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Die Meldungen von Januar 2026 - Die Themen des Monats

23.01.2026
Körperverletzung nach verbaler Auseinandersetzung am Mainzer Hauptbahnhof
In den frühen Morgenstunden des Freitags (23.01.2026) kam es gegen 03:40 Uhr im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofs zu einem Körperverletzungsdelikt.

Nach bisherigen Ermittlungen soll der Tatverdächtige zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz lautstark volksverhetzende Parolen gerufen haben. Als der 26-jährige Geschädigte den Mann darauf ansprach, habe dieser ihm mit körperlicher Gewalt gedroht. Der Geschädigte flüchtete daraufhin in Richtung eines Imbissbetriebs, wurde jedoch von dem Tatverdächtigen verfolgt und mehrfach mit der Faust geschlagen. Auch innerhalb des Geschäfts soll der Angriff fortgesetzt worden sein.

Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Bereich Gesichts sowie an der Hand. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Mainzer konnte anhand von Zeugenhinweisen identifiziert und im Rahmen einer Nahbereichsfahndung durch Einsatzkräfte der Polizei festgestellt werden. Er hat nun mit Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Volksverhetzung zu rechnen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

23.01.2026
Körperlicher Übergriff auf Fußgängerin mit Hund
Am 22.01.2026 gegen 18:50 Uhr kam es zu einer Körperverletzung an einer Fußgängerin mit Hund. Eine 37-jährige Frau aus Mainz befand sich mit ihrem angeleinten Hund auf dem Gehweg in der Leibnizstraße/Ecke Josefsstraße, als ein unbekannter Mann nach dem Hund trat. Die Beweggründe des Mannes sind bislang unbekannt. Als die Frau ihn daraufhin zur Rede stellen wollte, schlug dieser ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend entfernte er sich in Richtung Boppstraße. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: männlich, ca. 175 cm groß, dunkle Haare, bekleidet mit einer Bomberjacke und einem grauen Schal.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

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22.01.2026
Großzügige Unterstützung der Lipecky Notstromtechnik GmbH für Männer*beratung Mainz
Die Männer*beratung Mainz bedankt sich herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro, die der Beratungsstelle in einer finanziell herausfordernden Situation wichtige Unterstützung bietet.

Als einzige spezialisierte Fachstelle in Rheinland-Pfalz steht die Männer*beratung aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen. Hintergrund ist das Auslaufen der Anschubfinanzierung im Februar dieses Jahres. Mit der Spende leistet die Lipecky Notstromtechnik GmbH einen wertvollen Beitrag, das spezialisierte Beratungsangebot für Männer und TIN Personen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, weiterhin aufrechtzuerhalten.


v.l.: Angela Seip, Vorstandsfrau vom Frauennotruf, mit Thomas und Julia Lipecky

„Die 1.000 Euro helfen nicht nur ganz konkret dabei, laufende Miet- und Personalkosten zu decken und somit auch die Beratungsarbeit fortführen zu können“, erklärt Jassin Queiroz de Souza, Mitarbeiter der Männer*beratung Mainz. „Für uns ist es vor allem auch eine Anerkennung und Bestätigung, dass ein Angebot für Männer* und TIN Personen wichtig und notwendig ist.“

„Wir halten die Arbeit im Bereich der Prävention und Aufklärung im Kampf gegen sexualisierte Gewalt für enorm wichtig und sind froh, dass nun auch männliche Betroffene eine Analaufstelle haben, an die sie sich wenden können. Wir freuen uns, einen Beitrag dazu leisten zu können, eine Versorgungslücke zu schließen und gleichzeitig die Sichtbarkeit der Thematik in der Gesellschaft zu erhöhen!“ betonen Julia und Thomas Lipecky von Lipecky Notstromtechnik GmbH.

Sexualisierte Gewalt betrifft nicht nur Frauen, auch Männer sind – häufig im Stillen, oft über Jahre hinweg betroffen und mit ihren Erinnerungen und den Folgen der Gewalt meist allein gelassen. Denn sexualisierte Gewalterfahrungen von Männern* sind ein großes Tabu.

Die Männer*beratung Mainz bietet eine spezialisierte und niedrigschwellige Anlaufstelle für von sexualisierter Gewalt betroffene Männer* und TIN Personen und ist ein Projekt des Frauen*notruf Mainz – eine Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt, die seit 1979 in Mainz betroffene Frauen unterstützt.

„Wir freuen uns, dass das Angebot auch über die Mainzer Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wird und Anerkennung erfährt“, bestätigt Angela Seip, Vorstandsfrau des Frauen*notrufs, die den Spendencheck entgegen nimmt. Die Männerberatung Mainz bedankt sich herzlich bei der Lipecky Notstromtechnik GmbH für ihre Solidarität und ihr Engagement. Dank dieser Hilfe kann Betroffenen weiterhin ein geschützter Raum sowie professionelle Beratung angeboten werden.

Mehr Informationen zu der Beratungsstelle finden Sie auf der Website www.maennerberatung-tin-mainz.de

Link zur Spendenaktion bei Betterplace

Text: Jassin Queiroz de Souza, Mitarbeiter der Männer*beratung

22.01.2026
Einbruch bei Mainzer Juwelier: Inhaber steht unter Schock
Drei Täter sind in das Schmuckgeschäft von Mustafa Akbulut eingebrochen und lieferten sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Für den Inhaber ist der Einbruch eine Katastrophe  - AZ Mainz (plus)
(Foto: Sascha Kopp)


AVK-Selbsthilfegruppe sucht neuen Übungsleiter

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21.01.2026
Ihre Idee für die Neustadt
Die Ausschreibung des Verfügungsfonds Neustadt für 2026 läuft
Bis Sonntag, den 22.02.2026 können Anträge beim Quartiermanagement eingereicht werden.

Der Verfügungsfonds ist mit insgesamt 10.000 Euro ausgestattet und dient der Realisierung schnell sichtbarer Aktionen im Quartier. In der Regel wird der Verfügungsfonds vom Quartiermanagement einmal im Jahr ausgeschrieben. Ein einzelnes Vorhaben muss eins der folgenden Kriterien erfüllen:
 
  • Entwicklung von Bürgerbewusstsein und Identifikation mit dem Stadtteil
  • Stärkung von Vereinen/Institutionen und Selbstorganisation der Bewohner:innen
  • Förderung der Bürger:innenbeteiligung und des ehrenamtlichen Engagements
  • Förderung der Zusammenarbeit und Aufbau sozialer Netze
  • Aufwertung des Wohnumfeldes
  • Förderung von Umwelt und Naturschutz.

Mittel aus dem Verfügungsfonds können z.B. für bestimmte Anschaffungen und Sachkosten einzelner Aktionen ausgegeben werden, sie können aber auch für einen Teil der entstandenen Kosten im Rahmen einer Ihrer Aktionen eingesetzt werden. Es gibt viele schöne Beispiele für förderfähige Aktionen, etwa die Finanzierung von:
 
  • Pavillons für ein Nachbarschafts-Fest
  • Tischtennisplatten für das gemeinsame Spiel auf öffentlichen Plätzen
  • Gießkannen und Pflanzerde für ein gemeinschaftliches Pflanzprojekt
  • Fußbällen für ein interkulturelles Sportfest
  • Bastel-Utensilien für ein (regelmäßig stattfindendes) Bastelangebot mit Kindern
  • einer Fahrrad-Reparatur-Station für das Quartier

Haben Sie einen Vorschlag für eine kleine Anschaffung oder Investition, die einen Nutzen für möglichst viele Neustädter:innen hat? Dann lassen Sie es uns wissen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Nach Eingang der Anträge entscheidet das Gremium der Sozialen Stadt darüber, welche Projekte umgesetzt werden.

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zum Verfügungsfonds und Antragsverfahren auf einen Blick.
Die Formulare und Bestimmungen finden Sie unter dem Punkt Downloads.

Wir beraten Sie gerne dazu:
Anna Spiegler und Christina Breisch
Telefon: 06131 123150 oder 06131 124332

Einige Gegenstände, die über den Verfügungsfonds gefördert wurden, können von anderen Bürger:innen, Initiativen und Vereinen aus der Neustadt ausgeliehen werden. Eine Übersicht über die im Stadtteil vorhandenen Gegenstände zum Verleih finden Sie hier.

