenn ein Polizeipräsidium umzieht, so wie demnächst in Mainz, dann wirft das Fragen auf. Wir haben sie gestellt. Und der Mainzer Polizeipräsident, Reiner Hamm, hat geantwortet - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Kunsthalle Mainz untersucht Freundschaften – und braucht sie
Das Thema könnte passender nicht sein: „Freund:innenschaft“ heißt die vorerst letzte Kuratoren-Schau des Mainzer Hauses für Gegenwartskunst. Seine Zukunft bleibt ungewiss - AZ Mainz (plus)

(Foto: Kunsthalle/Tuomo Manninen)
Danke für Einsatz und Engagement gegen sexualisierte Gewalt
Vor 35 Jahren schlossen sich die inzwischen 14 Fachstellen zum Thema sexualisierte Gewalt zur Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz zusammen. Ziel der Vernetzung ist die Stärkung (gewaltbetroffener) Frauen und Mädchen sowie die Verbesserung ihrer sozialen und rechtlichen Situation insbesondere durch gemeinsame politische und Öffentlichkeitsarbeit.
Im August 2026 wurden jetzt zwei langjährige Mitarbeiterinnen verabschiedet: Astrid Rund aus dem Frauennotruf Rhein-Hunsrück Kreis und Anette Diehl aus dem Frauennotruf Mainz.

Hinten v.l.n.r.: Anna-Lu Kraayvanger (RHK), Barbara Zschernack (Idar-Oberstein), Eva Jochmann (Mainz), Lena Weiske (Landau), Nadja Kaiser (Ludwigshafen), Ruth Petri (Trier), Laura Thurmann (Speyer), Ronja Scheu (Alzey/Worms), Miriam Kösterkamp (Idar-Oberstein), Latascha Hall (Kaiserslautern), Hannah Schumacher (Kaiserslautern), Virginia Seidel-Oeßwein (Landau), Birgit Kerner (Zweibrücken) (Foto: Frauennotruf Mainz)
Beide Kolleginnen haben in den über 30 Jahren viele Impulse gesetzt und Themen in die Arbeit der rheinland-pfälzischen Frauennotrufe eingebracht. Sie waren maßgeblich beteiligt am Rheinland-Pfälzischen Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG), haben dort die Frauennotrufe vertreten und vor allem dem Thema sexualisierte Gewalt Gehör verschafft. Aber auch andere Themen wie beispielsweise die medizinische Versorgung nach Vergewaltigung und der Schutz geflüchteter Frauen wurden von beiden Frauen eingefordert. Und all die Jahre ging es immer wieder um Forderungen, das Sexualstrafrecht für betroffene Frauen und Mädchen zu verbessern und die rechtliche Situation zu stärken.
Zuletzt waren es vor allem die Umsetzung der sogenannten Istanbul Konvention und das Gewalthilfegesetz, die kritisch begleitet wurden.
„Wir verabschieden uns mit großem Dank und Anerkennung von unseren Kolleginnen Astrid Rund und Anette Diehl, die unsere Arbeit über viele Jahre mit ihrem Engagement und hoher Fachlichkeit im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt geprägt haben“, so Ruth Petri vom Frauennotruf Trier.
„Der begonnene Generationenwechsel sowohl in den einzelnen Frauennotrufen als auch innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft geht somit weiter“, ergänzt Eva Jochmann vom Frauennotruf Mainz. „Aber wir sehen auch, dass viele jüngere engagierte Frauen nachfolgen und die Arbeit fortführen.“
Text: Eva Jochmann, Frauennotruf Mainz, Koordinierungsstelle der Frauennotrufe RLP
Doppelspitze der Neustadt-SPD wieder komplett
Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Mainz-Neustadt wurde Anna Keller am 20.08.2026 einstimmig zur Co-Vorsitzenden gewählt. Damit ist die Doppelspitze des Ortsvereins gemeinsam mit der bisherigen Vorsitzenden Julia Wagner wieder vollständig.
Anna Keller erhielt 15 Ja-Stimme und folgt auf Lennart Lüdke, der die Doppelspitze im vergangenen Monat aus persönlichen Gründen verlassen hatte.

Anna Keller engagiert sich bereits seit fünf Jahren im Vorstand der Neustadt-SPD. Zuletzt war sie als stellvertretende Co-Vorsitzende im Ortsverein aktiv.
(Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt)
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Kaiserbrücke: Vierwöchige Sperrung für Fuß- und Radverkehr ab 25. August
Die Kaiserbrücke (Nordbrücke) wird ab dem kommenden Dienstag, 25. August 2026, für voraussichtlich vier Wochen für den Fuß- und Radverkehr gesperrt.
Da bei der letzten turnusmäßigen Prüfung Schäden am Bodenbelag festgestellt wurden, ist zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit und Nutzbarkeit eine stellenweise Instandsetzung des Bodenbelags vorgesehen. Abhängig vom Baufortschritt kann es zu Anpassungen beim Bauablauf kommen.
Für den Fuß- und Radverkehr werden großräumige Umleitungen eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Bereits an den umliegenden Rheinbrücken - der Schiersteiner Brücke und der Theodor-Heuss-Brücke - wird auf die Sperrung und die entsprechenden Umleitungen hingewiesen.
Die Arbeiten und die Sperrung stehen nicht im Zusammenhang mit dem laufenden Projekt der barrierefreien Erschließung der Kaiserbrücke. Die Sperrung ist bauwerksbedingt im Rahmen von Instandhaltungsarbeiten erforderlich.
Mainzer Kunsthalle: Neues zu Leitung und Kosten
Es gibt Neuigkeiten zur Mainzer Kunsthalle: Eine Interimsleiterin ist gefunden. Außerdem liegen nun öffentliche Zahlen zu den Kosten vor, die für den Betrieb anfallen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
70 selbst genähte Herzkissen für das Christophorus Hospiz
Farbenfroh, weich und jedes ein Unikat: Mit 70 selbst genähten Herzkissen besuchten Mitglieder des ZMO Mainz e. V. das Christophorus Hospiz in Mainz. Entstanden sind die Kissen in der Textilgruppe des Vereins – mit viel Zeit, Kreativität und dem Wunsch, mit der eigenen Arbeit etwas Gutes zu tun.

(v.r.n.l.:) Amadeus Sardon (ZMO Mainz e. V.), Daniela Sander-Lehman (ZMO Mainz e. V.), Einrichtungsleiterin Sladjana Pflug sowie zwei Kolleginnen aus dem Palliative-Care-
(Foto: Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V.)
Die Spende kam genau zum richtigen Zeitpunkt. „Unsere Herzkissen gingen gerade zur Neige. Sie sind für viele unserer Gäste wunderbare Seelentröster“, berichtet Einrichtungsleiterin Sladjana Pflug. „Die kleinen Kissen begleiten unsere Gäste manchmal bis ganz zuletzt. Manche Menschen möchten ihr Herz sogar mit in den Sarg nehmen.“
Für Amadeus Sardon vom ZMO Mainz e. V. war genau das der Gedanke hinter der Aktion: „Wir wollten das Nähen unserer Textilgruppe mit einem sinnvollen Zweck verbinden. Der Einblick ins Hospiz hat uns bewegt und uns gezeigt: Unsere Spende und unser Engagement sind hier genau richtig aufgehoben.“
Aus der Übergabe der 70 Herzkissen entwickelte sich schnell ein intensiver Austausch zwischen den Mitgliedern des Vereins und dem Hospizteam. Dabei entstanden bereits erste Ideen für eine weitere Zusammenarbeit. Künftig möchten das ZMO Mainz e. V. und das Christophorus Hospiz gemeinsam überlegen, welche weiteren Nähprojekte für die Gäste des Hospizes sinnvoll und hilfreich sein könnten.
„Wir freuen uns sehr über diese besondere Spende und darüber, dass aus einer schönen Idee vielleicht eine längerfristige Verbindung entsteht“, so Sladjana Pflug. „70 handgefertigte Herzen werden nun 70 Menschen in unserem Hospiz ein Stück Geborgenheit schenken.“
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Am Mittwochabend (19.08.2026 - 19:50 Uhr) kam es zu einem Streit zwischen zwei Männern an einer Haltestelle der Mainzer Mobilität auf dem Bahnhofvorplatz. Ein 19-Jähriger wollte diesen Streit schlichten und bekam von einem der Streithähne heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet und wurde von diesem beleidigt.
Gegen den 47-jährigen Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
Dieser erschien wiederum zu einem späteren Zeitpunkt auf einer Polizeidienststelle und erstattete Anzeige gegen den 19-Jährigen. Die Gesamtumstände sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
„Goldener Hirsch“ in der Nackstraße wird zehn Jahre alt
Das Restaurant „Goldener Hirsch“ in der Mainzer Neustadt wird zehn Jahre alt. Inhaberin Nora Benks über die großen Herausforderungen und das A und O einer florierenden Gastronomie - AZ Mainz (plus)

