Neue offene Erwachsenenführung in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers
Ab dem Monat Juli 2026 erweitert die Öffentliche Bücherei ihr Angebot um zwei regelmäßige Führungen für Erwachsene. Interessierte können künftig zwischen zwei informativen Formaten wählen, die einen ersten Einblick in die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten der Bücherei bieten.
So findet ab Juli an jedem dritten Mittwoch im Monat - erstmalig somit am Mittwoch, 15. Juli 2026 - von jeweils 12.30 bis 13.00 Uhr die Führung „Bücherei kompakt” statt. Dieses Format eignet sich besonders für all jene, die sich in der Mittagspause einen kurzen Überblick verschaffen möchten.
Zusätzlich wird jeden dritten Donnerstag im Monat - erstmals somit am Donnerstag, 16. Juli 2026 - von 17.30 bis 18.30 Uhr zudem die Führung „Bücherei – wie geht das?” angeboten. Diese Führung dient als erstes unkompliziertes Kennenlernen der Öffentlichen Bücherei mit ihren vielfältigen Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten.
Beide Angebote richten sich an alle an der Bücherei Interessierten. Treffpunkt beider Erwachsenenführungen ist der Serviceschalter im Eingangsbereich. Die Angebote sind kostenfrei und können ohne Voranmeldung besucht werden.
Die Termine sind auch in unserem Veranstaltungskalender aufgeführt.
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Zwei Tatverdächtige greifen Supermarktmitarbeiter an und flüchten
Am Montagabend (29.06.2026) kam es gegen 20:00 Uhr in einem Supermarkt in der Hattenbergstraße in der Mainzer Neustadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein Mitarbeiter verletzt wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen arbeitete der Geschädigte an einer Supermarktkasse, als zwei bislang unbekannte Männer die Filiale betraten und ihn ansprachen. Der Mitarbeiter trat daraufhin aus dem Kassenbereich hervor und wurde unmittelbar von den beiden Tatverdächtigen angegriffen.
Der verletzte Mitarbeiter brachte sich anschließend hinter einer Kasse in Sicherheit und hielt eine Glasflasche zur Abwehr weiterer Angriffe vor sich. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten daraufhin aus dem Supermarkt und entfernten sich mit einem Fahrzeug vom Tatort.
Der Geschädigte erlitt durch den Angriff Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.
Ob zwischen den Tatverdächtigen und dem Geschädigten eine persönliche Beziehung besteht oder der Angriff einen anderen Hintergrund hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können zudem per E-Mail an pimainz2@polizei.rlp.de übermittelt werden.
Verpackung versus Realität: Was steckt wirklich in Müsli, Nusscreme & Co.?
Saftige Himbeeren, knackige Haselnüsse oder exotische Pistazien: Verpackungen von Frühstücksprodukten versprechen oft hochwertige Zutaten. Doch ein aktueller Marktcheck der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt: Ein genauer Blick in die Zutatenliste zu werfen, lohnt sich, denn nur weil eine Produktaufmachung viel Inhalt verspricht, heißt es noch lange nicht, dass viel davon drin ist.
Wer sich beim Einkauf von Bildern und Produktnamen beeindrucken lässt, kann leicht getäuscht werden. Delikate Früchte wie Himbeeren und Erdbeeren werden auf den Verpackungen mit Wort und Bild beworben und beeinflussen die Kaufentscheidung von Verbraucher:innen. Es zeigt sich jedoch, dass oft wenig der angepriesenen Zutaten in den Produkten enthalten sind.
Besonders deutlich hat sich das bei Frucht-Müsli gezeigt. Von 44 untersuchten Produkten enthalten viele vor allem getrocknete Trauben und im unteren Prozentbereich am Ende der Zutatenliste tauchen erst die Johannisbeeren, Himbeeren und Erdbeeren auf. Das heißt: Müsli, die mit einem hohen Anteil an Früchten beworben wurden, enthalten meist in großen Mengen Rosinen. Wenn auf Rosinen als Füllmittel verzichtet wurde, ist der Gehalt an Früchten insgesamt auch deutlich geringer – mit Rosinen sind es im Durchschnitt 24 Prozent Fruchtgehalt, ohne nur noch vier. Die prominent beworbenen Beeren machen häufig nur einen kleinen Teil davon aus.
Nusscremen aus Erdnuss, die streng genommen zu den Hülsenfrüchten zählt, Haselnuss, Mandel oder Pistazie weisen ebenfalls eine große Spannbreite der Nussmenge auf. Je weniger Nuss, desto mehr Zucker kommt zum Einsatz. Die Kategorie Haselnusscreme weist den geringsten durchschnittlichen Gehalt an Nüssen auf.
Der Vergleich von wertgebenden Zutaten ist für Verbraucher:innen nicht immer möglich. Denn die europäische Richtlinie zur Mengenkennzeichnung weist einige Lücken auf, sodass Hersteller keine oder unvollständig Mengenangaben machen können. „Für eine informierte Kaufentscheidung fordern wir mehr Transparenz in der Zutatenliste“, so Sophie Ickler, Fachbereichsleiterin Lebensmittel und Ernährung. „Grundsätzlich sollten alle Zutaten mit einer Mengenangabe versehen sein, außer diese sind nicht mehr präzise messbar. Für den Fall, das mit einer Zutat geworben wird, sollte diese ohne Ausnahme eine Mengenangabe tragen“, führt Ickler weiter aus.
Etwa jedes vierte Produkt enthielt Aroma. Durch den Einsatz von Aroma können Hersteller Kosten sparen und einen bestimmten Geschmack intensivieren, sodass der Eindruck eines höheren Anteils an wertgebenden Zutaten entsteht.
Weitere Produkte auf dem Frühstückstisch sind Mandel- oder Kokosdrink und Frischkäsezubereitung. Auch hier zeigte sich eine große Spannbreite beim Anteil der beworbenen Zutaten. Mehr dazu und den ausführlichen Bericht gibt es hier.
Betrieb der Kunsthalle offenbar bis Sommer 2027 gesichert
Hinsichtlich der Zukunft der Mainzer Kunsthalle gibt es Neuigkeiten: Offenbar sind zwei weitere Ausstellungen bereits finanziert und geplant. Das teilen nun die Stadtwerke mit - AZ Mainz (plus)

(Foto: Vladislav Laptev)
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Neue Gastronomie auf der Nordmole
Wo einst der „Schorsch“ die Menschen anlockte, entsteht ein Wohlfühlort mit Blick auf das Grünufer und Ausblick auf den Rhein
Die Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG, die als gemeinsame Projektgesellschaft der CA Immo Deutschland GmbH und der Mainzer Stadtwerke AG, die Grundstücke im Zollhafenquartier entwickelt und veräußert, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ausgang des in den letzten Monaten durchgeführten Bieterverfahrens. Der Zuschlag ging letztlich an ein ambitioniertes Team um den Mainzer Gastronomen Jan W. Appeltrath und dessen Partner Nils Rauer.
Ein innovatives Konzept aus Restaurant, Biergarten, Event Location, Eisladen und Rooftop Bar überzeugte. Auf etwa 530 m² Fläche wird am Standort des traditionellen „Schorsch“ ein attraktiver Ort entstehen, geprägt von einer Atmosphäre des Wohlfühlens und Genießens. Großen Wert legen die beiden Investoren und Betreiber auf regionale Verbundenheit gepaart mit kulinarischer Raffinesse.

Der Standort direkt am Rhein in Verlängerung des neu gestalteten Grünufers entlang der Nordmole des Zollhafen-Areals ist ideal. Gut erreichbar zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln soll die „Nordmole“, so der künftige Name der Gastronomie, ab Frühjahr 2028 zum Anziehungspunkt für alle werden. Klares Design, nachhaltiges Bauen und klimabewusste Gestaltung werden das Projekt prägen.
Jan W. Appeltrath und Nils Rauer sind sich sicher, dass die Nordmole für alle Bürgerinnen und Bürger etwas bieten wird: „Wir möchten in Mainz und für Mainz einen Ort der Begegnung schaffen, an dem man sich wohlfühlt, gut essen und trinken und sprichwörtlich die Seele baumeln lassen kann.“
Olaf Heinrich von der Geschäftsführung der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG, freut sich über den ganz besonderen Realisierungsschritt auf der Zielgeraden der Gesamtentwicklung des Quartiers: „An dem Standort wird ein identifikationsstiftendes Bauwerk mit einer hohen gastronomischen Anziehungskraft entstehen. Mit der geplanten Nutzung und einem architektonisch anspruchsvollen Gebäude sehen wir eine gelungene Ergänzung des Grünufers. Mit der Fertigstellung der Promenade und der Fahrradspindel an der Kaiserbrücke wird der „Nordpol“ des Grünufers eine hohe Attraktivität für Radler, Sportler, Spaziergänger und Pendler von und nach Wiesbaden haben.
Der Minister für Wirtschaft und Tourismus Rheinland-Pfalz Michael Ebling ergänzt: „Mit der Nordmole entsteht ein Ort, der weit über ein gastronomisches Angebot hinausgeht. Das Projekt verbindet regionale Kulinarik, nachhaltige Architektur und hohe Aufenthaltsqualität auf vorbildliche Weise. Solche Investitionen stärken den Tourismus und die Gastronomiewirtschaft in Rheinland-Pfalz und schaffen zugleich attraktive Räume für die Naherholung der Menschen in Mainz. Gerade am Rhein zeigt sich, wie kluge Stadtentwicklung wirtschaftliche Impulse setzten und gleichzeitig die Lebensqualität erhöhen kann. Die Nordmole wird das touristische Profil von Mainz weiter schärfen und ein neuer Anziehungspunkt für Gäste ebenso wie für die Bürgerinnen und Bürger der Region sein.“
Oberbürgermeister Nino Haase freut sich über Bereicherung der Mainzer Neustadt: „Die letzten Monate haben gezeigt, dass das neue Rheinufer am Zollhafenquartier von den Bürgerinnen und Bürgern geliebt wird. Die Öffnung der ehemals industriellen Flächen ist ein Erfolgsmodell für die Stadtentwicklung. Entscheidend für den Erfolg des Großprojekts Zollhafen war, dass die vielen Beteiligten ein gemeinsames Ziel verfolgt und bei den Herausforderungen konstruktiv zusammengearbeitet haben. Ein herzliches Dankeschön allen, die hierzu beigetragen haben – im Stadtrat, im Ortsbeirat Neustadt, bei den Bürgerbeteiligungen, in der Stadtverwaltung, in den städtischen und privaten Unternehmen sowie ganz besonders in der Zollhafengesellschaft.“
Baudezernent Ludwig Holle betont, dass die Entwicklung des Grundstücks durch eine Mainzer Investoren- und Betreibergemeinschaft ein starkes Signal für die Lebendigkeit der Mainzer Gastronomiewirtschaft ist: „Die gelungene Abrundung des Grünufers Nordmole mit einem überzeugenden gastronomischen Konzept als neuem Magneten ist ein hervorragender Schlussstein der Gesamtentwicklung des Rheinufers zwischen der Südmole und der Grün- und Naherholungsfläche der Nordmole.
Mainzer Kunsthalle: Schnelles Handeln gefordert
Die Suche nach einer Lösung zur Finanzierung der Mainzer Kunsthalle ist angelaufen. Einigen Kulturschaffenden geht es allerdings nicht schnell genug voran - AZ Mainz (plus)