21.01.2026
Die Neustadt braucht eine Stadtteilbücherei
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Die SPD Mainz-Neustadt macht Druck: Der größte Stadtteil von Mainz darf nicht ohne öffentliche Bibliothek bleiben. Mit einem Antrag für die kommende Sitzung des Ortsbeirates fordert die SPD-Fraktion die Verwaltung auf, die Einrichtung einer Stadtteilbücherei am Karoline-Stern-Platz ernsthaft zu prüfen. Grundlage ist ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt.


Hier könnte eine Stadtteilbücherei entstehen (Foto: SPD Mainz-Neustadt)

Anlass ist der geplante Umzug der Anna-Seghers-Bibliothek in die Fuststraße. Damit würde die Neustadt ihr einziges wohnortnahes Bibliotheksangebot verlieren – ein aus Sicht der SPD nicht hinnehmbarer Zustand. Gleichzeitig werden durch den Umzug der Initiative Kulturbäckerei aus dem K-Lab in das neue Kulturhaus 111 neue Räume am Karoline-Stern-Platz frei, die sich für eine sinnvolle, gemeinwohlorientierte Nachnutzung anbieten.

„Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Neustadt als bevölkerungsreichster und sozial vielfältigster Stadtteil von Mainz ohne eigene Bibliothek dasteht“, erklärt Alexander Klein, Fraktionssprecher der SPD im Ortsbeirat und stellvertretender Ortsvorsteher. „Bibliotheken sind keine Luxusangebote, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie schaffen freien Zugang zu Wissen, fördern Bildung und sind wichtige Orte der Begegnung – gerade für Kinder, Jugendliche und Familien.“

Die SPD schlägt vor, sowohl die künftig freiwerdenden Räume am Karoline-Stern-Platz als auch eine gegenüberliegende leerstehende Gewerbeeinheit auf ihre Eignung als moderne Stadtteilbücherei zu prüfen. Ziel ist ein zeitgemäßes Angebot, das den Bedürfnissen des Stadtteils gerecht wird und den neu gestalteten Platz dauerhaft belebt.

Auch für Erik Donner, SPD-Stadtratsmitglied aus der Neustadt, ist klar, dass die Neustadt nicht ohne eigenes Bibliotheksangebot bleiben darf: „Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, darf nicht akzeptieren, dass ein ganzer Stadtteil vom wohnortnahen Bibliotheksangebot abgehängt wird. Gerade als größter Stadtteil von Mainz braucht die Neustadt selbstverständlich auch eine eigene Stadtteilbücherei – in anderen Stadtteilen gibt es sie ja schließlich auch. Bibliotheken gehören zu den meistgenutzten kulturellen Einrichtungen überhaupt und sind ein zentraler Baustein für gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Nach Auffassung der SPD bietet der Karoline-Stern-Platz beste Voraussetzungen für einen solchen Ort: gut erreichbar und als neuer Stadtplatz prädestiniert für eine Nutzung, die Leben, Austausch und Aufenthaltsqualität schafft.

„Jetzt ist die Chance da, einen Mehrwert für die Neustadt zu schaffen – diese dürfen wir nicht ungenutzt verstreichen lassen“, so Alexander Klein.

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21.01.2026
Großfahndung nach Juwelierraub in der Boppstraße – Streifenwagen verunfallt schwer
In der Nacht zum Mittwoch, 21. Januar 2026, verübten Unbekannte einen Blitzeinbruch bei einem Juwelier in der Mainzer Neustadt - BYC-News
(Foto: BYC-News)


21.01.2026
Einbruch in Juweliergeschäft
Am Morgen des 21.01.2026 gegen 03:00 Uhr kam es in der Boppstraße zu einem Blitz-Einbruch in einen Juwelier. Drei bislang unbekannte Täter fuhren rückwärts mit einem hochwertigen schwarzen Alpha Romeo (Neueres Modell) an das Geschäft heran und rissen die Vorsatz-Rollgitter der Schaufenster mittels Seil heraus. Anschließend schlugen die Täter  den Glaseinsatz der Eingangstür ein und erbeuteten Schmuck in bislang unbekannter Höhe.

Die Täter flüchteten anschließend vom Tatort mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung mit starken Kräften aus dem gesamten Präsidialbereich konnte der PKW noch in der Neustadt durch eine Polizeistreife aufgenommen und verfolgt werden. Aufgrund von Geschwindigkeiten jenseits der 100km/h in der Innenstadt, rücksichtsloser Flucht über rote Ampeln und Kreuzungen, sowie Nebel konnte die Verfolgung nicht fortgesetzt werden.

Nur wenig später konnte der PKW auf der B9 in Richtung Nierstein erneut aufgenommen werden. Bei der anschließenden Verfolgung kam ein Streifenwagen der PI Oppenheim von der Fahrbahn ab und kollidierte in Nierstein mit einer Hauswand. Der Streifenwagen wurde stark beschädigt und zwei Einsatzkräfte der PI Oppenheim wurden jeweils leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch glücklicherweise zwischenzeitlich wieder verlassen konnten.

Derzeit laufen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort und eine Auswertung der Videoaufnahmen findet statt. Dankenswerterweise haben eine Vielzahl von Anwohnern Videos der Tat angefertigt und diese der Polizei zur Verfügung gestellt.

Das Tatfahrzeug hatte die Kennzeichen KA-AN 1099 angebracht, welche auf ein anderes Fahrzeug im Raum Karlsruhe zugelassen sind.

Die Täter konnten bislang nicht festgestellt werden.

Wir bitten die Bevölkerung daher um Hinweise:

- Wer hat ein entsprechendes Fahrzeug ggf. schon vor der Tat bemerkt, insbesondere in Tatortnähe?
-       Wer wurde bei der Flucht vom Tatort durch das Fahrzeug gefährdet?
-       Wer hat Video- oder Bildaufnahme der Täter oder der Tat angefertigt und diese der Polizei noch nicht zur Verfügung gestellt?

 
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.

20.01.2026
Unterstützung für die Männer*beratung des Frauen*notrufs
„Basar für Sie“-Team Budenheim spendet an Frauen*notruf Mainz

Der Frauen*notruf Mainz freut sich über 400 Euro Spende aus dem Erlös des Herbst/Winter-Basars für Sie. Eingesetzt wird das Geld für den Erhalt der Männer*beratung, die seit März 2025 zur Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt gehört.

„So fängt das Jahr natürlich gut an,“ freut sich Anette Diehl, Budenheimerin und langjährige Mitarbeiterin des Frauen*notrufs Mainz. „Mit dieser finanziellen Unterstützung können wir die Spendenaktion zum Weiterbestehen der Männer*beratung weiter voranbringen“.


v.l.n.r.: Antje Canisius, Ute Willim,  Sybille Klein, Irmingard Spielmann vom Frauenbasar Budenheim und Anette Diehl vom Frauen*notruf Mainz bei der Spendenübergabe

„Unsere letzte Spende im Sommer hatte die wichtige Arbeit im Bereich der Prävention und Aufklärung im Kampf gegen sexualisierte Gewalt unterstützt.

Der Druck von Postkarten der Kampagne „Männlichkeit entscheidest du“ sollte insbesondere die Männer in unserer Gesellschaft bestärken für das Thema Verantwortung zu übernehmen und gegen toxische Männlichkeit zu kämpfen“, sagt Billa Klein vom Organisationsteam des Basars für Sie und fügt an: „Nun ist es für uns folgerichtig, im nächsten Schritt auch die Arbeit für gewaltbetroffene Männer und TIN-Personen zu fördern und bei der Spendenaktion für die Männer*beratung zu  helfen – denn alle Menschen, die sexualisierte Übergriffe erleben, haben das Recht auf Beratung.“

Denn leider steht das Weiterbestehen der Männer*beratung aktuell auf der Kippe: im Februar 2026 läuft die Projektfinanzierung durch die Deutsche Fernsehlotterie aus. „Wir sind zuversichtlich, ab Herbst 2026 eine Weiterfinanzierung zu sichern. Unser Etappenziel ist daher, die Finanzierungslücke ab Februar 2026 zu überbrücken,“ erklärt Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung. „Auch Dank der Unterstützung des Basar-Teams ist über die Hälfte der Kosten für die anfallenden Monatsmieten schon gedeckt!“ Der Spendenlink kann über https://www.betterplace.org/de/projects/165175 aufgerufen werden.