(Foto: Elisa Biscotti)
Neubrunnenstraße soll entsiegelt und begrünt werden
Geplant sind neue Pflanzflächen und Sitzgelegenheiten auf 160 Quadratmetern. Dafür müssen allerdings einige Parkplätze weichen - Merkurist

(Foto: Reiner Höffner)
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Einweg-Haushaltsbatterien und NiMH-Akkus können an allen Wertstoffhöfen, Entsorgungszentren und im Mainzer Umweltladen abgegeben werden. Darüber hinaus gibt es in Supermärkten, Baumärkten und in Drogerien entsprechende Sammelbehälter.
Blei-Akkus, z. B. Autobatterien, nimmt entweder der KFZ-Fachhandel entgegen oder sie können bei der Schadstoffannahmestelle am Entsorgungszentrum Nord in Budenheim und im Entsorgungszentrum Süd in Mainz-Hechtsheim abgegeben werden.
Kleine Lithium-Ionen-Akkus, z. B. aus Smartphones, nehmen alle Wertstoffhöfe und die beiden Entsorgungszentren an. Wichtig ist: Um Kurzschlüsse zu vermeiden, bitte die Pole vor der Entsorgung abkleben.
Große Lithium-Ionen-Akkus oder auch LV-Batterien (Batterien für leichte Verkehrsmittel z. B. von E-Bikes, E-Scooter) können im Entsorgungszentrum Süd und an der Schadstoffannahmestelle im Entsorgungszentrum Nord abgegeben werden. Auch hier sollten die Pole abgeklebt werden.
Aufgeblähte und defekte Akkus dürfen ausschließlich an der Schadstoffannahmestelle im Entsorgungszentrum Nord abgegeben werden. Dort werden sie sicher verwahrt und einer Fachfirma übergeben.
Egal, ob Batterie oder Akku: Auf keinen Fall dürfen diese im Hausmüll entsorgt werden. Wöchentlich kommt es deutschlandweit mittlerweile aufgrund falsch entsorgter Akkus zu Bränden in Entsorgungsanlagen und in Müllautos. Dies stellt nicht nur unmittelbar für die dort tätigen Mitarbeitenden, sondern auch für Anwohner:innen eine unmittelbare Gefahr dar.
Mehr zu dem Thema gibt es im kommenden Mainzer Müll Magazin, das Ende August an alle Mainzer Haushalte verteilt wird.
Versuchter Einbruch in Gartenlaube
Am Dienstagabend (18.08.2026) gegen 22:00 Uhr kam es zu einem versuchten Einbruch in eine Gartenlaube in der Hattenbergstraße in Mainz.
Der Enkel des Gartenlaubenbesitzers hatte über eine dort installierte Videokamera zwei Personen festgestellt, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Gartenlaube aufhielten. Daraufhin verständigte er die Polizei.
Die eingesetzten Polizeikräfte begaben sich umgehend zur Örtlichkeit. Beim Eintreffen konnten sie eine schlanke männliche Person feststellen. Als diese von den Einsatzkräften aufgefordert wurde, stehen zu bleiben, ergriff sie die Flucht.
Kurz darauf öffnete sich die Tür der Gartenlaube und eine weitere männliche Person trat heraus. Die Einsatzkräfte führten bei dem Mann eine Personenkontrolle durch. Dabei wurde eine Gartenschere aufgefunden. Der Mann machte keine Angaben zum Sachverhalt und wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen zur Dienststelle gebracht.
Die Fahndung nach der geflüchteten Person verlief ohne Erfolg.
Ob aus der Gartenlaube oder dem Gartenhäuschen Gegenstände entwendet wurden und auf welche Weise sich die beiden Personen Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft haben, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Einbruchdiebstahls eingeleitet.
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E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss
Am Dienstagabend (18.08.2026) gegen 19:20 Uhr kontrollierten Polizeikräfte einen 53-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Kaiserstraße in Fahrtrichtung Saarstraße.
Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der E-Scooter nicht mit einem erforderlichen Versicherungskennzeichen versehen war. Zudem ergaben sich bei dem 53-Jährigen mehrere Auffälligkeiten, die auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuteten.
Dem Mann wurde ein freiwilliger Drogentest angeboten. Daraufhin gab er gegenüber den Einsatzkräften an, wenige Stunden zuvor Cannabis und Haschisch konsumiert zu haben.
Der 53-Jährige wurde zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle gebracht. Die Weiterfahrt mit dem E-Scooter wurde ihm untersagt.
Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Abriss historisches Schott-Gebäude: „Das tut einfach weh“
Schott hat überraschend sein Verwaltungsgebäude von 1952 abgerissen, dem Jahr des Mainzer Neustarts. Über den architektonischen und historischen Wert, Erinnerungen und Reaktionen - AZ Mainz (plus)

(Foto: VRM-Archiv / hbz Michael Bahr)
Initiative setzt sich für den Erhalt der Kunsthalle ein
Dass den Mainzern ihre Kunsthalle am Herzen liegt, das soll eine Petition zeigen, die eine Initiative zum Erhalt des Hauses gestartet hat. Weitere Aktionen sind schon geplant - AZ Mainz (plus)

(Foto: Vladislav Laptev)
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"Einsamkeit und Teilhabe von Senioren"
Workshop der "Mobilen Bücherei Mainz" beim Zukunftsfest „Stadtgefühle“
von Thomas Gärtner, NIN-Redaktion
Einsamkeit ist in allen Altersgruppen vorhanden. Bei Menschen ab 60 Jahren wird sie gefördert durch Armut, Geschlecht (Frauen), Behinderungen, Tod des Partners, Schmerzen/chronische Erkrankungen, Eintritt in die Rente, mangelnde Deutschkenntnisse bei älteren/alten Zugewanderten und Umzug ins Pflegeheim. Andererseits konzentriert man sich als Senior auf wenige, aber wichtige Kontakte und vermeidet Konflikte.
Einsamkeit ist ein Gesundheitsrisiko, sie fördert Depressionen und Suchterkrankungen, Angstzustände und vorzeitigen Tod. Durch niedrigschwellige Kontaktangebote und bessere Aufklärung zur Einsamkeit will man ihr gegensteuern.
Lösungsansätze: "dritte Räume" als Orte zum Zusammenkommen und Unterhalten ohne die Notwendigkeit einer Geldausgabe. Das können beispielsweise Parks, Kirchen, "Babbelbänke", Bibliotheken, Sozialcafés sein.
Auch Einkaufsmöglichkeiten im Nahbereich fördern während des Aufsuchens Gespräche zwischen Senioren.