(Foto: Vladislav Laptev)
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Wenn Wohnräume an ihre Grenzen stoßen: Hitze im Sommer, Kälte im Winter
Wohnqualität durch mehr rechtlichen Schutz
Die Verbraucherzentrale fordert verbindliche Mindeststandards für gutes, sicheres Wohnen in allen Gebäuden: mehr Dämmung und mehr Sonnenschutz gegen die Überhitzung vieler Wohnungen.
Rollläden runter, morgens lüften, tagsüber die Fenster geschlossen halten – viele Menschen versuchen, ihre Wohnung in der Hitze kühl zu halten. Die wichtigste Maßnahme bleibt, Hitze und Sonne gar nicht erst in die Wohnung hineinzulassen. Oft funktioniert das auch. Doch gerade an sehr heißen Tagen zeigt sich: Was man selbst tun kann, hat Grenzen.
Denn viele Wohnungen in Rheinland-Pfalz sind nicht gut auf hohe Temperaturen vorbereitet, es gelten in der Regel die Anforderungen, die zur Bauzeit des Gebäudes formuliert wurden. Und der Gebäudebestand in Rheinland-Pfalz ist betagt. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzt sich deshalb für verbindliche Mindeststandards in allen Wohnungen - egal welchen Baujahres - ein, damit Wohnen auch bei Hitze und Kälte gesundheitlich unbedenklich bleibt. Vor allem bei älteren Menschen, Kindern und chronisch Kranken ist die Fähigkeit des Körpers, mit Temperaturextremen umzugehen, eingeschränkt.
Neben unzureichender Dämmung sorgt vor allem fehlender Sonnenschutz dafür, dass sich Räume stark aufheizen. Sonnenstrahlen heizen Luft und Oberflächen schnell auf. Besonders betroffen sind Gebäude mit großen Glasflächen und Dachgeschosswohnungen. Aufgeheizte Dächer, fehlende Verschattung und bauliche Schwächen führen dort zu sehr hohen Temperaturen. „Gerade unter dem Dach sehen wir, wie extrem sich Räume ohne außenliegenden Sonnenschutz aufheizen können. Die Hitze bleibt dann oft bis tief in die Nacht. Dämmung allein löst dieses Problem nicht“, sagt Martina Rittersdorf, Expertin für Gebäudehülle bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Entscheidend sei das Zusammenspiel aus Dämmung, Sonnenschutz und Lüftung.
Rechtliche Vorgaben müssen verbessert werden
Regelungen zum sommerlichen Wärmeschutz gibt es bislang vor allem für Neubauten. Im Mietrecht bleibt es dagegen allgemein – Wohnungen müssen für den vertragsgemäßen Gebrauch geeignet sein. Konkrete Vorgaben, etwa zu maximalen Temperaturen oder wirksamem Hitzeschutz, fehlen jedoch.
Wenn Mieterinnen und Mieter den Vermieter überzeugen wollen oder rechtlichen Rat suchen, ist eine gute Dokumentation deshalb wichtig. Hilfreich ist es, über mehrere Tage hinweg Innen- und Außentemperaturen festzuhalten – idealerweise mit einem Datenlogger, der die Temperaturentwicklung nachvollziehbar aufzeichnet.
Gesetzliche Nachrüstpflichten greifen da nur teilweise. Sie finden sich im Gebäudeenergiegesetz und betreffen zum Beispiel die Dämmung der obersten Geschossdecke. Diese Pflicht greift aber nur, wenn die Decke energetisch besonders schlecht ist. Das kann für Mieterinnen und Mieter ein Ansatzpunkt sein, etwa wenn über einer Dachgeschosswohnung gar keine Dämmung vorhanden ist.
Verbraucherzentrale fordert klare Regeln und ein Wohnraumaufsichtsgesetz
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fordert daher gemeinsam mit weiteren Verbänden konkrete politische Schritte. Aus ihrer Sicht braucht es verbindliche Mindestanforderungen an Wohnraum – etwa bei Gebäudehülle, Sonnenschutz und Lüftungsmöglichkeiten. Ein Wohnraumaufsichtsgesetz könnte dazu beitragen diese Standards zu definieren. Davon würden besonders vulnerable Mietergruppen profitieren, denn Menschen mit geringem Einkommen sind häufiger von Extremtemperaturen betroffen, da sie oft in energetisch schlechten Wohnungen leben. Mehr als ein Drittel der Gebäude im Land gilt als sanierungsbedürftig – ein Thema, das weiter an Gewicht gewinnt. Gleichzeitig würden klare Regelungen auch für Vermieterinnen und Vermieter Rechtssicherheit schaffen – etwa dann, wenn Mietminderungen oder rechtliche Auseinandersetzungen von vornherein vermieden werden.
Ergänzend sollten Förderprogramme gezielt dort ansetzen, wo der Sanierungsbedarf am größten ist.
Hintergrund: Positionspapier Wohnraum
Mainzer Umweltdezernentin kritisiert Kraftwerkspläne
Nachdem die Kraftwerkspläne auf der Ingelheimer Aue bereits im Stadtrat hitzig diskutiert wurden, übt die Mainzer Umweltdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) nun deutliche Kritik - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
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Braucht Mainz neue Gaskraftwerke?
Zur Abendveranstaltung von "Scientists for Future" an der Mainzer Universität
Liane Zell, die für die Öffentlichkeitsarbeit bei der KMW zuständig ist