Anette Diehl vom Frauen*notruf nahm die Spende entgegen und sprach für die Frauen*notruf-Gruppe und die Männer*beratung: „Wir danken dem Team des Frauenbasars Budenheim von Herzen für die erneute Unterstützung.“

Zum Basar für Sie: Der Frauenbasar in Budenheim ist ein Second-Hand Basar für Frauenkleider und Schmuck, der zweimal jährlich im Bürgerhaus an der Waldsporthalle stattfindet. Der nächste Basar für Sie mit Frühjahr-/Sommerkleidern für Frauen in Budenheim findet wieder am Samstag, den 11. April 2026, von 09:30 bis 12:30 Uhr im Bürgerhaus in 55257 Budenheim (an der Waldsporthalle) statt.

(Text: Sybille Klein und Anette Diehl Frauen*notruf Mainz)

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20.01.2026
Freie Wähler Mainz: Unterlagen „pulverisieren“ Mythos vom Privatunternehmen Zollhafen
Privat oder kommunal – diese Frage steht im Zentrum der Fragen um Grundstücksverkäufe und die Marina im Mainzer Zollhafen. Bislang hatte die Stadt Mainz alle Fragen und Aufklärungsaufforderungen der Freien Wähler im Stadtrat zu dem Thema zurückgewiesen – mit dem Argument, es handele sich bei den Zollhafen-Firmen um mehrheitlich „privatwirtschaftliche Unternehmen“ - Mainz&
(Foto: gik)


20.01.2026
Mainzer Freischützen-Garde feiert 125-jähriges Bestehen
Es begann in einer Wirtschaft in der Altstadt. Burenhut, grüne Jacken mit rotem Brustbesatz, Ärmelstulpen sowie gelber Kragen und Tressen sind Markenzeichen. „Gut Schuss“ ihr Ruf - AZ Mainz (plus)
(Foto: Kristina Schäfer)


19.01.2026
Neue Runde im Streit um Balkonkraftwerk bei Mainzer Wohnbau
Ein Gutachten soll Details zu dem von zwei Mainzern geplanten Einbau eines Balkonkraftwerks klären. Dann will das Gericht entscheiden. Welche Rolle eine neue Norm dabei spielt - AZ Mainz (plus)
(Foto: Sascha Kopp)


19.01.2026
Solidarität mit Menschen im Iran: Kundgebung in Mainz
Der brutale Kurs des Mullah-Regimes versetzt auch viele in Mainz lebende Iraner in große Sorge. Am Sonntag fand vor dem Hauptbahnhof eine Solidaritäts-Kundgebung statt - AZ Mainz (plus)
(Foto: Stephan Jonetzko)


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17.01.2026
Körperliche Auseinandersetzung in der Bahnhofstraße - Tatverdächtiger festgenommen
In der Nacht zum 17.01.2026 wurden Einsatzkräfte gegen 23:58 Uhr aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in die Bahnhofstraße in Mainz gerufen. Nach ersten Zeugenaussagen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der eine abgebrochene Glasflasche eingesetzt worden sein soll.

Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in Richtung Hauptbahnhof. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der 19-jährige Tatverdächtige im Bahnhofsgebäude durch Einsatzkräfte angetroffen und festgenommen werden.

Der 24-jährige Geschädigte erlitt durch die Auseinandersetzung Schnittverletzungen, die nach derzeitigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Durch die Einsatzmaßnahmen kam es am Bahnhofsvorplatz kurzzeitig zu Beeinträchtigungen des Straßenbahnverkehrs.  

17.01.2026
Brand in einem Restaurant in der Schottstraße
Die Feuerwehr wurde am 16.01.2026 um 19 Uhr zu einem Brand in einem Restaurant in der Schottstraße alarmiert. Dort kam es in der Küche zu einem Feuer in der Lüftungsanlage. Durch die starke Rauchentwicklung war der Bahnhofsvorplatz zeitweise verraucht.

Vier Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt nachdem sie mit Feuerlöschern versucht hatten, den Brand zu löschen. Ins Krankenhaus musste niemand.

Es zeigte sich im Einsatzverlauf, dass sich das Feuer auf den Kamin ausgebreitet hatte. Der Keller sowie eine Wohnung im ersten Obergeschoss wurden verraucht. In den Wohnungen über dem Restaurant sorgte der brennende Kamin für eine deutlich Temperaturerhöhung. Im 1. Obergeschoss war der Kamin schon sichtbar gerissen.
Ein brennender Kamin kann aufgrund der hohen Temperaturen nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern muss aufwändig gekehrt werden. Ein Schornsteinfeger unterstützte die Maßnahmen.

Um an alle Brandstellen zu gelangen, mussten Teile der Lüftungsanlage demontiert und der Kamin aufwändig gekehrt werden. Parallel wurden alle verrauchten Bereiche belüftet. Die Arbeiten dauerten bis 23 Uhr. Im Einsatz waren sechs Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Stadt mit 26 Kräften.

Die Wohnungen sind weiterhin bewohnbar. Das Restaurant muss den Betrieb bis auf Weiteres einstellen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei aufgenommen.

16.01.2026
Vater bezahlt Geldstrafe und verhindert Haftantritt
Am 16. Januar gegen 00:30 Uhr wurde ein 29-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof Mainz im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle von einer Streife der Bundespolizei überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Diebstahls bestand und, zum anderen ein Haftbefehl der Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen besonders schweren Falls des Diebstahls vorlag.

Der Haftbefehl sah die Zahlung von 120 Tagessätzen in Höhe von insgesamt 1180 Euro oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 59 Tagen vor. Der 29-Jährige kontaktierte daraufhin telefonisch seinen Vater, der den offenen Betrag vollständig vor Ort beglich. Nach Zahlungseingang wurde der Mann auf freien Fuß entlassen.  

16.01.2026
Clara trifft: Gerrit Schick
Anfang November 2025: Draußen wird es gerade dunkel. Das „Schick“ hat noch geschlossen. Dann kommt Gerrit Schick und schließt mir auf - sensor
(Foto: Thomas Schneider)


16.01.2026
Aufnahme von Wolfshybrid: Drohungen gegen Mainzer Tierheim
Im hessischen Griesheim wurde in einem Garten ein Wolfshybrid entdeckt. Nach der vorübergehenden Unterbringung im Mainzer Tierheim gab es massive Anfeindungen - AZ Mainz (plus)
(Foto: Jasmina Bott)


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15.01.2026
Widerstand gegen Polizeibeamte nach Körperverletzungsdelikt im Hauptbahnhof Mainz
Am 14. Januar 2026 gegen 17:10 Uhr schlug ein 31-jähriger Afghane einer 18-jährigen somalischen Frau unvermittelt mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Eine unbeteiligte Person meldete den Vorfall der Bundespolizei.

Beim Eintreffen der Streife machte sich die Frau bemerkbar und führte die Beamten zu dem Mann. Dieser zeigte sich sofort aggressiv, weshalb er zu Boden gebracht, gefesselt und anschließend zur Dienststelle verbracht wurde. Bei der Durchsuchung des 31-jährigen Afghanen wurden zwei Ampullen mit weißem Pulver aufgefunden, das sich im weiteren Verlauf als Kokain herausstellte.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mann zur Aufenthaltsermittlung von der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Sachbeschädigung sowie von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen fahrlässiger Körperverletzung ausgeschrieben war.

Gegen den 31-jährigen Afghanen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.  

15.01.2026
Bald wieder KfW-Zuschüsse für Barrierereduzierung
Beantragung voraussichtlich ab Frühjahr 2026 möglich – jetzt vorbereiten und beraten lassen

Gute Nachrichten für alle, die ihre (Miet-) Wohnung oder Haus barrierefrei umbauen möchten oder auch müssen.

Die Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Maßnahmen zur Barrierereduzierung sollen in Kürze wieder freigegeben werden. Dies ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die auf barrierearmen Wohnraum angewiesen sind. Umbauten wie schwellenlose Zugänge, barrierearme Bäder oder der Einbau von Treppenliften rücken erneut in den Fokus – und bieten eine wertvolle Chance, Wohnkomfort und Zukunftssicherheit mit staatlicher Förderung zu verbinden. Bisher wurden auch bestimmte altersgerechte Assistenzsysteme (AAL) und Smart-Home-Anwendungen bezuschusst.