Infostand der Mobilien Bücherei beim Zukunftsfest "Stadtgefühle" (Foto: Mobile Bücherei)
Die "mobile Bücherei" soll Menschen, die in Mainz wohnen und nicht mehr zu einer öffentlichen Bibliothek kommen können, mit Lesestoff versorgen. Man kann sich Bücher zur Ausleihe aus dem Bücherei-Bestand nach Hause bringen lassen und sich auch aus ihnen vorlesen lassen. Das Angebot wird in Kooperation mit der Öffentlichen Bücherei - Anna Seghers organisiert und ist im Rahmen der Jahresgebühr für den Bibliotheksausweis der öffentlichen Bücherei in Mainz enthalten. Die "mobile Bücherei" ist unter der Nummer 06131 248501 immer von Montag bis Freitag zwischen 10 und 11:30 Uhr und zusätzlich dienstags von 14 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 15 bis 16:30 Uhr zu erreichen.
Weiterhin wurde auf das Silbertelefon verwiesen. Anrufende werden ohne Zusatzgebühren mit Ehrenamtlichen am Telefon verbunden, die einmal pro Woche ein persönliches Gespräch am Telefon mit dem Anrufenden führen. Die Nummer steht von 8 bis 22 Uhr täglich zur Verfügung unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 4708090.
Für Senioren, die den Einstieg ins Internet oder bei der Nutzung des Mobiltelefons suchen, gibt es in Rheinland-Pfalz und auch in Mainz die Digitalbotschafter. Sie bieten kostenlose, einsteigerfreundliche und offene Treffs, Sprechstunden und Hausbesuche an. Die Telefonnummer der Digitalbotschafter ist 06131 279675.
Desweiteren erscheint vom Amt für soziale Leistungen der Stadt Mainz alle drei Monate die Gratisbroschüre "aktiv älter werden" mit einer ganzen Reihe von kostenlosen oder gebührenpflichtigen Veranstaltungen in dem Zeitraum für Senioren. Die Broschüre gibt es sowohl gedruckt im Rathaus, in den Ortsverwaltungen und in der öffentlichen Bibliothek als auch digital unter www.mainz.de/angebote-entdecken/soziales-und-gesellschaft/alt-und-jung/aktiv-aelter-werden
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Ausstellung „Freund*innenschaft“ in der Kunsthalle Mainz
Vom 21. August bis zum 10. Januar ist in der Kunsthalle Mainz die Ausstellung „Freund*innenschaft“ zu sehen. Die Werke reichen von Fotografien bis zu Soundarbeiten - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
Teureres Anwohnerparken: Geht die Zahl der Ausweise zurück?
Seit einem Jahr kostet das Bewohnerparken in Mainz mehr – vor allem für große Autos. Die Stadt zieht eine erste Bilanz, doch unterschiedliche Laufzeiten erschweren eine Aussage - AZ Mainz (plus)

(Foto: Jonas Schulze)
Gestohlener E-Roller am Hauptbahnhof Mainz festgestellt
Aufgrund des ungültigen Versicherungskennzeichens an einem E-Scooter hielten Bundespolizisten am 15. August 2026 einen Heranwachsenden vor dem Hauptbahnhof in Mainz an. Der 18-jährige Ukrainer gab auf Nachfrage an, dass er das Zweirad im Rahmen eines Tauschgeschäftes erhalten habe. Als die Polizisten die Fahrzeugnummer überprüften, stellte sich heraus, dass der E-Scooter durch einen Diebstahl entwendet wurde.
Der E-Roller wurde sichergestellt und der junge Mann konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seinen Weg fortsetzen. Gegen den 18-Jährigen wurde durch die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei und des Gebrauchs eines Fahrzeugs ohne Haftpflichtversicherung eingeleitet.
Wie ein Wandgemälde Mainz 05 im Stadtbild sichtbar macht
Der Slogan „Für immer Mainz 05“ ziert eine Hauswand und integriert das Vereinslogo in rot-weißem Design. Studio Lacks setzt mit dem beeindruckenden Wandmural ein Statement - AZ Mainz (plus)

(Foto: Jonas Schulze)
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Post-Holiday-Blues – Raus aus dem Motivationsloch
Die ersten Tage nach der Rückkehr aus dem Urlaub sind die schwersten. Bei vielen Menschen sind Sie geprägt von Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen. Gereiztheit, Kopfschmerzen und Schlafstörungen können hinzukommen. Auch wenn dann oft von einem Post-Holiday-Syndrom oder einer Post-Urlaubsdepression die Rede ist – es handelt sich in aller Regel nicht um eine Erkrankung. Hält das Stimmungstief jedoch länger an und beeinträchtigt den Alltag, sollten Betroffene eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, um eventuell anderen Gründen für die depressive Stimmung auf die Spur zu kommen.
Meist lässt sich der Übergang zurück in den Alltag jedoch mit einfachen Mitteln erleichtern. Die folgenden Tipps helfen dabei.
1. Planen Sie den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben schon vor dem Urlaub
2. Bauen Sie eine Übergangszeit ein
3. Starten Sie mit einer kurzen Arbeitswoche
4. Nehmen Sie ein Stück Urlaub mit in den Job
5. Starten Sie mit den einfachen Aufgaben
Apropos Routinen: Lassen Sie sich bei der Durchsicht Ihres E-Mail-Postfachs nicht dazu verleiten, gleich alles erledigen zu wollen. Sortieren Sie die Mails nach Wichtigkeit und legen Sie fest, was wann zu bearbeiten ist.
6. Machen Sie bewusst Pausen
7. Verlängern Sie Ihr Urlaubsgefühl
Und übrigens: Auch die Planung der nächsten Auszeit ist eine gute Bewältigungsstrategie für den Post-Holiday-Blues!
Blumenfachgeschäft Kärcher schließt nach 67 Jahren
Traditionsreiches Mainzer Blumengeschäft Kärcher schließt nach 67 Jahren: Steigende Kosten und logistische Herausforderungen zwingen Inhaber Alexander Kärcher zur Aufgabe - AZ Mainz (plus)