(Foto: Thoms Gärtner)
Zuerst wurde ein Überblick über die bisherige und geplante Stromversorgung in Mainz gegeben., die sich auf der zu Mainz gehörenden Ingelheimer Aue abspielt und durch die KMW als jeweils 50% Tochtergesellschaft der Mainzer Stadtwerke und der Wiesbadener ESWE Versorgung erfolgt.
Zur Zeit gibt es ein Müllheizkraftwerk, was auch für die Fernwärmeversorgung in Mainz genutzt wird, ein altes Gasreservekraftwerk (Baujahr 1970, es ist im Abrufbetrieb, die Abrufzahlen stiegen aber zwischen 2014-2025 von 1 auf 20-25 Abrufe pro Jahr an) , ein zwar schon vor 20 Jahren errichtetes, aber kontinuierlich modernisiertes Gas-+ und Dampfkraftwerk und ein Blockheizkraftwerk. Alle vier Kraftwerke der KMW können insgesamt ca. 900 MW Strom produzieren,
Für das in Bau befindliche Rechenzentrum Green Rocks, was ebenfalls auf der Ingelheimer Aue sein wird und ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen KMW und dem norwegischen Partner Green Mountain ist, sehen seine zukünftigen Betreiber die Notwendigkeit einer flexiblen und netzdienlichen Ergänzung zu den existierenden Kraftwerken der KMW. Die Kühlung des Rechenzentrums soll normalerweise durch das Rheinwasser erfolgen. An den Tagen, wo es aufgrund der Wassertemperatur des Rheins nicht möglich sein wird, erfolgt seine Kühlung durch Kompressionskälte. Dafür ist dann eine erhöhte Strommenge erforderlich. Man geht von maximal 80 MW Stromverbrauch an diesen Tagen aus. ansonsten von ca. 54 MW. Zur Abdeckung des Stromverbrauchs des Rechenzentrums prüfte die KMW verschiedene Möglichkeiten und entschied sich für ein Gasmotorenkraftwerk mit einer Nennleistung von 54 MW Strom.
Standpunkt KMW:
Letztere sind noch nicht entwickelt genug, um mehrtägige Dunkelflauten (=Tage, an denen zu wenig Wind- oder Solarstrom erzeugt werden kann wegen der Wetterverhältnisse) zu überbrücken, außerdem ist der Engpass im Netzanschluss, da Großbatterien an das Stromnetz abgestimmt werden müssen. Veraltete Kohlen- und Gaskraftwerke sollen bundesweit möglichst bald stillgelegt werden, ihr Weiterbetrieb wird aber z.B. in Mainz durch die Netzbetreiber vorgeschrieben, was zeigt, wie kritisch aktuell die Netzinfrastruktur in Deutschland ist.
Standpunkt Scientists for Future Mainz/Wiesbaden:
Stattdessen müssen Wind- und Solarstromerzeugung durch die KMW massiv ausgebaut werden. Der Ausbau von Batteriespeicher-Kapazitäten erfolgt durch die KMW zu zögerlich. Im Vergleich dazu plant Bacharach eine Batteriegroßspeicheranlage mit einer Kapazität von 1600 MW. Die Entwicklung von Batterien schreitet ständig voran und es gab in den letzten 15 Jahren eine deutliche Kostendegression, die sich noch fortsetzen wird. Damit und durch eine intelligente Steuerung des Stromnetzes können in Zukunft mehrtägige Dunkelflauten überwunden werden.
Zwar ist man beim Kauf der Batterien von China abhängig, aber das ist eine einmalige Abhängigkeit im Gegensatz zu der jahrzehntelangen zukünftigen Abhängigkeit der Gasbelieferung vom Ausland (Norwegen, Naher Osten, USA) und der Gefahr potentieller Zerstörungen der Gasleitungsinfrastruktur (wie bei North Stream).
Das Gasmotorenkraftwerk der KMW wird in Zukunft nicht wirtschaftlich mit Wasserstoff betrieben werden, da Wasserstoff wegen Knappheit viel zu teuer, es als Vorprodukt für die Chemie- und Stahlproduktion benötigt wird und Wasserstoff kein unkritischer Stoff ist (Leckageproblem, Methananteil).
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Schulranzen gesucht: Dekanat Mainz startet Spendenaktion
Gut erhaltene Schulranzen müssen nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule nicht ausgedient haben. Das Evangelische Dekanat Mainz sammelt im Juli gebrauchte Schulranzen sowie Zubehör wie Mäppchen oder Turnbeutel, um sie im nächsten Jahr an Familien weiterzugeben, die sich hochwertige Schulausstattung nur schwer leisten können.
Gesucht werden saubere und gut erhaltene Schulranzen, Mäppchen und Turnbeutel. Die Spenden können vom 1. bis 30. Juli montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr in einer Sammelbox in der Hofeinfahrt des Evangelischen Dekanats Mainz (Kaiserstraße 37, Mainz) abgegeben werden.
Mit der Aktion verbindet das Dekanat soziale Unterstützung mit nachhaltigem Handeln: Gut erhaltene Schulranzen werden weitergenutzt und ermöglichen anderen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr.
Kontakt: Miriam Heil, Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung und Bildung, Telefon 06131 9600421, E-Mail: miriam.heil@ekhn.de
„Heute auf meinem Balkon – morgen auf deinem“
Warentauschmarkt im Umweltladen
In diesem Sommer kann im Mainzer Umweltladen wieder getauscht werden, diesmal mit dem Schwerpunkt Garten und Balkon. Vom 01. Juli bis einschließlich 28. August können kleine Schätze ihre Besitzerin oder ihren Besitzer wechseln. Zu den Öffnungszeiten kann getauscht und verschenkt werden.
Das Tauschen ist kostenlos. Mitgebracht können bis zu drei Teile pro Person. Alles sollte so groß sein, dass es von einer Person getragen werden kann. Sollte jemand nichts mitbringen, aber gerne etwas mitnehmen, so wird eine kleine Spende von 1 Euro für die Organisation „Armut und Gesundheit“ entgegen genommen.
Getauscht werden dürfen: Gartenbedarf, Balkondeko, Sportartikel, Spielwaren, Bücher, CDs & DVDs, Haushaltswaren, Elektrogeräte, Einrichtungsgegenstände usw.
Zu Hause bleiben müssen: Kleidung, Schuhe, schmutzige Teile, Baumaterial, Matratzen, Bettzeug, Teppiche, Vorhänge, Öfen (Radiator, Ölofen), KFZ-Teile, gefährliche Chemikalien (Pflanzenschutzmittel, lösemittelhaltige Flüssigkeiten, Öle), lebende Tiere, Lebensmittel.
Öffnungszeiten des Umweltladens:
Montag-Freitag: 10:00-13:00 Uhr, 13:30-18:00 Uhr
Jeder 1. Samstag im Monat: 10:00-14:00 Uhr
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Körperverletzung in Supermarkt in der Mainzer Neustadt
Am Mittwochmorgen, (24.06.2026) gegen 08:50 Uhr, kam es in einem Supermarkt im Kaiser-Wilhelm-Ring in der Mainzer Neustadt zu einer Körperverletzung zum Nachteil einer Mitarbeiterin.
Nach bisherigen Ermittlungen wollte eine 39-jährige Kundin ihre Einkäufe an einer Selbstbedienungskasse mit Bargeld bezahlen. Eine Mitarbeiterin des Marktes wies die Frau darauf hin, dass an den SB-Kassen ausschließlich Kartenzahlung möglich sei. Daraufhin verließ die 39-Jährige zunächst das Geschäft.
Kurze Zeit später kehrte die Frau zurück und begab sich erneut zu den Selbstbedienungskassen. Als die Mitarbeiterin sie nochmals auf die geltenden Zahlungsmodalitäten ansprach, reagierte die 39-Jährige aggressiv. Sie schlug der Mitarbeiterin unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und stieß sie anschließend zu Boden.
Die Geschädigte erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.
Gegen die 39-jährige Beschuldigte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Unbekannte beschädigten in der Nacht mehrere PKW
In der Nacht von Dienstag, 23. Juni 2026, 21:00 Uhr, auf Mittwoch, 24. Juni 2026, 08:00 Uhr, wurden in der Inge-Reitz-Straße nach aktuellem Ermittlungsstand sieben PKW durch unbekannte Täter beschädigt. Die Fahrzeuge standen zum Tatzeitpunkt in Längsaufstellung am rechten Fahrbahnrand. Die Beschädigungen traten jeweils an der zum Gehweg gerichteten Beifahrerseite auf.
Die Polizeiinspektion Mainz 2 sucht nun nach weiteren Geschädigten sowie möglichen Zeugen der Tat. Betroffene oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer der Polizeiinspektion Mainz 2 zu melden.
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Wenn die Stadt glüht
Hitze stresst Mensch und Umwelt
Deutschland und weite Teile Europas ächzen unter extremer Hitze. Schon die vergangenen Jahre waren zu trocken, Hitzewellen werden häufiger. Die Aussichten für den Sommer 2026: die Trockenheit bleibt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist auf den Wert von Stadtgrün für Menschen, Tiere und Pflanzen hin. Christian Hönig, BUND-Abteilungsleiter Biodiversität, erklärt, was jeder und jede von uns für mehr Grün in der Stadt tun kann.
Stadtleben bei Trockenheit: Das hilft Tieren
Insekten sollten darin durch Stöckchen oder andere Schwimmhilfen Rettungsinseln finden. Auch kühle, feuchte Versteckmöglichkeiten im Schrebergarten, Innenhof oder im Hausgarten werden von vielen Tieren geschätzt. „Der Laubhaufen in der Ecke, der Kompost im Garten, das undurchdringliche Gebüsch, aber auch das gemulchte Beet können Schatten, Feuchtigkeit und damit Rettung in der Trockenheit bedeuten“, so Hönig.
Stadtnatur umfasst sowohl Parks und Gärten, Brachflächen, begrünte Dächer und Fassaden, aber auch blühende Balkone. Sie ist vielfältig und überlebenswichtig. Die Möglichkeiten etwas für die Artenvielfalt zu tun, sind zahlreich. Blütenreiche heimische Pflanzen, Nisthilfen für Vögel, Insekten und Fledermäuse helfen Tieren in der Stadt. „Pflanzen Sie statt Rasen einen Streifen Blumenwiese und lassen Sie Totholz im Garten oder im Innenhof liegen. Das bietet Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten.“
Stadtbäume leiden stark unter Trockenheit
Hönig: „Wenn Bürger*innen in Nothilfe Bäume gießen, dann ist das ein toller Einsatz für die Natur. Wenn Sie gießen, dann bitte lieber einmal ausgiebig – 80-100 Liter, das sind acht bis zehn Gießkannen – als mehrmals wenig. So versickert das Wasser in den Wurzelraum, und verdunstet nicht an der Oberfläche.“
BUND-App “Mein Baum”: Hilf Stadtbäume schützen!
Neben den Bäumen wirken naturnahe Grünflächen, entsiegelte Höfe und sogar Dachbegrünung als natürlicher Klimaschutz. Außerdem sind sie unerlässlich, um im Lebensraum Stadt, Habitate und Biotope für Insekten und Tiere anzubieten. Hönig: „Reden Sie mit Ihren Vermieter*innen oder ihrer Wohnungsbaugenossenschaft und fragen nach, ob Sie ihren Innenhof begrünen und versiegelte Fläche aufbrechen dürfen. Oftmals gibt es auch lokale Fördermöglichkeiten, um kleine Projekte für die Stadtnatur zu finanzieren, beispielsweise Dachbegrünung oder die Aufstellung von Hochbeeten im Straßenraum. Auch eine Regentonne aufzustellen, um Wasser zum Gießen zu sammeln, ist eine gute Idee.
Naturliebhabende können sich auch bei ihrer Kommune melden, um die Baumscheibe vor dem eigenen Mietshaus zu begrünen. Wir raten dazu regionale Wildpflanzen auszusäen oder zu pflanzen, die eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten sind und oftmals besser mit den Bodenverhältnissen und Trockenheit klar kommen, als hochgezüchtete Pflanzen.“
Stimme erheben für mehr Stadtgrün
Hönig: „Wir raten den Menschen: Setzen Sie sich in Bezirksversammlungen, Gemeindesitzungen oder bei anderen Treffen dafür ein, dass ihre Nachbarschaft grüner und naturnäher gestaltet wird. Oder werden Sie Mitglied in einem Umweltverband, finden eine aktive Gruppe und helfen so, unsere Lebensgrundlagen zu schützen.“
Notfallmeldestellen in der Neustadt sind eingerichtet und betriebsbereit
Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat die Verwaltung der Stadt Mainz mitgeteilt, dass in der Mainzer Neustadt vier Notfallmeldestellen vorgeplant sind. Diese sollen im Ernstfall als Anlaufpunkte für die Bevölkerung dienen.

Eine der Notfallmeldestellen in der Mainzer Neustadt bei Ausfall der Kritischen Infrastruktur: die Polizeiinspektion 2 am Valenciaplatz (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
„Planung und Vorbereitung sind alles! Wenn es zum Ausfall von Teilen der Kritischen Infrastruktur kommt, also bspw. bei länger andauernden Stromausfällen, Ausfällen des Mobilfunknetzes oder Störungen der Internetversorgung, sind Informationen und Anlaufpunkte entscheidend. Deshalb ist es auch ein wichtiges Anliegen von uns, dass die Stadtverwaltung nicht nur online über die Meldestellen informiert, sondern auch Infoflyer erstellt und an die Haushalte verteilt”, fordert Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher.
In der Mainzer Neustadt sind vier Notfallmeldestellen vorgeplant:
- das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt in der Moselstraße 35,
- die Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bunds in der Hattenbergstraße 5,
- die Polizeiinspektion 2 auf dem Valenciaplatz 1 und
- die Wache der Bundespolizei auf dem Bahnhofsplatz.
In der Stadt Mainz sind insgesamt 39 mobile und stationäre Notfallmeldestellen im Stadtgebiet im Ernstfall vorgesehen und einsatzbereit. Die Behörden und Organisationen wurden laut Stadtverwaltung über das Konzept informiert und haben das nötige Material hierfür erhalten.
Stadtrat: Wie passt Gaskraftwerk mit Klimazielen zusammen?
Die Pläne der KMW, auf der Ingelheimer Aue ein neues Gaskraftwerk zu bauen, sorgen für Diskussionen im Stadtrat. Auch die Umweltdezernentin und der OB beziehen Stellung - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Spielplatz Lessingplatz erhält Mittel zur Ersatzbeschaffung von Spielgerät - Beteiligung zur Anschaffung terminiert
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Mainz hat zur Ersatzbeschaffung eines Spielgeräts auf dem Spielplatz am Lessingplatz bis zu 75.000 Euro bereitgestellt. Die Stadtverwaltung lädt nun für den 23. Juni, 17:00 Uhr, auf den Spielplatz ein, um Kinder und Eltern in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen, welches Spielgerät konkret angeschafft wird.