„Erfahrungsgemäß sind die Fördermittel stark nachgefragt und oft schnell ausgeschöpft. Wer die Zuschüsse nutzen möchte, sollte jetzt aktiv werden, denn eine frühzeitige qualifizierte Beratung und Planung ist entscheidend, um bei Förderstart sofort antragsbereit zu sein. So vermeiden Sie Zeitdruck, treffen fundierte Entscheidungen und erhöhen Ihre Chancen, die Zuschüsse rechtzeitig zu sichern“, so Petra Ruß, Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen.

Barrierereduzierende Maßnahmen verbessern nicht nur die Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag, sondern steigern auch den Wert einer Immobilie. Mit der richtigen Vorbereitung können diese Vorteile optimal mit der kommenden Förderung kombiniert werden.

Wer in Rheinland-Pfalz Hilfe bei der altersgerechten und barrierefreien Wohnraumanpassung sucht, kann sich in 15 Städten vom Architektenteam der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen qualifiziert und kostenfrei beraten lassen. Bei Bedarf kann die individuelle Beratung auch bei den Ratsuchenden zu Hause stattfinden.

Anfragen, Kurzinformationen und Terminvereinbarungen sind möglich unter der Telefonnummer 06131 28 48 71 (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr) oder per Mail an barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de

Weitere Informationen finden Interessierte unter
www.barrierefrei-rlp.de

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15.01.2026
Tausende Stimmen: „Weltrekord Lesen 2026“ in der MEWA Arena Mainz
Weltrekordversuch am 10. Juni 2026 um 10 Uhr in der MEWA Arena Mainz

Am 10. Juni 2026 wird Mainz zum Zentrum eines außergewöhnlichen Leseereignisses: Der Leserattenservice lädt gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05, SWR1 Rheinland-Pfalz und dem renommierten Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel zum „Weltrekord Lesen 2026“ in die MEWA Arena ein. Schulen, Lehrkräfte, Kindergruppen und Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und darüber hinaus sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein starkes Zeichen für Lesefreude, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen – mitten im Stadion. Alle, die sich für eine Teilnahme am Weltrekordversuch interessieren, können sich ab sofort unter swr1.de/rlp anmelden.

Lesen verbindet – ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art
Der „Weltrekord Lesen 2026“ ist mehr als eine Rekordjagd. Das große Lese-Gemeinschaftsereignis macht erlebbar, was Lesen auszeichnet: zuhören, mitfühlen, sich ausdrücken und miteinander verbinden. Lesen wird hier als gemeinschaftliches Erlebnis sichtbar, das Menschen jeden Alters zusammenbringt.

Das größte Vorlesen in La-Ola-Formation
Gemeinsam wird der Versuch unternommen, den Weltrekord für das größte Vorlesen in La-Ola-Formation aufzustellen. Anerkannt und überprüft wird der Rekord vom Rekord-Institut für Deutschland. Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen an einem wellenförmig durch die MEWA Arena ziehenden Vorleseereignis teilnehmen, bei dem Gruppen nacheinander einzelne Worte laut vorlesen – ganz im Sinne einer La-Ola. Die Veranstalter freuen sich darauf, gemeinsam mit allen Teilnehmenden, insbesondere mit den Schülerinnen und Schülern, Geschichte zu schreiben.

15.01.2026
Sicher ins neue Jahr: Schutz vor Phishing, Smishing und Quishing
Tipps für mehr Sicherheit im digitalen Alltag

Unseriöse Absender geben sich oft als vermeintlich vertrauenswürdige Quellen aus und versenden so jedes Jahr massenhaft Phishing-Mails und Textnachrichten oder platzieren manipulierte QR-Codes, etwa an Parkautomaten.

Typisch für Phishing-Mails: es wird meistens eine sehr kurze Frist genannt, in der man handeln könne. So erreichen Verbraucherinnen und Verbraucher beispielsweise angebliche E-Mails der Hausbank, dass aufgrund des Jahreswechsels die ID aus sicherheitstechnischen Gründen aktualisiert werden muss. Es gibt allerdings auch weitere Legenden wie Gewinnversprechen, Erbschaften, Rechnungen, Mahnungen, polizeiliche Vorladungen oder Haftbefehle. Ziel der Absender ist es, an persönliche Daten zu gelangen. Zunehmend kommen dabei KI-gestützte Texte zum Einsatz, die sprachlich kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden sind.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale warnen vor zunehmenden Phishing-Fällen über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram, die häufig über unbekannte Gruppen-Chats starten. Betrüger locken dabei mit falschen Nebenjobs, angeblichen Trading-Gewinnen oder gefälschten Online-Abstimmungen, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Oft wirken die Angebote zunächst seriös und erfolgreich, dienen aber ausschließlich dazu, Vertrauen aufzubauen und Opfer finanziell zu schädigen.

Nach Weihnachten besonders verbreitet ist sogenanntes Smishing: In diesen Fällen schicken Betrüger gefälschte SMS von Paketdiensten an Verbraucher:innen mit dem Ziel, persönliche Daten abzugreifen. Besonders beliebt sind Vorwände wie: "Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden", "ein Zollbetrag muss gezahlt werden" oder "Die Anschrift muss erneut angegeben werden". Die vermeintliche Lösung ist immer ein externer Link, der auf eine gefälschte Webseite führt. Dort werden dann persönliche Daten abgefragt.

Eine neuere Masche ist das Quishing: Kriminelle nutzen QR-Codes gezielt aus und missbrauchen sie für betrügerische Zwecke. Das wird als "Quishing" bezeichnet – eine Zusammensetzung der Worte "QR-Code" und "Phishing" – also Fischen nach Passwörtern. Hier sollten Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem im öffentlichen Raum wachsam sein, z. B. auf Parkplätzen, an Parkuhren, E-Ladesäulen, an Bahnhöfen oder Bushaltestellen. Ganz aktuell ist das Einwerfen von Paketbenachrichtigungen direkt in den Briefkasten, auf denen Empfänger aufgefordert werden, einen QR-Code zu scannen. Nach dem Scannen soll man auf gefälschten Webseiten seine Bankdaten eingeben.

Was ist das Ziel dieser Betrugsmaschen?
Betrügerinnen und Betrüger wollen an persönlichen Daten und/oder an Geld gelangen. Mit Daten lässt sich Geld verdienen, wenn E-Mail-Adressen, Namen und sonstige Informationen in kriminellen Kreisen weitergegeben werden. Mit den gewonnenen Daten können Cyber-Kriminelle zukünftige Phishing-Attacken zudem gezielter adressieren, ihre Angriffe werden effektiver. Auch kann man sich durch das Klicken auf einen unseriösen Link Schadsoftware einfangen.

Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben Tipps, wie man sich schützen kann:
  1. Auf keinen Fall auf Links klicken, die von unbekannter Seite oder unerwartet von Kontakten zugeschickt werden.
  2. Die Kraft der Ruhe: Nicht drängen lassen! Seriöse Institutionen geben immer ausreichend Zeit für Erledigungen.
  3. Für wichtige Transaktionen (Banking, Shopping) sollte immer der direkte Weg über die offizielle Website oder App genutzt werden. Erwartet man beispielsweise tatsächlich ein Paket, öffnet man am besten die Internetseite des Paketdienstes in einem Browser und gibt dort manuell die Sendungsnummer ein, um den Status zu prüfen.
  4. Eine weitere Empfehlung ist, eine Website über einen QR-Code nur zu besuchen, wenn man sich sicher ist, dass er seriös ist. Inzwischen erkennen viele Smartphones einen QR-Code über die Kamera-App. Man sollte sich die Adresse genau ansehen und die Internetseite nur dann öffnen, wenn man sicher ist, dass sie dem echten Anbieter gehört.
  5. Man soll sich nicht von unbekannten Personen zu Gruppen hinzufügen lassen. Am besten solche Gruppen sofort verlassen.
  6. Misstrauisch bei Job-, Gewinn- oder Investmentangeboten sein und keine sensiblen Daten preis geben.
  7. Die Verbraucherzentrale gibt auf ihren Webseiten umfassende Informationen zu Phishing, Smishing und Quishing - woran man die Maschen erkennt und worauf man achten sollte.
  8. Auf unserem Phishing-Radar zeigen wir tagesaktuelle Warnungen und Betrugsversuche

15.01.2026
Erste Hilfe bei Kindern
Kinder erforschen neugierig ihre Umgebung, doch manchmal geht dabei etwas schief. Ein kurzer Schreckmoment, und plötzlich ist Hilfe nötig. Wer dann die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen kennt und ruhig bleiben kann, ist gut vorbereitet. Doch wann reicht Selbsthilfe aus – und wann sollten Sie sofort die 112 wählen?