(Foto: Jonas Schulze)
Caritaszentrum Delbrêl in der Mainzer Neustadt wird 20
Das Caritaszentrum Delbrêl in der Mainzer Neustadt feiert Geburtstag. In den zwei Jahrzehnten seiner Existenz hat es sich durch vielfältige Angebote einen Namen gemacht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Tanja Greitens/Caritasverband Mainz)
Körperverletzung und Beleidigung nach Streit zwischen Autofahrer und Radfahrer
Am Mittwochabend (12.08.2026) gegen 17:20 Uhr kam es in der Kreyßigstraße in der Mainzer Neustadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Fahrradfahrer. Dabei wurde der Fahrradfahrer leicht verletzt und beleidigt.
Eine Streife des Vollzugsdienstes beobachtete im Bereich der Ampelanlage Kreyßigstraße/Kaiser-Karl-Ring eine Rangelei zwischen zwei männlichen Personen. Die eintreffenden Polizeibeamten trennten die beiden Beteiligten voneinander und nahmen den Sachverhalt vor Ort auf.
Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Fahrradfahrer zuvor auf der Kreyßigstraße in Richtung Kaiser-Karl-Ring unterwegs. Hinter ihm fuhr ein Pkw. Nach Angaben des Fahrradfahrers sei der Autofahrer zunächst sehr dicht aufgefahren und habe ihn angehupt. Anschließend habe der Autofahrer den Fahrradfahrer mit geringem Abstand überholt.
An der Ampel Kreyßigstraße/Kaiser-Karl-Ring kam der Pkw zum Stillstand. Der Fahrradfahrer hielt ebenfalls neben dem Fahrzeug an. Daraufhin stieg der Autofahrer aus seinem Pkw aus, ergriff den Fahrradfahrer am T-Shirt und beleidigte ihn. Durch den körperlichen Übergriff erlitt der Fahrradfahrer eine Schürfwunde im Bereich der Schulter.
Der Autofahrer machte zum Ablauf des Geschehens abweichende Angaben. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung ist daher Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Personalien der Beteiligten wurden aufgenommen. Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen sollen insbesondere klären, wie es zu der Auseinandersetzung kam und wie sich der Vorfall im Einzelnen ereignete.
Verstopft das neue Verkehrskonzept die Kaiserstraße?
Die Kritiker an den Verkehrsmaßnahmen in Mainz zwischen Binger Straße und Rhein sind zahlreich. Wir haben einige Thesen auf Stimmigkeit abgeklopft. Eine kommentierende Analyse - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
Rheinufer in gelb: Was die Stadt gegen die Trockenheit tut
Die anhaltende Trockenheit hat in Mainz bereits tiefere Bodenbereiche erreicht und bedroht nun junge Bäume und Pflanzen entlang des Rheinufers. Was die Stadt plant - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Zehn Jahre Coworking im M1: Neustart nach Turbulenzen
Coworking im M1 in Mainz besteht seit zehn Jahren mit flexiblen Arbeits- und Veranstaltungsräumen. Eine engagierte Initiative sorgt nach der Synthro-Insolvenz für den Erfolg - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
Bewegungsstörungen bei Kids: Allein die Medien schuld?
Wer weiß das nicht: Regelmäßige Bewegung fördert Ausdauer, Fitness, Muskelkraft und Geschicklichkeit. Doch in Bewegung steckt weitaus mehr Potential – vor allem auch für die persönliche Entwicklung Heranwachsender, sei es für das Denken, Fühlen oder das Sozialverhalten. Umso erschreckender: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter motorischen Bewegungsstörungen. Laut einer Datenauswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse lag die Zahl der Diagnosen im Jahr 2024 bei Sechs- bis 18-Jährigen um 32 Prozent höher als zehn Jahre zuvor. Bei Heranwachsenden im Alter von 15 bis 18 Jahren liegt die Steigerungsrate sogar bei 67 Prozent. Besonders alarmierend: Bewegungsstörungen nehmen nicht nur zu, sie treten auch immer früher auf. So ist bei den Sechs- bis Zehnjährigen mittlerweile jedes 18. Kind von Bewegungsdefiziten der Grob- und Feinmotorik betroffen. Im Jahr 2014 war es noch jedes 22. Kind in dieser Altersgruppe. Kinder sollten in dieser Lebensphase eigentlich unbeschwert und nach Herzenslust laufen, auf dem Trampolin hüpfen, balancieren, klettern, basteln, malen und puzzeln können.
Bewegung – viel mehr als Sport und auch ein Schlaumacher
Beobachten Eltern bei ihrem Kind über längere Zeit einen wankenden Gang, vielfaches Stolpern, ungeschicktes Aufstehen oder Greifen nach einem Ball, sollten sie eine Kinderarztpraxis aufsuchen. Bewegungsstörungen werden meist im Rahmen von U-Untersuchungen festgestellt. Motorische Störungen im Kindesalter können auch genetisch bedingt sein, auf ein Nervenleiden oder eine Funktionseinschränkung von Muskeln, Knochen oder des Gehirns hindeuten. Wird eine motorische Bewegungsstörung diagnostiziert, können Krankengymnastik sowie Ergotherapie helfen, Bewegungsabläufe und das Körpergefühl zu verbessern. Unbehandelt besteht das Risiko lebenslanger Probleme.
Garage als Lagerraum? Das kann in Mainz Zehntausende Euro kosten
Viele Garagen in Mainz dienen als Lagerraum statt als Parkplatz. Das verschärft die Parkplatznot. Was viele nicht wissen: Die Zweckentfremdung ist verboten und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen - Merkurist

(Foto: Christine Nathalie-Lopez / Pixabay.com)
Eine Oase bei sommerlicher Hitze
Martinsstift Mainz setzt auf Hitzeprävention für ältere Menschen