Wird das Spielgerät auf dem Lessingplatz so aussehen? (Animiertes Bild: SPD Mainz-Neustadt)
„Unser Dank geht an die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung: Die Ersatzbeschaffung des Spielgeräts auf dem Lessingplatz wurde auf die Prioritätenliste auf die vorderen Plätze gesetzt. Dass die Beschaffung jedoch dennoch insgesamt so lange dauert, ist sehr bedauerlich und für viele in der Neustadt ein großes Ärgernis, ist aber der allgemeinen Finanzsituation geschuldet“, so Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats und stellvertretender Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt.
Im vergangenen Jahr musste das bisherige Spielgerät, ein Kletterkombigerät mit Rutsche, abgebaut werden, da die Standpfosten angefault waren und sich eine Reparatur wirtschaftlich nicht rechnete. Seitdem hat es mehrere Initiativen und Anträge der Fraktionen im Ortsbeirat gegeben, um zeitnah einen Ersatz vor Ort zu realisieren und auch allgemein die Haushaltsmittel für die Ersatzbeschaffungen zu erhöhen, da auch auf weiteren Spielplätzen in der Mainzer Neustadt Ersatz benötigt wird. „Die Dichte an Spielplätzen in der Neustadt ist gut, ist aber auch aufgrund der urbanen Verhältnisse notwendig. Für die Menschen in unserem Stadtteil ist es deshalb wichtig, dass Schäden zeitnah behoben oder eben Ersatz beschafft wird, um weiterhin gute Orte des Zusammenkommens zu haben”, unterstreicht Julia Wagner, Vorsitzende der Neustadt SPD.
Besonders interessant sind die Kommentare von einigen, auf die ich gerne an dieser Stelle eingehen möchte.
Jemand schreibt: „Die meisten verlinkten Presseartikel können nur kostenpflichtig gelesen werden. Diese Links ärgern mich.“
Unser Bemühen ist es, Sie über alle für unseren Stadtteil interessanten Veröffentlichungen zu informieren.
Sie entscheiden, welche Artikel sie intensiver lesen möchten und ob Sie eventuell dafür zahlen möchten.
Damit Sie nicht einen Link anklicken und dann enttäuscht sind, dass Sie den Bericht nicht lesen können, haben wir jeweils „AZplus“ im Neustadt-Journal und (plus) auf der Webseite hinzugefügt.
In einer anderen Antwort heißt es: „Die Seiten der AZ sind kostenpflichtig. Das merkt man aber erst, wenn man den Link angeklickt hat und dann nicht weiterlesen kann.“
Dieser Person muss ich leider zustimmen, denn sie nutzt die „Themen des Monats“, um sich über die Inhalte zu informieren. Wir haben schon reagiert und zumindest für den laufenden Monat Juni und für Mail jeweils „(AZplus)“ dahinter notiert.
Danke für den Hinweis und ich hoffe, dass es nun besser ist.
Es gab auch Vorschläge, z.B: Eine Rubrik "Leserbriefe" wäre eine Idee. - Nun, Leserbriefe nehmen wir gerne entgegen und veröffentlichen sie auch. Doch leider kamen bisher nur sehr wenige bei uns an.
Aber: Ganz neu auf unserer Startseite haben wir - ähnlich wie bei der Umfrage - jetzt am Ende der Seite eine Möglichkeit eingefügt, um uns Leserbriefe, Kommentare, Wünsche und Vorschläge zu übermitteln, ohne eine Mail schreiben zu müssen.
Viele Grüße
Thomas Renth
Wohnbau Mainz: Auf Kommissbrotbäckerei folgt Frauenlobplatz
126 neue Wohnungen in der Kommissbrotbäckerei, 11.026 im Bestand: Die Bilanz 2025 stimmt die Mainzer Wohnbau positiv. Das nächste Großprojekt startet im Herbst - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Einblicke in das neue Rechenzentrum auf der Ingelheimer Aue
Bei einem Rundgang durch das neue Rechenzentrum erklären KMW und der Mainzer OB Nino Haase, weshalb das Projekt ein Vorreiter bei Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit sein soll - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
Stadtrat beschließt Bewerbung für das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt / Soziale Stadt“
Mainz strebt Neuaufnahme mit den Regionalfenstern Mombach, Nördliche Neustadt/Hartenberg und Lerchenberg an.
Der Mainzer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 17. Juni 2026 beschlossen, die Verwaltung mit der Bewerbung für eine Neuaufnahme in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt / Soziale Stadt“ zu beauftragen. Die Bewerbung soll die drei Regionalfenster Mombach, Nördliche Neustadt/Hartenberg sowie Lerchenberg umfassen.
Mit dem Beschluss setzt die Stadt Mainz den bereits im Februar 2026 eingeschlagenen Weg zur Wiederaufnahme in das Förderprogramm konsequent fort. Ziel ist es, zusätzliche Fördermittel für die nachhaltige Entwicklung von Quartieren mit besonderen sozialen und städtebaulichen Herausforderungen zu gewinnen.
„Mit der heutigen Entscheidung schaffen wir die Grundlage dafür, wichtige Zukunftsprojekte in unseren Stadtteilen voranzubringen und die Lebensqualität der Menschen vor Ort weiter zu verbessern“, betont Sozialdezernentin Jana Schmöller. „Das Programm bietet die Chance, soziale Infrastruktur, öffentliche Räume und das nachbarschaftliche Zusammenleben nachhaltig zu stärken.“
Der Auswahl der drei Regionalfenster ging ein umfangreicher Prüfungsprozess voraus. Grundlage waren die Ergebnisse der Sozialraumanalyse 2023, Stellungnahmen verschiedener Fachämter sowie Vor-Ort-Begehungen und die Bewertung städtebaulicher Entwicklungspotenziale. Dabei wurden insbesondere die Gebiete Mombach, Nördliche Neustadt/Hartenberg und Lerchenberg als räumliche Handlungsschwerpunkte identifiziert.
Für die drei Gebiete wurden bereits erste mögliche Entwicklungsperspektiven benannt. Dazu zählen unter anderem die Aufwertung öffentlicher Plätze und Grünflächen, die Verbesserung von Wegverbindungen, die Aufwertung der Quartiere im Sinne der Umweltgerechtigkeit, die Stärkung sozialer Infrastruktur sowie Maßnahmen zur besseren Vernetzung innerhalb der Quartiere.
Die nun beschlossene Bewerbung stellt den nächsten Schritt im Aufnahmeverfahren dar. Bis zum 27. November 2026 wird die Verwaltung die erforderlichen Bewerbungsunterlagen und ein Grobkonzept beim Land Rheinland-Pfalz einreichen. Die endgültige Entscheidung über eine Aufnahme in das Förderprogramm trifft das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur.
Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, könnte das erste Regionalfenster bereits 2027 starten. Für die weiteren Regionalfenster wird ein Förderbeginn ab 2028 erwartet. Die Förderlaufzeit beträgt jeweils vier Jahre.
Welche konkreten Projekte und Maßnahmen umgesetzt werden, wird erst nach einer möglichen Aufnahme in das Programm im Rahmen eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) festgelegt. Dabei werden die Bürger:innen sowie die örtlichen Gremien aktiv in die Planungen eingebunden.
Die bisherigen Fördergebiete zeigen, welchen Mehrwert das Programm für Mainz schafft. In Mombach wurden unter anderem die Hauptstraße aufgewertet, die öffentliche Toilettenanlage an der Ortsverwaltung barrierefrei umgebaut, der Bolzplatz am Mahnes modernisiert und die De-La-Roche-Anlage barrierearm umgestaltet und aufgewertet. In der Neustadt entstanden mit der Umgestaltung der Boppstraße, des Bismarckplatzes sowie zuletzt der Bonifaziusstraße und des Bonifaziusplatzes attraktive, barrierefreie öffentliche Räume. Auf dem Lerchenberg wurde unter anderem der Spielplatz Fontanestraße umgestaltet sowie das Einkaufszentrum als zentraler Treffpunkt des Stadtteils umfassend modernisiert und aufgewertet. Darüber hinaus wurden in allen Regionalfenstern die sozialen Netzwerke gefördert und lokale Bürgergremien gegründet.
Die Beispiele verdeutlichen: Das Förderprogramm stärkt nicht nur die städtebauliche Entwicklung, sondern verbessert ganz konkret die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren.
Das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt / Soziale Stadt“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung von Quartieren. Förderfähig sind unter anderem Investitionen in öffentlichen Räumen, soziale Infrastruktur, Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte, das Quartiermanagement sowie Beteiligungs- und Integrationsprojekte.
Katrin Eder: Ihre Pläne und ihre Position zum Gaskraftwerk
Die ehemalige Ministerin und frühere Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder spricht über ihre neue Rolle und ihre Position zu zwei kontrovers diskutierten Mainzer Themen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Mehr Sicherheit und eine attraktive Verbindung durch die Innenstadt
Die Landeshauptstadt Mainz wird die Hintere Bleiche nach den Sommerferien 2026 zur Fahrradstraße umgestalten. Mit dem entsprechenden Beschluss hat der Stadtrat den Weg für eine Maßnahme freigemacht, die eine wichtige Radverbindung innerhalb der Innenstadt stärkt und gleichzeitig zu mehr Sicherheit sowie einer klareren Ordnung im Straßenraum beiträgt.
„Mainz wächst und die Anforderungen an den öffentlichen Raum nehmen zu. Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen Mobilitätsformen so zu organisieren, dass sie sicher, verständlich und möglichst konfliktfrei zusammenwirken“, erklärt Umwelt- und Mobilitätsdezernentin Janina Steinkrüger.
Mit der Ausweisung als Fahrradstraße wird diese Funktion künftig sichtbar und verkehrlich eindeutig gestaltet. Fahrradstraßen schaffen klare Regeln, erhöhen die Sicherheit und machen wichtige Radverbindungen besser erkennbar. Davon profitieren nicht nur Radfahrende: Eine attraktive und leistungsfähige Radinfrastruktur trägt dazu bei, Konflikte im Straßenraum zu reduzieren und Fußwege zu entlasten.
„Wer Menschen für das Fahrrad gewinnen möchte, muss sichere und komfortable Verbindungen anbieten. Die Hintere Bleiche ist dafür aufgrund ihrer Lage und ihrer bestehenden Bedeutung für den Radverkehr besonders geeignet“, so Steinkrüger.
Die Maßnahme ist Teil der Mainzer Strategie zur Stärkung des Umweltverbundes. Ziel ist es, attraktive Alternativen zum Auto dort auszubauen, wo sie sinnvoll und praktikabel sind, ohne die Erreichbarkeit der Innenstadt einzuschränken.
Für Anwohner:innen, Lieferverkehre, Handwerksbetriebe sowie weitere berechtigte Verkehre bleibt die Zufahrt weiterhin möglich. Die entsprechende Regelung wird durch den Zusatz „Anlieger frei“ sichergestellt.
Vor der Umsetzung werden Informationsschreiben an die Anlieger:innen verteilt. Darüber hinaus bietet das Team des fahrRad-Büros mehrere Informations- und Gesprächstermine im Stadthaus Große Bleiche an. Auch während der Umsetzung stehen Mitarbeitende vor Ort für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Die Umgestaltung der Hinteren Bleiche zur Fahrradstraße erfolgt nach den Sommerferien 2026.
Zukunft der Kunsthalle Mainz weiter in den Sternen
Kulturdezernent Delbasteh: Runder Tisch soll Klarheit über Finanzierung schaffen - Mainz&

(Foto: Uni Mainz, Fachbereich Kunst)
Männer*beratung - eine notwendige Ergänzung zum Frauen*notruf
von Thomas Gärtner (NIN-Redaktion)
Als Anlaufstelle für sexuelle Belästigung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen ab 12 Jahren gibt es seit vielen Jahren in Mainz den Frauen*notruf. Er bietet Beratung per Telefon, Internet und persönlich vor Ort in der Kaiserstraße 59-61 in Mainz.
Besonders wichtig ist dem Frauen*notruf die Unterstützung zur Klärung der Frage mit der Betroffenen, ob eine Strafanzeige gestellt wird. Im Fall eines Gerichtsprozesses können zwei dazu ausgebildete Frauen*notruf-Mitarbeiter:innen zudem die psychosoziale Prozessbegleitung anbieten, was eine besondere Form einer Zeugenbetreuung in einem Strafprozess ist. Sie ist sehr zeitintensiv, da sie eine Rundum-Unterstützung bei den oft sehr langwierigen Strafverfahren bedeutet.
Der Frauen*notruf möchte das erste Beratungsgespräch möglichst innerhalb von 1-2 Wochen anbieten, um schnell reagieren zu können. Es sind zunächst sechs Beratungsgespräche vorgesehen. Für nicht-deutschsprachige Anfragen können externe Sprachmittler*innen für weitere Sprachen hinzugezogen werden.
Die vom Frauen*notruf angebotene Präventionsarbeit wendet sich an Personen ab 12 Jahre, also auch schon an Schüler*innen bzw. Schulklassen, und soll bereits vor dem sexuellen Übergriff Vorbeugungskonzepte anbieten in Form von Veranstaltungen und Fortbildungen zu einzelnen Themen wie z.B. sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Digitale Gewalt, K.O. – Tropfen und Prävention von sexualisierter Gewalt.
In Rheinland-Pfalz existiert seit 2023 die erste und bislang einzige Beratungsstelle für Männer und TIN-Personen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben. Die Beratungsstelle mit dem Namen „Männer*beratung“ befindet sich zur Zeit noch in der Sömmerringstraße 12 in der Mainzer Neustadt. Aufgebaut und angeboten wird die Männer*beratung vom Frauen*notruf.