Sturzunfälle
Ob beim Rollerfahren oder beim Toben auf dem Spielplatz – Stürze gehören zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter. Die meisten Schürfwunden sehen schlimmer aus als sie sind: Meist ist nur die oberste Hautschicht verletzt. Berühren Sie die Wunde nicht direkt, um keine Keime einzubringen. Bei Verunreinigungen mit Erde oder Sand waschen Sie die verletzte Stelle unter fließendem Wasser ab und besprühen Sie sie anschließend mit einem nicht brennenden Wund-Desinfektionsmittel. In der Apotheke können Sie sich beraten lassen, welches Mittel für Kinder gut geeignet ist.

Bei starker Blutung legen Sie ein sauberes, kaltfeuchtes Tuch auf die Wunde – es fördert die Blutstillung und klebt nicht fest. Decken Sie die Stelle dann mit einem Pflaster oder bei größeren Verletzungen mit sterilem Gazetuch und Mullbinde ab. Sobald sich eine Kruste gebildet hat, können Sie den Verband abnehmen. Prüfen Sie im Impfpass den Tetanusschutz des Kindes. Zum Glück heilen Schürfwunden in der Regel schnell und gut ab, auch wenn sie zunächst schmerzhaft sind.

Verschlucken
Kleine Gegenstände landen schnell im Mund – und geraten manchmal auch in die Luftröhre. Hustet und würgt das Kind, lassen Sie es weiterhusten. Das ist die beste Methode, die Atemwege freizubekommen.

Wird das Kind jedoch plötzlich blass, bekommt schlecht Luft und kann nicht mehr husten oder weinen, müssen Sie sofort handeln: Legen Sie kleine Kinder mit Kopf und Bauch nach unten auf Ihren Unterarm und klopfen Sie kräftig zwischen die Schulterblätter. Größere Kinder beugen Sie nach vorne und bringen sie durch kräftige Schläge mit der flachen Hand auf die Schulterblätter zum Husten. Bleibt der Gegenstand weiter in den Atemwegen stecken, rufen Sie die 112 oder fahren Sie sofort zur Kinderarztpraxis oder ins Krankenhaus.

Verbrühungen und Verbrennungen
Die umgestoßene Teetasse, der vom Herd gezogene Topf – heiße Flüssigkeiten sind eine häufige Unfallursache. Entfernen Sie rasch, aber vorsichtig die heiße Kleidung, notfalls mit einer Schere. Verklebte Kleidung lässt sich meist durch Wasser gut ablösen. Kühlen Sie die betroffenen Stellen unter kontinuierlich laufendem, handwarmem Wasser. Bei kleinflächigen Verbrennungen ohne Blasenbildung – wenn das Kind ans Bügeleisen gefasst hat zum Beispiel – können Sie nach dem Kühlen eine Brandsalbe auftragen.

Bei großflächigen Verbrühungen stellen Sie das Kind nackt in die Badewanne und duschen es ab – aber achten Sie darauf, dass das Wasser nicht eiskalt ist, um Unterkühlung zu vermeiden! Legen Sie einen möglichst sterilen Verband an oder wickeln Sie ein sauberes, nicht fusselndes Tuch um die verbrannte Stelle. Bringen Sie das Kind zur Kinderarztpraxis, ins Krankenhaus oder wählen Sie die 112.

Besondere Gefahr beim Grillen
Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin können beim Grillen blitzartig meterhohe Flammen erzeugen. Kleine Kinder erleiden dabei oft schwere Verbrennungen an Gesicht, Hals und Brust. Rufen Sie in diesem Fall sofort den Notarzt unter 112.

Hundebiss
Kleine Kinder bis ins Vorschulalter sind besonders gefährdet, von Hunden gebissen zu werden – oft gehen sie noch zu unbedarft mit den Tieren um und können deren Warnsignale nicht richtig deuten. Auch wenn die meisten Bisse glimpflich ausgehen: Tiefere Verletzungen sind nicht immer sofort erkennbar. Decken Sie die Bisswunde mit einer sterilen Kompresse oder einem Verband ab und suchen Sie eine Arztpraxis auf. Nehmen Sie den Impfpass des Kindes und auch den des Hundes mit. So kann entschieden werden, ob eine Impfung gegen Tetanus und/oder vorsorglich auch gegen Tollwut nötig ist.

Vergiftung
Besonders im zweiten und dritten Lebensjahr probieren Kinder gerne alles aus – und greifen dabei auch mal zu Putzmittel, Rohrreiniger oder Geschirrspülmittel. Hier ist die Vorbeugung entscheidend: Bewahren Sie solche Mittel unbedingt außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern auf

Hat Ihr Kind dennoch eine ätzende Substanz geschluckt, entfernen Sie vorsichtig die Reste aus dem Mund und geben Sie ihm stilles Wasser zu trinken. Lösen Sie kein Erbrechen aus – der Giftstoff würde die Speiseröhre sonst erneut passieren. Rufen Sie den Giftnotruf Rheinland-Pfalz unter der Nummer 06131 19240 an und folgen Sie den Anweisungen. Halten Sie das Behältnis bereit, um genaue Auskunft über die Substanz geben zu können.

Das Wichtigste: Ruhe bewahren
In jeder Notfallsituation gilt: Bewahren Sie Ruhe! Nur so können Sie schnell und richtig handeln – das Kind aus der Gefahrenzone bringen, die Unfallstelle sichern und Erste Hilfe leisten. Geben Sie dem verletzten Kind durch Ihre Stimme und Berührung das Signal, dass alles wieder gut wird.

Beruhigen Sie es, streicheln Sie es und sprechen Sie mit ihm ohne Aufregung. Noch sicherer werden Sie durch einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind – viele Organisationen bieten für Eltern, Großeltern und pädagogische Fachkräfte spezielle Kurse an. Mit diesem Grundwissen sind Sie für die meisten Notfälle gut gerüstet.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Dr. Beatrice Wagner / Susanne Schneider, freistil-texte.de; Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, Mail: bkahl@lzg-rlp.de

14.01.2026
Widerstand und Beleidigung nach Polizeieinsatz im Zug
Am 13. Januar 2026 meldete ein Triebfahrzeugführer gegen 12:30 Uhr der Bundespolizei einen nicht ansprechbaren Mann, der in einem Zug im Hauptbahnhof Mainz säße. Der Mann zeigte auch keine Reaktion auf die Ansprache der Streifenbeamten. Erst durch Wachrütteln an der Schulter konnte er geweckt werden, auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand reagierte er jedoch nicht, sondern beschwerte sich über das Wecken.

Die Bundespolizisten erklärten ihm, dass der Zug in die Abstellung gefahren werde und er diesen verlassen müsse. Da der 35jährige Algerier keine Anstalten machte, den Zug zu verlassen, wurde ihm die zwangsweise Durchsetzung der Maßnahme angedroht. Zunächst begab er sich freiwillig in Richtung der Tür, blockierte diese aber anschließend, sodass er von den Beamten aus dem Zug geführt werden musste.

Im weiteren Verlauf zeigte der Mann aggressives Verhalten, weshalb ihm ein Platzverweis für den gesamten Bahnhof Mainz ausgesprochen wurde. Währenddessen beleidigte er eine eingesetzte Polizistin auf sexueller Grundlage und weigerte sich weiterhin den Bahnhof zu verlassen. Der 35jährige wurde daraufhin zwangsweise aus dem Bahnhofsbereich gebracht. Hierbei schlug er gegen die Hand eines Polizisten und hielt sich am Treppengeländer fest, um die Maßnahme zu verhindern, weshalb er zu Boden gebracht und gefesselt wurde.

Die im Bundespolizeirevier Mainz freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,07 Promille. Zudem verlief der Drogenschnelltest positiv auf Kokain. Gegen den Algerier wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet.  