Klimatisierte Innenräume im Martinsstift (Foto: Mission Leben)
Zur Hitzeprävention gehören Klimageräte und abgedunkelte Räume ebenso wie angepasste Ruhezeiten und sanfte Aktivierungsangebote. Wasserreiche Speisen und ausreichend Getränke unterstützen den Flüssigkeitshaushalt. Und auch ein Eis sorgt zwischendurch für Abkühlung und gute Laune.
„Für manche Menschen ist die Tagespflege an heißen Tagen eine richtige Kühlzone“, sagt Maria Hirschmann, Leiterin der Tagespflege Einklang. In den Innenräumen liegen die Temperaturen bei maximal 25 Grad.
Am Vormittag nutzen die Tagesgäste noch die angenehmen Schattenplätze im Freien. Ab Mittag ziehen sich die meisten in die klimatisierten Innenräume zurück. Dort können sie entspannen, zur Ruhe kommen und der sommerlichen Hitze für einige Stunden entkommen.
Eisenstange und sechs Messer sichergestellt
Eine Streife der Bundespolizei wurde am Hauptbahnhof Mainz auf einen verbal aggressiven Mann auf Bahnsteig 1 aufmerksam gemacht. Der 60-jährige Türke belästigte am 9. August 2026 Reisende vor Ort.
Bei der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass insgesamt vier Aufenthaltsermittlungen, drei wegen des Erschleichens von Leistungen und eine wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gegen den Mann vorlagen. Weiterhin stellten die Polizisten fest, dass der Mann einen Eisenknüppel mitführte. Der 60-Jährige verhielt sich auch gegenüber der Streife verbal aggressiv, daher wurde er für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen.
Die Durchsuchung seines Rucksacks brachte außerdem sechs Messer zutage. Dabei handelte es sich um ein Skalpell, zwei Teppichmesser, ein Multitool, ein Brotmesser sowie eine Teppichmesserklinge. Die Messer und auch die Eisenstange wurden sichergestellt. Der Mann wurde anschließend auf freien Fuß entlassen, erhielt aber einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Mainz. Gegen den Mann wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Lebensmittel retten im Schulalltag
Wie eine gut gefüllte Brotdose Kinder stärkt und Abfälle vermeidet
Kinder brauchen Energie für den Schulalltag. Dennoch kommen Brotdosen häufig unangetastet zurück und Lebensmittel landen im Müll. Schon kleine Anpassungen bei der Auswahl und Gestaltung können die Akzeptanz erhöhen und Abfälle reduzieren.
Die Lebensmittelauswahl: das Vertraute siegt
Neues am besten erst zu Hause erproben, denn in einem herausfordernden Schulalltag bevorzugen Kinder lieber „Comfort Food“. Also Essen, das sie kennen und mögen.
Für Energie und Konzentration ist eine ausgewogene Mischung wichtig, die lange satt macht und Vitamine liefert. Beispielweise Vollkorncracker mit Frischkäse zum Dippen, dazu Gurken- und Karottensticks.
Lebensmittel ansprechend anrichten
Je nach Alter und Vorliebe bevorzugen Kinder, dass die einzelnen Lebensmittel sich nicht berühren. Gerade bei geruchs- und geschmacksintensiven Lebensmitteln ist das gut nachvollziehbar. Hier helfen Brotdosen mit mehreren Fächern.
Lebensmittel auszustechen sieht zwar hübsch aus, verursacht aber oft viel Abfall und ist deshalb nicht zu empfehlen.
Tipp: Ein Spritzer Zitronensaft über das aufgeschnittene Obst verhindert, dass die Oberfläche oxidiert und bräunlich wird. So sehen die Apfel- oder Birnenspalten länger frisch aus. Wenn die Schale der Banane beim Schneiden nicht entfernt wird, ist diese besser geschützt. Allerdings sollte die Banane dann mit Schale vorab gewaschen werden, denn Testergebnisse haben gezeigt, dass hier die Pestizidbelastung besonders hoch ist.
Gemeinsam über die Lieblingssnacks sprechen
Bei einem vollen Schullalltag vergessen Kinder manchmal zu essen oder haben keine Zeit. Eine kleine Erinnerung kann helfen, auf den eigenen Hunger zu achten und die Brotdose nicht zu vergessen. Hier kann auch die Unterstützung der Lehrkräfte gefragt sein.
Es lohnt sich nachzufragen
Wenn wieder die volle Brotdose mit nach Hause kommt, am besten bei dem Kind nachfragen: Liegt es daran, dass keine Zeit war? War es zu viel Essen? Oder haben sich die Vorlieben verändert? Gemeinsam kann dann überlegt werden, was in die Brotdose gehört, damit das Kind auch wirklich Lust hat zu essen.
Sollte doch etwas übrigbleiben, können die Lebensmittel im besten Fall auch noch als Nachmittagssnack serviert werden. Vor allem härtere, nicht schnell verderbliche Lebensmittel, wie Apfel, Cracker und Co. bleiben länger frisch.
Gefälschtes Smartphone verkauft - Betrugsmasche führt zu Erfolg
Auf eine unbekannte Frau fiel ein 48-Jähriger am vergangenen Samstag herein, als er gerade den städtischen Flohmarkt am Mainzer Rheinufer besuchte. Eine unbekannte Frau sprach ihn auf Englisch an, ob er Interesse an einem originalverpackten Smartphone, einem IPhone 17 Pro Max hätte. Sie müsse dieses Telefon dringend verkaufen, da sie sich in einer finanziellen Notlage befinde. Daher sei der Preis mit 600,- EUR auch ungewöhnlich niedrig. Die derzeitigen Marktpreise liegen bei ca. 1.200,- EUR.
Nach Verhandlungen und Rücksprache der Frau mit einem telefonischen Komplizen einigte man sich auf einen Kaufpreis von 300,- Euro. Der Geschädigte hob den Betrag an einem Geldautomaten in der Großen Bleiche ab und übergab das Geld. Erst nach dem Kauf stellte sich heraus, dass es sich bei dem übergebenen Gerät um eine wertlose Fälschung handelte.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Alter: ca. 46 Jahre
Größe: ca. 1,60-1,65 m
Erscheinungsbild: dunklerer Phänotyp, dunkle, schulterlange Haare
Kleidung: langer Rock, buntes Kopftuch
Sprache: Englisch
Zeugenaufruf der Polizei: Personen, die Hinweise zu der beschriebenen Frau oder dem Vorfall am Rheinufer/Kaisertor geben können - oder denen auf ähnliche Weise Mobiltelefone angeboten wurden - werden gebeten, sich mit der Polizei Mainz in Verbindung zu setzen. Polizeiinspektion Mainz 2, Telefon: 06131 65 34250
Schwellköpp faszinieren im Freiluft-Atelier Gartenfeldplatz
Schwellköpp rund um den Gartenfeldplatz in der Mainzer Neustadt: Bei einem Event mit den Urban Sketchers entstehen über hundert beeindruckende Kunstwerke für wohltätige Zwecke - AZ Mainz (plus)

(Foto: Kristina Schäfer)
Ermittlungsgruppe "Szene" weiterhin aktiv in der Mainzer Innenstadt
Wie bereits mehrfach berichtet, ist die Ermittlungsgruppe "Szene" der Kriminaldirektion und der Polizeidirektion Mainz weiterhin in der Mainzer Innenstadt, insbesondere im Bereich um die Kaiserstraße, Bahnhof und dem Bleichenviertel, im Einsatz. Dabei kontrollieren die Einsatzkräfte regelmäßig Personen, die im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität stehen könnten.
Allein in dieser Saison wurden bereits über 800 Personen kontrolliert und durchsucht. Dabei wird die Ermittlungsgruppe regelmäßig von der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt.
Im Rahmen der Kontrollen wurden bislang über 100 Strafanzeigen aufgenommen, die überwiegend den Handel mit Cannabis betreffen. Darüber hinaus konnten auch weitere Betäubungsmittel wie Kokain, Amphetamin oder Ecstasy aufgefunden und sichergestellt werden.
Zudem sprachen die Einsatzkräfte bislang über 200 Platzverweise aus und erteilten 16 mehrmonatige Aufenthalts- und Betretungsverbote.
Auch heute finden umfangreiche Kontrollmaßnahmen im Bereich Kaiserstraße, Bleichenviertel, Bahnhof und der Bonifaziustürme statt.
Bereits in der Vergangenheit erhielt die Polizei zahlreiche Videos, Bilder und weitere Hinweise aus der Bevölkerung sowie von Anwohnerinnen und Anwohnern. Für diese Unterstützung bedankt sich die Polizei ausdrücklich. Jeder Hinweis wird an das zuständige Fachkommissariat weitergeleitet und hat bereits mehrfach zu Ermittlungserfolgen beigetragen. Die Polizei bittet die Bevölkerung daher, die Ermittlungen auch weiterhin durch entsprechende Hinweise zu unterstützen.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen oder per E-Mail an kdmainz.egszene@polizei.rlp.de zu wenden.
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Bundespolizei übergibt Greifvogel an Tierrettung
Eine Frau transportierte einen Greifvogel in der Regionalbahn. Diesen hatte sie am Vormittag des 06.08.2028, mutmaßlich flugunfähig, auf einem Feld in Nieder-Olm gefunden. Da sie dem Tier helfen wollte, entschied die Dame sich den Vogel mitzunehmen. Noch im Zug sitzend, kontaktierte sie die Bundespolizei und übergab nach Eintreffen der RB 31 im Hauptbahnhof Mainz den Vogel an die Beamten. Diese informierten die Tierrettung, die den Vogel in eine Wildauffangstation brachte. Um welche Art Greifvogel es sich genau handelte und warum dieser nicht flugfähig war, konnte vor Ort nicht geklärt werden.
(Foto: Bundespolizei)
Sonnenschutz von klein auf
Kindertagesstätten erhalten Unterstützung im Kampf gegen Hautkrebs
Ein Sonnenbrand in der Kindheit kann Jahrzehnte später zu Hautkrebs führen – ein Zusammenhang, der lange unterschätzt wurde und dem die IKK Südwest gemeinsam mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. nun mit einem neuen Präventionsprojekt begegnet. Unter dem Namen „SunPass” starten die beiden Partner eine Initiative, die Kindertagesstätten in ganz Rheinland-Pfalz dabei unterstützt, Kinder wirksam vor UV-Strahlung zu schützen.