Es sind zur Zeit zwei Beraterinnen für die Männer*beratung tätig, die beide auch im Frauen*notruf arbeiten. Eine dritte Person (männlich) verstärkte ab Herbst 2025 für mehrere Monate die "Männer*beratung. Der Frauen*notruf entschied sich zu einem Beratungsangebot auch für Jungen ab 12 Jahren, Männer und TIN-Personen, da es für alle von sexueller Gewalt Betroffenen ein Beratungsangebot geben sollte, unabhängig vom Geschlecht.
Zudem sind die ungleichen gesellschaftlichen und Machtverhältnisse, die zu sexueller Gewalt an Männern und TIN-Personen führen, dieselben wie diejenigen bei Frauen: ältere Personen nutzen Jüngere aus, Verwandte nutzen andere Verwandte aus, die Täter stammen überwiegend aus dem Umfeld der Opfer und sind überwiegend Männer. Allerdings gibt es eine enorme Hemmschwelle bei Männern, über dieses Thema zu sprechen.
Durch eine dreijährige Anschubfinanzierung der Deutschen Fernsehlotterie wurde dem Frauen*notruf dieses zusätzliche Beratungsangebot ermöglicht. Am 11.06.2026 wurde in den Räumlichkeiten der Männer*beratung ein Rückblick auf die Tätigkeit der Beratungsstelle seit 2023 gegeben. Die Beratung nahm offiziell im März 2025 ihre Tätigkeit auf. 2023 bis 2024 wurden allerdings auch schon telefonische Beratungen angeboten. 2023 bis 2025 wurden von insgesamt 45 Personen das Beratungsangebot der Männer*beratung angefragt.
Die Betroffenen (mehrheitlich aus Mainz), meldeten sich überwiegend wegen sexuellem Missbrauch in der Kindheit und die Täter sind wie bei den Betroffenen des Frauen*notrufs überwiegend Männer aus dem engen Umfeld der Opfer.
Die Männer*beratung verfügt über ein Unterstützungsangebot parallel zu dem des Frauen*notrufs (Information, Beratungsgespräche telefonisch, online, persönlich, Krisenintervention und Begleitung) und sieht einen Schwerpunkt auch in Veranstaltungen, Vorträgen und Kampagnen unter anderem zum Thema „toxische Männlichkeit“.
Ebenso wie der Frauen*notruf eine Vernetzung und Kooperation zu anderen Akteuren aufbaute, suchte auch die Männer*beratung von Beginn an entsprechende Verbindungen zu Arbeitskreisen, zu Einrichtungen und zur Politik herzustellen, sowohl auf regionaler wie auf Bundesebene. Durch den Frauen*notruf konnte die Männer*beratung ziemlich schnell diese Verknüpfungen aufbauen und musste nicht bei Null anfangen.
Die Anschubfinanzierung der Männer*beratung lief im Frühjahr 2026 aus. Für 2026 konnte durch einen einmaligen Zuschuss der Landesregierung die Finanzierung gesichert werden. Ziel ist es, für 2027/2028 eine dauerhafte Finanzierung der Männer*beratung zu erreichen - als einzige Beratungsstelle in Rheinland-Pfalz zum Thema sexuelle Gewalt an Männern und TIN-Personen.
Zukünftige Planungen der Männer*beratung betreffen den Aufbau einer Videoplattform, den Ausbau der Prävention auch durch Gruppenangebote für Schulen und Betriebe und den Umzug in andere Räumlichkeiten, um Mietkosten zu senken.
(TIN-Personen = trans*, inter* und nicht-binäre Personen)
Widerstand bei Kontrolle am Hauptbahnhof Mainz
Am 12. Juni 2026 wurde ein 20-jähriger Deutscher gegen 23:35 Uhr im Hauptbahnhof Mainz in Begleitung von einem 18-jährigen Bulgaren kontrolliert. Anlass der Kontrolle war, dass der 20-Jährige beim Erblicken der Bundespolizeistreife seinen Gang beschleunigte.
Während der Kontrolle zeigte sich der Mann unkooperativ. Auf die Frage, was er in seiner Tasche mitführe, gab er an, dass sich darin etwas Gefährliches befinde. Die Durchsuchung seiner mitgeführten Tasche verweigerte er mehrfach. Da der 20-Jährige sich den polizeilichen Maßnahmen körperlich widersetzte und einen Beamten ins Gesicht schlug, musste er gefesselt und zum Bundespolizeirevier Mainz verbracht werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Tasche wurden keine gefährlichen oder verbotenen Gegenstände gefunden. Der Mann erklärte daraufhin, seine Aussage über den gefährlichen Gegenstand sei nur ein Scherz gewesen. Der eingesetzte Polizeibeamte wurde im Gesichtsbereich leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig.
Gegen den 20-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Stadt Mainz führt Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ein
Mit der Kita-App als Kommunikationsplattform zwischen Eltern und den Einrichtungen folgt nach dem im vergangenen Jahr eingeführten trägerübergreifenden Anmeldeportal „Kinder-Kompass“ der nächste wichtige Schritt bei der Digitalisierung im Bereich Kitas in Mainz.
„Mit der Kita-App und den Tablets verbessern wir die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kitas und Verwaltung spürbar. Dies erleichtert die Kommunikation, ermöglicht eine effizientere Planung der Betreuungsangebote und unterstützt so die Familien und unsere Mitarbeitenden im Alltag.“, erklärt Oberbürgermeister Nino Haase.
„Gute Betreuung benötigt auch gute Rahmenbedingungen, dazu gehört eine zeitgemäße digitale Infrastruktur. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Kita-App einen weiteren Schritt bei der Digitalisierung unserer Kindertagesstätten gehen. Besonders wichtig ist mir, dass wir die Einführung gemeinsam mit den Kitas gestalten. Veränderungen gelingen nur dann nachhaltig, wenn die Menschen, die täglich mit den neuen Angeboten arbeiten, gut begleitet werden. Deshalb setzen wir auf eine schrittweise Einführung, intensive Schulungen und einen engen Austausch mit den Einrichtungen.“
„Familien wünschen sich verlässliche und zeitgemäße Kommunikationswege. Die Kita-App kann dazu beitragen, den Austausch zwischen Eltern und Einrichtungen deutlich zu erleichtern und organisatorische Abläufe zu vereinfachen“, sagt Nora Egler Vorsitzende Stadtelternausschuss Mainz (StEA Mainz). „Wir begrüßen besonders, dass der Stadtelternausschuss in die Weiterentwicklung eingebunden wird und die Einführung schrittweise erfolgt. So können die Erfahrungen von Eltern, Fachkräften und Trägern direkt in die weitere Gestaltung einfließen.“
Tablets für städtische Kitas
Funktionen der Kita-App
Einführung der Kita-App
Vor dem Start in einer Einrichtung erhalten die Kitas ihre Gruppengeräte sowie ein Kommunikationskonzept, das die Rahmenbedingungen für die Kommunikation mit Eltern definiert. Zunächst werden Hardware und Software intern getestet. Anschließend werden die Eltern per Schreiben informiert und erhalten ihre Zugangsdaten.
Ausblick
Sexualität im Urlaub – STI-Schutz reist mit
Sommerzeit ist Urlaubszeit – Zeit für Entspannung und Abenteuer. Der Abstand zum Alltag lässt das Leben leichter erscheinen und man ist offen für Neues. Das kann auch eine sexuelle Beziehung sein. Egal, ob der Flirt gesucht wird oder aus der Situation entsteht – der Schutz vor ansteckenden Infektionen muss gesichert sein. Sonst reist womöglich mehr als eine schöne Erinnerung mit nach Hause.
STI – Sexually Transmitted Infections
Verschiedene Wege der Ansteckung
Tückisch: Die Symptome sind oft nur schwach ausgeprägt
So schützen Sie sich vor Ansteckung:
- Nutzen Sie grundsätzlich Kondome
- Für Frauen gibt es so genannte Femidome, die wie ein Kondom funktionieren, aber in die Vagina eingeführt werden.
- Beim Oralverkehr schützen Dental Dams – auch Lecktücher genannt – vor Infektionen.
- Achten Sie auf Sauberkeit bei Ihrer Sexualpartnerin oder Ihrem Sexualpartner, sowohl an Körper und Kleidung als auch beispielsweise im Bett.
- Vermeiden Sie Kontakt zu offenen Wunden.
- Verzichten Sie auf gemeinsam genutztes Sexspielzeug.