14.01.2026
MädchenHaus“ Mainz ist ein Zufluchtsort für junge Frauen
Das „MädchenHaus“ Mainz berät junge Frauen und bietet verschiedene Freizeitaktivitäten an. Welche Themen besonders häufig aufkommen und warum ein solcher Ort wichtig ist - AZ Mainz (plus)
(Foto: Kristina Schäfer)


13.01.2026
Dieter B.“-Team übernimmt Mainzer Weinstube
Die Weinstube „Droschkenstube“ in der Mainzer Neustadt hat neue Betreiber. Die Inhaber von „Das Nest“ und „Dieter B.“ übernehmen. Für die Gäste soll sich aber kaum etwas ändern - Merkurist
(Foto: Marion Diehl)


12.01.2026
Mainzer Husaren Garde: Kokolores, Nostalgie und die Humbas
Voller Frohsinn feiert die Mainzer Husaren Garde ihre Sitzung zum 75-jährigen Bestehen. Von Politik bis zu schillernden Showtänzen birgt der Abend einige Überraschungen - AZ Mainz (plus)
(Foto: Annalena Dörner)


08.01.2026
99jähriger Neustädter lässt Trickdieb keine Chance - Zeugen gesucht
Am Mittwoch, den 07.01.2026, kam es in der Wallaustraße zu einem versuchten Trickdiebstahl zum Nachteil eines 99-jährigen Bewohners. Gegen 14:40 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnungstür des Seniors und gab sich als angeblicher Kontrolleur aus, der die Rauchmelder in der Wohnung überprüfen müsse. Der Bewohner ließ den Mann zunächst ein. In der Wohnung begab sich der Unbekannte in mehrere Räume und öffnete sogar eine Schublade, was dem Geschädigten auffiel. Als der Mann anschließend noch nach einem Glas Wasser fragte, reagierte der 99-Jährige umsichtig, verwies den Unbekannten der Wohnung und kündigte an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin verließ der Mann die Wohnung. Zu einem Diebstahl kam es nicht mehr. Täterbeschreibung: - männlich - jung - bekleidet mit einer Kappe Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Tipps der Polizei gegen Haustürbetrug:

Seien Sie vorsichtig und lassen Sie Fremde nur in die Wohnung, wenn Sie sich sicher sind, um wen es sich handelt und welches Anliegen vorliegt (Firmenausweis, Ausweis oder Gewerbeschein zeigen lassen, Rückruf beim Auftraggeber/Unternehmen etc.). Im Zweifel bestellen Sie die unbekannte Person zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Weiterführende Informationen und Tipps gegen Haustürbetrug sind unter dem Link www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/ abrufbar.

Zeugenhinweis / -aufruf: Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

08.01.2026
Förderung sichert die Zukunft der Mainzer „Bar jeder Sicht“
Die „Bar jeder Sicht“ in Mainz kämpft um ihr Bestehen. Dank Förderung durch das Land und starker Community-Unterstützung ist der Fortbestand des Zentrums vorerst gesichert - AZ Mainz (plus)
(Foto: Kristina Schäfer)


07.01.2026
Ökotipp: Umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz: So schützen Sie Böden, Gewässer und Tierpfoten
Streusalz belastet Böden und Gewässer, greift Pflanzenwurzeln und Tierpfoten an. Es gibt daher viele gute Gründe, auf auftauende Streumittel zu verzichten. Gegen Schnee und Eis im Winter gibt es ausgezeichnete Alternativen. Christian Hönig, Abteilungsleiter Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärt, worauf es ankommt.

Streusalz schädigt Böden und Pflanzen
Haus- und Grundstückseigentümer*innen sind bei bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in der Pflicht, Gewege und Zufahrten von Schnee und Eis zu befreien. „Bitte greifen Sie dafür nicht auf Streusalz zurück. Mit dem Schmelzwasser dringt das Salz in den Boden ein und sammelt sich dort über die Jahre an. Es verändert den Nährstoffgehalt des Bodens und führt zu erheblichen Schäden an den Wurzeln von Bäumen und anderen Pflanzen, die entlang der Straßen wachsen. Kochsalzhaltiges Wasser kann auch nicht mehr so gut von Wurzeln aufgenommen werden. Fortwährender Einsatz von Streusalz tötet Bäume“, erklärt Hönig.

Die Auswirkungen des Salzes zeigen sich besonders in den Sommermonaten, wenn Pflanzen auf einen intakten Wasserhaushalt angewiesen sind. Das Laub verfärbt sich braun und fällt frühzeitig ab, weil das Salz im Boden für zusätzlichen Trockenstress sorgt. Bereits im Frühjahr kann das Wachstum der Blätter verringert sein. Besonders betroffen vom Salz sind Straßenbäume wie Linde, Ahorn und Rosskastanie sowie einige empfindliche Heckengehölze.

Hönig: „Durch die Entwässerung von Straßen und über die Kanalisation gelangen Streusalze ins Grundwasser, in Flüsse oder in Seen. Salze werden in Kläranlagen nicht abgebaut. Der Chloridgehalt erreicht daher in manchen Gewässern bedenkliche Konzentrationen. Umweltschäden an Ökosystemen können lokal in Teichen, Bächen und Flüssen auftreten."

Auch Schäden für Menschen und an Tieren
Korrosionsschäden an Fahrzeugen sowie an Brücken gehen häufig auf das Konto von Streusalz. Schuhe und Kleidung werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Streusalz greift auch die Tierpfoten von Hunden und Katzen an und führt zu Entzündungen an den Fußballen. Einige Hunde fressen gerne Schnee, was in Verbindung mit Streusalz zu ernsthaften Reizungen und Schäden der Magenschleimhaut führen kann.

Verbote werden nicht eingehalten
In vielen Kommunen ist der private Einsatz von Streusalz deshalb verboten. „Vielen Bürger*innen sind die Regeln vor Ort nicht bewusst. Nicht zuletzt werden Streusalze immer noch in Bau- und Supermärkten in großen Mengen als Streugut angeboten – trotz lokaler Ausbringungsverbote. Informieren Sie sich in jedem Fall über die Vorschriften Ihrer Gemeinde“, so Hönig.

Schnee entfernen: so geht's!
  • Bei Schneefall gilt das Motto: Je früher beräumt wird, desto besser. Kommt Schippe, Schneeschieber oder Besen rechtzeitig zum Einsatz, umgehen Sie durch Fahrzeuge und Menschentritt verfestigten Schnee, der nur schwer zu entfernen ist.
  • Umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz: Sand oder Kies; Sägespäne (auf erneutes Überfrieren achten); oder umweltzertifizierte Streumittel aus dem Handel verwenden.

Auch salzfreie Granulate sollten Sie nur sparsam verwenden. Zum Beispiel kann Splitt als Streumittel je nach Gewinnung, Transport und Grad der Wiederverwendung eine schlechte Umweltbilanz haben. Umweltzertifizierungen wie der Blaue Engel können Aufschluss über die Umweltfreundlichkeit von Produkten geben.

07.01.2026
Großen Dank!
Riesen Freude beim Ensemble Vocale Mainz! Es ist geschafft!
Das Mainzer Kammerchor bekommt seine eigene Truhenorgel.
Durch die Crowdfunding-Aktion der Volksbank Darmstadt-Mainz und deren Hilfe hat das Ensemble sein Ziel erreicht.  
Herzlichen Dank auch an alle für ihre Unterstützung! Die zahlreichen Spenden haben den Erfolg erst möglich gemacht. Wir wissen den Beitrag sehr zu schätzen.  

Die Truhenorgel wird noch gebaut, aber vorab schon eine Information. Innerhalb eines festlichen Gottesdienstes wird die Orgel am 21. Juni 2026 um 18 Uhr in St. Bonifaz Mainz geweiht. Das Ensemble Vocale Mainz präsentiert an diesem Tag Teile der kleinen Orgel-Solo-Messe von Joseph Haydn.
Solistin: Jasmin Maria Ziegler (Sopran), Leitung: Johannes Herres
(Foto: EVM)

07.01.2026
Spätzle statt Eis im N'Eis-Laden am Gartenfeldplatz
Der Eisladen „N'Eis“ in der Neustadt bleibt über Winter nicht leer: Das Team von Soulspatzn zieht kurzzeitig ein. Ab dem 8. Januar gibt es dann eine schwäbische Spezialität in mehreren Varianten zu kaufen - Merkurist - AZ Mainz (plus)
(Foto: Joschka Ratzel)


06.01.2026
Einbrüche in Gaststätte - Polizei ermittelt
In der Zeit von Sonntag, 04.01.2026, auf Montag, 05.01.2026, verschafften sich bislang unbekannte Täter durch Aufhebeln eines Fensters Zutritt zu einer Gaststätte in der Rhabanusstraße.