Dr. Jürgen Körber (v. l.), 1. Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V und IKK-Südwest-Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth (v. r.) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum Projekt SunPass. (Foto: Lukas Paltz / IKK Südwest)
Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland – mit weiter steigender Tendenz. Bereits 2015 waren rund 290.000 Menschen neu betroffen, wobei die Zahl der Neuerkrankungen jährlich um 5 bis 7 Prozent zunimmt. Hauptursache ist eine über viele Jahre andauernde, chronische Sonnenexposition, wobei besonders Sonnenbrände im Kindesalter als einer der größten Risikofaktoren für die spätere Entstehung von schwarzem Hautkrebs gelten. Da Kinder heute einen Großteil ihres Tages in der Kindertagesstätte verbringen, rückt die Verantwortung für den Sonnenschutz zunehmend in den Aufgabenbereich des pädagogischen Personals. „Gesundheitsvorsorge beginnt schon im Kindesalter. Mit ‚SunPass‘ schaffen wir gemeinsam mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz die Grundlage dafür, dass Kinder von klein auf einen gesunden und selbstverständlichen Umgang mit der Sonne lernen – mit konkreten, praxisnahen Maßnahmen direkt vor Ort”, betont Prof. Dr. Jörg Loth, Chef der IKK Südwest.
Genau hier setzt SunPass an – ein Konzept, das ursprünglich von der Europäischen Hautkrebsstiftung (European Skin Cancer Foundation, ESCF) für Kindertagesstätten in ganz Europa entwickelt wurde, um Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern über einen vernünftigen und gesunden Umgang mit der Sonne zu beraten und sie bei der konkreten Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen. Dr. Jürgen Körber, 1. Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V., ergänzt: „Hautkrebs ist eine der am besten vermeidbaren Krebsarten – vorausgesetzt, wir setzen früh genug an. Mit SunPass erreichen wir genau die Zielgruppe, bei der Aufklärung am wirkungsvollsten ist: Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam.”
So läuft SunPass in der Praxis ab
Erfüllt eine Kindertagesstätte die vereinbarten Kriterien, erhält sie das Zertifikat zum „Sonnenschutzkindergarten”. Im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgt auf Wunsch im Folgejahr eine Rezertifizierung, damit die einmal etablierten Maßnahmen dauerhaft im Alltag der Einrichtung verankert bleiben.
Umfassende Förderung durch die IKK Südwest
Langfristig angelegte Zusammenarbeit
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Versuchter Einbruch in Mehrfamilienhaus - Zeugen gesucht
Am Dienstagabend (04.08.2026) zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter, in ein Mehrfamilienhaus in der Illstraße in der Mainzer Neustadt einzudringen.
Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Unbekannten zunächst, die Eingangstür des Mehrparteienhauses gewaltsam zu öffnen. An der Tür konnten entsprechende Hebelspuren festgestellt werden. Den Tätern gelang es anschließend, in das Gebäude einzudringen. Nach derzeitigem Stand wurden jedoch keine Wohnungseingangstüren beschädigt oder angegangen.
Es liegen derzeit keine Hinweise auf die Identität der Verantwortlichen vor.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
Schulstart: Herausforderung für Mainzer Schreibwarenläden
Zum Schulstart bevorzugen viele Eltern günstigere Kaufhäuser, während Mainzer Schreibwarenläden mit persönlicher Beratung punkten. Eine Anpassung der Verkaufsstrategie ist gefragt - AZ Mainz (plus)

(Foto: Jonas Schulze)
Erneute Auseinandersetzung nach Platzverweis - Zwei Personen in Gewahrsam genommen
In der Nacht auf Mittwoch, den 05.08.2026, kam es gegen 03:10 Uhr vor einem Supermarkt im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofs zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Beteiligten aufgrund eines verlorenen Mobiltelefons in Streit. Durch das Eingreifen unbeteiligter Passanten konnte eine körperliche Auseinandersetzung gerade noch verhindert werden.
Die eingesetzten Polizeikräfte erteilten beiden Personen einen Platzverweis und machten deutlich, dass bei einer erneuten Auseinandersetzung die Ingewahrsamnahme drohe. Zunächst kamen beide der Aufforderung nach und verließen die Örtlichkeit.
Nur wenige Minuten später gingen jedoch erneut Notrufe bei der Polizei ein, wonach die beiden Personen ihre aggressive verbale Auseinandersetzung im Bereich des Hauptbahnhofs fortsetzten. Zur Verhinderung weiterer Störungen bzw. zur Gefahrenabwehr wurden beide Personen in Polizeigewahrsam genommen.
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Einbruch in Lagerraum eines Filmverleihs
In der Zeit zwischen Montag, 03.08.2026, 16:00 Uhr, und Dienstag, 04.08.2026, 08:00 Uhr, kam es in der Rheinallee in Mainz zu einem Einbruch in die Lagerräume einer Filmverleihfirma.
Bislang unbekannte Täter überwanden zunächst ein vergittertes Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes, indem sie die Befestigungsschrauben des Fenstergitters entfernten und dieses anschließend zur Seite bogen. Danach hebelten sie das Fenster mit einem bislang unbekannten Werkzeug auf und gelangten so in den Lagerraum.
Dort entwendeten die Täter diverses Film-Equipment im Gesamtwert eine niedrigen fünfstelligen Betrages. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten sie keine weiteren Räumlichkeiten des Gebäudes.
Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rheinallee beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Polizei unter der 06131 6533999 in Verbindung zu setze
Petition "Unverzichtbar für Mainz und Rheinland-Pfalz - Rettet die Kunsthalle!"
Doch jetzt ist ihre Zukunft bedroht: Die Finanzierung des national und international renommierten Hauses ist nicht mehr gesichert. Mainz darf nicht die einzige Landeshauptstadt ohne Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst sein.
Neustadt-Kneipe „Krokodil“ soll noch in diesem Jahr öffnen
In der Mainzer Neustadt-Kneipe „Krokodil“ hatte es vor einem Jahr gebrannt. Bis heute dauert die Renovierung der Bar an. Laut dem Inhaber liegt das an der Brandsanierungsfirma - AZ Mainz (plus)