Übrigens: Kondome können vor einer HIV-Infektion schützen und das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen verringern – sie bieten aber nicht unbedingt einen hundertprozentigen Schutz. Zögern Sie daher nicht, ärztlichen Rat einzuholen, wenn Sie bei sich oder Ihrem Partner / Ihrer Partnerin eine STI vermuten oder befürchten. Eine frühzeitige Therapie kann Folgeschäden verhindern, denn medizinisch behandelt sind die meisten STI heilbar. Sie können auch kostenlos und anonym die STI-Beratungsstelle Ihres örtlichen Gesundheitsamtes aufsuchen.
Das können erste Hinweise auf eine STI sein
- Rötung oder weiße Beläge im Mund, Genital- oder Analbereich
- Geschwüre, Knötchen oder Bläschen im Mund, Genital- oder Analbereich
- Juckreiz im Genital- oder Analbereich
- Ausfluss aus Harnröhre, Scheide oder After
- schmerzhafte und/oder geschwollene Lymphknoten
- Gelbfärbung von Haut und Augen
- Verfärbung oder Entfärbung von Stuhlgang oder Urin
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- uncharakteristischer Hautausschlag
Noch ein Tipp:
Nutzen Sie Impfangebote, z.B. gegen Hepatitis oder Mpox, und gehen Sie regelmäßig zur Krebsvorsorge, um beispielswiese die nahezu symptomfreie Chlamydien-Infektion zu erkennen.
Textbearbeitung: Susanne Schneider, Freistil-Texte
Fachlektorat: Prof. Dr. med. Ursula Rieke (Sexualmedizin/Sexualtherapie DGSMP)
Am Samstag, den 13.06.26 gegen 17:50 Uhr, kam es an der Kreuzung Gabelsbergstraße / Hindenburgstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus der Stadt Mainz sowie einem Fahrradfahrer.
Der 49jährige Fahrer des Linienbusses befuhr zuvor die Gabelsbergerstraße aus Fahrtrichtung Forsterstraße kommend in Fahrtrichtung Hindenburgstraße. Der 71jährige Fahrradfahrer befuhr die Hindenburgstraße aus Fahrtrichtung Kurfürstenstraße kommend in Fahrtrichtung Lessingstraße. Unmittelbar im Kreuzungsbereich Gabelsbergerstraße / Hindenburgstraße übersah der Busfahrer den vorfahrtsberechtigten, von links kommenden, Fahrradfahrer und tätigte eine Gefahrenbremsung.
Hierdurch verletzte sich ein Fahrgast sowie ein Kleinkind und ein Fahrkartenkontrolleur im Bus leicht. Da kein Zusammenstoß zwischen dem Linienbus und dem Fahrrad stattfand, blieb der Fahrradfahrer unverletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.
MainzZero fordert: Sondervermögen für echten Klimaschutz einsetzen
Im Rahmen des „Rheinland-Pfalz-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur“ gehen 166,85 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes an die Landeshauptstadt Mainz. Bereits Anfang April veröffentlichte die Stadt ihr Umsetzungskonzept, das die Schwerpunkte Bildung, Sport und digitale Infrastruktur enthält. Die Bürgerinitiative MainzZero fordert die Stadt nun auf, die Mittel aus dem Sondervermögen konsequent für den Klimaschutz einzusetzen und die im „Masterplan 100 % Klimaschutz“ beschlossenen Maßnahmen endlich mit ausreichenden finanziellen Mitteln zu hinterlegen.
Der Masterplan bildet seit 2017 die strategische Grundlage für den Weg zur Klimaneutralität der Stadt Mainz und wurde 2022 fortgeschrieben. Ziel ist es, Mainz möglichst bis 2035 klimaneutral zu machen. Doch aus Sicht von MainzZero klafft weiterhin eine erhebliche Lücke zwischen politischen Beschlüssen und konkreter Umsetzung. „Die Maßnahmen liegen seit Jahren auf dem Tisch – was fehlt, ist ihre verbindliche Finanzierung“, sagt Marina Hinsch, Sprecherin von MainzZero. „Ein Sondervermögen darf nicht in erster Linie zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden. Es muss gezielt in den strukturellen Umbau unserer Stadt hin zur Klimaneutralität investiert werden.“
Instandsetzung ist kein Strukturwandel
Die Vertreter*innen von MainzZero sind sich bewusst, dass kommunale Investitionen immer mit Zielkonflikten einhergehen. Ausgaben für Bildung, Sport und die Sanierung bestehender Infrastruktur seien wichtig. Doch das Sondervermögen dürfe nicht primär dafür verwendet werden, Versäumnisse bei der Instandhaltung abzuarbeiten.
Im Kern geht es für MainzZero um die entscheidende Frage, ob die Stadt primär den Status quo zementiert – oder ob sie die Mittel für einen echten Wandel einsetzt. Für diesen Wandel braucht es aus Sicht von MainzZero z.B. Investitionen in eine konsequente Verkehrswende. „Schon jetzt ist die Stadt durch den ungehemmt angewachsenen Autoverkehr überlastet, leiden Wohn- wie Lebensqualität durch den enormen Platzverbrauch stehender und fahrender Autos“, betont Verkehrsexperte Armin Schulz. „Ein weiteres Wachstum der Stadt würde ohne eine wirkliche Verkehrswende die Konflikte weiter verschärfen.“ Dringend erforderlich wäre u.a. ein Radnetz mit sicheren, durchgängigen Radwegen. Auch die Planung und der Bau von Radschnellverbindungen (z.B. von der Rheinachse zur Universität und weiter bis nach Ingelheim) müssten zügig angegangen werden. Doch hierfür bedarf es eines finanziell gesicherten Umsetzungskonzepts mit festem Zeitplan.
Ein weiteres wichtiges Projekt: Grünachsen, d.h. entsiegelte, begrünte und verkehrsberuhigte Straßenzüge, die die Stadtteile durchziehen. Seit November 2022 stehen Grünachsen als hoch prioritäre Sofortmaßnahme im Masterplan 100 % Klimaschutz. Sie wären kühlende Frischluftschneisen für die gesamte Stadt, könnten Hitze mindern, Wasser aufnehmen, die biologische Vielfalt stärken und Stadtteile für Radfahrende und Fußgänger*innen miteinander verbinden.
Anfang 2024 forderten 6.600 Mainzer*innen die Stadtverwaltung per Petition dazu auf, nun endlich mit deren Umsetzung zu beginnen. Auch die positive Resonanz auf die Sommerstraßen von MainzZero zeigt, wie groß der Wunsch der Menschen nach solchen Grünachsen und städtischem Lebensraum ist. Bei der diesjährigen Sommerstraße in der Mittleren Bleiche äußerten viele Anwohnende, wie dringend nötig eine Begrünung der Innenstadt sei. Denn durch die enge Bebauung mit schmalen Straßen ist das Mainzer Zentrum im Sommer ein Hitzespot. Sofern für Bäume kein Pflanz- und Wuchsraum vorhanden ist, können auch Flachwurzler oder Beete die Aufenthaltsqualität schon deutlich verbessern. Doch die Maßnahme Grünachsen wird gar nicht angegangen. Dies muss sich aus Sicht von MainzZero dringend ändern.
Die Liste der Investitionen, die nötig sind, um Mainz zu einer klimaneutralen wie -resilienten Stadt zu machen, ist noch deutlich länger. Dazu gehören auch Investitionen in eine zukunftsfähige Energieversorgung, etwa in den Ausbau und die Dekarbonisierung von Wärmenetzen, die ganze Quartiere klimafreundlich versorgen.
Masterplan als verbindliche Grundlage
Für MainzZero ist klar: Die Verwendung des Sondervermögens sollte sich eng am Masterplan 100 % Klimaschutz orientieren. Die dort festgelegten Maßnahmen seien politisch beschlossen und fachlich ausgearbeitet – ihnen fehle jedoch häufig die konkrete Finanzierung und damit letztendlich die Umsetzung. Die Verwendung der 166,85 Millionen Euro sei eine richtungsweisende Entscheidung für die kommenden Jahre und werde maßgeblich darüber bestimmen, ob Mainz seine Klimaziele erreichen kann. „Das Sondervermögen ist eine einmalige Chance“, betont Hinsch. „Es kann den notwendigen Wandel beschleunigen – oder wirkungslos verpuffen. Entscheidend ist, dass die Mittel konsequent am Klimaschutz ausgerichtet werden.“
Die Bürgerinitiative ruft Politik und Verwaltung dazu auf, die Prioritäten entsprechend zu setzen und den Masterplan 100 % Klimaschutz zur verbindlichen Grundlage der Investitionsentscheidungen zu machen. Denn an ihren eigenen Entscheidungen müssen sich die im Stadtrat und der Verwaltung Handelnden – unabhängig von Wahlperioden – messen lassen. Für ein lebens- und liebenswertes Mainz in allen Jahreszeiten und auch in den kommenden Jahrzehnten!
Stadt für neuen Standort-Wunsch des Tierheims „vollkommen offen“
Die Zukunft des Tierheims in Mainz bewegt die Stadt, seit klar ist, dass das Tierheim wegen des notwendigen Abrisses der Mombacher Hochbrücke umziehen muss - Mainz&