Im Inneren der Gaststätte manipulierten die Täter dort aufgestellte Spielautomaten und entwendeten Bargeld in bislang unbekannter Höhe.

Bereits am 20.12.2025 kam es in derselben Gaststätte zu einem Einbruch. Auch hierbei gingen der oder die Täter nach bisherigem Ermittlungsstand in vergleichbarer Weise vor.  

05.01.2026
Kronkorken sammeln für „BlechWech“ - Fair Trade-Stadt Mainz engagiert sich
Was haben Kronkorken mit Nachhaltigkeit, der Unterstützung Hilfsbedürftiger und Mainz zu tun? Am Mittwoch, 14.01.2026 lädt die Fair Trade-Stadt Kampagne Mainz um 14.00 Uhr in den Umweltladen (Steingasse 3-9) zur Beantwortung genau dieser Fragen ein. Damit eröffnet der Fair Trade-Lenkungskreis das Jahr 2026 mit einem besonderen Engagement unter dem Motto „lokal handeln – global wirken“.

Seit 2018 sammelt die „BlechWech“ Foundation aus Köln Kronkorken von Privatleuten, aus der Gastronomie und aus weiteren Quellen, um den Müll in unserer Umwelt zu reduzieren und gleichzeitig Gutes zu tun. Hierfür werden in Köln und mittlerweile deutschlandweit Sammelcontainer aufgestellt, die - sobald sie voll sind - zu diversen Verwertern transportiert und deren Inhalt dann recycelt werden. Der Gegenwert des Materials wird direkt an die SOS-Kinderdörfer weltweit gespendet und zudem der Impfstoff an der Mutter-Kind-Klinik finanziert. Auf diesem Wege wird die Umwelt geschont - und gleichzeitig ein großartiges soziales Projekt unterstützt.

 

Foto: Thomas Renth (NIN), der auch schon seit einigen Jahren so manche Tüte gesammelt und abgegeben hat

Zentrale Sammelstelle in Mainz ist der Umweltladen in der Steingasse. Dort wird ein Behälter aufgestellt, in den die gesammelten Kronkorken von Kantinen, Privatleuten und Veranstaltungen eingeworfen werden können. Die Aktiven des Fair Trade-Lenkungskreises sorgen dann für den Transport der Kronkorken nach Köln.

„Je nachdem, wie das Projekt hier in Mainz anläuft, wie viele Menschen uns Kronkorken liefern, werden wir uns um einen Verwerter in der Region kümmern. Wir können die Mengen zu Beginn noch nicht abschätzen“, so Sabine Gresch vom Agenda-Büro, die die Fair Trade-Stadt Kampagne koordiniert.

Welcher Ort wäre zugleich geeigneter als der allseits bekannte Mainzer Umweltladen? Neben Kronkorken werden hier unter anderem bereits seit Jahren Brillen und Hörgeräte für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Die Möglichkeit innenstadtnah etwas abzugeben, wird von den Besuchenden rege genutzt.‘

Weitere Infos unter www.blechwech.de

05.01.2026
Verkehrskontrolle: PKW ohne Betriebserlaubnis und ohne Winterreifen gestoppt
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften Polizeibeamte am 04.01.2026 gegen 11:00 Uhr in der Kaiserstraße einen Pkw-Fahrer. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte mehrere bauliche Veränderungen an dem Fahrzeug fest, die nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen waren.

Aufgrund dieser nicht genehmigten Veränderungen war die Allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer durch die eingesetzten Beamten untersagt. Zudem wurde er aufgefordert, das Fahrzeug unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen vorzuführen.

Gegen den Fahrzeugführer, der zugleich Halter des Fahrzeugs ist, wurden entsprechende Anzeigen gefertigt. Darüber hinaus erfolgt eine Mitteilung an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis.

Im Zuge der Kontrolle wurde außerdem festgestellt, dass das Fahrzeug nicht mit witterungsangepassten Reifen ausgestattet war.

Hinweis der Polizei: Bei winterlichen Straßenverhältnissen, wie sie derzeit herrschen, gilt die situative Winterreifenpflicht. Autos müssen in diesen Fällen mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen ausgestattet sein, die das sogenannte Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen. Diese Reifen sind auf allen vier Rädern zu verwenden. Die empfohlene Profiltiefe beträgt 4 mm, mindestens jedoch 1,6 mm. Da bei sinkenden Temperaturen auch der Reifendruck abnimmt, sollte dieser regelmäßig kontrolliert werden, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.  

05.01.2026
Bewaffneter Täter überfällt 58-Jährigen in der Rheinallee
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (04.01.2026) kam es gegen 01:00 Uhr in der Rheinallee in Mainz Höhe Zollhafen zu einer schweren räuberischen Erpressung.

Ein 58-jähriger Mann aus Mainz hielt sich zur genannten Zeit in der Rheinallee auf, als er von einem bislang unbekannten Täter von hinten angesprochen wurde. Als sich der Geschädigte umdrehte, hielt der Täter ihm unmittelbar eine schwarze Waffe vor das Gesicht und forderte ihn auf, seine persönlichen Gegenstände auszuhändigen. Der Geschädigte übergab daraufhin seinen Geldbeutel sowie einen Rucksack mit persönlichen Gegenständen.

Im Anschluss flüchtete der Täter mit einem E-Scooter in Richtung Innenstadt.

Der Täter kann laut Zeugenaussagen wie folgt beschrieben werden:
  - männlich
  - etwa 180 cm groß
  - schwarze Sturmhaube
  - sprach mit rheinland-pfälzischem Dialekt

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Personen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Rheinallee gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, sich mit der Polizei Mainz in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.

02.01.2026
Personenkontrolle endet mit mehreren Ermittlungsverfahren
Am 1. Januar 2026 gegen 8 Uhr unterzogen Bundespolizisten einen 31-jährigen Syrer einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Mainz. Der Mann konsumierte aus einer Flasche Mischbier und erregte durch sein Verhalten die Aufmerksamkeit der eingesetzten Kräfte.

Als er die Polizeibeamten bemerkte, versuchte er, sich aus deren Sichtfeld zu entfernen. Während der Kontrolle wirkte der Mann zunehmend nervös und zeigte sich nur wenig kooperativ. Alkoholgeruch war wahrnehmbar. Er gab an, sich nach einer Partynacht auf dem Heimweg zu befinden. Da der Mann zunehmend ungehalten reagierte und fortwährend mit den Händen in seiner Jackentasche hantierte, wurde er durchsucht.

Im Verlauf der Durchsuchung warf der Mann ein Tütchen mit pulverförmigem Inhalt hinter einen Fahrausweisautomaten und verweigerte anschließend die weitere Durchsuchung. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er mit Handfesseln fixiert werden. Anschließend wurde er zum Bundespolizeirevier Mainz gebracht.

Nach der Feststellung seiner Identität stellte sich heraus, dass dem Mann durch einen Beschluss des Landgerichts Frankenthal der Konsum alkoholischer Getränke untersagt worden war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,02 Promille. Zudem lag gegen ihn eine Ausschreibung desselben Landgerichts wegen gefährlicher Körperverletzung vor.

Bei dem 31-Jährigen wurden außerdem 50 Gramm Haschisch und 15 Gramm Kokain festgestellt. Beim Kokain handelte es sich um das zuvor weggeworfene Päckchen. Nach der Durchführung einer Blutentnahme wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen den 31-jährigen Syrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen Weisungen während der Führungsaufsicht, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Konsumcannabisgesetz eingeleitet.

02.01.2026
Lautstarke Auseinandersetzung endet für Gesuchten im Gefängnis
‚Am 1. Januar 2026 gegen 05:45 Uhr kam es am Mainzer Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz. Grund hierfür war eine laute verbale Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau.

Die eingesetzte Streife schritt sofort ein und beruhigte die Situation. Es stellte sich heraus, dass die Frau, hier eine 34-jährige Deutsche, die Freundin des Mannes, ein 38-jähriger Deutscher, war.