(Foto: Vladislav Laptev)
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Lungenkrebs: „Es ist nie zu spät, das eigene Risiko zu senken“
Die gute Nachricht zum Welt-Lungenkrebstag am 1. August: Früh entdeckt ist Lungenkrebs heute oft gut behandelbar. Auch für Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung stehen immer bessere Therapien zur Verfügung. Rund 60.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Lungenkrebs – damit gehört die Erkrankung zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen. Ziel für die kommenden Jahre ist es, die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken und Tumore früher zu entdecken. Professor Christian Taube (Foto, © Universitätsklinikum Essen), Direktor der Klinik für Pneumologie an der Universitätsmedizin Essen und Vorstandsmitglied der Deutschen Atemwegsliga (DAL) sowie der Deutschen Lungenstiftung (DLS), über Früherkennung, Rauchstopp und den Faktor Zeit.
Herr
Professor Taube, was bedeutet es konkret, wenn Sie sagen: Früh
entdeckt ist Lungenkrebs heute oft gut behandelbar?Ganz einfach: Je früher wir die Erkrankung erkennen, desto größer sind die Behandlungsmöglichkeiten. Kleine, begrenzte Gewebeveränderungen können häufig operiert oder gezielt bestrahlt werden – und dann ist die Überlebenschance wirklich sehr gut. Aber auch bei fortgeschrittenem Lungenkrebs hat sich viel getan. Moderne Medikamente lassen sich immer genauer auf die Eigenschaften eines Tumors abstimmen.
Am liebsten wäre es Ihnen als Arzt aber, wenn jemand gar nicht erst Patient wird?
Natürlich. Unser großes Ziel für die nächsten Jahre und Jahrzehnte ist, dass deutlich weniger Menschen an Lungenkrebs erkranken. Dafür ist es vor allem entscheidend, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen – oder aber aufzuhören. Und wenn dennoch Lungenkrebs entsteht, möchten wir ihn eben sehr früh entdecken.
Lohnt sich ein Rauchstopp auch noch nach vielen Jahren?
Unbedingt. Dafür ist es nie zu spät. Der Körper beginnt schon kurz nach der letzten Zigarette, sich ein bisschen zu erholen. Generell: Je mehr und je länger man raucht, desto höher ist das Risiko für Lungenkrebs
Warum wird Lungenkrebs noch so häufig spät entdeckt?
Weil ein Tumor in der Lunge lange wachsen kann, ohne Beschwerden zu verursachen. Viele Betroffene fühlen sich weiterhin völlig gesund.
Auf welche Warnzeichen sollte man achten?
Auf einen neu auftretenden oder veränderten Husten, blutigen Auswurf, anhaltende Heiserkeit, Luftnot, Schmerzen im Brustkorb oder einen unerklärlichen Gewichtsverlust.
Dahinter steckt aber nicht immer gleich Lungenkrebs?
Natürlich nicht. Husten und Heiserkeit haben sehr häufig andere Ursachen. Wenn solche Beschwerden jedoch anhalten oder sich deutlich verändern, sollte man sie ärztlich abklären lassen.
Hier kommt auch die neue Lungenkrebs-Früherkennung ins Spiel?
Genau. Eine CT-Untersuchung kann kleinste Veränderungen und sogenannte Rundherde in der Lunge sichtbar machen, lange bevor Beschwerden auftreten. Die meisten dieser Rundherde sind harmlos. Manche können sich jedoch als sehr früher Tumor oder als Vorstufe erweisen. Auffällige Befunde werden deshalb genau beobachtet oder weiter untersucht.
Wer kann die Früherkennung nutzen?
Das Angebot richtet sich an aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht und dabei mindestens 15 Packungsjahre erreicht haben. Das entspricht beispielsweise zwölf Zigaretten täglich über 25 Jahre. Wer aufgehört hat, kann teilnehmen, wenn die letzte Zigarette höchstens zehn Jahre zurückliegt.
Wer möglicherweise dazugehört, wartet auf eine Einladung?
Nein, man muss selbst aktiv werden und seinen Hausarzt oder Internisten ansprechen. Dort wird zunächst geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Nach einer qualifizierten Beratung kann die Überweisung zur Radiologie erfolgen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, die eigentliche Aufnahme dauert weniger als eine Minute.
Ist ein unauffälliger Befund dann ein Freibrief zum Weiterrauchen?
Nein. Ein CT kann Lungenkrebs früh erkennen, aber nicht verhindern. Und es zeigt immer nur eine Momentaufnahme. Wer für die Früherkennung infrage kommt, sollte deshalb beides nutzen: die Chance auf eine frühe Diagnose und Unterstützung beim Rauchstopp.
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Neues Recht auf Reparatur
Seit dem 31. Juli 2026 gelten neue Rechte für die Reparierbarkeit
Gerade im Sommer ist es besonders ärgerlich, wenn plötzlich der Kühlschrank nicht mehr funktioniert. Noch ärgerlicher ist es, wenn dann die Gewährleistung nicht mehr greift. Defekte Geräte müssen aber nicht gleich entsorgt werden, denn ab dem 31. Juli 2026 haben Verbraucher:innen mehr Rechte beim Thema Reparatur.
Neues Recht auf Reparatur
Ab dem 31. Juli 2026 legt das neue Recht auf Reparatur für bestimmte Produktgruppen die Reparierbarkeit zu angemessenen Preisen fest. Für manche dieser Produktgruppen müssen Hersteller bereits Ersatzteile vorhalten. Dies umfasst Geschirrspüler, Kühlgeräte, Fernseher und Monitore, Waschmaschinen und -trockner sowie Smartphones, Tablets und schnurlose Telefone. Darüber hinaus werden jetzt weitere Produkte aufgeführt: Staubsauger und Saugroboter sowie bestimmte Batterien, Akkus und Datenspeicher. Diese allerdings vorerst ohne die Auflage, Ersatzteile vorzuhalten. Weitere Produktgruppen sollen nach und nach folgen.
„Die Ersatzteilpflicht sollte nun schnellstmöglich auf weitere Produktgruppen ausgeweitet werden, damit eine mögliche Reparatur nicht an fehlenden Ersatzteilen scheitert.“ sagt Ruth Preywisch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Das Recht auf Reparatur ist nicht kostenfrei. Der Hersteller darf ein angemessenes Entgelt verlangen. Damit Verbraucher:innen die Kosten vorab einschätzen können, müssen Hersteller typische Reparaturpreise auf ihrer Internetseite veröffentlichen.
Ausweitung des Gewährleistungsrechts
Parallel soll die zeitgleich eingeführte Ausweitung des Gewährleistungsrechts die Verbraucher:innen dazu anregen, sich für die Reparatur eines defekten Gerätes statt für die Neulieferung der Ware zu entscheiden. Wenn ein Defekt oder Mangel an einer gekauften Ware innerhalb der Gewährleistungsfrist von zwei Jahren auftritt, können Verbraucher:innen die Ware sowohl reparieren als auch neu liefern lassen. Mit den Regelungen zum 31. Juli wird das Gewährleistungsrecht ausgeweitet, sodass die Wahl der Reparatur attraktiver wird. Lassen Verbraucher:innen ihr Produkt reparieren, verlängert sich die Gewährleistungsfrist von zwei auf drei Jahre.
Was Verbraucher:innen wissen müssen
Für Verbraucher:innen ist wichtig zu wissen, dass sie gegenüber dem Händler die kostenlose Gewährleistung zwei Jahre lang geltend machen können und sich bei nach dem 31. Juli 2026 gekauften Produkten diese bei Reparatur um 12 Monate verlängert.
Das neue Recht auf Reparatur bietet daneben Verbraucher:innen gegenüber dem Hersteller die kostenpflichtige Möglichkeit zur Reparatur des defekten Gerätes, wenn beispielsweise aufgrund von Eigenverschulden das Gewährleistungsrecht nicht greift oder die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist. Dies kann auch für Geräte gelten, die bereits vor dem 31. Juli 2026 gekauft wurden.
Herausforderungen für Verbraucher:innen
Mit dem neuen Recht auf Reparatur und der Ausweitung des Gewährleistungsrechts soll ein Schritt in Richtung Ausweitung des Umweltschutzes und weniger teure Neukäufe getätigt werden. „Für Verbraucher:innen könnte der Preis für Reparaturen aber eine Hürde bleiben, da im Gesetzt nicht geklärt ist, was angemessen ist“, kritisiert Preywisch. Wie lange sie das Recht auf Reparatur gegenüber dem Hersteller für ein erworbenes Produkt einfordern können, ist zudem schwer zu ermitteln.
Weitere Informationen und Hilfestellung
Weitere Informationen zum Recht auf Reparatur finden Sie in unserem Artikel: Recht auf Reparatur: Mehr Rechte seit 31. Juli 2026. Der Umtausch-Check der Verbraucherzentrale kann für eine rechtliche Ersteinschätzung genutzt werden und beantwortet Fragen zu Rückgabe, Gewährleistung und Garantie.
Flucht vor Polizeikontrolle endet nach Verkehrsunfall
Am späten Montagabend, 03.08.2026, gegen 22:15 Uhr, sollte ein Fahrer eines E-Scooters in der Nackstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Den eingesetzten Polizeikräften war zuvor aufgefallen, dass an dem schwarzen E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Trotz eingeschaltetem Blaulicht, der Leuchtschrift "STOPP POLIZEI" sowie mehrfacher Aufforderungen über den Außenlautsprecher setzte der Fahrer seine Fahrt fort und entzog sich der Kontrolle. Im weiteren Verlauf befuhr er unter anderem die Kurfürstenstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und beschleunigte den E-Scooter auf eine geschätzte Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h und entsprach damit nicht den Vorgaben für zulassungsfreie Elektrokleinstfahrzeuge.
Während seiner Flucht missachtete der Fahrer im Bereich Boppstraße/Kaiserstraße sowie an der folgenden Lichtzeichenanlage in Fahrtrichtung Neubrunnenstraße jeweils das Rotlicht, ohne auf den Querverkehr zu achten.
In der Neubrunnenstraße verlor der Fahrer nach dem Überfahren eines Schlaglochs die Kontrolle über den E-Scooter und kollidierte mit zwei geparkten Fahrzeugen. Hierbei stürzte er und erlitt leichte Verletzungen.
Unmittelbar nach dem Unfall setzte der Fahrer seine Flucht zu Fuß fort, konnte jedoch im Bereich der Kaiserstraße von den Polizeikräften eingeholt und festgehalten werden. Gegen den 15-jährigen Fahrer wurden unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie weitere Ermittlungsverfahren aufgrund der begangenen Verkehrsdelikte eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Sachverhalt dauern an.
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Hausfriedensbruch und Bedrohung mit Eisenstange in Supermarkt - Zeugen gesucht
Am Montagabend, den 03.08.2026, kam es gegen 21:14 Uhr in einem Supermarkt an der Rheinallee in Mainz zu einer Bedrohung zum Nachteil eines Filialmitarbeiters. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen betrat ein bislang unbekannter Beschuldigter den Verkaufsraum des Marktes. Da dem Mann bereits in der vergangenen Woche ein Hausverbot für die Filiale ausgesprochen worden war, sprach der stellvertretende Filialleiter diesen an und forderte ihn auf, die Örtlichkeit umgehend zu verlassen. Als der Aufforderung nicht nachgekommen wurde, informierte der Mitarbeiter die Polizei. In diesem Moment zog der Beschuldigte eine Eisenstange aus einem mitgeführten Koffer, hob diese drohend in die Luft und ging auf den Mitarbeiter zu. Dieser wich daraufhin mehrere Schritte zurück. Der Tatverdächtige verließ daraufhin den Supermarkt, woraufhin der Angestellte die Verfolgung aufnahm. Im Rahmen der Verfolgung drehte sich der Beschuldigte erneut um, ging mit erhobener Eisenstange auf den Verfolger zu und äußerte auf Englisch, dass man ihm nicht folgen solle. Der Mitarbeiter wich abermals zurück, verlor den Mann im Anschluss jedoch aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung durch alarmierte Polizeikräfte verlief bislang negativ. Die Ermittlungen dauern an.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Pflaster raus, Pflanzen rein!
Umweltgruppen bieten zwei Workshops für Entsiegelungsaktionen
MainzZero und die Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim (NiB) laden im Rahmen des Wettbewerbs „Abpflastern“ zur Unterstützung bei einer gemeinschaftlichen Entsiegelungsaktion auf dem Parkplatz des Fitnessstudios Green Fit in Mainz-Bretzenheim ein. Zwei Termine stehen zur Auswahl: jeweils samstags, 15. und 29. August von 10 bis 14 Uhr. Auch für beide Termine zusammen sind Helfer:innen willkommen.
Weitere 50 qm werden entsiegelt – jede Hilfe willkommen
Auf dem Parkplatz des Fitnesscenters sollen auf einer Fläche von zunächst ca. 50 Quadratmeter rund um die Parkflächen die Pflastersteine entfernt und neue Beete angelegt und begrünt werden. Die Aktion ist Teil des deutschlandweiten Wettbewerbs „Abpflastern“, an dem sich die Stadt Mainz in diesem Jahr erstmals beteiligt. Alle Interessierten sind eingeladen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuhelfen. Jede Unterstützung zählt.
Am Samstag, 15. August, von 10 bis 14 Uhr werden auf mehreren Flächen die Pflastersteine entfernt. „50 Quadratmeter sind ein ehrgeiziges Ziel. Je mehr Menschen mithelfen, desto mehr Fläche können wir entsiegeln. Jeder entfernte Pflasterstein schafft Raum für Pflanzen, Versickerung und Artenvielfalt“, so Elke Blänsdorf von MainzZero. Danach wird eine von Green Fit beauftragte Gartenbaufirma die entsiegelten Flächen von Schotter befreien und die Ränder professionell befestigen.
Am Samstag, dem 29. August zwischen 10 und 14 Uhr, werden in einer zweiten Aktion die neu entstandenen Beete mit Pflanzsubstrat befüllt und bepflanzt. „Dass Eigentümer Matthias Willenbacher den Parkplatz des Green Fit für eine Abpflasteraktion zur Verfügung stellt, ist ein starkes Zeichen für gemeinschaftlich-nach“, so Andrea Oppacher-Friedrich von der Nachhaltigkeitsinitiative Bretzenheim.
Mitmachen können alle, die Lust haben, für ein besseres Stadtklima aktiv zu werden. Die Arbeitsgeräte und Materialien werden durch die Firma Grünwerk bereitgestellt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitgebracht werden sollten nach Möglichkeit Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung bzw. Sonnenschutz.
Termine
Abpflastern: Samstag, 15. August 2026, 10-14 Uhr
Bepflanzen: Samstag, 29. August 2026, 10-14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Green Fit, Hans-Böckler-Straße 114 - 116, 55128 Mainz
Anmeldung: nachhaltiges-bretzenheim@posteo.de
Hochbrücke: So bereiten sich Anlieger auf den Abriss vor
Drei Jahre Rückbau, viele Betroffene: Was der Abriss der Brücke in Mombach für Gewerbetreibende und Anlieger wie Lokhalle, Fachklinik und das Mainzer Tierheim bedeutet - AZ Mainz (plus)