(Foto: gik)
Ärger um Rheinufer-Sanierung in Mainz: Schausteller drohen Stadt mit Klage
Die Stadt Mainz will das Rheinufer grüner machen. Doch die Pläne haben auch Auswirkungen auf Volksfeste wie die Johannisnacht. Die Mainzer Schausteller fürchten um ihre Existenz und erwägen nun eine Klage - Merkurist

(Foto: merkurist.de)
Bis zu 31 Millionen Euro Fördergeld für Umbau des Rheinufers
Die Umgestaltung des Rheinufers bekommt Unterstützung von Bund und Land. Mit einer geplanten Öffentlichkeitsbeteiligung können auch Mainzer Bürger bei dem Konzept mitwirken - AZ Mainz (plus)

(Bild: Bierbaum-Aichele-Landschaftsarchitekten/Stadt Mainz)
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„Weltrekord Lesen 2026“: Mainz holt Rekord mit Vorleseaktion

(Foto: SWR 1)
Gemeinsam gegen den Rechtsruck – Gründung von CSD Rheinland-Pfalz geplant
Um queere Sichtbarkeit und Akzeptanz auch abseits der Großstädte abzusichern, möchte CSD Deutschland e. V. Initiativen und Gruppen, die CSDs auch in kleineren Städten und Gemeinden organisieren, aktiv unterstützen. In Rheinland-Pfalz konnten in den letzten Jahren vermehrt CSDs abseits der Oberzentren stattfinden.
Als Teil des bundesweiten Dachverbands wird CSD RLP bundesweit eingebunden und beteiligt sich an der gemeinsamen Arbeit für gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe.
Alle Aktiven, die sich bei einem bestehenden oder geplanten CSD engagieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden und mitzuwirken. Vorteil soll ebenfalls sein, von bestehenden Bundesstrukturen zu profitieren und die wertvolle ehrenamtliche Arbeit, die oftmals von wenigen getragen wird, zu entlasten.
Die Orgagruppe sieht hinsichtlich des Wahlergebnisses jetzt den letzten Moment gekommen, der zunehmenden Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft sowie dem in Ergebniszahlen messbaren Rechtsruck durch Solidarität und Gemeinschaft etwas entgegenzusetzen. „Wir sehen die zunehmende Professionalisierung demokratiefeindlicher Kräfte. Dem müssen wir eine verbesserte Vernetzung und Zusammenarbeit entgegensetzen“, so Christoph Wagner von der Orga-Gruppe.
Alle, die aktuell einen rheinland-pfälzischen CSD organisieren und Interesse haben, das Projekt aktiv mitzugestalten, melden sich an info@csd-rlp.de.
Weitere Infos zu CSD RLP gibt es auch auf Instagram: @csd_rlp
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Glasfaser: „Ihr Anschluss ist in Gefahr!“
Wer einen Glasfaseranschluss im Haus hat, aber keinen Internetvertrag abschließt, erhält derzeit möglicherweise Post von Westconnect GmbH (Eon-Highspeed) mit beunruhigendem Tonfall. Das Unternehmen weist auf die Möglichkeit eines Rückbaus oder die Abschaltung der Glasfaser hin bei Kunden, die nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gekündigt haben. Die Verbraucherzentrale stellt klar: Aus Sicht der Verbraucherzentrale erwecken die Schreiben bei Verbraucherinnen und Verbrauchern den Eindruck, sie müssten zeitnah einen Internetvertrag abschließen, um Nachteile für ihren Glasfaseranschluss zu vermeiden. Betroffene sollten sich nicht durch das Schreiben unter Druck gesetzt fühlen den Vertragsabschluss vorzunehmen, um einen Rückbau des Anschlusses zu vermeiden und können sich mit einem Musterbrief gegen Werbung wehren.
„Die Schreiben können bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Sorge auslösen, dass ihr bereits vorhandener Glasfaseranschluss ohne zeitnahen Vertragsschluss gefährdet sein könnte“, erklärt Michael Gundall, Telekommunikationsexperte der Verbraucherzentrale. „Die Rückbau-Warnung ist aus unserer Sicht ein reines Vertriebsargument – eine tatsächliche Umsetzung erscheint angesichts der aktuellen, uns bekannten Auslastungsgrenzen im Tiefbau vollkommen abwegig.“
„Nach Auffassung der Verbraucherzentrale ergibt sich aus den aktuell veröffentlichten Vertragsbedingungen nicht ohne Weiteres, dass ein bereits errichteter Glasfaser-Hausanschluss allein wegen eines fehlenden oder gekündigten Telekommunikationsvertrages wegfällt. Die veröffentlichten Vertragsbedingungen unterscheiden zwischen dem Glasfaseranschluss am Gebäude (Gebäudeeigentümererklärung) und dem Nutzungsvertrag (Internetvertrag). Deshalb bedeutet das Ende des Internetvertrags nicht automatisch, dass dann auch der Hausanschluss entfällt. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb genau prüfen, welche Rechte und Pflichten sich tatsächlich aus den Vertragsbedingungen ergeben“, so Stefan Brandt, Referent für kollektive Rechtsdurchsetzung.
Lediglich die im Schreiben erwähnten “ONT-Geräte” (Optical Network Termination – Glasfasermodem) sind Leihgeräte des Anbieters. “Der Anbieter ist daher berechtig, das ONT zurückzuverlangen”, so Gundall. „Inzwischen gibt es im Handel auch Kombigerät, also einen WLAN-Router mit integriertem ONT, so dass Verbraucher:innen auf das Gerät des Anbieters verzichten können.”
Die Verbraucherzentrale prüft derzeit, ob sie juristisch gegen solche Schreiben vorgehen wird.
Tipps der Verbraucherzentrale für Betroffene:
- Ruhe bewahren: Sich nicht von der Wortwahl des Schreibens zu einem übereilten Vertragsschluss verleiten lassen.
- Bedarf prüfen: Es gibt Glasfasertarife, die nicht oder nur unwesentlich teurer sind als VDSL-Tarife, aber eben auf moderner Glasfasertechnologie basieren. Auch muss nicht zwingend bei Eon ein Vertrag abgeschlossen werden. Inzwischen gibt es auch im Glasfasernetz von Westconnect GmbH einige Kooperationspartner (Open Access), die entsprechende Tarife anbieten.
- Werbung widersprechen: Wer keine weiteren „Werbebriefe“ oder Vertreterbesuche an der Haustür wünscht, kann der Nutzung der persönlichen Daten zu Werbezwecken widersprechen.
Die Verbraucherzentrale stellt daher einen kostenlosen Musterbrief zur Verfügung, mit dem der Werbe-Kontaktaufnahme per Post, Telefon oder durch Vertreter vor Ort widersprochen werden kann.
Wohnungseinbruch in der Josefsstraße
Am Montagvormittag (08.06.2026) kam es in der Mainzer Neustadt zu einem Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Josefsstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter zwischen 08:30 Uhr und 13:00 Uhr Zutritt zu dem Gebäude. Anschließend hebelten sie die Tür einer Wohnung auf und drangen in die Räumlichkeiten ein. Dort durchwühlten sie mehrere Zimmer.
Im Anschluss verließen die Täter den Tatort unerkannt. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Josefsstraße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06131 65-33999 zu melden.
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Ausschreibung der Machbarkeitsstudie „Badeschiff“ noch vor dem Sommer
OB Haase: „Alle Einflussfaktoren werden dabei im Austausch mit den Fachämtern der Verwaltung sukzessive geprüft“
Im April 2025 hat der Mainzer Stadtrat eine tiefergehende Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines „Badeschiffes am Rhein“ beschlossen. Grundlage hierfür war das Ergebnis einer verwaltungsinternen, ämterübergreifenden Voruntersuchung zum Baden im / am Rhein.
Im Zuge der Erstellung des Leistungsverzeichnisses zur Ausschreibung der Machbarkeitsstudie wurde in den Koordinierungsrunden entschieden, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein im Vorfeld zu informieren und dessen grundlegende fachliche Expertise zum Vorhaben anzufragen und einzuholen. Diese Einschätzung liegt nunmehr vor und skizziert, dass der zu prüfende Standort für ein Badeschiff grundsätzlich umsetzbar, der Standort aber um rund 100 Meter nach Süden, Richtung „Urbane Aue“, zu verlagern sei (vgl. veranschaulichende Grafik / diese ist nicht maßstabsgetreu).

Unter dieser Prämisse gelte auf einer möglichen Fläche von 200 Metern Länge am Rheinufer südlich der Kaiserbrücke bei Stromkilometer 500,5 bis 500,7 bei einer maximalen Breite von 40 Metern im Rhein ein mit Dalben abzusicherndes Badeschiff als erlaubnisfähig und zulässig. Die Einordnung des WSA Rhein bestätigt mithin im Grundsatz den Standortvorschlag der Verwaltung.
Als nächsten Schritt gilt es nun die Machbarkeitsstudie mit einer Ausschreibung auf den Weg zu bringen und im Zuge dessen die noch offenen Fragestellungen hinsichtlich der Realisierung eines Badeschiffes in der Bundeswasserstraße detailliert zu beantworten.
Ausschreibung noch vor der Sommerpause
„Ausgeschrieben werden soll die Studie noch vor der Sommerpause, ein Resultat ist für Mitte 2027 erwartbar. Selbstverständlich werden in diesem Zuge alle Einflussfaktoren - mit Blick auf die vorhandene Infrastruktur, anliegende Planungsverfahren, Themen wie mögliche Lärmbelastungen oder die wirtschaftliche Machbarkeit - um nur einige wichtige Facetten zu nennen, berücksichtigt und vom noch zu beauftragenden Planungsbüro im Austausch mit den Fachämtern der Verwaltung sukzessive untersucht“, betont Oberbürgermeister Nino Haase.
Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich zugleich noch keine belastbare und seriöse Aussage zur Umsetzung eines Badeschiffs im Rhein treffen. Erst die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden darlegen, ob eine Realisierung - ergo die Installation und Unterbringung der dafür notwendigen Infrastruktur vor Ort, die Unterhaltung, der wirtschaftlich tragfähige Betrieb eines Badeschiffes an dieser Stelle - möglich ist und die räumlichen Gegebenheiten an dieser Stelle ausreichend vorhanden sind. „Ein Badeschiff sowie die geplante Gastronomie als auch die Fahrradspindel zur Kaiserbrücke könnten an dieser Stelle jedoch insgesamt sowohl auf die Standortentwicklung als auch die Sport- und Freizeitqualitäten im nördlichen Bereich des sich weiterhin entwickelnden Zollhafens sehr positiv einzahlen. Zudem ermöglicht dies mögliche weitere Kapazitäten für das Schulschwimmen sowie für Schwimmkurse in der Neustadt“, betont Haase anschließend. Zunächst gelte es aber, die Kenntnisnahme der Beschlussvorlage im Haupt- und Personalausschuss (10. Juni) sowie im Stadtrat (17. Juni) abzuwarten.
Taxifahrer bei Streit verletzt
Am Freitagmorgen, 05.06.2026, kam es in der Boppstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Taxifahrer und einem Fahrgast.
Nach bisherigen Erkenntnissen beförderte ein Taxifahrer den Fahrgast vom Mainzer Hauptbahnhof in Richtung Mainz-Mombach. Während der Fahrt teilte der Fahrgast dem Fahrer mit, dass er über kein Geld zur Bezahlung der Taxifahrt verfüge. Hierdurch entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung.
Im weiteren Verlauf spuckte der Fahrgast in das Taxi und stieg anschließend aus dem Fahrzeug aus. Neben der Beifahrertür schlug er gegen das Fahrzeug und spuckte erneut durch ein geöffnetes Fenster in den Innenraum.
Als der Fahrgast zur Fahrerseite lief, stieg der Taxifahrer aus seinem Fahrzeug aus und hielt den Mann fest. Daraufhin schlug der Fahrgast dem Taxifahrer ins Gesicht, wobei dieser verletzt wurde.
Der Vorfall wurde von mehreren Zeugen beobachtet. Der verletzte Taxifahrer wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen den 28-jährigen Mainzer wurde entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Fernwärme: Arbeiten in der Moselstraße gehen weiter
Ab Montag, 8. Juni, werden die Fernwärme-Arbeiten in der Mainzer Neustadt fortgesetzt: von der Kreuzung Mosel-/Wallaustraße bis kurz vor die Kreuzung zur Mozartstraße - AZ Mainz

(Foto: Stefan Sämmer)
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22-Jähriger durch Messerstiche verletzt
Am späten Abend des 06.06.2026 kam es vor einer Bar in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Hierbei wurde der 22-jährige Geschädigte durch mehrere Messerstiche verletzt. Er wurde mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend unerkannt vom Tatort.
Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen sowie zur Identität des Tatverdächtigen dauern an.
Jugendliche hantieren mit Messern in der Gärtnergasse
Am Donnerstagnachmittag (04.06.2026) wurde die Polizei über Jugendliche informiert, die sich in der Gärtnergasse mit Messern aufhalten und damit hantieren würden.
Mehrere Streifenbesatzungen fuhren daraufhin die Einsatzörtlichkeit an und konnten die drei Jugendlichen in der Gärtnergasse feststellen. Aufgrund der gemeldeten, möglichen Bewaffnung wurden die Personen unter Vorhalt der polizeilichen Schusswaffe und des Tasers kontrolliert.
Wie sich herausstelle, hatte einer der Jugendlichen zwei verbotene Messer und ein Pfefferspray dabei. Nach den ersten Ermittlungen ist nicht davon auszugehen, dass eine Gefahr von den Jugendlichen ausging.
Die Gegenstände wurden sichergestellt und der Jugendliche an die Erziehungsberechtigten übergeben. Er hat nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz zu rechnen.
Meenzer Sommerstraße: Klimafreundliches Wochenende genießen
Die Aktion „Meenzer Sommerstraße“ zeigt, wie die Innenstadt umweltfreundlicher und lebenswerter gestaltet werden kann. In der Mittleren Bleiche erwartet die Besucher viel Programm - AZ Mainz (plus) - Programm