Bei der Überprüfung der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem, stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen schwerer Körperverletzung vorlag. Ebenso wurde ihm eine Vermögenssabschöpfung angeordnet, ebenfalls von der Staatsanwaltschaft München.

Der 38-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zum Bundespolizeirevier Mainz gebracht. Gegen 12:00 Uhr wurde er einem zuständigen Richter vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl, weshalb der Festgenommene der JVA Rohrbach zugeführt wurde.


01.01.2026
Den Ruhestand gestalten – gut vorbereitet in die nächste Lebensphase
Für  viele Menschen aus der Babyboomer-Generation beginnt mit dem neuen Jahr  ein besonderer Abschnitt: Das letzte Arbeitsjahr ist angebrochen. Das  Ende des Erwerbslebens rückt spürbar näher  – und damit auch die Frage, wie es danach weitergehen soll. Zwischen  Vorfreude, Erleichterung und vielleicht auch Unsicherheit lohnt es sich,  bewusst innezuhalten. Denn der Ruhestand ist kein Schlusspunkt, sondern  der Übergang in eine neue Lebensphase, die  aktiv gestaltet werden kann. Auch wer erst in ein paar Jahren dran ist,  kann schon Vorkehrungen treffen.

Der letzte Arbeitstag – und dann?
Die  meisten Menschen sehnen sich irgendwann danach, nicht mehr in den  täglichen Trott am Arbeitsplatz eingebunden zu sein. Sie spüren, dass  vieles nicht mehr so leichtfällt wie früher oder  dass das Interesse an neuen beruflichen Projekten nachlässt. In  körperlich anstrengenden Berufen kommen oft deutliche Belastungen hinzu.

Viele  stellen sich den Ruhestand zunächst idealisiert vor: Ausschlafen ohne  Wecker, keine Dienstpläne, keine anstrengenden Kolleginnen oder  Kollegen. Endlich Zeit für sich. Doch konkrete Zukunftspläne  bleiben häufig vage. „Nur noch das tun, was mir Spaß macht" klingt gut –  lässt sich aber oft schwer mit Leben füllen. So kann es passieren, dass  gerade Menschen, die sich lange auf den Ruhestand gefreut haben, ins  Grübeln geraten. Wenn diese Phase zu lange  anhält, können Langeweile, Unzufriedenheit oder Stimmungstiefs  entstehen.

Frei für ein aktives und selbstbestimmtes Leben
Der  Ruhestand sollte nicht ungeplant beginnen. Die Wahrscheinlichkeit ist  hoch, dass Sie noch viele Jahre vor sich haben, in denen Sie gesund,  mobil und geistig leistungsfähig sind. Sie verfügen  über Lebenserfahrung, Fachwissen und soziale Kompetenz. Studien zeigen,  dass ältere Menschen oft besonders reflektiert, vorausschauend und  lösungsorientiert denken.

Zudem  sind viele nicht mehr an einen festen Arbeitsort oder familiäre  Verpflichtungen gebunden. Das eröffnet neue Freiräume. Die zentrale  Frage lautet daher: Wie möchten Sie Ihre Zeit künftig  gestalten?

Den Ruhestand rechtzeitig planen
Idealerweise  beginnen Sie ein bis zwei Jahre vorher damit, sich Gedanken zu machen.  Achten Sie auf Momente, in denen Sie denken: „Wenn ich mehr Zeit hätte,  würde ich …". Solche Gedanken sind  wertvolle Hinweise.

Auch  ein bewusster Blick zurück kann helfen. Welche Interessen mussten Sie  früher zurückstellen? Welche Wege haben Sie aus praktischen Gründen  nicht weiterverfolgt? Vielleicht tauchen Wünsche  wieder auf: mehr Zeit in der Natur, ein Sprachkurs, kreatives Arbeiten  oder ein lang gehegtes Hobby. Manche möchten sich auch beruflich noch  einmal neu orientieren – in kleinerem Umfang oder in einem ganz anderen  Feld. Andere verspüren den Wunsch, sich gesellschaftlich  oder ehrenamtlich zu engagieren. Notieren Sie alles, was Sie anspricht,  ohne es sofort zu bewerten.

Offen bleiben und Zufälle nutzen
Wenn  Wünsche klarer werden, geht es darum, den Einstieg zu finden. Dabei  hilft es, mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen. Gespräche,  Zeitungsartikel oder lokale Angebote können Impulse  liefern. Greifen Sie Zufälle auf und probieren Sie Neues unverbindlich  aus. Manches lässt sich schon während der letzten Berufsjahre testen –  etwa durch ein Ehrenamt, einen Kurs oder ein zeitlich begrenztes  Projekt. So entsteht ein sanfter Übergang und soziale  Kontakte können wachsen.

Neu orientieren und Sinn finden
Der  Abschied vom Berufsleben ist nicht immer einfach. Wer sich stark über  seine Arbeit definiert hat, muss sich damit auseinandersetzen, dass der  eigene Platz im Unternehmen von einer anderen  Person besetzt wird – die ihre eigenen Schwerpunkte setzt. Kolleginnen  und Kollegen haben plötzlich weniger Zeit, vertraute Gesprächsthemen  fallen weg. Auch in Partnerschaften können mehr gemeinsame Zeit und Nähe  erst einmal ungewohnt sein.
Gerade  deshalb ist es wichtig, eine neue Aufgabe zu finden – nicht als bloße  Ablenkung, sondern als sinnstiftende Tätigkeit. Etwas, das Struktur  gibt, gebraucht wird und Freude bereitet.

Vielleicht  gibt es in Ihrem Umfeld Menschen, die zur gleichen Zeit in den  Ruhestand gehen. Ein regelmäßiger Austausch mit ihnen kann inspirierend  sein. Die Babyboomer-Generation bringt zudem  häufig Erfahrung, Organisationstalent und Verlässlichkeit mit –  Fähigkeiten, die in Vereinen, sozialen Einrichtungen oder  Umweltprojekten sehr gefragt sind. Darüber hinaus gibt es rund um den  Übergang in den Ruhestand zahlreiche Informations- und Bildungsangebote.

Körperlich und geistig aktiv bleiben
Nach  einer ersten Phase des bewussten Abschaltens tut es den meisten  Menschen gut, dem Alltag wieder Struktur zu geben. Regelmäßige Bewegung  ist dabei ein zentraler Baustein: Spaziergänge,  Radfahren, Schwimmen, Gymnastik oder feste Sportgruppen fördern Kraft,  Beweglichkeit und Wohlbefinden.
Auch  geistige Aktivität spielt eine wichtige Rolle. Eine Sprache lernen,  alte Fähigkeiten auffrischen, Lesen oder kreative Tätigkeiten helfen  dabei, aktiv und selbstwirksam zu bleiben. Das  ist gerade für eine Generation wichtig, die es gewohnt war,  Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen.

Damit das Alter nicht einsam wird
Für  viele Babyboomer war der Beruf über Jahrzehnte ein zentraler sozialer  Anker. Mit dem Ruhestand fällt dieser Rahmen weg – umso wichtiger ist  es, soziale Kontakte rechtzeitig unabhängig vom  Arbeitsplatz aufzubauen. Freundschaften sollten schon in den letzten  Berufsjahren bewusst Raum bekommen: durch regelmäßige Treffen,  gemeinsame Interessen oder feste Termine.

Wer  Einsamkeit im Alter vorbeugen möchte, sollte also nicht abwarten, bis  der Arbeitsalltag endet. Beginnen Sie jetzt damit, Ihre soziale Welt  breiter aufzustellen und neue Kontakte zuzulassen  – auch über Generationen hinweg. Ein Engagement bei der Tafel, in der  Hausaufgabenhilfe, bei Umweltprojekten oder in lokalen Initiativen  verbindet Sinn, Gemeinschaft und Struktur. So bleibt der Ruhestand eine  aktive, eingebundene Lebensphase.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Redaktion: Birgit Kahl-Rüther; E-Mail bkahl@lzg-rlp.de

Neustadt im Netz e.V. - c/o caritas-zentrum Delbrêl, Aspeltstr. 10, 55118 Mainz
nin@mainz-neustadt.de - Tel. 06131 6367034 (AB mit Rückruf) oder 01515 19 221 21
Spendenkonto: DE47551900001548053014 (Volksbank Darmstadt Mainz eG - BIC: MVBMDE55XXX)
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