(Foto: Björn Habel)
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Sonnenschutz-Mythen: Irrtümer erkennen, Hautkrebs vorbeugen
Jeden Sommer tauchen sie wieder auf: gut gemeinte Ratschläge, Halbwahrheiten und vermeintliche Geheimtipps rund um den Sonnenschutz. Dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht klar, was am besten vor den krebserregenden UV-Strahlen schützt: Schatten, geeignete Kleidung und Sonnencreme, dazu Sonnenbrille und Hut. Eigentlich ganz einfach. Dennoch sorgen die vielen Mythen und Fehlinformationen immer wieder für Verunsicherung.
Die folgenden zehn Aussagen nehmen wir genauer unter die Lupe. Was auf den ersten Blick plausibel klingt, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht immer stand. Manche Aussagen entpuppen sich dabei als gefährliche Irrtümer. In anderen steckt ein wahrer Kern, sie müssen aber richtig eingeordnet werden. Und manche erweisen sich am Ende tatsächlich als wahr.
1. Dunkle Haut braucht weniger Sonnenschutz
2. Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand
3. Sonnenbaden verhindert Vitamin-D-Mangel
4. Mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) oder häufigem Nachcremen kann man den ganzen Tag in der Sonne bleiben
- 30–40 ml für den gesamten Körper eines Erwachsenen – das entspricht etwa dem Volumen eines Golfballs
- Nachcremen alle zwei Stunden oder öfter, je nach Aktivität
5. Mit Sonnencreme wird man nicht braun
6. Sonnenbrillen verstärken die Sonnenbrandgefahr
7. Bestimmte Nahrungsmittel sind ein natürlicher Sonnenschutz
8. Im Schatten und bei bewölktem Himmel braucht man keinen Sonnenschutz
9. Sonnenschutz-Mittel sollten jedes Jahr neu angeschafft werden
10. Sonne ohne Sonnenschutz ist krebserregend
Fazit: Glauben Sie nicht alles, was über Sonnenschutz verbreitet wird – vor allem nicht, wenn es sehr einfach klingt. Informieren Sie sich bei seriösen Quellen, etwa der Deutschen Krebshilfe oder der Verbraucherzentrale, damit Sie die Sonne gefahrlos genießen können.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, E-Mail info@freistil-texte.de




