(Foto: Kristina Schäfer)
Neue Diskussion um die Zukunft der Kunsthalle Mainz
Thema Kunsthalle im Kulturausschuss: Während die Koalitionsvertreter auf politische und finanzielle Realitäten verweisen, scheitert ein Antrag von Volt, FDP, Linke und ÖDP - AZ Mainz (plus)

(Foto: Yannik Radloff)
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Mehr als nur Grünzeug
Pflanzen-Power in den „Wilden Welten“: Bei den „Ferienforschern“ dreht sich diesen Sommer alles um grüne Pflanzen-Power
In den Sommerferien wird das Naturhistorische Museum Mainz (nhm) zum grünen Abenteuerland: Unter dem Motto „Pflanzen-Power“ gehen die Ferienforscher auf eine spannende Entdeckungstour durch die faszinierende Welt der Pflanzen. Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung FLORA zeigen drei Themen die facettenreichen Superkräfte der grünen Gewächse und - so viel darf verraten werden - der „Aha-Effekt“ ist garantiert!
„Grün &
lecker“ richtet sich an echte Feinschmecker und zeigt, woraus
Früchte bestehen und welche Pflanzen zum Essen geeignet - oder aber
gar giftig sind. Wer schon immer wissen wollte, worin der Unterschied
zwischen Pilzen und Pflanzen liegt, ist bei diesem Programm
goldrichtig.Das Thema „Grün & gesund“ zeigt zudem die Heilkräfte von Pflanzen und stellt Pflegeprodukte sowie die Wundversorgung in früheren Zeiten und heute gegenüber.
Bei „Grün & nützlich“ erleben die Forscher-Kids Pflanzen als Lifestyle-Produkt in Kosmetik oder Klamotte.
Die Ferienforscher finden jeden Dienstag bis Donnerstag in den Ferien von 9.00 bis 12.00 Uhr statt. Bei allen Terminen wird experimentiert:
Vom Tetrapack bis hin zum Mikroskopieren ist alles dabei und ermöglicht es den Teilnehmenden, sich auf eine erfinderische Art der Funktionsweise von Pflanzen anzunähern.
Die „Ferienforscher“ richten sich an Kids im Grundschulalter. Dieses Jahr gibt es zusätzlich ein Nachmittags-Programm für Teens im Alter von 10 bis 16 Jahren, das von 14.00 bis 17.00 Uhr an jedem Donnerstag stattfindet.
Weitere Informationen zu Anmeldung und Terminen gibt es sowohl im städtischen Veranstaltungskalender als auch auf der Webpage des Naturhistorischen Museums: www.mainz.de/nhm
Informationen zur Veranstaltung:
Grün & lecker, immer dienstags:
30. Juni / 07.07/ 14.07. / 21.07. / 28. Juli sowie 04. August 2026
Grün & gesund, immer mittwochs:
01.07 / 08.07. / 15.07. / 22.07. /29 Juli und 05. August 2026
Grün & nützlich, immer donnerstags:
02.07. / 09.07. / 16.07. / 23.07. / 30 Juli und 06. August 2026
Dauer für Grundschulkids:
9.00 bis 12.00 Uhr
Dauer für Teens (10 bis 16 Jahre):
14.00 bis 17.00 Uhr
Preis: 20 Euro pro Person
Buchung & Beratung:
Ort: Naturhistorisches Museum, Reichklarastraße 1
Gemüsekebab nach Berliner Art: Neu in der Mainzer Neustadt
Seit 2001 gibt es den Dönerladen in der Boppstraße, nun übernimmt Güner Altinok in dritter Generation. Mit „Güners Gemüsekebab“ möchte er ein Stück Berlin nach Mainz bringen - AZ Mainz (plus)

(Foto: Lukas Görlach)
Mainzer Neustadt plant große Baumpflanzungsaktion für besseres Klima
Der Ortsbeirat Neustadt plant Pflanz-Offensive: Mindestens hundert neue Bäume sollen bis 2030 die Klimaresilienz stärken und die Lebensqualität verbessern. Potenzielle Standorte stehen fest - AZ Mainz (plus)

(Symbolfoto: Robert Heiler)
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Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Mannes nach Fluchtversuch
Im Rahmen der Vollstreckung eines Haftbefehls sollte am 02.06.26 gegen 11:30 Uhr ein Mann im Stadtgebiet Mainz festgenommen werden. Als die Kräfte der Kriminalpolizei den Gesuchten kontrollieren wollten, entzog er sich der Maßnahme zunächst durch Flucht mit einem E-Scooter.
Der 32-jährige Mainzer fuhr von der Binger Straße über die Kaiserstraße, Bahnhofstraße und Bonifaziusstraße bis in die Rhabanusstraße. Während seiner Flucht wechselte der Gesuchte mehrfach zwischen Fahrbahn und Gehweg und setzte seine Fahrt zeitweise im Bereich von Passanten sowie im fließenden Verkehr fort.
In der Rhabanusstraße gelang es den Einsatzkräften, den Mann unter Nutzung von Blaulicht und Martinshorn zu überholen und den Weg zu versperren. Daraufhin setzte dieser seine Flucht zu Fuß fort, konnte jedoch durch die Einsatzkräfte eingeholt, überwältigt und gefesselt werden.
Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung des Mannes wurden zudem geringe Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel sowie ein Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt.
Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte ebenfalls positiv. Dem Beschuldigten wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zur Vollstreckung des bestehenden Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Seniorenkino im Mainzer Capitol zeigt drei neue Filme
Drei Termine, bekannte Namen und ein Extra: Das Seniorenkino im Mainzer Capitol startet ins dritte Quartal – inklusive Klassiker und Getränk im Preis - AZ Mainz - Die Filme in unserem Veranstaltungskalender

(Foto: Felix Poser)
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Hitze trifft Frauen anders als Männer
Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, starke Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder Übelkeit können Anzeichen einer Überhitzung sein. Dann gilt: Schatten aufsuchen, trinken, abkühlen und Hilfe holen, wenn Beschwerden anhalten. Kommen starke Kreislaufprobleme, Verwirrtheit oder Atemnot hinzu, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bei Hitze braucht der Körper deutlich mehr Flüssigkeit. Das gilt besonders in der Schwangerschaft, während der Menstruation, in den Wechseljahren oder bei körperlicher Anstrengung. Am besten geeignet sind Mineralwasser und ungesüßte Getränke in Raumtemperatur. Eiskalte Getränke dagegen sind nicht zu empfehlen.
Frauen mit Blasenschwäche trinken manchmal bewusst weniger, um unangenehme Situationen zu vermeiden. Bei Hitze kann das gefährlich werden. Ausreichend große Einlagen können den Alltag erleichtern, ohne auf wichtige Flüssigkeit zu verzichten.
Den Alltag anpassen, wo es möglich ist
Nicht jeder Alltag lässt sich flexibel gestalten. Doch wenn es möglich ist, legen Sie anstrengende Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Planen Sie bewusste Pausen ein, bündeln Sie Erledigungen und meiden Sie möglichst die direkte Mittagshitze.
Für Abkühlung sorgen
Tragen Sie weite, helle Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen wie Leinen oder Baumwolle. Kühlende Fuß- oder Armbäder können entlasten, ebenso Wassersprays oder ein feuchtes Tuch für zwischendurch. Halten Sie sich möglichst an schattigen oder kühlen Orten auf.
Besonders in der Schwangerschaft gut auf sich achten
Schwangere leiden bei Hitze häufiger unter Wassereinlagerungen, Kreislaufproblemen und Erschöpfung. Legen Sie die Beine regelmäßig hoch, vermeiden Sie langes Stehen und pralle Sonne. Legen Sie anstrengende Wege oder Termine möglichst in die kühleren Tageszeiten.
Hormonelle Veränderungen mitdenken
In den Wechseljahren oder während der zweiten Zyklushälfte reagiert der Körper oft empfindlicher auf Hitze. Leichte Kleidung im Zwiebellook kann helfen, die Körpertemperatur zu regulieren.
Medikamente prüfen lassen
Einige Medikamente beeinflussen, wie gut der Körper mit Hitze zurechtkommt oder wie er den Flüssigkeitshaushalt reguliert. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, fragen Sie in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke nach, ob Vorsichtsmaßnahmen nötig sind.
Für guten Schlaf sorgen
Lüften Sie vor dem Schlafengehen oder an sehr heißen Tagen erst in den frühen Morgenstunden. Dunkeln sie tagsüber das Schlafzimmer ab und nutzen Sie leichte Bettwäsche aus Baumwolle. Verzichten Sie auf schwere Mahlzeiten oder Alkohol am Abend.
Auf die Intimgesundheit achten
Hitze und Feuchtigkeit können das Risiko für Pilzinfektionen erhöhen, zum Beispiel durch Schwitzen in enger Kleidung. Tragen Sie atmungsaktive Baumwollunterwäsche und nutzen Sie für die Intimpflege klares Wasser oder milde Waschlotion.
Auch an sich selbst denken
Wer Kinder betreut, Angehörige pflegt oder beruflich viel Verantwortung trägt, übersieht eigene Belastungsgrenzen leicht. Gerade bei Hitze ist Selbstfürsorge kein Luxus, sondern Gesundheitsschutz.
Kontakt halten
Wenn Sie allein leben oder gesundheitlich belastet sind, sollten Sie an heißen Tagen möglichst Kontakt zu Familie, Nachbarinnen oder Freunden halten. Und umgekehrt: Behalten Sie auch andere im Blick, die vielleicht Hilfe brauchen könnten. Schon ein kurzer Anruf kann im Ernstfall wichtig sein.
Frauen besser schützen heißt: Unterschiede mitdenken
Frauen sind von Hitze nicht automatisch stärker betroffen, aber bestimmte biologische und soziale Faktoren erhöhen ihr Risiko. Fachleute fordern deshalb, diese Unterschiede beim Hitzeschutz stärker zu berücksichtigen. Dazu gehören gut erreichbare Trinkwasserangebote, kühle Rückzugsorte und ausreichend öffentliche, saubere Toiletten – denn auch solche Rahmenbedingungen beeinflussen, wie gut Menschen sich im Alltag vor Hitze schützen können.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Text: Susanne Schneider, freistil-texte.de - Redaktion: Birgit Kahl-Rüther, LZG
Fachlich unterstützt wurde dieser Beitrag vom Hausärztinnen- und Hausärzteverband Rheinland-Pfalz
Evangelische Gesamtkirchengemeinde Mainz vor der Gründung
„Mainz wird eins“ – die Evangelische Kirche im Mainzer Dekanat formt eine Gesamtkirchengemeinde, um die Zusammenarbeit zu stärken, aber gleichzeitig die Ortsnähe zu bewahren - AZ Mainz

(Foto: Hannah Weimann)































